Namibia
Walvis Bay

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36 travelers at this place:

  • Day43

    In der Wüste ist es kalt!

    March 15 in Namibia ⋅ ☀️ 18 °C

    Ich friere! In Afrika! Und dabei bin ich doch am Rande der Namib-Wüste!

    Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Ich hätte stutzig werden können, als ich auf der Fahrt zu meiner Unterkunft eine Reiterin in Langarmshirt und Weste beobachte. Schüttel aber nur innerlich den Kopf, wie man sich bloß bei den Temperaturen so dick anziehen kann.
    Ich werde schnell eines Besseren belehrt. In Walvis Bay an der Küste liegen die Durchschnittstemperaturen lediglich zwischen 13 und 19 Grad. Hört sich erstmal nicht wenig an, aber begleitet wird das durch einen starken kalten Wind von der See her kommend. Dieser bringt auch meist Wolken mit und sorgt für graues, diesiges Wetter, was die Trostlosigkeit noch untermalt. Das erste Mal seit sechs Wochen krame ich Pulli und Schal aus den Untiefen meines Koffers hervor.
    Im Hostel empfängt mich ein brummiger älterere Herr. Ich teile mir das Vier-Bett-Zimmer mit einer Portugisien. Neben uns wohnt noch ein Inder, der im Hafen arbeitet. Wir drei sind die einzigen Gäste.

    Überhaupt ist Walvis Bay eine trostlose, durch die umliegenden Minen geprägte Industriestadt. Ich bin enttäuscht, hatte mir erhofft, mal wieder nett durch ein Städtchen bummeln zu können, aber das kann ich hier vergessen. Nun gut, ich organisiere mir für den nächsten morgen einen Fahrer, der mich zur Düne 7 bringen wird, laut namibischen Angaben mit 383 Metern die höchste Düne der Welt. Diese Aussage ist aber umstritten. Abends esse ich zum ersten Mal alleine in einem Restaurant zu abend und laufe (!) bei Dunkelheit (!!) den Weg nach Hause zurück. Ein kleines Stück Freiheit.

    Peter, mein Fahrer, ist ein dickbäuchiger Rentner, der vor drei Jahren aus Windhoek an die Küste gezogen ist. Er bringt mich zur Düne und wartet auf mich, während ich mich daran mache, die Sandmassen zu besteigen. Der Aufstieg ist mühsam, bei jedem Schritt versinkt man tief im Sand, es ist steil und ich muss mehrmals eine Pause einlegen, um wieder Luft zu holen. Außer mir ist nur noch eine Schulklasse in weiter Entfernung da und so habe ich nach geschafftem Aufstieg die Aussicht ganz für mich allein.

    Leider ist somit aber auch niemand da, der mal ein Foto von mir machen könnte und so muss ich kreativ werden. Ich baue aus meinem Rucksack und meiner Jacke ein kleines Podest, rechne mir ungefähr aus, wo die Kamera hinschaut, stelle den Selbstauslöser ein und renne dann hektisch die Düne rauf und runter. Die ersten Male ist nur ein Bein oder mein Kopf zu sehen, aber ein paar Bilder sind dann doch dabei raus gekommen. Nur war ich dann so durchgeschwitzt und sandig, dass ich mich lieber mit dem Rücken zur Kamera positioniert habe...

    Nachmittags mache ich noch einen Spaziergang durch die Lagune, um die Flamingos zu sehen. Ich beschließe, nicht in Walvis Bay zu bleiben sondern ins benachbarte Swakopmund zu fahren. Dort startet am Montag der Elephanttrail und laut Reiseführer sowie den Aussagen der Einheimischen ist es die bessere Alternative. Und so bin ich nun in Swakopmund im Hostel und nicht mehr allein! Hier ist wieder Leben in der Bude und ich treffe andere Reisende. Unter anderem Richard und Wolfgang, zwei Herren im frühen Rentenalter, die seit vier Monaten mit dem Motorrad durch Afrika fahren. Die beiden sind in ulkiges Gespann und können viele Geschichten erzählen.

    Am Montag starte ich dann mit einer Gruppe von Freiwilligen zu dem zweiwöchigen Elefantenprojekt. Wir sind so freiwillig, wir zahlen sogar noch unsere eigene Arbeit 😉 Für etwa 1.000 Euro dürfen wir in der ersten Woche Mauern um Wasserbrunnen der Einheimischen bauen, um sie vor Zerstörung durch Elefanten zu schützen. In der zweiten Woche - der Tracking Woche - begeben wir uns dann auf die Spuren der Wüstenelefanten, folgen ihnen auf ihren Routen und sammeln Daten.
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  • Day10

    Bahnhof von Walvis Bay

    May 5 in Namibia ⋅ ☀️ 11 °C

    Pünktlich um 9:30 Uhr beginnt unser nächster Reiseabschnitt, da werden wir vom Hotel Zum Kaiser abgeholt und nach einer Stadtrundfahrt im Morgennebel durch Swakopmund zum Bahnhof von Walvis Bay gebracht. Und da wartet er schon auf uns, der Grund warum wir diese Reise unbedingt machen wollten: der Pride of Africa!
    Check in, und dann geht es auch schon auf unsere Kabine, unser Domizil für die nächsten Tage (mehr oder weniger).
    Unseren Koffer mit der guten Garderobe, den wir schon in Windhuk auf den Zug geschickt haben, wartet auch schon auf uns. Alles ist schnell verstaut, und dann geht’s auch schon los...
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  • Day10

    Skeleton Coast

    April 11 in Namibia ⋅ ☁️ 12 °C

    Kkkkkalt - angeblich 18°C; fühlt sich an wie 8 °C! Und Nebel und Wolken..☁️☁️

    Heute geht es die Küste hoch - zur "Skelettküste". Warum sie so heißt, drüber gibt es zwei Versionen. Die eine Version sagt, auf Grund der "Skelette" der gestrandeten Schiffe also der Schiffswracks. Die andere Version sagt, aufgrund der Skelette der Menschen, die dort gestrandet und verhungert und verdurstet sind.🤷‍♀️

    Der erste View-point war ein Reinfall - nach dem Motto: wie sie sehen, sehen sie nichts!

    Beim zweiten View-point war das Zeila-Wreck, nicht ganz so alt und verottet wie erwartet bzw. erhofft aber immerhin ein Sxhiffswrack.

    Danach sind wir nach Henties Bad weitergefahren und haben einen Kaffee getrunken. ☕

    Nachmittags waren wir nochmal in Walvis Bad und haben uns die Flamingos angeschaut.
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  • Day38

    Walvis Bay,Namibia

    April 22 in Namibia ⋅ 🌙 12 °C

    Walvis Bay ,Namibia.

    After being unable to enter/tender, into our Port of Lüderitz ,we continued onwards ,in a good gale, towards Walvis Bay, a large following sea ,that made for steady sailing, in our lovely ship… and slowly died away as the day progressed.
    So many lovely things to do each day, the choices of food ,ever changing ,places to be, lectures, and entertainment, second to none, ever pleasing ,relaxing and restful ,and we never grow tired or take it for granted, our crew are a delight..
    This morning in Walvis Bay ,was actually cold, can you imagine Africa as cold, this is such a place, it is positioned on the edge of the huge Namib Desert ,and you wonder how and why would it exist. The Port is the mainstay ,being enlarged greatly, to be employing 700 ,of which 70% will be women ?. It provides a route through to South Africa, without ships going right around the continent. Fishing has always been part of this community ,and set to become much more so. Many trucks to take fish to the inner regions .Salt is harvested by the evaporation process, most for industrial use, though plans for table salt as well. Agriculture mentioned, so much I need to research. The country ,inland, will look vastly different to this unique part of it, quite fascinating to see this landscape., harsh to the extreme.
    Mines, for Uranium, most mothballed ,or bought by China, for their own needs , no flow on to the country really, also Uranium for nuclear purposes, dwindling at the present time. Mines for Granite and Marble , inland, but trucked here to be processed or polished and cut ,also a Chinese market.
    Tourism, well, only 5 ships a year ,so other avenues must exist. Our trip to see a huge Lagoon ,with many birds, mainly Flamingos , elegant ,and looking slightly unreal ,as they flock in the shallows ,also large White Pelicans ,faintly pink ,as well,[ what they eat ,is responsible ] special, also there are thousands of seals.
    Desert journey ,to huge Sand Dunes ,which people like to climb to the top of. Our crew was on hand , at Dune 7,with drinks, dressed in the national costume ,there is a hat that represents Cow Horns, worn all the time by married indigenous women, and others. Palms grow around the base , sparse vegetation, but sand as far as the eye can see, paler near the Ocean, but reddish further inland. Very cold indeed, a bitter wind in the desert. There is an amazing ancient plant that survives here to be thousands of years old. Welwitschia Mirabilis, intriguing .
    The town of 62,000,are in the dead flat, sand filled strip ,it blows a lot, as in really blows, so the sand is a huge issue, and everything has to be sand proof, temperatures ,are in the 20’s, at the highest, today to get to 17o, little rainfall,13mm,a year , that comes in as mainly damp fog, as it was this morning .Out of 365 days they said ,maybe 100, see the sun shine.. .The solid concrete homes are all walled, to keep out wind and sand, have chimneys ,we thought for heating, but no that is for Indoor BBQ’s, because of inclement weather. They are not security fenced or electrified ,here, but petty crime is an issue, well that’s everywhere, violent crime not so much .
    Road accidents are their main cause of death, huge straight stretches, we saw some of the maniacs at large, Mini Buses, travelling long distances to take workers home ,often kill many at once. Highest accident rate in the world, we were told…a sad statistic… Lagoon side, here were quite a few, very lovely homes ,with, lawns and gardens. Mainly anything else was well bunkered against the climate, not poorly kept ,most tidy homes.
    Water is a huge problem , dwindling rivers ,that top up a de salination plant. About to cost a lot more for water ,and really rain is their only hope.
    A lot of Power comes from South Africa, under a treaty, [it is sold to them of course] which expires in September, but because Sth Africa has not enough for their own needs ,it makes sense that they terminate this contract. Their lives still depend a lot on who rules after the Sth African election in May ,apparently.
    This country is in recession,36 % unemployment, and that will be way higher .Education is not a priority, for the masses, [sad mistake] and Health care ,unless you have insurance ,very poor..not a lot that was positive really, another country in tatters for most of its population, still connected to Sth Africa in a lot of ways. There are cities ,of course, where there will be an affluent minority ,or maybe even more than a minority ,but at the grass roots level, its tough .Nomadic tribes, several still exist, very different looking people, tall and stately.
    Unfortunately there was coal or manganese dust on the wharf, an attempt made to hose it off, which resulted in a black soup ,that was tracked everywhere, on to our beautiful ship, they made a path of old towels, and cardboard, and troughs of carpet in water, to dip the shoes, but still it came on board, blackened the carpet at the entrance, and we wonder if it can ever come off, then tracked down all the tiles ,disaster .! Sand from the dune climbers will combine… Tonight the cleaners, who work a night shift, to clean from top to bottom, will be very busy…!
    Its so strange to look out over the strip of the city, to see the Desert so close.! Quite a fascinating place to see ,in spite of lots of non positive information ,in this very different part of the world .To experience it a privilege .We can all be extremely grateful for our land of birth…!
    We sailed still in daylight ,to see more of the lengthy fishing Port, also many research ships of amazing scale, which I need to research.6 days at sea now until we reach Dakar in Senegal .Our special journey moving at a rapid rate, we so enjoy every day.
    Hope Mum has enjoyed Easter ,and some special visitors, Jacinda sent a little video of Ayla dancing for her, so lovely to see.
    Bye from us in the Gulf of Guinea.
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  • Day116

    Walvis Bay, Namibia

    April 9, 2015 in Namibia ⋅ ☀️ 70 °F

    Wow, what a way to leave Africa. We left the more modern town of Walvis Bay for a little resort town of Swakopmund to the north not really knowing what to expect except that it was supposed to be nice and Angelina Jolie had one of her babies here or something like that so we though it was worth a check out. What a surprise. Tucked into the desert on the coast was this cool little resort town with good shopping, dining, hotels and B&B's and a great beach. Outside of town are some of the biggest sand dunes you have ever seen and then later we went into the desert for one of the Silver Seas "Events" called "Dinner in the Desert". It was magical.
    We drove way out in the desert (seeing a real oasis along the way) until we got to a little canyon with a beautiful view where we had a great dinner with entertainment by the Namibian Youth Choir and some fire dancers/slingers. The night started with a most unusual rainbow just above the canyon walls from a rare rain cloud in this desert during the dry season. I took advantage of the camels that had been brought up from the oasis and took a short camel ride and then the darkness fell and the true majesty of desert fell on all of us as the lights went out and the singers started and the stars could be seen over the canyon walls. It was easily the best night of the trip and left us all with a great impression of Namibia. The raw beauty of the desert is not something we have ever experienced and we look forward to exploring it some more.
    Namibia has only been a country a little over 20 years or so but feels to be well on their way to putting over 25 years of civil war and apartheid behind it. We look forward to coming back on our next trip to the south of Africa.
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  • Day26

    Wo sind die Flamingos von Walvis Bay?

    April 30, 2017 in Namibia ⋅ ☀️ 15 °C

    Heute stand die Fahrt von Mirabib über die Zebra Pans und Walvis Bay nach Swakopmund an. Die Zebras haben sich etwas versteckt in den Zebra Pans, dafür gab es Esel….was machen Esel in der Wüste? Gehören die auch zu den Big 5? ;-) In Walvis Bay soll es angeblich Heerscharen von Flamingos geben, wir haben nur keine gesehen. Wo sind die nur alle? In Eotsha. Irgendwie wissen die Flamingos wann es Wasser in Etoscha gibt. Die letzten vier Jahre gab es keins, also sind sie in Walvis Bay geblieben. Aber dieses Jahr gab es welches, also sind alle ab nach Etosha.

    Abends haben wir uns dann bei einem Cider/ Bier und Calamari den Sonnenuntergang in Swakopmund über dem Meer angesehen.
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You might also know this place by the following names:

Walvis Bay, Walfischbucht, Walvisbaai, ولفس بي, Горад Уолвіс-Бэй, Уолфиш Бей, Уолфиш-Бей, ואלוויס ביי, WVB, ウォルビスベイ, 월비스베이, Volvis Bėjus, Валвис Беј, Волфіш-Бей, 鲸湾港

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