Myanmar
Lwenyein

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Travelers at this place
  • Day102

    Sunset sur Inle

    January 17, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 22 °C

    La détente continue au bord de la piscine mais aussi sur le lac.
    Petite excursion en pirogue de quelques heures pour observer le coucher du soleil sur les montagnes 🌄
    On a le droit à des "faux" pêcheurs qui viennent prendre la pose pour nous 📷

    Plus que quelques jours au Myanmar, ensuite direction Bangkok !
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    Olivier Maryse Levillain

    C'est un faux pêcheur?

    1/21/20Reply
    Lucie Levillain

    Yep il fait juste des poses pour les touristes !! Et après il s'en va

    1/21/20Reply
     
  • Day24

    Inle Lake: Shwei Indein Pagoda

    March 13, 2020 in Myanmar ⋅ 🌙 77 °F

    We arrived to Shwei Indein Pagoda In our private long boat, via twisting canals.

    Upon disembarking, We discover a hillside complex containing over 1,600 Buddhist stupas, some of mud and stone, some intricately carved, some gilded with precious metals. While several have been restored, many have been reclaimed by the surrounding jungle and lay partially crumbled, covered in vines or ingrown trees.

    These structures date from the 14th to the 18th centuries. Like others found across the region, the stupas have carved creatures like lion-like beings that protect sacred spaces. These were (and remain) sites for contemplation and meditation and many contain relics inside their bases.

    The first stupas at Indein were likely commissioned during the reign of King Narapatisithu, although according to legend, it was King Ashoka - the Indian emperor responsible for spreading Buddhism across much of Asia - who first designated this as a site of spiritual importance. Hundreds of years later, that distinction is completely obvious. The sea of ornate spires coupled with the view over the lake and surrounding calm lend this spot an unquestionably mystic, reflective air.
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    Anita Frederick

    Nice pic!!

    3/13/20Reply
    Anita Frederick

    Beautiful!! Would make a nice memory on your wall!

    3/13/20Reply
    Anita Frederick

    Another beauty!!

    3/13/20Reply
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  • Day17

    Inlay Lake 3th day

    March 10, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 26 °C

    Ein ruhiger und entspannter Tag. Nach dem Frühstück brachen wir auf um ein bisschen die Stadt zu erkunden.
    Am Denkmal des ersten Burmesischen Präsidenten nach der Unabhängigkeit 1948 vorbei. Er kam aus dieser Stadt..
    Weiter zum Museum. Aber wegen Dienstag geschlossen 🙄.
    Also fahren wir schon am Mittag zum Red Mountain Wineyard. Ein riesiger Weinberg, geführt von einem Deutschen in Zusammenarbeite mit PA-O Leuten. Sehr schön gelegen mit toller Aussicht und buntem Blumenschmuck. Liegestuhl, Buch und eine oder zwei Flaschen Wein und ich wäre noch immer dort.
    Kleine Degustation fällig. Also die Spätlese hat mir sehr gut geschmeckt.

    Was machen wir mit dem angebrochenen Nachmittag?
    Kyaw und ich zogen nochmals mit dem Speedboat los über den Inlay. Zum Dorf bei der Holzbrücke. Umsteigen in eine kleine Dschunke ohne Motor. Der Holzboden ist die Sitzfläche. Eine junge Frau ruderte uns in der für sie typischen 1 Fuss Methode durch die engen Wasserwege zwischen den Häusern. Was macht es schon aus, dass manche Hütten ziemlich windschief sind. Kinder spielen, Frauen waschen ihre Kleider im See, Boote werden hin und her gerudert. Tote Fische liegen im Kanal. Wunderschöne rosa Lotusblüten im "Vorgarten". Diese Leute kennen keine Hektik.
    Für mich eine Fahrt in einer andern, ruhigen, entschleunigten Welt. Ein Moment der nur mir gehört.
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  • Day16

    Inlay Lake 2nd day

    March 9, 2020 in Myanmar ⋅ 🌙 22 °C

    Stahlblauer Himmel, gleissender Sonnenschein, die Berge liegen noch im Dunst.
    Und wir sitzen in einem Boot. Ausflug auf dem Inlay See. Zu hunderten schwappen die Boote in der dreckigen Brühe im zuführenden Kanal des Sees und warten auf Touristen.
    Das Boot, eine etwas wackligen und schmale Angelegenheit, mit einem Höllengerät von Motor. Und einem jungen und netten Bootsführer.
    CA 45 Minuten rasante Fahrt und wir kommen zum schwimmenden, "5 day Market" das heisst der Markt findet an diesem Ort nur jeden 5 Tag statt.
    Viele Boote die angelegt habe, auch viele Touristen die sich durch die Souvenir Händler durchkämpfen. Auf dem Fisch- und Gemüsemarkt sieht man dagegen kaum noch weisse Gesichter.

    Wir waren in einer Weberei für Seidenschals und Longhis. Ganz speziell waren nicht nur die alten Webstühle sondern auch, dass die Frauen aus Lotusblumenstengel einen Faden machen und diesen dann verweben, Der Stoff hat Ähnlichkeit mit Leinen und ist sehr reissfest. Leider auch sehr teuer. Mehr wie einen Schal konnte ich mir nicht leisten 😢.
    Wir haben zugeschaut wie die hier typischen Cheroots gedreht werden. Cherootblatt, Tabak, Honig, Tamarinde, brauner Zucker, Banana fruit. Schmecken toll diese Zigarillos.
    In der Schmiede wurde sogar mir heiss als ich zuschaut wie ein Messer geschmiedet wird. Anfachen des Feuers, hämmern und klopfen auf dem Metall. Alles in einer düsteren und schlecht belüfteten Hütte. Schnelligkeit und viiieeel Kraft sind da gefordert.
    In 10 Tagen wird ein einfaches Fischerboot vom Teakstamm zu einer kleinen Schaluppe. Alles Handarbeit. Sägen, schleifen und verzapfen. Da steckt kein Nagel drin. Hält 25 Jahre und kostet Fr. 800.--.Mehr wie den Jahreslohn eines Fischers.

    Unterwegs gabs auch noch 2 Pagoden. Die Phaung Daw zwischen 1200 und 2000 Jahre alt aus der Zeit von König Ashok. Sie zählt zu den heiligsten Stätten des südlichen Shan Staates. Umgeben von hunderten kleineren oder grösseren Pagoden. Viele wieder mit den vergoldeten Glöckchen. Dieser Klang wenn der Wind sanft die Klöckchen bewegt. Augen schliessen und hören und träumen.
    Oder das alte Kloster, Inn Dein Pagode mit dem glänzenden Teakboden, der um die Wette strahlt mit all den Schätzen der Shan Kunsthandwerke. Filligrane Arbeiten aus Glas, Stein, vergoldetem Blech. Traumhaft schön.
    Und Nga Phe Chaung auch bekannt als Jumping cat monastery.

    Es war schon etwas spät als wir durch die Schwimmenden Gärten wieder Richtung Nyaung Shwe losfahren. Kyaw liess für mich noch einen kleinen Umweg einbauen und wir durften über Maing Thauk Bridge, eine lange, wackeligen Holzbrücke staksen, und dies bei Sonnenuntergang. Romantik pur

    Inlay Lake heisst : Leben im See, vom See, mit dem See.
    Der Zubringerkanal von Nyaung Shwe her ist eine braune dreckige Brühe. Später sah der See sogar klar aus. Die Inith, wie sich die Seebewohner nennen, baden in diesem Wasser, die meisten Abwässer gehen von den Häusern noch immer direkt in den See. Wasser wird für den täglichen Gebrauch aus dem See genommen. Die Pestizide der Gärten lassen den Fischreichtum drastisch schwinden. Die vielen Abgase der stinkenden Boote tragen auch ihren Teil zur Verschmutzung bei. Einige Kanäle versanden.
    Doch dann gibts wieder die wunderschönen Wasserstrassen gesäumt mit Bäumen und viel Grün, mit kleinen Stauwehren, Ufer an denen Kinder planschen, der Wasserbüffel getränkt wird, Frauen ihre Kleider waschen.

    Es war ein fast perfekter Tag. Danke Kyaw
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  • Day39

    3 jours au lac Inle

    October 5, 2019 in Myanmar ⋅ ⛅ 19 °C

    Arrivés le 3 Octobre dans l'après midi, nous décidons de rester au lac quelques jours pour profiter des alentours et surtout assister au festival du Phaung Daw Oo.

    Ce festival a lieu une fois par an et passe par notre village pendant 3 jours : quelle chance de pouvoir les voir arriver !!!

    Instant magique sur le toit d'un birman nous ayant gentiment invité à admirer le spectacle chez lui !

    Après ce très beau moment, on suit le cortège puis petite partie de billard et location de vélos : 30kms direction la pagode de Indein (au sud du lac).

    On rentre en bateau avec une partie du trajet sous la pluie et une autre avec les pêcheurs du soleil couchant.

    Ps : on a apprécié la douche chaude en arrivant à la guesthouse 😅💦
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    Benoît Le Bastard

    c'est vraiment magnifique !!

    10/9/19Reply
    Bertrand Le Bastard

    Moments magiques 🦋☀️

    10/9/19Reply
    Cynthia Costiou

    🤩🤩🤩

    10/9/19Reply
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  • Day411

    Inle Lake - 2 Tage

    October 11, 2019 in Myanmar ⋅ ⛅ 23 °C

    Am Inle Lake erwartet uns ein super Hotel. Wir hatten es recht günstig gebucht, sind wir mehr als positiv überrascht. Es gibt ne heiße Dusche, leckere Bürger, einige Bier und Valentin genießt ein, zwei Whiskys.

    Die folgenden Tage stehen dann für Ausflüge in der Region offen. Der See ist schön und wir machen uns ne gute Zeit.
    Nach unserer Wanderung kommt es uns hier aber überlaufen vor. Der Inle Lake ist eines der bekanntesten Reiseziele in Myanmar und da gibt es halt auch wieder die üblichen Touri-Fallen.

    Die Fischer auf dem Titelbild machen z.B. unaufgefordert ihre Faxen und verlangen dann ein unverschämt hohes Trinkgeld. Die Frauen aus den Long Neck Tribes sind meist angestellt um Kundschaft zu locken und auf der Bootstour wird immer wieder auf Shops und Restaurants verwiesen.
    Auf der Wanderung fühlten wir uns als willkommene Gäste und hier sind wir halt auch wieder nur Touristen.

    Aber wie sind immer noch in Myanmar und das ganze ist lang nicht so aufdringlich wie andere Orte.
    Schön und Interessant ist es alle mal.
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    Uschi Roschmann

    echte Akrobaten die Fischer

    10/30/19Reply
    Uschi Roschmann

    manchmal fehlen mir die Berichte, was macht die Frau da?

    10/30/19Reply
    Mony K.

    Da waren wir in einer Weberei. Hier wird neben Baumwolle und Seide auch Lotus verarbeitet. Die Frau auf dem Bild hat Lotusstängel bearbeitet um die Lotusseide daraus zu gewinnen. Die Endstücke der Stängel werden etwa eine Handbreit vom Ende angeschnitten, abgeknickt und dann abgezogen, sodass die starken Fasern freiliegen. Die Fasern von drei bis fünf Stängeln werden verzwirnt. Sie haben uns dann erzählt, dass für einen Meter Stoff etwa 10.000 Stängel und eine Woche Zeit benötigt werden. Schon krass! Und deshalb konnten wir uns auch keinen Schal aus Lotus leisten, viel zu teuer🙈😮

    10/31/19Reply
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  • Day13

    The Royal Naung Shwe Hotel

    November 27, 2019 in Myanmar ⋅ 🌙 15 °C

    In unserem Hotel angekommen, wird uns mitgeteilt, dass sich unsere großen Rucksäcke bereits in unserem Zimmer befinden und wir sind erleichtert, dass alles so gut geklappt hat. Also richten wir uns häuslich ein, gehen noch einen Happen essen und verkrümeln uns dann auf unser Zimmer. Das Internet ist hier mal gut und mal komplett verschunden, Wlan funktioniert momentan gar nicht. Wir hatten bereits ein paar Stromausfälle (aber die hatten wir auch in allen anderen bisherigen Regionen) aber momentan interessiere ich mich am meisten für mein Bett. Morgen werden wir um 8:30 wieder abgeholt und dann haben wir eine Radtour vor uns und gleich im Anschluss steht eine Kanu- oder Kayakfahrt über den Inle See ins Haus...also nochmal ein aktiver Tag bevor wir uns dann einen Tag Entspannung gönnen.Read more

    Petra A.

    Na jetzt bin ich aber doch froh das ihr wieder erreichbar seid. Und so schöne Sachen erlebt habt.... bis auf den dreckigen See natürlich😅

    11/28/19Reply
    Cärolein

    Wir hatten ja sogar 4G auf dem Gipfel aber wir waren zu kaputt, um noch irgendwelche Blogs zu schreiben 🥴🤭

    11/28/19Reply
     
  • Day15

    Ein ruhiger Tag

    November 29, 2019 in Myanmar ⋅ 🌙 18 °C

    Heute haben wir beschlossen es ruhig angehen zu lassen. Wir haben ausgeschlafen, sind kurz vor knapp zum Frühstücken gegangen und hatten echt Glück, dass sie bereits angefangen haben das minimalistische Buffet abzurüsten, denn so durften wir á la carte bestellen und bekamen unser heißgeliebtes Rührei auf unser Toast.
    Nach dem Frühstück spazierten wir dann noch einmal zu einem lokalen Markt, kauften ein paar kleine Souveniers und Obst und Schokowaffeln und machten uns auf den Weg zurück zum Hotel. Dort bequemten wir uns in unsere Betten, lasen ein Buch, schrieben Postkarten und setzten uns wohlverdienten Schimmel an. Unsere Haut ist uns vermutlich sehr dankbar über den nahezu sonnenfreien Tag.
    Ein Hüngerchen und unsere jetzt hoffentlich saubere Wäsche, die wir gegenüber des Hotel beim Laundry Service abgaben, trieben uns dann erneut auf die Straße. Wir gingen nur einmal über die Straße zu einem indischen Restaurant (wenn man es denn so nennen möchte) und bestellten uns je eine Tomatensuppe und Lea bestellte dazu ein Naan (ein indisches Brot) mit Zwiebeln, ich ein Naan mit Knoblauch. Ehrlich, wir haben beide noch nie eine so köstliche Tomatensuppe gegessen und das Naan war auch super lecker.
    Danach holten wir unsere Wäsche ab, wir waren erleichtert. Sie roch nicht nach See- oder Flusswasser, sondern nach Waschmittel und alle Klamotten kamen vollzählig wieder zurück. Sehr gut und zu nem sehr günstigen Preis.
    Wir knabbern nun noch ein wenig an unseren Waffeln und Chips herum. Morgen werden wir um 8 Uhr abgeholt und zum Flughafen nach Heho gebracht. Der Flieger bringt uns dann nach Yangon zurück und von dort aus fahren wir mit einem kurzen Zeischenstopp in Pathein zum Silberstrand an der Westküste.
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  • Day67

    Inle-See und 2. Aufenthalt im Waisenhaus

    November 10, 2019 in Myanmar ⋅ 🌧 20 °C

    Bevor wir nach Myanmar zurückkehrten, verbrachten wir einige Tage im Norden von Thailand, in Chiang Mai.
    Wir hatten den tollen Plan, hier eine Wohnung über Airbnb zu mieten, um nach langer Zeit zumindest Mal wieder selbstständig kochen zu können. In der Unterkunft angekommen, hingen jedoch große Warnschilder aus, die besagten, dass eine Wohnung unter 30 Tagen in Thailand zu mieten mit hohen Geldstrafen und bis zu 2 Jahren Gefängnis bestraft würde. Das wollten wir dann nun doch nicht riskieren, soweit geht die Liebe zu Spaghetti Bolognese dann doch nicht 😅 mitten in der Nacht zogen wir also weiter in ein chinesisches Hotel, was eher an einen Bunker erinnerte, bevor wir 2 Tage später endgültig in ein schöneres Hotel umzogen.
    In Chiang Mai besuchten wir, zusammen mit einer jungen Reisenden, die wir in Vietnam kennengelernt hatten und einem sympathischen Kölner Pärchen, was wir aus Myanmar kannten, das alljährliche Lichterfest. Dazu werden am Flussufer unzählige Laternen steigen gelassen und der Himmel so in ein leuchtendes Lichtermeer verwandelt. Ob das Steigenlassen dieser Laternen so ganz legal ist, wurde uns bis zum Schluss nicht ganz klar. Kurz vor Beginn kämpfte sich jedenfalls ein mit Trillerpfeife bewaffneter Polizist panisch und einsam auf verlorenem Posten durch die Menschenmassen, rief "Not fly lanterns, take it as a Souvenir" und versuchte die bereits entzündeten Laternen auszupusten. Erfolglos und wahrscheinlich atemlos gab er auf und das Spektakel begann.
    Wir ließen natürlich auch stolz eine Laterne mit guten Wünschen in den Himmel steigen und kämpften uns aus dem Chaos heraus, was allerdings sehr anstrengend war und beinahe zu klaustrophobischen Panikattacken führte.

    An den nächsten Tagen schlenderten wir durch die Stadt, besuchten eine Parade und ich probierte neue Sportarten aus während Christina sich den weißen, blauen und schwarzen Tempel in Chiang Rai ansah. Diese waren sehr sehenswert und zeigten eine außergewöhnliche Architektur, die chinesischen Touristenmassen erschwerten aber die ungestörte Besichtigung der Orte.

    Wir freuten uns sehr auf unseren zweiten Aufenthalt in Myanmar. Bevor es zurück nach Sagaing ins Waisenhaus ging, machten wir einen kurzen Abstecher zum Inle- See. Dieser riesige See im Nordosten Myanmars besticht durch wunderschöne Landschaften und etwas milderes Klima als wir es bisher kannten. Leider ist diese Region als eine der wenigen schon sehr touristisch und daher leider weniger authentisch.
    Nichtsdestotrotz wollten wir diesen Teil des Landes noch besichtigen und kamen dort nach Flug in der altbekannten Propellermaschine und Kamikaze- Taxifahrt an. Direkt am ersten Abend entdeckten wir ein Restaurant, das von einem Franzosen geleitet wurde und freuten und auf nicht- asiatisches Essen. Wir genossen den französischen Wein, denn der Wein auf unser bisherigen Reise war ungenießbar gewesen. Nach dem ein oder anderen Gläschen hielten wir es sogar für eine gute Idee, noch Wein nachzubestellen und nachdem ich auf dem Rücksitz des Motorrads des französischen Besitzers zum Geldautomaten gefahren war, konnte dieser Plan dann auch in die Tat umgesetzt werden.
    Die Stimmung des feuchtfröhlichen Abends kehrte sich am nächsten Morgen dann aber schnell um, denn wir hatten in der Früh eine Bootstour gebucht, die wir nun mit schummrigen Mägen und leichten Kopfschmerzen antreten mussten. Wir fuhren über den See und bewunderten die umliegende Berglandschaft und die ungewöhnlichen Dörfer, die auf Stelzen inmitten des Sees existierten. Es war sehr schade, dass der Rest der Tour eher an eine Kaffeefahrt erinnerte und wir von einem überteuerten Souvenirshop zum anderen geschifft wurden.
    Naja, wir genossen die Landschaft und waren froh als die Fahrt vorbei war.
    Im Anschluss hatten wir eine Verabredung mit einem deutschen Mönch, der seit mehreren Jahren in Asien lebt und eine Schule für Waisenkinder in der Nähe des Inle- Sees gegründet hat. Da er vor der Gründung der Schule in demselben Waisenhaus gearbeitet hatte, in dem wir tätig waren und seine in Hamburg ansässige Stiftung (muditafoundation.de) die Freiwilligenarbeit in dem Waisenhaus koordiniert, wollten wir mit ihm über die Situation in Sagaing und den sinnvollen Einsatz der Spendengelder sprechen. Das Gespräch war sehr interessant und aufschlussreich und wir stehen bis heute mit dem buddhistischen Mönch, Bhante Mokkhita, und aktuell in Sagaing arbeitenden Freiwilligen in Kontakt und sind uns so sicher, dass die Spendengelder auch wirklich ankommen und sinnvoll verwendet werden. Zudem arbeiten wir im Moment daran, mit Bhante Mokkhita und seinem Team, eine Homepage zu erstellen, auf der das Waisenhaus in Sagaing vorgestellt wird, die einzelnen Projekte erklärt werden und Spendengelder dauerhaft gesammelt werden können.

    AN DER STELLE EIN RIESEN DANKESCHÖN AN ALLE SPENDER!!! WIR HABEN FAST 3000€ GESAMMELT. WAHNSINN!!! Bisher wurden von diesen Spenden eine sehr dringend benötigte Waschmaschine, Rasierer für die Köpfe der kleinen Mönche, Medizin, Kleidung, Schuhe, Hefte und Schreibmaterial angeschafft. Hauptziel ist, davon das Gehalt für eine Krankenschwester zu bezahlen, es ist jedoch äußerst schwer, eine Krankenschwester zu finden, die dauerhaft in dem Waisenhaus arbeiten kann. Bisher sind die Krankenschwestern nur kurze Zeit geblieben, da die Bedingungen sehr hart sind und viele nach kurzer Zeit die Stelle wieder aufgebeb. Wir hoffen aber, dass die Suche bald Erfolg hat, denn zuverlässiges medizinisches Personal ist dringend nötig, um die vielen schlimmen (Haut)krankheiten der Kleinen zu behandeln.

    Für uns ging es nach dem Abstecher zum Inle- See also zurück Sagaing. Nach dem Gespräch mit Bhante Mokkhita und dank unserer Vorerfahrungen an dem Ort, konnten wir uns nun ein noch genaueres Bild davon machen, was in dem Waisenhaus benötigt wird und wir schafften die oben genannten Dinge an.
    Die Kinder begrüßten uns euphorisch und wir waren sehr gerührt von ihrer Zuneigung und Begeisterung. So verflogen die Tage im Waisenhaus erneut. Wir arbeiteten dieses Mal in einem sehr motivierten und sympathischen Team von Freiwilligen und erhielten so erneut unzählige Einblicke in das Schulleben, den Klinikalltag, den Kindergarten und die Pflege der Kinder, die jedoch nur 2 Stunden des Tages einnimmt und von lediglich 2 Caretakern ausgeführt wird- bei weitem zu wenig um für hygienische Bedingungen zu sorgen. Um die Arbeit der zukünftigen Freiwilligen zu erleichtern, sammelten wir in verschiedenen Teams Material für den Kindergarten und ordneten dies, schrieben ein Programm für den Englischunterricht im Kindergarten und strukturierten die Themen für den freiwilligen Englischunterricht.
    Die Abende verbrachten wir beim Essen und Diskutieren mit den anderen Freiwilligen oder mit Tanzsessions mit den auf sich gestellten Kindern im Hof.
    Außerdem hatten wir erneut sehr viel Freude bei der Arbeit mit den Kindern, deren Sinn für Gerechtigkeit, Dankbarkeit und Wunsch zu teilen, obwohl sie selbst nichts haben, uns auch dieses Mal sehr berührten. So kamen zum Beispiel 3 Jungs an unserem letzten Tag, der für sie ein Wochenende war, zu Fuß 45 Minuten in die Schule gelaufen, um uns ein Geschenk (Handtücher, da sie ja nichts sonst besitzen) und einen kurzen Brief zu übergeben. So verabschiedeten wir uns unter Tränen und mit vielen unbeschreiblichen Erinnerungen von den Lehrern und Kindern und fuhren mit den anderen Freiwilligen nach Mandalay.

    Das Problem war jedoch, dass ich vorher von einem Insekt gestochen wurde und mein rechter Fuß stark schmerzte. In der Klinik des Waisenhauses wurde der Fuß behandelt, dennoch gingen die Schmerzen über den Tag nicht weg. Am Abend überzeugte mich unser lieber Freund aus dem Hotel in Mandalay, einen Arzt aufzusuchen. Gemeinsam gingen wir also los bzw ich humpelte los. Die Praxis war eher eine Hütte am Wegesrand, aus der ich noch vor kurzem schreiend wieder rausgelaufen wäre. Aber gut, es musste ja sein und so fragten Christina und ich uns, wer des gefühlt 12 jährigen Personals denn wohl der Arzt sei. Ein sympathischer Typ, der immerhin wirkte als ob er 15 Jahre alt sei, untersuchte meinen Fuß, erklärte mir, dass dieser entzündet sei und ein kleines Stück aufgeschnitten werden müsse. Er tat dies, nachdem er mir versichert hatte, dass er 32 und seit 10 Jahren Arzt sei. Er gab mir anschließend 2 Antibiotika mit und ich humpelte mit Christina und unserem Begleiter aus dem Hotel zum Abendessen, wozu unser Freund uns auch noch einlud.
    Am nächsten Morgen begleitete er uns den ganzen Weg hinaus zum entlegenen Flughafen und wir verabschiedeten uns traurig und abermals voller Eindrücke und Emotionen und hoffen, sehr bald wiederzukommen!!!
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  • Day16

    Tag 16 Nyaungshwe #Kyaut Phyu Gyi Pagode

    October 15, 2019 in Myanmar ⋅ ⛅ 27 °C

    Und zum Abschluss des Tages, führte es uns noch zu diesen Plätzchen. Was wir wohl auch so nie auf dem Schirm gehabt hätten, hätten wir da nicht einen Tipp bekommen 😅😊. Sehr imposant, dieser riesige Buddha. Sollte man aufjeden Fall auch mal gesehen haben👍😎.Read more

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