Nepal
Sagarmāthā Zone

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Travelers at this place
    • Day 11

      ALLE’S new clothes

      October 3, 2023 in Nepal ⋅ ☁️ 8 °C

      We got to Khote which is a cute small village in the middle of the Hinku valley.
      ALLE and I shared a plate of momos for lunch which were yummy.
      It’s a lot colder up here and decided that ALLE needed some new warm clothes. Maree and I walked to a tiny shop selling a few things and I found this great jacket for him.Read more

    • Day 68

      Jiri - Shivalaya - Bhandar - Sete

      March 9, 2023 in Nepal ⋅ ☀️ 17 °C

      1️⃣ |🏁10km |🧭700hm🔝 |⏱️3:15h
      Nach einer unruhigen und kurzen Nacht geht es am Morgen mit dem Bus nach Jiri. 7h über Stock und Stein, unzähligen Serpentinen, riesigen Schlaglöchern und vielen blauen Kotztüten am Straßenrand.
      (Die meisten fliegen von Kathmandu nach Lukla und starten den Trek von dort. Wir starten weiter unten, das dauert zwar eine gute Woche länger aber unsere Körper können besser akklimatisieren und sich an das Gepäck gewöhnen).

      Bei Ankuft in Jiri auf 1919m fühlen wir uns gut und beschließen die erste Etappe nach Shivalaya noch zu wandern. Natürlich geht es gleich die 700hm steil am Stück nach oben und wir sterben ein bisschen 🥵. Anschließend wieder komplett runter ins Dorf auf 1800m. Kurz vor Sonnenuntergang kommen wir an und finden eine kleine Lodge mit Zimmern für 1.44€! die Nacht. Dafür wird das Essen/Dusche/Strom/Wifi immer teurer bzw. kostet extra.

      2️⃣ |🏁10km |🧭1000hm🔝 |⏱️5:15h
      Geschlafen wie die Babys starten wir den Tag bei ca. 6°C. Entlang vieler kleiner Dörfer, Schulen und abgelegenen selbstversorger Häuschen mit Ziegen, Hunden, Kühen und Hühnern. Die Wege sind spärlich beschildert und man merkt, dass nicht viele Touristen in der Gegend unterwegs sind. Mittag gibt es eine wärmende Sherpa-Suppe auf 2750m in einem Teehaus. Danach geht es wieder runter nach Bandhar auf 2100m, pünktlich vor dem Regen kommen wir an. Hier verbringen wir die Nacht und lernen den 73-Jährigen Franzosen Jean-Jacques kennen, der inkl. neuer Hüfte einen Monat im Himalaya-Gebirge wandert. Er war schon über 40x im Nepal und kann uns beim Abendessen gut was erzählen.

      3️⃣ |🏁15 km |🧭 1000 hm🔝 |⏱️6 h
      Der Tag beginnt mit einem schönen Sonnenaufgang. Nach ein paar Dehnübungen, weil Waden sich langsam vom Treppensteigen bemerkbar machen, geht es nach dem Frühstück wieder los. Erstmal 11km und 600hm flach und bergab bis zur Mittagspause. Danach 4km und 1000hm am Stück wieder nach oben.
      Wir treffen auf dem Weg auf Dennis und Katja aus dem Sauerland. Beide Triathleten und Bikepacker. So haben wir uns viel zu erzählen und die 3.5h Aufstieg vergehen fast wie im Flug. In Sete auf 2600m ist heute Endstation.
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    • Day 42

      2e jour 🤯 ↗️↘️↗️↘️

      March 27, 2023 in Nepal ⋅ ☁️ 7 °C

      Aujourd'hui c'est une journée sans un mètre de plat qui nous attend !
      Nous partons de notre lodge (2300m d'altitude) vers 6h45, et entamons une grande descente caillouteuse pour atteindre le point le plus bas de notre parcours, 1480m d'altitude.
      À cet endroit se trouve un superbe pont suspendu pour enjamber un rivière. C'est une grande classique dans les montagnes Népalaises. C'est super impressionnant de passer dessus, ce sont des ponts, d'une centaine de mètres souvent, qui bougent énormément pour encaisser les vibrations de nos pas.

      Après une pose shooting à cet endroit, nous avons attaqué la longue montée qui nous attendait pour rejoindre le prochain village pour la pause repas.
      Mais suite à un manque de vigilance, nous avons pris la mauvaise direction, et avons atterri au beau milieu de terrasses d'un autre village.
      C'est ici que nous avons rencontré un ancien guide, plus ou moins retraité, qui nous a offert le thé, puis il nous a carrément accompagné jusqu'au prochain village en passant par des chemins inconnus de nos cartes. Au total, c'est encore 650m de dénivelé positif d'effectués.
      Je trouve ça incroyable ces villages complètement perdus au milieu des montagnes. Ils vivent en autonomie totale avec leurs plantations, et surtout ils sont à plusieurs jours de marches de la moindre petite ville !

      Une fois notre classique dal bhat avalé, nous avons poursuivi notre route.
      Petite descente, puis grosse montée de 400m de dénivelé dans un mix d'escaliers, de cailloux, et de pentes très raides.

      Je me sentais bien et j'avais de supers sensations avec mes bâtons, donc j'ai décidé de la faire à fond juste pour le goût de l'effort physique 😍
      Une fois en haut, j'ai déposé mon sac à une lodge, et je suis redescendu chercher Leo qui était un peu plus à la peine. Nous sommes arrivés vers 15h.
      Ensuite, petite douche éclair (l'eau est absolument glaciale), petite sieste, et grosse séance d'étirements avant le repas
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    • Day 71

      Junbesi - Nuntala - Bupsa

      March 12, 2023 in Nepal ⋅ ☁️ 7 °C

      4️⃣ |🏁 18 km |🧭 1040hm🔝 |⏱️ 6.30h
      Mit Dennis und Katja geht es zusammen weiter. Der Tag beginnt direkt mit 1000hm hoch auf den Lamjura Pass (3500m). Dort gibt es bei leichtem Schneefall ein wohlverdientes warmes Mittagessen. Danach Abstieg nach Junbesi auf 2700m. Im Teahouse gönnen wir uns eine heiße Dusche und Abendessen vor dem Ofen.

      5️⃣ |🏁 17.8 km |🧭 900hm🔝 |⏱️ 7h
      Die Klamottenschichten werden langsam dicker und die dünnen Handschuhe kommen am Morgen ran. Wir passieren die ersten Gebetsmühlen, für gutes Karma sollte man an jeder beim vorbeigehen drehen. Bei einer spontanen Yak-Käse Verkostung auf einer Hütte, erhalten wir auch den ersten Blick auf den Mount Everest. Beim überqueren des Taksindu La Pass auf 3070m, starten Regen, Blitz und Donner. Zwangspause ist angesagt. So kommen wir erst kurz vor Sonnenuntergang am Teahouse auf 2700m an, das glücklicherweise noch zwei Zimmer frei hat. Nach fast 11h auf den Beinen, wird's auch Zeit.

      6️⃣ |🏁 12.2 km |🧭 980hm🔝 |⏱️ 5.30h
      Langsam werden Rucksack, Wanderschuhe und Körper eines. Geplant ist eine kürzere Etappe (leider stimmen die km Angaben aber nie mit der Realität überein, es wird immer länger). Die ersten Stunden geht es ins Tal runter auf 1500m. Bis zum Mittagessen sind wir guter Dinge und liegen gut in der Zeit. Danach zehrt der steile Weg nach oben auf 2400m, der Rucksack und die Hitze aber nur noch an Nerven und Füßen und ein seeeeehr großes Motivationstief überkommt vor allem die weiblichen Wanderer. Irgendwann ist auch dieser Anstieg geschafft und das Teahouse für den Abend in Sicht 🎉.
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    • Day 10

      Bridges and rocks

      October 2, 2023 in Nepal ⋅ ☁️ 10 °C

      After a nice cozy sleep, ALLE and I had rice pudding with honey for Brekky which was very filling.
      Today was challenging. A slightly shorter day but a very big and strenuous walk. There was lots of rain overnight which again left the track slippery but luckily the rain held off.
      The one part of the track we had all been dreading was today- up and over a big rock formation, lucky they had put in a chain to help. We also had lots of waterfall crossings today and needed lots of help from Sherpa Tendi as they were slippery and flowing fast.
      We arrived at our destination at Toktou where we had visited for lunch in 2020. It was so nice to stop by lunch and have some relax time.
      ALLE and I shared a bowl of soup which we ate by the fire.
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    • Day 15

      EBC Finisher ❣️ Back in Lukla

      April 15, 2023 in Nepal ⋅ ☁️ 7 °C

      Das war es nun also 🙏🏼 11 Tage nach unserem aufregenden Flug nach Lukla sind wir wieder zurück wo unser Weg begann... 👣 Wir haben es tatsächlich geschafft, wir sind gesund geblieben, wir haben wundervolle Menschen getroffen und sind das ein oder andere Mal ein wenig über uns hinaus gewachsen... Wir haben gefroren und geschwitzt, ich hab nicht nur einmal geweint, haben auch gestritten, wir haben uns nach einer Dusche gesehnt und die absolut zu schätzen gelernt! Haben das Essen genossen und die Gastfreundschaft der Nepalesen. Und täglich haben wir staunend in der Natur gestanden und sind uns abschließend auch bewusst, dass solche Eindrücke unglaublich und mit Geld nicht zu bezahlen sind 🙏🏼 Der Letzte Tag heute von Tok Tok nach Lukla war mit etwa 10 km im Vergleich zu vielen Tagen davor eher eine gemütliche Wanderung, aber Stufen, viele Stufen als Endgegner hat natürlich jeder Tag hier 🥵 Wieder hatten wir Zeit, das Aufblühen der Natur zu bewundern, hier und da noch eine Rast einzulegen und nette Gespräche mit Weggefährten zu führen... Der Abschied von Karma Sherpa und seiner Frau fiel uns heute früh überhaupt nicht leicht. Eine so herzliche Begegnung ❤️ so persönliche Gespräche... So ein netter Ort und der perfekte Tag für echtes Eintauchen in die nepalesische Kultur. Wir haben gelernt von Yaks und Naks, Sumcuks und den Unterschieden. Wir wissen ein wenig mehr über das Bildungssystem, die gesundheitliche Versorgung und die Absicherung der Sherpas... Wir haben perfekt geschlafen, konnten auch hier wieder absolut damit leben, dass die Toilette nicht gerade westlichem Standard entsprach... Stattdessen haben wir uns am Tee und dem leckeren Essen erfreut, mit Gemüse aus dem eigenen Garten. Frisch und zwar richtig frisch zubereitet 🙏🏼 und unseren ersten kleinen Schnaps, einen landestypischen Raksi, haben wir uns gestern Abend auch gegönnt, denn zu feiern gab es gestern auch noch das nepalesische Neujahrsfest, happy 2080! 😁 wir sind dankbar für diesen Stop auf unserem Weg, haben auch versprochen wiederzukommen. Vielleicht im nächsten Jahr auf unserer Weltreise, wenn es passt sehr gerne... Nayeli wird es lieben, hier mit vielen lebensfohen Kindern und den Tieren einfach Kind zu sein 💫 wir werden sehen ❣️ unsere letzte Nacht hier verbringen wir in der Himalaya Lodge direkt am Tenzing Hillary Flughafen und können vom Zimmer aus die Startbahn sehen 😀
      Mit nicht allzu vielen, aber ein paar besonderen Fotos beenden wir hier nun den offiziellen Part unserer Reise, denn der Weg war größtenteils bekannt 😉 Wir verbringen heute den Abend, wenn alles gut geht und sie rechtzeitig hier ankommen, noch mit ein paar lieben Menschen die Teil unserer Reise waren und auch morgen mit uns zurück nach Kathmandu fliegen... Noch ein bisschen Träumen, Austauschen, stolz sein... Kontakte tauschen, Bilder anschauen und noch einmal genießen, dass es ein besonderer Schlag Menschen ist, der hier in Nepal auf Reisen geht 😍 weltoffen, herzlich, hilfsbereit, naturverliebt, ein bisschen Idealisten und Träumer, ein bisschen Hippie oder Aussteiger. Auf jeden Fall aber mit ganz ganz viel Sinn für Erfahrungen, die das Leben bereichern 💯 Morgen früh um halb 8 geht unser Flug ( also hoffentlich, denn sicher ist hier nicht besonders viel, und Uhrzeiten schon gar nicht 😜) und wir haben dann noch einmal die Gelegenheit für ein bisschen Adrenalin auf dem
      "gefährlichsten Flughafen der Welt" 😂 ich bin mir sicher, dass wir auch diesmal wieder heil ankommen 🙏🏼 aus Kathmandu werde ich dann für die restlichen Tage sicher noch einmal berichten, denn nach dem verdienten Ausruhen für 1 bis 2 Tage werden wir uns schon noch die ein oder andere Sehenswürdigkeit anschauen... Habt nochmals lieben Dank fürs Mitreisen, Mitfiebern und Daumendrücken 🤩 Thank you, धन्यवाद, Namasté, wir sehen uns vielleicht zur nächsten Reise... Und nicht vergessen, selbst weiter zu träumen 🙏🏼🌍❣️
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    • Day 3

      2. Phakding to Namche Bazzarr

      May 5, 2023 in Nepal ⋅ ☀️ -1 °C

      We woke up early 5.45am to get an early start as the best weather is in morning and early afternoon. It was going to be a long day upto Namche Bazzarr, neither me or Grace slept very well as we were both excited to start the trek. We befriended a lovely dog called (Garfield) who followed us for a few KM, sorry Maggie😂. It was a beautiful day and the further along the trail we went the more scenic it got. We crossed many suspension bridges but the highlight was the Tenzing Hillary suspension bridge, which is the world's highest suspension bridge, 250mtrs above the rushing river below, this was a real highlight. The trail was very steep upto Namche, but neither me or Grace were struggling which shows all those tedious gym sessions have really paid off.
      We bumped into the American couple and the French couple from the previous couple of days which was nice. The trail was riddled with Donkeys, yaks and yak hybrids (half cow, half Yak). The further along the trail the mountains started to make an appearance and they were breathtaking, we can't put into worlds how amazing they were. This included a glimpse of Mt Everest itself, it was incredible and completely surreal. Half way up the steep climb (1000mtrs today) we heard this huge rumble, sounded like thunder and big crash noises. Our guide told us that it's an avalanche happening rather close. This was really cool and the noise was unreal.
      We carried on trekking up the steep hill and suddenly Namche made an appearance, it is a huge town carved into a mountain, with schools, shops & hospitals and home with a population of around 2000. We walked up and everything felt electric, we had such a sense of achievement as apparently this was a hard day within the trek, due to the climb and jump in altitude.
      Once settled into our hotel (with an amazing view)we had a much needed sugar kick and headed down into town to have a mooch about, the shops were cool with artists and the most amazing mountain paintings (as they are rather poor they cannot photograph) so paintings were done on mountain tops and took days if not weeks to complete due to trekking high and dodging the ever changing weather in the Himalayas so they could paint from sight.
      Some local children took a huge interest in Grace and her Coca cola and ended up following us around in hand, which was adorable. They were 4 & 6 and spoke English fluently! We are both happy that we aren't experiencing any altitude sickness symptoms yet, drinking 4 litres of water is certainly helping.
      We are about to have some dinner and head back to town for a walk around at night and then an early night to catch up on some much needed sleep. Was a truly incredible day!! Big shouts to our Ngwang Gombu Sherpa he is making this trip really special!
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    • Day 267

      EBC Trek 1: Von Kathmandu nach Benkar

      October 31, 2022 in Nepal ⋅ ☀️ 8 °C

      In der Nacht von Sonntag auf Montag ging es dann mit einer Woche Verzögerung endlich los, auf den Weg ins Himalaya.
      Wir sitzen nun um halb 2 Uhr nachts wieder in dem kleinen, engen Bus, haben so gut wie nicht schlafen können und los geht die wilde Fahrt nach Ramechhap. In der Trekking Hochsaison werden neuerdings die Flüge nach Lukla von dort aus abgefertigt, da der Flughafen Kathmandu sonst überlastet ist und viele Flüge ausfallen müssen. Für uns bedeutet das aber auch, eine nächtliche kurvenreiche Fahrt von ca. 4 h 🤢, die einem auch keine Möglichkeit zum Schlafen bietet, da wir unentwegt auf den teilweise unbefestigten Straßen durchgeschüttelt werden. Aber irgendwann ist auch diese geschafft und wir kommen im Morgengrauen an dem kleinen Flughafen in Ramechhap an. Ein Touristenbus nach dem anderen kommt hier an und es herrscht ein wildes Treiben.
      Wir müssen zu erst unseren Bordingpass abholen und das Gepäck wiegen lassen. Erlaubt sind eigentlich nur 10 kg, inkl. Wasserflaschen kommen wir aber auf etwa 12 kg, was aber auch keinen stört. Danach geht es zur Gepäckangabe und „Sicherheitskontrolle“, die im Grunde nur daraus besteht gefragt zu werden, ob man verbotene Gegenstände dabei hat 😅. Haben wir natürlich nicht und so stehen wir kurz darauf im Wartebereich und warten auf die Ankunft unserer Propellermaschine.

      Als sie ankommt, hüpft ein strahlender und „super cooler“ Pilot in Lederjacke und RayBan Brille aus dem Cockpit und bekommt von der netten Stewardess einen Kaffee überreicht, während nach und nach das Gepäck der 14 Passagiere eingeladen wird und wir dann endlich einsteigen können. Und dann geht es auch schon los.
      Der Flug dauert ca. 40 Minuten und führt uns zum Eingangstor des Himalayas, in das kleine Dorf Lukla und den dort befindlichen, wohl gefährlichsten Flughafen der Welt, den Tenzing-Hillary Airport (benannt nach dem neuseeländischen Bergsteiger Edmund Hillary und dem Sherpa Tenzing Norgay, die 1953 als erste Menschen auf dem Gipfel des Mount Everest standen).

      Die Hangneigung der nur 527 m langen Landebahn beträgt rund 12 %, und es kann nur bergwärts gelandet und talwärts gestartet werden. Das Ende der Startbahn bricht abrupt etwa 600 m tief zum Dudh Kosi ab. Diese Gegebenheit macht Starts und Landungen zu einem Erlebnis und den Flugplatz zu einem der weltweit gefährlichsten Plätze. Obwohl es nur eine Start- und Landebahn gibt, erfolgen Starts und Landungen in entgegengesetzter Richtung mitunter im Abstand von wenigen Minuten, wobei das gestartete Flugzeug im Dudh-Kosi-Tal auf einer tieferen Flughöhe bleibt und so dem gleichzeitig im Landeanflug befindlichen Flugzeug mit etwas Höhenabstand in Gegenrichtung begegnet.
      Mit einer täglichen Abfertigung von über 50 Flügen ist Lukla in der Hochsaison der meistfrequentierte Inlandsflughafen im Nepal. Die Fluggesellschaften und Piloten stehen bei der Abwicklung unter großem Zeitdruck, da einerseits oft große Staus am Flughafen Kathmandu/Ramechhap und in Lukla mit mehrtägigen Wartezeiten entstehen, andererseits nachmittags auch bei prinzipiell gutem Wetter Lukla aufgrund der Berg- und Talwind-Zirkulation oft eintrübt. Seit dem bislang schwersten Unfall vom 8. Oktober 2008, der auf schlechte Sicht zurückzuführen war, wird etwas vorsichtiger verfahren und öfter Flüge abgesagt, sobald die Sicht in Lukla nicht mehr gewährleistet ist.
      Bei dem Unglück hatten die Piloten aufgrund schlechten Wetters Schwierigkeiten, die Landebahn auszumachen. Beim dennoch durchgeführten Landeversuch flog das Flugzeug zu tief und versetzt zur Bahn an und stürzte in die Bergflanke unmittelbar vor der Landebahn. 16 Touristen und 2 Crewmitglieder starben, nur einer der Piloten überlebte schwer verletzt.

      Der Flug ersetzt eine einwöchige Anreise zu Fuß von Jiri aus, ansonsten ist die Khumbu-Region nur per Hubschrauber bzw. per Flugzeug erreichbar.
      Und so sind wir froh, dass wir nun einen frühen Flug ergattert haben und um kurz vor 9:00 Uhr in Lukla sicher landen. Der Flug selber war total schön und ruhig und kurz vor der Landung eröffnete sich uns der erst Blick auf das Himalaya und den Gipfel des Mount Everests 🤩.

      Nach der Landung bekommen wir unser Gepäck und machen uns nun direkt auf den Weg, der uns erst mal durch das hübsche Dorf Lukla führt.
      Hier ist noch alles vorhanden, was das Touristenherz begehrt, es gibt Geldautomaten, unzählige Restaurants, Bars und Lodges und noch mehr Geschäfte. Das verwundert aber auch nicht, immerhin kommen alle hier einmal durch, die in Richtung Mount Everest unterwegs sind und sitzen hier aufgrund verschobener Flüge immer mal wieder mehrere tausend Touristen für ein paar Tage fest.
      Am Ende des Dorfes müssen wir noch eine Wandergenehmigung für ca. 20 € kaufen, unsere Daten hinterlassen und bekommen dafür eine Chipkarte, die wir auf der Wanderung immer mal wieder an verschiedenen Checkpoints vorzeigen und scannen lassen müssen.

      Die erste Etappe auf dem Everest Base Camp Trek führt zunächst hauptsächlich bergab über Steinstufen und Schotterwege, vorbei an traumhaften Wäldern und Tälern, über ziemlich lange und schaukelnde Hängebrücken und immer wieder blitzt irgendwo ein schneebedeckter Gipfel hervor.
      Wir merken schnell, dass es ein ganz anderes Wandern mit 12 kg Gepäck auf dem Rücken ist und sind froh, die Wanderstöcke gekauft zu haben. Während es bei der Ankunft in Lukla noch empfindlich kalt war, scheint nun die Sonne in das Tal und wir pellen uns aus dem Zwiebellook und wandern im Shirt weiter.
      Nach gut 2,5 h und 8 km kommen wir in dem Dorf Phakding an, wo wir eine Pause machen, heißen Ingwer-Honig Tee und eine Suppe bekommen, während wir uns in der Sonne trocknen lassen.
      Wir müssen zugeben, der Weg hat es (jetzt schon) in sich und wir müssen wirklich fassungslos den Sherpas zuschauen, wie sie mit ihrer meist kleinen und dünnen Statur mindestens zwei bis drei von unseren Rucksäcken auf dem Rücken tragen und dann noch an uns vorbei ziehen 😅🙈🙈.

      Die meisten Touristen, die hier in der Everest Region (und auch in der ganzen Himalaya Region) wandern, lassen sich die Tour durch einen der unzähligen Touranbieter organisieren. Darin enthalten sind die An- und Abreise, Unterkünfte, Mahlzeiten, ein Guide und eben auch das Tragen von Gepäck, sodass man hier nur seinen Tagesrucksack selbst tragen muss. Auch kann man sich natürlich nur einen Sherpa für das Tragen seines Rucksacks organisieren und das ist für die Locals hier natürlich auch eine wichtige Einnahmequelle.
      Als wir das erst mal zu unserem Vorhaben hier recherchiert haben, haben wir uns aber schnell gegen einen voll organisierte Tour entschieden. Zum
      einen wäre sie natürlich um ein Vielfaches teurer, zum anderen war schnell klar, dass sich das Vorhaben leicht selbst organisieren lässt und wir lieber spontan und flexibel, insbesondere aber auch nicht in einer riesigen Gruppe hier wandern wollen. Zugegeben, so ein Guide ist bestimmt toll, der einem viel interessante Dinge zu der Region und den Menschen erzählen kann, das als einziger Pluspunkt hat uns aber nicht gereicht.
      Die einzelnen Unterkünfte müssen wir uns auf dem Weg suchen, wenn wir aber früh genug in dem jeweiligen Ort ankommen, sollten aber genügend Teehäuser vorhanden sein, um immer einen Schlafplatz zu bekommen 😅✊🏻.

      Und so schnüren wir uns die Rucksäcke wieder auf die Rücken und nehmen die letzten 4 km, jetzt meist aufwärts, in Angriff. Vorbei an einem schönen Wasserfall und neben zahlreichen Yaks kämpfen wir uns bis in das kleine Dorf Benkar, wo wir die erste Nacht verbringen. Wir suchen uns eines der Teehäuser aus, bekommen ein kleines Zimmer und legen erst mal die Beine hoch. Die heisse Dusche kostet hier ca. 2,50 €, mittelgutes Wlan gibt es kostenlos und in der sich langsam aufwärmenden Küche können wir den frühen Abend mit noch mehr Ingwer-Honig Tee und leckerem Dal Baht (ein einfaches, preisgünstiges Alltagsgericht aus Linsensuppe, Reis und Gemüse der Saison) ausklingen lassen, bevor wir hundemüde in das mit ausreichend Decken gemütlich warme Bett kriechen.

      Heutige Wanderung von
      Lukla 2.840 m
      über
      Phakding 2.610 m
      bis nach
      Benkar 2.701 m

      Strecke insgesamt: 11,6 km
      Höhenmeter aufwärts: 867 m
      Höhenmeter abwärts: 1.012 m
      Reine Laufzeit: 3:36 h
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    • Day 5

      Phakding ➡️ Namche Bazar

      April 5, 2023 in Nepal ⋅ ☀️ -2 °C

      So unglaublich faszinierend und so unglaublich fordernd zugleich wird ein Tag wohl selten wieder werden...
      Nach ausgiebigem Frühstück sind wir heute gegen halb 9 Richtung Namche aufgebrochen, eine der am meisten gefürchteten Etappen des ganzen EBC Trek... 800 Höhenmeter, und man glaubt zu verzweifeln, wenn man nach 3 Stunden feststellt, dass man zwar unglaublich viel bergauf, aber im Endeffekt genauso auch bergab gegangen ist und noch nichts an Höhe gewonnen hat 😭 man denkt auch nicht, dass ein Mensch noch mehr Stufen verkraften kann... So gönnt man sich ein gutes Mittagessen und eine gepflegte Stunde Pause, um Kraft zu tanken. Bis man schließlich zur Hillary Bridge kommt ( Bucketlist Check ❣️) und feststellt, dass die letzten Kilometer noch steiler bergauf gehen, noch mehr Stufen haben als zuvor und man auf mittlerweile mehr als 3000 m nun doch bemerkt, dass die Luft langsam knapper wird. Jeder Schritt fällt schwerer, wir haben die ersten schon wieder bergab gehen sehen und auch ein nettes Paar aus den USA kam erst nach mehr als 12h in Namche an und ihr Guide befürchtet, dass es auf dem weiteren Weg für sie noch schwierig werden dürfte. Was einen für alles entschädigt ist die unglaubliche Natur... Und ich meine wirklich unglaublich! Außerdem die Menschen, die wir kennenlernen dürfen... Einige nette Deutsche, die wir zum Teil schon in Kathmandu getroffen haben oder auch erst hier. Spanier, Amerikaner, Kanadier und viele mehr. Und die herzlichen Nepalesen ( die Kinder könnte ich vom Fleck weg alle mit nach Hause nehmen! ) die einen fast alle mit einem freundlichen Namasté im Vorübergehen grüßen. Zum Teil betrachtet man uns aber auch staunend und fragend, ob wir wohl keinen Porter haben, warum wir unser Gepäck selber tragen 😅 tagsüber wohl gute 15 kg, die jeder von uns mit Wasser und Tagesrucksack mit sich trägt... Aber es macht auch unglaublich stolz, nach so einer Etappe zwar fix und alle, aber aus eigener Kraft den Weg gemeistert zu haben. Immerhin nochmal frisch geduscht ( wir durften sogar zusammen in die Dusche 😜 ) endet der Tag diesmal etwas später und wir freuen uns, dass wir nun 2 Tage hier zum Akklimatisieren verbringen können und morgen "nur" ein Anpassungstrek von 600 Höhenmeter ansteht, ganz entspannt mit leichtem Gepäck 🙃 und dann sehen wir auch morgen bei gutem Wetter den Everest zum ersten Mal 🤩 von weitem... Noch...Read more

    • Day 270

      EBC Trek 4: Von Namche bis Tengboche

      November 3, 2022 in Nepal ⋅ ☀️ 1 °C

      Auch heute war die Nacht irgendwie nicht so prickelnd, ich konnte ewig nicht einschlafen, wir waren nachts immer mal wieder wach und nicht wirklich ausgeschlafen, als wir um halb sieben zum Kaffee aufstehen.
      Aber wir fühlen uns ansonsten richtig gut, keinerlei höhenbedingte ungute Anzeichen und so stehen wir um 08:00 Uhr morgens bereit für die nächste Etappe.

      Zunächst ist diese für gute 6 km total easy, ein schöner Weg am Berghang entlang, kurze Steigungen und viele, fast flache Stücke immer mit Blick auf den Everest und die ganze Gebirgskette. Das Wetter ist, wie die letzten Tage super sonnig und wir sind erst mal ziemlich zügig unterwegs und freuen uns richtig über die angenehme Strecke.
      Doch dann geht es erst mal so richtig bergab 🤨.
      Die bis jetzt erlaufenen Höhenmeter müssen wir nun wieder bis auf 3.313 m über steile Felswege hinunter kraxeln und fluchen leise vor uns hin, wann dieser Weg endlich enden will. Mir graut jetzt schon vor dem Rückweg, wenn es heißt diese schreckliche Strecke mit unendlichen Felsstufen wieder hinauf laufen zu müssen 🥵🙈. Aber nun heißt es erstmal, über eine weitere Hängebrücke den Dudh Koshi Fluss zu überqueren, um dann die letzten 2 km zu bezwingen, die uns nach Tengboche auf 3.860 m bringen sollen.
      Immerhin ist dieser Aufstieg etwas angenehmer, mit nur noch vereinzelten Stufen, die uns zum fluchen bringen und wir schieben uns langsam aber stetig den Berg hinauf 😅🙈. Knapp 2 h später haben wir es dann geschafft und sind in Tengboche angekommen.

      Viel gibt es hier nicht zu sehen, der Ort besteht aus ein paar wenigen Lodges und dem tibetisch-buddhistischen Kloster Dawa Choling Gompa. Das Gebäude hatte es nicht einfach. Erbaut 1916 von Lama Gulu, wurde es am 15. Januar 1934 durch ein Erdbeben zerstört und anschließend wieder aufgebaut. Verursacht durch einen Funkenschlag brannte das Gebäude am 19. Januar 1989 bis auf die Grundmauern nieder, um nach dem erneuten Wiederaufbau beim Erdbeben in Nepal 2015 ein weiteres Mal zu großen Teilen einzustürzen.
      Das Kloster Tengboche liegt inmitten des Sagarmatha-Nationalparks, der seit 1979 zum UNESCO-Welterbe gehört, und bietet eine Rundsicht auf die Berge des Himalaya, darunter die bekannten Taboche (6501 m), Mount Everest (8848 m), Nuptse (7861 m), Lhotse (8516 m), Ama Dablam (6814 m) und Thamserku (6623 m).

      Wir setzen uns erst einmal in ein kleines Kaffe und
      probieren heute zum Mittag einen vegetarischen Sherpa Stew, also einen Art Gemüseeintopf, der echt lecker und sehr sättigenden ist. Zum Nachtisch teilen wir uns einen leckeren Brownie 🤩 und entspannen uns nach dem Einchecken auf der sonnigen Dachterrasse, bis es Zeit für das Abendessen ist. Da es hier nur drei grössere Lodges gibt, sind diese entsprechend voll und man bekommt ein wenig den Eindruck, man sei auf einer Skiausfahrt 😅🙈. Wir essen daher nur schnell auf, verkrümeln uns danach schnell in unser kleines Zimmer und lassen uns noch von einer (unglaublich schlechten) Netflixserie berieseln 😴.

      Heutige Wanderung von
      Namche Bazar 3.440 m
      bis nach
      Tengboche 3.860 m

      Strecke insgesamt: 10,2 km
      Höhenmeter aufwärts: 1.199 m
      Höhenmeter abwärts: 774 m
      Reine Laufzeit: 3:46 h
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    You might also know this place by the following names:

    Sagarmāthā Zone, Sagarmatha Zone

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