New Zealand
Awaroa Bay

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10 travelers at this place:

  • Day59

    Abel Tasman Costal Walk - die Dritte

    September 22 in New Zealand

    Puh das war heute ein richtiger Run. Ich hab die beiden Jungs immer nur ein paar Meter vor mir mit ihren Wanderstöcken im Gleichschritt marschieren sehen. Die beiden haben richtig Kette gegeben :D oder ich war einfach nur kaputt von den Tagen vorher.
    Heute sind wir 13,5 km in 4,5 Stunden mit ca. 30 Minuten Pause gelaufen und nur steil hoch, steil runter, steil hoch, steil runter. Zwischendurch an einem wunderschönen Strand entlang und wieder steil hoch, steil runter. Jedes Mal beim Aufstieg musste ich ein bisschen kämpfen. Beim letzten Aufstieg (dachte ich) lief ich vorne und gab Kette, weil ich dachte, es kann nicht mehr höher gehen. Aber falsch gedacht, nach jeder Kurve bei der ich hoffte, dass es die letzte sei, ging es noch ein bisschen höher. Irgendwann merkte ich meine Knie ganz schön. Ich quatsche vor mich hin und erzählte den beiden, dass ich sicherlich super trainierte Beine haben werde, wenn ich zurück nach Deutschland komme. Ab dann hieß es nur noch ‚Come on Ironleg!‘ wenn ich mich super lahm die Berge hochquälte. Noch ein toller Spitzname für mich!

    Während ich ein paar Meter hinter den beiden lief beobachtete ich die Natur um mich rum. Wir liefen zwischendurch durch einen mega schönen Palmenwald. Die dunkelgrünen Farne bedeckten den Boden, daraus ragten die fast schwarzen Palmenstämme und über uns war das grüne Palmendach zu sehen. Fred drehte sich an jeder dritten Kurve um, um zu checken, ob ich noch hinterherkomme. Das war gut zu wissen.

    Wenn wir an den hohen Stellen waren hatten wir echt tolle Aussichten auf das wunderschöne blaue und klare Meer. An so einer Stelle machten wir auch unsere Mittagspause auf einer Bank, an der man die Beine baumeln lassen konnte. Wir futterten unsere Cracker und die letzten Äpfel. Ein frecher Laufvogel, Weka heißt er glaub ich, kam immer ganz nah zu uns und wollte unser Essen klauen. Die sind echt frech und mutig!
    Danach ging es weiter. Zum Glück saß mein Rucksack heute viel besser. Fred, der Franzose, merkte am Morgen, dass er falsch eingestellt war und deshalb immer so super dolle gegen meine Schulterknochen drückte, was ganz schön weh tat. Das war echt eine Erleichterung!

    Es wurde nicht mehr viel geredet auf dem letzten Stück. Ich hatte das Gefühl, dass alle einfach nur noch ankommen wollten. Obwohl der ein oder andere unserer kleinen Gruppe doch verlauten ließ, wie viel Power noch ihn ihm stecke. :D

    Gegen 14 Uhr kamen wir an der Hütte an. Die Sonne schien wieder. (Bis jetzt war es bewölkt und es nieselte ein bisschen unterwegs) ich setzte mich auf eine Bank ans Wasser, malte mal wieder ein bisschen und schrieb in mein Reisetagebuch.
    Nach dem Abendbrot (Pasta) packten ein paar Leute Kerzen aus, wir hörten Musik und spielten Karten. Voll der schöne Hüttenabend, mit Kaminfeuer. Es ist echt schwer hier lange wach zu bleiben, wenn es draußen so früh dunkel wird und es in den Hütten kein elektrisches Licht gibt. Heute habe ich das erste Mal bis 21 Uhr ausgehalten. Jede Nacht ist man so früh müde und am Morgen wache ich das erste mal um halb 4 auf und denke, es ist Zeit aufzustehen. Mal schauen, wann ich heute aufwache. Die letzten beiden Nächte musste ich jedes Mal auf Toilette, was ein bisschen gruselig war, weil man raus musste und hinter den Toiletten der Bush anfängt...
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  • Day126

    Abel Tasman Nationalpark day2

    March 15, 2017 in New Zealand

    Wir genießen den Morgen ausgiebig in der Bark Bay. Noch einem leckeren Müsli mit Apfel und Banane tanken wir Energie. Wir liegen rücklings auf dem Strand, alle Viere von uns gestreckt und absorbieren die Sonne. Wir haben dafür heute etwas Zeit. Laut Plan wandern wir nur 9 km in 4 Stunden.

    Nach 2 h wandern müssen wir einen langen Strand überqueren. Wir suchen uns eine schöne Stelle und machen eine ausgiebige Pause. Schatten spendet uns dabei eine Art Tipi, errichtet aus langen Treibholzästen. Max und Chris errichten eine Arena aus Sand für "Flo, den Gladiator-Floh". Ich liege wieder auf dem Rücken und genieße mit geschlossenen Augen die Laute des Windes und des Meeres. Natürlich schlafe ich ein. Ich werde erst wieder wach, als wir zur Endetappe des heutigen Tages aufbrechen.

    In der Awaroa Bay angekommen, packen wir die Handtücher aus und laufen zum Strand, da Ebbe ist, laufen wir fast 15 Minuten, bis wir das Wasser erreichen. Es wird wieder nur ein kurzer Sprung ins kühle Nass. Es lohnt sich aber, da man sich anschließend wie neu geboren fühlt. Wieder am Zeltplatz angekommen kochen wir Nudeln mit Tomatensauce. Das ist nur möglich, da Marcel sich bereit erklärt hat, den Gaskocher mitzuschleppen. Nach dem Essen gehen wir alle früh ins Bett. Die Strapazen der letzten Tage machen sich bemerkbar.
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  • Day58

    Abel Tasman Track - Tag 2

    October 30, 2016 in New Zealand

    Paradox, dass nach dem Unwetter des letzten Abends ein Mitternächtlicher Ausflug unter Sternenhimmel möglich war. Am nächsten Morgen schien sogar die Sonne. Was da am abend zuvor runter gekommen ist, haben wir dann erst später, entlang des Weges realisiert, wo noch Felder von Hagel zu finden waren.
    Das konnte nicht davon ablenken, dass der Weg wunderschön ist. Immer wieder ging es bei Sonnenschein direkt über den Strand. Das klingt jetzt etwas entspannter und romantischer als es beim wandern mit ~15kg Gepäck auf dem Rücken ist.
    Auch sollte erwähnt werden, dass es hier Sandfliegen gibt. Diese blutsaugenden Biester können recht nervig sein. An dieser Stelle ein Dank an Jonas, der mir exzellent als menschliche Schutzschild dient.
    Ein Highlight der Wanderung ist sicherlich die Überquerung einer Bucht. Klingt nicht so spannend, außer man weiß das es nur in einem schmalen Zeitfenster bei Ebbe möglich ist. Daher hatten wir bereits im Vorfeld eine Gezeitenübersicht angeschaut um die beste Zeit abzupassen.
    Gleich hinter dieser Passage ist unser Camp.
    Noch ist es trocken, hoffen wir das es so bleibt.
    Fortsetzung folgt...
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  • Day118

    Awaroa Bay, picking up Corinna

    February 1, 2017 in New Zealand

    So in the end I made it safely to tonight's campground. Setting up tents, cooking some food, having a rest. Happy to be alive.

    But Corinna had to wait today in front of a tidal affected bay crossing where we made up that I pick her up over there, incase I make it safely to the campground.

    Otherwise, if I would not have been there, it would have meant that I either didn't make it or she had to walk back to the last campground where I would have returned to.

    So I walked the 50 minutes back to here and of course another 50 minutes with her back to our campsite... ;)
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You might also know this place by the following names:

Awaroa Bay

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