Nepal
Sagarmāthā Zone

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Travelers at this place
    • Day267

      EBC Trek 1: Von Kathmandu nach Benkar

      October 31 in Nepal ⋅ ☀️ 8 °C

      In der Nacht von Sonntag auf Montag ging es dann mit einer Woche Verzögerung endlich los, auf den Weg ins Himalaya.
      Wir sitzen nun um halb 2 Uhr nachts wieder in dem kleinen, engen Bus, haben so gut wie nicht schlafen können und los geht die wilde Fahrt nach Ramechhap. In der Trekking Hochsaison werden neuerdings die Flüge nach Lukla von dort aus abgefertigt, da der Flughafen Kathmandu sonst überlastet ist und viele Flüge ausfallen müssen. Für uns bedeutet das aber auch, eine nächtliche kurvenreiche Fahrt von ca. 4 h 🤢, die einem auch keine Möglichkeit zum Schlafen bietet, da wir unentwegt auf den teilweise unbefestigten Straßen durchgeschüttelt werden. Aber irgendwann ist auch diese geschafft und wir kommen im Morgengrauen an dem kleinen Flughafen in Ramechhap an. Ein Touristenbus nach dem anderen kommt hier an und es herrscht ein wildes Treiben.
      Wir müssen zu erst unseren Bordingpass abholen und das Gepäck wiegen lassen. Erlaubt sind eigentlich nur 10 kg, inkl. Wasserflaschen kommen wir aber auf etwa 12 kg, was aber auch keinen stört. Danach geht es zur Gepäckangabe und „Sicherheitskontrolle“, die im Grunde nur daraus besteht gefragt zu werden, ob man verbotene Gegenstände dabei hat 😅. Haben wir natürlich nicht und so stehen wir kurz darauf im Wartebereich und warten auf die Ankunft unserer Propellermaschine.

      Als sie ankommt, hüpft ein strahlender und „super cooler“ Pilot in Lederjacke und RayBan Brille aus dem Cockpit und bekommt von der netten Stewardess einen Kaffee überreicht, während nach und nach das Gepäck der 14 Passagiere eingeladen wird und wir dann endlich einsteigen können. Und dann geht es auch schon los.
      Der Flug dauert ca. 40 Minuten und führt uns zum Eingangstor des Himalayas, in das kleine Dorf Lukla und den dort befindlichen, wohl gefährlichsten Flughafen der Welt, den Tenzing-Hillary Airport (benannt nach dem neuseeländischen Bergsteiger Edmund Hillary und dem Sherpa Tenzing Norgay, die 1953 als erste Menschen auf dem Gipfel des Mount Everest standen).

      Die Hangneigung der nur 527 m langen Landebahn beträgt rund 12 %, und es kann nur bergwärts gelandet und talwärts gestartet werden. Das Ende der Startbahn bricht abrupt etwa 600 m tief zum Dudh Kosi ab. Diese Gegebenheit macht Starts und Landungen zu einem Erlebnis und den Flugplatz zu einem der weltweit gefährlichsten Plätze. Obwohl es nur eine Start- und Landebahn gibt, erfolgen Starts und Landungen in entgegengesetzter Richtung mitunter im Abstand von wenigen Minuten, wobei das gestartete Flugzeug im Dudh-Kosi-Tal auf einer tieferen Flughöhe bleibt und so dem gleichzeitig im Landeanflug befindlichen Flugzeug mit etwas Höhenabstand in Gegenrichtung begegnet.
      Mit einer täglichen Abfertigung von über 50 Flügen ist Lukla in der Hochsaison der meistfrequentierte Inlandsflughafen im Nepal. Die Fluggesellschaften und Piloten stehen bei der Abwicklung unter großem Zeitdruck, da einerseits oft große Staus am Flughafen Kathmandu/Ramechhap und in Lukla mit mehrtägigen Wartezeiten entstehen, andererseits nachmittags auch bei prinzipiell gutem Wetter Lukla aufgrund der Berg- und Talwind-Zirkulation oft eintrübt. Seit dem bislang schwersten Unfall vom 8. Oktober 2008, der auf schlechte Sicht zurückzuführen war, wird etwas vorsichtiger verfahren und öfter Flüge abgesagt, sobald die Sicht in Lukla nicht mehr gewährleistet ist.
      Bei dem Unglück hatten die Piloten aufgrund schlechten Wetters Schwierigkeiten, die Landebahn auszumachen. Beim dennoch durchgeführten Landeversuch flog das Flugzeug zu tief und versetzt zur Bahn an und stürzte in die Bergflanke unmittelbar vor der Landebahn. 16 Touristen und 2 Crewmitglieder starben, nur einer der Piloten überlebte schwer verletzt.

      Der Flug ersetzt eine einwöchige Anreise zu Fuß von Jiri aus, ansonsten ist die Khumbu-Region nur per Hubschrauber bzw. per Flugzeug erreichbar.
      Und so sind wir froh, dass wir nun einen frühen Flug ergattert haben und um kurz vor 9:00 Uhr in Lukla sicher landen. Der Flug selber war total schön und ruhig und kurz vor der Landung eröffnete sich uns der erst Blick auf das Himalaya und den Gipfel des Mount Everests 🤩.

      Nach der Landung bekommen wir unser Gepäck und machen uns nun direkt auf den Weg, der uns erst mal durch das hübsche Dorf Lukla führt.
      Hier ist noch alles vorhanden, was das Touristenherz begehrt, es gibt Geldautomaten, unzählige Restaurants, Bars und Lodges und noch mehr Geschäfte. Das verwundert aber auch nicht, immerhin kommen alle hier einmal durch, die in Richtung Mount Everest unterwegs sind und sitzen hier aufgrund verschobener Flüge immer mal wieder mehrere tausend Touristen für ein paar Tage fest.
      Am Ende des Dorfes müssen wir noch eine Wandergenehmigung für ca. 20 € kaufen, unsere Daten hinterlassen und bekommen dafür eine Chipkarte, die wir auf der Wanderung immer mal wieder an verschiedenen Checkpoints vorzeigen und scannen lassen müssen.

      Die erste Etappe auf dem Everest Base Camp Trek führt zunächst hauptsächlich bergab über Steinstufen und Schotterwege, vorbei an traumhaften Wäldern und Tälern, über ziemlich lange und schaukelnde Hängebrücken und immer wieder blitzt irgendwo ein schneebedeckter Gipfel hervor.
      Wir merken schnell, dass es ein ganz anderes Wandern mit 12 kg Gepäck auf dem Rücken ist und sind froh, die Wanderstöcke gekauft zu haben. Während es bei der Ankunft in Lukla noch empfindlich kalt war, scheint nun die Sonne in das Tal und wir pellen uns aus dem Zwiebellook und wandern im Shirt weiter.
      Nach gut 2,5 h und 8 km kommen wir in dem Dorf Phakding an, wo wir eine Pause machen, heißen Ingwer-Honig Tee und eine Suppe bekommen, während wir uns in der Sonne trocknen lassen.
      Wir müssen zugeben, der Weg hat es (jetzt schon) in sich und wir müssen wirklich fassungslos den Sherpas zuschauen, wie sie mit ihrer meist kleinen und dünnen Statur mindestens zwei bis drei von unseren Rucksäcken auf dem Rücken tragen und dann noch an uns vorbei ziehen 😅🙈🙈.

      Die meisten Touristen, die hier in der Everest Region (und auch in der ganzen Himalaya Region) wandern, lassen sich die Tour durch einen der unzähligen Touranbieter organisieren. Darin enthalten sind die An- und Abreise, Unterkünfte, Mahlzeiten, ein Guide und eben auch das Tragen von Gepäck, sodass man hier nur seinen Tagesrucksack selbst tragen muss. Auch kann man sich natürlich nur einen Sherpa für das Tragen seines Rucksacks organisieren und das ist für die Locals hier natürlich auch eine wichtige Einnahmequelle.
      Als wir das erst mal zu unserem Vorhaben hier recherchiert haben, haben wir uns aber schnell gegen einen voll organisierte Tour entschieden. Zum
      einen wäre sie natürlich um ein Vielfaches teurer, zum anderen war schnell klar, dass sich das Vorhaben leicht selbst organisieren lässt und wir lieber spontan und flexibel, insbesondere aber auch nicht in einer riesigen Gruppe hier wandern wollen. Zugegeben, so ein Guide ist bestimmt toll, der einem viel interessante Dinge zu der Region und den Menschen erzählen kann, das als einziger Pluspunkt hat uns aber nicht gereicht.
      Die einzelnen Unterkünfte müssen wir uns auf dem Weg suchen, wenn wir aber früh genug in dem jeweiligen Ort ankommen, sollten aber genügend Teehäuser vorhanden sein, um immer einen Schlafplatz zu bekommen 😅✊🏻.

      Und so schnüren wir uns die Rucksäcke wieder auf die Rücken und nehmen die letzten 4 km, jetzt meist aufwärts, in Angriff. Vorbei an einem schönen Wasserfall und neben zahlreichen Yaks kämpfen wir uns bis in das kleine Dorf Benkar, wo wir die erste Nacht verbringen. Wir suchen uns eines der Teehäuser aus, bekommen ein kleines Zimmer und legen erst mal die Beine hoch. Die heisse Dusche kostet hier ca. 2,50 €, mittelgutes Wlan gibt es kostenlos und in der sich langsam aufwärmenden Küche können wir den frühen Abend mit noch mehr Ingwer-Honig Tee und leckerem Dal Baht (ein einfaches, preisgünstiges Alltagsgericht aus Linsensuppe, Reis und Gemüse der Saison) ausklingen lassen, bevor wir hundemüde in das mit ausreichend Decken gemütlich warme Bett kriechen.

      Heutige Wanderung von
      Lukla 2.840 m
      über
      Phakding 2.610 m
      bis nach
      Benkar 2.701 m

      Strecke insgesamt: 11,6 km
      Höhenmeter aufwärts: 867 m
      Höhenmeter abwärts: 1.012 m
      Reine Laufzeit: 3:36 h
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      Traveler

      Auf den Teil der Reise freuen wir uns besonders 😃

      Traveler

      😀 Wir uns auch 🤩

       
    • Day270

      EBC Trek 4: Von Namche bis Tengboche

      November 3 in Nepal ⋅ ☀️ 1 °C

      Auch heute war die Nacht irgendwie nicht so prickelnd, ich konnte ewig nicht einschlafen, wir waren nachts immer mal wieder wach und nicht wirklich ausgeschlafen, als wir um halb sieben zum Kaffee aufstehen.
      Aber wir fühlen uns ansonsten richtig gut, keinerlei höhenbedingte ungute Anzeichen und so stehen wir um 08:00 Uhr morgens bereit für die nächste Etappe.

      Zunächst ist diese für gute 6 km total easy, ein schöner Weg am Berghang entlang, kurze Steigungen und viele, fast flache Stücke immer mit Blick auf den Everest und die ganze Gebirgskette. Das Wetter ist, wie die letzten Tage super sonnig und wir sind erst mal ziemlich zügig unterwegs und freuen uns richtig über die angenehme Strecke.
      Doch dann geht es erst mal so richtig bergab 🤨.
      Die bis jetzt erlaufenen Höhenmeter müssen wir nun wieder bis auf 3.313 m über steile Felswege hinunter kraxeln und fluchen leise vor uns hin, wann dieser Weg endlich enden will. Mir graut jetzt schon vor dem Rückweg, wenn es heißt diese schreckliche Strecke mit unendlichen Felsstufen wieder hinauf laufen zu müssen 🥵🙈. Aber nun heißt es erstmal, über eine weitere Hängebrücke den Dudh Koshi Fluss zu überqueren, um dann die letzten 2 km zu bezwingen, die uns nach Tengboche auf 3.860 m bringen sollen.
      Immerhin ist dieser Aufstieg etwas angenehmer, mit nur noch vereinzelten Stufen, die uns zum fluchen bringen und wir schieben uns langsam aber stetig den Berg hinauf 😅🙈. Knapp 2 h später haben wir es dann geschafft und sind in Tengboche angekommen.

      Viel gibt es hier nicht zu sehen, der Ort besteht aus ein paar wenigen Lodges und dem tibetisch-buddhistischen Kloster Dawa Choling Gompa. Das Gebäude hatte es nicht einfach. Erbaut 1916 von Lama Gulu, wurde es am 15. Januar 1934 durch ein Erdbeben zerstört und anschließend wieder aufgebaut. Verursacht durch einen Funkenschlag brannte das Gebäude am 19. Januar 1989 bis auf die Grundmauern nieder, um nach dem erneuten Wiederaufbau beim Erdbeben in Nepal 2015 ein weiteres Mal zu großen Teilen einzustürzen.
      Das Kloster Tengboche liegt inmitten des Sagarmatha-Nationalparks, der seit 1979 zum UNESCO-Welterbe gehört, und bietet eine Rundsicht auf die Berge des Himalaya, darunter die bekannten Taboche (6501 m), Mount Everest (8848 m), Nuptse (7861 m), Lhotse (8516 m), Ama Dablam (6814 m) und Thamserku (6623 m).

      Wir setzen uns erst einmal in ein kleines Kaffe und
      probieren heute zum Mittag einen vegetarischen Sherpa Stew, also einen Art Gemüseeintopf, der echt lecker und sehr sättigenden ist. Zum Nachtisch teilen wir uns einen leckeren Brownie 🤩 und entspannen uns nach dem Einchecken auf der sonnigen Dachterrasse, bis es Zeit für das Abendessen ist. Da es hier nur drei grössere Lodges gibt, sind diese entsprechend voll und man bekommt ein wenig den Eindruck, man sei auf einer Skiausfahrt 😅🙈. Wir essen daher nur schnell auf, verkrümeln uns danach schnell in unser kleines Zimmer und lassen uns noch von einer (unglaublich schlechten) Netflixserie berieseln 😴.

      Heutige Wanderung von
      Namche Bazar 3.440 m
      bis nach
      Tengboche 3.860 m

      Strecke insgesamt: 10,2 km
      Höhenmeter aufwärts: 1.199 m
      Höhenmeter abwärts: 774 m
      Reine Laufzeit: 3:46 h
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    • Day271

      EBC Trek 5: Von Tengboche bis Dingboche

      November 4 in Nepal ⋅ ☀️ -2 °C

      Die heutige Nacht war deutlich angenehmer, auch wenn das Bett einem harten Brett glich. Immerhin konnten wir gut einschlafen und ich war erst um 4 Uhr morgens wach und konnte als es hell wurde noch einmal einschlafen. Ob die leichten Schlafprobleme auch an der Höhe liegen, wissen wir nicht genau, vermutlich ist es die Kombination aus Höhe, Kälte und unbequemen Betten 😅.

      Ab 07:00 Uhr macht sich dann der ganze Gruppentrupp geräuschvoll auf dem Weg zum Frühstück, während wir beschließen, noch liegen zu bleiben und die anderen erst einmal los laufen zu lassen. So können wir dann auch in Ruhe unser Frühstück aus Toast, Porridge und Tee genießen, bevor wir gegen halb 10 Uhr als die letzten die Lodge verlassen.

      Heute stehen nochmal 10,5 km und eine Erhöhung von ca. 600 m auf dem Plan. Der Weg führt uns heute erst gemütlich durch einen Art Wald, bevor es langsam und angenehm immer weiter bergauf führt. Doch auch, wenn die Strecke heute viel ebener und ohne steile Steigungen auskommt, merken wir die 4.000 Höhenmeterschwelle deutlich. Die Schritte werden auch auf flacher Strecke langsamer, das Sprechen fällt schwerer und wir müssen öfter einmal kurze Verschnaufpausen machen.
      Aber nichts desto trotz ist dieser Wandertag wieder ein wunderschöner. Die Sonne scheint weiterhin, die Aussicht verändert sich und die Natur wird rauer, felsiger und Bäume gibt es nun auch keine mehr.
      Die letzten 2 km geht es auf einem Hochplateau entlang, umgeben von schneebedeckten Berggipfeln und dem Dudh Koshi Fluss, der sich in seiner eiskalten Farbe durch das Tal schlängelt.

      So allmählich merken wir auch die sinkenden Temperaturen, denn trotz der starken Sonne ist der Wind nun eisig und es herrschen schon am Nachmittag ca. -3 Grad Celsius. Ab morgen wird die zweite Lage Klamotten auch zum Wandern ausgepackt werden müssen 🥶.

      Nach 3,5 h sehen wir dann nach einer letzten Kurve die Häuser des Ortes Dingboche und vor allem ich bin heute ziemlich froh darüber 🥵.
      Wir nehmen hier ein Zimmer in einer diesmal wieder kleinen Unterkunft mit super netten Gastgebern und haben seit Tagen mal wieder ein Doppelbett, das bei der Kälte durchaus hilfreich ist.

      Da wir gestern die Dusche für 10 € ausgelassen haben, ist diese heute dringend nötig. Hier oben läuft das aber ein wenig anders und die nette Dame der Lodge macht uns einen Bottich mit heißem Wasser fertig, aus dem wir uns mit einer Kelle bedienen können 😅🙈. Auch wenn das erstmal nicht so toll klingt, das heisse Wasser tut unglaublich gut und sauber kriegt man sich so auch 🧼💦.

      Ich spüre nun leichte Kopfschmerzen und wir trinken Wasser, Tee, essen Kartoffelsuppe und halten uns in einem von der Sonne aufgeheizten Wintergarten warm, bevor wir zum Abendessen in den gemütlichen Geneinschaftsraum gehen. Hier gibt es noch mehr Tee und um halb acht Uhr liegen wir dann bereits im Bett und hoffen, dass wir eine erholsame Nacht haben. Morgen ist der zweite und letzte Akklimatisierungstag angesagt, also ausschlafen und gemütlich wandern gehen. Wir hoffen, dass wir bis dahin die Höhe gut verkraften.

      Heutige Wanderung von
      Tengboche 3.860 m
      bis nach
      Dingboche 4.410 m

      Strecke insgesamt: 10,5 km
      Höhenmeter aufwärts: 823 m
      Höhenmeter abwärts: 359 m
      Reine Laufzeit: 3:25 h
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    • Day8

      4500m toujours pas mal à la tête

      November 10 in Nepal ⋅ ☀️ 0 °C

      Bon là clairement on en prend plein la vue, nous longeons une chaine de montagne, sorte de chaine des Aravis de l'Himalaya. Au loin se dessine le cho Oyu, frontière entre le Tibet et le Nepal. Il commence à faire franchement froid aussi, il gèle dans la chambre mais avec nos sacs de couchages -20° on y craint pas.Read more

      Traveler

      👍

      Traveler

      c'est quoi le repas ?

      Traveler

      top!!!

      Traveler

      oui le cadre était magique !

      6 more comments
       
    • Day274

      EBC Trek 8: Von Lobuche zum Basecamp

      November 7 in Nepal ⋅ ⛅ -4 °C

      Diese Nacht war die schlimmste bisher, es war so unglaublich kalt und der wenige Sauerstoff führte dazu, dass ich so gut wie gar nicht schlafen konnte. Ein Gefühl der Panik kommt immer wieder auf, wenn man denkt, keine Luft zu bekommen und immer wieder ganz tief einatmen muss. Dazu habe ich nun auch starke Halsschmerzen und einen schmerzhaften trockenen Husten, die Kopfschmerzen kommen und gehen und ich weiß nicht, ob sie von dem verspannten Rücken oder der Höhe oder von beidem kommen.

      Ich bin froh, als es endlich hell wird und wir uns unten in den zwar noch kalten Gemeinschaftsraum setzen, aber immerhin heißen Tee trinken können. Wir lassen uns Zeit und die anderen Wanderer schon einmal starten und machen uns erst auf den Weg, als die Sonne unseren weiteren Weg aufwärmt.

      Die ersten 5 km gehen abwechselnd flach und steil über Geröll und wären eigentlich gut zu meistern, wäre hier jetzt nicht so unglaublich viel los, dass es sich regelrecht staut und einen immer wieder aus seinem Gehrythmus bringt, was gleich doppelt so anstrengend ist. Aber schließlich kommen wir in der letzten dauerhaft bewohnten Ortschaft vor dem Everest Base Camp, Gorak Shep, an. Hier suchen wir uns erst einmal eine Unterkunft für die Nacht, essen eine Kleinigkeit und können unser Gepäck abstellen, bevor wir nur mit dem Tagesrucksack die finale Etappe zum Base Camp in Angriff nehmen.
      Ich spüre heute die Höhe und den fehlenden Schlaf ziemlich stark, aber das Erreichen des Base Camps ist nun so nah, dass die letzten Kräfte mobilisiert werden 😮‍💨🥵😅.
      Die 3 km lange Wanderung ist ohne Gepäck deutlich angenehmer, aber jeder Schritt führt dennoch zu einer Schnappatmung. Wir laufen wieder in der ganzen Horde immer am Khumbu Gletscher entlang und hoffen nach jeder Kurve, endlich am Ziel zu sein. Und dann ist es auch endlich so weit. Vor uns glitzert ein großer vereister Gletschersee und dahinter können wir schon von hier oben den berühmten Stein des Base Camps (und all die Touristen) sehen. Also nehmen wir noch einmal die Beine in die Hand, vorbei an einer tiefen Gletscherspalte 😳 und haben es dann endlich geschafft 🥳🥳🥳🥳. Was für ein tolles Gefühl. Der Gipfel des Mount Everest zeigt sich uns immer wieder, die kleinen Wolken ziehen brav vorbei und wir stehen also nun hier, wo für die verrückten Bergsteiger das Abenteuer erst anfängt. Da die Saison der Bergsteiger erst im Frühjahr ist, sehen wir jetzt die zu dieser Zeit hier aufgebaute Zeltstadt nicht. Das macht aber gar nichts, der Ort ist auch so irgendwie magisch, hat sich hier doch schon so viel Erfolg und Tragik abgespielt.
      Wir machen freudestrahlend unser von Kathmandu bis hierher mitgeschlepptes Dosenbier auf und für den Moment sind alle Schmerzen und körperlichen Qualen vergessen 🍻.
      Und dann beginnt der Krieg um ein schönes Foto 🙈😆. Teilweise muss man wirklich mit dem Kopf schütteln, wie egoistisch sich die einen und wie selten dämlich sich die anderen verhalten, nur um DAS Bild zu bekommen. Wir quatschen mit zwei anderen Deutschen und versuchen uns nicht zu sehr aufzuregen, tauschen stattdessen schnell die Handys und dann hat auch schon jeder sein Photo ohne viel Aufregung im Kasten. Auf die Diskussionen mit den Leuten hier haben wir echt keine Lust und lassen uns lieber die gute Laune nicht vermiesen. Schließlich sind wir ja auch ein Teil der Touristenmasse 🙈🥲.

      Und dann heißt es auch schon langsam wieder den Rückweg antreten, denn windig und kalt ist es trotz der Sonne natürlich trotzdem hier oben. Leider kommt damit auch das schlechte Körpergefühl zurück und wir (aber besonders ich) kämpfen uns die letzten Kilometer zurück. Als wir in der Unterkunft ankommen, sind wir so kaputt, dass wir erstmal nur auf dem Bett sitzen können und tief ein- und ausatmen müssen. Die Kälte im Zimmer treibt uns dann allerdings schnell in den Speisesaal, wo immerhin allmählich der Ofen angemacht wird. So erschöpft habe ich mich wirklich lange nicht mehr gefühlt und auch der warme Tee und eine große Portion Nudeln hilft nur kurze Zeit. Denn obwohl es langsam schön warm im Raum wird, verspüre ich den unbedingten Drang, mich hinlegen zu müssen und schlafen zu wollen. Zwar genügen heute die gemeinsame Decke und unsere beiden Schlafsäcke, um uns im Bett warm zu halten, schlafen kann ich leider trotzdem so gut wie keine Minute. Wieder macht mir die Höhe zu schaffen und ich wälze mich nur hin und her, muss ständig husten und bekomme schlecht Luft. Manu geht es etwas besser, aber auch er ist immer wieder wach. Und so quälen wir uns durch eine weitere Nacht in fast 5.000 m Höhe und ich kann es kaum erwarten, wieder in lebensfreundlichere Höhen zu kommen.

      Heutige Wanderung von
      Lobuche 4.910 m
      über Gorakshep 5.190 m
      bis zum Mount Everest Base Camp 5.364 m
      und zurück nach Gorakshep 5.190 m

      Strecke insgesamt: 12 km
      Höhenmeter aufwärts: 501 m
      Höhenmeter abwärts: 273 m
      Reine Laufzeit: 5:02 h
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      Traveler

      ❤️❤️

      Traveler

      so toll diese Farben

      Traveler

      so voll wie auf dem Kudamm🙄

      2 more comments
       
    • Day272

      EBC Trek 6: Hike high - sleep low

      November 5 in Nepal ⋅ ☀️ -5 °C

      Die Nacht war leider ein weiteres Mal bescheiden 😖.
      Ich konnte wieder ewig nicht einschlafen, erst war es zu kalt, mit Schlafsack dann irgendwann zu warm und wir beide wurden mehrmals in der Nacht mit dem Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen, wach, bis am Morgen dann Manu eisig kalt war.

      Also stehen wir auf und genießen erst einmal ein kleines Frühstück mit Kaffee und Kakao, während wir übereinstimmend feststellen, dass heute der erste Tag ist, an dem wir so überhaupt keine Lust auf eine Wanderung haben. Wir sind müde, mein Kopf und meine Schultern schmerzen und das Atmen fällt uns immer noch schwer.
      Aber, es gibt keine Ausreden, gerade auf der jetzigen Höhe ist die Akklimatisierungswanderung wichtig, insbesondere wenn man schon leichte Kopfschmerzen etc. hat.

      Für die meisten Menschen ist eine Höhe von 3.000 - 6.000 Meter über dem Meeresspiegel nicht das, woran der Körper täglich gewöhnt ist. Bei 3.000 Meter zum Beispiel liegt der Sauerstoffgehalt bereits bei nur noch 70 % des normalen Wertes, bei einer Höhe von 4.410 m wie in Dingboche bei nur noch 60 %. Bei Wanderungen in diesen Höhen muss der Körper viel Energie aufwenden und sich darauf einstellen, weniger Sauerstoff zur Verfügung zu haben. Ein zu schnelles Aufsteigen kann daher zur Höhenkrankheit (Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit) und möglicherweise noch gefährlicheren Komplikationen wie einem Gehirn- und Lungenödem führen. Um dem vorzubeugen, ist es also nötig ein paar Spielregeln einzuhalten. Man sollte die jeweils aktuelle Höhe um nicht mehr als 300-500 Meter pro Tag erhöhen und jeweils mindestens einen Pausentag einlegen, wenn man insgesamt 900 - 1000 m Höhenmeter überwunden hat.
      Die an solchen Tagen empfohlene Wanderung in eine höhere Höhe mit anschließendem Abstieg bereitet den Körper auf die in den folgenden Tagen noch zu erreichende Höhenmeter vor, ohne in die Gefahr der Höhenkrankheit zu kommen.

      Da wir das ja nun alles schon wissen, ziehen wir uns nach dem Frühstück um und machen uns widerwillig gegen 10 Uhr auf den Weg in Richtung Nangkartshang Peak, einem Gipfel auf 5.083 m 🙈😳. Für diesen Weg packen wir dann auch heute das erste Mal die zweite Lage Wanderkleidung, inklusive Handschuhe und Mütze aus.

      Der Weg führt uns aus Dingboche direkt auf den umliegenden Bergkamm und es geht 3 km stetig bergauf. Diese Wanderung ist mit Abstand die anstrengendste bislang und das sogar ohne Gepäck. Zunächst müssen wir ca. alle 10 Minuten eine Verschnaufpause einlegen, mit steigender Höhe erfolgt diese nach fast allen 20 Schritten 😮‍💨😮‍💨. Würden wir auf den letzten Metern nicht den Gipfel schon sehen, wir würden überlegen umzukehren. Aber so bezwingen wir den letzten Aufstieg nur noch durch reine Willenskraft und sind auf unserem ersten 5.000er angekommen 🥳🥳🥳. Von hier aus sehen wir nun auch die ersten Gletscherseen Chola Lake und Dowo Tso. Eine traumhaft schöne Aussicht. Ein paar schnelle Bilder und eine glückliche Umarmung später machen wir uns dann aber auch schon wieder auf den Rückweg und stolpern die steilen Zickzackwege wieder hinunter. Der Wind bläst uns eisig um die Ohren und wir sind überglücklich, als wir in unserem, von der Sonne aufgewärmten Zimmer ankommen. Die Wärme im Zimmer führt dann auch dazu, dass wir ein wenig Schlaf nachholen können und am späten Nachmittag mit einem riesigen Hunger aufwachen.

      Langsam trudeln auch die Wanderer aus Tengboche ein und wir sitzen den Abend im warmen Gemeinschaftsraum mit Nudeln und Tee und können noch den golden leuchtenden Gipfel des Ama Dablam bestaunen.
      Zwei Nächte und zwei Wandertage trennen uns nun noch vom Everest Base Camp ✊🏻✊🏻.

      Heutige Wanderung von
      Dingboche 4.410 m
      zum Gipfel Nangkartshang 5.083 m
      und zurück nach Dingboche 4.410 m

      Strecke insgesamt: 6 km
      Höhenmeter aufwärts: 708 m
      Höhenmeter abwärts: 709 m
      Reine Laufzeit: 3:11 h
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      Traveler

      Meine Bewunderung ist euch sicher! 👍🤗

       
    • Day9

      5300m, ok un peu mal à la tête

      November 11 in Nepal ⋅ ☀️ -9 °C

      Ca y est on a dépassé l'altitude du Mont Blanc ! On se fait l'ascension du Gokyo Ri (5360) dans les nuages et le vent mais le point positif c'est qu'on est tous seuls au sommet. Quand les nuages se poussent enfin on a une sacrée vue sur les hauts sommets himalayens. Par contre un petit mal de tête qui commence pour tous les 2 : un diamox, un doliprane et ça va mieux.Read more

      Traveler

      Trop beau ! 🤩

      Traveler

      wahou

      La vache il a l’air de faire froid! Trop belle la photo du lac et des montagnes [Nata]

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    • Day11

      Cho La Pass

      November 13 in Nepal ⋅ ☀️ -7 °C

      Départ a 5h du matin, Julie est sapée comme jamais (5 vestes, 3 pantalons, 2 paires de gants) pour passer ce fameux col a 5400m, réputé particulierment froid et venté. Après 3h de marche (et un coup de chaud pour Julie) on finit par l'atteindre, et on fait quelques pas sur le glacier avec nos petits crampons fraîchement achetés à Katmandou. Sur la descente on voit la face nord du Cholatse, impressionnante.
      Une bonne journée avec 30 km de marche et des paysages toujours aussi fous !
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      Traveler

      Le coup de chaud 😅! je vois bien la scène, magnifique vos photos

      Traveler

      J’aurais bien aimé voir ça😜photos magnifiques. Merci.

      Traveler

      majestueux !!!

      2 more comments
       
    • Day273

      EBC Trek 7: Von Dingboche nach Lobuche

      November 6 in Nepal ⋅ ☀️ -7 °C

      Die heutige Nacht war fast schon richtig gut, die Temperatur hat gestimmt, das Atmen viel uns leichter und sogar geträumt habe ich irgendwas, was zumindest heißt, dass ich mal richtig am Schlafen war 😅👍🏽.

      Wir lassen am Morgen die aufgehende Sonne noch unsere Klamotten aufwärmen und das Handy aufladen, bevor wir gegen 10 Uhr wieder auf dem Trek sind.
      Heute stehen noch mal um die 8 km und „nur“ 500 Höhenmeter auf dem Programm, sodass sich die ersten 4 km relativ entspannt auf einer Hochebene mit nur leichter Steigung gehen lassen. Die gestrige Höllenwanderung hat uns in jedem Fall ganz gut getan und wir fühlen uns auch recht fit. Nur richtig eisig ist es jetzt geworden, -4 Grad zeigt das Thermometer, aber die Sonne scheint weiterhin den ganzen Tag für uns und lässt uns den kalten Wind besser ertragen 🤩.

      In dem kleinen Ort Thukla machen wir eine kleine Mittagspause und sehen dabei bereits den uns bevorstehenden Anstieg 🫣🥵. Noch 3 km sollen es bis zu unserem heutigen Ziel sein, einer davon geht direkt in Serpentinen und Felsstufen steil bergauf und verlangt uns nochmal alles ab. Mit vielen kleinen Pausen kommen wir aber nach einer knappen Stunde oben an und sehen erstmal unzählige Steinstapel in der Fläche. Es handelt sich hierbei um einen Gedenkstätte für alle Todesopfer der Besteigungen des Mount Everest (und auch der anderen umliegenden Gipfel). Jedem Toten ist mit einem sogenannten Steinmann, die letzte Ehre erwiesen, manche Verstorbenen haben einen Art Schrein mit Inschriften. In jedem Fall sind hier ziemlich viele dieser Steinmännchen, die Inschriften zeigen, dass die meisten erst beim Abstieg verstorben sind. Ganz schön heftig zu sehen aber auch noch einmal mahnend für alle.

      Die letzten zwei Kilometer gehen zum Glück wieder relativ flach auf einer weiteren Hochebene entlang, denn selbst hier merken wir immer mehr die müden Beine, den schmerzenden Rücken und vor allem die dünne Luft. Und dann sind wir in Lobuche auf 4.910 m angekommen und beziehen das nächste kalte Zimmer und versuchen in den letzten Sonnenstrahlen noch ein wenig die nass geschwitzten Klamotten zu trocknen.

      Am Abend wird der Ofen angemacht und wir wärmen uns noch ein paar Stunden in dem Gemeinschaftsraum auf, bevor wir uns mit Schlafsack und Decke ins Bett einmummeln und darauf warten, dass es warm wird.

      Heutige Wanderung von
      Dingboche 4.410 m
      bis nach
      Lobuche 4.910 m

      Strecke insgesamt: 8,8 km
      Höhenmeter aufwärts: 830 m
      Höhenmeter abwärts: 203 m
      Reine Laufzeit: 3:17 h
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      Traveler

      Das "missing Blatt" macht den Weg nicht einladender🤔aber die Fotos sind wie immer fantastisch. Liebe Grüße

       
    • Day12

      Kalapathar & Everest Base Camp

      November 14 in Nepal ⋅ ⛅ -8 °C

      Toujours en pleine forme, on visite le camp de base de l'Everest (vide à cette période de l'année, les alpinistes tentent habituellement l'ascension au printemps). On enchaîne sur un coucher de soleil depuis le Kalapattar avec vue sur le Nuptse, le Lhotse et l'Everest. On y retourne le lendemain matin pour faire l'ascension jusqu'au sommet cette fois (5560, point culminant du trek).Read more

      Traveler

      trop trop beau !!!

      Traveler

      Ouah j’adore! C’est magnifique

      Traveler

      Ça c’est pour moi !

      Traveler

      sunset lover 🥰

      5 more comments
       

    You might also know this place by the following names:

    Sagarmāthā Zone, Sagarmatha Zone

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