Myanmar
Myingyan District

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Travelers at this place
  • Day290

    Bagan

    January 5, 2020 in Myanmar ⋅ ☁️ 24 °C

    Von Yangon aus ging es mit dem Nachtbus nach Bagan, ca. 600 km nördlicher. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (uns wurde zunächst der falsche Bus mit falschen Plätzen zugeteilt und dann hatten wir im richtigen Bus nicht-verstellbare Sitzlehnen) konnte es endlich gegen 20.30 Uhr losgehen. Der Bus war erstaunlicherweise komfortabel und man hatte sogar Privatkino. Auch ließen sich die Sitze gut umklappen, so daß wir doch ziemlich viel Schlaf abbekamen, bevor wir früh morgens um kurz nach 5.00 Uhr in Bagan ankamen. Wir fuhren direkt ins Hotel, konnten aber noch nicht auf's Zimmer und mieteten uns kurzerhand E-Roller, um die Pagoden bei Sonnenaufgang zu sehen.

    Bagan war vom 9. bis zum 13. Jahrhundert die Hauptstadt und Königssitz des damaligen Königreiches der Bamar. In der Ebene um die Stadt herum ist ein fast 40 km² großes Tempelareal mit über 2000 Tempeln, Stupas und Klosteranlagen. Die ältesten unter ihnen stammen aus der Zeit vor dem 11. Jahrhundert. Besonders bei Sonnenauf- und -untergang entwickelt sich das Areal zu einer malerischen Stätte. Seit 2019 gehört es zum Weltkulturerbe der UNESCO. Bagan selbst ist eine eher beschauliche Kleinstadt mit um die 20.000 Einwohner.

    So waren auch wir vom Ausmaß und der Schönheit des Areals hin und weg. Als wir dort mit dem Roller kurz vor Sonnenaufgang ankamen folgten wir jugendlichen Einheimischen auf eine Pagode, damit den Ausblick auf die anderen Pagoden noch besser genießen konnten. Wir wurden nicht enttäuscht. Es war schon ein besonderes Highlight auf unserer Reise. Danach ging es frühstücken und wir konnten zum Glück unser Zimmer beziehen, da wir hundemüde waren. Ausgeruht fuhren wir am Nachmittag nochmals mit den Rollern auf gut Glück los. Wir ließen uns einfach treiben und fuhren oft auf schmalen Pfaden von Pagode zu Pagode. Wir mussten auch ständig anhalten, um die Pagoden und Tempel zu bewundern und die Zeit verging wie im Fluge. Einheimische, die auf dem Areal in einfachen Hütten lebten sprachen uns an und ließen uns ihr Essen kosten: Spinatblätter mit Sesam und Erdnüssen, gegessen wurde mit den Händen. Es war einfach nur lecker. Ruckzuck stand die ganze Familie um uns herum und schaute neugierig. Oft sahen wir auch Jungen in Mönchskleidern, die wir besonders niedlich fanden. Einmal sogar beim Fußballspielen. Wir waren dabei, uns immer mehr in Land und Leute zu verlieben. Der Sonnenuntergang auf einem Hügel mit perfektem Blick auf einige Hauptpagoden bestätigte das nur.

    Am nächsten Tag ging es wieder früh raus. Schließlich ging es heute morgen bei Sonnenaufgang mit einem Heißluftballon über die Monumente. Bei Kaffee und Keksen wurden wir zunächst an der Abflugstelle empfangen und es fand ein kurzes Sicherheitsbriefing statt. Um uns herum waren insgesamt 30 Ballons, die anschließend zunächst mit Kaltluft voll gemacht wurden. Ein tolles Bild. Dann wurde der Ballon mit Heißluft befeuert und es konnte los gehen. Wir waren zusammen mit dem Piloten aus England insgesamt 14 Passagiere, maximal passen 16 rein. Nach relativ kurzer Zeit waren wir so hoch gestiegen, dass wir das ganze Ausmaß der Ebene bei herrlichem Blick auf die Pagoden sehen konnten. In der Ebene war noch Morgennebel, typisch für diese Jahreszeit, und die Sonne bahnte sich langsam ihren Weg durch ihn. Der Flug dauerte knapp 1 Stunde und wir landeten am nahe gelegenen Fluß auf einer Sandbank. Unser Pilot war an dem Tag so gut drauf, dass der Korb bei der Landung sogar umkippte und wir alle horizontal drin saßen.😂 Trotzdem oder auch unter anderem deswegen war es ein wunderschönes Erlebnis. Danke mein Liebling.😉 Zurück im Hotel ruhte sich Sophia aus und ich (Michael) packte die Joggingschuhe und lief nochmal zu den Pagoden. Nach dem Mittagessen besuchten wir zunächst den That Bin Nyu Tempel und fuhren dann mit den Rollern weiter zum Pagodenfeld, wo wir diesmal die andere Seite besichtigten. Wir konnten nicht genug davon kriegen. Den Sonnenuntergang bewunderten wir wieder von einer Pagode aus, die uns (nicht so ganz offiziell) wieder von Jungs gezeigt wurde. Den Abend verbrachten wir dann mit Rebecca, Laura und Deborah aus Stuttgart beim Inder. Die drei waren auch in unserem Hotel und Rebecca zufällig bei der Ballonfahrt am Morgen mit dabei. Ein sehr schöner und kurzweiliger Abend.

    Am nächsten Morgen ging es nach Kalaw weiter, von wo aus wir zum Inle See wandern wollen. Wir waren von Bagan mit seinen Pagoden begeistert. Nie im Leben hätten wir uns die Größe und das Ausmaß des Areals so schön vorgestellt. Aber auch die Menschen dort haben uns mit ihrer Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit in ihren Bann gezogen.
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    Florian Troeger

    😂😂😂die Bruchpiloten 😎👍🏻

    1/9/20Reply

    Sehr interessant

    1/9/20Reply

    Die Bruchlandung ging ja gut aus

    1/11/20Reply
    Michael Künnell

    Ja, war eher witzig als gefährlich😀

    1/11/20Reply
     
  • Day43

    Bagan nach Mandalay mitm Schiff

    February 17, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 32 °C

    Mä cha mitm Schiff übere Fluss vo Bagan nach Mandalay reise. Das geit zwar 12 Stung aber isch mega gmüetlech wiume o geng chli cha ufstaa u ufem Schiff umeloufe. Am Morge am 5i simer gstartet. Mir hei o ufem Schiff Zmorge u Zmittag gässe 😁Read more

  • Day8

    Zwischenstopp bei Einheimischen

    November 22, 2019 in Myanmar ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir legten während der Fahrt sogar noch einen Zwischenstopp ein, ankerten quasi direkt auf dem Hof eines kleinen Bauerndorfes. Dort wurden wir herumgeführt und durften Fotos machen. Man gewährte uns einen Einblick in das einfache Leben. Die Menschen dort kannten das Procedere bereits, sie kamen aus ihren Hütten gekrochen und ließen sich bereitwillig (mehr oder weniger?!) fotografieren, kleine Kinder, nicht älter als 2 Jahre, standen mit großen Augen und offenen Mündern da und starrten die Fremden hellhäutigen Leute an. Einer der Dorfältesten kam an einen Zaun und hielt eine Weltkarte in der Hand. Er wollte von jedem wissen, wo er herkam und freute sich wie ein kleines Kind, wenn man es ihm auf der Karte gezeigt hat...da ging uns doch gleich das Herz auf!
    Am Ende besichtigten wir noch die dorfeigene Strohhut-Produktion und einige unserer Mitreisenden kauften auch fleißig ein. Wir waren da nicht ganz so scharf drauf aber freuten uns für die armen Leute, dass sie so an etwas Geld kommen konnten.
    Ich denke die Bilder, die ich nachher hier hochlade, werden für sich sprechen...seht selbst!
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    Petra A.

    Ja sehr bescheiden, aber die Menschen auf den Bildern sehen nicht unglücklich aus.

    11/22/19Reply
     
  • Day9

    Mandalay to Bagan by boat

    September 18, 2019 in Myanmar ⋅ ⛅ 32 °C

    Full day on the Irrawaddy river; a slow way route but we avoided another night bus and was actually very relaxing. It's a quiet time of year so the boat was barely a quarter full. Lunch was surprisingly good and we even got afternoon tea - rice doughnuts with dipping syrup. We stopped at a village to watch water pots being made by hand, they’re then air dried and sold all over Myanmar.Read more

  • Day91

    Ruhe und Nachbetrachtungen von gestern

    January 26, 2018 in Myanmar ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute ist Besinnung und Ruhe am Pool angesagt. Zeit zum Lesen über das, was wir alles gesehen haben, zum Reden darüber und zum Blog schreiben....
    Da wir so viel Armut gesehen haben und uns teilweise um Jahrzehnte in die Vergangenheit zurückversetzt gefühlt haben;....
    ...wir haben Männer und Frauen beim Straßenbau ohne Technik gesehen, den Splitt mit den Händen in Körbe einsammelnd, auf den Kopf tragend und auf der "Straße" mit den bloßen Händen verteilend;
    ...wir haben Menschen bei der Feldbestellung mit Ochsenkarren gesehen,
    ...Männer im Steinbruch mit der Spitzhacke den Stein abbauend gesehen,
    ...wir sahen Frauen an Handspinnrädern und Handwebstühlen arbeiten,
    ...wir haben die kleinen Bambushütten ohne Strom und Wasser mit sehr wenig Raum und fast keiner Ausstattung, mit Schlafgelegenheiten auf Bastmatten auf Holzbrettern gesehen,
    ...wir haben gesehen, wie öffentliches Waschen in der Stadt, an Seen und Flüssen als auch das Waschen der Wäsche dort als völlig normal angesehen wird;
    ....haben wir uns nachdenklich gefragt, an welcher Stelle Myanmar auf der Liste der ärmsten Länder steht. Es gehört, trotz seines natürlichen und seines Reichtums an Bodenschätzen zu den 50 ärmsten Ländern der Welt. Myanmar steht an Platz 146 von 180 Ländern. Wir sehen aber auch, dass sich hier sehr viel entwickelt und gebaut wird.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Myanmar

    Myanmar ist ein Land der krassen Gegensätze....ist spannend, interessant, wunderschön, so viel Kultur , so viel Natur und stimmt dabei so nachdenklich.
    Die Menschen hier sind so freundlich und hilfsbereit...und es ist so interessant, die verschiedenen Gruppen mit ihren "Trachten" zu sehen....
    Nach diesem Tag des Sacken lassens, werden wir uns morgen die Sehenswürdigkeiten in Mandalay ansehen.

    https://www.google.com.mm/amp/s/www.noz.de/deut…
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    Gertraud M

    Ich finde es schön dass ihr nicht nur die Highlights abhakt sondern so viel wirkliches Interesse an Land und Leuten habt. Liebe Grüße von Gertraud

    1/26/18Reply
    489days Reise um die Welt

    Danke. 😊

    1/26/18Reply
    Porzellan

    Stimmt schon nachdenklich die Gegensätze. Weiterhin eine interessante Zeit. Liebs Grüessli😘😍💕

    1/27/18Reply
     
  • Day6

    Tag 6 Irrawaddy Töpferdorf

    October 5, 2019 in Myanmar ⋅ ☀️ 29 °C

    Damit es nicht zu eintönig wurde, legten wir einen kleinen Zwischenstopp in einen sehr winzigen Dorf ein. Man zeigte uns hier, wie die Leute ihren Lebensunterhalt verdienen. Das schöne hier, man wurde überhaupt nicht gezwungen irgendetwas zu kaufen. TOP 👍👍👍👍Read more

  • Day52

    Im Waisenhaus in Sagaing

    October 26, 2019 in Myanmar ⋅ ☁️ 31 °C

    Nach den erholsamen Strandtagen und dem Nervenkitzel durch den Hotelbrand in Yangon, ging es in der liebgewonnenen Propellermaschine in den Norden Myanmars, nach Mandalay.

    Wir übernachteten eine Nacht im Hotel Aurora und kamen schnell mit einem Hotelmitarbeiter, Thuya Thatti, ins Gespräch. Ihm berichteten wir, dass wir in den nächsten zwei Wochen in einem Waisenhaus in Sagain ehrenamtlich arbeiten wollten. Überschwänglich bedankte er sich bei uns, dass wir in seinem Land Gutes tun wollten, wir tauschten Facebookkontakte aus und er versprach, uns im Waisenhaus besuchen zu kommen. Überfordert von so viel Enthusiasmus fuhren wir los.

    Wir kamen nach einer knappen Stunde Fahrt schließlich im buddhistischen Aung Myae Oo Kloster an. Dieses Waisenhaus existiert seit 2003 und heute Leben circa 380 Kinder dauerhaft dort und weitere 3000 Kinder zwischen 3 und 18 Jahren kommen täglich in den Kindergarten und die Schule, um kostenlose Schulbildung zu erhalten - leider keine Selbstverständlichkeit und die einzige Chance auf eine Zukunft in einem wunderschönen, aber sehr armen Land. Die Kinder, die in dem Waisenhaus leben, haben teilweise ihre Eltern verloren oder ihre Eltern sind zu arm, um sie ernähren zu können. In der Schule gibt es knapp 90 Lehrer, die zum Teil selbst erst 18 Jahre alt sind. Die Klassen bestehen aus 50- 70 Schülern pro Klasse. Die Lehrer haben größtenteils keine qualifizierte Ausbildung und erhalten nur umgerechnet 28€ Gehalt im Monat, auch in Myanmar zu wenig, um überleben zu können. Ihr Gehalt wird zu einem Großteil über Spendengelder finanziert, was Touristen geben, die täglich angekarrt werden und zahlreiche Fotos von den Kindern und dem Gelände machen. Wenn nicht genügend Spenden gesammelt werden, können die Lehrer nicht bezahlt werden und müssen kündigen.

    Die Kinder leben in äußerst einfachen Verhältnissen und sind auch im Kleinkindalter komplett auf sich alleine gestellt. Es gibt keine Erzieher oder Ansprechpartner, weil auch diese nicht bezahlt werden können. Sie schlafen mit circa 70 Leuten in einem Raum, auf Holzplatten, die aneinander geschraubt sind. Matratzen, Kopfkissen oder Privatsphäre gibt es nicht. Ebenso gibt es niemanden, der darauf achtet, wann die Kleinen schlafen gehen und so sind sie oft bis spät in die Nacht wach. Um sich zu waschen, drängen sie sich täglich um 16 Uhr an die Waschstelle, die aus Wasserhähnen mit Eimern darunter besteht und für eine Stunde geöffnet ist. Viele Kinder wissen nicht, wie man sich reinigt, da sie dies nie gelernt haben und "duschen" sich mit dem kalten Wasser aus ihren Eimerchen meist komplett angekleidet. Zudem sind sie auch mit 4-5 Jahren schon selbst dafür verantwortlich, ihre Wäsche auf der Hand zu waschen, so dass diese oft dreckig bleibt. Durch die fehlende Hygiene und die dreckigen Waschstellen, die nicht gesäubert werden und das enge Beisammensein im Schlafsaal entstehen viele Krankheiten und breiten sich schnell aus.

    Diese Krankheiten, vor allem Hauterkrankungen, werden in der sogenannten Klinik auf dem Gelände behandelt. Diese besteht aus einem Raum mit Medikamenten und Verbandszeug und einem Hinterhof mit Waschgelegenheit. Es gibt aufgrund des Geldmangels (insgesamt stehen für Medikamente und Gehalt 100€ monatlich zur Verfügung) keine Krankenschwester oder gar einen Arzt. Die Klinik kann einzig und alleine durch den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer aufrechterhalten werden, die hauptsächlich oberflächliche Wunden desinfizieren und verarzten oder den Kindern auch "nur" etwas Zuneigung schenken, da diese Zuwendung stark vermissen. Die Freiwilligen haben jedoch keinen medizinischen Hintergrund und versuchen mit gesundem Menschenverstand und Google die Kinder zu behandeln. Eigentlich ist die Klinik dank Spenden durch ehemalige Freiwillige ausgestattet mit Equipment für größere Behandlungen, aber aufgrund fehlender medizinischer Fachkenntnisse ist keiner der Freiwilligen in der Lage, dies auch zu benutzen.

    Wir selbst haben verschiedene Aufgaben übernommen. Gemeinsam unterrichteten wir morgens und abends eine Stunde Englisch für freiwillige Teilnehmer. Diese Stunden waren sehr gut besucht und dienten zu Kommunikationsübungen über Alltagsthemen wie zum Beispiel das Wetter, Fußball, beliebte Rapper, Landeskunde usw. Die Schüler, deren Englischkenntnisse oft nur sehr basal waren, waren äußerst motiviert und sehr dankbar für die Möglichkeit, Englisch zu lernen und mit Menschen aus fremden Kulturen zu sprechen. Sie brachten uns sehr sehr viel Freundlichkeit und Zuneigung entgegen und überraschten uns mit kleinen selbstgebastelten Geschenken oder in ihrer Freizeit verfassten Texten. Es hat uns sehr berührt, dass diese Kinder, die so wenig besitzen und oft ein so schweres Leben haben, uns trotzdem auch eine Freude machen wollten.

    Ich ging außerdem am Tag bei einer Englischlehrerin der 6. Klasse mit und assistierte ihr in den Englischstunden. Das sprachliche Niveau der Schüler und Lehrer ist schlecht und didaktisch aufbereitete Stunden sind Mangelware. So besteht der Englischunterricht hauptsächlich aus Buchstabierübungen und Übersetzungen auf Burmesisch. Passend dazu gaben wir Freiwilligen am Samstag Englischunterricht für die Lehrer und hatten so unsere Mühen, sie zum Sprechen in ganzen Sätzen zu bewegen.

    Christina half morgens und nachmittags jeweils 2 Stunden in der Klinik und reinigte die kleinen Patienten und versorgte oberflächliche Wunden. Da sie damit keinerlei Erfahrung hatte, war dies eine Erfahrung, die viele neue Eindrücke, aber auch Sorgen über Erkrankungen mit sich brachte. Gerade hier zeigten sich deutlich die Missstände der Einrichtung, zumal die Kommunikation mit den Kindern äußerst schwierig war, da sie kaum Englisch sprechen und selten ein Erwachsener, der die Landessprache spricht, anwesend war. Die fortlaufende Dokumentation von Krankheiten oder Behandlungen der Kleinen ist zudem leider nicht gegeben.

    An einem Tag hielt zum Glück unser neuer Freund Thuya Thatti sein Versprechen und kam uns im Waisenhaus besuchen. Ich fuhr mit ihm auf dem Motorrad durch Sagain und kaufte neue Einmalhandschuhe, die er auch noch mitfinanzierte, obwohl auch er bei weitem kein üppiges Gehalt verdient. Aber es lag ihm so sehr am Herzen zu helfen, dass er sich nicht davon abbringen ließ. Zudem half er am Vormittag bereitwillig in der Klinik und erleichterte die Kommunikation mit den Kindern.

    Wir verließen das Kloster nach knapp zwei Wochen mit sehr vielen neuen Eindrücken und fuhren nach Mandalay, wo wir uns mit Thuya Thatti zum Abendessen trafen und sogar noch mit Souvenirs von ihm beschenkt wurden. Auch hier waren wir wieder sehr überrascht, wie jemand, der selbst wenig im Leben hat, mit soviel Offenheit und Gastfreundschaft auf Andere zugeht und teilen möchte.

    Unser Visum lief ab und nach 30 Tagen in Myanmar flogen wir nach Thailand. Dieses Land kommt uns jetzt im Vergleich zu Myanmar schon fast westlich und weitentwickelt vor. Mit etwas Abstand und vielen Nachrichten unserer Schüler (die sich ein Handy teilen und schrieben: "teachers, come fast!") und neugewonnenen Freunden in Myanmar, dass wir bitte schnell zurückkommen sollten, haben wir uns tatsächlich entschieden, zurückzugehen und ein zweites Mal in dem Waisenhaus zu arbeiten. Vor drei Wochen war dies für uns unvorstellbar, aber das Schicksal der jungen Menschen und die große Herzlichkeit, die wir in diesem Land erfahren haben, haben einen tiefen Eindruck hinterlassen und uns sehr bewegt.

    Wir fliegen in ein paar Tagen zurück und freuen uns, weiter helfen zu können!
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  • Day75

    Camping birman - Mission discrétion

    May 24, 2019 in Myanmar ⋅ ⛅ 34 °C

    De ce que j'ai compris, le camping sauvage est interdit en Birmanie. D’après divers blogs, il incomberait même aux honnêtes citoyens de vous dénoncer s'ils voyaient votre tente...

    Le petit futé écrit, au chapitre "Campings" : "Inimaginable en Birmanie. Comment pourrait-on contrôler vos allées et venues si vous faites preuve d’autant d’autonomie dès le départ ? L’esprit camping n’est pas du tout dans les mœurs birmanes. Quant au camping « sauvage », il est inconcevable ! De toute façon, en période de pluie, une bonne averse tropicale aurait tôt fait de tremper votre toile de tente jusqu’à la corde"

    Mais entre les villes ou les sites touristiques, il y a de la distance.. et pas d'hébergement. Le logement chez l'habitant est aussi interdit. Si je veux voyager à vélo, il faut bien que je dorme quelque part. Je me dis qu'il suffit d'être discret. Mode d'emploi en 3 images !
    Le soir, la pluie a commencé à tomber dès que jetais sous la tente et le matin, j’ai croisé des bergers et leurs chèvres, mais une fois seulement mon campement replié. Timing parfait.

    Fière d'avoir réussi à contredire le petit futé, je ne m'en vanterai cependant pas au delà du petit cercle des pingouins. Pour camper heureux, campons cachés...
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    Marie Laure Gillette

    Ravie de te lire après ces quelques jours de silence Bisous Maman

    6/5/19Reply
    Yohan Unvoy

    Mission 007 ma cher! Bon courage

    6/5/19Reply
    Julien Hautemaniere

    Je viens de me rendre compte que je fais partie du cercle des penguins...

    6/5/19Reply
    4 more comments
     
  • Day9

    Auf asiatische Weise geht's weiter

    January 8, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 17 °C

    Tschüss Bagan - auf nach Mandalay

    Mit einem kleinen traditionellen Bus geht's weiter zu unserem nächsten Etappenziel.

    Wir merken schnell, dass wir nicht der üblichen asiatischen Größe entsprechen; es ist alles sehr klein und eng 😅
    Doch diesen nicht vorhandenen Komfort macht der Bus mit der Freundlichkeit der Mitarbeiter und den dekorativen Bemühen wieder wett.
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    Marlene Glasmeyer

    Natürlich 😄

    1/8/20Reply
     
  • Day46

    Mandalay - Bagan auf dem Irrawaddy

    February 6, 2016 in Myanmar ⋅ ⛅ 31 °C

    Unser Boot, die RV Yandabo, haben wir samt gefühlt unzähliger Besatzung für uns fünf alleine... Was ein Luxus!!!

    Auf dem breiten, von Sandbänken durchzogenen und überraschend vielbefahrenen Irrawaddy tuckern wir gemütlich von Mandalay nach Bagan.

    Ich glaube, in diesem Moment sind wir alle mit uns und der Welt ganz zufrieden! :-)
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    Sabine Hofmann

    Wow!!!☺️fantastisch!

    2/18/16Reply
    Marianne Mörger

    Darauf läßt es sich aushalten!

    2/19/16Reply
     

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