New Zealand
Acre Creek

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22 travelers at this place
  • Day216

    Will gar nicht lange stören

    April 15, 2019 in New Zealand ⋅ 🌙 12 °C

    Wir mussten zuletzt tendenziell eher unverhältnismäßig lange darauf warten, eine Brücke überqueren zu können, die vor drei Wochen aus dem Leben gespült wurde.
    Vom Wasser.
    Kann ja niemand ahnen, dass da Wasser drunter durchfließt unter der Brücke.
    „Der Fluss da unter der Brücke? Nee, der führt schon nicht irgendwann mal mehr Wasser, kannste ruhig nen halben Meter drüber bauen den Bums!“
    Verdammte Neuseeländer.

    Aber ich will den Jungs hier kein Unrecht tun, die Ersatzbrücke war 1A.
    Durch diese Verzögerung haben wir eine Weile in und um Wanaka verbracht und sind erst vor kurzem an die Westküste gefahren.
    Zum Allgemeinbild der Örtlichkeiten passt auch der Umstand, dass die Gletscher Franz Josef und Fox geschlossen waren.
    Wasser eben.
    Man muss allerdings auch sagen, dass sich hier für eine ganze Weile ein mietnomadiges Regenwetter gehalten hat und die unglücklichen Vorkommnisse möglicherweise nicht böswilliger Natur waren.
    Man weiß es ja nicht.
    Ich will das ganze auch nicht schlechter reden als Pizza Hawaii; es gab auf unserem Weg hierher trotz allem wunderschöne Flüsse, Seen, Berge und Landschaften, die jeweils ein eigenes Reiseziel sein könnten.
    Der Grund für diesen jetzt doch länger als gedachten Eintrag ist auch eigentlich, dass wir euch die Bilder nicht vorenthalten möchten, die wir eben von dieser Natur um uns rum gemacht haben und die im nächsten, wahrscheinlich wieder Action- und Highlightgepackten Update unter Umständen verloren gehen würden.
    Also macht euch eure Lieblings-Modern Talking CD an, lasst die Welt da draußen mal kurz hinter euch und begebt euch auf eine Traumreise (hab ich von ’nem angehenden Pädagogen gelernt) in das wundervolle Land jenseits des großen Teichs, in dem Lamas und Schafe noch friedlich nebeneinander grasen.
    Viel Spaß, Bussi und bis zum nächsten Mal.
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  • Day134

    Wild Wild West Coast

    June 22, 2020 in New Zealand ⋅ ☀️ 13 °C

    Auf dem Weg zu unserem Couchsurfing-Gastgeber Andrew (63 Jahre) fahren wir zuerst zur Puzzle World 🧩 einer Rätsel- und optischer Illusionsausstellung in Wanaka. Nachdem wir den Weg aus dem Labyrinth gefunden und uns ausgepuzzelt haben, geht es in die atemberaubende Natur der einsamen Westküste 🏞

    Vorbei an schneebedeckten Bergen 🏔 ,riesigen Bergseen geht es hinein in Regenwälder mit imposanten Wasserfällen, Hängebrücken und Höhlen. Ab in das subtropische Klima der Westküste 🚙 🌴 Wir bereuen, dass wir diesen Trip (reine Fahrzeit; 7 Stunden) in einem Ritt machen. Die letzten 2-3 Stunden fahren wir im Dunkeln 😠 Ab 17:30 Uhr verabschiedet sich nämlich die Sonne 🌄 und es wird uns ein wenig Bange, wie Andrew es finden wird, dass wir so spät ankommen. Er hatte uns zu dem Zeitpunkt fast 3 Tage lang nicht mehr auf unsere Nachrichten geantwortet 😬 Er empfängt uns trotzdem freundlich, aber mit einem leicht zickigen Unterton (was nur Philipp wahrnimmt) 🙋🏻‍♂️ Er teilt uns kurz darauf mit, dass wir doch leider nur eine Nacht bleiben können, weil er einen wichtigen Termin am nächsten Abend hat 🙁 Wir haben lange vermutet, dass wir im Auge des herannahenden Winters nicht mehr im Auto schlafen würden. Die Temperatur an der Westküste der Südinsel ist jedoch mit tagsüber zwischen 15 und 20 Grad und nachts zwischen 10 und 15 Grad, absolut Freedom-Camping-tauglich 🌡 Da ist es auch nicht tragisch, dass Andrew uns so freundlich es geht nach einer Nacht wieder heraus bittet 🙃 Wir haben außerdem von Lee und Baskets of Blessing so viele Lebensmittel und gekochtes Essen mitgegeben bekommen, dass wir problemlos Wochen damit auskommen 🥘 In der Kühltasche halten sich die vielen gefrorenen Essen eine Weile und das Obst und Gemüse verarbeiten wir eh im Handumdrehen 🥗

    Wir sortieren den nächsten Tag Frosty 🚙 noch mal neu, gehen laufen 🏃🏼‍♀️ waschen Wäsche 🧺 und uns selbst 🚿 und holen uns ein Datenpaket von unserem Mobilfunk-Anbieter 📱 Back to the road! 🛣 Wie schon in Christchurch gibt es auch hier einen gastfreundlichen Pub-Besitzer mit Geschäftssinn, der Freedom Camper bei sich auf dem Parkplatz stehen lässt 🍻 Dort verbringen wir also die erste Nacht seit dem Lockdown im Auto. Nach einem Cider und Hausbier im Pub schauen wir uns die Glühwürmchen-Höhle in der Nähe an. Bei leichtem Nieselregen und völliger Dunkelheit (auch auf der Landstraße auf dem Weg dahin), ist das ein magischer Ort und wir können unseren Augen kaum trauen 🌌 🤩 Leider mit alter Handykamera nicht so eindrucksvoll wie in echt 😄

    Am nächsten Tag geht es weiter die Küste entlang. Tolles Wetter ist angekündigt ☀️ Viele Camper sind hier unterwegs, obwohl wir uns nicht vorstellen wollen wie es im Sommer und ohne Corona sein muss 😅 Es macht Spaß wieder unterwegs zu sein!
    Wir erkunden viele kleine Orte, hier eine Jade-Werkstatt, da einen See mit Panoramablick und suchen uns jede Nacht einen neuen Stellplatz 🚙 Mit der Camping-App ist das alles wesentlich einfacher, als es noch vor 1-2 Jahrzehnten gewesen sein muss.

    Wir schlafen eine Nacht am Lake Brunner, idyllisch, aber sonst ist hier wirklich nichts los während der Corona-Zeit. Am nächsten Tag machen wir Frühstück mit Meerblick. Danach schauen wir uns die Pancake Rocks 🥞 und bizarren Felsformationen an. Ein Must-Do, wie uns gesagt wurde. Warum bei den Pancake Rocks auch die Blow Holes liegen wird uns vor Ort klar, als die großen Wellen das Wasser durch die Löcher in den Felsformationen nach oben schießen lässt 🌊 Wir suchen uns am nächsten Abend eine Telefonzelle, über die wir 1 Gigabyte Datenvolumen pro Tag bekommen 📲 Somit bereiten wir unser Abendessen in der dunklen Einkaufsstraße der Kleinstadt Westport zu und schauen beim Essen die Tagesschau und laden parallel eine neue Netflix-Folge runter 🎞 „Not“ macht erfinderisch 😅
    Abgewaschen wird dann in einer öffentlichen Toilette im Stadtzentrum, die in Neuseeland einen erstaunlich guten Standard haben 🧼 Ein paar zwielichtige Gestalten streunern in der Gegend rum, weshalb wir unseren Aufenthalt auch nicht überstrapazieren. So oder zumindest so ähnlich sehen viele unserer Tage „auf der Straße“ aus. Oftmals unbequem, aber die Erlebnisse am Tag machen es meist wieder wett 🤩

    Am Wochenende ist gutes Wetter angesagt 🌞 So schauen wir uns am nächsten Tag den Oparara Arch an, eine beeindruckende Felsformation/ -brücke und riesige Höhle ⛰ Von Karamea aus, dem nördlichsten mit dem Auto zu erreichenden Ort an der Westküste der Südinsel (wenn zu unverständlich, einfach googeln), wandern wir verschiedene kleine Strecken und erkunden die Natur 🌴

    Wir verbringen dort ebenfalls unsere zweite Nacht unserer gesamten Reise auf einem kostenpflichtigen Campingplatz ⛺️ Klein aber fein; sonst hätten wir eine Stunde zum nächsten Freedom Campingplatz fahren müssen. Wir nutzen noch die Küche für Pfannkuchen am Morgen und den Aufenthaltsraum für eine morgendliche Yogastunde 🧘🏼‍♀️ 🧘🏼‍♂️ Einen kleinen Adrenalin-Kick gibt es aber doch noch für uns, als plötzlich der Tank von Frosty leer ist bzw. auf Reserve schaltet, wir jedoch noch 75 km vor uns haben 😱 So schleichen wir mit 60km/h die Landstraße entlang und knobeln schon mal aus wer von uns zur nächsten Tanke joggen muss 🏃🏼‍♀️ Knapp und mit durstigen Frosty erreichen wir noch eine Tankstelle ⛽️
    Das soll es dann auch erstmal mit der Südinsel gewesen sein, denn nach fast 3 Monaten geht es abends auf die Überfahrt zur Nordinsel 🗾

    Auf dem Weg zur Fähre in Picton halten wir noch an verschiedenen Orten, essen Frühstück und vertreten uns die Beine auf kleinen Wanderwegen. Der zweite Versuch an den Nelson Lakes glückt uns auch und wir drehen eine kleine Runde🚶🏼‍♀️🚶🏼 Dies war uns nämlich beim ersten Besuch zu Anfang unserer Reise durch geschätzte drei Trillionen Sandflies nicht möglich gewesen 🦟

    Wir erreichen gerade noch rechtzeitig die Fähre, was bei uns schon fast Tradition ist, erst kurz vorm Ablegen anzukommen 😅 In der Warteschlange bereiten wir unser Abendessen zu: Philipp am Schnippeln & Jessy am Campingkocher bedienen und parallel ein Fotoshooting anleiten für ihren Mini-Job in Berlin 🥘 +📸 = 🙋🏼‍♀️ Dann geht es auf die Fähre, wo wir im vollen Aufenthaltsraum unsere Bürozeit starten ⛴ 👨‍💻 3 Stunden: Wir genießen das warme Abendessen, das den Raum nach indischem Curry schnuppern lässt, schreiben danach einige Emails und laden alle Akkus wieder auf 💻📲 Der Wellengang ist recht spürbar, aber nur wenige müssen sich auf der Fährtoilette nochmal was durch den Kopf gehen lassen 🤢 Wir halten durch und hoffen, dass unser Magen standhält. Denn am kommenden Wochenende in Auckland, soll es auf einen Segeltörn gehen ⛵️
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  • Day134

    Ein langer Tag..

    June 14, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 10 °C

    Nachdem wir gestern den ganzen Tag bei Regen im Auto mit Netflix verbracht hatten schien heute zum Glück größtenteils die Sonne wieder.

    Auf dem Plan standen ~300km Autofahrt und folgende Punkte:
    - Kaiteriteri Beach
    - Lake Rotoiti
    - Buller Gorge Swingbridge
    - Pancake Rocks

    Alles in allem war es sehr anstrengender aber lohnenswerter Tag.

    Als nächstes stehen zwei Gletscher auf dem Plan.
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  • Day37

    37th night - Acre Creek

    March 25, 2019 in New Zealand ⋅ 🌧 18 °C

    Am Montag wachten wir bei schlechtem Wetter auf. Es regnete schon am Morgen und wollte den ganzen Tag über nicht mehr aufhören.

    Somit frühstückten wir im Auto, machten uns fertig und fuhren dann nach Hokitika. Von dort aus war unser erstes Ziel die "Hokitika Gorge". Das ist Schlucht, die sich circa 30 Minuten von der Kleinstadt Hokitika entfernt befindet. Normalerweise, wenn die Sonne scheint, ist das Wasser sehr blau und wunderschön!

    Dort angekommen, regnete es natürlich immer noch wie aus Eimern. Somit startete ich mit meiner Regenjacke ins Freie und war natürlich, nachdem ich mir alles anschaute, klitschnass. Corinna machte noch Fotos, wo ich Angst hatte, das sie ins Wasser fällt. Ich hatte keine Lust und wurde lieber im Stehen nass, als mich zu bewegen. :D

    Später, als wir zurück in der Kleinstadt waren, gingen wir in ein Schmuckgeschäft, in dem Schmuckstücke aus dem besonderen grünen Stein hergestellt werden. Anschließend gönnte ich mir einen Walnuss-Karamell Brownie und eine heiße Schokolade aus der Whittakers Schokolade und wir bummelten noch ein wenig in der Stadt.

    Danach gingen wir noch kurz einkaufen und fuhren dann zur Bibliothek, wo ich kostenloses WLAN hatte weitere 15 folgen von Pretty Little Liars bei Netflix herunter laden konnte.

    Am späten Nachmittag fuhren wir dann zum Campingplatz, der direkt an der Straße lag. Das war sehr nervig, denn viele Autos hupten den ganzen Abend und die Nacht. Das finde ich sehr unfair, da wir Backpacker zusehen müssen, wo wir schlafen und sehr dankbar über eine kostenlose Möglichkeit zum Übernachten sind. Zudem geben wir Neuseeland sehr viel Geld, indem wir hier Reisen und Leben. Da kann ich diese absichtliche Ruhestörung der Autofahrer (LKW's und Anwohner denke ich) nicht verstehen.

    Am Abend aßen wir Wraps und schauten noch ein wenig die Serie weiter.
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Acre Creek