New Zealand
Kawerau

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5 travelers at this place:

  • Day31

    Montag halt... die zweite

    February 4 in New Zealand ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach ein paar Erledigungen wollte ich auf den Mt. Rangitoto wandern. Der Spruch auf dem Bild zusammen mit der Aussage „Der Weg ist das Ziel“ war hierbei Programm.

    Und am Schluss war die Aussicht nicht mal so gut.

    Aber ich war an der frischen Luft und das Seebad am Lake Rotoma danach war hervorragend.Read more

  • Day220

    Kawerau, 03.04.2019

    April 4 in New Zealand ⋅ ☀️ 15 °C

    Nach einer sehr stürmischen Nacht sind wir ohne Regenschutz auf dem Zelt - den hatte es offenbar weggeweht - um 5:30 aufgewacht und hatten freien Blick auf einen sehr klaren Sternenhimmel. Der wolkenfreie Himmel passte uns sehr gut, schließlich wollten wir heute den ersten Sonnenaufgang der Welt (zumindest wenn man sich an den Zeitzonen orientiert) sehen.
    Dazu mussten wir zunächst im Dunkeln eine halbe Stunde eine Schotterpiste entlangfahren, bevor wir mit einer Taschenlampe 800 Stufen bis zu einem Leuchtturm hochgelaufen sind. Dort oben wehte es uns fast um, so stark blies der Wind, viel schlimmer fanden wir aber die Wolkenwand, die sich am Horizont aufgetürmt hatte.
    So haben wir von dem Anfang des Sonnenaufgangs auch nicht viel außer einigen rötlich gefärbten Wolken sehen können. Etwas Warten hat sich dann aber gelohnt, ganz langsam hat es die Sonne immer wieder geschafft zwischen den Wolkenmassen hervorzubrechen, was ziemlich spektakulär aussah.
    Auf der Rückfahrt im Tageslicht konnten wir nun sehen, wo wir vorher im Dunkeln vorbei gefahren sind: direkt an der Küste mit wunderschönen Sandstränden entlang führte uns die Straße durch eine endlos große Kuhkoppel, wo die Kühe mittlerweile auch wach waren nun auch teilweise auf dem Weg standen und ihn blockierten.
    Danach haben wir uns auf den Weg von der Ostküste weg in Richtung der Region "Bay of Plenty" gemacht.
    Unterwegs haben wir an zahlreichen Buchten angehalten und haben uns in dem sonnigen Wetter auch eine Weile an den Strand gelegt, haben ein zerfallenes Pier entdeckt und haben eine Wanderung durch den Onekawa Regionalpark gemacht, die uns durch typischen neuseeländischen Dschungelwald und an einem wunderschönen Strand entlang geführt hat.
    Abends haben wir dann schließlich erst Whakatane und dann Kawerau erreicht. Obwohl ich meinen ersten Arbeitsplatz in Neuseeland, die TuiGlen-Farm in Kawerau, vor fast sechs Monaten verlassen habe, haben sich die beiden Städte und ebenso wie die Farm so vertraut angefühlt, als hätte ich erst vor hier gearbeitet.
    Die Eigentümer Lucia und Tom hatten uns netterweise erlaubt, zwei Nächte hier zu campen. Als wir ankamen meinte Lucia direkt, dass wir nicht im Zelt schlafen müssten, wir dürften gerne in freien Zimmern schlafen und uns hier gerne ausbreiten dürften. Es war total schön mal wieder hier zu sein, es hat sich kaum was verändert (sogar meine alte Zimmertür klemmte noch genauso sehr wie in der Zeit als ich darin gewohnt habe). Allerdings waren nur noch zwei Zimmer von Helfern belegt, die Farm wirkte dadurch etwas verlassen und auch Küche und Bad wirkten ziemlich vernachlässigt. Nach dem Camping in den letzten zwei Wochen hat uns das aber auch nicht mehr gestört und ich habe es nun endlich mal nach einem halben Jahr geschafft, der Farm nochmal einen Besuch abzustatten!
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  • Day221

    Kawerau, 04.04.2019

    April 5 in New Zealand ⋅ ☀️ 16 °C

    Ganz knapp haben wir den Ausbruch des Lady Knox Geysirs um 10:15 verpasst, für den wir extra früh aufgestanden sind. Dieser ist Teil des Wai-O-Tapu Geothermalparks, der in der Nähe der Stadt Rotorua liegt. Trotzdem gab es hier noch genug Anderes zu sehen (und zu riechen, dank des Schwefels stinkt es überall nach faulen Eiern!): Der Park besteht aus rauchenden Vulkankratern, schwefelhaltigen Seen, die von türkisblau über orange bis giftgelb in allen Farbtönen vertreten sind, blubbernden Schlammteichen und buntem Vulkangestein.
    Über zwei Stunden konnten wir uns hier ohne Probleme aufhalten, alle paar Schritte konnte mich etwas Neues faszinieren.
    In der Nähe des Parks liegt ein großen kalifornischen Redwood-Wald, durch den man verschiedene Wanderungen machen kann. Dort haben wir uns für eine kleine Tour entschieden, bei der wir einen Eindruck von den mächtigen Bäumen bekommen, die sich teilweise wunderschön in glasklaren Teichen gespiegelt haben.
    In Rotoroua selbst haben wir Mittag gegessen und haben uns an das Ufer des riesigen gleichnamigen Sees gesetzt. Auch in der Stadt selbst stinkt es immer wieder stark nach faulen Eiern, hier leben würde ich aif Dauer hier nicht wollen. Trotzdem kann man auch hier viel sehen: Wir sind eine Weile an dem Seeufer entlang gelaufen, um einen Heißwasserstrand und weitere Schwefelquellen zu sehen und sind unterwegs ein paar Pukekos (blauen größere Vögel, die nicht fliegen können und total lustig zum Beobachten sind) begegnet.
    Gegen Abend sind wir dann noch auf einem Nightmarket entlanggschlendert, wo ich Caro und Clara getroffen habe, mit denen ich meine erste Woche in Neuseeland in Auckland verbracht habe. Wir hatten nur noch ab und an Kontakt, umso schöner war es die Beiden nochmal wiederzusehen.
    Abends sind wir für eine weitere Nacht zurück auf die Farm gekehrt, wo ich als allererstes alle Pferdekoppeln entlanggelaufen bin. Viele Pferde kannte ich gar nicht mehr, ich hab mich aber total gefreut ein paar bekannte Pferde wiederzusehen. Im Übrigen waren Tom und Lucia mitsamt ihrer Helferin auf einem Turnier, sodass wir die Farm praktisch für uns hatten.
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  • Day60

    FREIbad, Spa und heiße Duschen

    September 16, 2017 in New Zealand ⋅ 🌧 13 °C

    Nach zwei Nächten am Lake Aniwhenua machten wir einen Zwischenstopp in Kawerau. Hier soll es ein kostenloses öffentliches Schwimmbad geben. Der Maurie Kjar Memorial Swimming Pool ist kostenlos und frei zugänglich für alle und bietet neben einem 25m Schwimmerbecken, vielen kleinen Becken für Kinder und einem Spa-Bereich eine langersehnte heiße Dusche für uns. Nach ein paar Bahnen im Schwimmerbecken entspannten wir im Spa-Pool bei schönen 38 Grad Wassertemperatur. Herrlich! Nach einer langen Dusche ging es dann weiter zum nächsten Campground in Omahuru.
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    FREE swimming pool, spa area and hot showers

    After two nights at Lake Aniwhenua we made a stopover in Kawerau. There is a free public swimming pool. The Maurie Kjar Memorial Swimming Pool is free of charge and freely accessible to all. It offers a long-sighted hot shower for us as well as a 25m float pool, many small pools for children and a spa area. After a few laps in the swimming pool we relaxed in the spa pool at beautiful 38 degrees water temperature. Gorgeous! After we took a long shower we went to the next campground in Omahuru.
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  • Day13

    Kawerau, 09.09.2018

    September 9, 2018 in New Zealand ⋅ 🌙 8 °C

    Auch der vorerst für mich letzte Reisetag begann früh. Schon um 7 Uhr sind wir mit unserem Bus Richtung unserem ersten Stopp, Waitamo Caves, gefahren. Dort konnte man gegen einen ziemlichen Aufpreis eine Raftingtour durch eine Höhle machen, weshalb ich mich dagegen entschieden habe.
    Für alle, die beim Programm ebenfalls nicht mitgemacht haben, hat unser Reisebegleiter eine Tour durch den Wald angeboten, die uns durch kleinere Felshöhlen und viele Brücken geführt hat. Danach hat er sich von uns getrennt und hat uns einen weiteren Weg empfohlen, den wir dann alleine als Gruppe genommen haben.
    Vor lauter Bildermachen habe ich dann mit zwei anderen die Gruppe verloren, sodass wir dann alleine dem Weg durch irgendwelche Kuhweiden gefolgt sind. Anscheinend sind wir dann irgendwo falsch abgebogen, zumindest standen wir irgendwann mitten auf der Auffahrt einer Farm, von Wanderwegen weit und breit keine Spur mehr.
    Also sind wir eine Straße entlang gelaufen, von der wir dachten, sie würde uns in die richtige Richtung führen. Nachdem wir noch durch Weidezäune geklettert sind, hat sich dieser Weg letztendlich sogar als Abkürzung herausgestellt, wir waren noch vor den anderen am Treffpunkt!
    Als wir später die Anderen von ihrer Höhlentour abgeholt haben, sind wir zum nächsten Stopp, Hobbiton, gefahren. Dabei handelt es sich um den Drehort der Herr der Ringe-Filme. Ich hätte supergerne bei der Tour durch die Filmkulissen teilgenommen, leider war dies nicht möglich, weil ich kurz darauf mit der Besitzerin von der Pferdefarm verabredet war, auf der ich jetzt arbeiten werde (die Tour möchte ich aber unbedingt nachholen).
    Auf jeden Fall hat mich die Frau (Lucia) mit einem breiten Lächeln und auf Deutsch empfangen. Bei der fast einstündigen Fahrt zur Farm hat sie mir erzählt, dass sie vor acht Jahren ebenso wie ich ein Work-and-Travel-Jahr in Neuseeland gestartet hat, aber nie wieder zurück nach Deutschland gekehrt ist und stattdessen hier eine Farm mitsamt Pferdefutterfabrik gegründet hat.
    Auf der Farm angekommen, hat sie mir erstmal zwei Mädchen vorgestellt, die bei der Versorgung der 2500 Kühe der Farm helfen, ebenso wie ein anderes Mädchen aus dem Ort, das mit mir ab morgen die Pferde hier versorgen wird.
    Danach wurde mir mein Zimmer gezeigt, das sich ebenso wie die Zimmer der anderen Facharbeiter direkt neben dem Pferdestall befindet. Das Einzelzimmer mit einem breiten Doppelbett und einem Regal ist auf jeden Fall purer Luxus nach den letzten Nächten!
    Trotzdem muss ich mich weiterhin selbst um Essen kümmern. Da sich hier absolut kein richtiges Brot finden lässt, habe ich mir deswegen heute Abend noch eines gebacken, wobei ich tolle Unterstützung von den beiden Stallkatzen hatten. Zudem laufen hier ziemlich viele Hunde herum, die zum Kühetreiben benötigt werden. Auch die Pferde haben wir noch schnell besucht, es gibt hier 10 Stück, allesamt Springpferde, die ich ab morgen mitreiten darf.
    Obwohl ich mich hier noch etwas verloren fühle, weil ich noch niemanden wirklich kenne und alle neu ist, bin ich total froh, diesen Job gefunden zu haben und bin ich mal gespannt wie die nächsten Wochen hier werden!
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  • Day16

    Kawerau, 11.08/12.08.2018

    September 12, 2018 in New Zealand ⋅ 🌙 9 °C

    Farmarbeit ist toll, aber enorm anstrengend! Es gibt hier den ganzen Tag zu tun, so viel, dass ich gestern nicht einmal Zeit für meinen Reiseblog gefunden habe.
    Neben der alltäglichen Facharbeit und dem Reiten war ich gestern in meiner Mittagspause nochmal in der Stadt mit Laura und habe sie bei ihrer Shoppingtour unterstützt, bevor wir beide einen Termin bei der Bank hatten. Jetzt habe ich endlich meinen eigenen neuseeländischen Bankaccount!
    Als ich abends fertig war mit der Arbeit, ging es gleich weiter in die Küche. Dort habe ich mit Laura unseren Essensbeitrag zum Barbecue vorbereitet. Am Vortag wurde ganz spontan beschlossen am nächsten Tag einen Grillabend auf der Terrasse von einem Farmarbeiter zu machen, bei dem die meisten Bewohner der Farm und ein paar Freunde teilgenommen haben. Es wurde ein echt schöner Abend und eine gute Gelegenheit die Anderen hier ein bisschen besser kennenzulernen!
    Auch heute habe ich, wie jeden Morgen, wieder die Pferde mit Jemma versorgt. Was mich richtig gefreut hat: jeden Tag wird mir hier mehr zugetraut. So durfte ich heute morgen alleine mit einem der Jungpferde arbeiten und nachmittags ohne Aufsicht auf dem Platz reiten.
    Meine Mittagspause habe ich geopfert, um Laura bei der Säuberung der Küche zu helfen. Diese war wirklich ekelhaft, überall Spinnweben, Staub, verschimmelte Töpfe, muffelnde Kühlschränke und so weiter. Hier hat wohl schon lange niemand mehr geputzt (falls jemals überhaupt jemand geputzt hat). Nachdem ich zwei und Laura sogar acht Stunden geschrubbt haben, ist sie jetzt einigermaßen wieder begehbar, sodass man jetzt endlich mit gutem Gewissen kochen kann!
    Nach 11 Stunden Arbeit bin ich jetzt ziemlich fertig, aber total glücklich diesen Job gefunden zu haben!
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  • Day41

    Kawerau, 03. - 07.10.2018

    October 7, 2018 in New Zealand ⋅ ☁️ 12 °C

    Die letzten Tage ist unglaublich viel passiert. Zuallererst hat sich hier ziemlich viel verändert seit Sofia hier ist. Die Arbeit ist zusammen viel besser zu bewältigen, ich hab den ganzen Tag (nicht nur tierische) Gesellschaft und wir sind uns in ziemlich vielen Dingen ähnlich, sodass wir uns bestens verstehen - wir haben den ganzen Tag was zu lachen, dadurch fühlt es sich mittlerweile viel mehr wie Reiterferien als Farmarbeit.
    Da wir den gleichen Musikgeschmack haben ertönen jetzt nicht nur beim Misten, sondern auch beim Pferde waschen, longieren, duschen und gemeinsamen Kochen (ich habe endlich eine zweite Vegetarierin gefunden) Country-Music und 80er Hits. Beim Füttern düsen wir zu zweit auf dem Quad durch die Gegend (langsam wird nur gefahren, wenn Tom in der Nähe ist); wir haben ein Fotoshooting mit unserem "Special-Chicken" gemacht, das immer abhaut, sich aber auf den Arm nehmen lässt; regen uns über die zwei japanischen Jungs auf, die ihre Ferien auf der Farm verbringen und täglich Chaos hinterlassen, abends haben wir schon zusammen mit Reithose in meinem Bett Netflix geschaut; es kann auch mal passieren, dass Sofia mit frisch gebackenen Pommes vor der Tür steht oder dass sie sich mit meiner Box von ihrem Zimmer aus verbindet, während ich dusche und mir so Sprachnachrichten zukommen lässt.
    Weniger schön war unsere Rettung eines Babykaninchens, das eine der Katzen gefangen hat. Da es der Katze noch zappelnd im Maul hing, haben wir gehofft, es noch retten zu können. Sofia hat die Katze abgelenkt und ins Bad gesperrt, während ich das verschreckte kleine Fellknäul eingegangen habe. Es hatte nur eine kleine Bisswunde, sodass wir in einer Schublade in meinem Zimmer mit Heu, Karotte, Salat und Wasser ein gemütliches Bett für es hergerichtet haben, wo es sich erholen hätte sollen. Als wir von Pferdefüttern zurückkamen, hat es jedoch nicht mehr geatmet. Wir sind dann mitsamt Schaufel einen Farmweg entlang gelaufen und haben einen schönen Platz für es ausgesucht, wo wir es begraben haben. Die Natur kann ziemlich grausam sein.
    Mit Laura haben wir diese Woche noch einen großen Ausritt über die Farm gemacht. Es war superschön und hat viel Spaß gemacht, obwohl Laura - wir wir erst danach erfahren haben - ein Pferd geritten ist, dass seit 5 Monaten nicht mehr geritten wurde. Dieses Pferd habe ich heute dann auf dem Platz ausprobiert, was damit geendet ist, dass ich nach einer Buckelattacke im Galopp (man kann es nur ohne Sattel reiten, weil kein Sattel passt) einen eleganten Salto in den Sand gemacht habe. Zum Glück ist nichts passiert, sodass ich nur darüber lachen könnte und direkt weiter geritten bin.
    Dieses Wochenende war außerdem schon wieder ein Turnier. Am Freitag haben wir alles vorbereitet (Sofia und ich haben uns mit Camingstühlen, Musikbox, Sonnenbrille und Sonnencreme in die Sonne gesetzt und haben die komplette Ausrüstung geputzt und waren so eine Belustigung für jeden, der an uns vorbei gelaufen ist).
    Samstag und Sonntag waren dann Prüfungen. Obwohl Lucia nicht da war, haben wir alles ziemlich gut organisiert bekommen. Das Turniergelände war zum Glück nur 15 Minuten entfernt, aufstehen mussten wir trotzdem an beiden Tagen um 5:30. Trotz allem war es bei weitem nicht so anstrengend wie letztes Mal, da dieses Mal viel mehr Leute bei den Pferden geholfen haben.
    Samstag ist ziemlich erfolgreich für die TuiGlen verlaufen, der Sonntagmorgen hat mit zwei Disqualifizierungen angefangen - Start vor der Startglocke und drei Verweigerungen (Tom kopfschüttelnd, aber lachend: "Leute, da können wir noch viel verbessern. Immerhin ist niemand gestorben."). Mit seinem dritten Platz im höchsten Springen des Turniers war Tom dann aber ziemlich zufrieden, sodass er uns alle erstmal zu einer Pizza eingeladen hat.
    Noch viel besser als die kostenlose Pizza war jedoch die Ankunft von einem Paket von Zuhause (es war mehr als drei Wochen unterwegs). Ganz viel Schokolade, Nutella!! (Wir haben erst Mal Unmengen Nutellabrötchen und -pfannkuchen gegessen), Oregano und andere Gewürze, einer süßen Postkarte und vielem mehr, über was ich mich unglaublich gefreut habe, war darin enthalten. Seltsam, dass diese Dinge, die ich bis vor einem Monat ganz selbstverständlich täglich gegessen habe, plötzlich etwas ganz Besonderes sind.
    Was mich zudem ziemlich gefreut hat - mein Englisch hat sich hier unglaublich verbessert. Beim Kartenspielen am Samstagabend hat mich ein Farmmitbewohner ziemlich erstaunt angeschaut und gemeint, dass ich schon viel besseres Englisch spreche. Ich verstehe mittlerweile auch Leute mit einem stärkeren Akzent und muss fast gar nicht mehr nachfragen, was gerade gesagt wurde.
    Schade eigentlich, dass ich nur noch ein paar Tage länger bleibe, wo ich mich hier so gut eingelebt und Freunde gefunden habe, trotzdem freue ich mich sehr darauf, mal wieder etwas komplett Neues von Neuseeland zu sehen.
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  • Day43

    Kawerau, 08./09.10.2018

    October 9, 2018 in New Zealand ⋅ 🌙 11 °C

    Die letzten zwei Tage hatten Sofia und ich jeweils den halben Tag frei - und haben zusammen mit Laura tolle Ausflüge unternommen.
    Von der Farm aus hat man einen tollen Ausblick auf einen inaktiven Vulkan. Nachdem wir diesen Berg jeden Tag gesehen und schon oft daran vorbei gefahren sind, haben wir ihn am Montagnachmittag schließlich bestiegen. Es war gar nicht so leicht eine Erlaubnis für die Tour zu bekommen, man musste sich dafür erst eine "Permisson" für 10$ besorgen.
    Schließlich konnten wir den Weg nach oben starten. Dieser Weg hatte es in sich und hat dm Wort "steil" eine ganz neue Definition gegeben. Nach kurzer Zeit waren wir alle am keuchen und schwitzen, nach jeder Kurve haben wir entsetzt gestöhnt, weil die Steigung einfach kein Ende nehmen wollte.
    Nach 1:15h haben wir den Gipfel erreicht (die Tour war für zwei Stunden ausgeschildert, vielleicht sind wir doch nicht ganz so unsportlich wie wir dachten) und waren von der unglaublichen Aussicht überwältigt. Dafür hat sich absolut jede Minute Schweiß gelohnt.
    Nach einem Picknick und einem kleinen Fotoshooting haben wir und an den Abstieg gemacht. Weil es so steil war, war es am einfachsten einfach zu rennen. Das aber natürlich nicht normal, sondern im Trab, im Galopp und in Seitengängen (ja, wir verbringen zu viel Zeit in Stall). Auf jeden Fall waren wir nach etwas mehr als 30 Minuten wieder unten.
    Der "freie" Dienstagmorgen hat ziemlich stressig begonnen. Mitten in der Nacht habe ich eine Nachricht von Lucia bekommen, dass am nächsten Morgen ein neues Pferd ankommen sollte. Dieses habe ich zusammen mit Jemma empfangen und alles hergerichtet. Nebenbei sind noch zwei Ferkel angekommen- der Weihnachtsbraten. Hier ist wohl noch eine Nacht-und-Nebel-Vegetarier-Aktion nötig.
    Danach sind Sofia, Laura und ich spontan an den Strand gefahren, der nur 40 Minuten entfernt war. Untrwegs sind auf einmal Pferde am Straßenrand entlang getrabt, sie waren offensichtlich ausgebrochen. Wir haben sofort angehalten, um beim Einfangen zu helfen. Viel konnten wir allerdings nicht machen, die Pferde haben zum Glück von selbst gewusst wohin sie zurück zur Koppel mussten und sind dort nach wenigen Minuten wieder heil angekommen.
    Danach konnten wir unseren Weg zum Strand ohne weitere Unterbrechungen (bis auf einen Stopp zum Frispee kaufen) fortsetzen.Es war wunderschönes Wetter, ich habe zum ersten Mal in Neuseeland Top und Hotpants getragen. Den Nachmittag haben wir dann mit Frispee spielen, im Meer schwimmen, am Strand tanzen und Bräunen verbracht - und hatten total viel Spaß.
    Abends sind Sofia und ich dann noch unserer "Arbeit" nachgegangen. Wir waren mit der kleinen Hündin Tess, die sich nicht davon abhalten lassen hat, uns zu begleiten, ausreiten und haben die Pferde gefüttert.
    Schade, dass wir nicht öfter frei haben!
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  • Day36

    Kawerau, 28.09 - 02.10.2018

    October 2, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Neuestes Update von TuiGlen-Farm: Nachdem es die ersten Tage ohne Lucia und Jemma ziemlich anstrengend waren, weil ich komplett alleine für den Stall verantwortlich war, wurde es zunehmend besser als Jiu (der japanische Junge vom Turnier) am Samstag wieder für zwei Wochen auf die Farm kam und ebenfalls in die Farmarbeit eingespannt wurde und dann schließlich gestern auch Jemma zurück kam und jetzt wieder mithilft.
    Eine willkommene Abwechslung war das "Woodfest" in Kawerau am Wochenende, eine Art Dorffest mit kleinem Rummelplatz und jede Menge Holzarbeit und -wettbewerbe (Kawerau ist bekannt für seine Holzwirtschaft). Da zwei meiner Farmmitbewohner in dieser Branche tätig sind und darum auch bei den Wettbewerben teilgenommen haben, sind wir alle mittags rüber zum Dorfplatz gefahren und haben sie angefeuert. Hinterher durften wir uns dann selbst noch beim Klettern auf einen 23 Meter hohen Stamm ausprobieren, ausgestattet mit einem Drahtseil und Eisenspitzen an den Schuhen (die Profis waren nach 13 Sekunden oben, ich war stolz als ich Minuten später die Glocke an der Spitze läuten konnte, es war viel schwieriger als es aussah!).
    Am Sonntag habe ich Tom gefragt, ob er mir eine kleine Springstunde geben könnte, wofür er sich dann überraschend viel Zeit genommen hat und mir viele Tipps gegeben hat.
    Gestern hatte ich endlich meinen freien Nachmittag, für den ich mir ein Fahrrad organisiert habe. Ich wollte endlich mal wieder selbst ein bisschen mobil sein und die Gegend auf eigene Faust erkunden (obwohl es mir sicher nicht an Mitfahrgelegenheiten mangelt, täglich möchte mich irgendjemand zum Einkaufen mitnehmen).
    Weit bin ich allerdings nicht gekommen. Direkt hinter dem Ortseingangsschild habe ich Jemmas Auto parken sehen und gleich daneben standen ihre Schwester und sie am Koppelzaun des örtlichen Ponyclubs und haben die Pferde gestreichelt. Jemma kann einfach an keiner Koppel vorbei fahren ohne einen Blick auf die Pferde zu werfen und wenn sie genug Geld hätte, würde sie ganz bestimmt alle hilfsbedürftigen Pferde Neuseelands retten!
    Auf jeden Fall wollten die beiden mich dann in die nächste größere Stadt (Whakatane) mitnehmen. Also habe ich meine Fahrradtour direkt wieder aufgegeben und bin stattdessen mit zum Tierarzt gefahren, wo wir die süße Katze von Jemmas Mutter besucht haben, Jemma zum Arzt begleitet und meinen wöchentlichen Großeinkauf erledigt habe.
    Heute kam dann ein neues deutsches Mädchen an (Sofia), die an nächster Woche meine Arbeit übernehmen wird. Als sie Jemma und mir ziemlich schüchtern über die Farm gefolgt ist, ist mir erst klar geworden, wie viel sich für mich in den letzten drei Wochen geändert hat und wie gut ich mich hier eingelebt habe. Ich kenne alle Menschen - wir sind zu einer riesigen Farmfamilie zusammengewachsen -, habe meine feste Tagesroutine, weiß worauf ich bei jedem Pferd achten muss und wie ich mit ihnen umgehen muss und bin längst nicht mehr so zurückhaltend wie am Anfang. Sofia und ich haben uns auf Anhieb super verstanden und ich hab ihr alles im Stall gezeigt.
    Abends hat sie dann auf einmal an meinem Zimmer geklopft und meinte sie hätte total Lust die Farm mit dem Quad zu erkunden. Bei sowas muss man mich nie lange überreden und so waren wir kurz darauf auf den Schotterwegen der Farm unterwegs. Dabei haben wir ein verirrtes Kalb getroffen, das wir allerdings nicht dazu bewegen konnten zu seiner Herde zurück auf die Koppel zu gehen. Als es langsam dämmerte, haben wir umgedreht und wollten zurück zur Farm fahren. Plötzlich (wir waren noch ein ganzes Stück vom Stall entfernt) hat das Quad angefangen zu stottern und ist stehen geblieben. Der Tank war leer!
    Sofia hat dann angefangen, das Quad zu Fuß nach Hause zu schieben, als mir eingefallen ist, dass das Quad einen Notfalltank hat. Mit diesem haben wir es dann sicher zurück geschafft.
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  • Day20

    Kawerau, 13.09 -15.09.2018

    September 16, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 11 °C

    Die letzten drei Tage habe ich weitgehend auf der Farm verbracht.
    Am Donnerstag habe ich den ganzen Tag im Stall geholfen und durfte dabei zum ersten Mal mit Jemma ausreiten gehen. Bei unserem Ritt sind wir einem Weg über die Farm gefolgt, haben aber nur einen kleinen Teil davon geschafft, Wahnsinn wie riesig hier alles ist!
    Zudem ist hier eine undefinierbare Pferdekrankheit ausgebrochen, die sich nacheinander auf alle Pferde mit weißen Beinen zu übertragen scheint. Dadurch mussten wir alles reinigen und desinfizieren (was meiner Wäsche zu Gute kam, die wurde gründlichst gewaschen). Wir müssen hier nun auch ständig unsere Hände waschen, bevor wir ein anderes Pferd berühren und alles desinfizieren, was mit den Pferden in Berührung kommt. So bekommen wir das hoffentlich wieder in den Griff!
    Am Freitag hatte ich meinen ersten freien Tag hier. Den Vormittag habe ich mit Laura in der Stadt verbracht, während ich am Nachmittag reiten durfte. Außerdem hatte ich mal Zeit, mein Zimmer ein bisschen zu putzen und die ganzen Spinnweben zu beseitigen.
    Da Jemma nur unter der Woche im Stall aushilft, war ich dann am Samstag auf mich alleine gestellt und bin zum ersten Mal alleine mit dem Quad über die Farm gefahren. Das macht unglaublich viel Spaß! Meine Mittagspause habe ich mit ein paar anderen Farmbewohnern verbracht, die sich eine Schaukel, bestehend aus einem Seil und einem Klettergurt, in einem Baum gebaut haben. Nach ein paar Versuchen habe ich es dann auch geschafft, vom Truck zu springen, einmal zu schwingen und dann wieder rückwärts auf dem Truck zu laden (siehe Video). Außerdem haben sie mich mal in einem neuseeländischen Auto über die Farm fahren lassen, was überraschend gut geklappt hat, auch wenn hier alles spiegelverkehrt ist. Nachdem ich abends mit dem Arbeiten fertig war, waren alle Farmarbeiter bei Lucia und Tom (Lucas Mann, der nun von einer Geschäftsreise aus Australien zurückgekehrt ist und sich ebenfalls als sehr nett herausgestellt hat) zum Barbecue eingeladen. Es war eine echt nette Runde, aber ich war so fertig vom Arbeiten, dass ich zwischendurch immer wieder am Lagerfeuer kurz eingeschlafen bin. Die Anderen haben es dann aber doch noch geschafft mich wieder wach zu bekommen (unter anderem durch eine ziemlich schmerzhafte Massage) und so saßen wir dann noch bis halb 2 am Lagerfeuer. Da alle Fahrer ein Bier zu viel für die Straße hatten, sind wir dann eben über die Farm zurück auf die andere Seite gefahren. Auf den holprigen Wegen und Wiesen würden wir kräftig durchgeschüttelt (wir haben die Abkürzung über eine Kuhkoppel genommen), sind dann aber sicher angekommen. So eine nächtliche Farmsafari war auf jeden Fall auch ein spaßiges Erlebnis!
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You might also know this place by the following names:

Kawerau, Distretto di Kawerau, ضلع کاوراو

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