Nepal
Lamjung

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50 travelers at this place
  • Day377

    Nepal - Annapurna Circuit dritte Etappe

    October 14, 2019 in Nepal ⋅ ☀️ 15 °C

    Durch die Zeit beim Lehrer und seiner Familie konnten wir 7 Tage in das Leben der Nepalesen, die in den Bergen leben, eintauchen.
    Die Zeit richtet sich hier nach der Sonne. Sobald sie aufgeht, sind auch die Nepalesen wach und sobald sie untergeht, taucht sich das Dorf in Nachtruhe.
    Die Männer und Frauen verrichten ähnliche Arbeiten. Sie bestellen das Feld und tragen riesige Körbe voll mit Holz zu ihren Häusern. Getragen wird hier immer mit einem Korb auf dem Rücken, welcher mit einer Art Spanngurt über die Stirn gebunden wird. Die Last wird mit Kopf, Hals, Schultern und Rücken getragen.
    Es gibt auch Lastenträger, sogenannte Porter, für die Wanderer. Jeder der seinen Rucksack nicht selbst tragen will, kann sich einen Porter für die Strecke buchen. Er läuft sein eigenes Tempo und trägt meist drei Rucksäcke, die er zusammengebunden, im traditionellen Stil über seiner Stirn hält. Der absolute Wahnsinn! Denn jeder Porter trägt im Schnitt 30 Kilo und mehr.
    Der Job des Porters ist sehr angesehen. Trotzdem haben wir Mitleid, wenn wir ärmere Träger sehen, die mit Badelatschen bei knapp über Null Grad laufen.
    Darauf sollte wirklich geachtet werden! Anstelle diesen Porter nur zu engagieren, sollten die Touris dem Porter richtige Schuhe kaufen. Wanderschuhe sind nicht teuer in Nepal und Träger sollten mit Respekt behandelt werden.

    In den Bergen geht es den Nepalesen viel besser. Sie leben einfach, aber verdienen gutes Geld an den Wanderern. Für die sieben Tage müssen wir nichts für die Unterkunft zahlen. Die Nepalesen verdienen am Essen und meist wird auch nur das berechnet. Voraussetzung ist man isst nur in der Unterkunft, wo man auch übernachtet.

    Wir entscheiden uns für eine kurze Etappe nach meiner siebentägigen Krankheit. So laufen wir nur 3 Kilometer, die es aber insich haben.
    Direkt am Anfang müssen wir nochmal über die Hängebrücke, die wir schon einen Tag vorher überquert haben.
    Als wir mitten auf der Brücke stehen, sehe ich einen Esel am anderen Ende. Und noch einen. Und noch einen. "Der wird seine Esel doch nicht jetzt hier rüber treiben, wenn wir mitten drauf stehen!?" sage ich zu Ralf und genau in diesem Moment setzen sich die Esel in Bewegung. In meine Richtung. Und die Brücke beginnt zu vibrieren und zu schwingen. Ich frage mich noch wie wir aneinander vorbei kommen sollen, als mich ein Esel in die Seite drückt. Ich kann nicht anders als aufzuschreien. Es ist viel zu hoch für mich und ich hänge mit 6 Eseln in den Seilen. Der Bauer macht sich einen Scherz daraus. Hilft mir aber indem er meinen Körper so ausrichtet, dass ich an den Eseln vorbei komme. Für mich mit Höhenangst total der Horror und ich schwöre mir, dass ich nie wieder eine nepalesische Brücke betrete, wenn Esel in der Nähe sind.
    Danach beginnt ein Anstieg. Meine Lunge kämpft mit der Anstrengung und als wir an einer sehr steilen Treppe ankommen, kann ich nicht mehr. Meine Höhenangst meldet sich und mein Körper fühlt sich schwach an. So sitze ich am Ende der Treppe und fange an zu heulen als ein Wandererpärchen an uns vorbeigleitet und ohne Probleme die Treppe überwindet.
    Nach 20 Minuten sehe ich nur noch rot und peitsche schreiend die steile Treppe hoch. Theatralisch kann mir wohl niemand in diesem Moment etwas vormachen und auch mein Wanderstock muss herhalten als ich all meine Wut rausbrülle. Danach geht es mir besser und ich stehe am oberen Ende der Treppe. Geschafft und emotional ausgelaugt laufen wir weiter. Wir unterhalten uns mit einer Inderin, die schon kurz vorher unseren Weg gekreuzt hat und sich mit ihrem riesigen Rucksack, wie eine Schildkröte den Weg hochschleift. Wir machen zusammen eine Wasserpause in der sie uns erzählt, dass ihr Freund schon vorgelaufen wäre. Er ist Vlogger (Video-Blogger) und läuft den Circuit um einen Beitrag zu verfassen "Wie man als Inder ohne Geld den Annapurna Circuit läuft." ob er darin auch berichtet, dass seine Freundin, alle Sachen hinter ihm hergetragen hat? Ihr macht das nichts aus. Sie wirkt frei und glücklich. Ohne Karte und Ahnung, wo sie sich befindet, sendet sie eine SMS mit meinem Handy an ihren Freund. Sie treffen sich in Daraphani. Und Ralf zieht die Augenbrauen hoch. In Daraphani werden wir erst in 3 Tagen sein. Sie will heute noch 20km laufen. Eigentlich unmöglich. Aber sie scheint sehr motiviert. Wir drücken ihr die Daumen und verabschieden uns. Und die Schildkröte geht ihren Weg.
    Wir erreichen Jagat nach 2,5h und ich bin froh, dass unsere Etappe eine kürzere war. Außerdem landen wir in einer sehr netten Unterkunft. Der Besitzer "zwingt" mich eine Suppe zu essen um meinen Husten zu lindern. Außerdem lernen wir Landa und Lukas kennen. Landa hatte die gleichen Symptome wie ich. Sie ist aber schon in
    Kathmandu krank geworden und musste ihre Hochphase der Krankheit in der Stadt auskurieren. Leider laufen die beiden einen anderen Trek der sich in der nächsten Etappe von dem Circuit abzweigt und so müssen wir uns schon am Abend verabschieden.
    Wir schlafen in einem gemütlichen Doppelbett und mit Landas Husten im Ohr ein.
    Die Nacht wird gut und so können wir gestärkt und mit einem Lächeln in die nächste Etappe starten.
    Jetzt warten 10km auf uns...
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    Gertraud M

    Ich bewundere deinen Mut und deine Offenheit, und wie du schreibst, abseits von Klischees und insta. Travel isn't always pretty... Pass gut auf dich auf und sei lieb gegrüßt! 🤗 Gertraud

    10/23/19Reply
    Nolf Around The World

    Danke liebe Gertraud! 🌸 Fühl dich gegrüßt und umarmt!

    10/23/19Reply
     
  • Day370

    Nepal - Der Annapurna Circuit beginnt.

    October 7, 2019 in Nepal ⋅ ⛅ 26 °C

    Die Fahrt mit dem privaten Fahrer ist entspannt, auch wenn du Straßen in Deutschland gesperrt wären. Unser Glück: der Fahrer liebt sein Auto und donnert nicht, wie ein Wilder am Abhang entlang.
    Und so erreichen wir Beshisahar 5 Stunden nach Abfahrt aus Kathmandu. Um uns herum breitet sich eine Berglandschaft aus und wir bekommen das erste Mal ein Gefühl dafür, was uns erwarten wird.

    Start Beshisahar 820 Höhenmeter:
    Wir wandern am ersten Tag 13km. Ich bin erstaunt, wie leicht uns der Start gelingt. Das Training in Vietnam hat vielleicht etwas gebracht.
    Auch wenn ich nach 4,5h froh bin endlich in
    Ngadi anzukommen. Die Unterkunft ist süß und liegt direkt am reißenden Fluss. Ich bin begeistert von der Gastfreundschaft und dem guten Essen. Natürlich gibt es 'Dal Bhat'. Es ist DAS Essen bei den Wanderern. Ralf sagt "Dal Bhat Power" am Abend gibt dir die nötige Energie zurück. Ich liebe das Gericht. Eine Zusammenstellung aus Reis, Linsensuppe, Kartoffel-Curry, Spinat und eingelegte Chilis. Und das beste: man kann so oft nachholen, wie man essen kann. Perfekt für den ausgelaugten Wanderkörper.
    Die Nacht wird der Horror. Ich schlafe kaum. Alle neuen Sachen sind so stark imprägniert, dass ich kaum Luft bekomme im Schlafsack. Ob es am Ende die Imprägnierung ist oder etwas was ich auf Kathmandu mitgebracht habe werden wir nie erfahren.

    2. Tag: Nagdi nach Ghermu 1130 Höhenmeter
    Der Weg nach Ghermu geht über Straßen und am Fluss entlang. Teilweise ist er beschwerlich wegen den Jeeps, die an uns vorbei donnern. Teilweise ist es beschwerlich weil wir in kurzer Zeit 500 Höhenmeter überwinden. Aber ich spüre noch etwas anderes. Ich fühle mich unwohl und kränklig und so langsam drückt sich eine Erkältung durch, die sich in Kathmandu schon angekündigt hat.
    Wir werden dann noch erfahren, dass es auch anderen ähnlich ergeht, wie mir und es sehr schwer ist nicht eine Krankheit aus Kathmandu mitzunehmen.
    Als wir um 16 Uhr in Germu ankommen bin ich am Ende meiner Kräfte und kann mich kaum noch ausziehen. Die warme Dusche rettet mich. Obwohl ich kaum die Brause halten kann. Unsere Unterkunft ist einfach und die Familie sehr nett.
    Sie werden sich noch wundern, denn wir werden 7 Tage hier bleiben. Und unser Zimmer wird zum Krankenzimmer umfunktioniert.
    Am Abend nach dem Essen sacke ich zusammen.
    Nasennebenhöhlen und alles was dazu gehört verklebt langsam. Am nächsten Morgen wache ich mit Fieber und Gliederschmerzen auf. Ich kann mich ehrlich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so krank war. Wahrscheinlich als Kind.
    Ich schaffe es nur mit Hilfe von Ralf aus dem Bett.
    Wir haben zum Glück alle nötigen Medikamente dabei. Also verschlinge ich Halstabletten und Ibu um das Fieber zu senken. Außerdem wird mir literweise Ingwertee gebraut. Es ist der schönste Ort den ich mir vorstellen kann um gesund zu werden.
    Die Unterkunft liegt mitten im Reisfeld mit Blick auf einen riesigen Wasserfall. Wunderschön.
    Und nach 4 Tagen habe ich genug. Genug vom krank sein. Genug vom Wasserfall. Genug von Nepal. Wieso bin ich eigentlich auf die dumme Idee gekommen hierher zu gehen?
    Ralf muntert mich auf, aber trotzdem vermisst er Vietnam auch. Oder Wärme. Oder eine einsame Insel. Wieso sind wir nicht auf die Malediven oder so? Tag 5 und Tag 6 verlaufen nun draußen. Wir beobachten die Natur und hören Hörbücher. Die Zeit verfliegt und ich werde von Tag zu Tag gesünder. Ralf überredet mich einen weiteren Tag zu warten, damit mein Husten noch mehr abklingt.
    Wir beobachten die Älteste der Familie beim Ernten des Reisfeldes. Die Frau ist über 80 und robbt den ganzen Tag auf allen Vieren und schneidet mit den Händen sowie einem Messer den Reis runter.
    Außerdem laufen wir zum nächsten Dorf und ich überquere die erste hohe Hängebrücke.
    Der Ort ist traumhaft und wir sind uns zum ersten Mal nicht mehr sicher, ob wir den Annapurna noch laufen werden. "Eine Etappe." sage ich. Eine Etappe und wir entscheiden dann.
    Also machen wir uns am achten Tag im Annapurna Gebiet auf den Weg nach Jagat...
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  • Day5

    אנפורנה -shrichaur

    October 7, 2019 in Nepal ⋅ ⛅ 17 °C

    תאמינו או לא הצלחנו להיפרד היום מקטמנדו - אחרי 3 ימים למדנו להתמקח כמו שצריך ויצאנו עם חגורה ומקלות במחיר ריצפה ועכשיו אנחנו מוכנים למסע!
    יצאנו בבוקר בגיפ עם עוד משפחה ישראלית ל besi sahar
    בדרך עצרנו במסעדת דרכים מפוקפקת לארוחת צהריים קלאסית - דל בהט או בננה קרה בשביל מי שצם בנסיעות.
    המשכנו על ה"אוטוסטרדה" בקצב של כ20 צפירות בדקה למנגינת אותו שיר נפאלי בלופ (לפחות אנחנו חשבנו שזה אותו השיר..)
    כשעצרנו לתדלק (באמצע שום מקום) תדלקנו בסולר ומיני בננות עסיסיות וחמוצות (די מגניב)
    אחרי שהגענו ל besi sahar אימצנו את המשפחה שנסעה איתנו ותפסנו איתם טרמפ ל shrichaur
    סך הכל שעתיים וחצי נסיעה בתפקיד פופקורן מתפוצץ
    מתנערים באוטו בין שמים וארץ ואיך לא- נפאלי מחמד
    עד שהגענו לעיקול מאתגר ובוצי. זכינו לראות מה זה מהנדס כבישים נפאלי אמיתי/נהג.
    יצאנו מהרכב כדי שהנהג יוכל לבנות כביש אבנים על הבוץ כך שהרכב לא יחליק לאחור (יש לציין שדקה לפני נהג אופנוע נכשל במשימה זו - איך לעזאזל נוהגים שם על אופנוע?!?). חצינו את ה"כפר" (5 בתים..) וחזרנו להמשך שיקשוקים ברכב.
    רצינו לנשק את האדמה כשהגענו.
    ההוסטל מפנק באופן יחסי- שי ממש מתחהב מזה שאפשר להזמים מנות לשעות מסוימות (למשל קארי ומומו לאחרי המקלחת וזהירות ספוילר- פנקיק ל6:30 בבוקר)
    כן כן, שומרים על המסורת של מומו ביום!
    היו נופים ממש יפים היום אבל אתם זוכים לראות אותנו מצטלמים ליד השירותים - מזל שריח לא עובר בתמונות
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    oshri friedler

    נשמע מטריד משהו בענין הכבישים ואני מתארת לכצמי איך הרגשת בטלטולים האינסופיים באוטוסטרגה😔

    10/7/19Reply
    Eli Friedler

    תמונה יפה

    10/8/19Reply
    oshri friedler

    על כמה ארגזים את עומדת??

    10/8/19Reply
    Eli Friedler

    גמר חתימה טובה לשי ולך. המשיכו להנות ולשמור על עצכם בתנאים האלו.

    10/8/19Reply
     
  • Day4

    Bustour in die Annapurna-Region

    October 1, 2019 in Nepal ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute ging es schon um 6:45 Uhr mit dem Taxi los zur Busstation. Auf den Straßen wurde bereits fleißig gehandelt. Auf die Frage, ob die Nepalesen immer so früh aufstehen, kam wieder Mal als Antwort, dass es am Festival läge :-D
    Gegen 8 Uhr hatte der Busfahrer den Bus mit 22 Leuten bei 16 Sitzplätzen beladen und es ging los. Für 170km haben wir statt angekündigten 5-6 Stunden 7,5 Stunden gebraucht. Um nicht direkt am ersten Tag ins Dunkel reinzuwandern haben wir uns dann entschieden, die letzten 12km auch noch mit dem Bus zu fahren (auch wenn uns etwas Bewegung sicher gut getan hätte). Ein echtes Abenteuer! Nach einer halben Stunde war der Bus komplett vollgepackt mit Menschen (angeblich war es so voll wegen des Festivals - die Erklärung für alles) und es ging über eine Jeeppiste und durch Flussbetten nach Ngadi. Für die 12 km haben wir knapp zwei Stunden gebraucht aber die Reifen haben dem steinigen Weg stand gehalten!
    Der 32-jährige Busfahrer war ein guter Geschäftsmann und hat es geschafft, alle Wandertouris im Bus davon zu überzeugen, direkt in seinem Guesthouse zu übernachten. Soweit scheint es aber eine gute Wahl zu sein und bei 1,60€ p.P. ist das eher kalte als warme Wasser auch okay :)
    Als wir bei heißem Ingwer-Tee unter dem kleinen strohgedeckten Unterstand unser erstes richtiges Dal Bath verschmausen, während der Regen aufs Dach prasselt, scheinen alle Zweifel weggewischt. Wir plauschen noch ein wenig mit unserem Gastgeber über nepalesische und deutsche Kultur und die Erfahrungen, die er mit all den Internationalen gemacht hat - als Gastgeber im Guesthouse und als Guide in den Bergen.
    Jetzt kriechen wir unter unsere Moskitonetze und lauschen den Grillen zum Einschlafen.
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    Gemütliche Unterkunft.

    10/2/19Reply

    Hallo Laura, das sind ja faszinierende Fotos und Eindrücke! Weiterhin viel Spaß und tolle Erlebnisse!!!

    10/6/19Reply
     
  • Day3

    Besisahar

    November 14, 2019 in Nepal ⋅ ⛅ 18 °C

    Gesehen haben wir fast nur die Hauptstraße. Wie in Kathmandu fahren hier viele Roller, es ist staubig und es wird viel gehupt. Wir bleiben eine Nacht, da es zum Wandern zu spät ist. Morgen früh soll es um 7 Uhr gehen also suchen wir uns gleich noch was zu essen.

    Für den ersten Teil der Wanderung war es schon zu spät, da wir erst um halb 4 hier waren, aber die Sonne schon im 5 untergeht. Also haben wir uns hier spontan im Throung Peak ein Zimmer für 1000 NPR (8€) genommen. Wir haben hier zum ersten Mal mit dem Filter Leitungswasser gereinigt und damit die Trinkblasen gefüllt, was schon etwas dauert. Dafür haben wir jetzt 5 Liter trinkbares Wasser ohne Müll.
    Abends waren wir in einer Rooftop Bar, die von außen ziemlich unscheinbar gewirkt hat, essen. War eine schöne Atmosphäre mit leckeren Momos und frisch Gegrilltem. Alles zusammen für Zwei mit Getränken für 700 NPR, also ca 5,60€.
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  • Day5

    Superrainbow Hotel

    November 16, 2019 in Nepal ⋅ ⛅ 9 °C

    Direkt gegenüber eines riesigen Wasserfalls. Eigentlich wollten wir nur für eine Pause anhalten, weil die Aussicht so gut war, aber dann haben wir uns überreden lassen hier zu übernachten. Kostet nichts wenn wir hier abends und morgens etwas essen.Read more

  • Day5

    Ghermu

    November 16, 2019 in Nepal ⋅ ⛅ 14 °C

    Nach etwas wandern sind wir im Crystal Guesthouse am Ortsanfang von Ghermu angequatscht worden und haben die Gegenzeit zu einer Tee Pause genutzt. Auf dem Weg hierher gab es einige Wasserfälle und etliche Reisfelder zu sehen.Read more

  • Day4

    Mountain View Hotel in Bahuhdanda

    November 15, 2019 in Nepal ⋅ 🌙 12 °C

    Nachdem wir für die ersten 4,5 Stunden laut Buch doch eher 6 gebraucht haben waren wir etwas skeptisch wie weit wir den Zeitangaben trauen können. Die 2 Stunden von Ngagi bis Bahuhdanda haben aber sehr gut gestimmt. Die anfängliche Verzögerung schieben wir mal auf Startschwierigkeiten und den schönen Umweg über Khasur.
    Pünktlich zum Sonnenuntergang kamen wir um 17:00 Uhr beim Hotel an, wo wir von einem sehr netten Gastgeber empfangen wurden und zum ersten Mal Knoblauchsuppe gegessen haben. Das Duschen war schon eine Herausforderung aber immerhin noch mit heißem Wasser.
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  • Day225

    Annapurna Circuit I

    March 12, 2020 in Nepal ⋅ ☀️ 22 °C

    The Annapurna Circuit is one of the most famous hikes in the world. The loop around the Annapurna massif climbs from 800m through the wonderful Marsyangdi valley up to the 5416m high Thorang-La Pass. It's well-known for its amazing views, that's why it can get very crowded up there. But as Covid-19 stopped many tourists around the world from moving and many hikers decided to leave the country, I really got the most out of this trek.

    Along the way I shared many kilometres with many nice people, above all with Elija from Switzerland, Alieke&Peter, a Dutch couple, and Victoire from France. Technically the hike isn't difficult. However the high risk of altitude sickness makes it a challenging adventure. Furthermore this year the winter was way too long and half of the trek was covered in deep snow and ice.

    I really enjoyed the daily routine: go to bed early, have breakfast, hike amazing paths, have a break with breathtaking views, visit the tiny mountain villages with its monasteries, praying wheels, friendly locals and the most important to me: day dreaming of the huge Dal Bhat dinner waiting next to a bonfire in the evening. The nights got very cold, however during the day the sun literally burns your skin.
    It took me around two weeks -including days of acclimatization- to cross the pass and get into the Kali Gandaki valley. I will always remember the last climbing day. We started our ascent after a short cold night in 4500m at 5am in the dark. Every step took us hours because of the lack of oxygen. Finally with our hot cup of tea on top of Thorang-La Pass, we felt pure satisfaction.

    The same day we dropped down to Muktinath at 3700m on the other side. Here we wanted to relax and hang around some days. But plans changed. We received information from the government saying that they will soon “lockdown” the country because of Corona. So the same day we decided to hike down to Kagbeni, a beautiful village where we hoped to stay for some days.
    We just got comfy with this situation as the next morning the police issued us an ultimatum with two options, either to stay for ten days locked in the hostel or to take the unique opportunity to take a bus straight to Kathmandu. As we were sure that the quarantine will last even more days and the situation in Nepal could get worse, everybody decided to leave. Finally after a crazy adventurous twenty-four hours ride with many security checks (at this moment nobody was allowed to move in Nepal) we were back in the capital.

    In addition I followed the recommendations of the German embassy to register in the “Return to your country programme". Things speeded up so quickly that I couldn't really process what was going on. The same day I already received the information that I was on the list to fly back to Frankfurt the next morning. I spent the last hours of eight months of travelling by saying quickly goodbye to the others, I informed my family that I was going to be back tomorrow and the most complicated thing: I tried to understand what really was happening around me – impossible.

    On the flight back I got into a nostalgic mood. Watching out of the plane window I could almost see our whole trip passing by in front of my eyes in a few hours. Down there 10km below me all the beautiful countries with its even more fantastic people, so many memories, experiences, adventures in the last 8 months. So close but so far.

    I conclude: Maybe a special once-in-a-lifetime journey has to finish also in a special way :-)

    Namaste
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  • Day5

    Etappe 1: Ngadi Bazar - Chyamche

    October 2, 2019 in Nepal ⋅ ⛅ 11 °C

    Heute ging es knapp 20km von Ngadi Bazar (900m) nach Chyamche (1380m).
    Nach einer super regenreichen Nacht, in der die Regentropfen auf das Wellblechdach unserer Hütte prasselten, war es morgens zum Glück trocken (und auch den restlichen Tag). Nach einem leckeren Frühstück mit anderen Trekkern aus Frankreich, Spanien, Israel und Deutschland ging es dann los zur ersten Etappe nach Chyamche. Der Weg führte durch saftig grüne Reisfelder, durch kleinere Bäche, über (mehr oder weniger stabil wirkende) Hängebrücken und durch ein großes Schlammloch von den Regenfällen der letzten Nacht (zum Glück haben wir auf den Rat der anderen Wanderer gehört und die Schuhe ausgezogen, da sie sonst vermutlich mit Schlamm vollgelaufen wären). Auch ein paar Blutegel haben uns auf Teilen des Weges klebend an unseren Beinen Gesellschaft geleistet :-P
    Eine kleine Pause machen wir im Hotel Mountain View, bei Tee und süssen Getränken und Blick auf Tal und Berge, die wir heute erklimmen wollen.
    Nach neun Stunden kamen wir im Tibet Lhasat Hostel an. Die warm angepriesene Dusche war wieder Recht kalt, tat aber trotzdem gut!
    Immer wieder begegneten uns auch Einheimische, die auf ihren Schultern eine verletzte Ziege, Grashalme oder sonstige Güter mit Sandalen transportierten. Da hört man dann doch auf sich über seinen Rucksack zu beklagen, den man sogar freiwillig mit guten Schuhen und gutem Tragesystem durch die Berge schleppt. Auch Steine zum Bau von neuen Mauern oder Wegen wurden mit Hammer uns Meißel zerkleinert. Auf der Route treffen wir mittlerweile immer wieder mal bekannte Gesichter und ermuntern uns gegenseitig mit unseren Verpflegungen.
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Lamjung