Nepal
Nawal

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Travelers at this place
    • Apr14

      Ein Jahr auf Reisen

      April 14 in Nepal ⋅ ⛅ 6 °C

      „Ein Jahr Reisen entspricht 10 Lebensjahren.“

      Es ist ein Satz des pensionierten, französischen Biobauern, den wir auf der Schwarzmeerfähre vergangenen September kennengelernt haben, der für den heutigen Tag so treffend ist.
       
      Vor 365 Tagen bin ich gemeinsam mit Benjamin in den Ötschergräben durch den Schnee gestapft, hab seither über 1500 Kilometer zu Fuß zurückgelegt, hab bei vormals Fremden im Garten gezeltet oder sogar in ihrem eigenen Bett geschlafen. Mit dem Boot bin ich die Spree entlang, in der Ostsee, dem Hafen von Kopenhagen, durch die Göteborger Innenstadt, durch norwegische Fjorde und schwedische Seen gepaddelt. Mein Zelt ist mittlerweile in zahlreichen Wäldern Österreich, Deutschlands, Dänemarks, Norwegens, Schwedens und Polens, an Fluss- und Seeufern und in der Nähe von Wasserfällen, an den Stränden der Ost- & Nordsee sowie der Ägäis, dem Mittelmeer und dem Golf von Oman gestanden ebenso wie auf Steinwüstenplateaus im Oman oder in der Nähe von Autobahnraststationen ;-)
       
      Neben dem Wandern, wurde geradelt, gepaddelt, getrampt, mit dem Motorrad und dem Auto gefahren, mit Fähren und schier unzähligen Bussen mitgefahren und einigen Flugzeugen geflogen.
      Wir sind auf Kamelen geritten, haben Elefanten gestreichelt, sind Nashörnern auf den Fersen gewesen und haben Delfinen im Mekong und dem Schwarzen Meer beim Schwimmen zusehen dürfen.

      14 Länder durfte ich gemeinsam mit Claudia bislang bereisen, mit Menschen aus über 40 Ländern sprechen und dabei mehr als 35.000 Kilometer zurücklegen.
       
      Und seit wenigen Tagen dürfen Claudia und ich nun durch die Annapurna-Region im Himalaya-Gebirge von Nepal wandern.

      Es ist schon unglaublich, wo uns unsere Reise überall hinführen hat dürfen.
      So genießen wir heute auf einer Höhe von 3300 m den unglaublich eindrucksstarken Blick auf den fast 8000 m hohen Annapurna II.

      Ich bin sehr, sehr dankbar für die so unterschiedlichen Momente, Eindrücke und Erfahrungen des vergangenen Jahres, die sich in ihrer Vielfalt und Intensität, ja nicht durch eine einfache Aufzählung beschreiben lassen!

      Und während ich diese Zeilen schreibe, Blicke ich aus dem Fenster und entdecke dabei, wie sich die Regentropfen nach und nach in Schneeflocken verwandeln!

      Vor eineinhalb Wochen haben wir beim Wandern durch den Dschungel bei 35° feuchtheißer Hitze unendlich geschwitzt und jetzt liegen wir eingepackt mit Schlafsack und Decken auf 3300 m und sehen wie Schneeflocken vom Himmel fallen. Und es drängt sich die Frage auf, ob ich auch heuer Mitte April wieder durch Schnee stapfen werde.

      Es bleibt also weiterhin ausreichend spannend und aufregend bei gleichzeitiger Vorfreude auf ein (baldiges) Wiedersehen mit euch in Europa 😀
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      Reisefan

      und ich bin weiterhin gespannt, wo es euch hintreibt👍

      4/15/22Reply
      Niki HK

      Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht. Lasst euch noch ein bisschen Zeit mit dem nach Hause kommen, hier in Österreich versäumt ihr nicht viel 😜

      4/15/22Reply
      Rita Völker

      Ein wunderbarer Bericht über eure gemeinsame Reise 😊

      4/15/22Reply
      5 more comments
       
    • Day381

      Nepal - ACAP siebte Etappe

      October 18, 2019 in Nepal ⋅ ☁️ 6 °C

      Von Chame (2700) nach Upper Pisang (3300)
      (Hinweis: Auf der Karte kannst du unsere Route betrachten und sehen, wo wir uns aktuell befinden.)

      Die Nacht war unruhig. Wir schlafen erstaunlicherweise sehr gut seit dem wir unterwegs sind. Und im Schnitt 10-11 Stunden. Doch in dieser Nacht waren wir gefühlt ständig im Halbschlaf. Liegt an der Höhe, sagt Ralf. Schon vor 6 Jahren hatte er hier erste Symptome und eine viel schlechtere Nacht.
      Aber ich freue mich auf die nächsten Etappe. Meine Beine wollen laufen. Mein Geist entdecken. Und jetzt befinden wir uns komplett zwischen den 8000ern.
      Nach Reis und Reispudding, bestückt mit 4 Eiern und den Datteln, die wir in Jagat gekauft haben, machen wir uns auf den Weg. 14 km und 500 m Anstieg und diesmal ist der Anstieg fast auf die komplette Strecke verteilt. Nur kurz vor Upper Pisang müssen wir unsere Kräfte nochmal bündeln. Bis dahin vergehen 6h und wir schlagen uns im schnellen Tempo voran.
      Wir und ungefähr 200 weitere Wanderer. Das wir nicht mehr allein sind, merken wir hier erst richtig. Wenn wir den Blick zurück wenden, mutet es wie eine Szene aus 'Walking Dead' an, wo die Zombies sich im Abstand voneinander schleppend voran bewegen. 3 Stunden Straße und sehr staubige Luft. Und ich muss pinkeln. Leider ist das hier nicht sehr einfach, weil wir ständig von Wanderern und Trägern umzingelt sind. Ich verpasse eine gute Möglichkeit und halte durch. Geht nicht anders. In den Höhen wird das nun öfter vorkommen. Der Körper spürt es. Erhöhter Harndrang. Tiefere Atmung. Und ich fange wieder an zu Husten. Die trockne Luft macht mir zu schaffen.
      Ich sehe den ersten Apfelbaum.
      Jippi!
      Eine Toilette. Unsere erste Pause. Und plötzlich sind wir in der Schweiz. Irgendein Reicher hat hier zwischen den Bergen eine riesige Apfelfarm errichtet. Natürlich mit importierten Bäumen aus Italien. Was sonst. Es gibt ein Kaffeehaus im Schweden-Stil und eine Hotel, wo die Nacht 40 Euro kostet. Eine andere Welt. Und die Äpfel schmecken köstlich. Ralf genießt einen Espresso und wir teilen uns einen frisch gepressten Apfelsaft ungesüsst, Natur pur! Außerdem gibt es Eier. Wie jeden Tag und das genieße ich. Und mit uns noch ungefähr 80 weitere Wanderer, Wanderführer und Träger.
      Und es geht weiter. Wieder Straße, nur diesmal reingeschlagen in den Felsen. Mir gefällt das garnicht. Je näher wir kommen desto mehr erkennen wir das der Weg recht schmal ist. Der Weg wurde hier in den Felsen gesprengt. Ralf schaut am Anhang runter. "Dort ist ein Jeep."
      Oh my Buddha. Ich reiße die Augen auf. Ein Jeep liegt im Flussbett. Er muss mindestens 150m gefallen sein. Hat wahrscheinlich die Kurve nicht bekommen. Er ist leer. Kein Mensch zu sehen. Wir glauben nicht, dass das jemand überlebt hat. Es muss aber schon einige Tage her sein. Der Jeep liegt verkeielt zwischen den Steinen und die Fahrertür wird von der starken Strömung
      auf uns zu geschlagen.
      Mir gefällt das garnicht. Aber wir gehen weiter. Und machen auf uns aufmerksam, wenn die Jeeps vorbeirasen. Wir weichen auf der Seite der Wand aus. Niemals am Abhang ausweichen. Regel Nummer 1.
      Dieser Teil ist nicht sehr lang und so wird die Straße bald breiter und verläuft serpentinenartig nach oben.
      Nach einer Stunde kommen wir an einer Brücke an und ich bin nervlich total durch.
      Ich fühle mich krank. Und meine Lunge will sich nicht beruhigen. Auch das tiefe Einatmen macht mich nervös. Mein Körper fühlt sich fremd an. Nach einer kurzen Pause und Diskussion, atme ich einmal durch und huste: "Reiß dich zusammen.", denke ich. Und wir überqueren die Brücke. Nach ihr folgt ein kurzer, sehr steiler Anstieg und wir durchqueren einen Wald. Das fühlt sich schon besser an.
      Wir haben vom Wald aus einen Ausblick auf den Berg gegenüber. Er sieht aus wie eine Schüssel. Dadurch, dass die Außenseite hier so steil abfällt, wächst überhaupt garnichts darauf. Die Buddhisten glauben, wenn man es dort hoch schafft, ist man im Himmel. Deswegen lassen sich viele mit Blick auf die Schüssel im Wald begraben. Es ist der Weg der Seele in den Himmel.
      Ein schöner Gedanke und der Wald hat etwas märchenhaftes, wie Ralf findet.
      Wir machen einige Pausen und Ralf massregelt uns, dass wir zu schnell laufen. Mit unserem Gewicht sollten wir uns mehr Zeit nehmen. Ich verstehe was er meint, kann mein Tempo aber schwer einschätzen. Woran soll ich es festmachen? Ich laufe bergauf gerne etwas zügiger und ansonsten ist es fast noch anstrengender sich zu zwingen langsamer zu laufen. Also machen wir mehr Pausen. Wir haben noch 6 Kilometer vor uns.
      Um etwa 13 Uhr sind wir in dem ersten Dorf "Dikhur Pukhari" seit "Chame" .
      Perfekt. Ich bin total durch und wir machen eine Mittagspause. Meine Muskeln sind nicht das Problem. Meine Beine und Arme sind nicht müde. Nochmal ein Hoch auf das Training in Vietnam.
      Aber ich fühle mich elend. So als wäre ich seit Stunden auf einem schwankenden Schiff. Seekrank auf 3000 Meter. Erklär das mal jemanden. Es gibt Ingwertee und Reis, außerdem ein Snikers, was ich gequält runterwürge. Ich lege mich auf die Bank. "Mach die Augen zu.", sagt Ralf. Geht natürlich nicht. Hallo, ich bin seekrank.
      Nach knapp 90 Minuten Pause geht es mir besser. Der Körper regeneriert und nutzt den Zucker. Auch meine Lunge beruhigt sich. Also machen wir weiter. Und nutzen auf 300 Metern Weg noch zweimal die Möglichkeit einer Toilette. Die Höhe und Erschöpfung ist spürbar... Die Blase wehrt sich und will uns nicht weitergehen lassen.
      Nur noch 2 Kilometer. Komm das schaffen wir!
      Wir laufen jetzt durch eine Art Tal mit spärlich verteilten Nadelbäumen. Fern von der Straße und den Jeeps, quer durch die Natur. Mir geht es besser. Ralf kämpft etwas mit dem Gewicht. Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil er seit meiner Krankheit noch mindestens 2 Kilo von mir trägt. Es mache ihm nichts aus. Aber jetzt in diesem Moment habe ich Mitleid. Aber nur kurz. Nach einer weiteren Pinkelpause geht es jetzt stark bergauf, einen Trampelpfad entlang den Berg hinauf. Die äußerste und oberste Kante ist unser Ziel. Dahinter liegt bisher nicht sichtbar angeblich "Upper Pisang" . Und wir beißen die Zähne und kneifen den Po zusammen. Der Anstieg hat es in sich. Ich kämpfe mit der Höhenangst, Ralf mit dem Gewicht. Eine Alte um die 70 läuft wie ein Bulldozer, bepackt bis einen Meter über ihren Kopf mit Stroh an uns vorbei. Ich huste ein "Namaste". Sie raunt ein tiefes zurück. Raucherin, wie ich an der Wolke, die sie hinter sich herzieht wahrnehme. Sie trägt den Strohballen, wie gewohnt mit der Stirn.
      Ich darf nicht stehen bleiben. Die Höhenangst nebelt meine Sinne sonst ein. Also drehe ich mich zu Ralf, gebe ihm ein Zeichen und peitsche den steilen, schmalen Weg entlang. Hochkonzentriert auf meine Füße guckend, damit ich nicht stolper oder den steilen Abhang neben mir sehe. Ralf kennt das und lässt mich ziehen. Und ich komme mit einem Lächeln am Ortseingang an.
      Dicht gefolgt von Ralf finden wir unsere Unterkunft, wo für uns ein Zimmer reserviert wurde. Ralf sieht erschöpft aus also übernehme ich das Ruder. Und winke der Besitzerin zu. Sie sagt auf englisch: "Nein wir sind komplett ausgebucht. Wir haben kein Zimmer mehr." Mein Herz rutscht in die Hose: "Aber der Royal Garden hat gestern für uns angerufen." Sie zuckt mit den Schultern und ruft jemanden auf nepalesisch etwas zu. Ich denke: "Das kann nicht wahr sein. Heute, wo wir so fertig sind. Ich will keinen Schritt mehr gehen.... " Und sie unterbricht meine Gedanken, lächelt und bittet uns ihr zu folgen.
      Sie führt uns zu unserem Zimmer. Wir atmen beide laut aus. Das Zimmer ist perfekt. Wunderschön. Aus Holz. Direkt am Hang mit Blick auf das untere Dorf.
      Die Tür geht zu und ich breche in Tränen aus. Ralf tut es mir gleich. Und wir fallen uns in die Arme mit Blick auf den gefährlichsten Berg der Welt, der Annapurna ll.
      Wir haben absolute, klare Sicht und die Sonne bricht durch unser Fenster. Schnell alle Schlüpfer und Socken zum Trocknen in die Sonne legen und dann runterkommen. Nichts mehr tun. Doch. Heute Dusche ich heiß. Heiß und lange. Und packe mich dick ein. Wir haben jetzt um 16 Uhr um die 3-5 Grad. Das Zimmer wird kurzzeitig etwas wärmer, weil die Sonne lächelt. Wir gehen in den Gemeinschaftsraum, der mich an eine Skihütte in Österreich erinnert und gönnen uns Popcorn und Ingwer-Tee. Hier wird der Kanonenofen schon angefeuert und Ralf und ich genießen das Ankommen und unseren Sieg.
      Abends gibt es, wie gewohnt "Dhal Bat", natürlich... bei 'all you can eat' kann man nichts falsch machen.
      Und wir treffen die Gruppen aus Chame wieder. Ein Teil ist auch bei uns untergebracht. Es wird laut und lustig. Bis wir merken, dass unser Raum direkt unter dem Gemeinschaftsraum liegt. Also bis 22 Uhr durchhalten. Dann ist auch der letzte müde und fällt ins Bett. Wir sinken in den Schlaf. Diesmal noch unruhiger als die Nacht zuvor.
      Und am nächsten Tag wartet eine schwere Entscheidung auf uns....
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    • Day383

      Nepal - ACAP die Entscheidung

      October 20, 2019 in Nepal ⋅ ☁️ 3 °C

      Ich drehe mich zu Ralf um und sehe ganz leicht meinen Atem. Es ist kalt und diesig. Ralf schläft mit Hand auf der Stirn. Kein gutes Zeichen.
      Er hat eine Migräneattacke. Mist. Er ist sich ziemlich sicher, dass es nicht die Höhe ist. Wir haben am Tag zuvor zu viel Sonne abbekommen. Ich merke es auch etwas. Mein Husten drückt sich aber mehr in den Vordergrund.
      Wir entscheiden uns einen Tag in Upper Pisang zu pausieren. Ich freue mich darüber. Der Ort ist nicht sehr spektakulär, die Umgebung und die Sicht aber umso mehr. Außerdem ist unsere Unterkunft wirklich sehr gemütlich und die Besitzerin freundlich.
      Sie bringt mir Reispudding und MarsalaTee - typischer nepalesischer Tee mit Milch, Gewürzen und viel Zucker. Ich frage sie, ob wir einen anderen Raum bekommen könnten. Es ist teilweise sehr laut, wenn viele Gäste im Gemeinschaftsraum sind. Wir hören jeden Schritt und jedes Stuhlrücken.
      Kein Problem. Wir können uns eines der Premiumzimmer aussuchen. Premium, weil sie ein eigenes Klo haben. Ich bin begeistert. Alle anderen Wanderer sind bereits los.
      Größeres Zimmer, weiterhin toller Blick, zusätzliches Bett um uns auzusbreiten und eigene Klokabine. Super!
      Es ist kälter heute. Die Sonne versteckt sich hinter den Wolken und auch der Annapurna ll ist nicht wirklich zu sichten. Unwichtig. Wir kuscheln ins Bett mit Schlafsäcken, die wärmen bis -12 Grad, und zwei dicken Wolldecken. Hörbuchzeit. Und so dösen wir. Ralf geht es Stunde um Stunde besser. Ich fühle mich krank. Sage aber nichts. Ist vielleicht nur die Kälte. Mein Hals schmerzt und auch meine Brustmuskeln, die vom ganzen Husten verkrampfen.
      Um die Mittagszeit möchte Ralf zum Kloster, welches auf dem obersten Punkt des Dorfes thront. Etwa 60 Meter Anstieg. Kurz davor kann ich nicht mehr. Meine Lunge streikt. Ich habe das Gefühl keine Luft zu bekommen. Ich fühle mich elend und unwohl. Was ist denn nur los? Ist die Krankheit zurück? Ich fühle mich ausgetrocknet. Unsere Lippen bestätigen die Trockenheit um uns herum.
      Noch 10 Meter und weitere Stufen. Eigentlich schwebe ich, weil ich keinen Rucksack trage. Aber ich fühle mich als würde ich Reisszwecke einatmen und bleibe auf der Treppe bockig stehen. Das kann jetzt echt nicht sein! Was ist denn nur los. Ich kann kaum sprechen durch den Husten. Ralf versucht mich zu beruhigen. Alles nur Kopfsache, meint er. "Achjaaaa..." und ich durchbohre ihn mit einem Laserblick. Ich glaube ich bin ruhig, aber mein Körper arbeitet als würde ich nen Marathon laufen. Ich spüre mein Herz am Hals. Das ist mir zu viel. Mein Körper ist mir fremd. Also steige ich ab. Ich fühle mich so krank, wie seit Tagen nicht. Ralf geht's wieder super. Und plötzlich der erste schwere Gedanke: "Ich will nicht mehr. Nicht so."
      Das es schwer wird wusste ich. Ich bin bereit für weitere 1000 Meter Anstieg und Abstieg. Aber ich wollte das alles nicht mit dem Gefühl, dass mein Körper krank ist. Mit einem Husten der mir die Ruhe raubt. "Ich glaube ich möchte umkehren. Ich will nicht mehr hier sein. Das ist mir alles zu viel." Und dann muss ich weinen. Ich weine, weil ich enttäuscht bin. Und dann wütend. Und dann spüre ich die Erschöpfung. Der Schalter wird umgelegt. Mein Geist hat sich entschieden. Ralf weiß es auch. Er liest mich, wie ein offenes Buch.
      "Ich wollte mit dir bei den Fahnen am Pass ein Foto machen.", sage ich und bin traurig. Wir haben uns ein Versprechen gegeben, dass wir nicht auf Kosten unserer Gesundheit laufen. Also entscheiden wir schweren Herzens umzukehren. 70 Kilometer zurück laufen. Das kommt mir plötzlich unglaublich weit vor. Ich bin total entmutigt. Aber die Entscheidung steht und wir werden später noch feststellen, dass es die richtige für uns war.
      Am Abend lernen wir zwei deutsche Schwestern kennen und am nächsten Morgen ein deutsches Pärchen. Sie wären die perfekte Wanderpartner gewesen. Das macht mich kurz traurig.

      Wir haben aber nochmal einige tolle Gespräche zum Frühstück. Christian ist auch Tischler und seine Freundin ist 6 Jahre durch die Welt gereist bevor sie sich kennengelernt haben. Jetzt ist sie mehr oder weniger gebunden an Deutschland, was nicht so einfach für sie zu sein scheint. Wir überlassen ihnen unseren Reiseführer und in dem Moment steht es absolut fest. Wir kehren um. Ich schlucke die Tränen runter. Wow, warum geht mir das so nah?
      Lachend verabschieden wir uns von Christian und seiner Freundin, die uns ihre Rechnung zeigen auf der groß als vierter Punkt, unter Porridge und Suppe, "Ganja" steht. Klar, das gekaufte Marihuana wird hier einfach auf der Rechnung vermerkt. Christians Steuerberater wird sich freuen. Das perfekte Wanderpärchen, ach Mist.
      Und so gehen wir getrennte Wege. Für uns beginnt ein 70km langer Abstieg. Wir kennen den Weg. Die beiden sind gerade erst gestartet vor 10km und wir drücken ihnen die Daumen, dass sie es schaffen.
      Der Weg nach Chame verläuft recht gut. Wir sind sehr schnell. Mich und meinen Körper reizt die trockene Luft. Trotzdem kehrt unser Lächeln zurück und wir genießen das Laufen in der Natur.
      Ich gönne mir einen riesigen Apfeldonut und wir bleiben fast eine Stunde bei der Apfelfarm. Dabei donnern viele Jeeps an uns vorbei mit Leuten die umkehren. Auch der Hubschrauber ist heute wieder im Höchsteinsatz. Die letzten 2 Kilometer werden etwas anstrengend. Ich bin kaputt und spüre die Müdigkeit in den Muskeln.
      Im "Royal Garden" nehmen wir uns ein Zimmer mit Toilette. Wir werden mit einem Strahlen empfangen. Normalerweise laufen die Wanderer nicht zurück. Sie lassen sich mit dem Jeep nach unten fahren.
      Es ist alles gleich und doch irgendwie neu.
      Und die Nacht wird unruhig...
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      Gertraud M

      Diese Entscheidung zu treffen war vielleicht schwerer als sich weiterzuquälen. Meine Hochachtung, sehr mutig! Liebe Grüße! Gertraud

      11/5/19Reply
       
    • Day11

      מינג'ו

      October 13, 2019 in Nepal ⋅ ☀️ 5 °C

      היום (עד שזה יעלה זה אתמול או אולי שלשום) המטרה שלנו הייתה בגדול להגיע למיננג.
      להגיע לשם יש 2 דרכים. האחרת, פשוט יחסית שהולכת על שביל ג'יפים יחסית מישורית (השמועה אומרת שאין בה נופים מרהיבים) והשניה, דרך תלולה וקשה שעוברת בכפרים שנמצאים מעל מיננג עם נוף מהמם.
      כידוע השאלה המנחה אותנו היא "באנו לפה להנות או שבאנו לפה לטייל?!?" (ר. כץ) ולכן כמובן הלכנו בדרך השניה.
      הדרך אכן הייתה מאוד לא פשוטה עם עליה ארוכה מאוד שאנחנו דאגנו לעשות אותה לאט לאט בקצב שלנו בגלל הפרשי הגבהים (תחילה עולים לעיירה בשם ghysru בגובה 3660).
      דבר נחמד הוא שיש הרבה מאוד אנשים במסלול כך שהפנים הופכות להיות מוכרות.
      לאחר שהגענו לשיא הגובה ונשמנו אוויר הרים צלול המשכנו לעיירה הבאה (ngawal) שממנה יש אפשרות להתחבר למסלול היותר פשוט. תמימים שכמונו אמרנו- מה? אם עד עכשיו הלכנו במסלול היותר קשה ושרדנו, ומפה זה אמור להיות ירידה למננג נמשיך במסלול שלנו, מה כבר יכול לקרות..?
      אז זהו, אכן המשכנו ללכת וללכת ולרדת וקצת לעלות ואז שוב לרדת ובעיקר בעיקר ללכת וגם כשכבר לא הינו סגורים איפה אנחנו כיוון כללי היה לנו ולכן המשכנו ללכת.
      על הדרך זכינו לראות זוג נשרים ע צ ו מ י ם שהיו ממש מעלינו.
      למזלינו השמש כבר התחילה להראות את אותותיה ולנו היה תירוץ להפסיק ללכת ולכן רק חיפשנו עיירה להניח בה את רגלינו העיפות (יש לציין שהייתה לנו תוכנית גיבוי שבמידה ולא נגיע למננג נעצור בbraga עיירה לפני)
      ואז כמו נס ראינו את שלט גדול וירוק שרק מזמין את המטילים לאכול ארוחת בוקר של אלופים וללון בלוג' שלו.
      כמובן שזה היה הגסטהאוס האחרון בעיירה הכמעט נטושה שהגענו אליה. לאחר בחינת הגסטהאוס החלטנו לוותר על המקום (הוא היה מאוד קריפי..) והלכנו לגסטהאוס אחר וקסום שבתמורה ל2 שקלים נוספים ניתן לקבל חדר עם מקלחת חמה ושירותים בתוך החדר!! ממש מציאה.
      בעל המקום ממש מקסים ורק משיחה איתו הבאנו שבכלל לא הגענו לbraga אלא לעיירה שאפילו לא מופיעה על המפה!
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      oshri friedler

      תמונות מדהימות . אתם אלופים

      10/15/19Reply
      Eli Friedler

      מעורר קנאה

      10/15/19Reply
      Shiri Friedler

      רועי התמלא גאווה!

      10/16/19Reply
       
    • Day12

      Ice Lack

      October 14, 2019 in Nepal ⋅ ☀️ 6 °C

      אז כפי שכבר הבנו מהפרק הקודם, הגענו לעיירה קטנה בדרך למננג שאפילו לא מופיעה על המפה שלנו..
      ממננג יש כל מיני טיולי צד שאפשר לעשות שאחד מהם הוא טיול יום לIce Lack רצה הגורל ומסתבר שהיציאה לטיולון הזה הכי קצר מהעיירה בה אנחנו נמצאים (חוסך בערך שעתיים ממננג).
      זוג טיילנים שכמונו אמר יאללה,אתמול הלכנו כמעט 10 שעות בואו נעשה טיול יום נחמד-אומנם מדובר שוב בעליה אבל לפי השלט ובעל הגסטהאוס שהתיעצנו איתו מדובר בכ3 שעות עליה ושעתיים ירידה וכמובן שלא צריך לקחת את כל הציוד על הגב, אין ספק שזה נשמע מפתה.
      קמנו בבוקר ראינו שהגוף שלנו תקין וכשיר להליכה ויצאנו אופטימים לטיול יום שלנו.
      וככה זה קרה, התחלנו לטפס וכשהגענו לקצה ההר שראינו בבוקר ממרגלותיו הרגשנו תחושת גאווה ואמרנו וואלה כל הכבוד לנו- חתיכת טיפס עשינו אנחנו בטח קרובים (מה
      שלא ידענו שזאת אולי הייתה שמינית דרך..) אז כמובן שלא ראינו את האגם המדובר אבל כשהרמנו את הראש ראינו למעלה למעלה דגלים מתנופפים-אתם בטח חושבים כמונו- זה בטח שם! לא ולא ידידינו.
      טיפסנו לגובה של 1200 מטר וזה לקח לנו כ6 שעות לטפס את העליה המטורפת הזו- בדרך עברנו במנזר (שיש בו נזירות) וכמובן מקדשים (סטופות) כיד המלך,נאלצנו לעבור דרך חבורה של יקים עצומים שדהרו שם להנאתם (כל יק בגודל של דוב) ואיך לא קיוסק (טוב זה לא באמת היה קיוסק אלא יותר "בית תה" אבל בכל חור כאן יש קיוסק..)
      כשהגענו למעלה (סוף סוף) נגלו לעינינו 2 אגמים כחולים כחולים שמקיפים אותם פסגות מושלגות מצד אחד ומצד שני שממה מדברית- נוף עוצר נשימה (או אולי פשוט לא הצלחנו לנשום כי הינו בגובה של 4610 מטר..)
      אחרי שקצת התחרדנו וניגנו על היוקלילי האגם נשאר לנו באופן פרטי ולכן, עשינו מה שכל אחד היה עושה.. טבילה באגם!!
      אין ספק שזה היה יום חוויתי במיוחד.
      כשחזרנו לגסטהאוס אחרי שהדרדרנו בירידה עברו לידינו זוג ישראלי שכנראה כמונו ניסו להגיע למננג ולא הצליחו..
      המלצנו להם בחום על הגסטהאוס שלנו ואכלנו איתם ביחד ארוחת ערב.
      סך הכל יום קליל ;)
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      oshri friedler

      יום קליל??????? אבל ב"ה שורדים כדי לספ🤩ר

      10/15/19Reply
      Eli Friedler

      מפה אתם נראים אלופים ששולטים בתכנון ומבצעים מצוין. תשמרו על כל התכנונים והמפות כי שנה הבאה אנחנו שם. עשיתם לנו המון חשק.

      10/15/19Reply
      oshri friedler

      תמונה מרהיבה

      10/17/19Reply
       
    • Day12

      Annapurna Day 4- Chame to Upper Pisang

      March 25 in Nepal ⋅ ⛅ -2 °C

      הבוקר התחיל לו עידן חדש ועלינו מ2,500 אל מעל ה3,000 מטר מעל פני המים. מגניב!
      אז התחלנו לקחת כדורי גבהים. כטקס חגיגי כל אחד שלף את קופסאות הכדורים שלנו, הכדורים נחצו לשתיים, עשינו לחיים והלכנו את החצי הראשון.
      היום עבר בהליכה קלילה ונעימה עם כמה עליות חלקן משמעותיות יותר וחלקן פחות. מלוות בקצת חרדה מצד יעל בכל הקשור לגבוה. אחר לאחר שיחה מרימה ומעודדת מצד תמיר המקסים ועידוד נוסף מצד ים המושלם החשש עבר והכיף גבר.
      כבר ביציאה מצ׳אמה פגשנו כמה ילדים מקומיים מקסימים שהיו בדרכם לבית הספר וליוו אותנו בהליכתנו.
      למדנו לספור עד חמש בנפאלית ושמענו דיקלומים מרשימים של הילדים של הABC והמספרים באנגלית. המשכנו איתם במשחקים עד שהגיעו לבית ספר בעצלתיים ובלי רצון רב. כמובן שהם סחבו איתם דאל באט בקופסאות מתכת בתור ארוחת צהריים כי מה עוד יש.
      נפרדנו מהם לשלום והמשכנו לכיוון מטע תפוחים.
      התרגשנו מאד לראות מטע כה גבוה אך כשהגענו כל העצים עמדו עירומים אך זה לא עצר את בית הקפה מלהכין מטעמים מהתפוחים!
      המאכלים היו נהדרים ומשיבי חיים ורוח אך מיץ התפוחים היה נפילה קשה.
      קנינו ברנדי תפוחים כי יום שישי וקידוש, והמשכנו בדרכנו.
      ההרים הקיפו אותנו וסוף סוך החלה תחושה שאנחנו באמת עולים בגובה.
      פגשנו יאק!!!! שהפחיד קצת את תמיר על תנועותיו הפתאומיות ובלי ששמנו לב הגענו לאפר פיסנג.
      התמקמנו בהוסטל עץ מקסים עם נוף מטורף להרים, אכלנו ארוחת שישי טובה והלכנו לישון עטופים באלפי שמיכות ושמחים על הנופים היפים
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      Ronit Botser

      ❤️

      4/27/22Reply
      Ronit Botser

      🧿

      4/27/22Reply
       
    • Day17

      Les histoires de Manuman

      March 27, 2019 in Nepal ⋅ ☀️ 0 °C

      Mon guide népalais, Manuman, 26 ans, est né en...2049 ! J'apprends en regardant son permis de guide qu'au Népal nous sommes en 2075. Je n'ai pas encore cherché pourquoi (que s'est-il donc passé au Népal en - 60 BC ?)
      De 6 frères et sœurs, il est le deuxième. Les femmes semblent se marier tôt, les hommes cherchent à travailler. Plusieurs de ses frères et sœurs étudient encore. Son père était officier de police. Désormais à la retraite, il a une petite ferme à Gorkha, pas loin de Besi Sahar.

      A 26 ans, Manuman n'est pas encore marié. Il me dit que c'est parce qu'il n'a pas d'emploi stable. "If I were a police officer or in the army, I would have a wife". Pas de dot à payer, ni d'un côté ni de l'autre, mais il faut de l'argent pour se marier : payer la maison, entretenir sa femme, donner à la famille... Alors que pour l'instant, il réinvestit presque tout l'argent qu'il dégage des courses pour continuer à se former. Les différentes agences qui l'embauchent ne financent pas cela...

      Pas marié mais... la vigueur du système des castes au Népal va guider sa prochaine union. Chez les Gurung me dit-il, on épouse une Gurung, et si possible, du même coin ! Il est ainsi fiancé à une femme de son village, mais il ne semble pas trop la connaître. Il reste évasif sur la question de savoir s'il l'aime bien ou non. (Après plus de temps passé avec lui, je découvrirai que la dernière fois qu'il l'a vue était... il y a 4 ans).

      Il semble fier de son ascendance mongole mais déclare cependant que les Gurung, les Sherpa, les Bote, sont certes des castes/ peuples endurants et courageux mais pas des "mind people". "We cannot speak or write good, we are mountain people", déclare-t-il . A l'inverse des peuples de la plaine, dont il semble admiratif : "They are mind people. They work in the administration or have mind jobs", me dit-il, catégorique.

      Manuman rêve d'intégrer l'armée française et idéalement d'y utiliser son expérience en alpinisme/ montagne (chez les chasseurs alpins?). Ou une autre armée d'ailleurs, tant que ce n'est pas la népalaise, où le salaire mensuel, de 15 000 roupees, lui semble trop faible. Il a essayé l'indienne et la britannique mais a été recalé en raison de battements de cœur irréguliers côté indien, de tests écrits insuffisants côté anglais (il se débrouille pas mal en anglais mais 100% autodidacte, doit être faible à l'écrit). Maintenant il est trop âgé pour candidater de nouveau. Le soir dans la tente il me parle de lieux français avec des étoiles dans les yeux, comme... l'Alsace ! "Plus je prononce ces noms, plus j'ai peur de ne jamais y aller. Même si c’est mon rêve, je n'ose plus en parler", souffle-t-il, rappelant les nombreuses difficultés pour se rendre en France (visa et coût), qui lui semblent plus dures à franchir qu'une montagne de 7000 mètres.... Un sponsor devait lui permettre d'y aller cette année avec Mulal Gurung mais son visa est arrivé trop tard.

      Il nous raconte s'être fait prendre un jour dans une avalanche. Il a réussi a s'en sortir en courant mais son client, lui, est mort. "But I did not kill my client, the avalanche killed him", nous dit-il à moitié en rigolant. Hum...
      Je découvre aussi - mais seulement une fois tous les deux partis et ayant posé la tente à la première étape - qu'il ne se considère pas comme un "full professional guide" et que ce n'est que la deuxième fois qu'il emmène seul un client... Ses précédentes ascensions étaient en tant que porteur ou assistant guide, ce qui est bien différent de mener l'expédition.
      Compétent en escalade et en technique, il avoue qu'il doit, pour devenir un '"vrai guide", mieux connaître l'anglais.... et la montagne.. Re-hum. L'anglais, je m'en moque, on échange d'ailleurs plutôt bien mais la montagne, j'aurais aimé qu'il la connaisse ! Ses propos sont peu rassurants, mais au moins est-il 100 % transparent...
      Pour le Chulu, il ne cesse ainsi de répéter "too much snow, lots of snow". Il préfère grimper sur de la glace - "it's physical but tchak tchak" (en mimant les piolets et crampons qui se plantent dans la paroi)... I like it !".
      Il me raconte encore qu'un jour, en tant qu'assistant guide, il a du porter longtemps sur son dos une femme de 55/ 60kg qui avait le mal des montagnes.
      Ou, autre histoire d'avalanche, qu'il s'est trouvé pris sous la neige mais a réussi à se préserver un filet d'air grâce au bâton qu'il avait devant son nez, puis à se dégager à partir de là. Bon ... au moins est-il costaud et pugnace. Je n'ai plus qu'à espérer que tout se passe bien avec lui !

      PS: pour ceux qui auront lu jusqu'au bout : Le calendrier vikrami ou hindou débute à la victoire du roi légendaire Vikramaditya of Ujjain contre les Sakas, en 57 avant JC...
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      Damien

      Non mais quel suspens !

      4/2/19Reply
      Elodie Cloatre

      Paysage sublime ! Mais histoire flippante....!

      4/2/19Reply
      Yohan Unvoy

      Excellent!

      4/2/19Reply
      Caroline ARNAUD

      Tu me rassures pas trop.....

      4/6/19Reply
       
    • Day4

      עמל;ק 3400 מטר
      יצאנו ב745 הגענו ב1630

      נוף משוגע! עברנו את הנהר סוף סוף ואנחנו כבר רואים פסגות מושלגות, עליות לא קלות אבל הכל בסדר, כבר מורגלים
      רוב היום מישור.
      מגיעים לצ׳אמה במטרה לתת קפיצה למעיינות חמים אבל אין מעיינות חמים אז ממשיכים.. עצירת צהריים צפאטי חביתה ופקל.

      הפתעה! חזר הנהר לנוף שלנו ושוב ירידה..
      כמובן שאחריה מגיעה עלייה לא פשוטה (לצד הנהר), כשבסופה מגיעים לעיירת קטיף תפוחים.
      נהננו מאפל פאי ומיץ תפוחים, מאסלות נורמליות במלון המפואר ליד.

      ו… חזרה למסלול, שוב עלייה מרשימה,
      גשר מהמם,
      כמה רוג׳ומים ביער פסטורלי מאוד.
      אחכ נראים הרים ענקיים כמו רקע בריסטול שסתם העמידו בקצה של השביל, אבל הקצה לא מגיע.
      עוברים עיירה מהממת ולאחריה מחליטים להמשיך עוד שעה הליכה- עד לאפר פאסנג.
      בדרך עוברים עמק יפיפה נופים לא נורמלים ופתאום כל אחד מרגיש שאין מילים ואין מאיפה להתחיל לעכל את המראות האלו.
      הכל עצום ומרשים והטבע ענק סביבנו
      והנה אנחנו שיירה קטנה קטנה מנסה לטפס הר
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    • Day7

      Etappe 3: Timang - Upper Pisang

      October 4, 2019 in Nepal ⋅ ☀️ 8 °C

      Erst als wir die beschlagenen Scheiben unseres kleinen Raums freiwischen, sehen wir, was am Abend vorher von dunklen Regenwolken verhängen war: der Blick auf den 8163m hohen Manaslu, der 8.-höchste Berg der Erde, dessen schneebedeckter Gipfel in der Sonne glitzert. Wir frühstücken auf der Dachterrasse unserer Unterkunft, um uns herum wacht das Dorf langsam auf. Gegen 8.00 Uhr brechen wir auf. Getrocknete Apfelscheiben und frische Äpfel werden uns von den Kindern zum Kauf angeboten und beim Durchqueren der kleinen, sehr ursprünglichen Ortschaften abseits der Piste Tanchok und Koto begegnet uns überall geschäftiges Treiben der Dorfbewohner: Maiskörner und Bohnen werden geschält und getrocknet, Äpfel geschnitten. Der Blick auf den Annapurna II (7937) öffnet sich uns. In Koto kaufen wir erste handgearbeitete Ketten aus dem Dorf, deren Symbolkraft uns überzeugend erklärt wird (da wir die Ketten direkt tragen können, erschweren sie dieRucksäcke ja nicht :-P ). Auf unserem weiteren Weg in Richtung des lebendigen Örtchen Chame sind wir fast allein auf der Piste und uns begegnen nur Muli-Herden, bepackt mit Gasflaschen und Körben. Langsam kraxeln wir höher, die Luft scheint dünner zu werde und wir machen eine herrliche Mittagspause in Bhratang (2860m), in der wir zwischen Apfelplantagen frisch gepressten Apfelsaft und Apple Pie essen und einige unserer Wegbegleiter treffen. Hier scheint sich ein gut laufendes Geschäft zu entwickeln.
      Ab hier beginnt noch einmal ein steiler Aufstieg und wir beginnen, unsere Wasserschläuche zu strapazieren, um unsere Körper mit ausreichend Flüssigkeit für die Höhe vorzubereiten. Unser Blick bleibt immer wieder am „Heiligen Berg“ (Swargadwari) hängen, der mit seinen fast 5000m wie eine ausgeschliffene Schale aussieht und für die Buddhisten als „Rampe“ zum Übergang ins nächste Leben diente. Oben angekommen schlängelt sich der Weg noch einmal zu dem hübschen Dorf Dhuker Pokhari (3190m) mit bunt bemalten und restaurierten Häusern. Auf dem Weg zu unserem Etappenziel Upper Pisang (3300m) treffen wir noch einen Porter, der das Gepäck von anderen Trekkern trägt, und der wieder einmal in Verhältnis zu seiner Körpergrösse viel zu große Rucksäcke - über ein Band an seinem Kopf befestigt - hat. Wir kehren ein im Hotel Hill Top, das sich einladend und gegen den Berg lehnt und mit Terasse vor unserem Zimmer, von dem aus wir direkten Blick auf Annapurna II und IV (7525m) haben - genial!

      Noch kurz die Hard-Facts zum heutigen Tag von Laura:
      - Wetter meistens sonnig mit malerischen Wolken am Himmel
      - wir haben mit unserem portablen Solarkraftwerk Strom erzeugt!
      - wir sind knapp 20km gewandert
      - wir kommen weiterhin trotz Höhe gut mit den Wegzeiten im Wanderführer zurecht :)
      - gestartet sind wir in Timang (2620m), haben dann die 3000m-Marke überschritten und schlafen heute auf 3300m
      :-)
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    • Day19

      Une journée à l'Iced lake

      March 29, 2019 in Nepal

      Cette marche à la journée permet de monter haut (vers 4600m) et donc de s'acclimater avant le passage du Thorungla.

      Marie étant redescendue vers Upper Pisang, j'y monte plus ou moins seule, mais nous sommes plusieurs de la guesthouse a y aller et nous nous suivons. L'occasion de mieux cerner différents profils de marcheurs...

      Il y a les sportifs, de type trailers/ marathoniens, équipés quechua ou vieux campeur de la tête aux pieds, qui ont étudié l'itinéraire, partent tôt puis font la course. Tel celui qui fonce tête baissée en n'attendant pas sa copine, puis qui s'inquiète du fait de ne plus la voir... Qui est aussi perturbé de voir que l'altitude à sa montre affiche 10 m d'écart avec mon GPS (mais ouf, le débat quant à la performance comparée de nos outils a vite été desamorcé par mes soins...).

      Il y a le couple mignon qui ne se suit pas tout à fait mais crie régulièrement à travers la pente : "Chérie tu veux que je reprenne le sac? " Tu veux de l'eau"? "Ça va ton genou?" "Tu me donnes un biscuit?"...

      Il y a les stressés qui te posent des questions sur le chemin ou l'équipement quand ils te croisent. Ou, moins directs et peu discrets :"T'as vu la fille elle avait des crampons ! On devrait peut être les mettre, non?..."

      Il y a aussi les vrais touristes, pas équipés... et qui s'en moquent. Pas de crème solaire ni de casquette/chapeau donc gueule rouge pivoine ou chech trop chaud autour de la tête, pas de bâtons mais qui n'en veulent pas, évidemment ni crampons ni guêtres. Plus habitués à fumer des joints, à mediter ou rester silencieux dans des ashram, à faire la fête sur la plage ou à chiper dans les magasins en Australie, fauchés durant leur "working holiday", qu'à randonner ! Ma sympathie irait plutôt vers ceux là, mais ils galéreront et mettront deux fois plus de temps que les autres pour faire l'aller-retour donc je les perds de vue.

      Et puis il y a les solitaires, qui marchent seuls toute la journée et à qui ça convient bien. C'est avec deux de ceux-là que nous avons poussé en silence dans la neige jusqu'à la fin de la rando : une jolie stupa au bout du lac. Avec comme compagnons un chien d'adoption monté d'en bas et une bande de chiens locaux ressemblants à de mini loups/yaks avec leurs poils longs et leurs crocs acérés. Le petit chien de la vallée a soudainement vu en moi une amie (un rempart ?) quand son irruption a suscité les grognements des locaux. Je l'ai abrité derrière ma taille et mes batons, moi-même peu rassurée face à ces chiens sauvages !

      Puis notre petit groupe s'est séparé aussi vite qu'il s'était formé, autour de la stupa et d'une pause grignotage. L'un a filé pour descendre à Manang, l'autre prenait soin d'éviter le chemin principal, faisant sa propre trace dans la neige.
      A celui à qui je demande s'il s'en sort avec ses crampons cassés : "yeah i'm fine". A l'autre qui n'avait pas de crampons et s'était enfoncé dans la neige, si ses pieds ne sont pas trop trempés : "They will dry, eventually" avec un sourire qui clôt la conversation...

      Ces deux là suscitaient ma curiosité. J'imagine des tas d'histoires, de connaissances et un brin de mystère autour de ce besoin d'indépendance et de cette pudeur, qui peuvent passer pour de la fierté ! Mais je n'en saurai pas plus. Il faut plus que quelques instants partagés pour apprivoiser ces drôles d'oiseaux... Et tant mieux !
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      Elodie Cloatre

      Sublime photo ! Et toi, de quel côté es-tu allée :-)?

      4/3/19Reply
      Aline en roue libre

      J'ai passé un moment avec "les sauvages" mais sinon j'ai pu papoter avec un peu tous les groupes. De l'intérêt d'être parfois seul et ... très libre d'aller avec qui on veut du coup !

      4/3/19Reply
      Solenn Poullennec

      Superbe

      4/3/19Reply
      Julien Hautemaniere

      La "Shtoupa"!

      4/27/19Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    Nawal

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