Namibia
Sossusvlei

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Travelers at this place
  • Day9

    Sossusvlei

    November 10, 2021 in Namibia ⋅ ☀️ 34 °C

    Entlang der Namib Wüste ging es für uns weiter in Richtung Norden. Natürlich machten wir auch halt bei einem der Highlights Namibias, dem Sossusvlei. Nachdem wir die abenteuerliche Straße durch tiefen Sand gemeistert hatten, wanderten wir zuerst zum Deadvlei, das auch das Cover diverser Namibia Reiseführer ziert. Anschließend kletterten wir auf die Düne 45 und genossen den schönen Ausblick auf die Dünen in der Umgebung.
    Am nächsten Tag entschlossen wir uns spontan, anstatt der ursprünglich geplanten 400 km, zunächst nur etwa 50 km weiter Richtung Norden zu fahren. Das erwies sich als sehr gute Entscheidung, da der Campingplatz einer der schönsten unser bisherigen Reise war. Unser Stellplatz lag direkt an einem Hang mit unglaublichen Blick in die Landschaft. Selbst von der offenen Toilette und Dusche konnte man den Ausblick genießen.
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    Renate Löffler

    ...was für eine sagenhafte Landschaft ! Fast schon unwirklich schön 👍🙏...und auch schon Freunde gefunden 😉 ein superschönes Foto von Euch zwei glücklich Reisende 💞

    11/15/21Reply
    Dieter Graßhoff

    das habt ihr beiden hervorragend gemacht um das zu sehen das ist unwahrscheinlich schön kann man sich nicht vorstellen zu duschen oder auf die Toilette zu gehen und Landschaft vor sich zu haben herrlich macht weiter so ihr beiden ich liebe euch

    11/15/21Reply
    Anneli Ketelsen

    Wirklich atemberaubende Bilder ...wünsch Euch noch viele weitere unvergessliche Erlebnisse 👍🙂😍

    11/16/21Reply
    4 more comments
     
  • Day162

    Namib Wüste

    July 18 in Namibia ⋅ ☀️ 28 °C

    Von Lüderitz ging es dann nach der kleinen Bootsfahrt am Morgen weiter Richtung Norden in die Namib Wüste. Die Strecke ist schon richtig schön und wir sehen zahlreiche Oryx Antilopen und Zebras auf den unendlich weit wirkenden Feldern rechts und links der Straße grasen. Kurz vor unserem Ziel müssen wir dann nochmal anhalten und unseren ersten platten Reifen wechseln 😞. Zum Glück ist KFZ-Mechaniker Besel zur Stelle und so können wir schon nach nur wenigen Minuten die letzten 30 km weiterfahren.

    Wir haben uns hier gezwungenermaßen in einer etwas nobleren, aber noch günstigsten Lodge einquartiert, da wir unsere Campingsachen noch immer nicht haben, was uns hier ganz besonders nervt. Zum einen könnten wir ansonsten innerhalb des Nationalparks mit ein paar schönen Wildtieren campen, im Morgengrauen vor den Reisegruppen bereits in Richtung Dünen losfahren und zum anderen auch mal bei wirklicher Dunkelheit die Sterne bewundern. Die Lodges im Park kosten aber leider ein Vermögen, sodass wir eine halbe Stunde vom Park in einer für uns immer noch sehr luxuriösen Unterkunft nächtigen. Das Zimmer ist toll, zum Abendessen gibt es ein wahnsinnig leckeres Menü und so machen wir das Beste draus und genießen den Luxus und das super bequeme Bett. Von der Terrasse bekommen wir auch noch einen schönen Sonnenuntergang geboten und der Sternenhimmel mit der deutlich sichtbaren Milchstraße ist auch hier doch beeindruckend.
    Während wir beim Abendessen sind, schlägt die gute Fee des Hauses die Betten auf, lässt das Moskitonetz herunter und neben einem kleinen Betthupferl gibt’s sogar noch eine gute Nacht Geschichte 😍.

    Am nächsten Morgen holen wir schnell unser Lunchpaket ab und sitzen dann um halb sieben im Auto auf dem Weg in die Namib Wüste, genauer gesagt ins Sossusvlei. Eigentlich ist das Sossusvlei eine bestimmte ausgetrocknete Tonpfanne, wie auch das Deadvlei, das wir später noch besuchen, allerdings wird mittlerweile das ganze Gebiet hier so genannt.

    Die Namib Wüste entstand vor rund 80 Millionen Jahren und ist damit die älteste Wüste der Welt und gilt aufgrund ihrer Trockenheit, häufigen Sandstürmen und extremen Temperaturschwankungen als eine besonders unwirtliche Gegend auf der Erde. Der Grund für die extreme Trockenheit der Namib Wüste ist auf die sehr kalten Meeresströmungen in Küstennähe zurückzuführen. Der Benguela-Strom kommt aus der Antarktis und sorgt ganzjährig für kühle Wassertemperaturen an Namibias Küsten. Dafür ist der Strom sehr fischreich und bietet eine umfassende Nahrungsgrundlage für die Menschen und auch für die Tiere der Region. Ganz ähnlich ist das Phänomen in der ebenfalls extrem trockenen Atacamawüste in Südamerika, die wir damals ausgelassen haben.

    Im Norden, in Angola beginnt die Namib Wüste und erstreckt sich über 2.000 Kilometer weit in den Süden, bis zum Oranje. An der breitesten Stelle ragt die direkt am Meer beginnende Wüste bis zu 160 Kilometer in das Land hinein. Durchschnittlich liegt die Wüste rund 500 Meter über dem Meeresspiegel und erreicht am Tag Temperaturen über 50 Grad. In der Nacht fallen diese unter den Gefrierpunkt – daher sind Temperaturschwankungen um die 70 Grad täglich in der Namib Wüste keine Seltenheit. Das Sandmeer, also der Bereich der Sanddünen in der Namib Wüste, wurde von der UNESCO als Welterbe eingestuft und besitzt eine Fläche von etwa 30.000 Quadratmetern, weitere 10.000 Quadratkilometer sind als eine Übergangszone deklariert worden.

    Wir kommen kurz nach sieben Uhr am Parkeingang und den noch geschlossenen Toren an. Eine knappe halbe Stunde müssen wir hier warten, die Schlange der wartenden Autos hinter uns wird immer länger und wir können es kaum noch erwarten. Als es endlich los geht, fahren wir nochmal ca. 40km und sehen so langsam die ersten orangefarbenen Dünen vor uns in der aufgehenden Sonne leuchten.
    Der erste Stop ist die sogenannte Düne 45, die wir nun erst einmal besteigen. Wir merken schnell, wie anstrengend es ist, durch den super feinen Sand bergauf zu steigen, aber wir kommen relativ schnell auf der „Spitze“ an und sind sogar plötzlich ganz alleine, da die ganz frühen Besucher bereits auf der Weiterfahrt sind.
    Und dann, hier oben angekommen, wissen gar nicht, wo wir zuerst hin schauen sollen und knipsen uns die Finger wund. Schon der Ausblick von dieser ersten Düne ist atemberaubend schön.

    Als der zweite Schwung Besucher kommt, geht es für uns wieder bergab und mit dem Auto noch knapp 20 km weiter bis zum offiziellen Parkplatz. Ab hier kommt man nur noch mit Allradantrieb weiter, aber es gibt zum Glück ein paar „Shuttle-Sheeps“ die uns die letzten 5 km bis zur „Big Daddy“ Düne und dem Deadvlei bringen, den eigentlichen Highlights in diesem Teil der Wüste.

    Die Düne „Big Daddy“ ist mit ihren rund 350 Metern die höchste Sanddüne der Erde und genau auf diese wollen wir hoch steigen (es gibt noch die -natürlich- etwas kleinere „Big Mamma“ Düne - wer sich das wohl wieder ausgedacht hat 🙄).
    Wir sehen schon von weitem, dass die Düne wirklich groß ist, die Menschen, die bereits auf ihr herum wandern, sehen winzig klein aus und wir sind doch sehr beeindruckt. Aber das schreckt uns nicht ab und so stapfen wir los, schauen uns immer wieder ungläubig um und sind gut durchgeschwitzt nach ca. 1 Stunde am „Gipfel“ angekommen. Und jetzt zeigt sich uns wirklich eine atemberaubende Landschaft, ich bilde mir ein, den Atlantik in der Ferne zu sehen und vor uns liegt das Deadvlei wie eine weiße Oase.
    Das Deadvlei ist (wie das Sossusvlei) eine trockenliegende Endsenke und Tonpfanne des Wüstenflusses Tsauchab.
    Wir machen hier oben eine kleine Pause und genießen einfach nur die Aussicht.
    Um dann ins Deadvlei hinunterzukommen, kann man natürlich die Düne auf dem selben Weg, wie man sie bestiegen hat, wieder hinunter laufen. Man kann aber auch einfach die Steilseite mit ganz viel Spaß herunterrennen, was wir uns natürlich nicht entgehen lassen 😜.
    Es ist wirklich steil und und die Schuhe füllen sich langsam immer mehr mit Sand, während wir weiter und weiter hinunterrennen. Wir sind ganz erstaunt, wie mega anstrengend das ist und wir lange auch dieser Weg ist. Mit einem letzten Endspurt, den Manu gewinnt 🙄🙈, treten wir dann plötzlich auf diese steinharte Tonpfanne und müssen erst einmal durchatmen und den Sandkasten aus den Schuhen schütten. Der Blick zurück macht dann nochmal deutlich, wie hoch wir eigentlich waren.

    Und da stehen wir dann im Deadvlei.
    Charakteristisch und namensgebend für das Deadvlei sind die vielen abgestorbenen Kameldornbäume. Aufgrund der extremen Trockenheit verrotten sie nur sehr langsam und sind deshalb bis heute erhalten. Radiokarbondatierungen des Holzes ergaben, dass die Baumgerippe ein Gesamtalter von rund 850 Jahren haben, und dass die Bäume in der zweiten Hälfte des 14. und der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts abstarben. Sie bezeugen auch, dass der Tsauchab vor über 600 Jahren mehr bzw. öfter Wasser geführt haben und es seinerzeit im Deadvlei feuchter gewesen sein muss.
    Wir spazieren hier umher, blicken immer wieder hinauf auf die uns umgebenden Dünen und können es kaum fassen, dass wir in der Wüste stehen. Die Kameldornbäume erscheinen hier völlig unwirklich, geben aber tolle Fotomotive ab in dieser Senke inmitten der riesigen Dünen. Man kann sich nur schwer vorstellen, wie hier einst ein richtiges Wasserloch gewesen sein soll.

    Bevor es zurück zu unserem Auto geht, fährt uns der Jeep noch kurz zur Big Mamma, vor der sich sogar momentan ein Wasserloch befindet. Der erfahrene Fahrer teilt uns mit, dass dies vielleicht alle 10-15 Jahre passiert, dass sich hier das Wasser sammelt, so genau könne man das nicht sagen. Wir haben auf alle Fälle das Glück, die doch recht große Wasserstelle hier sehen zu können, auch wenn man kaum begreifen kann, wo das Wasser in dieser Gegend herkommen soll 😨.

    Und dann geht es hungrig zurück zum Auto, wo wir uns erstmal über unser Lunchpaket hermachen, bevor wir zurück in unserer Lodge fahren und das Angebot von kostenlosem Kaffe und Kuchen auch ausnutzen und uns in die Mittagssonne Namibias an den Pool legen. Vor dem wiederum köstlichen Menü zum Abendessen, organisieren wir mit unserer Autovermietung, wo wir am nächsten Tag einen neuen Ersatzreifen besorgen können und lassen den Abend dann gemütlich ausklingen. Dünenbesteigungen sind doch ganz schön anstrengend 😅.

    Am nächsten Morgen ruft die Dame an der Rezeption freundlicherweise für uns noch einmal am Flughafen an, um eventuell etwas über unsere vermissten Campingsachen in Erfahrung zu bringen. Leider kommt sie auch nicht weiter, verspricht uns aber, es noch weiter zu versuchen und unsere nächste Unterkunft ebenfalls zu informieren 🥰.
    Wir verlassen anschließend (etwas wehmütig) diese schöne Unterkunft und holen unseren neuen Ersatzreifen an einer kleinen Tankstelle ab, wo schon ein paar weitere Autos auf die selbe Hilfe warten 😅. Platte Reifen stehen hier, egal mit welchem Wagen, auf der Tagesordnung und nach einer kurzen Wartezeit und fachmännischen Handgriffen, liegt ein neuer Ersatzreifen im Auto. Alle vier Räder werden nochmal auf 2,2 Bar aufgepumpt und dann können wir auch schon weiter in Richtung Swakopmund fahren.
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    Renate Herzke

    Danke für den-wie immer tollen-Bericht.

    Mary's Law

    😍❤️

    Katrin Tischler

    Gönnt Euch👍🏻

    8 more comments
     
  • Day7

    June 45 l Deadvlei l Sesriem

    April 18 in Namibia ⋅ ☀️ 33 °C

    Heute war mal wieder „early bird“ Modus angesagt...das frühe Aufstehen wurde jedoch mit einem traumhaften Sonnenaufgang belohnt.
    Um 6:30 Uhr waren alle Sachen im Bus verladen und wir sind zum June 45 aufgebrochen. Die Namib Wüste erstreckt sich auf unendlichen Weiten und mittendrin befinden sich riesige, rotfarbige Sandberge, welche einen fantastischen Ausblick bieten.
    Im Deadvlei angekommen, mussten wir feststellen, dass der Name nicht unberechtigt ist 😄 es war unglaublich heiß und der Aufstieg zum Plateau durch den heißen Sand recht beschwerlich 🥵
    Man möge uns für bekloppt halten, bei über 30 grad durch die Wüste zu wandern, um „tote Bäume“ zu bestaunen, aber das Erlebnis kann uns niemand nehmen ;)
    Nach der Jeep Safari ging es zurück zum Camp….ausruhen, schwimmen, duschen und ein Barbecue stand auf dem Programm. Morgen gehts dann weiter nach Swakopmund.
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    Renate Wichman

    Also diese Wüstenfotos sehen ja wirklich gigantisch aus, sowas mal life zu sehen, ist doch der Hammer oder??

    4/19/22Reply
    madeleine.loves.to.travel

    Ja es ist wirklich unbeschreiblich 🤩🏜

    4/19/22Reply
     
  • Day68

    Sossusvlei

    March 20 in Namibia ⋅ ☀️ 32 °C

    Unterwegs in der ältesten Wüste der Erde.

    Mit der Namib-Wüste auf unserer linken Seite und den Tirasbergen rechts von uns, fahren wir durch eine sagenhaft schöne Landschaft. Im Tal wo sich unser Campingplatz befindet hängen schwere Gewitterwolken und es regnet stark als wir die Farm erreichen. Gerade als wir wieder vom Parkplatz weg und zum Stellplatz fahren wollen, rauscht plötzlich ein tosender Bach von den Bergen herab. Wir stellen unser Auto etwas höher in Sicherheit und sind dann damit beschäftigt zusammen mit den Besitzern die Farm vor den Sturzfluten zu schützen. Ein echt aufregender Nachmittag und eine unglaubliche Naturgewalt.

    Nach einigen Fahrstunden erreichen wir weiter nördlich den Ort Sesriem. Noch am späteren Nachmittag fahren wir in den Nationalpark und sehen uns den Canyon dort an, ehe wir unser Lager aufschlagen. Noch vor Sonnenaufgang fahren wir los in die Wüste und erklimmen mit dem ersten Tageslicht eine hohe Düne. Das Farben- und Schattenspiel in den frühen Morgenstunden hier in der Wüste ist einmalig und wunderschön. Nach diesem Spektakel fahren wir weiter bis die befestigte Strasse endet. Dann lassen wir für die letzten Kilometer die Luft aus den Pneus und bahnen unseren Weg durch den tiefen Sand bis wir in Sossusvlei ankommen.

    Beim Rückweg bestaunen wir einmal mehr wie «Grün» die trockene Wüste mit nur ein bisschen Regen werden kann. Ein Stück nördlich von Solitaire lassen wir den Tag bei einer herrlichen Wetterstimmung ausklingen.
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  • Day17

    Sossusvlei und Sesriem Canyon

    November 15, 2021 in Namibia ⋅ 🌙 18 °C

    Absolutes Highlight der Namibiaferien: die ikonischen orangenen Sanddünen von Sossusvlei. Wir gehen um 6.00 durch das Gate des Nationalparks und fahren die 60km zu den riesigen Sanddünen. Wir klettern auf 2 der Dünenund erkunden die beiden ausgetrockneten Salzseen.
    Danach fahrt zum Sesriem-Canyon, der auch wunderschön, aber brütend heiss ist. Hier erreichen die Temperaturen heute 43°.
    Wir fahren via Solitaire zur Walfischbucht am Atlantik, wo es wieder abkühlt. Bei unserer Ankunft in der charmanten Stadt hat es 20°.
    Hier ist es jetzt endlich wieder modern, mit vielen Läden und asphaltierten Strassen.
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    Cristina

    Meega cools Bild 😀

    11/15/21Reply
    Hanna Baumgartner

    Meega schön!!!

    11/16/21Reply
     
  • Day95

    Namib-Nakluft NP_Sossusvlei I

    February 1, 2021 in Namibia ⋅ ⛅ 27 °C

    Aufstehen um 3.20 Uhr, Aufbruch um 4.00 Uhr in der Früh. Die Tage sind heiss und wir wollen vor Sonnenaufgang beim „Big Daddy“ sein, eine der grössten Wanderdünen und auch einfach eine wunderbare Umgebung. Der grösste Teil der Stecke ist asphaltiert. Trotzdem können wir nicht zu schnell fahren, da man bei Dunkelheit allfällige Tiere auf der Strasse kaum bzw. zu spät sieht. Tatsächlich wecken wir zwei Oryxe, die neben der Strasse ihr Nachtlager aufgeschlagen haben. Guten Morgen Namibia! :) Die letzten etwa 4.4 Kilometer der Strecke sind „Sandstrasse“. Ohne die Strecke zu kennen ist dies in Dunkelheit noch zusätzlich herausfordernd. Wir haben keine Ahnung wie die Landschaft rechts und links des Scheinwerferlichts aussieht. Kurz vor dem Ziel müssen wir dann auch kurz anhalten und warten bis die Dämmerung anfängt, wir haben keine Ahnung wo wir genau hinmüssen. Nach etwa 10 Minuten gesellen sich dann weitere zwei Autos zu uns, wir alle wissen nicht genau wo der „Parkplatz“ ist. Sobald es genug Licht hat, finden wir dann auch den Parkplatz, der gleich hinter dem nächsten Sandhügel war. Für den Rest des Vormittages lassen wir die Bilder sprechen – nur soviel: in dieser Wüste gibt es eigentlich keine Seen.
    Am Nachmittag wieder in der Unterkunft angekommen, müssen wir zuerst ein Mittagsschläfchen machen, die Nacht war kurz, der Vormittag lang und bildgewaltig.

    Weitere Bilder dieses wunderbaren Tages findet ihr auch im Flickr-Album:
    https://www.flickr.com/photos/60684472@N06/albu…
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    Manuela Hitz

    sooo unfassbar schöni bilder 💕

    2/12/21Reply
     
  • Day10

    that famous ‚dead vlei‘

    December 16, 2019 in Namibia ⋅ ☀️ 35 °C

    Der 10. Tag begann früher als gewohnt, da einem abgeraten wird zu Mittagsstunde das „dead vlei“ usw. zu besuchen - es würde zu heis werden. Wir sprechen von rund 45 Grad. Kurz vor 7 Uhr nahmen wir das Frühstück in aller Ruhe zu uns, als auf einmal ein älterer Holländer zu uns kam und fragte: „Do you have a grey Duster?“, wir bejahten. „you have got a flat tire - on the back - right site!“ Nicht schon wieder dachten wir, aßen aber zunächst einmal zu Ende. Dann gingen wir zum Auto, um die Reifen zu inspizieren. Wieder einen Plattfuß, wieder hinten, aber dieses mal die rechte Seite. Es steckte ein 6 Zentimeter langer Dornen im Reifen... Nun gut, jetzt waren wir ja geübt: Service angerufen, Reifen gewechselt und mit dem Ersatzrad in die wenige Meter entfernte Tankstelle gefahren. Hier musste wir jedoch auf den Manager, der beim Frühstück war und auch sämtliche Informationen hatte, warten. Während dessen lernten wir Dominik und Kathrin aus Bietigheim kennen, die wir schon einmal in Joes Beerhouse in Windhoek gesehen hatten. Diese hatten ein fetteres Gerät am Start, auf dem sie aber auch in einem Zelt schliefen. Wir tauschten uns etwas aus und verabschiedeten uns dann, weil sie Sesriem schon Richtung Swakopmund (our next stop) verließen. Doch immer noch kein Manager, s warteten wir weiter. Auch nach mehrmaligem Fragen, hies es immer: „soon, soon, soon!“ ich sagte zur Jeanine: „Wahnsinn bedeutet immer das gleiche zu tun und auf andere Ergebnisse zu hoffen!“ Entsprechend ging ich in die Tankstelle und kaufte eine Coke - und wahrhaftig es änderte nichts. Nach weiteren 10 Minuten, war ich gerade dran EuropCar erneut zu kontaktieren, als auf einmal mein Ansprechpartner, der mich bisher immer nur vertröstet hatte, zu mir kam und sagte:“ Please fill this in!“ Es war das mit bekannte Unfall Formular. Ich antwortet:“ So you are the manager now?“. Er lachte und sagte: „No, just the Supervisor!“ und zeigte mir seinen Whatsapp verlauf mit seinem Chef. 10 Minuten später war der neue Reifen montiert. Zudem ließen wir noch weiter den Reifendruck auf 1,8 bar senken, um später über das letzte Sandstück zu „dead vlei“ zu fahren.

    Nun aber los, es war bereits 10 Uhr. Wir zahlten sie Parkgebühr und ignorierten gekonnt die 60 km/ h bei weitem. Zum Ziel waren es 60 Kilometer. Die Fahrt über begleitenden uns eine Baumreihe, die sich entlang des Flusses, Tsauchab von Sesriem bis in Ende: Sossus vlei zog. Wortwörtlich bedeutet Sossus: „Blinder Fluss“ und „vlei ist die Sammelbezeichnung für Endsenke eines Wüstenflusses, zumeist eine „Salz Tonnen Pfanne. Zuletzt wurde hier 2011 Wasser gesehen. „Dead vlei“ ist somit die „tote Salz Tonnen Pfanne“, weil hier schon mehrere Jahrhunderte kein Wasser mehr vorkam.

    Angekommen am Parkplatz stellte sich uns nun die Frage mit einem Shuttle die letzten Kilometer zu dead vlei oder auf eigene Faust. Wir versuchten unser Glück. Erst nach 1,5 Kilometern hielt uns ein Shuttle ab und riet uns ab selber weiter zufahren, da es zu dieser Zeit zu heis sei und dadurch die Sand zu oft für unseren Jeep wäre. Wir dachten der will nur sein Geld an uns verdienen und fuhren weiter, doch keine 200 Meter weiter sahen wir wie ein krasserer Jeep hoffnungslos im
    Sand stecken geblieben war. 5 weitere Autos versuchten ihn aus dem Sand zu befreien. Wir blieben stehen und überlegten. „In Renault, we do not trust“, sagte ich, „in Zimbo I do not trust!“, dachte Jeanine. Jedenfalls waren wir uns einig und machten kehrt, um den Shuttle zu nehmen. Nach Ablieferung des Shuttles - zeigte der Fahrer mitten in die Wüste und meinte 1.1 Kilometers that way!“ Wir folgten der Anweisung und denen im Sand gesetzten, menschliche Fußspuren. Mal wieder waren wir komplett alleine unterwegs, trotz vermeintlichem Touri Hotspot. Es war 11 Uhr und die Sonne brannte bereits im 40 Grad auf uns herunter. Wir liefen Dünen hoch und wieder runter ohne das Ziel zu sehen. Ohne Beschilderung musste wir uns auf die Fußspuren verlassen. Doch dann erblickten wir wir die beige Pfanne in Mitten der roten Sanddünen - ein spektakulärer Anblick. Auch zu sehen war „Big Daddy“ eine der höchsten Dünen der Welt, die wir aber aufgrund der Hitze heute in Ruhe ließen.

    Außer uns keine Menschenseele. Wir betraten das „dead vlei“, merkten wie wir uns auf der Lehmkruste wieder schneller fortbewegten und gingen zu den „toten“ Kameldornbäumen“. Diese sind bereits mehrere Jahrhunderte tot, doch aufgrund der extremen Trockenheit verrotten diese ganz langsam. Der Wind machte das Ganze zwar erträglich, jedoch verließen wir dieses surreale Naturgebilde nach einer halben Stunde. Auch hier sprechen die Bilder für sich.

    Nach Rückkehr an den Sammelplatz wartete schon unser Shuttlefahrer. Bei der Rückfahrt schauten wir uns noch dir Sossus Pfanne an, da sich diese aber kaum unterschied, fuhren wir direkt mit weiter zum Parkplatz. Hier kühlten wir uns erst einmal ab und fuhren dann die 60 Km zurück. Wir hielten noch bei der „Dune45“ - eine der schönsten Dünen Namibias. Andere Rezessionen schreiben: „Eine Düne wie jede andere nur mit eigenem Parkplatz“. Der Wind war nun schon so extrem, dass er uns unterbrochen Sand ins Gesicht bließ. Jeanine ging zurück ins Auto, ich rannte die Düne so weit hoch bis ich nicht mehr konnte und das wars dann auch schon.

    Letzter Stop im Nationalpark sollte der Sesriem Canyon werden. Ein durch den Tsauchab geformter kleiner Canyon mit 1 km Länge und 30 Meter Tiefe. Wir stiegen hinab und kletterten durch eng aneinander liegenden Felswände bis uns eine Wasserstelle das weitergehen vereitelte. Zumindest Wasser dachten wir, wobei es bestialisch stank. Nach einer kurzen Verweildauer verließen wir auch wieder den Canyon und anschließend den Nationalpark und gelangen in unsere nahe gelegen Lodge.

    Dort entsandeten wir uns erst einmal und gingen anschließend an den Pool. Hier „genossen“ wir die Sonne tauschten uns mit einem weiteren Pärchen über die Reise aus und beobachteten weiter auch die Wildtiere. Dann war es soweit, das nächste Highlight stand an unserer gegenseitige Vorweihnachtsgeschenk. Wir trafen uns vor Sonnenuntergang auf 18:30 Uhr an der Rezeption, Was nun kommen sollte..., ach seht doch einfach selbst 😉...
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    Was war denn das für ein Flugerät? Wir sind mal gespannt, wieviele Reifen Ihr noch wechseln lassen dürft. Weiterhinnoch viel Spaß.

    12/18/19Reply
    Jonas Zimbo

    Wer schreibt denn? Das sollte ein Robinson R44 Raven II gewesen sein. Wir sind auch sehr gespannt - vielen Dank.

    12/18/19Reply

    Einfach gigantische Urlaub was Ihr macht! Gruß aus Neckarsulm! Victor und Karina

    12/19/19Reply
     
  • Day15

    Frühstück im Sossusvlei

    December 11, 2021 in Namibia ⋅ ☀️ 31 °C

    Sossusvlei, ist eine von Sanddünen umschlossene beige Salz-Ton-Pfanne („Vlei“), die nur in seltenen guten Regenjahren Wasser führt. Dann bildet sich für kurze Zeit ein wenige Zentimeter bis mehrere Meter tiefer See im Vlei am Ende des Tsauchab. Sossus bedeutet „blinder Fluss“ in der Sprache der Nama. „Blind“ bezieht sich darauf, dass der nach ergiebigen Regenfällen aus einer Gebirgsregion im Landesinneren kommende, in Richtung des Atlantiks fließende Fluss Tsauchab beim Sossusvlei in den Sanddünen der Namib-Küstenwüste endet bzw. versandet – etwa 50 km vom Meer entfernt. Das Gebiet ist Teil des Namib-Naukluft-Nationalparks.

    Das Sossusvlei ist seit 21. Juni 2013 Teil des UNESCO-Welterbes des Namib-Sandmeeres. Im allgemeinen Verständnis wird auch das gesamte Gebiet, inklusive der umliegenden Dünenlandschaften und Vleis, als Sossusvlei bezeichnet.

    Die umgebenden orangefarbenen Dünen zählen mit bis zu über 380 Meter Höhenunterschied gegenüber der Pfanne zu den höchsten der Welt. Die höchste unter ihnen ist Big Daddy, die auch Crazy Dune genannt wird. Die orange Farbe des Sandes wird durch Eisenoxid hervorgerufen, schwarze Bereiche der Dünen bestehen aus Magnetit.

    In dieser herrlichen Umgebung bekommen wir unserer Frühstück serviert. 👍🏻
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  • Day5

    Dead Vlei & Sossusvlei

    May 5 in Namibia ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach der Düne 45 fuhren wir weitere 10 Km bis wir zum Parkplatz vor dem Sandweg zum Sossusvlei und Dead Vlei kamen. Ab hier haben wir einen Shuttle-service in Anspruch genommen, der uns zum Eingang des Dead Vleis bringt. Die Entscheidung nicht selbst durch den tiefen Sand zu fahren war im Nachhinein sehr schlau- Video mit der abenteuerlichen Fahrt im Shuttle hänge ich natürlich an.
    Angekommen waren wir allerdings noch nicht als wir vom Shuttle abgesetzt wurden. Ab hier begang eine weitere Wanderung von 1 Kmüber Sanddünen bis wir schlussendlich am Dead Vlei angekommen waren. Charakteristisch und namensgebend für das Deadvlei sind die vielen abgestorbenen Kameldornbäume, die aufgrund der extremen Trockenheit nur sehr langsam verrotten und deshalb bis heute erhalten sind.
    Das Vlei machte seinem Namen alle Ehre. Eine weite Fläche mit nichts als staubtrockenem Boden und toten Bäumen und daneben der "Big Daddy"- sehr beeindruckend. Der Big Daddy erreicht eine Höhe von 325 m bis 380 m und ist somit die größte Sanddüne der Namib-Wüste. Auf dem Rückweg zum Shuttle-Point entdeckten wir noch eine kleine Echse und Wassermelonen (Mitten in der Wüste?!).
    Nach einem kurzen Abstecher zum Sossusvlei- einem Wasserloch und der Big Mama Düne- kehrten wir zu unserem Auto zurück und frühstückten erst einmal auf einer kleinen Picknickbank bei bestem (Wüsten-) Wetter.
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  • Day38

    Dünen und Wüste

    August 7, 2021 in Namibia ⋅ ☀️ 26 °C

    Meine erste Nacht im Zelt ist besser als gedacht. Ich friere nicht und bekomme tatsächlich ein paar Stunden Schlaf. Es ist viel ruhiger als gedacht. Mein Wecker klingelt schon vor 6, da wir pünktlich zum Sonnenaufgang auf der Dune 45 sein wollen. Das schaffen wir auch und können einen wundervollen Sonnenaufgang erleben. Auf die Düne zu steigen ist gar nicht so einfach und leider auch nicht ideal für meinen Knöchel, dennoch ist das ein super schönes Erlebnis. Runter von der Düne ist zum Glück einfacher als rauf.

    Federico und ich sind alleine hochgeklettert, als wir unten ankommen hat Kennedy schon Frühstück für uns hergerichtet. Auf den Kaffee habe ich mich sehr gefreut. Nach dem Frühstück geht es dann weiter zu einem Parkplatz wo wir in 4x4s umsteigen um nach Deadvlei zu fahren. Deadvlei war vor vielen Jahren ein Flussbett, wurde dann allerdings von den Dünen vom Wasser abgeschottet und ist jetzt eine ganz trockene, lehmige Landschaft. Hier gibt es die höchste Düne im Nationalpark, Big Daddy. Wir starten die Wanderung rauf, gehen allerdings nur bis zur Hälfte hoch - das reicht mir auch aus. Dort oben genießen wir die Aussicht auf Deadvlei und die umliegenden Dünen. Absolut einzigartig!

    Wir nehmen eine Abkürzung von der Düne runter, nämlich den direkten Weg und schauen uns Deadvlei aus der Nähe an. Die Landschaft ist super speziell. Der weiße Lehmboden, die goldenen Dünen, der blaue Himmel und die grauen Bäume, die seit 1000 Jahren tot sind. So tolle Kontraste. Da bleiben wir eine ganze Weile im Fotos zu machen und die Szenerie zu begreifen. Zurück beim 4x4 fahren wir dann nach Sossuvlei und sehen tatsächlich zum ersten Mal Wasser. Zum ersten mal seit 10 Jahren gibt es dort wieder Wasser, ein Spektakel.

    Wir fahren zurück und sind um ca. 2 wieder im Camp. Wir machen uns leckere Sandwiches zum Lunch und haben dann ein wenig Zeit zum Entspannen. Ich nutze die Zeit zum Duschen und ausgiebig journaln. Gegen 5 brechen wir dann nochmal auf und schauen uns den Sessriem Canyon an. Ich bin überrascht wie tief und lang der Canyon ist. Wir wandern ein wenig durch den Canyon und machen uns dann auf den Weg zu einer weiteren Düne um den Sonnenuntergang zu sehen. Der Aufstieg ist nicht ganz so schwer, da der Sand nicht so tief ist und wir nicht ganz so viel einsinken. Der Sonnenuntergang ist schön anzusehen, kommt aber nicht ganz an den Sonnenaufgang heran. Ich genieße meinen Savannah-Cider und die Sicht und freue mich, dass wir im Tal Oryx und Sträuße beobachten können. Tierbeobachtung sind halt doch immer wieder meine Highlights.

    Zurück im Camp kocht Kennedy ein super leckeres scharfes Hühnchengericht mit Gemüse Reis. Das ist so gut, dass ich mir einen Nachschlag hole. Die Namibianische Küche schmeckt mir, auch wenn es sehr fleischlastig ist. Abends bestaune ich wieder aufs neue den perfekten Sternenhimmel und mache mich dann nicht allzu spät auf den Weg ins Bett.
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You might also know this place by the following names:

Sossusvlei

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