Namibia
Shark Island

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17 travelers at this place:

  • Day12

    Geisterstadt Kolmannskuppe

    November 6 in Namibia ⋅ ☀️ 20 °C

    Schon immer wollte ich diese Geisterstadt in der Wüste nahe Lüderitz einmal besuchen. Heute war es nun soweit, wir besuchten Kolmanskop oder Kolmannskuppe. Nur wenige hundert Meter von der Straße entfernt liegt an einem Hügel die verlassene Stadt der ehemaligen Diamantenschürfer. Am 8. April 1908 erwarben hier August Stauch und seine Mitwisser für das gesamte Gelände um Kolmannskuppe Schürfscheine und ihren damit später legendären Reichtum. Von 1908 bis 1910 würde eine Stadt aus dem Nichts erbaut,es gab eine Eisfabrik, Bäckerei, Schlachthaus, Schule, Turnhalle und ganz wichtig - eine Kegelbahn! Und neben den Arbeiterhäusern natürlich herrschaftliche Häuser und zu guter letzt ein Krankenhaus, welches eine Kapazität bis ca. 200 Patienten besaß.
    Nach Aufgabe der Mine würde auch die Stadt verlassen und die Wüste holt sich nach und nach das Land zurück.
    Beeindruckend vor allem, auch im Gegensatz zu Pomona, ist hier einiges noch gut erhalten. Vor allem die Gebäude, deren Fenster und Türen verschlossen zurückgelassen wurden. Eines davon ist z.B. die Kegelbahn. Andere Häuser wurden etwas restauriert, das meiste aber sich überlassen. Natürlich ist Kolmanskuppe ein Touristenmagnet, was wir heute besonders zu spüren bekamen. Wir nahmen trotzdem an der sehr interessanten Führung Teil, bevor wir auf eigene Faust die Stadt erkundeten. Es hat sich mehr als gelohnt, auch die Touristen verloren sich nach und nach in der Weite der Stadt....
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  • Day11

    Bogenfels

    November 5 in Namibia ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach dem Lunch in Pomona fuhren wir weiter durch und um die Dünen (manche Straße endet direkt in einer und neue werden drumherum "gebaut") durch das Märchental zum Bogenfels am Ozean. Auch hier gab es bis vor kurzem noch eine Diamantmine. Der gigantische Felsen, der auf Fotos wesentlich kleiner wirkt, ist schon beeindruckend! Man kann auch hinaufklettern, was Thomas und Sören natürlich taten. Der Abstieg ist etwas rutschig, deshalb schaute ich mir das lieber von unten an. Der Ozean schäumte zu seinen "Füßen" und die Farbe des Meeres war kräftig blau. Einerseits tosender Ozean, andererseits trockene Wüste.
    Nach einer Kaffeepause fuhren wir die gut 125 km zurück. Es war ein tolles Erlebnis und empfehlenswert allemal, Iris und ihr Sohn Ramon waren gute Guides, die uns viel Wissenswertes über die damalige Zeit des Diamantenabbaus, des damaligen und heutigen Lebens in diesem Gebiet vermittelten. Da lohnt sich der bürokratische Aufwand vorher schon. Man kommt eben so leicht nicht in ein Sperrgebiet hinein.
    Den Abend ließen wir im Restaurant "Essenzeit" bei hervorragendem Essen ausklingen. Viel bessere Wahl als am Vortag,auch wenn wir lange auf das Essen warten mussten!👍
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  • Day10

    Temperatursturz

    November 4 in Namibia ⋅ 🌙 14 °C

    Heute morgen brachen wir nach dem Frühstück nach dem üblichen Koffertetris auf Richtung Küste. Die nächsten drei Nächte werden wir in Lüderitz verbringen. Leider geht es Renate derzeit nicht gut, Magen/Darm und Übelkeit. Wir hoffen alle, dass es sich bis morgen früh beruhigt hat, denn da steht ja unser mühevoll gebuchter Tagesausflug zum Bogenfels an🤔....
    Zunächst führte uns der Weg fast bis Keetmanshoop zurück, die Abkürzung hatten wir nach 2 km verworfen, zu schlecht war die "Straße" selbst für unser Auto. Also lieber 30 km mehr inkauf genommen und sicher ans Ziel gelangen. Den ersten Stop und Fahrerwechsel machten wir kurz vor der geteerten B4, und dann zum Mittag in Aus, Das einsame Örtchen in der Namib Wüste entstand als Stützpunkt und Versorgungsstätte in der reichsdeutschen Kolonialzeit. Aus liegt in ca. 1500 m Höhe und im Winter kann es hier ziemlich kalt werden. Heute war es aber heiß, um die 34 Grad. Im Bahnhofshotel machten wir Halt bei einem Süppchen, Cappuccino und kalten Getränken.
    Die letzten 125 km ging es durch Wüste und der Wind blies mächtig und wehte den Sand über die Straße. 20 km hinter Aus befindet sich das Wasserloch, an dem man die wilden Namib Pferde sehen kann, sofern sie da. An der Tränke verharrten aber leider nur Strauße. Einige hundert Meter weiter dann sahen wir sie tatsächlich von der Straße aus! Es waren bestimmt 30 bis 40 Pferde! Sogar ein Fohlen wurde von einer Stute gesäugt.
    Weiter Richtung Lüderitz sank die Temperatur merklich. Hatten wir eben noch 37 Grad waren es bei Ankunft nur noch 22 und mächtig windig. Wir bezogen unsere Zimmer im Kairos Cottage, direkt mit Meerblick. 😍👌. Dann erkundeten wir ein wenig das Städtchen, sahen uns die Felsenkirche an und kraxelten auf die Felsen, um einen atemberaubenden Blick über die Bucht zu genießen.
    Anschließend gab es Fisch im "Portugiese Fischer Fisherman". Leider war der Sonnenuntergang nicht so sehenswert (an dieser Stelle). Da wir im Außenbereich saßen, würde es auch ziemlich schnell kalt (16 Grad) und wir waren froh, dass der Weg zum Cottage nicht weit war.
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  • Day70

    Willkommen im Deutsch-Südwestafrika

    December 7, 2018 in Namibia ⋅ ☀️ 21 °C

    Verrückte Geschichte über diesen kleinen Ort. Der 1883 von einem Bremer Kaufmann, Adolf Lüderitz gekauft wurde. Damals hieß der Hafen Angra Pequena und wurde dann wie sein Käufer benannt. 😃 Jedoch im 1. Weltkrieg wird es von Südafrika eingenommen.

    Jedoch ist die deutsche Herkunft nicht zu übersehen es sprechen sogar noch viel die dort leben und arbeiten deutsch. Und das so weit unten in Afrika 😊Read more

  • Day7

    Im Hafen von Lüderitz

    November 29 in Namibia ⋅ ⛅ 17 °C

    Früh um 7 erreichen wir den Hafen von Lüderitz. Da uns Phoenix im Vorfeld keinen Ausflug anbieten konnte, haben wir uns für heute selbst etwas organisiert. Pünktlich um 7:30 Uhr sind wir beim Frühstück, um kurz nach 8 bei der obligatorischen Einreise. Lüderitz ist eine Kleinstadt mit 20000 Einwohnern, der Anfang von Deutsch-Südwest-Afrika. Da wir wussten, dass wir hier in diesem Jahr nochmal herkommen, hatten wir Lüderitz bewusst ausgelassen bei unserer Namibia-Reise im Mai. Wir liegen nur bis Mittag hier, die Zeit will genutzt werden.Read more

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Shark Island

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