New Zealand
Jacksons Bay

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5 travelers at this place:

  • Day7

    Blue Heron Holiday Park

    June 22, 2017 in New Zealand ⋅ ☀️ 17 °C

    Beim Check-In werden 40 NZD fällig. Ich wundere mich zwar kurz über den hohen Preis, denke dann aber nicht weiter darüber nach, da ich bei diesem miesen Wetter keine Lust mehr habe noch irgendwas anderes zu suchen.

    Also richten wir uns auf unseren Stellplätzen häuslich ein und gehen anschließend rüber in die Gemeinschaftsküche um Tee zu kochen. Ich bereite mir einen frischen Ingwertee mit frischem Zitronensaft und Honig zu, da ich mich ich seit der Autofahrt nach Whangarei auf einmal total kränklich und schwach fühle.

    Plötzlich taucht ein älterer, glatzköpfiger, stämmiger Mann im Meister-Proper-Verschnitt auf und beginnt, nach der kurzen Begrüßung auf Englisch, direkt mit uns auf Deutsch zu sprechen. Er erzählt uns, dass er '91 nach Neuseeland gekommen ist und dass das die beste Entscheidung seines Lebens war. Er putzt hier die sanitären Anlagen und wohnt gleich um die Ecke. Seine Arbeit will hier sonst keiner machen, sagt er, und die Bezahlung sei ausreichend. Erst jetzt beim Schreiben fällt mir die Verbindung zwischen Meister Proper und Kloputzen ein. Hihi! Aber er hätte es wahrscheinlich eh nicht so witzig gefunden wie ich.

    Bevor er wieder geht und sich mit einem, zugegebenermaßen, echt lustigen Witz verabschiedet, erzählt er noch, dass er vor sehr langer Zeit einen Motorradunfall hatte und im Koma lag. Im Koma seien ihm die Apostel erschienen, erklärt er uns, und seitdem könne er Hellsehen und mit seinen Händen heilen. Man trifft hier immer wieder abgefahrene Menschen.

    Später treffen noch 2 weitere Minivans mit insgesamt 3 Leuten ein. Auf dem einen steht auf dem Heck mit schwarzen Klebestreifen in dicken Lettern "HAMBURG" geschrieben, weshalb ich das Pärchen aus dem Van direkt mit "Moin, Moin!" begrüße.

    Theo und Michelle (beide 21) sind schon eine Weile unterwegs und haben, unter anderem, 5 Wochen am Stück Kiwis in Kisten sortiert und die Kisten auf Paletten gestapelt. Jonathan (18) ist noch länger unterwegs und will noch weiter nach Australien. Später stellt sich heraus, dass jeder von den Dreien nur 20 NZD bezahlt hat, weshalb wir am nächsten Morgen mit dem Campingplatzbesitzer sprechen wollen.

    Den Abend lassen wir dann alle gemeinsam in der Gemeinschaftsküche ausklingen.
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  • Day57

    Tamaterau

    November 19, 2017 in New Zealand ⋅ ⛅ 9 °C

    19.11.2017 Heute morgen 7.30 Uhr Regen. Wir testen zum ersten mal unsere einegbaute Dusche im Campervan. Funktioniert. 9.00 Uhr Tinchen geht abwaschen ind die „offene Küche“. Im Office ist jemand. Wahrscheinlich ein Hobbit. Tinchen fragt ob Sie bezahlen kann, der Hobbit bejaht und sagt 40 Dollar für 2 Personen. Tinchen gibt Ihm 50 und bekommt 20 heraus. Tolle Geschäfte hier in Neuseeland. Wir fahren los weiter Richtung Norden, unser erster Stop ist an einer „Sheepworld“. Hier kann man für 40$ zuschauen wie Schafe geschoren werden. Die geschorenen haben wir am Eingang schon auf der Weide gesehen, so das wir nur kurz der Gift Shop besuchen und dann weiterfahren. Nächste Station ist Waipu, hier haben sich ende des 19. Jh. Schottische Nachfahren niedergelassen. Der ganze Ort ist darauf ausgerichtet. Ein interessantes Museum zeigt die Geschichte und am Neujahrstag finden hier die Highlandgames mit großem Touristenandrang statt. Wir gehen ins Museum und treffen dort einen Nachfahren der damaligen Einwanderer. Stolz Zeigt er uns seine Großeltern, die übrigens wie fast alle anderen Einwanderer mit einem Bild verewigt sind.
    Wir ziehen weiter und biegen ca.40km vor unserem Ziel ab zum Strand und finden auch eine gemütliche ecke zum Picknick. Es ist Ebbe und wir gehen ein Stück am Strand entlang, wo Tinchen Große Muscheln sammelt und überlegt wie sie diese durch den Zoll bringt.
    Wir erreichen Whangarei, eine 50000 Einwohner Stadt und bummeln am Hafen, wo etliche große Katamarane vor Anker liegen. Aus England, Kanada und Frankreich sehen wir Schiffe, die wahrscheinlich mehr kosten als mancher in 10 Jahren verdient. Wir runden das Ganze mit einer Kugel hervorragendem neuseeländischem Eis und einem Besuch im Uhrenmuseum ab. Das Museum ist Spitze. Ein Engländer hat hier ca. 700 verschieden Uhren aller Bauarten zusammengetragen und der Stadt übereignet. Auch viele deutsche Fabrikate sind zu sehen.
    Wir fahren weiter und erreichen gegen 17.30 unseren Campingplatz. Wunderbar direkt am Wasser, allerdings sche… Wetter. Aber die Frau vom Hobbit ist guter Dinge und zeigt uns freundlich alle Einrichtungen.
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You might also know this place by the following names:

Jacksons Bay

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