Myanmar
Shan State

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107 travelers at this place:

  • Day173

    Trekking zum Inle-See #Tag1

    July 28 in Myanmar

    Die Kleider sind in der Wäscherei, der Schlamm auf den Schuhen ist langsam trocken und die letzten Dreckreste unter den Fingernägeln auch wieder verschwunden. Kurz: wir sind zurück von unserem 3 tägigen Trekking.

    Am Mittwochmorgen starteten wir mit unserer 6 köpfigen Gruppe und unserem Guide Aki im verregneten Kalaw die Tour. Insgesamt erwarteten uns ca. 65 km Weg bis zum Inle-See. Unsere Gruppe bestand aus den zwei lustigen Holländern Erwin und Wouter, die ständig einen guten Spruch auf Lager hatten, dem Mexikaner Benjamin, der uns stets die Lästereien der spanischen Gruppe übersetzte damit wir kontern konnten und drei natürlich stets neutralen Schweizern. Das wichtigste Glied der Gruppe war Aki, unsere burmesische und ein bisschen verpeilte Reiseleitung.

    Voller Motivation und auf jedes Abenteuer gefasst, machten wir uns auf den Weg. Das Tagesziel war ein kleines Dörfchen mitten im Nirgendwo zwischen Reisfeldern. Bereits nach einigen Minuten waren wir im Schlamm und Erwin landete gleich mal unsanft auf dem Popo. Zur Teepause machten wir einen Stopp in einem Kloster, wo uns ein Mönch all seine Snackvorräte raussuchte, um uns zu stärken. Da das Wetter uns nicht gerade zum weiterwandern motivierte, hatte Aki die Idee ein Stück mit dem Zug zu fahren. Also machten wir uns auf runter zum Gleis, um den Zug zu stoppen. Bei dem Tempo, das die Züge hier haben, kein schwieriges Unterfangen. Beim nächsten Bahnhof ging es raus und wir assen Chickencurry an einem Stand.

    Weiter ging es durch Reisfelder. Es ist zwar schön dort durchzulaufen aber es gibt dort eklige kleine Blutegel. Die lästigen Dinger krabeln über die Schuhe in die Hosen rein und saugen einem das Blut ab. Leider haben sie es ein paar mal bis zu den Beinen geschafft.

    Um 15 Uhr sind wir dann bereits bei unserem Homestay, in einem Dorf mit etwa 20 Häusern, angekommen. Da wir jedoch noch nicht genug hatten vom wandern, entschlossen wir noch zu einem Viewpoint weiterzulaufen. Jedoch war es so matschig und rutschig, dass Erwin und wir in der Hälfte umkehrten und uns in saubere Kleidung schmissen. Die anderen kamen dann eine Stunde später mit nassen Schuhen und noch dreckigeren Kleidern zurück, mittlerweile begann es nämlich zu regnen.

    Wir genossen ein leckeres Abendessen mit den besten Pommes Frites, die es wohl in Myanmar gibt und verbrachten den Abend mit lustigen Kartenspielen und einer Flasche Whisky.😉
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  • Day175

    Trekking zum Inle-See #Tag3

    July 30 in Myanmar

    In der zweiten Nacht haben alle bis am Morgen tief und fest geschlafen - wahrscheinlich waren wir jetzt einfach zu müde und erschöpft. Nach einer Portion Kartoffelstock ging es los auf den letzten Teil. Dieser stellte sich als sehr einfach heraus, da es überhaupt keinen Schlamm mehr hatte.

    Es ging noch über einen kleinen Hügel bevor es mehr oder weniger flach wurde. Da Aki uns am Morgen zu spät geweckt hat waren wir im Zeitplan ein bischen hinterher und so probierten wir nochmals unser Glück mit Autostopp. Und auch dieses Mal warteten wir nicht lange und wurden von einem höheren Militärmann mitgenommen. In der Schweiz würde wohl niemand für 7 von oben bis unten mit Dreck verschlammten Wanderer anhalten. Hier sieht man das nicht so eng und wir bekamen sogar noch einen Snack geschenkt.

    Den letzten Teil bis zur Mittagspause ging es immer leicht bergab und wir konnten unser Ziel, den Inle-See bereits sehen. Nach dem Mittagessen mussten wir uns dann auch schon von Aki verabschieden. Für sie ging es mit dem Motorbike Richtung Kalaw, während wir mit dem Boot den See überquerten. Nach einigen Zwischenstopps, bei denen man traditionelles Handwerk betrachten konnten, verteilten wir uns in unsere Hotels.

    Die Wanderung war eines unserer Highlights in Myanmar, dass wir sicher lange nicht vergessen werden. Trotz oder gar wegen des Schlammes war es ein einmaliges Erlebnis. Vor allem die Begegnungen mit den Einheimischen haben uns geprägt, es war schön zu sehen wie zufrieden sie mit ihrem einfachen Leben sind. 😊
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  • Day162

    Abenteuer Eisenbahn

    July 17 in Myanmar

    Pünktlich um 4 Uhr morgens rollte der Zug aus dem Bahnhof Mandalay in Richtung Lashio. Nachdem wir bereits in diversen asiatischen Ländern mit dem Zug reisten, waren wir gespannt auf die burmesische Ausführung. Diese ist über ein Jahrhundert alt und stammte aus der Zeit der englischen Kolonialherrschaft. Modernisiert wurde sie seit dem Bau nie wirklich - so werden die Weichen und Signale immernoch von Menschenhand verstellt und man fragt sich, wie lange die Eisenschienen den Zug wohl noch tragen werden. Das Ticket wird übrigens noch von Hand am Bahnhofschalter ausgestellt und dies jeweils nur für den Folgetag. Für Nostalgiefans ein absolutes Highlight.

    Unsere Reise ging über das berühmte Gokteik-Viadukt nach Nawngpeng - für die 147 Kilometer brauchten wir 8 Stunden (die Durchschnittsgeschwindigkeit könnt ihr selber ausrechnen😊). Das besagte Viadukt ist an der höchsten Stelle 250 Meter über dem darunter fliessenden Fluss, knapp 700 Meter lang und ebenfalls aus dem vergangenen Jahrhundert. Angekommen in Nawngpeng besorgten wir uns gleich eine Rückfahrkarte bis nach Pyin Oo Lwin. Wir hatten also wiederrum ein paar Stunden Zeit, um die schönen Landschaften zu bestaunen und dem einheimischen Leben etwas näher zu kommen. Das Bahnfahren hier könnte man bei uns in Europa auch gut unter den Trend Entschleunigung vermarkten.🤷‍♂

    Bereits sind wir wieder auf Achse zum nächsten Erlebnis.😎
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  • Day173

    Trekking zum Inle-See #Tag2

    July 28 in Myanmar

    Nach einer etwas kurzen Nacht (es gab viele Schnarchler) ging es weiter. Alle ausser Leandra mussten sich in ihre nassen Schuhe zwängen, da sie entweder nicht genug wasserdicht waren oder wie Manu ins Reisfeld gestanden sind.😄 Durch ein riesiges Schlammfeld stampften wir den Berg hinauf. Man musste wirklich aufpassen, nicht im Schlamm steckenzubleiben.

    Die Teepause verbrachten wir an einer Strasse, wo normalerweise die Leute, die eine 2 Tagestour buchen, dazustossen. In unserem Fall stiess jedoch niemand dazu, also entschlossen wir die Lage auszunutzen und streckten den Daumen nach oben. Und nach etwa 5 Minuten befanden wir uns auf der Ladefläche eines Pickups.

    Bis zur Mittagspause war der Weg zur Abwechslung mal in einem super Zustand und man musste sich nicht auf jeden Schritt konzentrieren. Mit Fried Noodles gestärkt ging es weiter. Der schlimmste Abschnitt der Route lag vor uns.

    Kurz vor Erreichen dieses Abschnitts trafen wir auf zwei andere Gruppen, die wir bereits am Morgen gesehen haben. Wir liessen ihnen den Vortritt, was sich als sehr weise herausstellte. Währenddem sie sich an einem steilen Schlammhang abmühten und einer nach dem anderen einen Schuh im Schlamm versenkte, entschlossen wir uns ein Stück zurückzulaufen und einen gewagten Sprung über einen Fluss zu machen. Wir schafften es alle auf die andere Seite und konnten so die anderen Gruppen wieder überholen. Doch nun half kein Umweg mehr. Es ging steil hinauf und es war verdammt rutschig. Doch wir haben es alle ohne Sturz geschafft und genossen im Dorf einen kühlen Reiswein. Langsam trudelten auch andere Gruppen ein und man konnte sich ein bisschen austauschen.

    Weiter ging es zu einem Rundgang durchs Dorf bevor wir bei der Gastfamilie ankamen. Heute brauchten wir alle eine Dusche und da es nicht windete und regnete war das kühle Wasser recht wohltuend. Das Abendessen bei Kerzenschein war besonders lecker, da die Tante von Aki extra ins Dorf anreiste um für uns zu kochen.😋

    Wir zogen uns früh ins Nachtlager zurück und machten noch ein Kartenspiel. Aber durch die Anstrengung des Tages und die kurze erste Nacht, wurde das Licht früh gelöscht.
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  • Day251

    Diese Lebensfrage beschäftigt wahrscheinlich Jeden. Ich hab heute eine Antwort darauf erhalten.

    Mit den Rädern ging es den Inle Lake entlang. Ziel: Tofu Palace.

    Wenn die Leihfahrräder vertrauenswürdig gewesen wären, ne Sache von max. 1 1/2h. Nun, sie sind es nicht!

    Das Pedal von Chris' Bike hat sich verabschiedet & wir sind nach der Hälfte des Weges gestrandet.

    Gut, dass wir in Myammar sind.

    10 (!) sehr nette, junge Kerle waren sehr motiviert alles zu versuchen, um uns zu helfen.

    Wir haben in der Zwischenzeit eine Foodtour bekommen. Sehr viel zum Probieren & noch mehr Information über die verschiedenen Snacks, die ein Dorf so herstellen kann.

    Am Ende hat die Reparatur zwar nicht geklappt, aber mit dem vollen Bauch waren wir dann auch froh mit dem Boot zurück gefahren zu werden und nicht mehr eigene Kräfte aufbringen zu müssen.
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  • Day255

    Bei den Rebellen

    March 31 in Myanmar

    Ein unabhängiger Shan Staat. Dafür kämpfen die Rebellen eigentlich. Gegen das burmesische Militär.
    Der Shan Staat war unabhängig von Burma bevor die Briten kamen und diese Unabhängigkeit wurde ihnen auch danach versprochen. Aber da der Staat reich an Bodenschätzen ist, möchte Burma/Myanmar dieses Versprechen nicht einlösen. Die Burmesen sind hier deshalb verständlicherweise nicht gern gesehen. Auch die Sprache ist komplett anders. So musste auch ich sofort lernen "Hallo" in Shan zu sagen - "me son ka".

    Der "Feind" ist das burmesische Militär, aber momentan kämpfen die nördlichen und die südlichen Rebellen gegeneinander. Jeder möchte mehr Land, mehr Territorium dazu gewinnen. Hier bei den Shan kümmert das schon niemanden mehr. Bereits 60 Jahre geht es hin und her. Und so ist es auch keine große Sache für Joy, meinen Guide, mit mir in ein Dorf zu fahren, welches jetzt eines er Hauptquartiere der Rebellen ist.

    Schon auf dem Weg dahin, kommen uns immer wieder Männer mit Maschinengewehren entgegen. Jedesmal grüßen sie uns höflich.

    Einmal treffen wir eine kleine Gruppe. Ein Mann ist in Handschellen. Mein Guide ist überrascht, es ist ein Jugendfreund von ihm. Die Rebellen werden häufig von den Eltern angerufen, wenn deren Kinder drogensüchtig werden. Heroin ist hier weit verbreitet. Es ist bekannt, dass die Rebellen da hart durchgreifen. Nach dem kalten Zwangsentzug müssen die Männer 5 Jahre lang mit den Rebellen kämpfen bevor sie wieder zurück dürfen.
    Ganz anders geht das burmesische Militär mit der Sache um. Dieses befürwortet den Drogenmissbrauch eher. So bleibt die Shanjugend gefügig und ist keine Gefahr fürs Regime.

    Im Dorf angekommen läuft zunächst alles ganz smooth. Aber als wir zum Sonnenuntergang am Tempel ankommen war es schon merkwürdig. Ein Maschinengewehr war direkt auf den Tempel ausgerichtet. Nachdem die Rebellen uns dann gesagt haben, dass wir keine Fotos machen dürfen und bitte auch den Tempelplatz verlassen sollen, wurde es selbst meinem Guide etwas mulmig zumute.

    Wir setzen uns also auf die andere Seite und plötzlich kommen die Rebellen und wollen Fotos mit mir machen. Das Maschinengewehr hab ich nicht selbst genommen, es wurde mir in die Hand gedrückt 😮

    Alles blieb nett und freundlich. Sie haben noch ein paar Fragen zu den Essensunterschieden zwischen Deutschland und Asien gestellt und irgendwann haben wir uns dann verabschieded und sind zu der netten jungen Famile in den Homestay gegangen.

    Ja, echt spannend. Es waren sogar richtig hohe Tiere dabei. Aber ein bisschen zu bunt wurde es meinem Guide dann doch. Und ich bin wohl vorerst die letzte Touristin, mit der er in dieses Dorf kommt.

    Schade für die junge Famile, bei der wir geschlafen haben. Aber gegen die Rebellen sollte man sich besser nicht auflehnen.
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  • Day256

    Happy Eastern

    April 1 in Myanmar

    Ein schönes Ostefest wünsche ich euch allen!

    Nachdem ich verstaubt von der Motorbike Tour zurück gekommen bin, freue ich mich auf klares, warmes Wasser und ein gemütliches Bett.

    Aber es war wirklich schön! Und auf der ganzen Tour kein anderer Tourist weit und breit.

  • Day257

    Mein Tourguide Joy hat eine kleine Englischschule und hat mich gefragt, ob ich Lust hätte ihm heute zu helfen.
    Klar doch! Und so habe ich heute 5 verschiedene Klassen in Englisch unterrichtet. Die Kinder waren zwischen 7 und 23 Jahre alt und meist war das Level noch recht niedrig. Aber es hat wirklich Spaß gemacht und die Kinder waren begeistert (wenn auch zu Anfang recht schüchtern). Für viele war es das erste mal überhaupt, dass sie mit einem Ausländer gesprochen haben.

    Zum Dank hat mich Joy zum Essen eingeladen und morgen fährt er mich zum Bahnhof 😊.

    Da er plant hier in der Zukunft ein Resort aufzumachen, ist es nicht die schlechteste Bekanntschaft, die ich machen konnte.

    Did you know: Bis 2011 war es unbezahlbar ein Handy zu besitzen. Die Simkarten kosteten zwischen 2.000 und 3.000 Dollar!
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  • Day249

    Im Land der Drachenkinder

    March 25 in Myanmar

    Der Sage nach geboren aus einer Liaison zwischen einem Schamanen und einem Drachen, leben die Pa-o in den Bergen des Shan Staates. Der Drache legte demnach zwei Eier. Eines weiß und eines schwarz. Das Weiße wurde Richtung Bagan gebracht und aus dem Schwarzen wurde der Pa-o Stamm geboren. Die traditionelle schwarze Kleidung soll an den Drachenleib und der farbenfrohe Turban an den Drachenkopf erinnern.

    Knoblauch- & Ingweranbau zählt zu den Haupteinnamen der Dorfbewohner und die Bambushäuser stehen auf Stelzen.

    Hier dürfen wir unsere erste Nacht, nach einer 19 km langen Wanderung, verbringen und werden herzlich begrüßt und richtig gut bekocht!
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You might also know this place by the following names:

Shan State, État de Shan, Shanstaten

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