Nepal
Khahare Kholā

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Travelers at this place
    • Day285

      Nepal - ein Rückblick

      November 18, 2022 in Nepal ⋅ ⛅ 20 °C

      Unser Rückblick zu 4 Wochen Nepal 🇳🇵

      Unsere Route zusammengefasst:
      Kathmandu 🚌 Ramechhap Airport
      Ramechhap Airport 🛫 Lukla
      Lukla 🥾Everest Base Camp
      Everest Base Camp 🚁 Kathmandu
      Kathmandu 🚌 Pokhara
      Pokhara 🛫 Kathmandu

      Unsere Highlights:

      Kathmandu - die Stadt und vor allem das Viertel Thamel hat uns trotz schlechter Luft und viel Chaos sehr gut gefallen und macht richtig Spaß.

      EBC Trek
      - die Tour war so dermaßen anstrengend, aber jeden Schweißtropfen mehr als wert. Solche Landschaften haben wir noch nie gesehen und das Himalaya ist nicht umsonst Anziehungspunkt für so viele Wanderfreudige ❤️.

      - auch wenn wir etwas traurig waren, den Rückweg aufgrund meiner Höhenprobleme nicht geschafft zu haben, war der Hubschrauberflug ein toller Ersatz.

      Pokhara - ein schöner Ausgleich zum hektischen Kathmandu und ein toller Rückflug mit bester Sicht.

      Das hat genervt:

      Unsere gesundheitlichen Ausfälle - aber zum Glück war am Ende alles immer halb so schlimm und wir schnell wieder fit.
      Nur leider haben wir etwas Zeit verloren und konnten Nepal nicht noch weiter erkunden.

      Die nicht enden wollende Busfahrt nach Pokhara.

      Die allgemeine nepalesische Geräuschkulisse aus dem Hals- und Rachenraum 🤢🤧😷.

      Besonders auf dem EBC Trek
      - Mittlerweile teilweise ganz schöne Abzocke, für jedes Blatt Toilettenpapier und jeden Tropfen warmes Wasser überteuerte Preise zu nehmen, auch wenn man es den Leuten natürlich nicht verübeln kann, es wird ja gezahlt 🙈. Und Nepal gehört immer noch zu den ärmsten Ländern der Welt.
      Auf den anderen Treks außerhalb des Everest Gebiets soll es noch deutlich schöner, ursprünglicher und gediegener zugehen. Aber wie gesagt, der Tourismus (und damit auch wir) sind ja Teil des Ganzen 🤷🏻‍♀️.

      Wir wollen wieder kommen, das ist klar. Die Nepalis sind unfassbar freundlich und wir haben uns sofort unglaublich wohl und willkommen gefühlt. Sie freuen sich über die Touristen und sind stolz auf ihr wunderschönes Land und begegnen einem meist mit einem Lächeln. Und die Berge haben einfach eine magische Anziehungskraft auf uns 🤩.
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    • Day70

      Nepal Tag 13

      March 10, 2020 in Nepal ⋅ ⛅ 21 °C

      Start in den Tag:
      6️⃣:0️⃣0️⃣

      Tag in 6 Worten:
      ▪️Abflugtag (nicht!)
      ▪️Department of Immigration
      ▪️Freuen uns über 15 weitere Tage in Nepal
      ▪️Deutschperuanische Reisegruppe getroffen
      ▪️Wizard
      ▪️Nachhausetelefoniert

      Was hat uns heute ein Lächeln auf die Lippen gezaubert:
      Wir können doch noch Pokhara besuchen. 😍😁

      Mealplan:
      🕗 Toast with omelette
      🕗 Toast with omelette
      🕐 Chocolatcroissant
      🕐 Chocolatcroissant und Kuchen
      🕑 Garlic Naan
      🕕 Veg. Momo
      🕕 Veg. Momo

      Besondere Begegnungen:
      Sehr viele, aber keiner von ihnen konnte uns heute nach Myanmar bringen.

      Informatives:
      💡Das Reisen gestaltet sich schwieriger zur Zeit.
      💡Im Department of immigration zuerst ne Nummer ziehen, dann zum Eintippautomaten (wie auch am Flughafen) gehen, danach geht's zum durchchecken (kein Plan was da gemacht wird) und danach zum bezahlen. Anschließend gibt man den Reisepass ab und bekommt ihn, durch aufrufen, mit neuem Stempel wieder. Fertig! 😁
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      Traveler

      Coronavirus hat euch eingeholt. Schön Abstand halten und gut die Hände waschen.

      3/11/20Reply
      Traveler

      Klaroo, aber hier ist noch alles recht "entspannt" 🤗

      3/11/20Reply
      Traveler

      Was heißt Abflugtag (nicht!)? Für eure Ökobilanz habt ihr für den Rest eures Lebens alles ausgebraucht🤷🏻‍♀️😳

      3/11/20Reply
      Traveler

      Ist schwierig von Nepal aus über den landweg irgendwo hin zu kommen.. Wollten nach Myanmar, aber hat alles nicht so geklappt 🙈😁

      3/11/20Reply
      6 more comments
       
    • Day32

      Kathmandu & Ciao

      November 29, 2022 in Nepal ⋅ 🌙 12 °C

      Moiniii,

      Es ist mein letzter wirklicher Tag in Kathmandu & zu aller Überraschung kommt Cat mich heute ein letztes Mal besuchen, bevor es für mich nach Malaysia 🇲🇾 und für Cat nach Indien 🇮🇳 geht. Ich geh nochmal ein wenig Fotografieren & lasse die Stadt ein letztes mal auf mich wirken. Gegen 16 Uhr kommt Cat an & wir verbringen einen super schönen Tag. Ein ansonsten unspektakulärer Tag und ich merke wie es mich weiterzieht. Ich freue mich auf Malaysia. Auf Kuala, Lumpur & das dortige Essen & was das schönste an der Geschichte ist: Rene ist auch dort! Zufällig haben wir beide Layover in KL! Rene bucht sich ins gleiche Hostel an und der 3.12 gehört nur uns beiden! Ich freu mich mega. Ich halte mich heute kurz und genieße die letzten Stunden.

      Bis moiniii
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    • Day3

      Durbar Square: Kathmandus Palastplatz

      October 7, 2019 in Nepal ⋅ ⛅ 25 °C

      Nach dem Frühstück im Hotel mit sehr wässrigem Porridge ging es zum Durbar Square.
      Umrahmt von Kathmandus Altstadt, hat der Durbar Square einiges zu bieten, was historische Gebäude angeht: es gibt mehr als 40 Schreine, zahlreiche Tempel und Denkmäler.
      1978 wurde der Durbar Square zum Weltkulturerbe ernannt. Leider ist durch das Erdbeben einiges zerstört, hoffentlich wird es aber bald wieder aufgebaut. (Bambus-Gerüste stehen zumindest schon da😂)
      Trotzdem finde ich, dass auf dem Durbar Square eine ganz besondere Atmosphäre herrscht, die die GESAMTSITUATION erheblich beeinflusst. 😊
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    • Day76

      Nepal Tag 19

      March 16, 2020 in Nepal ⋅ ☀️ 21 °C

      Start in den Tag:
      6️⃣:1️⃣5️⃣

      Tag in 6 Worten:
      ▪️Rückflugticket gebucht
      ▪️Thai Airways Flug storniert
      ▪️Mittagessen am Durbar Square mit Peter and Manish
      ▪️Singingbowlsuche mit Peter
      ▪️Café mit Peter und Manish
      ▪️Abendessen mit Manish, seinem Sohn und Peter

      Was hat uns heute ein Lächeln auf die Lippen gezaubert:
      Kleine Spritztour mit Manish aufm Motorrad.

      Mealplan:
      🕗 Müsli
      🕗 Müsli
      🕐 Veg. Momo
      🕐 Veg Momo Soup
      🕕 Veg. Burger
      🕕 Pad Thai

      Besondere Begegnungen:
      /

      Informatives:
      Peter Hess Klangschalen sind die hochwertigsten. 🎶
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      Traveler

      Das wäre ein tolles Andenken!👍

      3/17/20Reply
      Traveler

      Nur leider zu teuer😑😁 beim nächsten Mal 🤗

      3/22/20Reply
      Traveler

      😍

      3/17/20Reply
       
    • Day275

      EBC Trek 9: Von Gorakshek nach Kathmandu

      November 8, 2022 in Nepal ⋅ ⛅ 22 °C

      Nach dem wir die Nacht irgendwie hinter uns gebracht haben, komme ich kaum aus dem Bett und würde am liebsten für immer hier liegen bleiben, nur gerne 3.000 m weiter unten. Daher bleibt uns nichts anderes übrig, als unserer Sachen zu packen und erst einmal frühstücken zu gehen. Der Speisesaal ist noch eisig kalt, es sitzen schon einige andere Wanderer beim Frühstücken, alle in ihren dicken Jacken und überall vernehmen wir die gleichen „Beschwerden“ über schlaflose Nächte.
      Wir müssen nun erst einmal entscheiden, ob wir noch, wie geplant zum Gipfel Kala Patthar wandern, der von hier in 2 h zu erreichen ist und noch einmal eine tolle Aussicht auf die Bergkette bieten soll.
      Er ist eigentlich ein Vorgipfel des Pumori und die Bezeichnung Kala Patthar bedeutet „Schwarzer Stein“. Da er lediglich 5675 m hoch ist, zählt er in Nepal offiziell nicht zu den Bergen 😅🙈.
      Es dauert allerdings nicht lange bis wir uns eingestehen müssen, dass ich heute dazu nicht in der Lage sein werde. Neben der Erschöpfung durch den fehlenden Schlaf, fällt uns das Atmen jetzt schon schwer, wenn wir nur die Schuhe anziehen und mein mittlerweile sehr trockener Husten schmerzt ziemlich in der Lunge.
      Es macht also keinen Sinn, die ausschließlich steil bergauf gehende Strecke mit etwas Kletterei
      am Ende in dem Zustand auch nur zu versuchen und wir haben die umliegenden Gipfel ja auch schon gesehen 😅🙈.
      Als die Sonne über die Gipfel scheint, machen wir uns also auf den Weg hinunter und wollen heute einige Kilometer und Höhenmeter zurück schaffen.
      Nach gut 5 km sind wir in Lobuche angekommen und ich brauche dringend eine Pause. Der Weg ging zwar weitestgehend bergab oder war flach, ich fühle mich aber dennoch kaum besser, als auf dem Hinweg 🥵 und mir fällt jeder Schritt unglaublich schwer. Wir setzten uns in ein Café und sind erst ein bisschen ratlos.
      Der weitere Weg zurück hat immer wieder einige steile Stellen bergauf, bei denen wir uns sicher sind, dass ich sie im momentanen Zustand inkl. Gepäck nicht schaffen werde. Eine weitere Nacht hier oben bleiben, ist aber auch keine Option, da wir hier immer noch auf über 4.400 m sind und an erholsamen Schlaf dann sowieso nicht zu denken ist.

      Es gibt von vielen der kleinen Örtchen auf dem Weg Helikopterflüge nach Lukla oder Kathmandu, allerdings kosten die ein kleines Vermögen. Praktisch in jedem Laden oder Teehaus kann man danach fragen. In dem Café, in dem wir sitzen, wird ein Flug nach Lukla für uns beide für 1200 $ angeboten 🫣😳, dann käme aber noch der Flug nach Kathmandu dazu 🙈😢.
      Wir suchen daher erst noch ein bisschen im Internet weiter, finden mal mehr mal weniger günstigere Angebote, schreiben eine Seite auch einmal an, allerdings werden wir hier auf eine Antwort sicher länger warten müssen. Und dann gibt es da noch eine Seite, die neben Ausflugsflügen auch Rettungsflüge und eine WhatsApp Number anbietet. Also schreibe ich dort kurzerhand hin und chatte direkt mit einem netten Mann, dem ich kurz meine und unsere Situation erkläre. Er fragt nach meiner Auslandskrankenversicherung, ich schicke ihm die Unterlagen und meinen Reisepass zu und schon ist ein Helikopter auf dem Weg zu uns 😳😅🤩. Er wird die Kostenübernahme direkt mit meiner Versicherung abklären, wir müssen also nicht mal in Vorleistung gehen und Manu darf natürlich auch mitfliegen (nur diesen Teil sollen wir der Versicherung nicht mitteilen 🤣).
      Und tatsächlich landet 30 Minuten später ein Helikopter in Lobuche und wir bekommen einen ersten kostenlosen Flug über das Khumbu Tal bis nach Lukla. Die Aussicht ist wirklich traumhaft schön, und wir erkennen den erlaufenen Weg wieder. In Lukla müssen wir einmal aussteigen und auf einen anderen Helikopter warten, der uns dann direkt nach Kathmandu fliegt. Heute scheint viel los zu sein, unser Pilot muss direkt zu einem kritischen Rettungseinsatz wieder zurück in die Berge und wir daher knapp zwei Stunden warten. Das ist aber alles halb so schlimm, hier auf nur noch knapp 2.500 m geht es mit schon etwas besser, der Husten ist lockerer und schmerzt nicht mehr ganz so sehr in der Lunge und das Atmen an sich fällt leichter.
      Und dann können wir auch schon wieder in den Helikopter einsteigen und lassen uns von dem jungen, bayerischen Piloten Philipp aus Oberstdorf in knapp 40 Minuten nach Kathmandu fliegen. Das Wetter ist witziger Weise heute das erste mal auch nicht sonderlich gut und sehr bewölkt, was die Folgetage auch so bleiben soll, so dass es uns nicht ganz so schmerzt, den Rückweg nicht mehr zurückwandern zu können. Dafür ist der insgesamt fast 90 minütige Helikopterflug eine neue Erfahrung und den Umständen entsprechend auch richtig schön.

      Als wir in Kathmandu am Flughafen landen, wartet schon ein Rettungswagen auf mich (so langsam wird es mir etwas unangenehm), der uns in das nahe gelegene Swacon International Hospital, ein privates und auf Reise- und Bergmedizin spezialisiertes Krankenhaus bringt. Dort werde ich erst einmal durchgecheckt, es wird Blut abgenommen, die Lunge geröntgt, ein EKG gemacht und ich bekomme eine Infusion, etwas gegen die Kopfschmerzen und den Husten. Zu guter Letzt wird natürlich noch ein Coronatest gemacht. Die Nachbarkabinen sind ebenfalls mit Wanderunfällen und Höhenkrankheiten gefüllt und wir alle werden die Nacht hier im Krankenhaus verbringen müssen, bis die Ergebnisse am nächsten Tag da sind. Zwar versuche ich noch, das zu verhindern, aber die Versicherung würde anscheinend sonst auch nicht zahlen und die Schwester bleibt hart. Meine Befürchtung, nun in einem Vierbettkrankenzimmer die Nacht zu verbringen, bewahrheitet sich zum Glück nicht, stattdessen werden Manu und ich in ein Zimmer mit Doppelbett, Toilette und Dusche geführt und Manu darf natürlich auch bleiben. Ok, so schlimm ist es dann doch nicht 🤩🙈. Ein Pfleger nimmt noch unsere Bestellung für das Abendessen und Frühstück auf und dann können wir auch endlich wieder duschen. Die Untersuchung war mir schon leicht unangenehm, hatten wir doch immerhin seit 4 Tagen keine Dusche mehr gesehen 😬😷🤧.
      Nach dem Abendessen kommt der Arzt noch einmal vorbei und die Schwester bringt mir noch ein paar Medikamente gegen den wieder schlimmer werdenden Husten und dann dauert es auch nicht mehr lange, bis ich eingeschlafen bin und die erste Nacht seit einer gefühlten Ewigkeit durchschlafe.

      Am nächsten Morgen um halb sechs kommt die Schwester wieder, misst Fieber, Blutdruck und Sauerstoffsättigung und soweit ist alles in Ordnung. Auch die ganzen Testergebnisse und Werte sind laut dem Doktor in Ordnung und nach dem Frühstück dürfen wir dann am späten Vormittag gehen. Auch wenn ich wegen des Hustens auch noch eine Nacht länger dort bleiben hätte dürfen, freuen wir uns auf unser Hotel und etwas mehr Ruhe 😅🙈.
      Jetzt müssen wir erst mal schauen, dass ich schnell wieder richtig fit werde und ob uns dann noch Zeit für etwas Sightseeing außerhalb Kathmandus bleibt.
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      Gute Besserung weiterhin 😘 [Steffi]

      11/10/22Reply
      Traveler

      Danke ☺️❤️

      11/10/22Reply
      Traveler

      Auch von mir gute Wünsche für die Besserung. Ist ja noch recht gut ausgegangen 👍👋🍀💙

      11/10/22Reply
      Traveler

      Danke ☺️❤️. Ja, ist doch alles ziemlich gut gelaufen und vor allem total schnell geregelt gewesen 😅👍🏽

      11/10/22Reply
      6 more comments
       
    • Day4

      Anreise Nepal & Kathmandu

      January 9 in Nepal ⋅ 🌙 6 °C

      Am Flughafen in Dubai musste ich dann leider übernachten und das war dann durch den anstrengenden Tag und der zachen Nacht davor im Hostel eher anstrengend. Aufgefallen ist mir, dass insgesamt sehr wenige Frauen mit mir gewartet haben und auch in meinem Flugzwug später 90% Männer gesessen sind (die Stewardessen mal ausgenommen). Und dass die Nepalesen um mindestens einen Kopf kleiner sind als ich, fühlte mich kurz wie eine Riesin 😂
      Um den Check-In nicht zu verpassen, stellte ich mir immer einen Wecker. Leider hatte ich mich beim letzten Wecker etwas verschätzt, da, als endlich der Schalter öffnete, die Schlange so lang war, dass ich das Gefühl hatte, dass das gesamte Flugzeug sich vor mir angestellt hatte 😅. Dann viel mir erst auf, dass jede Person vor mir mindestens 4 (!) Gepäcksstücke oder noch mehr zum aufgeben hatte. Diese waren alle noch einmal in Plastik umwickelt und bestanden vor allem aus Holzkisten. Eine Gruppe konnte ich ausmachen, die Hilfsgüter wie Covid Tests transportierte, beim Rest habe ich keine Ahnung wie man so viel mitnehmen kann 😆 Die Aussicht war also nicht gerade rosig: komplett übermüdet, mit voll vielen Leuten vor Einem, die alle Gepäck für mindestens doppelt so viel Leute mit hatten. Ich schob alle paar Meter meinen Rucksack vor mich her als mich ein Flughafenmitarbeiter ansprach. Durch den eindeutigen indischen Durchschlag in seinem Englisch verstand ich nichts und dachte er beschwert sich, dass ich mir zu viel Zeit lasse beim Vorrücken in der Schlange. Er deutete mir mitzukommen bis ich checkte was er wollte: er wollte mich bevorzugen, weil ich ja nur meinen Rucksack zum Aufgeben hatte. Vorne angekommen stellte ich fest, dass Nepal Airlines zwei Manager hatte, die sich um den Check In Prozess neben den Flughafenmitarbeiter:innen kümmerten. Leider, aber verständlicherweise, meinte ein Manager, dass ich keine Bevorzugung bekomme, weil ich keine Business Class gebucht habe. Also ging es wieder zurück in die Schlange 😅 die Flughafenmmitarbeiter wollten die Entscheidung nicht akzeptieren, aber ich blieb einfach in der Schlange stehen. Zum Glück war der Schalter früh genug offen, sodass sich alles problemlos ausging. Nach der Sicherheitskontrolle herrschte auf der Damentoilette auch komplettes Chaos mit einer enormen Schlange, aber das war ich dann mittlerweile eh schon gewohnt. Dann endlich kam das Boarding und ich war sehr positiv überrascht: durch den günstigen Preis erwartete ich mir ein sehr enges & einfaches Flugzeug. Jedoch war es ein Langstreckenflugzeug mit Bildschirmen, Essen, angenehmen Sitzen und sehr freundlicher Bedienung ☺️

      Kurz gesagt: 2. Flug Dubai-Kathmandu 4.25-9.55 Uhr, Nepal Airlines

      In Kathmandu angekommen lief alles sehr geordnet ab: eine Dame half mir meine Daten für das Touristenvisum einzugeben, anschließend zahlte ich 30€ für 14 Tage und bekam beim Grenzbeamten noch ein paar Fragen gestellt. Das Covid Zertifikat wurde ca 1 Sek überprüft 😆
      Ich bekam einen Sticker in den Pass und musste anschließend noch mein Handgepäck scannen lassen. Dann kam schon die nächste Herausforderung auf mich zu: nirgends war die Gepäcksbandnummer zu meinem Flug angegeben. Ich versuchte Leute aus meinem Flugzeug wiederzuerkennen und mir so weiter zu helfen (Regel Nr 1 beim Fliegen). Die standen aber selbst beim falschen Gepäcksband. Nach ca 20min waren aber selbst die verschwunden und ich fand sie zum Glück doch noch wieder und somit auch meinen Rucksack, der verwaist auf dem Boden des Flughafens lag. Dann gab es nur mehr Eines: den Gedanken möglichst bald zu schlafen. Ich nahm mir ein Taxi direkt zur Unterkunft und machte gleich einmal einen Power Nap 😴

      Den Nachmittag nutzte ich dann noch für einen ersten Spaziergang zum zentralen Platz in Kathmandu: den Durban Square. Ich musste eine Eintrittsgebühr von 1000 NPR (Fotos der Währung sind angehängt) =~8€ zahlen. Hier merkt man die berühmte ‚Benachteiligung ausländischer Gäste‘ da Einheimische nur ca 220 NPR zahlen müssen. Aber auch irgendwie verständlich… Insgesamt konnte ich 3 Gebäude des Platzes innen betreten. Mir gefällt die Architektur sehr und es gab immer wieder kleine Informationstafeln zur Geschichte Nepals, das fand ich ebenfalls sehr informativ. Das Einzige Nervige: alle 5min wird man von irgendeinen Typen angesprochen, ob man nicht mit ihm eine Tour machen will oder sich seine Gemälde ansehen will. Anfangs hab ich etwas gebraucht die Masche zu durchschauen, mittlerweile bin ich schon sehr geübt darin alle derartige Anfragen gekonnt abzublocken. Aber man kann dennoch nicht einfach mal dastehen und sich die Gebäude von außen in Ruhe ansehen, da man ständig angesprochen wird. Das macht es auf Dauer etwas anstrengend...

      Allgemein mein erster Eindruck zu Kathmandu: Verkehrschaos pur! Man muss echt aufpassen, dass man nicht überfahren wird 😅 Die Straßen sind entweder gar nicht oder nur teilweise aspahltiert. Über allem liegt eine dicke Staubschicht. Ich versuchte mein Gesicht und meine Lunge durch Maske und Brille zu schützen. Nach 3 Tagen jedoch fühlt sich meine Lunge sehr belegt an und meine Brille ist trotz täglichem Putzen ständig verstaubt. Man muss aufpassen, wo man hintritt und es wird ständig gehupt, d.h. es herrscht ein enormer Geräuschpegel. Über die Straße lauf ich immer nur mit Einheimischen, in der Hoffnung so besser ans andere Ende zu gelangen. Ich hätt euch auch gerne Fotos von dem gezeigt, nur hab ich mich da mehr auf mein ‚Überleben‘ konzentrieren müssen und hatte leider keine Ressourcen für mehr. Außerdem riecht es überall intensiv nach Abgasen. Da ich so was noch gar nicht kannte, war das doch alles sehr ungewohnt und mit der Zeit auch sehr anstrengend für mich.

      Zu meiner Unterkunft: Die Angestellten sind sehr nett zu mir, ich konnte mir ein Einzelzimmer mit Gemeinschaftsbad gönnen, da die Preise wirklich fair für Alleinreisende sind. Jedoch großer Nachteil: es gibt keine Heizung. Tagsüber mit der Sonne hat es bis zu 20 Grad, in der Nacht kühlt es aber bis zu 5 Grad herunter und das macht das Aus- und Umziehen und das Duschen (im Bad kann man das Fenster gar nicht richtig schließen) zur Qual. Mittlerweile habe ich mir dadurch leider auch einen leichten Schnupfen eingefangen. Ich hoffe das Halsweh kommt "nur vom Smog“ und vergeht bald wieder. Aus diesem Grund: Für alle die jemals nach Nepal reisen wollen, vermeidet lieber den Winter oder sucht euch eines der wenigen Hostels mit Heizung aus im Jänner 😉 und durch den durchgängigen Straßenverkehr ist es auch sehr laut. Nur lustigerweise ab ca 20/21 Uhr, wenn alle Geschäfte schließen, sind die Straßen kurzzeitig wie leergefegt. Wenn die Sonne untergegangen ist, verzichten einige Läden darauf das Licht aufzudrehen. Dadurch weiß man dann gar nicht, ob sie überhaupt noch offen haben oder nicht 😅

      Weitere Unternehmungen in Kathmandu an den Folgetagen: Um Leute kennenzulernen beschloss ich eine Free Walking Tour zu machen. Beim Frühstück im Hostel waren leider nur sehr wenige Personen anwesend, da hatte sich leider nichts ergeben. Nur dann stellte sich heraus: ich war die Einzige bei der Tour 😂 Na toll, da ich ja bereits gestern in Kathmandu unterwegs war, war der Mehrwert der Tour gering. Der Guide war schon nett, aber mein Ziel war einfach ein Anderes. Höhepunkt war definitv der Besuch des Affentempels auf einen kleinen Hügel in Kathmandu. Man musste einige Stufen raufgehen und eine Eintrittsgebühr bezahlen. Oben angekommen sah ich neben den Affen eine riesige weiße Stupa (siehe Fotos) mit Gebetsmühlen. Das war schon richtig beeindruckend und schön! Leider hatte man durch den ganzen Smog 0 Fernsicht, aber dieser Ort ist neben dem Durban Square sicher einer der Schönsten in Kathmandu für mich!

      In Kathmandu hatte ich mir gleich am ersten Tag eine SIM Karte für 20 GB vom lokalen Anbieter "Ncell" gekauft. Leider habe ich nur kleine hiesige Elektrogeschäfte gefunden, die die SIM Karten verkaufen. Es gab zwar am Flughafen einen Stand der Firma, jedoch kann man in Nepal nur alles bar zahlen (Bankomatensuchen mit hoher Abhebesummer und geringen Spesen sind übrigens ebenfalls sehr schwer zu finden 🤔) und meine Bargeldreserven waren zu diesem Zeitpunkt sehr begrenzt. Leider funktionierte die SIM überhaupt nicht bei mir, der Guide der Free Walking Tour half mir und wir gingen zu einem hiesigen kleinen Elektrogeschäft. Der Besitzer probierte alles, jedoch funktionierte die SIM weiter nicht. Also musste ich durch ganz Kathmandu gehen, um zum Hauptsitz der Firma zu gelangen. Dort angekommen sah man ganz klar wo das Geld in Kathmandu liegt: riesiges Hochhaus, 20 Securities und Mitarbeiter:innen in Anzügen. Die waren sehr kompetent und freundlich und jetzt bin ich auch endlich online! Insgesamt dennoch ein wenig mühsam, hätt ich mir ersparen können, wenn ich es gleich am Flughafen gemacht hätte.

      Allgemein zu den Leuten in Nepal war mein bisheriger Eindruck, dass mich viele als wandelnde Brieftasche sehen und mir nur Touren aufschwatzen wollen. Außerdem muss man bei allem was man kauft handeln, natürlich wollen sie ihren Gewinn maximieren. Mir kommt es bis jetzt so vor, dass die Einheimischen in Dubai netter waren. Aber dieser Eindruck kann sich Laufe der nächsten Tage auch noch ändern, ich halte euch am Laufenden 😉

      Noch ein paar Facts zu Nepal falls es euch interressiert 🤓: in privaten Schulen müssen die Kinder Schuluniformen tragen; reiche Kinder studieren in Australien, Europa oder den USA; im Land gibt es Unis in Kathmandu & Pokhara; es gibt kein öffentliches Gesundheitssystem, die Leute müssen sich alles selber zahlen, es gibt eine Straße mit einem Gott der für die Zähne zuständig ist, aber gleich daneben sind in der selben Straße auch sehr viele Zahnärzte angesiedelt; viele Nepalesen gehen zu Schamanen oder beten wenn sie krank sind; es gibt viel mehr Hinduisten als Buddhisten im Land; die Grenzen zwischen Nepal und Indien sind offen; in Kathmandu gab es sehr viele indische Shops

      Am Ende meines zweiten Tages bin ich noch mit einem alleinreisenden Amerikaner Essen gegangen. Er heißt Kai und war wirklich nett und es war auch schön sich mal mit einen anderen Touristen über die Eindrücke auszutauschen. Ich habe ihn über das Hostelworld Forum kennengelernt. Er meinte, dass man auch über Coachsurfing viel mit Leuten in Kontakt kommt, das werde ich dann ab Japan in Angriff nehmen glaube ich. Leider ist er mir einen Tag voraus, aber wir haben uns für Pokhara wieder verabredet. Dabei habe ich übrigens mein erstes typisches nepalesisches Essen ausprobiert: Samosas (siehe Foto). Sie waren etwas scharf, aber sehr lecker. Nur leider hat mein Bauch beschlossen, dass er das nepalesische Essen nicht akzeptiert, jetzt muss ich noch schauen, wie ich die restliche Zeit über die Runden komme ohne zu verhungern 😂

      Sooo, ich glaube das waren jetzt erst einmal genug Schilderungen zu meinen ersten Eindrücken zu Nepal und Kathmandu. Ich bin gespannt auf euer Feedback und werde die nächsten Tage vom Katmandu Tal berichten 🤗
      Read more

      Traveler

      Klimaschutz ist dort noch sehr weit weg! Freue mich schon über deine nächsten Beiträge!

      Traveler

      Stimmt 😆

      Spannend, Nina! [Michi]

      Traveler

      Danke!

       
    • Day3

      Kathmandu Strolling

      August 14, 2022 in Nepal ⋅ ☁️ 22 °C

      Nach unserem Frühstück im Hotel liefen wir zum Tourist Board zur Ausstellung unserer Trekking Genehmigung für Nepal und der Annapurna Region (ca. 50€pP). Die Stadt ist überwältigend: viel Lärm und Gehupe, Müll, Straßenhunde und überall Verkaufsstände. Vor allem müssen wir aufpassen in den Massen von Rollern, Taxis, Autos & Bussen zu überleben. Die Überquerung einer Straße wird zur Mutprobe!
      Am Durbar Square haben wir die berühmtesten Tempel der Stadt besichtigt. Guides, mit teilweise beeindruckenden Deutschkenntnissen, wollten sich uns aufdrängen. Wir gingen jedoch auf eigene Faust los. Spannend fanden wir die „Living goddess“, ein kleines Mädchen, das ihren Tempel nicht verlassen darf.
      In einer Rooftop Bar haben wir uns leckere Momos schmecken und den Abend ausklingen lassen.
      Morgen starten wir unsere Trekking Tour! Soo excited!!
      Read more

      Traveler

      Das klingt ja alles total spannend .

      8/14/22Reply
      Traveler

      paßt auf euch auf.

      8/14/22Reply
      Traveler

      Bin in Gedanken bei euch

      8/14/22Reply
      Traveler

      😘

      8/15/22Reply
      3 more comments
       
    • Day179

      Kathmandu - just walk through (Teil 2)

      September 30, 2022 in Nepal ⋅ 🌧 24 °C

      ...Kathmandu ist nochmal ganz anders, als die indischen Großstädte, die ich bisher durchkreuzte. Einerseits noch wilder, andererseits regeln Polizist*innen in der brütenden Sonne den Verkehr - eine lebende Ampel, den ganzen Tag lang. Und tatsächlich haben sie mit ihrem Choreographien den Ameisenhaufen unter Kontrolle. Gehwege sind allerdings überwiegend Fehlanzeige. Alles geschieht auf der Straße. Metzgereien, Obsthändler und andere Händler*innen werden umsäumt von Motorrädern, Taxis und Transportern. Tag ein, Tag aus. Dennoch ruht der Zirkus auch mal: Der Verkehr verläuft nämlich in wellenförmig. Es gibt natürlich viele Tempel und Stupas, in denen Äffchen ihr Unwesen treiben. Ich begebe mich in die Begräbniswelt der Nepales*innen und darf Zeuge einer Bestattung werden. Die beschmücketen und eingehüllten Leichnahmen werden durch die Familienmitglieder zur Stätte getragen und auf Holz und Stroh aufgebart. Die letzte Ehre. Die Anreise auf der Kutsche und nicht im Kombi. Es wird ein Feuer entzündet und die Seele fliegt im Rauch ihren Weg. 8 Gramm wiegt sie. Im Fluss spielen Kinder und zeigen ebenso die pure Leichtigkeit. Tod und Leben sind eben nah am Wasser gebaut. Ich entscheide mich die nächsten Tage auch für das pure Leben, genieße die Stadtkultur und fülle meinen Energietank auf. Von Kathmandu fliegt der große Vogel nach Bangkok und dann geht's mit dem Zug in den Süden, wo ich vorerst noch die Strände genieße, bevor ich dem Gaul wieder die Sporen gebe. Berichte folgen. Bestimmt 😅🤞.Read more

    • Day19

      Nepal first days in Kathmandu.

      April 11, 2022 in Nepal ⋅ ☀️ 25 °C

      After the trip in La Palma I am now underway alone in Nepal. In the first days I had guide and driver at the beginning for like 12 days.
      It’s my first time traveling alone.
      So let’s see what I saw in Kathmandu.Read more

    You might also know this place by the following names:

    Khahare Kholā, Khahare Khola

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