Nepal
Lamjung

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45 travelers at this place:

  • Day224

    Trekking the Annapurna Circuit

    April 10, 2018 in Nepal

    It all started with us squeezing into a bus fully packed with excited hikers, backpacks and some locals sitting on the lap of the driver. 4 hours in squatting position in the aisle were already kind of proving our endurance, but this shouldn’t stop us :)

    We started trekking the Annapurna Circuit in Besisahar at about 800m through a
    peaceful, green landscape, along a river full of water, rushing waterfalls, over scary suspension bridges into a deep valley with steep slopes, rice paddies, and charming little villages where little more details waited to be discovered. Women working in the fields, doing laundry, cooking; men smashing rocks or processing wood; colorful Tibetan prayer flags, banana trees, piles of firewood.

    We learned that the lodge owners start making their offers in the afternoon, rooms are usually for free if you eat dinner and breakfast there, a fair deal everywhere on the circuit!

    The first days on the trek definitely raised our appetite for more hiking and the following days should become even more beautiful...
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  • Day226

    Up and down

    April 12, 2018 in Nepal ⋅ ☀️ 27 °C

    There’s a Nepalese song about their trails, meaning something like „up and down, up and down, this is the Nepali flat, this is so difficult“ - and yes, this is absolutely true, there is no 'flat', and although we want to climb up to 5400m, only going up would probably be a bit boring, wouldn't it? Thus, the trail is going up the slopes, going down, changing to the other side of the river and winding up again.

    But mainly we’re going up, day by day, the nights started to get really cold and in the mornings, when the sky is still clear, we can see the snow and some impressing Himalaya peaks in the distance - we’re getting closer!
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  • Day5

    Etappe 1: Ngadi Bazar - Chyamche

    October 2, 2019 in Nepal ⋅ ⛅ 11 °C

    Heute ging es knapp 20km von Ngadi Bazar (900m) nach Chyamche (1380m).
    Nach einer super regenreichen Nacht, in der die Regentropfen auf das Wellblechdach unserer Hütte prasselten, war es morgens zum Glück trocken (und auch den restlichen Tag). Nach einem leckeren Frühstück mit anderen Trekkern aus Frankreich, Spanien, Israel und Deutschland ging es dann los zur ersten Etappe nach Chyamche. Der Weg führte durch saftig grüne Reisfelder, durch kleinere Bäche, über (mehr oder weniger stabil wirkende) Hängebrücken und durch ein großes Schlammloch von den Regenfällen der letzten Nacht (zum Glück haben wir auf den Rat der anderen Wanderer gehört und die Schuhe ausgezogen, da sie sonst vermutlich mit Schlamm vollgelaufen wären). Auch ein paar Blutegel haben uns auf Teilen des Weges klebend an unseren Beinen Gesellschaft geleistet :-P
    Eine kleine Pause machen wir im Hotel Mountain View, bei Tee und süssen Getränken und Blick auf Tal und Berge, die wir heute erklimmen wollen.
    Nach neun Stunden kamen wir im Tibet Lhasat Hostel an. Die warm angepriesene Dusche war wieder Recht kalt, tat aber trotzdem gut!
    Immer wieder begegneten uns auch Einheimische, die auf ihren Schultern eine verletzte Ziege, Grashalme oder sonstige Güter mit Sandalen transportierten. Da hört man dann doch auf sich über seinen Rucksack zu beklagen, den man sogar freiwillig mit guten Schuhen und gutem Tragesystem durch die Berge schleppt. Auch Steine zum Bau von neuen Mauern oder Wegen wurden mit Hammer uns Meißel zerkleinert. Auf der Route treffen wir mittlerweile immer wieder mal bekannte Gesichter und ermuntern uns gegenseitig mit unseren Verpflegungen.
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  • Day4

    Bustour in die Annapurna-Region

    October 1, 2019 in Nepal ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute ging es schon um 6:45 Uhr mit dem Taxi los zur Busstation. Auf den Straßen wurde bereits fleißig gehandelt. Auf die Frage, ob die Nepalesen immer so früh aufstehen, kam wieder Mal als Antwort, dass es am Festival läge :-D
    Gegen 8 Uhr hatte der Busfahrer den Bus mit 22 Leuten bei 16 Sitzplätzen beladen und es ging los. Für 170km haben wir statt angekündigten 5-6 Stunden 7,5 Stunden gebraucht. Um nicht direkt am ersten Tag ins Dunkel reinzuwandern haben wir uns dann entschieden, die letzten 12km auch noch mit dem Bus zu fahren (auch wenn uns etwas Bewegung sicher gut getan hätte). Ein echtes Abenteuer! Nach einer halben Stunde war der Bus komplett vollgepackt mit Menschen (angeblich war es so voll wegen des Festivals - die Erklärung für alles) und es ging über eine Jeeppiste und durch Flussbetten nach Ngadi. Für die 12 km haben wir knapp zwei Stunden gebraucht aber die Reifen haben dem steinigen Weg stand gehalten!
    Der 32-jährige Busfahrer war ein guter Geschäftsmann und hat es geschafft, alle Wandertouris im Bus davon zu überzeugen, direkt in seinem Guesthouse zu übernachten. Soweit scheint es aber eine gute Wahl zu sein und bei 1,60€ p.P. ist das eher kalte als warme Wasser auch okay :)
    Als wir bei heißem Ingwer-Tee unter dem kleinen strohgedeckten Unterstand unser erstes richtiges Dal Bath verschmausen, während der Regen aufs Dach prasselt, scheinen alle Zweifel weggewischt. Wir plauschen noch ein wenig mit unserem Gastgeber über nepalesische und deutsche Kultur und die Erfahrungen, die er mit all den Internationalen gemacht hat - als Gastgeber im Guesthouse und als Guide in den Bergen.
    Jetzt kriechen wir unter unsere Moskitonetze und lauschen den Grillen zum Einschlafen.
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  • Day5

    אנפורנה -shrichaur

    October 7, 2019 in Nepal ⋅ ⛅ 17 °C

    תאמינו או לא הצלחנו להיפרד היום מקטמנדו - אחרי 3 ימים למדנו להתמקח כמו שצריך ויצאנו עם חגורה ומקלות במחיר ריצפה ועכשיו אנחנו מוכנים למסע!
    יצאנו בבוקר בגיפ עם עוד משפחה ישראלית ל besi sahar
    בדרך עצרנו במסעדת דרכים מפוקפקת לארוחת צהריים קלאסית - דל בהט או בננה קרה בשביל מי שצם בנסיעות.
    המשכנו על ה"אוטוסטרדה" בקצב של כ20 צפירות בדקה למנגינת אותו שיר נפאלי בלופ (לפחות אנחנו חשבנו שזה אותו השיר..)
    כשעצרנו לתדלק (באמצע שום מקום) תדלקנו בסולר ומיני בננות עסיסיות וחמוצות (די מגניב)
    אחרי שהגענו ל besi sahar אימצנו את המשפחה שנסעה איתנו ותפסנו איתם טרמפ ל shrichaur
    סך הכל שעתיים וחצי נסיעה בתפקיד פופקורן מתפוצץ
    מתנערים באוטו בין שמים וארץ ואיך לא- נפאלי מחמד
    עד שהגענו לעיקול מאתגר ובוצי. זכינו לראות מה זה מהנדס כבישים נפאלי אמיתי/נהג.
    יצאנו מהרכב כדי שהנהג יוכל לבנות כביש אבנים על הבוץ כך שהרכב לא יחליק לאחור (יש לציין שדקה לפני נהג אופנוע נכשל במשימה זו - איך לעזאזל נוהגים שם על אופנוע?!?). חצינו את ה"כפר" (5 בתים..) וחזרנו להמשך שיקשוקים ברכב.
    רצינו לנשק את האדמה כשהגענו.
    ההוסטל מפנק באופן יחסי- שי ממש מתחהב מזה שאפשר להזמים מנות לשעות מסוימות (למשל קארי ומומו לאחרי המקלחת וזהירות ספוילר- פנקיק ל6:30 בבוקר)
    כן כן, שומרים על המסורת של מומו ביום!
    היו נופים ממש יפים היום אבל אתם זוכים לראות אותנו מצטלמים ליד השירותים - מזל שריח לא עובר בתמונות
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  • Day13

    Tour des Annapurnas - Premiers jours

    March 23, 2019 in Nepal ⋅ ☀️ 16 °C

    Nous voilà depuis 3 jours sur le trek du tour des Annapurnas.
    Après un long trajet en bus de Katmandou jusqu'au point de départ, Besi Sahar, nous avons tout juste le temps de rallier Bhulbule avant que la pluie ne tombe drû. C'est comme ça presque tous les jours : en début d'aprem le vent se lève, le temps se gâte, laissant place à l'orage. Il nous faudra nous lever tôt.
    Ces premiers jours Besi Sahar-Bhulbule /puis Jagat puis Dharapani restent en fond de vallée. Nous nous élevons lentement, de 800 à 1900 m. Les paysages sont néanmoins déjà remarquables. Nous longeons une sorte de canyon bordé de falaises abruptes le long d'un sentier qui suit tantôt la route (ou plutôt la piste, que seuls des jeeps et de petits engins agricoles peuvent encore emprunter) ou qui tantot s'élève, le long de la rivière, offrent de premières vues vers les sommets enneigés. Nous traversons de nombreux petits villages. Certains prêts à accueillir leur lot de touristes marcheurs avec des guesthouses colorées, d'autres daspect plus simple. Briques nues et toits en tôle, souvent tenus par des pierres.
    Les deuxième et troisième jours, nous sommes particulièrement lentes en raison d'ampoules nombreuses et douloureuses pour Marie et d'une severe tourista pour moi. C'est dur !
    Nous entendons des échos assez variés du passage du Thorungla pass, point culminant du trek à 5400 m: une trentaine de personnes serait passée, 15 personnes auraient au contraire choisi de rebrousser chemin à cause des risques d'avalanche. Nous verrons plus tard, aux étapes juste avant...
    Je suis à vrai dire plus preoccupee par la possibilité de faire le Chulu far east, tant à cause de la faiblesse subite liée à la turista qu'à cause du fort enneigement. S'il est compliqué de passer ce col à 5400m je m'interroge sur la pertinence de tenter un sommet 600 m plus haut... et sur les conditions de camping au Chulu High camp... Á 5300 m.. La métro affiche dans les -28 °C la nuit par là bas...
    Mes interrogations seront vite stoppées par un irrépressible besoin de dormir (grosse sieste puis nuit comme une enclume à Dharapani, mais qui heureusement amorceront la guérison...).

    PS : les photos arriveront plus tard. Nous n'avons pas de wifi ici et presque pas de réseau !
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  • Day5

    1. Tag Annapurna: Biken Nghadi - Tal

    April 4, 2019 in Nepal ⋅ 🌧 13 °C

    Tag 1 Biken. Ca 27km, 1200hm - mit Pause 6 Stunden
    Nach einem netten Frühstück und einer unbequemen Nacht sind wir gegen 08.00 Uhr aufgebrochen. Bei tropischen 30C waren die ersten Kilometer echt schwierig - die folgenden aber auch. Die Straßen sind echt teilweise schwer zu fahren (große Steine und Geröll) und außerdem hatte unser erster Tag Biken einige downhills. Das war natürlich für die Motivation nur semi gut, da wir ja wussten, dass es immer wieder hoch gehen muss. Dennoch war es einfach der Wahnsinn die ersten “kleinen” Gletscher zu sehen, die aber so unbedeutend sind, dass uns unser Guide nicht mal über die in Kenntnis gesetzt hat. Unsere erste kleine Pause haben wir nach ca 15km gemacht, die nächste dann bei Kilometer 20 wo wenn auch eine Kleinigkeit gegessen haben. Danach ging es echt ordentlich rauf bevor es wieder runter nach Tal ging. Nach einer kalten Dusche musste ich erstmal schlafen - die Kilometer, Sonne und die schlechte Nacht zuvor haben mich einfach platt gemacht.Read more

  • Day377

    Nepal - Annapurna Circuit dritte Etappe

    October 14, 2019 in Nepal ⋅ ☀️ 15 °C

    Durch die Zeit beim Lehrer und seiner Familie konnten wir 7 Tage in das Leben der Nepalesen, die in den Bergen leben, eintauchen.
    Die Zeit richtet sich hier nach der Sonne. Sobald sie aufgeht, sind auch die Nepalesen wach und sobald sie untergeht, taucht sich das Dorf in Nachtruhe.
    Die Männer und Frauen verrichten ähnliche Arbeiten. Sie bestellen das Feld und tragen riesige Körbe voll mit Holz zu ihren Häusern. Getragen wird hier immer mit einem Korb auf dem Rücken, welcher mit einer Art Spanngurt über die Stirn gebunden wird. Die Last wird mit Kopf, Hals, Schultern und Rücken getragen.
    Es gibt auch Lastenträger, sogenannte Porter, für die Wanderer. Jeder der seinen Rucksack nicht selbst tragen will, kann sich einen Porter für die Strecke buchen. Er läuft sein eigenes Tempo und trägt meist drei Rucksäcke, die er zusammengebunden, im traditionellen Stil über seiner Stirn hält. Der absolute Wahnsinn! Denn jeder Porter trägt im Schnitt 30 Kilo und mehr.
    Der Job des Porters ist sehr angesehen. Trotzdem haben wir Mitleid, wenn wir ärmere Träger sehen, die mit Badelatschen bei knapp über Null Grad laufen.
    Darauf sollte wirklich geachtet werden! Anstelle diesen Porter nur zu engagieren, sollten die Touris dem Porter richtige Schuhe kaufen. Wanderschuhe sind nicht teuer in Nepal und Träger sollten mit Respekt behandelt werden.

    In den Bergen geht es den Nepalesen viel besser. Sie leben einfach, aber verdienen gutes Geld an den Wanderern. Für die sieben Tage müssen wir nichts für die Unterkunft zahlen. Die Nepalesen verdienen am Essen und meist wird auch nur das berechnet. Voraussetzung ist man isst nur in der Unterkunft, wo man auch übernachtet.

    Wir entscheiden uns für eine kurze Etappe nach meiner siebentägigen Krankheit. So laufen wir nur 3 Kilometer, die es aber insich haben.
    Direkt am Anfang müssen wir nochmal über die Hängebrücke, die wir schon einen Tag vorher überquert haben.
    Als wir mitten auf der Brücke stehen, sehe ich einen Esel am anderen Ende. Und noch einen. Und noch einen. "Der wird seine Esel doch nicht jetzt hier rüber treiben, wenn wir mitten drauf stehen!?" sage ich zu Ralf und genau in diesem Moment setzen sich die Esel in Bewegung. In meine Richtung. Und die Brücke beginnt zu vibrieren und zu schwingen. Ich frage mich noch wie wir aneinander vorbei kommen sollen, als mich ein Esel in die Seite drückt. Ich kann nicht anders als aufzuschreien. Es ist viel zu hoch für mich und ich hänge mit 6 Eseln in den Seilen. Der Bauer macht sich einen Scherz daraus. Hilft mir aber indem er meinen Körper so ausrichtet, dass ich an den Eseln vorbei komme. Für mich mit Höhenangst total der Horror und ich schwöre mir, dass ich nie wieder eine nepalesische Brücke betrete, wenn Esel in der Nähe sind.
    Danach beginnt ein Anstieg. Meine Lunge kämpft mit der Anstrengung und als wir an einer sehr steilen Treppe ankommen, kann ich nicht mehr. Meine Höhenangst meldet sich und mein Körper fühlt sich schwach an. So sitze ich am Ende der Treppe und fange an zu heulen als ein Wandererpärchen an uns vorbeigleitet und ohne Probleme die Treppe überwindet.
    Nach 20 Minuten sehe ich nur noch rot und peitsche schreiend die steile Treppe hoch. Theatralisch kann mir wohl niemand in diesem Moment etwas vormachen und auch mein Wanderstock muss herhalten als ich all meine Wut rausbrülle. Danach geht es mir besser und ich stehe am oberen Ende der Treppe. Geschafft und emotional ausgelaugt laufen wir weiter. Wir unterhalten uns mit einer Inderin, die schon kurz vorher unseren Weg gekreuzt hat und sich mit ihrem riesigen Rucksack, wie eine Schildkröte den Weg hochschleift. Wir machen zusammen eine Wasserpause in der sie uns erzählt, dass ihr Freund schon vorgelaufen wäre. Er ist Vlogger (Video-Blogger) und läuft den Circuit um einen Beitrag zu verfassen "Wie man als Inder ohne Geld den Annapurna Circuit läuft." ob er darin auch berichtet, dass seine Freundin, alle Sachen hinter ihm hergetragen hat? Ihr macht das nichts aus. Sie wirkt frei und glücklich. Ohne Karte und Ahnung, wo sie sich befindet, sendet sie eine SMS mit meinem Handy an ihren Freund. Sie treffen sich in Daraphani. Und Ralf zieht die Augenbrauen hoch. In Daraphani werden wir erst in 3 Tagen sein. Sie will heute noch 20km laufen. Eigentlich unmöglich. Aber sie scheint sehr motiviert. Wir drücken ihr die Daumen und verabschieden uns. Und die Schildkröte geht ihren Weg.
    Wir erreichen Jagat nach 2,5h und ich bin froh, dass unsere Etappe eine kürzere war. Außerdem landen wir in einer sehr netten Unterkunft. Der Besitzer "zwingt" mich eine Suppe zu essen um meinen Husten zu lindern. Außerdem lernen wir Landa und Lukas kennen. Landa hatte die gleichen Symptome wie ich. Sie ist aber schon in
    Kathmandu krank geworden und musste ihre Hochphase der Krankheit in der Stadt auskurieren. Leider laufen die beiden einen anderen Trek der sich in der nächsten Etappe von dem Circuit abzweigt und so müssen wir uns schon am Abend verabschieden.
    Wir schlafen in einem gemütlichen Doppelbett und mit Landas Husten im Ohr ein.
    Die Nacht wird gut und so können wir gestärkt und mit einem Lächeln in die nächste Etappe starten.
    Jetzt warten 10km auf uns...
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  • Day370

    Nepal - Der Annapurna Circuit beginnt.

    October 7, 2019 in Nepal ⋅ ⛅ 26 °C

    Die Fahrt mit dem privaten Fahrer ist entspannt, auch wenn du Straßen in Deutschland gesperrt wären. Unser Glück: der Fahrer liebt sein Auto und donnert nicht, wie ein Wilder am Abhang entlang.
    Und so erreichen wir Beshisahar 5 Stunden nach Abfahrt aus Kathmandu. Um uns herum breitet sich eine Berglandschaft aus und wir bekommen das erste Mal ein Gefühl dafür, was uns erwarten wird.

    Start Beshisahar 820 Höhenmeter:
    Wir wandern am ersten Tag 13km. Ich bin erstaunt, wie leicht uns der Start gelingt. Das Training in Vietnam hat vielleicht etwas gebracht.
    Auch wenn ich nach 4,5h froh bin endlich in
    Ngadi anzukommen. Die Unterkunft ist süß und liegt direkt am reißenden Fluss. Ich bin begeistert von der Gastfreundschaft und dem guten Essen. Natürlich gibt es 'Dal Bhat'. Es ist DAS Essen bei den Wanderern. Ralf sagt "Dal Bhat Power" am Abend gibt dir die nötige Energie zurück. Ich liebe das Gericht. Eine Zusammenstellung aus Reis, Linsensuppe, Kartoffel-Curry, Spinat und eingelegte Chilis. Und das beste: man kann so oft nachholen, wie man essen kann. Perfekt für den ausgelaugten Wanderkörper.
    Die Nacht wird der Horror. Ich schlafe kaum. Alle neuen Sachen sind so stark imprägniert, dass ich kaum Luft bekomme im Schlafsack. Ob es am Ende die Imprägnierung ist oder etwas was ich auf Kathmandu mitgebracht habe werden wir nie erfahren.

    2. Tag: Nagdi nach Ghermu 1130 Höhenmeter
    Der Weg nach Ghermu geht über Straßen und am Fluss entlang. Teilweise ist er beschwerlich wegen den Jeeps, die an uns vorbei donnern. Teilweise ist es beschwerlich weil wir in kurzer Zeit 500 Höhenmeter überwinden. Aber ich spüre noch etwas anderes. Ich fühle mich unwohl und kränklig und so langsam drückt sich eine Erkältung durch, die sich in Kathmandu schon angekündigt hat.
    Wir werden dann noch erfahren, dass es auch anderen ähnlich ergeht, wie mir und es sehr schwer ist nicht eine Krankheit aus Kathmandu mitzunehmen.
    Als wir um 16 Uhr in Germu ankommen bin ich am Ende meiner Kräfte und kann mich kaum noch ausziehen. Die warme Dusche rettet mich. Obwohl ich kaum die Brause halten kann. Unsere Unterkunft ist einfach und die Familie sehr nett.
    Sie werden sich noch wundern, denn wir werden 7 Tage hier bleiben. Und unser Zimmer wird zum Krankenzimmer umfunktioniert.
    Am Abend nach dem Essen sacke ich zusammen.
    Nasennebenhöhlen und alles was dazu gehört verklebt langsam. Am nächsten Morgen wache ich mit Fieber und Gliederschmerzen auf. Ich kann mich ehrlich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so krank war. Wahrscheinlich als Kind.
    Ich schaffe es nur mit Hilfe von Ralf aus dem Bett.
    Wir haben zum Glück alle nötigen Medikamente dabei. Also verschlinge ich Halstabletten und Ibu um das Fieber zu senken. Außerdem wird mir literweise Ingwertee gebraut. Es ist der schönste Ort den ich mir vorstellen kann um gesund zu werden.
    Die Unterkunft liegt mitten im Reisfeld mit Blick auf einen riesigen Wasserfall. Wunderschön.
    Und nach 4 Tagen habe ich genug. Genug vom krank sein. Genug vom Wasserfall. Genug von Nepal. Wieso bin ich eigentlich auf die dumme Idee gekommen hierher zu gehen?
    Ralf muntert mich auf, aber trotzdem vermisst er Vietnam auch. Oder Wärme. Oder eine einsame Insel. Wieso sind wir nicht auf die Malediven oder so? Tag 5 und Tag 6 verlaufen nun draußen. Wir beobachten die Natur und hören Hörbücher. Die Zeit verfliegt und ich werde von Tag zu Tag gesünder. Ralf überredet mich einen weiteren Tag zu warten, damit mein Husten noch mehr abklingt.
    Wir beobachten die Älteste der Familie beim Ernten des Reisfeldes. Die Frau ist über 80 und robbt den ganzen Tag auf allen Vieren und schneidet mit den Händen sowie einem Messer den Reis runter.
    Außerdem laufen wir zum nächsten Dorf und ich überquere die erste hohe Hängebrücke.
    Der Ort ist traumhaft und wir sind uns zum ersten Mal nicht mehr sicher, ob wir den Annapurna noch laufen werden. "Eine Etappe." sage ich. Eine Etappe und wir entscheiden dann.
    Also machen wir uns am achten Tag im Annapurna Gebiet auf den Weg nach Jagat...
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  • Day4

    Startpunkt Annapurna Rundkurs

    October 17, 2015 in Nepal ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach dem heutigen Morgen haben uns in Hostel zwei süße Affen auf dem Dach begrüßt. Danach ging es um 6 Uhr zum Bus, wo uns eine sieben stündige Busfahrt zu unserem heutigen Ziel Besisahar erwartete. Die Fahrt war echt spektakulär, beginnend bei den Leuten, über die schönen Straßen, wenn man es Straßen nennen kann, bis hin zur überragenden Sicht. Hier angekommen haben wir erstmal im Hostel eingecheckt, die Aussicht genossen und uns für die erste Tour morgen gestärkt.
    Ach übrigens, hier sind jeden Tag so um die 27 Grad, nicht so kalt wie in Deutschland ;)
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