Namibia
Keetmanshoop

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13 travelers at this place:

  • Day15

    Rheinische Missionskirche

    May 10 in Namibia ⋅ ☀️ 17 °C

    Die ehemalige evangelisch-lutherische rheinische Missionskirche beherbergt heute ein kleines Museum. Hauptsächlich wird die Geschichte der Nama dargestellt, aber ansonsten ein wildes Sammelsurium an Exponaten.
    Während der anschließenden Stadtrundfahrt auf dem Weg zum Köcherbaumwald kommen wir unter anderem an dem Denkmal Schafhirte mit Karakolschaf vorbei. Bis in die 70er Jahre war Keetmanshoop Zentrum der Karakolschafzucht und Exporteur von entsprechenden Pelzen. Die einsetzende Tierschutzbewegung bereitete diesem lukrativen Geschäftszweig ein Ende.Read more

  • Day15

    Keetmanshoop

    May 10 in Namibia ⋅ ☀️ 15 °C

    Keetmanshoop, Keetmans Hoffnung, wurde von dem deutschen Kaufmann Johann Keetman gegründet, der hier eine Missionsstation bauen ließ, selbst aber nie hier war. Das Städtchen mit seinen je nach Quelle 15 bis 20tausend Einwohnern ist sozusagen die bedeutendste Stadt im Süden Namibias. Der Bahnhof an sich ist recht schnuckelig, und auch der Rest des Städtchens ist typisch deutsch.Read more

  • Day330

    25.10.2017 Marienthal-Keetmannshoop

    October 25, 2017 in Namibia ⋅ ☀️ 30 °C

    Na ja der Zug zuckelt weiterhin gemütlich die Gleise entlang. Die Route führt entlang der B 1, die Namibia von Südafrika bis Angola auf 1.600 km durchquert. Die Karte führt zwischen Marienthal und Keetmannshoop 11 Haltepunkte auf, wobei in den meisten Fällen von Orten nichts zu sehen ist. Wir waren gerade bei der Biltong und Amarula Probe, Biltong ist Trockenfleisch -Kudu- und Amarula ein Bailey ähnliches Getränk. Sobald wir aus unserem gut klimatisierten Abteil in den Gang treten bekommen wir sofort einen Schock, dort herrschend Temperaturen von bestimmt knappen 40 Grad.
    Hinter Keetmannshoop, was sicherlich am späten Abend erreicht, führt dann die Route entlang der B 4 nach Aus, wo morgen dann der Tagesausflug in die Geisterstadt Kolmanskop und Lüderitz beginnt.
    Keetmannshoop ist die Kreisstadt der Region Karas und hat 15000 Ew. Benannt ist sie nach dem deutschen Bankier und Kaufmann Johann Keetmann, der hier 1866 eine Missionsstation errichtete.
    Kurz vor dem Abendessen beginnt im Abteil "Mensing" große Hektik: Sabine vermisst ihre Brille, die sie vor kurzem noch auf der Nase hatte. Unerklärlich, wir stellen fast alles auf den Kopf, so groß ist doch unser Abteil nicht, die Brille ist unauffindbar. Trotzdem gehen wir zum Essen, fast alle Plätze sind mittlerweile belegt. Später nach Rückkehr erneute Suche, die Betten werden auseinander genommen, Fehlanzeige, dann ein Jubelschrei: unter meinem Bett taucht sie aus dem Nichts auf. Danach gehen wir in den Aussichtswagen, leider sind die vielen Sterne auch heute nicht sichtbar. Die ersten Kognaks trinken wir auf die wieder gefundenen Brille. Mal sehen, wie teuer sie auf der Rechnung stehen werden, auf der Flasche stand 10 Jahre alt. Bei der Bezahlung am Reiseende stellte sich aber heraus, die Preise waren hier erheblich billiger als beim Zarenrold und Seidenstraße, insgesamt haben wir für alle Getränke im Zug nur ca 70 € bezahlt.
    Im Abteil beginnt die nächste Suche, das morgige Tagesprogramm ist verschwunden und taucht auch nicht wieder auf. Zwischenzeitlich hat der Zug Keetmannshoop erreicht.
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  • Day58

    Keetmanshoop

    October 28, 2015 in Namibia ⋅ ☀️ 31 °C

    Auch die Etappen bis nach Windhoek sind kurz und so hatten wir genug Zeit, noch diverse Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Bei Keetmanshoop befinden sich der Quivertree Forest und der Giants Playground. Ersterer sind eine Ansammlung von Wüsten-Bäumen, welche über 200 Jahre alt werden können.
    Der zweite Park sieht aus, als hätten Riesen einst die Steinbrocken aufeinander gestapelt. Sehr cool!Read more

  • Day16

    This is Africa

    April 20, 2017 in Namibia ⋅ ☀️ 28 °C

    Der Plan für heute war hauptsächlich die Scheibe zu reparieren, damit bei den ganzen Schotterstraßen der Steinschlag nicht noch weiter auf geht und wir irgendwann die ganze Scheibe ersetzen müssen.

    Der Tag sah dann in etwa so aus:

    15 Minuten nach Abfahrt haben wir Giraffen gesehen (das erste Häkchen für die Big 5 :-) ), zwei Minuten später ein Spießbock und nochmal zehn Minuten später ein Erdmännchen. Der Tag ging schon voll super los!

    Nach einer längeren Fahrt sind wir tatsächlich noch in Keetmanshoop angekommen und die Vorfreude auf die bald reparierte Scheibe stieg enorm. So schnell sollte das dann aber doch nicht passieren.

    This is Africa 1: Unser super Navi konnte uns schon mal eine Autowerkstatt als Anlaufstätte nennen - allerdings haben die nur Reifen gewechselt, konnten uns jedoch den Weg zu einer anderen Adresse nennen.

    This is Africa 2: Dort angekommen konnten sie jedoch keine Reparatur durchführen, sondern nur die ganze Scheibe wechseln. Laut deren Aussage konnten Steinschläge nur in Windhoek repariert werden und das war ungefähr halb Namibia entfernt und lag so gar nicht auf unserer geplanten Route. Na toll…

    This is Africa 3: Nächste Idee: beim Vermieter anrufen. Unser Datenpaket sollte auch Freiminuten zum Telefonieren enthalten, aber eine Bandansage sagt uns immer dass wir nicht genug Guthaben besitzen: Hä? Na dann halt mit Skype…

    This is Africa 4: Die nette Dame am Telefon meinte wir sollten uns einfach mal durchfragen, vielleicht würden wir ja in einem Supermarkt was zum Kleben finden (was erzählen vorher die Spezialisten vom Scheibenwechsel da für ein Unsinn?).

    Das haben wir dann auch mal gemacht und sind direkt bei einem Hardware-Store um die Ecke gestartet - und siehe da: dort hängt Kleber zur Reparatur von Steinschlägen im Regal. Super! Allerdings haben wir uns entschlossen zur Sicherheit nochmal nachzufragen ob wir jetzt das richtige haben und ob die Größenangabe bzgl. Schadendurchmesser auch für uns passt. Und siehe da: der Kollege neben unserem hatte zufällig gerade jemanden am Telefon, der sich vor einem Monat ein Set zugelegt hat und jetzt mobil Steinschläge repariert, die bereits aufgesplittert sind (mit dem Kleber im Regal wäre das nicht gegangen) - I guess this is Africa, too!

    Also ein paar Minuten gewartet, der Kollege kam und hat die Scheibe bestens repariert - sieht man fast nichts mehr von :-)

    Mit der Freude darüber, dass wir unsere Tour nun unbesorgt fortsetzen können ging es Richtung Mittagessen und Einkaufen (hier gab es mal wieder einen größeren Laden mit „Grünzeug“ ;-) Hier zeigte sich dann nur dummerweise die dunkle Seite Afrikas: extremst aufdringliche Männer, die für ein paar Dollar das Auto waschen wollen oder das Geld einfach nur so wollen. Der Höhepunkt war ein ziemlich Dreister, der mir im Gedrängel einfach mal in die Hosentasche gegriffen hat und meinen Geldbeutel mitnehmen wollte… Nichts wie raus und zur nächsten Destination - kann ja nur besser werden.

    Bis dahin träumen wir von den Giraffen, Erdmännchen und Spießböcken…
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You might also know this place by the following names:

Keetmanshoop, Кетмансхоп, קיטמנסהופ, KMP, ケートマンスフープ, 케이트만스호프, Ketmanshopas, Китмансхуп, Кітмансхуп, کیتمانشوپ, 基特曼斯胡普

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