Ab April gehts für mich einmal „Round the World“ (RTW). Mein erster Stop ist der Westen Kanadas.
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  • Day70

    Glacier NP & Mt Revelstoke NP

    June 22 in Canada ⋅ ⛅ 16 °C

    Patrick hat ein mega leckeres Frühstück gemacht: Spiegelei mit Bacon und Hashbrowns (eine Art Kartoffelpuffer). Wir haben noch etwas geredet und mittags bin ich dann losgefahren. Von Golden aus ging es zuerst in den Glacier Nationapark. Dort habe ich ein paar kleine Wanderungen gemacht:
    Zuerst zu den Ruinen vom Glacier House, ein Hotel, das früher von deren Eisenbahn betrieben wurde. Danach zu einer alten Eisenbahnbrücke. Weiter ging es zu einem Wanderweg, der über Felsen geführt hat. Dabei war es ganz schön schwierig den Weg zu finden.😅
    Ich bin dann dem Hwy 1 weiter Richtung Westen gefolgt und zum Mount Revelstoke National Park gekommen. Dort hat eigentlich nur eine Straße den Berg hinauf geführt und man hat an den verschiedenen Stationen angehalten. Es gab immer wieder tolle Ausblicke auf das Tal, wo die Stadt Revelstoke liegt und der Columbia River entlang fließt. Außerdem konnte man sich eine alte Skisprungschanze und eine alte Holzbrücke angucken.
    Abends war ich dann kurz in Revelstoke einkaufen und bin weiter Richtung Süden gefahren. Dabei bin ich am Mara Lake vorbeigekommen. Die Strecke war wunderschön und führte zwischen vielen grünen Bergen entlang. Nach drei Stunden bin ich dann in Kelowna angekommen. Das ist die inoffizielle Hauptstadt des Okanagan Valley, dem Weinanbaugebiet in British Columbia. Das Tal liegt um den langen schmalen Okanagan Lake und ist in den letzten Jahren sehr populär geworden. Die nächsten zwei Nächte werde ich dort im „Samesun“ Hostel schlafen.
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    Freia Paulsen

    Wunderschön 😍

    Kerstin Jahn

    Traumhaft ☀️

     
  • Day70

    Golden Skybridge

    June 22 in Canada ⋅ ⛅ 19 °C

    Am Nachmittag bin ich dann in Golden angekommen, wo ich zu einem kleinen Abenteuerpark gefahren bin. Dort gab es einen Rundwanderweg, auf dem man die verschiedenen Attraktionen ausprobieren konnte. Zuerst ging es über eine riesige Hängebrücke über den Canyon beim Hospital Creek, es war echt wackelig und ging ganz schon tief runter.😅 Anschließend konnte man einen Parkour im Hochseilgarten machen, den ich zeitlich aber nicht mehr geschafft hätte. Dafür habe ich die Zipline über den Canyon gemacht. Mit 55km/h ging es über die Schlucht, es war echt mega cool! Danach bin ich nochmal die Runde gelaufen. Auf dem Rückweg ging es dann auch wieder über eine Hängebrücke zurück über den Canyon. Am Ende gab es dann noch einen coolen Spielplatz für die Kids und eine Lounge für die Erwachsenen.
    Ganz spontan habe ich bei Couchsurfing dann abends eine Schlafgelegenheit gefunden. Ich war bei Patrick und Elsa zu Gast, die gerade von einem Burning Man Festival in Alberta zurück waren. Patrick ist Schweißer und arbeitet für die Eisenbahn, als Hobby schmiedet er Dinge aller Art. Außerdem macht er verschiedenste Arten von Bergsport: Ski, Klettern, Wandern, etc. Die beiden haben mir super viel von ihren Reisen erzählt und Tips für die Region, USA und Thailand gegeben, bei Couchsurfing lernt man echt verrückte und coole Leute kennen!
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    Freia Paulsen

    Wow - mutig, mutig 👋🏼👋🏼👋🏼

    Elke Laaser

    Hallo Nane, echt Wahnsinn was Du in dieser, doch relativen kurzen Zeit, schon alles gesehen und erlebt hast. Ganz toll, Deine Berichte, viele liebe Grüße aus dem Drosselweg

    Nane Paulsen

    Ja, man schafft ganz schön viel auf einem Roadtrip 😊 Liebe Grüße zurück

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  • Day69

    Yoho NP

    June 21 in Canada ⋅ ⛅ 15 °C

    Am Mittag habe ich kurz in Lake Louise gehalten. Danach ging es dann wieder zurück nach BC in den Yoho National Park, wo Ben und ich ja schon eine Nacht gecampt hatten. Heute habe ich mir den Park dann einmal genauer angeschaut.
    Der erste Stop waren die Spiral Tunnels, die gebaut wurden, um die Steigung/das Gefälle der Strecke zu verringern. Als ein Zug kam, konnte man ihn an drei Stellen gleichzeitig beobachten, da er durch die Spiralen teilweise über sich selber drüber fährt, die Züge sind hier echt mega lang!
    Danach ging es dann weiter zum Emerald Lake. Trotz des Regenwetters konnte man seine emeraldgrüne Farbe sehr gut sehen. Ich habe eine kleine Wanderung von dort zu den Hamilton Falls gemacht.
    Später ging es dann zur Natural Bridge, wo zwei Felsen so aneinander lehnen, dass das Wasser dazwischen durch fließen kann.
    Der Yoho NP ist echt beeindrucken, man fährt die ganze Zeit an massiven Felswänden vorbei. Allerdings gibt es in vielen der Parks die „Avalanche Areas“, wo man nicht anhalten darf, da dort Lawinengefahr besteht (sowohl Steine, als auch Schnee). Bisher habe ich zum Glück keine erlebt.
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  • Day69

    Kootenay NP

    June 21 in Canada ⋅ ⛅ 11 °C

    Vom Campingplatz ging es dann am nächsten Morgen weiter durch den Kootenay National Park. Als erstes habe ich eine kleine Wanderung am Simpsons River gemacht, wo es mehrere Infotafeln zu Waldbränden gab: sie sind in natürlichem Maße nützlich und sogar notwendig, nur wenn sie in dem Ausmaß wie heutzutage auftreten, werden sie gefährlich.
    Bei den Anika Falls habe ich dann meine Frühstückspause eingelegt. Gestärkt ging es dann weiter zu den Paint Pots, wo die Ureinwohner früher Farbe heraus gewonnen haben. Danach habe ich mir den Marble Canyon angeschaut, wo gezeigt wurde, wie das Wasser den Stein mit der Zeit abträgt und so der Canyon immer länger wird.
    Am Ende das Parks an der Grenze zwischen BC und Alberta liegt die kontinentale Wasserscheide. Östlich davon fließt das Wasser in den Atlantik, westlich in den Pazifik. So wurde auch die Grenze zwischen den beiden Provinzen gezogen.
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  • Day68

    Radium Hot Springs & Kootenay NP

    June 20 in Canada ⋅ ⛅ 15 °C

    Nachdem ich ausgeschlafen, videogechattet und gefrühstückt hatte, habe ich mich mittags von Dennis verabschiedet und bin wieder Richtung Westen zurück nach BC gefahren. Auf dem Weg habe ich noch in Frank gehalten an einer historischen Stätte. Im Jahr 1903 hat dort die schlimmste Steinlawine Kanadas stattgefunden. Vom Turtle Mountain haben sich 30 Millionen Kubikmeter Stein gelöst und eine halbe Stadt und die Eisenbahnstrecke unter sich begraben. Die 70 Leichen konnten nie geborgen werden, einige Brocken sind größer als ein durchschnittliches Zimmer. Sogar mehrere Millionen Dollar sind noch in der Bank unter dem Schutt begraben.
    In BC ging es dann weiter nach Norden bis z den Radium Hot Springs. Dort habe ich etwas im 39 Grad warmen Wasser entspannt und bin dann abends erst zum Sinclair Canyon am Eingang vom Kootenay National Park und weiter zum Kootenay River. In der Nähe habe ich mir dann einen Platz auf dem McLeod Meadows Campingplatz gesucht. Von dort aus habe ich dann noch eine Wanderung zum Dog‘s Lake gemacht, als die Sonne schon langsam unterging. Danach gab es Uncle Ben‘s Reis zum Abendbrot. Die Nacht werde ich im Auto schlafen, mit der Isomatte und dem Schlafsack ist es ganz bequem.😊
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    Lili Paulsen

    Wie schön, perfekte Spiegelung😍😍

    Nane Paulsen

    Ja😊

    Freia Paulsen

    Wunderschön 😍

     
  • Day67

    Waterton Lake NP

    June 19 in Canada ⋅ ⛅ 14 °C

    Nach einem Zimtbagel zum Frühstück bin ich relativ früh zum Waterton Lake National Park gestartet, um den Menschenmassen zu entkommen. Der Park liegt in der südwestlichsten Ecke von Alberta, grenzt also an BC und die USA. Die Landschaft verändert sich auf der Seite von Alberta deutlich schneller als in BC: von der Prärie geht es kurz in grüne Hügel und dann direkt in die Rockies. In British Columbia ist die Veränderung nicht so schlagartig, das ist hier in Alberta schon sehr beeindruckend.
    Zuerst bin ich zum Red Rock Canyon gefahren, von wo aus ich eine kleine Wanderung zu den Blakiston Falls gemacht habe.
    Danach bin ich ins Dorf gefahren, von wo aus eine kurze, aber steile Wanderung den Berg hinauf ging. Von oben hatte man einen überragenden Blick über den Waterton Lake und einige Berge, einfach traumhaft. Auch das Wetter war perfekt - sonnig und nicht zu warm. An die Steigung muss ich mich aber immer noch gewöhnen, das ist immer ganz schön anstrengend!😅
    Im Dorf habe ich mir noch kurz die Caneron Falls angeguckt und bin dann über den Akamina Parkway zum Cameron Lake gefahren, der noch teilweise gefroren war.
    Anschließend habe ich eine längere Wanderung gemacht: erst durch einen abgebrannten Wald bergauf und dann am Hang entlang, wo lauter Wildblumen wachsen. Später ging es dann durch intakten Wald bis zum Lineham Creek, der im Tal zwischen mehreren Bergen verläuft. Insgesamt ging die Wanderung 7km, mit den andern zusammen bin ich heute über 13km gewandert. Auf dem Rückweg konnte ich vom Auto aus einen Grizzly beobachten.
    Zurück im Dorf von Waterton habe ich mir noch den Waterton Lake aus der Nähe angeschaut, dort wo der Cameron Creek in dem See mündet.
    Zum Abschluss bin ich mit dem Auto auf das Büffelpaddock gefahren, von wo aus man die kleine Herde beobachten kann. Sogar zwei Kälber waren dabei.
    Abends war ich in Pincher Creek noch schnell einkaufen und habe dann bei Dennis etwas gekocht und bin früh zu Bett.
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    Kerstin Jahn

    Unbelievable !!! Und wo ist Winnetou? 🪶

    Nane Paulsen

    Der kam später hinter dem Hügel hervor, hab ich nur nicht mehr gefilmt 😄

    Klasse und Du schreibst so, als wäre man selbst dabei. [Lisa]

    Nane Paulsen

    Sehr schön😊

     
  • Day66

    Schönes Fleckchen Erde😍🌎

    June 18 in Canada ⋅ ☁️ 20 °C

    Leanna und ihr Sohn Darcy haben mich in Pincher Creek getroffen. Dort haben wir noch schnell Pizza geholt und Leanna bei ihrer Freundin abgesetzt, um die sie sich momentan kümmert. Ich bin dann Darcy hinterher gefahren bis zum Grundstück seiner Eltern, das nochmal 20min außerhalb der Stadt liegt. Alleine die Fahrt dorthin war wunderschön, durch die Hügellandschaft über mehrere Flüsse. Das Haus liegt direkt an einem Wasserreservoir (also am See). Auf dem Grundstück laufen manchmal Grizzlybären herum, weshalb ich auf der Veranda bleiben soll.
    Darcy und Dennis haben mir super viel über die Region erzählte und Tips für morgen gegeben. Sie haben mir auch erzählt, dass Bären eigentlich in der Prärie leben und nur von den Menschen in die Wälder gedrängt wurde. Es war interessant mal wieder unter richtigen Kanadiern zu sein (obwohl Dennis Vorfahren aus der Nähe von Bremen kommen, wie der Nachname Dietrich schon verrät). Die beiden haben mir ganz stolz ihre Oldtimer gezeigt: Dennis hat seinen 42er Chevrolet letztes Jahr nach über 25 Jahren fertig restauriert, von innen und von außen einfach nur ein Traum! Darcy arbeitet momentan an einem 41er Buick. Außerdem hat Dennis einige Figuren aus Metall hergestellt, die auch sehr cool aussehen. Wir haben den ganzen Abend auf der Veranda gesessen und den Blick über den See und die Hügel genossen, eine echt traumhafte Gegend, ein bisschen wie Hobbiton.
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  • Day66

    Head-Smashed-In Buffalo Jump

    June 18 in Canada ⋅ ⛅ 20 °C

    Anschließend ging es für mich weiter Richtung Süden. Auf dem Plan stand die historische First Nations Stätte „Head-Smashes-In Buffalo Jump“. Dort haben die First Nations früher Büffel gejagt, indem sie sie über eine Klippe gejagt haben und in den Abgrund stürzen lassen. Auf jeden Fall clever und produktiv. Noch heutzutage findet man viele Spuren von damals und ich habe sogar ein paar Wissenschaftler bei Ausgrabungen gesehen, genau so wie man es sich vorstellt, mit quadratischen Feldern zum Kartografieren der Funde.
    Danach wurde die Landschaft immer schöner: grüne Hügel und im Hintergrund die Rockies, und dabei endlose Straßen. Manchmal allerdings nur Schotterpiste, zum Glück hab ich Allrad…
    Ziel waren Leanna und Dennis, die Tante und Onkel von Bryce, den ich im Flugzeug kennengelernt habe.
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  • Day66

    Tschüss Ben

    June 18 in Canada ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute Mittag mussten Ben und ich uns dann tatsächlich verabschieden. Vorher waren wir noch ausgiebig frühstücken bei Ricky’s Diner und danach in einem Park spazieren, wo wir am Fluss ein bisschen die Sonne genießen konnten. Danach habe ich ihn zum Flughafen gebracht.
    Schon verrückte drei Wochen: Wir haben so unfassbar viel erlebt, dass die Zeit im Fluge verging, aber es sich auch gleichzeitig wie eine Ewigkeit anfühlt.
    Nun geht es erstmal alleine weiter. Yara kann leider doch nicht mit mir reisen, da sie Corona hat. Es wird schon komisch sein am Anfang, wieder alleine unterwegs zu sein, aber alles hat seine Vor- und Nachteile. Ich kann nur sagen: Danke Ben für diese mega coolen drei Wochen!
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  • Day65

    Drumheller

    June 17 in Canada ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach einem mageren Hotelfrühstück sind wir 1,5h nach Nordosten gefahren. Unser Ziel war das Royal Tyrrell Museum in Drumheller. Dabei führte uns die Strecke durch die Kanadischen Badlands, endloses plattes Land. Die Straßen gehen dabei tatsächlich schnurgerade in eine Richtung, irgendwie total beeindruckend, das komplette Gegenteil zu den Rockies, obwohl es garnicht weit weg ist. In Drumheller wurde die Landschaft dann schlagartig anders: plötzlich ist man in eine Schlucht gefahren, die sich weiter Richtung Osten ausdehnt. Man konnte die verschiedenen Erdschichten sehen. Genau hier in der Gegend werden andauernd neue Fossilien gefunden und es finden viele Ausgrabungen statt. Drumheller steht ganz unter dem Motto Dinosaurier. Überall in der Stadt stehen Statuen und das Royal Tyrrell Museum ist das beste Dinosaurier Museum der Welt. Dort werden viele Fossilien untersucht und ausgestellt. Es gibt sogar ein Gesetz, dass jede Person und jedes Unternehmen Fossilienfunde an das Museum melden muss.
    Die Ausstellung war sehr interessant und beeindruckend. Man fühlte sich schon manchmal etwas unbedeutend, wenn man neben einem 60 Millionen Jahre alten Knochen stand. Doch auch die verschiedenen Ereignisse von Massensterben wurden thematisiert, und dass der menschlich verursachte Klimawandel wohl auch eines auslösen könnte…
    Anschließend sind wir wieder nach Calgary gefahren, da es in der Stadt ansonsten nicht viel zu entdecken gab. In Calgary haben wir in einem Restaurant mega lecker gegessen, sogar mal etwas gesünder als sonst.🙈😅
    Abends haben wir im Hotelzimmer Sachen gepackt, Abrechnung gemacht und entspannt.
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    Janine Müller

    Großartig deine Berichte 🙏