Myanmar
Mandalay

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Travelers at this place
    • Day76

      Mandalay - Ausflug

      November 15, 2019 in Myanmar ⋅ ☀️ 30 °C

      Nach dem Frühstück auf der Dachterrasse des Hostels machten wir uns auf zur „U Bein Brücke“. Die Besonderheit dieser Brücke ist, dass es sich um eine Pfahlbrücke aus Teakholz handelt, die in der Vergangenheit sogar vergoldet war. Es war sehr schön, jedoch waren wir froh, uns bei der Hitze im Schatten unter Dächern aus Palmenblättern ausruhen zu können. Gerne wären wir in das kühle Nass gesprungen, jedoch wäre dies bei der schlechten Wasserqualität nicht nur eklig gewesen, sondern hätte vielleicht auch als „letzte Waschung“ bezeichnet werden können... 😝
      Danach fuhren wir mit dem Tuk-Tuk zum Mahamuni Buddha Tempel. Die Fahrt war spannend und zugleich abenteuerlich, da Domi auf der Vorderbank neben dem Fahrer mitfahren musste... der Tempel beherbergt die wichtigste Buddhafigur des Landes, welche durch Goldspenden, die in Form von Blattgold auf den Buddha geklebt werden, immer weiter wächst. Danach genossen wir ein typisch burmesisches Essen im Restaurant „Maha Myat Café“, auch mit lokalem Kaffee und äußerst leckerem Naan Brot. 😋
      Am späten Nachmittag wurden wir von einem Sammeltaxi (Truck mit seitlichen Bänken auf der Ladefläche und Dach) zum Busbahnhof gebracht, welchen man als solchen zuerst nicht wahrgenommen hätte. Die Infrastruktur in Myanmar, ist in einem schlechten Zustand, der Bus war jedoch ziemlich neu. So wurden wir im Bus nach Bagan, unsere nächste Station, ordentlich durchgeschüttelt. Abgelenkt davon wurden wir mit burmesischen Musikvideos und ständigem Hupen (bei jedem Überholvorgang)...
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    • Day299

      Mandalay

      January 14, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 27 °C

      Von Nyaung Shwe aus ging es mit dem Nachtbus nach Mandalay. Diesmal funktionierte alles perfekt. Die Fahrt dauerte fast 9 Stunden bevor wir um 5.00 Uhr in der Früh ankamen.

      Mandalay ist eine vergleichsweise junge Stadt und wurde erst 1857 errichtet, ist aber mit seinen 1,6 Mio. Einwohnern nach Yangon die zweitgrößte Stadt Myanmars. Die Stadt liegt in der Mitte des Landes und war bis 1885 letzte Hauptstadt des Königreiches Birma, bevor das britische Königreich einfiel. Wirtschaftlich betrachtet ist der Reisanbau in der Gegend um Mandalay die wichtigste Säule neben vielen unterschiedlichen Handwerksbetrieben wie z. B. die Herstellung von Blattgold oder Marionetten.

      Obwohl wir bereits um kurz nach 5.00 Uhr in unserem Hotel ankamen, durften wir mal wieder direkt auf das Zimmer. Wir schliefen noch mal ein und machten uns gegen Mittag auf den Weg. Mit einem Tuktuk ging es zum Zegyo Market, der in einem 3-stöckigem Gebäude stattfand. Der war dafür bekannt, kaum touristisch zu sein und so war es auch. Draußen waren Massen an Rollern in bis zu 5 Reihen geparkt und drinnen sahen wir nur Einheimische. Wir mischten uns darunter und wurden neugierig beguckt. Es gab jede Menge Textilien, vor allem den landestypischen Wickelrock (Longyi) in allen Variationen sowie Haushaltsgeräte, Gewürze, Spielzeug etc. Auffällig waren die rot verfärbten Wände und Böden der Treppenhäuser: scheinbar spucken hier alle ihren Mundinhalt nach dem Kauen der Betelnusspäckchen aus, die hier sehr beliebt sind. Wir bekamen Hunger und setzten uns draußen an eine kleine Garküche und aßen Shan Nudelsalat, Papayasalat sowie Suppe. Das Ganze für 0,85 Euro! Am Stand nebenan wurden Betelnusspäckchen verkauft. Das kauen die Menschen hier, um fit und wach zu bleiben. Man bekommt davon rote Zähne und nach dauerhaftem Konsum leider oft auch Zahn- und Mundkrebs. Trotzdem wird das Zeug ständig und überall gekaut, und angeblich glauben sogar viele, es sei gesund - vielleicht, weil sie sich damit so fit fühlen. Die Menschen um uns herum grinsten und lachten uns beim Essen an. Wir mögen diese Atmosphäre. Vor allem auch in Myanmar, wo die Menschen trotz ihrer Armut so extrem freundlich und herzlich sind. Einige Jungs schenkten uns kleine Früchte zum probieren. Manchmal ist es richtig schade, dass wir mit den lieben Menschen kaum kommunizieren können, denn mit Englisch sieht es hier weitaus schlechter aus als in Thailand. Aber manchmal sagt ein Lächeln ja mehr als tausend Worte. Gestärkt ging es dann noch auf den umliegenden Obst- und Gemüsemarkt.

      Kurz vor Sonnenuntergang bestiegen wir noch die unzähligen Treppenstufen zur Byar Deik Paye Pagode auf dem 240 Meter hohen Mandalay Hill. Das musste mal wieder barfuß erledigt werden, da der gesamte Komplex eine Tempelanlage war. Nur war diesmal leider der Boden nicht so sauber und wir bahnten uns den Weg durch Vogel- und Hundereste, die überall herumlagen. Der Sonnenuntergang war von dort oben dann aber richtig schön.

      Am nächsten und auch schon wieder letzten Tag in Mandalay mieteten wir uns ein Taxi, da wir heute viel vorhatten. Es ging zunächst zur Kuthodaw Pagode, die unterhalb des Mandalay Hill lag und mit ihren 729 Stupas, in der sich jeweils eine weiße Marmortafel mit dem Pali-Kanon (das Leben und die Lehren Buddhas) befindet, das größte Buch der Welt sein soll. Wir schlenderten gemütlich über die riesige Anlage und genossen die ruhige Atmosphäre. Von einer Einheimischen wurden wir im Gesicht bemalt, die Paste besteht aus der geriebenen Rinde des indischen Holzapfelbaumes und dient in Myanmar dem Schutz vor der Sonne und gleichzeitig als Makeup. Vor allem Frauen und Kinder sieht man sehr oft damit. Dann ging es weiter zum Flower Market, der direkt neben dem Fluss Irrawaddy liegt, von wo aus auch die Waren wie Fisch, aber auch die Blumen und Obst und Gemüse per Boot angeliefert wurden. Hier lebten viele Menschen in kleinen Hütten, es sah aus wie ein Camp. Kinder begrüßten uns, Frauen wuschen Wäsche im Fluss und Männer schoben voll beladene Schubkarren mit Fisch durch die Gegend. Auch hier waren wir wieder die einzigen Touristen. Ich (Michael) hatte mal wieder einen Frisör nötig und so ging es damit weiter. Nicht ganz so einfach, wenn beide sich nicht verständigen können.😊 Das Highlight war dann das Kopfwaschen. Das erfolgt komplett liegend. Der Frisörbesuch schlug mit unglaublichen 1,21€ zu Buche. Frisch gestriegelt fuhren wir zu einer Blattgoldfertigung weiter. Im Buddhismus wird Blattgold als Opfergabe zur Verziehrung der Pagoden und Tempel verwendet. Die Herstellung erfolgt per Hand mit einem 3 Kilogramm schweren Hammer bis das Gold die Stärke einer Folie hat. Sehr schweißtreibend. Zum Abschluß fuhren wir zur U-Bein-Brücke, die mit ihren 1,2 Kilometern die längste Teakholz Brücke der Welt ist. Von einem gemieteten Boot aus hatten wir den perfekten Blick auf die Brücke und den Sonnenuntergang im Hintergrund. Der kleine Wehmutstropfen war, dass dieser Ort wohl der touristische Hotspot in Mandalay ist und unzählige Touristen aus aller Herren Länder hier ihren Sundowner machen wollten. Zufrieden beschlossen wir unseren Tag in einer Shan-Garküche. Am nächsten Tag sollte es für uns mal wieder nach Bangkok gehen.

      Myanmar hat uns mehr als begeistert. Das Land hat sehr viel zu bieten: eine reichhaltige, interessante Geschichte, eine Mischung aus unzähligen verschiedenen Kulturen (es gibt über 100 unterschiedliche Sprachen), eine tolle, köstliche Küche und vor allem die Menschen, die einem offen und freundlich begegnen. Wir kommen wieder. 😀 Cezu tin ba deh, Myanmar!
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      👍🌍

      1/17/20Reply

      😏😏

      1/19/20Reply
       
    • Day96

      Mandalay, royal city

      January 11, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 26 °C

      A quelques heures de bus de Bagan, se trouve Mandalay une des anciennes capitales du Myanmar.
      Assez semblable a Yangon dans l'agitation, le nombre de gens dans les rues et la propreté, il y a quand même de nombreuses choses à visiter !

      Cette fois, nous optons pour des balades en tuktuk, plus safe que les balades à pied (parce que traverser une route quand il n'y a pas de code de la route, c'est pas facile, facile 😆) ! Ce qui nous permet de voir plus de chose tranquillement assis (tant que les vélos ne déboulent pas de n'importe où !!)

      Le palais royal, quelques pagodes et Mandalay hill 📷
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    • Day13

      Typisch Myanmar

      January 12, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 25 °C

      Mingalaba an alle zu Hause,

      An dieser Stelle möchte ich mal eben erwähnen, wie sehr es mich freut, dass ihr uns so aufmerksam verfolgt. Es macht uns großen Spaß eure Likes und Kommentare zu lesen 🥰

      Die schönsten Eindrücke und Erlebnisse unseres fast 2-wöchigen Myanmar-Aufenthaltes habt ihr bereits gesehen.
      Dennoch gibt es noch ein paar Sachen, die wir euch zeigen möchten. Diese betreffen hauptsächlich den Alltag der Einheimischen, den wir sehr interessant fanden. Natürlich treffen hier manche Sachen nicht nur auf Myanmar, sondern auf ganz Südostasien zu.

      Einige Sachen sind ganz großartig - z.B (und das werdet ihr leider auf keinem der Fotos finden), dass uns hier das freundlichste Volk begnetet ist, dass wir auf unseren bisherigen Reisen kennenlernen durften.
      Aber es gibt auch Dinge, die einfach ganz anders sind als wir sie zu Hause kennen. Gute, sowie weniger Gute.

      Insgesamt haben wir Myanmar als ein sehr interessantes und schönes Land erleben dürfen.
      Wir können allen Südostasien-Fans nur wärmstens empfehlen, sich dieses Land unbedingt mit auf ihre nächste Reiseroute zu setzen 🤩
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      Traveler

      Die weiße Pagode ist beeindruckend. Glaube sie ist auch nicht so bekannt. Tolle Bilder LG Renėe

      1/12/20Reply
      Traveler

      Sehr beeindruckend 🤩

      1/12/20Reply
      Traveler

      Unverständlicher Weise wird die Pagode im Reiseführer nicht mal erwähnt... Dabei ist so wunderschön 🙂

      1/12/20Reply
       
    • Day10

      Jetzt kann es losgehen

      January 9, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 21 °C

      Ein schlechtes Frühstück später, sind wir in einem der schönsten Hotels von Mandalay angekommen.

      Und es kommt noch besser :
      Nachdem wir nun im Leben der babbischen Backpacker angekommen waren, haben sie uns sogar extra schnell und früh ein Zimmer fertig gemacht, weil ich in einer E-Mail vorab angekündigt habe, dass ich so gerne mal wieder schön duschen möchte 😅

      Danach konnte Mandalay nun erkundet werden.
      Und wer hätte es gedacht: Es hat natürlich schöne Seiten zu bieten 😊

      Frisch geduscht, sieht die Welt eben doch gleich wieder viel schöner aus 🙈
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    • Day26

      Mandalay 2nd day

      March 19, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 21 °C

      6.00 langsam erwacht die Stadt aus ihrem Schlaf. Die Luft ist ist rauchgeschwängert von den vielen Holz und Kohleöfen. Durch den Dunst kann man die Sonne erkennen. Es ist bereits 25 Grad.
      Mit dem Tuck Tuck abenteuerliche Fahrt durch das Verkehrschaos. Hupen ist die einzige Regel.
      Am Iriawady...... Haben wir noch etwas Zeit die Gegend zu erkunden. Planen als Dach und Schutz vor Sonne und Regen. Gestank, Müll und Lärm. Und die Frauen versuchen den staubigen Boden vom Unrat sauberzukehren. Wäsche flattert im Wind, Kinder winken mir zu, Frauen stillen ihre Babys, Männer stehen unter der Freiluftdusche.
      Gemäss Kyaw wohnen hier Illegale Einwanderer seit Jahrzehnten und der Staat hat nie etwas unternommen. Auch für Kyaw eine andere, unbekannte Welt die er versucht zu ignorieren. Gypsies.

      Gemütlich tuckert unser Kahn Flussaufwärts. Am Ufer ist nicht viel auszumachen. Einzelne Flosse oder Lastkähnr auf dem Ayeyarwady River. Zeit ein bisschen zu träumen.
      Am Ufer warten wieder Tuck Tucks. Warum zu Fuss durch den Sand oder so stapfen wenns mit 3 Rädern auch geht. Hatte mehrmals Angst dass wir stecken bleiben oder gar umkippen.
      Mingun: Die Mingun Pagode sollte einst die Grösste werden wurde aber nach dem Tod König Bodawpayas nie fertiggestellt. Und das starke Erdbeben von 1838 hat dem Bau schwer zugesetzt. Jetzt ist es ein riesiger Ziegelsteinklotz.
      Der marmorne Fussabdruck Buddhas in der Settawya Pagode sollte dereinst in der Mingun stehen.
      Auch die zweitgrösste funktionierende Glocke mit einem Umfang von 15 Metern und 90 Tonnen sollte für die Pagode sein. Gemäss Aussagen liess der König alle Glockengiesser nach der Fertigstellung töten, damkt nie wieder ein solches Projekt gegossen werden kann.
      Für seine Lieblingsfrau hat ein anderer König die Hsinbyume Pagode erbauen lassen. 7 mit Wellen verzierten Terrassen führen zur Spitze. Diese Pagode wurde nach dem Erdbeben von König Mindon wieder restauriert.

      Beinahe leise und sanft tuckert unser Boot flussaufwärts durchs Wasser. Ein Flussdelphin hat sich kurz gezeigt.

      Am Nachmittag ein Rundgang durch die Stadt:

      Steinmetzarbeiten. Eine ganze Strasse stellt nur Buddhas und andere religiöse Figuren dar. Die Männer und Frauen sitzen am Strassenrand in der Sonne und schneiden, polieren und schleifen. Die Umgebung ist weiss vom Marmorstaub. Weder Hörschutz noch Atemmasken.
      Stickereien.Frauen die eng zusammen in einem stickigen Raum mit nur ungenügend Licht hocken, und kleine Kunstwerke sticken, gedacht als Wandbehang oder Kissen.
      Kupfergiesserei. Unter freiem Himmel werden Negative von grossen Buddhastatuen angefertigt. Kupfer geschmolzen und dann gegossen. Kinder tragen die ausgekühlten Steine dann wieder weg.
      Goldblättchen. 24 karätiges Gold aus Myanmar wird durch Schlagen mit dem Hammer während mehreren Stunden und Arbeitsgängen hauchdünn geklopft. Knochenarbeit.
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      Traveler

      In Myanmar scheint das Leben noch ganz normal zu sein, wenn man deine Foodprints liest. Kein Corona? Wann kommst du nach Hause Christine? Herzlichen Gruss Katharina & Jürg 😘🍀🐞

      3/19/20Reply
      Traveler

      Hier herrscht weder Corona noch Hysterie. Wobei im Moment eine 14 tägige Quarantäne für alle neu Einreisennden gilt. Fliegen am Sonntag zurück. Leider. Es ist warm und chaotisch aber nicht hektisch. Gruss

      3/19/20Reply
      Traveler

      Die Steinmetz hier könnten die Atemmasken brauchen. Bringe statt Schmuck und Kleider einige Rollen WC Papier als Souvenirs mit 😂😜

      3/19/20Reply
       
    • Day25

      Mandalay

      March 18, 2020 in Myanmar ⋅ 🌙 29 °C

      Lass uns als erstes gleich auf den Mandalay Hill gehen. Es ist noch nicht so heiss. Und wir brauchen ca 45 Minuten bis wir den Treppen Aufgang geschafft haben. Aber natürlich Kyaw, geh vor und ich folge dir 🙄. Dieser Witzbold wir sind bis fast vor die Haustür des Tempels gefahren. Und den Rest des Aufstiegs haben wir per Lift bewältigt.
      Die Aussicht wäre sicherlich phänomenal, wäre, aber wegen dem Dunst ist nicht viel zu erkennen.
      Aber zum Glück gibts auch hier eine Pagode zu besichtigen. Eine grosse offene und helle Pagode mit 4 Buddhastatuen, ausgerichtet in jede Himmelsrichtung.

      Kuthadaw Pagode: Wer im grössten Buch der Welt blättern will braucht viel Kraft. Denn es besteht aus 729 schneeweissen Marmorsteelen mit buddhistischen Versen. Über 7 Jahre soll daran geschrieben, resp. gemeisselt worden sein. Jede Steele ist von einer kleinen Pagode geschützt.

      Weiter östlich steht die Sandamani Pagode. Da gibt es sogar 1774 marmorner Schrifttafeln. Der Bau wurde 1886 auf Befehl von König Mindon begonnen, jedoch erst 1913 mit kleinen Pagoden überdacht. Auf Initiative des populären Einsiedlermönchs U Khanti.
      Wie übrigens unzählige Statuen und Pagoden auf das Wirken von Mönchen zurückzuführen sind.

      Oder das wunderschöne, aus Teakholz bestehende Kloster. Einzigartig all die Holzschnitzereien, die Türen, die Anordnung der Fenster, damit das Innere lichtdurchflutet wirkt. Ich konnte mich kaum sattsehen, habe immer wieder andere Figuren, Ornamente, Verzierungen entdeckt. Ich hätte Stunden an diesem kühlen Ort verbringen können. Vom Westeingang her ist der Blick frei auf einen filigranen Buddha, jede Menge silberner, mit edlen Steinen und Spiegeln verzierten Schatullen. Einst Wohnsitz des 2 letzten Königs von Burma. Nach dessen Tod übergab der Sohn das Gebäude den Mönchen.

      Der alte Königs-Palast ist leider nur eine Nachbildung. Und doch gibt ein Spaziergang zwischen den Holzsäulen und Spiegelwänden, einen Einblick in das Leben der damaligen Zeit. Das Original ist während dem 2ten Weltkrieg von den Japaner zerbombt worden. Ein Grossteil der Anlage wird zudem jetzt vom Militär genutzt. Vom Turm, über viele Treppen 😝 zu erklimmen, bietet sich eine fantastische Aussicht auf die einstige königliche Stadt.

      Zu den 3 Hauptpilgerzielen zählt die sitzende Mahamuni Statue (erhabener Weiser). Die andern sind Shwedagon Pagode und Golden Rock. Eigentlich war es einmal eine einfache Bronzstatue von 3,8 m Höhe. Inzwischen ist sie fast bis zur Unkenntlichkeit mit Blattgold überzogen. Das Gewicht des aufgeklebten Goldes wird auf mehrere Tonnen geschätzt. Die Goldschicht an den Armen soll 35 cm betragen. Und jeden Tag opfern die Leute in ihrem unerschütterlichen Glauben.
      Jeden Abend um 17.00 wird nach einem festgelegten Ritus mit Musik der Buddha eingeschlossen und bewacht.
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    • Day24

      Monywa nach Mandalay

      March 17, 2020 in Myanmar ⋅ 🌙 31 °C

      Mandalay

      Dieser Name hat etwas geheimnisvolles, mystisches an sich. Ein Märchen aus einer vergangenen Zeit. Ein verwunschenes Königreich. Burma.

      Zuerst fahren wir aber wieder durch eine ärmlich wirkende Gegend.
      Unterwegs fallen uns viele vollbepackte Gefährte auf. Ein Mofa mit Stühlen in 4 Etagen gestapelt oder ein Moped bei dem der Fahrer einen rundum Airbag aus Chips hat. Ein Kleinlaster bis zum Anschlag voller Güter und obendrauf noch Leute. Der Aussenbordtruck, der unter der Bambus Ladung gar nicht mehr auszumachen ist. Ton Töpfe, so sorgfältig gestapelt, dass nicht einer kaputt geht, dass aber auch kaum noch eine Nadel Platz hätte.

      Die Stadt Sagain ist unser erstes Ziel. Mehr wie 700 Stupas, Pagoden, Tempel prägen die Hügelkette rund um Sagain am westlichen Ufer des Ayeyarwady.

      Von der weitläufigen Terrasse der Sun U Ponnya Pagode aus dem 14 Jahrhundert ist der Ausblick phänomenal. Alle Pagoden zu erwandern und erklettern würde sicher mehrere Tag dauern. Die Pagode ist 29 m hoch und der Schirm allein nochmals fast 8 m. In der Pagode sind Frosch und Hase, 2 Inkarnation Buddhas.

      Umin Thounzeh erklimmen. Sehr schöne halbrunde Kolonade mit 45 halbgrossen Statuen.

      Kaunghmudaw oder auch Rajamanisula ist die bekannteste goldschimmernde Stupa von Sagain. Stolze 46 m hoch. Erinnert ein bisschen an ein UFO. Soll etwa 350 Jahre alt sein.

      Die grösste Trommel von Myanmar ist auch in Sagain. Den Mumm sie zu schlagen hatte ich dann doch nicht.

      Aber bei all den Heiligtümer kommt auch der Spass und die Freude nicht zu kurz. Die Frauen "verzieren" mich gerne mit Thanaka, dieser weissen Paste aus Baumrinde. Ich probiere was mir angeboten wird, setze mich zu einer Gruppe Frauen und lass mich footografieren, scheue Kinder bekommen ein Bonbon oder einen Kugelschreiber. Und die Kinder sind stolz und schenken mir ein Lächeln und ein chesuba. Sogar der muslimische Junge. Und als ich mich vom mürrisch schauenden Vater mit einem Salem maleikum verabschiedete erhielt ich erst einen verblüfften Blick und dann ein breites Lächeln, waleikum salam.

      Wir fuhren weiter unter einem Blätterdach der zu beiden Seiten der Strasse stehenden Nimtreesnach Mandalay.

      Zum Sonnenuntergang zur U - Bei - Brücke. Eine alte wackelig Holzbrücke. Die grössere Schwester der Brücke vom Inlay See. Bekannt aus dem Buch Glaspalast von Gosh.
      Total überlaufen, voller Touristen auch aus Myanmar. Nichts mehr mit Romantik. Inzwischen führt die Brücke über einen teils versandten, oder Algen überwucherten See.
      Die Uferstrasse führt Richtung Zentrum. Und da hab ich erstmals einen Slum gesehen. Nicht nur einzelne ärmlich Hütten sondern eine kleine schmutzige Stadt in der Stadt. Die Hütten stützen sich gegenseitig. Tiefe Gräben dazwischen. Halbnackte Kinder, Frauen und Männer in zerlumpten Longhis, noch mehr streunende Hunde.
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    • Day75

      Über Umwege nach Mandalay...

      November 14, 2019 in Myanmar ⋅ ☀️ 31 °C

      Nach einer angenehmen Fahrt im Nachtbus, mit Snacks, Wasser, Essensbuffet mitten in der Nacht und einen Kaffee am Morgen, kamen wir morgens in Bangkok an. Dann ging es mit dem Flugzeug weiter nach Mandalay....
      Nachdem wir wieder mit Ines und Betti vereint waren, brachen wir auf zur Besichtigung mehrer wunderschöner Klöster bzw. Tempel, so z.B. einem Tempel aus Teakholz. Interessant ist auch, dass den Raum um den Buddha nur Männer betreten dürfen...
      Auf der Straße wurden wir von einen Mann „beleidigt“, indem er zu uns sagte: „You’re like Chinese!” Vernutlich standen wir in seinem Weg, die Straße war allerdings komplett frei. Dies spiegelt das zwiegespaltene Verhältnis der Südostasiaten zu den Chinesen sehr gut wieder...
      Am späten Nachmittag machten wir uns an den Aufstieg zum „Mandalay Hill“, um den Sonnenuntergang über der Stadt zu erleben.
      Zum Abschluss des Abends ließen wir uns ein typisch burmesisches Abendessen im Restaurant „Minga La Bar“ schmecken. Das Essen war wirklich sehr lecker und interessant, da uns die Verwandheit zur indischen Küche so bisher nicht bekannt war. 😊
      Außerdem ist auch interessant, dass in Myanmar fast alle Männer eine Art Rock tragen und rot verfärbte Zähne haben, da sie Betelnüsse (Wirkung wie Kokablätter) kauen.
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    • Day75

      Mandalay

      January 10, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 26 °C

      Für mich war die Entscheidung den Bus am Morgen zu nehmen wirklich die richtige. Als ich die Strecke sah wusste ich, dass ich im Nachtbus wieder an meine körperlichen Grenzen gekommen wäre. So konnte ich die Landschaft entspannt genießen und der Minivan hat mich auch noch direkt zum Hostel gebracht. Mandalay an sich ist ein dreckiges Loch (wenn man es mal nett ausdrücken will). Aber zum Glück hatte ich mich für Abends gleich mit Kerstin zum essen verabredet. Ich kenn sie noch aus dem Flugzeug nach Yangon, wo wir auch schon essen waren. Und jetzt zum Schluss hin kreuzen sich unsere Wege nochmal. Wie schön! Sie war bereits vier Tage in Mandalay und hat mit einem Guide viel in der Umgebung gesehen und ihn mir wärmstens enpfohlen. Für den nächsten Tag haben wir aber eine Fahrt nach Pin oo lwin geplant. Das ist ca zwei Stunden von Mandalay in den Bergen und viel ruhiger und grüner. An dem Abend sind wir noch mit einem Burmesen ins Gespräch gekommen, der gerade auf den Weg nach Thailand ist. Er hat sich spontan auch noch angeschlossen und so ging es am nächsten Morgen los mit einem „Shared Taxi „. Und tatsächlich hier ist es so ganz anders als im Rest von Myanmar. Die Stadt diente zu Kolonialzeiten den Engländern als Erholungsgebiet, vor allem vom tropischen Klima. Alles ist vergleichsweise sauber und grün und es gibt schöne alte Kolonialhäuser und Villen. Im botanischen Garten konnten wir dann vor allem Geranien, Stiefmütterchen, Tulpen und andere europäische Pflanzen bewundern. Da kommt ein bisschen Heimatgefühl auf! Aber für Burmesen ein wahres Highlight😄. In der Stadt haben wir dann doch noch den typischen asiatischen Markt gefunden und sind bei einem Nepalesen auf einen Tee eingekehrt. Die Heimfahrt haben wir so organisiert, dass unser Fahrer genau zum Sonnenuntergang an einem schönen Aussichtspunkt war. Vor uns verabschiedet sich die Sonne, hinter uns war bereits der Vollmond aufgegangen. Schade, dass das nicht auf ein Bild geht! Am nächsten Tag ging mein Wecker wieder um fünf Uhr (meine Zimmergenossen freut‘s sicher 😄). Mein Guide war pünktlich um halb sechs da und wir fuhren los Richtung U-Bein Bridge. Eine 1,2km lange Holzbrücke über die ich einmal gelaufen bin und am anderen Ende war dann auch schon die Sonne bereit einen neuen Tag einzuleiten. Ich war fast der einzige Touri und konnte die tolle Stimmung so richtig genießen! Leider hab ich mein Teleobjektiv nicht mitgenommen 😳 (ich absoluter *** 🤦🏻‍♀️🤦🏻‍♀️🤦🏻‍♀️)!!! Ich hatte noch nicht wirklich einen Plan was ich so machen wollte an diesem Tag, aber mein Guide war wirklich ein Glücksgriff und brachte mich an tolle Orte. Zuerst fuhren wir zu einer Grundschule in der alle kleinen Mönche und Nonnen der Umgebung unterrichtet werden. Übrigens müssen alle Kinder in Myanmar einmal im Leben für mindestens eine Woche ins Kloster, deswegen gibt es so viele. Hier waren es 3330 die alle nacheinander zum Schulbeginn von den umliegenden Klöstern eintrudelten. Ich konnte ihnen beim spielen auf dem Spielplatz, beim Süßigkeiten kaufen am Kiosk und Fußball zuschauen. Außerdem gibt es in der Schule einen Fernseher, wo die Kinder vor dem Unterricht und mittags Kinderserien schauen dürfen. Das wird natürlich ausführlich genutzt. Ich hatte viele tolle Begegnungen und glücklich ging es weiter auf unserem Roller. Nochmal zu einem absoluten Highlight für mich: wir fuhren zu einem Kloster für junge Nonnen, die das Privileg haben, dass sie nicht umherziehen und um Essen bitten müssen. Ihnen wird jeden Tag von einer anderen Familie eine Mahlzeit spendiert. Für die Familien ist das ein großes Ereignis und auch kein billiger Spaß! Los geht es mit einer Zeremonie: alles Nonnen versammeln sich in einem großen Saal vor der Familie und es wird gebetet. Ich durfte sogar vorne bei der Familie sitzen. Danach wird in einer weiteren Zeremonie Essen für die Götter geopfert. Und dann stellen sich alle Nonnen in Reih und Glied auf um von der Familie das Essen zu erhalten. Je nach gezahltem Preis gibt es verschiedene Gerichte. Nach weiteren Gebeten am Tisch wird dann endlich gegessen! Das war auch eindrucksvoll für mich und eine tolle Atmosphäre. Zum Abschluss sind wir noch nach Mingun gefahren. Hier gibt es einen komplett in weiß gehaltenen Tempel ( wunderschön mit dem blauen Himmel als Hintergrund), die zweitgrößte Glocke der Welt nach Moskau und eine Ruine eines riesigen Tempels, der nie fertig wurde. Zu verbuchen unter Größenwahn eines Königs. Ein schöner Abschluss. Am nächsten Tag geht es weiter nach Bangkok und ich muss mich von Myanmar verabschieden. Für mich ein faszinierendes Land: Tempel, Pagoden, Stupas, Mönche, Armut, Optimismus, Dreck, Lärm, Betelnuss-Spucke, Militär, Smog, Lachen, streetdogs, das goldene Land. Gern hätte ich noch mehr gesehen, aber es gibt ihn vielen Regionen noch wenig Tourismus und wieder mehr Konflikte und das reisen dauert. Vielleicht komm ich ja mal wieder!?Read more

      Traveler

      Manchmal meint man selber dabei gewesen zu sein....so eindrücklich sind deine Berichte....weiter so

      1/13/20Reply
      Traveler

      Vielen Dank für Deine wunderbaren Reisebeschreibungen ... die Phantasie lässt grüßen!

      1/14/20Reply
      Traveler

      ... und ganz liebe Wünsche aus Peißenberg zu Deinem Geburtstag. Sei umarmt, bleib gesund und hab weiterhin so viel Spaß an deinem Leben!

      1/14/20Reply
      Traveler

      Liebe Heike, wir wünschen Dir alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag.

      1/14/20Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    Mandalay, ماندالاي, Горад Мандалай, Мандалай, Mandalaj, Mandalajo, Mandalay piirkond, ماندالی, माण्डले, MDL, マンダレー, 만달레이, Mandalajus, Mandalaja, Мандалеј, मांडले, မန္တလေးမြို့, மண்டலை, మాండలే, มัณฑะเลย์, ماندالے, 曼德勒

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