Nepal
Padampur

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11 travelers at this place:

  • Day18

    Dance and Jungle dinner

    November 8 in Nepal ⋅ ⛅ 21 °C

    Yet again we are treated to a cultural dance. This one reminds me very much of some of the indigenous cultural dances I have seen in western Canada during stampede. There are drums and shakers with singing that sounds familiar to what I’ve heard at home. I could even sing along, and I did. Later I was asked to dance in the finale as a representative of Canada. I told our group I wasn’t going to dance, but felt I had to when it was framed as representing Canada.Read more

  • Day399

    Chitwan Nationalpark und die Moral

    April 15 in Nepal ⋅ 🌙 28 °C

    Heute morgen haben wir Pokhara verlassen und uns auf in den Chitwan Nationalpark im Süden Nepals gemacht. Hier gibt es neben wildem Elefanten 🐘 und Affen 🐒 noch ca 1000 Tiger 🐅 und 600 Nashörner 🦏 zu erleben. Es ist heiss ☀️ - 37 Grad - und wir haben uns ein Zimmer in einem kleinen Hotel 🏨 gebucht. Nach unserer Ankunft bekommen wir erst einmal eine Einführung für mögliche Touren, die man hier unternehmen kann: Safaris per 🚙 Jeep, zu Fuß 🦶 oder auf dem Rücken von Elefanten, Kanutouren, 🛶 eine Nacht 🌙 im Dschungel und vieles mehr. Es gewittert und regnet 🌧 in Strömen und wir nutzen die Zeit für die neue Game of Thrones 👑 Folge. Nach dem Unwetter haben wir gerade das Hotel verlassen als Jule mich hinter das Gebäude winkt: ‚Elefanten!‘. Und plötzlich stehen sie da: zwei riesige, gigantische Elefanten 🐘🐘 in einer Art Stall, die von ihren je zwei Mahuts gefüttert werden - angekettet.
    Das andere Mädel aus dem Hotel ist völlig begeistert und lässt Fotos 📸 von sich und der anmutigen Elefantendame machen während wir staunend und auch ein wenig fassungslos daneben stehen. Wir waren ja auch im Elefantenspa in Thailand, wo sich die Tiere zwar frei bewegen konnten, jedoch auch nicht richtig frei bzw wild leben konnten. Und jetzt stehen wir hier zu dritt im Hinterhof des Hotels 🏨 und es fühlt sich so surreal an. Die Elefantendame steht ganz still und friedlich da, futtert ihr Heu (?) und lässt sich nicht einmal vom Blitzlicht der Fotowütigen abschrecken.
    Nach einiger Zeit sieht das andere Mädel, dass die Elefanten an je zwei Füßen festgekettet sind und sie fragt, ob die Elefanten für Touristen genutzt werden. Ja werden sie, lautet die Antwort und ihre Reaktion: Na dann bekommen sie ja wenigstens Auslauf. 🤨
    Nachdem wir noch ein wenig staunend und fassungslos dastehen, bricht natürlich die moralische Diskussion unter uns beiden aus und wir sind uns selbst nicht so sicher was wir denken sollen.
    Ja, die Elefanten werden in Gefangenschaft gehalten, für die Touristen genutzt und so wie wir gelesen haben, bei ihrer Erziehung und Ungehorsam nicht gerade zimperlich behandelt.
    Und ja, Elefanten gelten hier seit Ewigkeiten als Nutztiere auf Farmen, im Wald und beim Militär.
    Ist es also schlimmer auf einem Elefanten 🐘 zu reiten als sich in einem von Pferden 🐎 gezogenen Schlitten 🛷 durch die weiße Winterlandschaft ❄️ ziehen zu lassen? Ist es nicht am Ende das Gleiche? Ist es für uns nur ungewohnt die majestätischen und für uns exotischen Riesen so zu sehen? Und sind Hühner 🐓 im Käfig und eingepferchte Schweine 🐖, die sich im Stall nicht einmal drehen können, dann okay, denn das sind wir so gewohnt und war schon ewig so... ? 🤫

    Es gibt auch ein Breeding Camp hier, um ‚neue’ Touristenelefanten zu züchten und wir müssen an die Orkas 🐳 denken, die per Gesetz nicht mehr gefangen oder für ein Leben in Gefangenschaft gezüchtet werden dürfen.
    Ist es okay Elefanten nur für den Tourismus zu züchten und zu ‚erziehen‘?

    Wir diskutieren also, doch eine richtige Antwort finden wir nicht.
    Dem Camp müssen wir ganz klar widersprechen, doch wie sonst sollen die Gefangenen Tiere Nachwuchs produzieren? 🤔
    Und zur Nutzung der Elefanten 🐘 müssen wir sagen, dass sie hier nun einmal schon seit Ewigkeiten als Nutztiere gehalten wurden, so wie Kühe 🐄 , Ochsen 🐂 und Pferde 🐎 bei uns. Es gehört zur Kultur und man kann einfach nur hoffen - wie auch bei uns - dass die Tiere von ihren Besitzern gut behandelt werden während sie Bambus aus dem Dschungel holen oder beim bestellen der Felder helfen.
    Sie einzig und allein für Touristen zu züchten und zu ‚dressieren‘ ist in unseren Augen jedoch falsch und sollte verboten 🚫 werden. Und dann stellt sich wieder die Frage mit der Schlittenfahrt... 🤯
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  • Day401

    Chitwan Safari II: Nashorn, Bär und Co

    April 17 in Nepal ⋅ ⛅ 25 °C

    Frisch gestärkt ging es also zurück über den Fluss, der den Park vom Rest des Landes trennt, und ab auf den Jeep. Diesmal waren wir nicht allein mit unserem Guide, denn wir hatten die natürlich günstigere Gruppentour gebucht. Wir waren 10 Leute plus Guide aber hoch oben vom Jeep aus konnten alle gut sehen. Los ging die wilde Fahrt mit Guide Ramsi, der unserer Meinung Nach mehr suchen und weniger quatschen sollte 😜. Wieder gab es unzählige verschiedene Vögel 🐦 zu hören und zu sehen. Pfauen 🦚 zu zählen gaben wir irgendwann auf und da man sie aus dem Zoo kennt, waren sie auch weniger spannend. Doch als dann plötzlich einer los flog, waren wir schon ein bisschen begeistert 🤗.
    Unsere Parkerlaubnis (16€/Tag) wurde vom Militär gecheckt, das hier zum Schutz des Parkes stationiert ist. Schon ein bisschen verrückt Soldaten und deren Camps hier zu sehen.
    Obwohl viele Jeeps unterwegs waren, waren wir die erste Zeit mutterseelenallein. Dann sahen wir einen stehenden Jeep 🚙 vor uns, die Leute starrten alle nach rechts. Also gab unserer Fahrer Gas und auch wir konnten Mama-Bär 🐻 mit zwei Babies in der Ferne sehen. Wir blieben eine Zeit stehen und beobachteten wie sich das Trio seinen Weg durch den Wald 🌳 🌳 bahnte bis sie irgendwann im Dickicht verschwanden. Ein Bär mit Babies! Das war ja schon mal was!
    Weiter ging’s bis erneut der Jeep vor uns stoppte: Nashorn 🦏 zur linken! Ääähhh... wo? Achja, da, der graue kleine Fleck ganz da hinten im hohen Gras. Mehr konnten selbst Jules Adleraugen nicht ausmachen, doch clever wie sie nun mal ist, kam der Zoom der Kamera 📷 zum Einsatz und zumindest wir konnten sehen wie sich das Nashorn durch Gestrüpp futterte. Es gibt sie also tatsächlich hier! 😉 Vor der nächsten Militärbase hatten sich Bambi und Freunde zum futtern verabredet und Ramsi erzählte uns, dass das Kitz letzte Woche von einem Tiger angegriffen wurde und sich die ‚Rehfamilie‘ 🦌nun in der Nähe des Camps aufhielt, um dort Schutz zu suchen.
    Nach ca 2 Stunden Fahrt erreichen wir die Krokodilzuchtanlage, in der die Krokos 🐊 aufgezogen und dann in die Natur entlassen werden, um die Arten zu schützen. Komisch sahen sie aus mit einem ganz schmalen, vorne breiterem Maul und creepy eyes 👀. Von hier aus ging es zurück und Ramsi, der wusste, dass wir vom morgen ein wenig enttäuscht waren, sagte wir hätten vielleicht ganz gute Chancen ein Nashorn 🦏 auf dem Weg zum Fluss 💦 zu sehen, denn es wäre jetzt quasi wieder deren Zeit im Wasser. Recht sollte er haben, wir sahen wieder einen grauen Fleck in der Ferne und nun begannen die beiden Nepali Jungs auf unserem Jeep die Daumen für Nashorn und Tiger zu drücken.
    Wir kamen um eine Ecke und direkt auf einem kleinen Hügel vor uns saß ein Lippenbär, 🐻 der ganz angestrengt im Boden nach Termiten wühlte. Die Löcher hatten wir heute Morgen zuhauf gesehen und nun gab es endlich den Bär dazu. Und das aus nächster Nähe. Er wühlte und suchte und schien sich nicht ans uns und den mittlerweile 3 anderen Jeeps zu stören. Es war groß und super flauschig 🧸 und sah so gar nicht gefährlich aus.
    Wir fuhren weiter, sahen mehr Vögel und Wild und plötzlich zwei Jeeps vor uns. Der Fahrer gab wieder Gas und da stand er: ein Nashorn-Bulle direkt neben unserem Jeep am Wegesrand. Er war riesig, schon fast gigantisch, 3000kg schwer. Er sah uns an, wirkte ein wenig genervt und wir haben uns kurz gefragt, ob er gleich Anlauf nimmt und uns umschubst 😂. Ramsi sagte wir haben ihm den Weg zum Wasser versperrt, denn er muss ‚die strasse’ kreuzen, um dorthin zu gelangen. Mr Nashorn überlegte kurz, so schien es, doch drehte sich dann entschlossen um und lief ins hohe Gras zurück. Offensichtlich hatte er keinen Bock auf Touris. 😂 Der ganze Jeep jubelte und freute sich über die Begegnung in fast letzter Sekunde. Die Jungs drückten weiterhin die Daumen für einen Tiger, doch es sollte einfach nicht sein. Kurz vor Schluss sahen wir noch Ronaldo 🐘 in der Ferne. Ronaldo ist DER Bulle des Parks, der die Damen im Park, in der Zuchtanlage und die im Ort beglückt - jeder Schuss ein Treffer - wie Ramsi meint - daher auch der Name.
    Zufrieden mit Bären, Nashorn und Ronaldo ging’s zurück nach Sauraha, unter die Dusche und Pizza 🍕 essen - wir waren ganz schön erledigt nach dem langen Tag.
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  • Day256

    Chitwan Nationalpark, Terai

    April 24 in Nepal ⋅ ☀️ 35 °C

    Hallo!

    Nach einer 5 1/2 stündigen Fahrt werden wir von 'Umesh' mit einem klapprigen Geländewagen am örtlichen Busbahnhof, nennen wir es Schotterplatz zwischen Reisfeldern, abgeholt. Ein überaus herzlicher Empfang und nach nur 10 Minuten holpriger Fahrt kommen wir an unserer Unterkunft an. Eine tolle Überraschung, mit der wir gar nicht gerechnet haben! 'Suraj', der Besitzer unserer Lodge ist ebenfalls sehr sehr freundlich. Schön, wenn man so begrüßt wird! Wir sind hier nach 'Sauraha' gefahren um uns im Nationalpark wilde Tiere anzusehen - Im Zimmer geht's gleich schon los... "Hast du schon Stechmücken im Zimmer gefunden?" - "Nö, nur einen Gecko und ein paar dicke Spinnen!"

    Das Hotel ist super eingestellt auf Touris, die in den 'Chitwan Nationalpark' wollen - neben der Speisekarte gibt es gleich ein Heft mit allen möglichen Touren die wir buchen können. Wir entscheiden uns das Angebot des Hotels anzunehmen - die Preise und Angebote werden hier hoffentlich überall ähnlich sein - und bestellen neben 2 Nudelsuppen 1 Stunde Kanufahren und 8 Stunden Wandern im Dschungel.

    Am Abend kann man eine kleine Runde in den Sonnenuntergang machen - also los geht's!... mit offenem Mund sehen wir, dass die Nachbarn in ihrem Garten statt Ziegen oder Büffeln riesige Elefanten stehen haben! Verrückt, es sind ca. 100 Elefanten, die mit Einheimischen arbeiten. Sie bieten auch Elefantenreiten an, was deren Haupt-Einkommensquelle ist - statt Ponyreiten, mal was anderes! Das Elefantenreiten wird skeptisch gesehen - im Hotel wird es zwar organisiert, wenn ein Tourist es unbedingt möchte, aber der Besitzer informiert derart, dass man versteht, dass er es nicht unterstützen möchte.

    Wir gehen in ein eingezäuntes Militärgebiet - noch mehr Elefanten! Sie arbeiten hier für das Militär und gehen mit Soldaten Patrouille um die Tiere im Park vor Wilderern zu schützen. Diese Elefanten kommen jeden Tag in den Dschungel und können sich dort bewegen, essen (150-200kg täglich!) und trinken (100l täglich!). Die privaten Elefanten haben wohl oft nicht diese Möglichkeit.
    Sie geben aber 3 Menschen, die im Wechsel auf sie aufpassen und mit ihnen arbeiten, einen Job. Sie können 100 Jahre alt werden! Ich frage mich, was passiert denn, wenn so ein Koloss umfällt? Unser Begleiter Sagar erklärt, dass dann viele Männer ein großes Loch buddeln müssen - aber wie kommt der Elefant dann dort hinein!?!

    Neben den domestizierten Elefanten gibt es auch wilde Elefanten - das seien die gefährlichsten Tiere hier im Nationalpark!

    Nachdem alle Elefanten in den vergangenen 100 Jahren der Wilderei zum Opfer fielen, fing man wieder mit einem Elefantenpaar an, das Sri Lanka den Nepalesen schenkte - wie Adam und Eva. Ich frage mich nur, wenn dann munter weitergezüchtet wird, inwieweit dann Behinderungen auch bei Elefanten auftreten?!?

    Die Sonne geht in Form eines tiefroten Balles am Fluss langsam unter. Innerhalb dieser kurzen Zeit und Strecke sehen wir weit entfernt Hirsche mit großen Geweihen, Wildschweine, Krokodile im Wasser (man kann sie nur erahnen) und ein riiiesiges Nashorn, das sich gemütlich seinen Weg durch den Fluss bahnt - toll! Die Nashörner laufen hier wohl überall herum - ihre Kacke liegt zumindest überall! 'Sagar' hat aber schon eine Lösung und ein Rezept für sich, wie er einmal reich wird: Nashorn-Kacke-Zigaretten - wären gut für die Lunge ;-) Tatsächlich erfahren wir am nächsten Tag, dass nur auf der Nashornkacke ein "Magic-mushroom" wächst...

    5:30h - Aufstehen! Safari-Tag!

    Wir haben eine gute Mischung unserer Begleiter für diesen Tag: vorne voraus 'Guba' mit jahrelanger Erfahrung, dafür nicht mehr so guten Ohren, sucht und analysiert ständig Spuren und erklärt uns viel rund um den Dschungel und hinter uns 'Umesh', wird gerade angelernt und hat schon ein tolles Auge und super Ohren! Beide mit Bambusstöcken bewaffnet geht es los...

    ...zunächst in einem für uns wackeligen Einbaum auf die andere Seite des Flusses. Sie werden aus Cottontree - Baumwollbäumen hergestellt und man braucht etwa 1 Woche um sie zu fertigen - Jetzt gibt es kein Zurück mehr!

    Wir gehen auf alten Wegen, die früher von der Bevölkerung angelegt wurden, die in diesem Bereich wohnten. Diese Wege sind für uns genauso praktisch wie für Nashörner, Bären, Rehe, wilde Elefanten oder bengalische Königstiger - überall findet 'Guba' Tierspuren, oder Höhlen (z. B. vom Schwarzbären) - es ist schon ein wenig unheimlich!

    Wir machen Rast an einem Ort, an dem früher ein Dorf war - viele Obstbäume sind noch Zeugen dieser Zeit und schwuppdiwupp ist 'Umesh' auch schon auf einem der Bäume weit oben und pflückt uns eine Frucht, die hier 'Bell' heißt - leider noch nicht ganz reif und eine andere, die süß und klebrig ist - 'Chiku'. Schade, die Mangos und Litschis sind noch nicht reif. 'Umesh' ist verrückt, da krabbelt der bis in die hintersten Astgabel!

    Die Bauern wurden damals im Sinne des Nationalparks umgesiedelt. Manche hatten Glück und erhielten ein gutes Stück Land zum Ausgleich. Andere dagegen entweder ein schlechtes, kleineres, oder sogar bis heute gar kein Stück Land. Für die Tiere ist dieser Park ein Segen, doch so manch kleiner Bauer verflucht ihn bestimmt.

    Es wird drückend heiß. Einheimische sitzen auf ihren Elefanten und sammeln Gras. Wenn wir an Zitronenbäumen vorbei kommen, stopfen wir uns die Säckel damit voll.

    An einem der Wasserlöcher wird 'Buba' plötzlich langsamer, auch 'Umesh' ist sehr aufmerksam. Da.. - hier liegen sie im Wasser: Zwei Nashörner! Ganz in der Nähe hören wir ein drittes atmen, sehen es aber nicht - ein mulmiges Gefühl! Wir lunseln um die Ecke - jetzt bewegt es sich! Es ist schon ein ergreifende Gefühl, diese Tiere in freier Wildbahn, jedoch aus einiger Entfernung beobachten zu können. Später am Tag sehen wir noch eine Nashornmutter mit ihrem Jungen und einige andere. Wenn sie mit uns nichts mehr zu tun haben wollen, gehen sie in die andere Richtung und verschwinden im hohen Gras - genau die richtige Richtung!

    Wir sitzen im Wald und warten auf Hirsche, doch hören wir und dann sehen wir ein sehr großes Tier auf uns zukommen. Erst sehen wir nur den Schwanz. Der Guide ruft uns laut zu.... Zu gefährlich... Kommt, kommt! Es ist ein ausgewachsenes wildes Bison. Wir lassen unsere Rucksäcke liegen und laufen zum Guide, der schon einige Meter weiter gegangenen war, um genau zu sehen was es ist. Vier Wochen vorher wurde ein Tourist tödlich angegriffen.
    "I don't want to die!".... "vielleicht sollten wir uns eher auf einen Baum setzten, um Tiere zu beobachten!"

    Es ist kaum zu glauben wie viel' bunte Vögel und auch Pfauen wir sehen - und haben das Glück auch eine Pfauenfeder zu finden - die gab es an der Kirmes auch immer an den Schießbuden - sie waren immer etwas Besonderes! In Spinnennetze verfangen sich die Fäden der Baumwollbäume - es sieht toll aus!

    Wir kommen an einem Kontrollposten des nepalesischen Militärs vorbei. Sie bereiten sich gerade auf einen Kontrollgang vor - zwei Elefanten, deren Führer und jeweils zwei Soldaten. Die Elefanten legen sich, damit sie aufsitzen können - und: pfuuuuuuuuuuurrrrrzzzzz! Voluminös und ausdauernd! Wow, wir müssen echt lachen. So einen riesen Pfurz haben wir noch nicht gehört :-)

    Wir folgen den Soldaten mit ihrem Elefant noch ein Stück und sind von den Tieren sehr beeindruckt - die riesigen Stoßzähne, die Ohren, der Rüssel, die stämmigen Beine, wie sich beim Gehen die Haut bewegt - gerne hätten wir das riesige Tier einmal berührt, aber das wurde uns nicht erlaubt.

    Am späten Nachmittag kommen wir an einem Holzturm an, steigen hinauf und warten in sicherer Höhe darauf, daß unsere Kanus am nahen Fluss ankommen. 'Guba' erzählt uns von früher, wie sie Holzbretter einfärbten um mit Bambusstiften darauf zu schreiben - und von seinem ersten Telefonat: Ein Tourist aus Amerika hatte sein Handy dabei und rief seine Frau an - 'Guba' dachte so für sich, dass der Mann sie nicht mehr alle hätte und Selbstgespräche führte. Dann gab dieser ihm das Handy und er konnte mit einer Frau auf der anderen Seite der Welt sprechen - es sei für ihn unglaublich gewesen!

    Andere Gruppen kommen nach und nach dazu - eine Gruppe muss einen Zwischenstopp auf einem Baum machen: eine Nashornmutter mit ihrem Jungen kreuzt deren Weg. Wir sehen, wie die beiden im Zickzack hin und her laufen. Die anderen Guides haben die Nashörner kommen gesehen und die Gruppe laut rufend gewarnt. Sie konnten sich zum Glück alle auf Bäumen retten! Wir erfahren von Touristen, die nicht so viel Glück hatten.

    Auf dem Waldboden zu sitzen und auf einen Hirsch, Bären, Tiger, Elefanten, ein Bison, Wildschwein, oder Nashorn zu warten, ist ein komisches Gefühl - alle Sinne sind auf "Halb-Acht", es hat etwas Unheimliches, man hört jedes einzelne Blatt vom Baum fallen. Man sitzt dort in der Mitte des Dschungels in der Hoffnung etwas zu sehen und hofft doch insgeheim, nichts zu sehen...

    Viele Grüße aus dem Chitwan Nationalpark

    Ariane & Marco
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  • Day11

    Chitwan NP

    March 9 in Nepal ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach dem Trek in die andere Klimazone, so unser Dasein...
    Über die normalen Straßen kann man Bücher schreiben, was hier so alles geht. Fern jeder deutscheuropäischen Normen gibt es fast keine Karambolagen und Geduld verhilft hier zum Bestehen und gelegentlich auch zum Erwerb des Führerscheines, den man ja auch kaufen kann und gegen geringes Entgelt wird er Dir ans Bett gebracht!...Ha!
    Unser Driver also ein Künstler und Jongleur mit Begabung der uns sicher an die Grenze zu Indien bringt, zu dem ganzen Getier...
    Hotel und Wohlfühlfaktor steigern sich als wir ankommen, 30Grad, Sonne satt, Pool und oberleckere Küche, das frisch geröstet Gemüse der einheimischen Bauern 120 prozentig bio und sooo lecker gewürzt.. mhmhmh
    Es ist noch Zeit für einen Abstecher zu den Dickhäutern, eine Aufzuchtstation zur Artenrettung, da kann man geteilter Meinung sein, aber die kleinen Elephantenbabys entschädigen irgendwie, mögen Sie in der wilden Natur alles finden....
    Fantastischer Sunset am River und unser Fahrer ist uneingeschränkt mindestens bi ;-)
    Morgen früh Jeepsafari! ...

    Wat für ne geile Reise!
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  • Day12

    Rhino

    March 10 in Nepal ⋅ ☀️ 29 °C

    Morgenstimmung, tatsächlich nicht ohne Wecker, Dunst über den Reisfeldern, Räucherstäbchenduft mischt sich mit Kuhscheiße und Hahnenschrei, Tautropfen auf dem Gras am Wegesrand, auch Kanabis genannt. Der Planet erwärmt rasch die Ebene, ein Motorrad rauscht vorbei mit zusammengebundenen lebendigen Hühnern kopfüber wohl verteilt 5 auf jeder Seite unterhalb des Lenker...this life here
    Die Fahrt im offenen Jeep zum River durch die Dörfer, wo gerade der Tag erwacht, Dschungelgeruch, wie ich ihn aus Malaysia kenne, fantastisch, das Abenteuer geht weiter...
    Wir setzen mit Einbaumbooten zum anderen Ufer über, die Jeeps warten. …
    Durch mit Elephantengras überwucherte Strauchfelder, Geisterbäume, Dickicht …
    die ersten Monkeys tauchen auf, Nashornvogel, Marabus, Krokodile, Eisvögel, Echsen...
    so ein Expeditionsgefühl entsteht, die Fahrt dauert länger als erwartet, wir steigen aus.

    Zu Fuß geht es weiter, frei Sicht, der Ranger winkt, gibt Handzeichen, Frequenz erhöht sich, aus suchendem Gehen wird Zeitlupenlauf, er winkt weiter, das Tempo wird schneller, ich setze mich zur Front ab, die Gruppe teilt sich, er reißt seinen Arm nach oben, Geschwindigkeit drosseln, vorn sind wir nur fünf, die heißer werdende Luft bringt das Selbstschutzprogramm in Wallung, Atmung, Puls steigt, wir sehen das Rhinoceros in einer Mulde suhlen, die restliche Gruppe pirscht sich vorsichtig heran, Objektive werden bis zum Anschlag rausgefahren, Serienbildfunktion und Superzoom lassen den Speicherplatz auf den ultraschnellen Chip-Karten dahinschmelzen, das Nashorn erhebt sich....wow!

    Wir werden deutlich aufgefordert zurückzuweichen, es hat uns gewittert, es dreht sich zu uns, Ohren aufgestellt, Nase in den Wind, Schulterflankierung, Anvisierung, es bewegt sich auf uns zu...

    Ranger sagt, wenn es läuft müsst Ihr ZickZack rennen!!!, nichts leichter als das Ha!!!

    Rino läuft in unsere Richtung und irgendwie setzt schön so eine gewisse Gruppendynamik ein!!!, jeder rennt um sein Leben!!! Mega!
    No risk, no fun!
    Wow, was für eine erlebnisreiche Tour! Der Knaller und kein Witz!
    Genau das wollte ICH doch erleben!!!
    Hammer!
    Nach einiger Zeit, so lässt das Viech von uns ab und geht seinen Hormoninspirationen nach....

    Bei einer sich anschließenden Bootsrunde in so einem ausgehölten Baumstamm passen auch zehn Leute, wird es mir dann doch mulmig, wenn leichtes Kentern nicht auzuschließen ist und beidsietig an den Ufern die Krokodile liegen und auf Futter lauern, Touristenfleisch ist Delikatesse!!!

    Was für ein Tag!
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  • Day18

    Going on a tiger hunt!

    November 8 in Nepal ⋅ ⛅ 18 °C

    As I said, we are hoping to see a Bengal Tiger. We see tiger footprints, animals tigers eat, but no tigers. The number of tigers in this park is about 93 and sightings are fairly regular, albeit usually from a good distance.

  • Day9

    Sonnenuntergang mit Elefant

    November 10, 2018 in Nepal ⋅ 🌙 17 °C

    Heute Nachmittag stand eine Bootsfahrt auf dem Programm, die damit endete, dass wir am Flussufer ausstiegen, um von dort den Sonnenuntergang anzuschauen. Zu unserer großen Freude waren auch fünf der Elefanten aus der Lodge anwesend, die von ihren Mahuts dazu gebracht wurden, im Fluss zu baden. Um diese Jahreszeit gehen die Tiere wohl nicht mehr so gerne ins Wasser, weil es schon recht kalt ist, aber wenn sie einmal drin sind, wollen sie nicht wieder raus. Vor allem eine Elefantenkuh aus einer Dreier-Gruppe hatte ganz offensichtlich einen Heidenspaß. Sie plantschte, spritzte mit Wasser herum, tauchte immer wieder unter und war nur mit Mühe aus dem Wasser zu bekommen, auch als ihre beiden Spielgefährten schon längst draußen waren. Das fanden wir natürlich super, denn abgesehen von der unerwarteten Unterhaltungsshow bildete sie einen hübschen Vordergrund für ein Sonnenuntergangsfoto der anderen Art ;-)Read more

  • Day9

    Unfassbar, unglaublich, genial...

    November 10, 2018 in Nepal ⋅ 🌙 18 °C

    Heute morgen stand die erste von zwei Jeep-Safaris im Chitwan-Nationalpark auf dem Programm. Als wir losfuhren, war es sehr frisch und vor allem die ersten zwei Stunden total neblig, sodass die Chancen auf nennenswerte Tiersichtungen nicht besonders hoch waren. Und bis auf einige Axishirsche mit zum Teil sehr hübschen Geweihen, den üblichen Vögeln (gähn...) und einer nur wenige Minuten alten Tigerspur – leider ohne „Folgen“ – kam auch nichts Nennenswertes dabei rum. An sich keine große Überraschung, da die Nashörner wohl eher am Nachmittag unterwegs sind und die Wahrscheinlichkeit einer Sichtung eines anderen „spannenden“ Säugetiers ohnehin sehr gering war.

    Auf dem Rückweg zur Lodge stießen wir dann plötzlich auf einen am Wegesrand geparkten, verlassenen Jeep. Da weit und breit keine Touristen zu sehen waren, wurde unser Guide sofort aufmerksam, denn ganz in der Nähe befand sich einer der Aussichtstürme, von denen man ein Stück des hier durch den dichten Dschungel führenden Fluss überblicken kann. Er ließ uns vorsichtshalber schon mal aussteigen – bei Tiersichtungen kann schließlich jede Minute zählen – und lief im Eilschritt voraus, wir hinterher. Auf der ersten Ebene des Aussichtsturm stand die Gruppe aus dem besagten Jeep und starrte gebannt auf den Fluss. Um diese nicht zu stören, stiegen wir auf die 2. Ebene, blickten uns gespannt um und sahen … nichts. Da zunächst das Gerücht „Rhino“ die Runde machte, fürchteten wir schon, das Nashorn knapp verpasst zu haben, denn so ein großes Tier würden 12 Augenpaare wohl kaum übersehen. Doch dann sagte plötzlich jemand das Zauberwort „Leopard“! Und tatsächlich, für uns alle völlig unfassbar, lag ein Stück den Fluss hinunter ein wunderschönes Tier auf einem über den Fluss ragenden dicken Ast – relativ weit weg, aber doch mit bloßem Auge gerade noch erkennbar und mit den zoomstarken Kameras halbwegs passabel zu fotografieren. Auch das Licht war perfekt (kein Gegenlicht!!), und freundlicherweise bewegte sich das Tier nach einiger Zeit auch noch ein wenig auf dem Ast hin und her, sodass wir genügend Zeit hatten, es ausgiebig und in Ruhe zu fotografieren und dann sogar noch ein bisschen Action geboten bekamen. Nach zwanzig Minuten und einigen Malen Auf-und-ab-laufen auf dem Ast, verschwand der Leopard dann im Wald, während wir einigermaßen sprachlos und total happy noch da standen.

    Später am Tag haben wir dann erfahren, dass dies die erste Leopardensichtung seit drei Jahren (!!!) war. Dass die Tatsache, dass wir an diesem Vormittag kein weiteres Nashorn entdeckt haben, binnen kürzester Zeit mehr als vergessen war, muss ich wohl nicht erwähnen...
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You might also know this place by the following names:

Padampur

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