New Zealand
Lower Vogeltown

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18 travelers at this place:

  • Day9

    Work work work

    August 3 in New Zealand

    Zwei Tage bin ich nun schon bei Familie Mewes. Zwei schöne und eher ruhige Tage.
    Gestern wurde ich von einem Schnurren neben meinem Ohr geweckt. Eine der beiden Katzen hat es irgendwie in mein Häuschen geschafft. Ich hab mich richtig erschrocken! Wahrscheinlich war ihr draußen genauso kalt, wie mir drinnen!
    Weil ich wach war und fror ging ich schnell ins Haus und beobachtete noch etwas das morgendliche Treiben der Familie. Als die Kinder sich auf den Weg zur Schule machten, bekam ich von Claire die Aufgabe, du Fenster zu putzen, weil es draußen zu kalt war, um etwas im Garten zu machen. Also putze ich den ganzen Vormittag alle Fenster von innen und außen. Mit Musik auf den Ohren ging das aber ganz gut..
    Nachmittags holten Claire und ich die Kinder von der Schule ab. Richtig verrückt, viele der Kinder liefen Barfuß in der Schule und auf dem Schulhof herum. Im Winter! Die Kinder hatten schwarze Füße vom Schlamm. In Schulen in Deutschland unvorstellbar! Und ich hab mir die ganze Zeit sorgen gemacht, dass sich die Kinder erkälten, denn ich hatte Mütze und Schal an und mir war immernoch kalt..
    Wir fuhren zusammen zu einem See, fütterten dort einen schwarzen Schwan mit rotem Schnabel und danach in einen Stadtpark mit Spielplatz, Babyenten und Wasserfall. Im Park fühlte ich mich als würde ich durch einen Urwald laufen.
    Abends war ich so kaputt, dass ich als Ella aus ihrem Buch vorlas im Sessel vor dem Ofen kurz einnickte. Ich fühle mich hier ein bisschen wie ein Baby, das so viele neue Eindrücke ordnen muss und es ist ganz schön anstrengend den ganzen Tag nur englisch zu hören und zu sprechen. Ich muss mich inmitten ganz schön dolle konzentrieren...Also fiel ich dann super müde ins Betti.

    Heute morgen fuhren wir alle gemeinsam in Ellas und Caitlin’s Schule. Freitags treffen sich alle Klassen in der Aula und Eltern sind auch eingeladen. SchülerInnen, die besonders aufmerksam, freundlich oder ähnlich waren, werden Awards überreicht und die Klassen können etwas vortragen. Danach schauten Claire und ich noch beim Warm-Up der ersten Klassen zu, was folgender Maßen aussah: Eine Musikanlage wurde auf den Schulhof gefahren und ältere SchülerInnen leiteten die jüngeren SchülerInnen zu der Musik zu tanzen. Mega cool! Die Kinder hatten richtig Spaß und gingen glaub ich mit guter Laune in die Klassen. :)
    Zu Hause angekommen war Gartenarbeit angesagt. Ich hab Riesen Büsche beschnitten und mich gefühlt wie ein Farmer, auch wegen meines lustigen Outfits . Das hat Spaß gemacht und es war super Wetter. Irgendwie cool dieses Work-for-stay-Konzept! Nach getaner Arbeit fuhr ich in die Stadt. Dort wanderte ich durch dir Gegend, lief an der Küste entlang und schaute mir die älteste Steinkirche Neuseelands an „Church of St. Mary“. Danach traf ich mich mit Claire und den Kindern in einem Museum. Auf dem Rückweg kauften wir Fish and Chips. :) Grad saß ich noch mit Claire und Ralph zusammen. Wir haben ein Glas Wein getrunken und uns unterhalten. Die beiden sind auch schon super viel gereist und haben viel zu erzählen und sind super interessiert.
    Jetzt lieg ich wieder super müd im Betti. Gute Naaacht :)
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  • Day77

    Glühwürmchen Adventure

    October 10 in New Zealand

    Auch das Höhlen-Adventure hab ich erfolgreich gemeistert und es war wiedermal super schwer 6 Bilder für den Bericht auszusuchen! :D
    Heute morgen bin ich super aufgeregt aufgewacht. Ich hatte ja eine dreistündige Höhlen-Glühwürmchen-Tour gebucht. Ich wusste überhaupt nicht was mich erwartet, nur das es wahrscheinlich nass und dunkel wird. Zwei Dinge die mir ja wirklich nicht so gut gefallen.

    Pünktlich um viertel vor 10 kam ich im Büro der Glowing Adventures Agentur an, meldete mich an und erzählte der Empfangsdame direkt, dass ich ja ein bisschen Angst im Dunkeln habe. Der Guide saß daneben und meinte, dass er das zur Kenntnis genommen habe.
    Erst schauten wir uns ein Sicherheitsvideo an: Die Touren seien privat von der Familie, der die Farm (auf denen sich die Höhlen befinden) schon seit über 100 Jahren gehöre. Man solle immer auf den Guide hören, dahin treten, wo er hintrat und nicht die Höhlenformationen berühren. Alles sei so gelassen, wie es seit Unmengen von Jahren gebildet ist, keine Pfade, kein elektrisches Licht. Ich fragte die anderen drei, die in ebenfalls in meiner Adventure Gruppe waren ob sie auch schon so aufgeregt seien wie ich... und versicherte mich nochmal bei der Empfangsdame, ob wir immer mit dem Guide und nie irgendwo alleine rumlaufen. Richtige Nervensäge :D

    Danach bekamen wir unsere Höhlenkleidung ausgeteilt: gestreifte Leggings und Sweatshirts, einen Fleecepullover und eine kurze Hose, dicke Socken, Gummistiefel und einen Helm mit Lampe. Ich sah aus wie eine Fünfjährige, die gerade aufgestanden war.
    Der nette Guide mit beruhigender Stimme, um die 50 Jahre, stellte sich vor und erzählte, dass er auf der Farm aufgewachsen und schon seit seinem 5. Lebensjahr in den Höhlen rumturnte. Die Höhlen waren seit sie im Besitz der Familie waren unberührt und in ihrer natürlichen Form gelassen.

    Wir gingen durch einen kleinen Bush Treppen abwärts zu einem kleinen Fluss und standen zwischen hohen Felswänden und vor einem dunklen Loch, dem Eingang in die Höhle. Um sich an das Gefühl zu gewöhnen wateten wir erstmal bei Tageslicht ein bisschen durch den Fluss und schauten uns die die mit Fossilien durchzogenen Steingebilde an und tranken klares, von Moos gefiltertes Flusswasser. Ich ging durch die Strömung des Flusses und das kalte Wasser in den dadurch schweren Gummistiefeln was schon längst in die Stiefel gelaufen war, etwas wackelig durch den Fluss und hatte ein bisschen Angst hinzufallen. Bin ich zum Glück nicht.

    Dann ging es in die dunkle Höhle. Wir machten unsere Lampen an und wateten durch den Eingang. Am Eingang begrüßte uns natürlich erstmal ein Aal im Wasser. Ich bekam Panik und klammerte mich an den Arm meiner Vorderfrau und fragte hysterisch ob die in den Stiefel schwimmen können. Die Arme! Zum Glück fand sie es nicht schlimm...
    Also waren wir nun in der Höhle und kletterten über große Steine. Plötzlich standen wir in einer großen Halle. Das war heftig! Als wäre man kn einer ganz anderen Welt. Überall Spitzen von der Decke und irgendwelche Ablagerungen. 1 cm dieser Spitzen die von der Decke Hängen, brauchen 100 Jahre um sich durch Ablagerungen von Wassertropfen zu bilden.
    Wir kletterten durch super enge Spalten, durch die man nur kriechend und robbend durch kam und kletterten durch Löcher nach unten und oben. Man verlor völlig die Orientierung. Die Lampen machten zum Glück tageslichähnliches Licht, weshalb es garnicht so gruselig, sondern einfach nur beeindruckend war. Der Guide gab einem auch inmr genug Zeit und wartete immer, bis alle da waren.
    Bei einer Spalte sagte der Guide plötzlich, dass ich vorgehen soll und im nächsten Raum warten. Direkt bekam ich wieder Schiss und tappte durchs Wasser. Um mich zu vergewissern, dass jemand hinter mir war quatsche ich mit der hinter mir :D In dem nächste Raum sagte der Guide, dass alle die Lampen ausmachen sollten. Es war stockdunkel! Hier erlebten wir totale Finsternis. Die Augen gewöhnten sich nicht an die Dunkelheit und es war einfach nur schwarz. Ich dürfte mich zum Glück am Arm des Guides festhalten, sonst hätte ich glaub ich richtig Panik bekommen. Und so lange er etwas erzählte war es auch ok. Als er dann aber anfing von den Jungs in Thailand zu erzählen, die an einer solchen Stelle in einer Höhle eingesperrt waren und ob wir uns vorstellen können hier 12 Tage zu verbringen, wurde mir doch ein bisschen mulmig. Zum Glück machten wir das Licht schnell wieder an und weiter ging die Erkundungstour.

    In einer anderen Halle sahen wir dann die Glühwürmchen erstmal bei Licht und der Guide erklärte uns viel zu ihnen: Glühwürmchen sind grüne Würmer, sie leben an Wänden, die in der Nähe eines Flusses sind und sie brauchen ein bisschen Licht. Sie sondern ein Sekret ab, welches in klebrigen Fäden von der Decke runterhängt. Durch eine chemische Reaktion leuchtet das Sekret im Dunkeln und lockt so kleine Tiere, die mit dem Fluss in die Höhlen transportiert werden an. Diese bleiben in den Fäden kleben und werden von den Glühwürmchen verspeist. Nach einer Zeit verpuppen sie sich und werden zu Mückenähnlichen Fliegen, die neue Larven legen. Wusste ich alles nicht.

    Er erklärte auch, warum der Bereich Neuseelands Waitomo-District heißt: „Wai“ heißt Wasser und „Tomo“ heißt Erdloch. Also Wassererdloch und davon gibt es sehr viele in diesem Gebiet Neuseelands und ist ist somit der perfekte Lebensraum für Glühwürmchen. In den Höhlen ist die Temperatur im Sommer und Winter relativ konstant und die perfekte Temperatur für Glühwürmchen.
    Danach setzten wir uns auf einen großen Stein, machten das Licht aus und saßen einfach 10 Minuten da und schauten die Lichter der Glühwürmchen. Richtig schön! Wie ganz viele kleine funkelnde Sterne! Je länger wir in der Dunkelheit saßen desto mehr gewöhnten sich unsere Augen daran und die sie Lichter wurden deutlicher. Ich dachte wieder wie verrückt das ist und was die Natur alles zu bieten hat! Echt richtig schön!

    So, das war ein kleiner Exkurs in die Welt der Glühwürmchen. Zum Abschluss der Tour gabs ne warme Dusche, Kaffee und Kekse und dann fuhr ich nach New Plymouth.

    Eine richtig schöne „Herr der Ringe“-Straße. Je näher ich an New Plymouth kam, desto mehr erkannte ich wieder, z.B. die Three Sisters und die super kurvige Straße, die ich schon bei meiner ersten Busfahrt so beeindruckend fand.
    Ich brachte meine Sachen ins Hostel, das Auto zurück auf den Krankenhausparkplatz, wo ich es vor ca. 2,5 Monaten abgeholt hatte (Probs gehen raus an Helen:)) und trampte mit einer netten Frau, die im Krankenhaus arbeitete wieder zurück in die Stadt. Dort ging ich einen Kaffee trinken im Frederic‘s :) und schaute mir an der Küste den Sonnenuntergang an.
    Nach ein paar Heimwehtagen war das mal wieder ein sehr aufregender und schöner!
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  • Day67

    New Plymouth

    March 7 in New Zealand

    Heute sollte eigentlich ein großer Angelwettbewerb in der Stadt stattfinden, daher war der Campingplatz voll mit Booten in allen Größenordnung und jeder Menge durstiger Angler 😂 die hatten gefühlt die ganze Nacht durchgefeiert und waren morgens zeitig wach in Erwartung des Wettbewerbs, der leider aufgrund des schlechten Wetters (die ganze Nacht & am Morgen Dauerregen 🌧 und ordentlich Wind 💨) abgesagt wurde.
    Ich konnte aufgrund des Wetters mal ein Stündchen länger schlafen 😴. Da der Campingplatz mit einer toller Küche ausgestattet war, haben wir dort unser Frühstück zubereitet und hatten ein paar nette Unterhaltungen mit den gelangweilten Anglern.
    Anschließend ging’s in die Innenstadt. Als erstes hab ich mir die St. Andrews Kirche ⛪ angeschaut. Auch hier bin ich von 2 älteren Einheimischen angesprochen worden und wir haben einige Zeit geplaudert. Danach bin ich gemütlich durch die Innenstadt gebummelt. Am Nachmittag ging’s dann noch auf Grund des schlechten Wetters ins Museum Puke Ariki. Hier habe ich mir die Maori Ausstellung angeschaut.
    Anschließend sind wir mit dem Camper nach Stratford gefahren. Leider hat es den ganzen Abend weiter geschüttet und der Campingplatz steht ziemlich unter Wasser 💦.
    Hoffentlich wird’s morgen wieder besser!
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  • Day11

    New Plymouth

    December 21, 2016 in New Zealand

    Spent five days in New Plymouth... not even ashamed of how much I like Cobb and Co now. We had some really clear, hot, sunny days with an awesome view of the mountain from the house we stayed in. The Festival of Lights was cool. They have giant jellyfish lights now and a bubble kiosk - bonus!

  • Day5

    New Plymouth

    April 12, 2017 in New Zealand

    New Plymouth is the largest town in this part of the Taranaki. It’s little more than a village but the distinction between city, town and village is broad here in New Zealand with its tiny national population. But an artistic village it

    There is an art gallery dedicated to Len Lys. He created the wind wand on the waterfront. It’s all modern art and I find it dull. Lots of empty space and random objects that someone has called art. I’m not sure that I agree that coloured rods scattered around the gallery is art. Each to their own. And the exterior of the building is worth visiting with it’s wave of mirror wall.

    Puke Ariki is nearby so I hop over there next while Paul walks. It’s drizzling so there’s no point staying outdoors. Puke Ariki is a large museum that covers local and natural history. We borrow a wheelchair so Paul can push me around and rest my hip. We learn about the natural history of Mt Taranaki, which developed and collapsed many times over thousands of years. The display of Maori history is respectful. I think about the stories we have heard from white people over the years about the relationships between Maori and European New Zealanders. There is much myth in the stories that Maori were not dispossessed, for the display we read at Puke Ariki clearly shows a tale of dispossession. Downstairs is a brilliant display about bugs. It’s aimed at children but we have fun there. We play a game about attracting bees to the garden and dress up in insect costumes.
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  • Day34

    New Plymouth

    November 20, 2015 in New Zealand

    "Nach der Wanderung ist vor der Wanderung" dachten sich Sebastian und ich nach dem Tongariro Northern Circuit. Also auf nach New Plymouth, einer Stadt im Westen der Nordinsel am Rande des Egmont National Parks. Hier ist der schöne Mount Taranaki, ein 2518m hoher Vulkankegel, der zum letzten Mal vor 350 Jahren ausbrach.

    Wir nehmen den direkten Weg über den Forgotten World Highway, eine 155-km Straße. Sehr kurvig, teilweise Schotterpiste, sehr hüglig, aber mit toller Landschaft. Erschöpft erreichen wir New Plymouth.

    Endlich! Nach drei Tagen eine heiße Dusche, die Wanderklamotten noch schnell in die Waschmaschine und dann gönnen wir uns endlich, wovon wir seit drei Tagen geschwärmt haben: einen Burger und ein (äh, mehrere) Bier.

    Das Wetter im Egmont National Park ist bescheiden, und so wird uns eine kleine Auszeit im verregneten New Plymouth aufgezwungen. Am letzten Tag in New Plymouth entscheiden wir uns dann trotz eher schlechter Vorhersage zum Wandern.

    Wir sind zu dritt. Tim, ein Abiturient aus Deutschland, kommt mit uns. Immerhin regnets nicht als wir zum Pouakai Crossing starten. Der gesamte Wanderweg ist vom Regen der letzten Tage komplett unter Wasser. Wir müssen viel springen, um nicht komplett im Wasser zu laufen. Aber auch das ist irgendwann egal, nass sind wir sowieso schon. Hinzu kommt der Wind, sehr schnell an uns vorbeiziehenden Wolken und Nebel. Die Landschaft um uns herum wirkt ein bißchen schaurig: einsam, karg und finster. Wir laufen eigentlich direkt vor dem Mt. Taranaki, aber bekommen ihn nicht zu Gesicht.

    Am Nachmittag, schon auf dem Rückweg, klarts dann doch noch ein wenig auf, und wir können ein paar versöhnliche Blicke ins Tal und zur Bergspitze werfen.
    Am Abend gehts über den Surf Highway 45 Richtung Ohakune, dem Ausgangspunkt für die anstehende Kanutour
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  • Day15

    New Plymouth, Taranaki

    October 27, 2014 in New Zealand

    Pocasi nam hati plany. Leje jako z konve, a tak misto vyslapu na Mt Taranaki travime den v New Plymouthu ve skvele galerii Puke Ariki. Po prirode trocha kultury. Tak snad zitra bude lip...

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Lower Vogeltown

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