Myanmar
Nay Pyi Taw

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10 travelers at this place:

  • Day365

    Vom Töpflein zum Löchlein

    January 16 in Myanmar ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Busfahrt nach Kalaw ist holprig und das Schlafen eher schwierig. Zumindest für mich, Faultier Sue hat da weniger Probleme. Aber egal, Hauptsache weit weg von Kristy und ihren Begleitern. Wir erreichen Kalaw um fünf Uhr in der Früh und das Thermometer steht knapp über dem Gefrierpunkt. Zu unserem Entsetzen ist unser Zimmer noch besetzt und wir können gerne drinnen - auf vier Quadratmeter ungeheizt, schau Foto - oder draussen warten. Geil. Wie ich es vermisst habe. Es sind schon diese Momente, in denen man(n) sich fragt: Ist es das, was wir gesucht haben? Ist das dieses Reisen fernab von heimischem Luxus, das einen wieder geerdet und bescheiden werden lässt? Nach einer schlaflosen Busfahrt für drei Stunden schlafsuchend auf dem kalten Steinboden liegen? Verdammte Scheisse, nein. Das ist einfach nur grottenschlecht organisiert, denn Zimmer sind grundsätzlich erst gegen zwei Uhr bezugsbereit und alles andere ist vorgängig abzuklären. Soll uns eine Lehre sein. Oder auch nicht. Wir bleiben ja eh nicht lange. Nach nur einer Nacht startet der dreitägige Hike zum Inle Lake. Begegnungen mit und Übernachtungen bei der ländlichen Bevölkerung sollen einen wieder geerdet und bescheiden werden lassen. Hoffentlich klappt das besser als die letzte „Morgenstund hat Gold im Mund“ Kacke.

    Unser Hike geht über sechzig Kilometer. Unsere Gruppe besteht neben uns aus einem Amerikaner und vier hübschen Französinnen und wird geführt von Shelly - weiblich, zweiundzwanzig, spricht vernünftig Englisch und kocht fantastisch. Die drei Tage mit allen Mahlzeiten, Übernachtungen und Teepausen mit Snacks und Cookies kosten uns irrwitzige sechsundzwanzig Stutz. Krass. Da grinst das dämliche Budget unentwegt. Kaum unterwegs bin ich auch schon mitten im Gespräch mit dem etwa gleichaltrigen amerikanischen Mitläufer, B. (Name der Redaktion bekannt), der mit seinen langen Haaren, dem wachen Blick, seiner kommunikativen Art - B. spricht diverse Sprachen, darunter auch fliessend Deutsch -, kurzem Bartansatz und der athletischen Erscheinung definitiv an einen „amerikanischen Militärberater“ in Afghanistan erinnert. Und siehe da, B. ist - beziehungsweise war - Analyst beim US Aussendepartement mit Einsätzen in Afghanistan und einer Reihe anderer Länder. Während ich mir Analysten in Hemd hinter einem Bildschirm vorstelle, verbrachte B. als nicht-Militär seine Zeit bewaffnet in Krisengebieten mit „analytischen Aufgaben“. Ich will ihm ja glauben, dass er nicht bei der CIA ist. Ich will wirklich. Irgendwie.

    Kein Wunder lächeln die Menschen hier ständig, sind doch siebenundachtzig Prozent Buddhisten, von denen die meisten regelmässig Dhamma praktizieren - ein buddhistischer Meditationsrückzug, der mich auch schon während neun Tagen vor jeglicher Interaktion mit anderen Menschen bewahrte und so eine noch nie erlebte innere Ruhe und Zufriedenheit etablierte. Irgendwie zehre ich noch heute davon. Insbesondere in schwierigen Zeiten, wie einem spartanischen Hike durch die malerische Landschaft Myanmars. Simples Leben wie in Thailand vor dreissig Jahren eben. Im Gegensatz zu unserem Aussendienstmitarbeiter GI-B. bin ich mir aber auch nach einem Jahr Weltreise als Minimum eine Toilette zum Sitzen gewohnt. Ich will eigentlich nicht über diese Scheisse - im wahrsten Sinne - schreiben, aber das gehört wohl zur Verarbeitung der entstandenen Traumata. Sorry. Sue.

    Ich starte den Hike im Wissen, dass es die nächsten drei Tage keine westlichen Toiletten geben wird und dem Entschluss, die sechzig Stunden durchzuhalten. Ich habe auf unseren ersten Segel-Törns schon ähnliche Leistungen vollbracht, als ich mit den Mini-Schüsseln mit Papier-Allergie auf den Schiffen noch nichts anzufangen wusste. Am Morgen des zweiten Tages - ich habe bis dato bereits vier Klos inspiziert und für inakzeptabel befunden - wird allerdings klar, dass ich die sechzig Stunden nie im Leben schaffen werde. Ich will es trotzdem versuchen und lasse auch das Klo der ersten Gastfamilie links liegen. Rund zweieinhalb Stunden sind es zur ersten Pause. Doch bereits nach Minuten steigern sich die Unterleibsschmerzen auf eine Sieben oder Acht. Dringend Müssen und Laufen ist eine äusserst schlechte und schmerzhafte Kombi. Ich hole mir also Rat bei B., der mir den Ablauf des stehenden Verrichtens in einfachen und verständlichen Schritten erläutert. Ich bin also ready. Irgendwie. Nur sind wir nun irgendwo im Nirgendwo. Noooo!

    Wir laufen und laufen und meine Gedanken drehen sich unaufhörlich um diese eine heilige Schüssel. Vielleicht gibt es ja doch irgendwo im Nichts ein güldenes Hotel oder Restaurant, mit einem Thron von Laufen. Wie in Vietnam würde ich aus Dankbarkeit sogar kurz auf die Knie gehen. Hoffnung, nichts als Hoffnung. Gelacht oder gelächelt habe ich seit Stunden nicht mehr. Wir passieren ein paar Bauernhöfe, doch ein WC sehe ich nirgends. Ich bereite mich innerlich auf den „worst case“ vor. Irgendwann bleibt nur die grosse, freie Natur. Kurz bevor ich aufgrund der anhaltenden Bauchkrämpfe kollabiere, ist da diese Schule. Ich kann nicht mehr. Weiter geht nicht. Nach kurzer Rücksprache mit der Schulleiterin - die anwesende Lehrerin wollte mich nicht aufs Gelände lassen -, darf ich das kleine Toilettenhäuschen benutzen. Natürlich wären die fünf letzten Klos grösser, sauberer und angenehmer gewesen, aber das spielt jetzt keine Rolle mehr. Papa muss.

    Und dann ist es geschafft. Hab in mein erstes Loch gemacht. Im Stehen. Mit einem breiten Grinsen geselle ich mich zurück zur wartenden Gruppe. In etwa gleich stolz wie als Mama freudig geklatscht hat, nachdem man(n) als Kleinkind das erste Mal ins Töpfchen gemacht hat. Alles danach ist einfach und meine Aufmerksamkeit gilt nun einzig und alleine der Schönheit der Landschaft. Und Sue. Daran ändern auch die offenen Massenschläge nichts, in denen wir bretthart und arschkalt zusammen am Boden schlafen. Der lustige B. hat beim ersten Halt noch heimlich eine Flasche lokalen Whiskey besorgt. Geile Siech. Ich hoffe bloss, er hat niemanden getötet dafür. So oder so, lustige Abende waren das.
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  • Day60

    Naypyidaw

    December 5, 2015 in Myanmar ⋅ ⛅ 14 °C

    Wie ausgemacht chauffierte mich der Hotelbesitzer kurz vor 7 Uhr morgens zum Busbahnhof. Dort angelangt wurde mir mitgeteilt, dass der Bus erst um acht Uhr starten wird, jedoch konnte mir niemand den Grund hierfür nennen. Die ersten beiden Stunden der Fahrt wurde am Monitor eine buddhistische Zeremonie, welche von allen sehr aufmerksam beobachtet wurde, gezeigt. Die restlichen vier Stunden gab es dann Karaoke wobei alle laut mitgesungen haben. Ich hätte auch gerne mitgesungen, jedoch waren es Songs aus Myanmar und auch der Untertitel in für mich undeutbaren Schriftzeichen. Nach 6 Stunden war ich dann in Naypyidaw angekommen. Gegenüber der Station war ein großer Markt. Es gab hier sehr viel zu sehen. Das Anschauungsobjekt Nummer eins war jedoch wieder mal Ich! Ich fand einen Schneider, der mir meine neu erworbene Hose um weniger als 1€ in einer halben Stunden kürzte. Als dann endlich ein Taxi gefunden wurde machten wir uns auf die Suche nach einem billigen Hotel. Aber auch hier war die Suche sehr schwierig. Ich war in der im Jahre 2006 zur Hauptstadt ernannten Stadt Naypyidaw angekommen. Nur wenige Jahre zuvor wurde sie mitten ins Nichts gebaut. Es ist eine Retorten Stadt welche es so wahrscheinlich nur einmal gibt.
    Die Autobahnen 8-spurig in beide Richtungen, jedoch Fehlen die Autos.
    Die Stadtteile sehr weit voneinander entfernte, spazieren unmöglich.
    Der Hotelbezirk am Rande der Stadt, wobei es nur Hotels in gibt welche so groß sind wie kleine Dörfer in Österreich.
    Im Prinzip waren es einfach viel zu viele Verbindungsstraßen die unbebaut waren, und die Entfernungen "innerhalb" der Stadt viel zu groß. Das billigste Zimmer konnte ich schließlich um €40 ergattern, ein Schnäppchen... Ein kleines Dorf, am Rande der Stadt, genannt "Hotel". Der Weg von der Rezeption zu meinem Zimmer war zu Fuß in 10 Minuten geschafft, toll. Um in ein Restaurant zu gelangen musste ich ein Taxi nehmen, welche hier jedoch ebenfalls sehr teuer sind aufgrund der langen Anfahrt. Schließlich blieb ich im hoteleigenen Restaurant, wo ich für mein Abendessen "nur" €20 hinblätterte. Die Dame an der Rezeption versprach mir sich um mein Busticket nach Yangon für den nächsten Tag zu kümmern.
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  • Day35

    Naypyidaw (Myanmar)

    January 3, 2017 in Myanmar ⋅ ☀️ 14 °C

    Onze laatste 36 uur in Myanmar waren erg Birmees. De nachtbus die ons naar Naypyidaw zou ons normaal gezien om 3u30 aan de bushalte afzetten. Na amper een kwartiertje rijden, kregen we autopech en na drie uur kwam de vervangbus eindelijk opdagen. We kwamen uiteindelijk pas rond 6u aan in de stad, wat perfect was voor ons, want anders moesten we nog een paar uur aan de bushalte wachten tot de zon zou opkomen.

    We spendeerden een voormiddag in Naypyidaw (of Nay Pyi Taw). Dit is de officiële administratieve hoofdstad van Myanmar. Opgericht in 2005, met een bevolking van ongeveer 924000 man is de stad gigantisch oversized gebouwd: snelwegen van tien rijvakken in elke richting waar misschien vijf of geen enkele auto op te zien is; shoppingcentra met vooral verkoopsters en amper klanten; musea en parken waar niemand in rondloopt. De urban planners van deze stad zagen het groot groter grootst!

    Omdat foreigners geen scooter mogen huren in deze stad, maakte dat ons verplaatsen wel wat moeilijker. We waren wat verdwaald toen de eigenares van een reisbureau ons de bekende Birmese hulpvaardigheid toonde. We mochten.haar scooter voor een paar uurtjes gratis en voor niets lenen en kregen er nog een Myanmar tea, een stadskaart en enorm veel vriendelijkheid bij.

    Op de scooter zie je pas hoe groot en leeg de stad is. Af en toe waren we helemaal alleen op de weg. Echt hallucinant. (We hebben weinig foto's omdat je geen foto's mag nemen in de stad omdat alle ministeries er gevestigd zijn en die zijn top secret...)

    We bezochten de Uppatasanti Pagoda, een replica van de Shwedagon Pagoda van Yangon, maar dan 30 cm kleiner. Ik denk dat dit de mooiste pagoda was, die we in Myanmar gezien hebben. Er was ook een olifantenverblijf met albino olifanten.

    We aten 's middags een bordje Shan Noodles en namen om 14u de bus naar Yangon om daar rond 20u aan te komen.
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  • Day5

    ++ Auf dem Weg von Hpa An nach Kalaw ++

    November 3, 2017 in Myanmar ⋅ ⛅ 3 °C

    Zwischen Hpa An und Kalaw machen wir einen kurzen Zwischenstopp in Taungoo inkl. Übernachtung. Hier treffen wir beim Abendessen auf Tom & Tony. Zwei sehr charismatische ältere Herren, die jedes Jahr neue Ecken in Myanmar erkunden und uns jede Menge über das Land erzählen. Ein toller Abend - leider ohne Fotos.

    Zwischen Taungoo und Kalaw machen wir halt in der offiziellen Hauptstadt Nay Pyi Taw — eine merkwürdig, fast ausgestorbene neue Stadt, lediglich der Tempel lässt die Menschen zusammen kommen.
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  • Day137

    Jouer dans le trafic à Naypyitaw

    May 25, 2018 in Myanmar ⋅ 🌧 24 °C

    Circuler sur une autoroute à 20 voies pratiquement vide, il y a seulement à Naypyitaw qu'on peut faire ça!

    On s'est donc permis un petit stop de quelques heures pour aller voir ça. C'était la deuxième fois pour Caro qui y était allée en 2016, mais c'était tout aussi impressionnant et, on va se le dire, déstabilisant.

    Naypyitaw est sans l'ombre d'un doute une ville hors du commun. Depuis 2005, elle remplace Yangon comme capitale du pays en raison d'une décision du gouvernement militaire qui souhaitait relocaliser le centre administratif pour des raisons qui sont encore aujourd'hui méconnues.

    Avant d'être déclarée capitale, la zone où Naypyitaw a été construite était une région tropicale non habitée et on pourrait presque dire que c'est encore le cas aujourd'hui. En circulant sur les routes principales de la ville, on se demande s'il y a vraiment des gens qui y habitent. Tout est immense... et vide à un point tel que ça en donne presque des frissons!

    Sérieusement, prenez la peine de lire un peu sur cette ville pour le moins dire unique : https://fr.wikipedia.org/wiki/Naypyidaw
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You might also know this place by the following names:

Nay Pyi Taw, Naypyidaw

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