Myanmar
Pyinoolwin

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30 travelers at this place:

  • Day8

    Endlich ein Ruhepol! :)

    August 14 in Myanmar ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach Mandalay hieß unser nächster Stop das 1070 m hoch gelegene Pyin u Lwin.

    Hier wussten wir gleich bei der Ankunft: Das ist ein Ort zum Wohlfühlen. Zum einen sind die Temperaturen aufgrund der Höhenlage unheimlich angenehm (Das T-Shirt war nach 30 Minuten ned gleich nass geschwitzt :-D) - zum anderen war es die Ruhe, welche über das Örtchen im Gebirge lag.

    Den Ankunftstag nutzten wir gleich mit einem Besuch im Botanischen Garten. Ein Projekt von Myanmar, um auf die Wichtigkeit des Umweltschutzes aufmerksam zu machen. Vom Riesenbambus bis zu allerlei Orchideen war die Pflanzenvielfalt hier beeindruckend.

    Der nächste Tag startete mit einem Besuch des bekannten Wasserfalles Anisakan...unsere erste kleine Trekkingtour hier 💪...irgendwann muss man sich ja mal für den Te Araora Trail vorbereiten :-D. Hsipaw weiter im Norden wäre nun unser nächster Stopp gewesen...wegen Angriffen von Rebellen auf u.a. militärischen Stützpunkten auf der Strecke ist der Ort jedoch leider nicht befahrbar. Daher geht's jetzt wieder in den heissen Süden nach Bagan. Das Tempelstädtchen, das auf keiner Myanmarreise fehlen darf. Wir sind gespannt!
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  • Day134

    Tag der Wasserfälle

    July 30 in Myanmar ⋅ 🌧 26 °C

    3 Wakkar Walterfall and Dee Site Blue Lagoon.

    1 Stunde Fahrt mit Tuk Tuk. Erste Station mit 40 Minuten Fußweg über Geröll und Planken. Aber oben alles trocken. Trotz Monsunzeit. Der nächste Spot war dafür umso schöner. Hat sich gelohnt.

  • Day259

    Mit dem Rad auf Sightseeingtour

    April 4, 2018 in Myanmar ⋅ 🌫 10 °C

    Mein Hostel hat gratis Räder. Da spar ich gerne das Geld für den Scooterverleih und trete selbst in die Pedale. So hab ich heute bestimmt meine 40 km gemacht & schön bergig war es obendrein. Aber wenigstens hat es sich gelohnt. Zuerst ging es zum Anisakan Wasserfall. Dieser verlangt allerdings einen 2 km steilen Ab- & danach auch wieder Aufstieg. Das lassen sich manche Touristen nicht bieten & gönnen sich nen Träger 🙈.

    Dannach ging es weiter in den riesengroßen und wirklich schönen botanischen Garten der Stadt. Da es auch hier nicht besonders viele Touris gibt, musste ich dann regelmäßig für ein Foto herhalten.

    Kaputt und Müde, erwarte ich jetzt den Muskelkater.
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  • Day258

    Pyin Oo Lwin

    April 3, 2018 in Myanmar ⋅ ⛅ 30 °C

    Über das Goteik-Viadukt (1900), die höchste Brücke Myanmars, ging es heute langsam und gemächlich nach Pyin Oo Lwin. Die Bahn is in Myanmar, nach dem Fahrrad, wahrscheinlich das langsamste Fortbewegungsmittel. Aber man sitz wirklich sehr bequem und wird schön in den Schlaf geschaukelt.

  • Day22

    Pyin Oo Lwin

    March 9, 2015 in Myanmar ⋅ 🌬 10 °C

    As Myanmar heads towards its rainy season, the mercury slowly rises... And so I went up too, heading to the colonial hill station of Pyin Oo Lwin. I stayed at an old house which was the base for British intelligence just after the second world war. Lots of interesting buildings, garden nurseries and a lake to look at.
    I booked a tour guide, Mr Osama, who took me on one of the most genuine and relaxed tours I think I have ever been on. Riding pillion on his motorbike, he took me out of the town and into the hills of the Shan state. We first stopped at his friend's house (picture below) where we had tea, coffee and bananas with the grandmother. I was showed round the house which was very cosy and humble. We then continued down the road, stopping to look and talk about the farming and veg/fruit grown in the area. We went to a quiet hilltop temple where novices were returning with the morning alms and then on to the local primary school. He was very knowledgeable and I learnt so much about daily life. We arrived at the main Shan village and I had a walk whilst Osama shopped for lunch. We returned to his friend's house and while he cooked, the daughter, Ma Let Let Phyo, took me for a walk round the farm. We then went back to the house and she showed me her school books and young kittens, which we played with. Lunch was a feast of ginger salad, tea leaf salad, spicy tofu and noodle soup. I left very relaxed.
    The afternoon was spent with Morgan and Simon, two travellers I met at the post office. We went to the Shan market then relaxed at a Burmese beer station (where M and I got lots of unwelcome attention) before enjoying dinner at a local Chinese. Lovely day.
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  • Day8

    #1 Lernen mit Kerstin und Katrin

    August 14 in Myanmar ⋅ ☁️ 22 °C

    How to learn ➡️ Burmesische Sprache

    Bilder sagen mehr wie tausend Wörter!

    Tschüss: Tar Tar
    DANKE: Jay zu tin bar deh [tschesuba]

  • Day8

    Waterfall (near Dee Dote)

    September 17 in Myanmar ⋅ ☁️ 29 °C

    Miffy (a traveller we met in Yangon) recommended a driver who could take us out to a waterfall in the hills.

    It was about an hours drive out of the city and into the bottom of the mountains.

    The pools were genuine turquoise. The stones around and inside them had a powdery coating which made the water cloudy, we think it was limestone.

    Great place to chill for the day - slightly cooler and lovely in the water. Maybe 8 other foreigners there too.

    The waterfall is split into pools at "levels" 1, 5 and 10. Level 5 seemingly was closed for some Korean filming.

    Some intrepid Chinese found a higher pool above the water outlet at level 10. We couldn't work out how to get up their. My bouldering skills are not that great! But they showed us the way... using a (apparently not just abandoned) piece of rubber piping as a absailing rope and some positioned bamboo! When in Rome...
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  • Day8

    Mandalay Dee Dote Waterfalls

    September 20 in Myanmar ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir haben soooo gut geschlafen und nachdem es beim Frühstück sogar Müsli und Joghurt, frisches Omelette mit Gemüse und nicht gesüßten Kaffee gab, fühlten wir uns wie Königinnen :)
    Komischerweise signalisierte uns unser Körper trotzdem, dass es offensichtlich einfach zu verrückte Mischungen die letzten Tage waren und somit schmissen wir zwangsweise die ersten, etwas stärkeren Mittelchen ein - zum Glück ist man auf jeder Reise in der Hinsicht ja vorbeitet!

    Da das Hotel an sich ein wenig unser Budget sprengte (40€ die Nacht) und wir uns noch das Umland von Mandalay anschauen wollten, buchten wir uns spontan für nochmal zwei Nächte ins Ostello Bello Hostel ein, wo eine Freundin von Saufi damals die kompletten Wände bemalt und gestaltet hat! Was soll ich sagen, es fühlte sich an wie damals in Australien: überall Backpacker, Wochenprogramm von Dance Night, Cooking Class über Beerpong Night (zufällig heute Abend :)), alles super schön und gemütlich, es gibt Touren, Happy Hour auf der Dachterrasse und und und, hier fühlen wir uns super wohl!
    Da es bereits mittags war als wir unser Zimmer bezogen, entschieden wir uns heute nur noch einen kleinen Ausflug zu einem Wasserfall zu machen und morgen die "Three Ancient Cities" Tour über das Hostel zu buchen. Üblicherweise bestellt man sich hier als Tourist für längere Touren immer persönliche Fahrer, die einen für einen Festpreis wohin fahren, auf dich warten und dann wieder zurückfahren! Also holte uns unser Fahrer Han am Hostel ab und brachte uns zum Dee Dote Waterfall, eine Stunde südöstlich von Mandalay! Anschnallen ist übrigens nicht so üblich in Myanmar, zumindest für die Passagiere, die hinten sitzen - es gibt Gurte aber wohl keine Einsteckmöglichkeiten aber dies passt zum Verkehr, auch hier befolgt keiner irgendwelche Regeln. Der, der am selbstbewusstesten voranfährt und am spätestens bremst hat Vorfahrt! Man hupt zumindest, um sich bemerkbar zu machen aber wenns halt knapp wird, gehts in die Eisen und weiter geht die Fahrt! :)
    Wir konnten aber entspannt unsere eigene Musik anmachen und fuhren somit mit der "Classic Roadtrip" Playlist von Spotify und den Klängen von "Here comes the Sun" & "Boys of Summer" durch die Stadt, vorbei an wunderschönen Berglandschaften und so vielen verschiedenen Dörfern, Menschen und Tieren... Man kann sich hier einfach nicht satt sehen!
    Auf der Mitte der Strecke gab es plötzlich eine Straßensperre und betelkauende, flipfloptragende Uniformierte (Sicherheitsleute? /Verkehrspolizei? Keine Ahnung) hielten alle Autos an, damit 20m entfernt eine Schlange von Menschen die Straße überqueren konnte. Was auch immer es war, es war ziemlich verrückt aber wenn selbst die Polizei hier Flipflops trägt, müssen wir uns ja keine Sorgen machen :D
    Am Fuße des Bergs angekommen, parkten wir ein und bekamen den Weg gezeigt, danach waren wir allein! Beeindruckt von dem wahnsinns Grün der Natur (keines der Bilder ist bearbeitet!) liefen wir los, während uns andere mit Wanderschuhe entgegen kamen, trugen wir Flipflops und Birkenstock aber das gab uns nur mal wieder Grund mehr über die Situation zu lachen, es ging auch so:)! Der Aufstieg über Stock und Stein fuhr uns vorbei an vielen kleinen Hütten, teilweise bewohnt oder als pures Gerüst, egal wie - es war einmalig! Die Aussicht auf dem Weg nach oben war unglaublich, die Berge wunderschön und so grün, die Sonne schien, alles lief wie immer bestens! Nach ca. 40min erreichten wir den Wasserfall und waren wie immer auch hier sprachlos! Eine Oase der Ruhe und Bilder wie im Katalog! Am Wasserfall wohnt ebenfalls eine Familie mit ihrem geschätzt halben Jahr altem Baby. Dieses schlief dann in seiner Hängematte während die Frau kochte und der Mann die Gäste bediente! Ein Schild wies uns drauf hin, dass man als Besucher entweder 1.000MMK pro dort wohnende Person zahlen soll oder etwas bei ihnen zu essen bestellt! Da wir ohnehin wie immer extrem schwitzten und somit durstig und auch hungrig waren, bestellten wir uns zwei Cola und einen Ingwer- und Limonensalat. Auf einer der aus Bambus gebastelten Terrassen genossen wir schließlich unser spätes Mittagessen (4.500MMK/ 2,50€) und genossen die unglaubliche Atmosphäre!
    Das Wasser war scheinbar durch den Kalk an den Steinen recht milchig aber ich konnte es mir nicht nehmen lassen, hineinzuspringen, schließlich waren auch andere im Wasser und demnach wird schon alles ok sein! Ein wenig unsicher suchte ich den Weg nach drin und schaffte es wie der Storch durch den Matsch schließlich ohne Ausrutscher ins kalte Nass und es war super erfrischend! Es dauerte nur 1min bis ein Burmese mich wie immer ein wenig schüchtern aber super freundlich nach einem Foto fragte und ich lachend zustimmte - man gewöhnt sich langsam daran hier halt einfach optisch anders und somit interessant zu sein!
    Nach einer kurzen Runde im Naturpool saßen wir noch einige Zeit auf unserer Bambusterasse und konnten wie immer unser Glück nicht fassen!
    Wir traten schließlich den Rückweg zum Startpunkt an, auf dem uns weitere hier wohnende Burmesen entgegen kamen: eine Frau mit Arsenal Cap trug ihr einige Monate altes Baby im Tragetuch über den steinigen Weg, während uns die roten Zahnstummel ihres schwer tragenden Mannes angrinsten und mit einem warmen "Mingalarbar" grüßten. Dieses Land ist einfach so bezauberend!
    Han wartete natürlich auf uns und somit fuhren bei Sonnenuntergang und diesmal HipHop Musik von Missy Elliot bis Deutschrap (Saufi war der DJ) zur Belustigung von Han zurück ins Hostel.

    Am Abend stoßen wir zur Happy Hour mit zwei Mojitos aufs Leben an, verloren eine Runde knapp im Beerpong und saßen mit ein paar anderen Backpackern und Mitarbeitern vom Hostel bis zum Schluss mit einem wahnsinns 360 Grad Blick auf Mandalay bei Nacht...
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  • Day165

    Der Gokteik-Viadukt

    July 18, 2017 in Myanmar ⋅ ⛅ 10 °C

    Die britischen Kolonialherren ließen den Viadukt bauen, um die Eisenbahnlinie von Rangun über Mandalay bis nach Lashio zu verlängern. Als amerikanische Ingenieure die Eisenbahnbrücke 1901 vollendeten, war sie die zweitgrößte der Welt. Rund 793 Meter lang und 111 Meter hoch spannt sie sich über die Gokteik-Schlucht. Noch heute gilt sie als technische Meisterleistung.Read more

  • Day10

    Ein Tag in Pyin Oo Lwin

    September 22 in Myanmar ⋅ ⛅ 25 °C

    Am nächsten Morgen begann unser Tag wie gewohnt mit Toast und Marmelade, fried rice und Melone. Da wir langsam weiterziehen wollten, buchten wir uns ein Shared Taxi über das Hostel nach Pyin Oo Lwin, was 67km östlich von Mandalay liegt.

    Das ursprüngliche Dorf wurde einst vom britischen Oberst May nach dem 3. Britisch-Birmanischen Krieg von 1885 als eine Garnisonsstadt errichtet. Es entstand „Maystadt“ („Maymyo“) nach dem birmanischen Wort myo für „Stadt“. Die Stadt hat zu unserer Freude ein eher kühles Klima und wurde früher von den Briten bis zum Zweiten Weltkrieg als Sommer-Residenzstadt genutzt. Nach dem Militärputsch von 1988 wurde die Stadt zu Pyin U Lwin zurückbenannt und nach der Unabhängigkeit Myanmars gründete die Armee hier die Militärakademie Defence Services Academy (DSA). Bekannt sind der von Engländern eingerichtete botanische Garten National Kandawgyi Gardens, der Clock Tower und die eigenartigen Pferdekutschen, die für Myanmar eher untypisch sind - hier fühlt man sich teilweise wirklich wieder ins 18.Jh. zurückversetzt!

    Also ging es mit zwei anderen Burmesen, für uns zu dritt hinten zusammengefercht, zwei Stunden vorbei an wunderschönen Berglandschaften, entlang einiger vieler Serpentinen immer weiter aufwärts, denn Pyin Oo Lwin liegt auf 1070m Höhe. Unser Fahrer fuhr ungefähr in dem gleichen Fahrstil wie ich früher meine Rennautos in "Need for Speed" steuerte: rasant um die Kurven, immer am Schnellsten, Mittelstreifenmarkierung sind nur zur Deko und überholen geht überall, wo sich jede kleine Lücke nur zwischen den Autos/Mopeds/TukTuks anbietet, wir hatten mal wieder viel Spaß! Die Burmesin neben Saufi leider eher nicht so - während ich auf der linken Seite fleißig Videos drehte, entledigte sie sich auf der anderen Seite in einen kleinen, schwarzen Palastikbeutel...die Arme!

    Im Hotel angekommen gönnten wir uns eine kurze Verschnaufpause und planten den restlichen Tag! Der Grund, warum wir hier hergekommen sind, ist die wohl verrückteste und mit schönste Zugfahrt der Welt über das alte Goteik Viadukt nach Hsipaw, die man hätte schon von Mandalay starten können aber demnach noch länger als die ohnehin 7h gebraucht hätte! Die Züge in Myanmar sind nicht ganz so modern und vor allem nicht schnell :)
    Da nicht ganz klar war, ob der Zug aufgrund der Sicherheitslage im Norden Myanmars überhaupt fährt, freuten wir uns umso mehr als das Hotel uns bestätigte, dass wir damit reisen können! Nach den Ausschreitungen zwischen den Rebellen und dem Militär Anfang August wird vom AA immernoch abgeraten, in den Norden zu fahren. Wir haben uns jedoch ausreichend informiert und vor Ort mehrmals versichert, dass alles in Ordnung ist und wir als Touristen in Sicherheit sind - also macht euch keine Sorgen, wir hatten hier auch noch keine Sekunde das Gefühl, dass es anders wäre!

    Nachdem wir dem Rezeptionist unseren Tagesplan schilderten, rief der kurzer Hand seinen TukTuk fahrenden Freund an, um abzuklären wie viel die Strecke kostet - ich hab mir vorgestellt, wie er ihm so sagt: "Hey Dude, ich hab hier wieder zwei" Foreigners" (so nennen sie uns Touristen), die haben keine Ahnung aber sehen ganz nett aus, wollen zum Wasserfall und Botanischen Garten, sag mal nen Preis, 80% für dich und, 20% für mich, was sagste? " :)... 5min später holte uns unser Fahrer Sithu für 14.00MMK (ca. 8€) für den restlichen Tag vorm Hotel ab! Es läuft einfach immer alles irgendwie :)

    Los ging es also durch die Straßen von Pyin Oo Lwin als Erstes zum Pwe Kauk Wasserfall, wo die einheimischen Familien an ihren freien Tagen auch gern picknicken! Wir schlenderten durch einen sehr niedlich angelegten Park - Myanmar liebt Kitsch und Herzchen an solchen Plätzen - schossen ein paar Fotos von uns selbst, drei junge Japanierinnen mal wieder von uns, lernten drei kleine süße Jungs kennen, die unbedingt Fotomodell sein wollten und beobachteten kleine Hundebabys. Es war sehr entspannt, zum Baden hat uns das Wasser irgendwie nicht überzeugt aber es war auch so sehr schön! Nachdem wir unsere Runden drehten, wollten wir vor der Weiterfahrt noch etwas trinken. Da Sithu in einem Restaurant auf uns wartete, saßen wir uns dazu und und bestellten Bier und den für die Region bekannten Erdbeerwein, zweiteres schmeckte wie vergorener Erdbeersaft mit viel Zucker :D Wir fragten Sithu, ob er auch ein Bier trinken möchte aber er lehnte ab und wir waren überrascht, dass er so vorbildlich war... Eine Minute später kam der Kellner und servierte ihm seinen Whisky :) - natürlich nicht pur - "too strooong" sagte er und mischte diesen anschließend mit noch ein bisschen Wasser. "Einer wäre ok in Myanmar, bei zwei Drinks fängt es erst an zu Drehen" - na da sind wir ja beruhigt!
    Da es plötzlich anfing stark zu regnen und wir aber ein Dach über dem Kopf hatten, ließen wir uns Zeit und tauschten uns über unsre Leben in Myanmar und Deutschland mit jeglichen Händen und Füßen aus, die wir zur Verfügung hatten! Sithu spricht nur sehr wenig Englisch aber er war super nett und es geht schließlich alles mit der gewissen Entspanntheit und Google Übersetzer :)

    Nach dem Wasserfall fuhren wir mit laut starker Musik zum National Kandawgyi Gardens, vorbei an alten Kolonialbauten, Pferdekutschen mit anderen Touristen und wie immer freundlichen Gesichtern, die uns unglaubwürdig anschauten. Menschen wunken uns von ihren Rollern aus zu, wir lachten viel und spielten Sithu ein paar nicht ganz jugendfreie deutsche HipHop Lieder vor, er mochte sie aber zum Glück verstand er nichts von den Texten! :)
    Am Park angekommen, war dieser super schön - man erwartet in einer solchen Stadt keinen so liebevoll angelegten und gepflegten botanischen Garten aber dieser war es definitiv! Demnach waren die knapp 5€ Eintritt auch absolut ok, natürlich dennoch wieder zur extra Kategorie "Foreigner Price"! :)
    Nachdem wir durch den Park geschlendert sind, zum ersten Mal schwarze Schwäne beobachtet und sehr exotische Orchideen angeschaut haben, liefen wir noch zu einem Aussichtstum, dem Nan Myint Tower. Der Fahrstuhl war bereits geschlossen also nahmen wir die Wendeltreppe und freuten uns mit jeder Plattform höher kommend (insgesamt 12) über einen tollen Ausblick! Der Park schließt um 18Uhr und da es bereits halb6 war, waren wir oben komplett allein! Es war wie immer atemberaubend :)

    Auf dem Rückweg zeigte uns Sithu noch einige Ecken von Pyin Oo Lwin und setzte uns sicher kurz vorm Abendessen beim Hotel ab. Nachdem wir uns ein wenig ausgeruht haben, wollten wir noch eine Kleinigkeit essen, auf dem Zimmer lagen bereits die Speisekarten also beschlossen wir im Restaurant im 5. Stock zu dinieren. Als wir oben ankamen war der komplette Speisesaal leer, es gab eine riesen Bühne und runde Banketttische, 50% davon abgedeckt, es sah nicht aus als wenn wir hier Erfolg haben würden! Etwas verunsichert fuhren wir zur Rezeption, um nachzufragen - dort erklärte man uns, dass wir natürlich essen können und nur folgen sollen... Scheinbar dachten sie, wir würden den Weg nicht finden...
    Also begleitete uns ein Trainee im FC Barcelona Hosen und einer Victory Trainingsjacke nach oben, erzählte in seinem sperrlichen Englisch, dass der Koch vielleicht schlafen würde aber das schon ok ist und platzierte uns schließlich an einem der riesigen Tische! Es war definitiv wieder Zeit für Bier, wir kicherten vor uns hin und befanden uns mal wieder in einer lustig, absurden Situation! Ganz vorsichtig servierte uns der Trainee unser Bier, freute sich, dass er dies erfolgreich öffnen konnte - denn es war sein erstes Mal wie er sagte - und erzählte uns dann, dass er 16 Jahre alt ist, die Highschool abgeschlossen hat und Zumbatrainer ist...da er super schüchtern und maximal 1,55m groß und sehr schmal war, hat mich die Tatsache sehr (positiv) überrascht! Bevor unser Essen kam, unterhielten wir uns somit wieder mit viel Geduld und allen möglichen Hilfsmitteln, um sein Englisch zu üben... während wir gegessen haben, schaute er einige Meter von uns entfernt Fußball und war sofort zur Stelle als wir die Gabel auf dem Teller ablegten! Wir wurden bestens umsorgt :)
    Dann bezahlten wir unsere Rechnung über rund 5€ - gaben ihm 500MMK (30 Cent), worüber er sich unglaubwürdig freute und kichernd davon stürmte - und begaben uns ins Bett, schließlich heißt es morgen für die Zugfahrt früh aufstehen...
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Pyinoolwin

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