Nepal
Gorkha

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Top 10 Travel Destinations Gorkha
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Travelers at this place
  • Day70

    על מנוחה ופקקים אחרים

    April 20 in Nepal ⋅ ⛅ 31 °C

    בציטוואן עשינו עוד יום, כבר בלי איילת ונדב, שעיקרו היה הוצאת ויזה להודו, תהליך ארוך קשה ומייגע שהוציא מאיתנו את הכוחות להמשך היום.
    אחרי התחרדנות ארוכה בחדר החלטנו למצוא לנו בריכה באחד הריזורטים כדי להרענן.
    בתם חיפושים רבים, המקום בו הוחלט שנתמקם אסר עלינו להיכנס. יצאנו פיתות.
    הלכנו לישון מרוצים מיום מרוח ועצל, שבא לנו בול במקום.

    ארוחת בוקר מוקדמת ונסענו לתחנת האוטובוס ממנה נגיע לקטמנדו
    יצאנו לדרך בערך בשעה שבע וחצי
    הזמן עבר בעצלתיים
    נעמדנו בפקק שעה, שעתיים
    (קיבלנו אישורים על הויזות!)
    השפיות כבר לא נמצאת איתנו במושבים האחוריים
    ואנחנו נאלצים להשלים עם העובדה שנגיע רק לקראת ערב
    בקיצור, חמש וחצי יורדים בקטמנדו, גשם.
    (נסיעה של סך הכל 163 קמ ב10 שעות)
    מתמקמים בחדר דורמז שיצא רק שלנו ביוג הוטל ומקדמים מהר מהר דברים לקראת היציאה לטרק מחר בבוקר.
    שיהיה לכולם לילה טוב וחלומות על תנועה זורמת בכל הכבישים אמן
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  • Day59

    Rafting auf dem Trishuli River

    November 20, 2019 in Nepal ⋅ ☀️ 24 °C

    Nepal hat nicht nur Berge und Trekking zu bieten, sondern ist auch für seine Wildwasser und somit für Rafting und Kajak Touren bekannt.
    Heißt für uns: das wollen wir probieren 😉

    Morgens 7.00 sitzen wir im Bus und fahren von Kathmandu aus Richtung Südwesten. Ehrlich gesagt kennen wir unser Ziel nicht genau - und wie wir nach 2,5h Fahrt feststellen, auch die Entfernung nicht so richtig 😂

    Nach knapp 4h hält der Bus am linken Straßenrand. "Rafting!" hören wir es von vorne rufen - ja, das sind wir! So steigen wir und noch zwei weitere Touris aus und werden im Trishuli Rafting Center freundlich empfangen. Nach einem Mittagessen (Dal Bhat, was sonst 😁) geht's aufs Wasser. Insgesamt zu acht beginnt der Spaß. Mit den zwei Neuseeländern werden wir sofort warm und sind schnell ein Team. Die 4 Chinesen sind eher unerfahren - und auch leider nicht sehr kooperativ was das paddeln angeht. Und so dauert es nicht lange bis wir alle komplett nass sind 🙄😅

    Es geht insgesamt 3h flussabwärts. Dabei passieren wir einige Stromschnellen, die teilweise echt wild sind. Einige Spielchen führen dazu, dass u. a. Rouven ungewollt baden geht 🌊
    Dafür darf er in der Pause aber mal kayak fahren.

    Sehr unterhaltsame Stunden, wobei es am Ende echt kalt ist und wir uns am Straßenrand neben vorbei fahrenden Autos, Bussen und LKW umziehen 😅 dafür ist die warme Dusche umso schöner.

    Und: seit langem gönnen wir uns mal wieder ein paar Bierchen am Abend, da in unserem Hotel so etwas wie eine Schul-Abschlussfeier mit ca. 80 jugendlichen Nepalesen stattfindet. Unsere angewöhnte zu-Bett-geh-Zeit von 21 Uhr können wir aufgrund lauter Musik also nicht einhalten und müssen deshalb trinken 😅
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    R. E.

    Habe richtig erkannt ein Bierchen schmeckt immer ,Prost

    11/22/19Reply
    .Ines.

    Was man alles machen kann 🤣

    11/24/19Reply
     
  • Day5

    Abenteuerfahrt nach Lumbini

    October 9, 2019 in Nepal ⋅ ☀️ 30 °C

    Ca. 10 Stunden Fahrt, 3 Pausen, super schöne Landschaft und tolle Stimmung. Das beschreibt die Fahrt von Kathmandu nach Lumbini (Geburtsort Buddhas) sehr gut. Vom Menschengewimmel in Kathmandu bis zu Schmetterlingen und Eidechsen haben wir alles gesehen.😊Read more

  • Day152

    Beim Stierkampf

    January 15, 2020 in Nepal ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir fahren mit einem Jeep über abenteuerliche Straßen in das ca. 80 km entfernte Taruka. Als wir bei Dunkelheit ankommen, wartet unsere Gastfamilie und einige Nachbarn schon gespannt auf die exotischen Gäste. Wir bekommen einen roten Punkt auf die Stirn gemalt und Blumen umgehängt.
    Das kleine Dorf liegt auf einem Berg, so dass wir einen schönen Blick auf das Tal bzw. den Nebel unter uns haben. Um den Boden nutzen zu können, haben die Nepalesen Terrassen angelegt um Gemüse anzubauen.
    Samuel liebt es in hoher Geschwindigkeit auf dieser Riesentreppe herum zu klettern. Aber auch Senioren überwinden hier wie selbstverständlich die sehr steilen, unbefestigten Pfade. Die Menschen leben hier noch etwas bescheidener als in Sibirien, kochen das Essen auf einem Lehmofen und haben keinerlei Heizung.
    Es gibt genau eine, dafür sehr schmackhafte Mahlzeit, die wir zweimal am Tag bekommen. Sie besteht aus Reis, Gemüse, Linsensuppe (Dahl) und im besten Fall etwas Rohkost (Karotten und Rettich).
    Am nächsten Tag besuchen wir den Stierkampf, der wenige Meter entfernt auf einer besonders großen Terrasse stattfindet.
    Bei dieser landesweit beachteten Veranstaltung treten jeweils zwei Stiere gegeneinander an und kämpfen Kopf an Kopf unblutig gegeneinander. Verloren hat der Stier, der als erstes davon läuft. Der Kampf dauert manchmal wenige Sekunden, manchmal fast eine Stunde. Die Stiere haben nicht immer Lust zu kämpfen, so dass die Besitzer sie auch mal dazu überreden müssen. Einige Zuschauer stehen so nah an den kämpfenden Tieren, dass sie den rückwärts laufenden oder davon galoppierenden Stieren ausweichen müssen. Aber der Kampf lässt sich auch sehr gut aus sicherer Entfernung auf höher liegenden Ebenen beobachten. Es sind zwar Zuschauer aus ganz Nepal gekommen, aber soweit wir sehen können, sind wir die einzigen Bleichgesichter, die das Spektakel verfolgen.
    Nach drei Tagen verabschieden wir uns von unserer sehr freundlichen Gastfamilie um weiter zu den Eltern unseres Guides zu fahren.
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  • Day154

    Frieren unterm Wellblechdach

    January 17, 2020 in Nepal ⋅ 🌧 13 °C

    Die Eltern unseres Guides Bishwas leben in einem kleinen Dorf im Tal, in dem vor allem Ziegel hergestellt werden. Wanderarbeiter, die mitsamt ihrer Familien in winzigen Hütten aus eben diesen Ziegeln leben, stellen die Backsteine mittels einer Form in die sie den Lehm, aus dem der Boden hier besteht einfüllen. Dann werden die Ziegel in einem riesigen Ofen mit Holzkohle auf für uns sehr altmodische Weise gebacken.
    Im Vergleich zu diesen bitterarmen Wanderarbeiterfamilien lebt unsere Gastfamilie geradezu nobel. So haben sie ein größeres, fest gebautes Haus das Bishwas Eltern und sein Bruder samt Frau und zwei Kindern bewohnen. Auch Bishwas Frau und seine 4-jährige Tochter sind zur Zeit zu Besuch.
    Allerdings bringen uns verwöhnte Wohlstandsmenschen schon drei Tage in diesen Lebensumständen an den Rande der Verzweiflung. Das liegt auch daran, dass es zwei Tage fast durchregnet und wir uns entweder um den außen gebauten Herd drängen oder im Bett liegend versuchen etwas warm zu werden. Das über der Feuerstelle angebrachte löchrige Wellblechdach schützt uns nur unzureichend vor dem kalten Regen.
    Das oft mit etwas Sand versetzte Standard Essen nehmen wir in einem angrenzenden düsteren Raum ein.
    Die übelriechende Toilette befindet sich außerhalb des Hauses, erlaubt nur eine gebückte Haltung und wird zusammen mit den Nachbarn genutzt.
    Was hinzukommt ist, dass die Bewohner des Hauses keineswegs versuchen, mit ihren geringen Mitteln etwas Gemütlichkeit zu erzeugen. So beleuchten nackte Energiesparlampen die kahlen Wände und auf jegliche Dekoration wird verzichtet.
    Aber insbesondere die 4-jährige Tochter von Bishwas strahlt mit ihrem sonnigen, offenen Gemüt viel Wärme aus und unsere Kinder spielen gerne mit ihr.

    Die Zeit in diesen ärmlichen Verhältnissen ist für uns sehr lehrreich und wir wissen künftig all den für uns selbstverständlichen Luxus wie Heizung, warme Dusche und halbwegs saubere sanitäre Einrichtungen viel mehr zu schätzen. Wir haben aber auch gelernt, dass Menschen mindestens genauso glücklich sind, obwohl sie auf all das verzichten.
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    Josepha Hausladen

    Liebe Aliza alles gute zum Geburtstag

    2/8/20Reply

    Hallo liebe Miriam und Lee, es ist einfach unglaublich, was er erlebt. ! Mache später unbedingt ein Buch aus den Bildern und den schönen Geschichten, die du dazu geschrieben hast. (Einer von euch beiden) es liest sich toll und es ist fantastisch dazu die Bilder zu sehen. Es fühlt sich ein bisschen wie mit reisen an. Liebe Grüße aus Paraguay😉

    2/8/20Reply

    Ach, übrigens, ich werde schon mal das erste Exemplar kaufen.🤗

    2/8/20Reply
    Caro Hufnagel

    Ich kaufe auf jeden Fall auch eins😊

    2/8/20Reply
     
  • Day256

    Mit meinem Lieblingsessen 33 werden

    February 6, 2020 in Nepal ⋅ ☀️ 11 °C

    Bikash ist schon seit heute Mittag am Abendessen machen. Und ich noch so zu Micha: „Die geben sich immer mega viel Mühe mit dem Essen, da geht doch total viel Zeit bei drauf, bräuchten die doch gar nicht für uns.“ Und dann stellt sich heraus: Bikash hat Brot gemacht, extra für mich, weil ich heute Geburtstag und gestern erzählt hab, dass Brot mein absolutes Lieblingsessen ist. WIE MEGA LIEB! Macht sich voll Mühe, hat Brot in den verschiedensten Formen gemacht, stundenlang, und will sich dann ernsthaft entschuldigen, dass er keinen Ofen habe und daher keinen Kuchen backen kann. BIKASH! Der weiß nicht mal, wann er selbst Geburtstag hat, ist ihm total unwichtig, wird hier nicht gefeiert, und dann legt er sich so mega ins Zeug für meinen Geburtstag! Mega lieb ❤️

    Micha hat sich dafür eingesetzt, dass wir heute Abend ein Lagerfeuer machen und dann auch direkt Kami und Bangy eingeladen, Bikashs Freunde, sowie die beiden Volunteers, die gerade bei Bangy sind. Während ich fleißig Stöcker aus der Medizin für den japanischen Doktor raus gefusselt hab, waren Micha und Bikash noch beim Shop um die Ecke, um Bier zu kaufen. 2€ pro 0,65L Flasche. In Nepal, wo man für 4€ drei Mahlzeiten und n Dach überm Kopf kriegen kann! Ein Vermögen für die Leute hier, das Bier wird hundert pro ausschließlich von Volunteers gekauft. Solchen, die heute Geburtstag feiern zum Beispiel. 😋 Mal gucken, was das Gebräu kann, ich hab Gebuuuuurtstag! 🥳

    ***
    Jetzt haben wir Bikash endgültig in unser Herz geschlossen. Der hat sich voll den Stress gemacht, den halben Tag mega leckeres Brot gebacken, und dazu dann auch noch lecker Reis mit Minzöl, Nüssen und Zitronengras, sowie einer Linsensuppe gezaubert. Und dann haben wir alle lecker am Feuer gegessen, wir 4 Deutschen (Paula und Toni, die beiden anderen Volunteers, kamen ebenfalls aus Deutschland) sind mega über das Brot hergefallen, was super lecker war und zusammen mit unserem Nutella wie ein Stück Zuhause geschmeckt hat. 🥰 Bangy, Toni und Kami haben Gitarre gespielt und wir haben alle gesungen, das nepalesische Bräu war super lecker und es war ein gaaaanz schööööner Abend 🤩

    Paula und Toni haben erzählt, was sie so den Tag über bei ihrem Gastgeber Bangy arbeiten müssen. Zum Beispiel 2 Tage lang mit bloßen Händen den 1m hohen Mist ausm Ziegenstall entfernen, in Säcke packen, und dann am nächsten Tag die schweren Säcke aufm Rücken zum weit entfernten Zielort schleppen. Der Mist war schon schimmelig und je mehr die abgetragen hätten, desto mehr ekelige Krabbeltiere wären darin gewesen. Die Säcke waren nicht dicht, beiden lief alte Ziegenpisse übern Rücken, Paula nur einmal, Toni mehrfach. Da sie ebenfalls nur 1 Satz Klamotten zum arbeiten und 1 Satz Klamotten zum chillen/ schlafen mithaben, muss Toni das vollgepisste, mittlerweile hart gewordene Fleece jeden Tag wieder anziehen. Wär aber gar nicht so schlimm. Die beiden sind knallhart. Bin ich froh dass wir andere Arbeiten gemacht haben. 😅 Klopapier nutzen die beiden hier auch nicht mehr, gibt halt keins. In Nepal ist das normal, man wäscht sich mit der linken Hand und Wasser ab. Am ersten Tag, als mir das bewusst wurde, wollte ich mich erst meinem Schicksal ergeben. Mit der Hand den Po abwischen. 😭. Aber dann hab ich den Prozess am ersten Tag mal im Kopf durchgespielt, wie ich quasi die kontaminierte, linke Hand wieder sauberkriegen würde, ohne, dass ein Stück Kot an die Seife kommt, die auf der Toilette liegt. Ich konnte es mir nicht erklären. Von da an war die Sache klar. Wir nutzen unsere Notfall-Toilettenpapierrolle, die wir noch aus Bolivien haben, und nutzen ausschließlich unsere eigene Seife. Call me pingelich, aber da war meine Grenze erreicht! 😂

    Anstatt zu arbeiten machen wir am nächsten Morgen nichts, schlafen schön aus, lesen und genießen die Sonne, und mittags überlegen wir mit Bikash, wie er seine 100% organische Ware zum einen verarbeiten kann, um dann hochwertigere Produkte zu verkaufen, und zum anderen die Produkte an den Mann bringen kann, auch außerhalb Nepals. Wir haben ein paar Ideen und bekommen das Gefühl, auf diese Art deutlich mehr von Nutzen zu sein, als wenn unsere unerfahrenen Bürohände in der Erde buddeln. 😅 Wer weiß, was sich daraus entwickelt! Bikash erzählt gerade, dass er sich heute Morgen beim aufwachen den Kopf darüber zerbrochen hat, wie es uns am besten fragen könnte, ob es evtl. in Ordnung wäre, wenn wir heute nicht arbeiten. 😂
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    Lydia Pieper

    Oh Carolin, wie wunderschön 😊 so lieb von Bikash

    2/11/20Reply
    Caro Pieper

    Jaaaa ne? 😍

    2/11/20Reply
    Norbert Pieper

    Call me pingelich 🤣

    2/13/20Reply
    2 more comments
     
  • Day290

    Über Wolken: Krönender Abschluss 10/10

    March 11, 2020 in Nepal ⋅ ☀️ 29 °C

    Gestern lag ich noch im Bett und hab gedacht: Noch 5x diese Strapaze am Abend. Ab 17 Uhr, sobald die Sonne weg ist, frieren, gegen 20Uhr bibbernd im eiskalten, unisolierten Zimmer die Klamotten ausziehen, in Unterwäsche in den kalten Schlafsack, und ewig brauchen, bis dieser warm wird. Dann, ein paar Stunden später, aufwachen und auf Toilette müssen, sich also schlaftrunken in die Eiseskälte begeben, ein kleines bisschen begleitet von innerlichen fluchen. Morgens dann „duschen“ mit 1L Wasser aus der Nalgene Trinkflasche und kaltem Wind, der durch das glaslose Fenster in der Dusche weht, anschließend in die von Kälte durchzogenen Lederwanderschuhe. 😑

    Doch dann kommt alles anders. Nachdem wir 3 Stunden Richtung Tal gewandert sind, stehen wir auf einmal neben einem Heli. „Oder sollen wir nicht doch den Heli zurück nehmen?“ Micha. Das Wetter soll ab morgen grottig werden, keine Sonne mehr sondern zur Kälte gesellen sich dann Regen und Schnee. Und an der tibetischen Straße mit den Bauarbeiten müssen wir dann auch wieder lang. So mega schön war das nicht, die schönsten Landschaften auf dieser Tour haben wir jetzt bereits schon hinter uns gelassen. Wir sprechen mit dem Piloten, verhandeln den Preis, und keine 5 Minuten später sitzen wir im Heli. 😂 Hier oben finden gerade Bauarbeiten statt, der Heli fliegt die Materialien hoch und fliegt dann leer wieder runter - bzw. in unserem Fall mit uns und noch ca. 10 Einheimischen. Mega coole Erfahrung, das Himalaya Gebirge so nah mit dem Heli abzufliegen! 😍

    25 Minuten später sind wir wieder an Boden. Hier scheint die Sonne und es sind gefühlt 27°C, was für ein krasser Unterschied zu dem Ort, wo wir eben noch waren! Wir steuern 2 kleine Dörfer an, in dem Versuch, heute noch einen Bus nach Kathmandu zu bekommen. „Ansonsten bleiben wir hier für eine Nacht, morgen ist viel einfacher, dann fahren ganz viele Busse.“ Das ist Kanntschans Art uns zu sagen, dass er es besser fände, wenn wir hier blieben und morgen den Bus zurück nach Kathmandu nähmen. Hier ist aber mega tote Hose, Micha und ich sehen beide nicht, warum wir hier bleiben sollten, wenn es den Hauch einer Chance gäbe, noch heute einen Bus nach Kathmandu zu nehmen. Und dann kommt auch zum Glück ein Bus! Die erste Fahrt, 1.5 Stunden lang, ist abenteuerlich und ne krasse Schüttelpartie. 😂 Danach gehts in einen hochwertigeren Bus und auf etwas bessere Straßen, trotzdem in Begleitung von einem nepalesischen Kitschfilm, der in voller Lautstärke aus kratzenden Boxen auf die Insassen abgefeuert wird. Und nach wie vor ruckelt es so stark, dass wir nur trinken können, wenn der Bus anhält um jemanden rauszulassen. Busfahren hier ist mental echt anstrengend, wir kommen in Kathmandu an und sind völlig gerädert und ich dazu noch monster schlecht gelaunt. Wirklich monster schlecht. An sich machen mir Geräusche nicht viel aus, und die Busfahrten mit Einheimischen finde ich eher spannend als ätzend. Aber heute war ich einfach irgendwann durch. Am nächsten Tag ist meine Wirbelsäule leicht angeschwollen und schmerzt bei jeder Bewegung, vielleicht war es diesmal auch einfach eine sehr krasse Busreise. 😂
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    Lydia Pieper

    Mein Kind, ich mag deinen Humor ❤️

    3/23/20Reply
    Caro Pieper

    🥰

    3/23/20Reply

    Oh man Caro, mir wird schon kalt bei dem Bericht! Frieren ist echt das schlimmste. Hört sich trotzdem sehr schön an 😘

    3/24/20Reply

    Mir wurde auch ganz kalt beim lesen Caro! Ich hoffe jetzt genießt ihr Kathmandu! Jules

    3/25/20Reply
     
  • Day283

    Der Tag der Eselkolonnen 3/17

    March 4, 2020 in Nepal ⋅ ☀️ 8 °C

    7:00Uhr, es gibt Frühstück. Tibetisches Brot mit Erdnussbutter für Micha, Müsli mit Banane und warmer, süßer Milch für mich. Wirklich lecker, so kann ich die nächsten Tage prima leben 😋 Das tibetische Brot schmeckt gut. Sieht zwar aus wie flaches rundes Fladenbrot in frittiert, aber kann wirklich was.

    Wir gehen die ersten 2 Stunden an einer Straße lang, die gerade bis Tibet ausgebaut wird. Genauer gesagt, die gerade bis Tibet in den Berg gesprengt wird. Auf der anderen Seite des Passes, den wir in ca 8 Tagen hoffentlich überqueren (aktuell ist der noch zugeschneit und man kommt nicht drüber), wird ebenfalls eine Straße gebaut. „Bald ist es kein Rundweg mehr um den Manaslu sondern nur noch eine Tagestour“ scherzt Kantschan (gestern kam raus, dass er nicht Konntschän sondern Kanntschan heißt. Hab ich auf der buckeligen Krach-Musik-Hupkonzert-Fahrt im Bus aus mir völlig erklärlichen Gründen falsch verstanden 😜). Wir kommen an Arbeitern vorbei, deren Kleidung bei jeder deutschen Arbeitssicherheitskontrolle durchfallen würde. Der Presslufthammer, mit dem die Löcher für die Sprengladungen in den Berg gedrillt werden, wird mit Flip Flops an den Füßen bedient. Einhändig. Die Augen des Arbeiters sind interessiert auf uns gerichtet, anstatt auf den hoch- und runterschnellenden, mega lauten Hammer, der sich 10cm neben seinen blanken Füßen wütend in den Berg frisst. Vermutlich müssen sich die Leute ihre Kleidung selber kaufen, worauf viele dann aufgrund des geringen Lohns verzichten.

    Es klingt ein bisschen wie in den Alpen hier. Überall hört man das schöne Glockengeklingel von den Kühen. Nur, dass es keine Kühe sind, von denen das fröhliche Geklingel kommt, sondern Esel. 😂 Die Wege sind schmal und wir teilen sie mit vielen Eseln, die in Kolonien an uns vorbei klingeln. Ich, Schiss vor allem was vier Beine hat, muss mich erst noch an die Nähe zu den Eseln gewöhnen. Wir überholen eine Kolonie von bestimmt 40 Eseln, alle 15 Schritte ein Esel. Bimmel, bimmel, bimmel, vor mir Esel, hinter mir Esel, rechts der Berg, links Pfad zu Ende. Wir machen so Pfeifgeräusche, damit der jeweilige Esel vor uns weiß, dass wir hinter ihm sind. Mir bleibt jedes Mal das Herz stehen, hoffentlich schlägt der jetzt nicht mit den Hinterbeinen aus! 🥵 Dann gibts auch noch Esel-Gegenverkehr, ich presse mich gegen den Berg, damit die beiden Eselkolonnen zeitgleich passieren können. Neben mir also 2 Esel, einer in meine Richtung gehend, der andere kommt uns entgegen. Dann überholt doch tatsächlich ein weiterer Esel, sodass ich jetzt 3 Esel auf diesem Minipfad neben mir hab. Mmmmmmmm, 🙈, „bitte bitte Esel berühr mich nicht, ich hab nur diese eine Hose mit und könnte es nicht ertragen, für die nächsten 15 Tage deine Kacke an meiner Hose zu haben 😭“ schießt es mir durch den Kopf. Ich merke keine Reibung, mache die Augen wieder auf, erneut ein dritter Rowdy-Esel, auch hier zum Glück passiert nichts. 😜 Ich ermahne mich mehr Dankbarkeit zu zeigen, schließlich tragen die treu guckenden Esel hier alles hoch, was wir in den nächsten 2 Wochen in den Bergen konsumieren werden! Und nicht nur das, auch Maschendrahtzäune für die Brücken und Benzin für die Bagger, haben die Tiere aufm Rücken.

    19:46 Uhr, wir liegen im Bett. So wie jeden Abend. Bier ist teuer, der Aufenthaltsraum kalt und ungemütlich. Also gehen alle immer ins Bett sobald es dunkel ist und jeder seine Tasse Tee getrunken hat. Schön noch ne Stunde lesen und dann schlafen. Sehr gesundes Leben hier in den Heizungs-, Internet- und Handyempfanglosen Bergen! 😂 Micha lag sogar noch früher im Bett, er hat hier in den Bergen ein neues Buch angefangen, Shantaram. Klingt wie ein Kamasutra Buch, ist es aber nicht. “Ein Australier bricht aus einem Gefägnis aus und kommt dann in Indien unter. Mehr will ich nicht verraten”, so hat Micha das Buch “angeteasert”. Hat mich noch nicht 100%ig überzeugt, Micha druckst aber andauernd vor sich hin beim lesen und kann das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Gestern Nachmittag und beim Abendessen wollte er sich gar nicht mit den Leuten am Tisch unterhalten, sondern hat die ganze Zeit versunken gelesen, und direkt nachdem er fertig war mit Essen ist er ins Bett. Lesen. Bleibt für mich zu hoffen, dass er schnell mit den knapp 1.000 Seiten durch ist! 😄
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    Stephanie Steinkamp

    Boah, ist das ein schönes Foto!!

    3/18/20Reply
    Janka Roeseler

    Das Buch ist mega. Gibt auch nen zweiten Teil. Nicht ganz so gut aber man will ja wissen wie es ausgeht! 😃

    3/18/20Reply
    Michael Danger

    Jaaaa, finde ich auch!! Ich habe es VERSCHLUNGEN! Den 2ten Teile ich gesehen, aber genau wie du sagtest waren die Bewertungen nicht so gut. Ist das die Weiterführung der 1ten Geschichte?

    3/18/20Reply
    Michael Danger

    Danke ☺️

    3/18/20Reply
     
  • Day10

    Annapurna day 2- Jaget to Dharapani

    March 23 in Nepal ⋅ ⛅ 13 °C

    את הלילה הראשון העברנו בשינה בליינרים אחרי סיפורים מקסימים מצד נדב לפני השינה על סקאביאס. מי ידע שזו תהיה נקודת תפנית כזו מרכזית באופן השינה שלנו לאורך כל הטיול.
    בבוקר בעלי הגאסט האוס הלכו לקנות לנו ביצים לחבילות והגישו ארוחת בוקר משביעה ומלאה בלחם טיבטי (סופגנייה שטוחה).
    יצאנו לדרכנו הראשונה שבעים ומלאי כוחות והתרגשות.
    את תחילת המסלול עד טל עשינו בתוך איזור מעט טרופי שבאופן מפתיע גדל שם המון קנאביס.
    מלווים על ידי הנהר, מוקפים ביערות וכל כמה דקות מתגלה אלינו מפל יפה יותר מהשני.
    אפילו עצרנו לטבול באחד מהם בדרכנו במים קפואים וצלולים.
    לאחר מכן המשכנו בחלק האחרון של העלייה והגענו טל. שם גילינו שיושב הבית ספר של הילדים שגרים בכפר ממנו יצאנו שעתיים קודם לכן.
    עקב הסיפורים הרבים על מטיילים שישנים טל הופתענו לראות כפר באמצע משטח חלוקי נחל. מסתבר שבעונת המונסון כל איזור הכפר הופך לנהר ומתמלא מים וכל תושביו עוברים מקום מגורים וחוזרים כשנגמר עונת המונסון.
    אולי כי רק עכשיו נגמרה, אולי זה ככה תמיד אבל הכפר היה מוכה מהמונסונים. בתים רבים היו הרוסים והוסטלים היו נטושים או נבנו מחדש.
    לאחר עצירה קצרה שם מלאת התפעלות על אורח החיים השונה המשכנו משם Dharapani.
    ההליכה הייתה בעיקר על דרך ג’יפים שלעיתים הוצפה במים ממפלים שהוצפו ועברו על השבילים. גשם קל החל לרדת ורק הוסיף לחוויה
    לבסוף הלכנו לישון מול נופי ההימלאיה ולרחש הנהר.
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    Ziv ronen

    הכפר חווה מונסונים אבל הסופה האמיתית זה אתם - סופה של חמידות!!!

    4/9/22Reply
    tamir frisher

    די אני כולי סמוק פה

    4/11/22Reply
     
  • Day287

    Manaslu und Yaks ❤️ 7/17

    March 8, 2020 in Nepal ⋅ ☀️ 0 °C

    Ich wache nachts auf und muss auf Toilette. Kurz nach 12, mist. Gibt nix schlimmeres als sich bei n paar Grad über Null aus dem warmen Schlafsack pellen zu müssen. Aber so lange pack ichs nicht den Drang zu ignorieren. Ich stehe auf und frage mich, wie jede Nacht, wenn ich wach werde und zur Toilette muss, warum ich mir diese kalte Strapaze überhaupt gebe. Und wir nennen das auch noch „Urlaub“. Tzzz... Vielleicht sage ich Micha morgen, dass ich umdrehen will, es ist einfach viel zu kalt.

    6:50Uhr, der Wecker klingelt. Es ist so kalt. Soll ich wirklich duschen? Ich bin einfach nicht gut im stinken, also ja, hop, raus aus dem Zimmer, über die zugefrorenen Treppen und über den Schnee zur Dusche schlittern. Aus dem Hahn kommen nur ein paar Tropfen, es reicht so gerade zum schnellen waschen. Für Haare waschen ist es seit Beginn der Wanderung - vor 7 Tagen - zu kalt. Also mega fettige Haare Alarm. 😑 Jedes Mal, wenn Micha mich auf meinen Kopf küsst und dabei an meinem Haaren riecht, frag ich ganz besorgt: „Und? Stinken die?? 😱“ Duschtechnisch wirklich stretch hier für mich. 😅 Als ich 15Min. später nochmal in den Duschraum gehe um meine Zähne zu putzen ist das Duschwasser von vorhin bereits am Boden gefroren. Die Zahnpasta, obwohl noch voll, lässt sich vor Kälte kaum aus der Tube drücken. 🥶

    Um noch einen drauf zu legen hab ich wieder neue Stiche am Körper gekriegt. Anfangs dachte ich noch, es seien Mückenstiche, aber gestern Nacht im Schlafsack hab ich es beißen gefühlt, und genau an der Stelle hab ich heute Morgen mehrere Stiche nebeneinander. Das sind also keine Mückenstiche, LEIDER, sondern es ist irgendein Ungeziefer in unseren Schlafsäcken. Flöhe, Wanzen, irgendwie sowas tolles. 😑 Da die Bettlaken in den Lodges nicht so aussehen, als würden sie häufig gewaschen werden, und wenn dann nur mit kaltem Wasser, haben wir uns das Ungeziefer wohl hier auf der Wanderung eingefangen. Und da wir nachts beide Schlafsäcke zu einem Großen machen, sind vermutlich beide davon befallen. Meeega unnötig!

    Wir fangen an zu wandern und auf einmal wirds mega warm. Wärmer, wärmer, wärmer, und dann: Sonne! Strahlend blauer Himmel, warme Sonnenstrahlen, keine Wolke in Sicht, ein Traum! 😍 Meine schlechte Laune von heute Nacht ist wie verflogen, wie schön es ist, wenn die Sonne scheint und mir warm ist!!! 🤩 Mit steigender Höhe ändert sich die Tierwelt um uns herum. Statt Esel gibt es hier kleine Pferde (quasi das Moped für die Einheimischen hier), statt Kühe gibt es erst Yokpe, eine Kreuzung aus Kuh und Yak, und dann, tatsächlich, YAAAAAAAAKS!!!! Jippiiiiiiie 😍😍😍 Sehen aus wie Kühe mit krass langem Fell und Hörnern. Ich mache sofort ekstatisch ein Yak-Selfie. Wie schön, dass wir es auf die Höhe der Yaks geschafft haben trotz des Wetters! Und dann, wooow, die Spitze des Manaslu! Immer noch strahlend blauer, wolkenloser Himmel, und nur um den Manaslu kreisen so sichtbare Nebelwinde, die die schiere Höhe des Berges erahnen lassen. Wie schööööön! 😍

    Das Hotel, in dem wir in Lho unterkommen, hat heute den ersten Tag nach Saisonschluss im Dezember wieder auf. Unser schönes Zimmer wird schnell bezogen, der angenagelte Holzriegel vor den Toilettentüren entfernt. Die Sonne strahlt in voller Pracht, wir waschen unsere Sachen (🤗) und genießen dann die killer Aussicht auf den Manaslu von der Dachterrasse. Heeeeerrlich! Kanntschan und ich gehen anschließend noch zum Manaslu Viewpoint und zum weiter oben gelegenen Kloster, während Micha genüsslich sein Shantaram Buch weiter suchtet. Kanntschan in Flipflops, da ich erst beim Viewpoint vorgeschlagen hab, ob wir nicht doch hoch zum Mönchskloster wollen. 🥴 Ich hab ihm meine Socken mehrfach angeboten, und umdrehen, aber er fand es gar nicht schlimm und hatte einen beneidenswert guten Halt in seinen profillosen Flip Flops.
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    Lydia Pieper

    Oh Gott oh Gott, hört sich mega anstrengend an. Wenn ich überlege, ich sollte das machen: ha ha ha, soweit reicht mein Vorstellungsvermögen nicht 😶

    3/22/20Reply
    Lydia Pieper

    UNGEZIEFER !!!!!!!!! Ach du liebe Zeit, auch das noch 😱

    3/22/20Reply
    Heike Siermann

    Boh ist das schööön da!!!

    3/22/20Reply
    2 more comments
     

You might also know this place by the following names:

Gorkha