New Zealand
Motuoapa

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Top 10 Travel Destinations Motuoapa

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20 travelers at this place

  • Day45

    Sommerliches Silvester am Lake Taupo

    December 31, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 23 °C

    Zum 31.12. 2018 - am Silvestertag, wachen wir auf mit einem Wolkenhimmel.Gestern Abend hatte ich das Heck-Zelt noch angebaut, das hat trotz recht dollem Wind gehalten - zum Glück. Kurz nach dem Frühstück fahren wir schon los, so gegen 9 Uhr. Den letzten Abend in diesem Jahr hier in Neuseeland wollte ich gerne am größten See, dem "Lake Taupo", verbringen. Dafür lagen dann ca. 1,5 Fahrt vor uns. Die Landschaft und das Fahren waren nicht mega spektakulär, dachte ich mir so. Die Strecke war eine recht gut ausgebaute geradlinige Schnellstraße, die immer wieder in Städte hinein- und wieder raus führt, und viele verschiedengroße, grasgrünbewachsene Hügel, einige Kühe und Schafe sind zu sehen - ja okay es ist schön, aber ich bin eben verwöhnt von der südländischen impulsantern Landschaft. 😅 So richtig damit befasst, wann hier welche Attraktion kommt, habe ich mich nicht, umso mehr staunten wir als die Landschaft schlagartig sehr kahl wurde. Wie ich im Nachhinein gelesen habe sind wir dort gerade in die "Wüste" eingefahren, hier im Vulkanland. Und damit erklärt sich auch dieser riesige Berg mit weißer Spitze, der nicht nur aussieht wie ein Vulkan, sondern auch einer ist 😅 Und so fahren wir gegen 11 Uhr in den Tongari-Nationalpark ein. Mittlerweile hat sich das Wetter übrigens ab den Vulkanen schlagartig geändert in Sommer, Sonne und 30 Grad.☀️☀️☀️👌Da ich noch nicht ganz weiß was ich hier mit 'nem fünfjährigen Kind so machen kann oder wo wir außerdem am besten heute Campen, geht's natürlich erstmal zur "i-Site", um mich zu informieren. Außerdem hat Evi Hunger, und so bereichern wir uns mit allem notwendigen in der Stadt. Danach steht für mich fest: heute geht's einfach nur an den Strand zum chillen. Und das taten wir auch bis fast 18 Uhr, nachdem wir eingecheckt haben auf dem bisher teuersten Campingplatz für 40 NZ$ die Nacht - puh. Nachdem wir umzingelt von einigen badenden, kajakfahrenden Einheimischen ordentlich Sonne getankt hatten und Evi nach einem Meckeranfall spontan ein Nickerchen eingelegt hatte, gings zurück zum Zeltplatz. Zu Essen gab es heute Brokkoli mit Nudeln, und ein Kiwi-Joghurt als Nachtisch. Das konnte ich alles super vorbereiten, da Evelin unter vielen anderen Kids am Spielplatz samt Trampolin gut beschäftigt war. Danach ging es gegen 20 Uhr unter die Dusche, diese war zwar groß und geräumig, allerdings ließ hier die Stärke des Wasserstrahls und die Warm-Kalt-Einstellung sehr zu wünschen übrig. Nachdem wir uns halb erfrohren und teils fast verbrannt nun endlich sauber bekommen hatten, waren wir startklar um sauber ins neue Jahr zu kommen und die Silvesterparty zu feiern. Ein Glück waren nahe am Ufer ein paar Jugendliche, die ein größeres Zeltlager aufgebaut hatten und sauften und ordentliche Mukke machten. Somit kam wenigstens etwas Party-Feeling bei uns auf. Gegen halb zehn starteten auch einige in nah und fern ein paar Silverraketen, Fontainen und römische Riesen-Lichter und Evelin freute sich darüber sogar! So staunten lauschten wir aus unserer offenen Heckklappe heraus und naschten dabei unseren Party-Snack: Mandeln und Möhren. Heute verabschiedet sich das Jahr nochmal großartig, über uns hatten wir nicht nur einen sehr bunten Sonnenuntergang, mittlerweile hatten wir einen gaaaanz klaren Sternenhimmel, samt Milchstraße und ethlichen kleingesprenkelten Sternen⭐✨🌌

    Falls wir einschlafen sollten - der Wecker ist gestellt auf 23:55 Uhr 😁 Trotz großer Müdigkeit waren wir dann tatsächlich bis 23:45 Uhr wach😅 .. und den Wecker und die Videotelefonieanrufe aus der Heimat zum Mitfeiern habe ich natürlich nicht gehört 🙈. Na ein Glück schreien die Jugendlichen den Countdown laut mit und bekommen mit damit doch noch bei der 6 wach 😅 Ich rüttel schnell Evelin wach und rufe die Verwandtschaft an, die bereits zusammengesammelt zum Mitfeiern zur Mittagszeit in Deutschland um 12 Uhr auf meinen Rückruf wartet und fix mitfeiert 😄😄👌 In der Ferne sahen wir drei kleine Raketen in Luft - Hey🎉 Einige Camping - Gäste versammeln sich bereits am Ufer vom See, doch zu sehen gab es tatsächlich - nichts 😅 Gegen 0:30 Uhr verirrten sich dann doch noch 10 einzelne Raketen vor uns am Himmel 🙈 Hello 2019 - wir gehören mit zu den ersten, die im neuen Jahr bereits gestartet sind😁👌
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  • Day79

    Clean the tracks, ride the tracks

    November 20, 2019 in New Zealand ⋅ ☁️ 8 °C

    Nach einer erstaunlich warmen und gemütlichen Nacht (wir dachten wir erfrieren in dem Bauwagen, aber 4 Decken plus Schlafsack waren dann doch deutlich mehr als genug 😅), starteten wir in einen sehr regnerischen Tag. Nach dem Frühstück in unserem Bauwagen klarte es etwas auf und Maria und ich gingen mit John und Sammii in den Wald hinein (Übrigens ihr privates Maori-Land und somit für Außenstehende normalerweise verboten) und liefen die standardmäßigen Tracks (Reitwege) ab. Unsere heutige Aufgabe: John lief mit einem großen Heckenschneider vornweg und wir 3 Frauen liefen hinterher, schoben die abgeschnittenen Äste an die Seite und knickten kleinere Sträucher und Zweige um. Klingt erstmal nicht so anstrengend, aber nach 3 Stunden kamen wir schon ganz schön ins Schwitzen 😝🥵 Das Wetter änderte sich auch - Neuseeland-typisch alle paar Minuten zwischen sonnig, windig, bewölkt, trippelnd und in Strömen regnen 🥴

    Gegen Mittag waren wir fertig (sowohl aufgabentechnisch als auch körperlich ^^) und aßen erstmal was, dann ging es endlich rauf auf die Pferde 😍👏 Während ich in meiner Schulzeit und danach ca. 10 Jahre lang ganz regelmäßig geritten bin, hatte ich die letzten Jahre in Erfurt leider nicht wirklich die Möglichkeit und war deshalb ziemlich auf Entzug 🥺😱 Maria ging es allerdings ähnlich und sie hat daheim seit vielen Jahren ein Pflegepferd, war also jetz nur 1 Monat nicht geritten.

    Wir gingen mit John und seinem kleinen 4-jährigen Sohn Wiremu auf die Koppel und er teilte uns unsere Pferde zu. Ich bekam Harlem, einen braunen Wallach mit weißer Blesse, und freundete mich direkt mit ihm an 😊❤️ Während wir unsere Pferde putzten und aufsattelten, erfuhren wir noch einige spannende Sachen über den Hof und Johns Vergangenheit.

    Er wuchs mit Pferden auf und saß seit seinem 3. Lebensjahr jeden Tag so 8 bis 12 Stunden auf dem Pferderücken 😯 Schon früh nahmen er und seine Geschwister, Cousins und Onkel an Rodeo- und Tricking/Western-Wettkämpfen teil und zogen dafür mit ihren Pferden durchs ganze Land. War er zu Hause, durfte er seine Kindheit allein auf dem Pferderücken im Wald verbringen 😍 Reitstunden nahm er nie, er brachte sich alles selbst bei (deshalb fällt es ihm heute auch schwer, anderen seinen Reitstil beizubringen 😋). Er ist ein fantastischer Reiter: Wenn er es möchte, sitzt jeder Schritt seines Pferdes exakt da, wo er es will. Undzwar ohne, das man als Außenstehender sieht, das er überhaupt etwas tut 😉

    Johns Hof und das Land hat er von seinen Vorfahren geerbt, seine Pferde waren allesamt Wildpferde, die er selbst gezähmt hat (in der Gegend gibt es tatsächlich noch zahlreiche Wildpferde!! 😍 Ich hoffe sehr, wir sehen die nächsten Tage mal welche!), Strom wird durch Solar erzeugt, das Trinkwasser kommt aus dem Boden und ihr Essen pflanzen sie an oder erlegen sie selbst zum großen Teil - sie leben ziemlich autark und haben so gut wie keine Ausgaben, das ist echt cool 😊😊

    Zu viert ritten wir los und in den Wald hinein (die Tracks entlang, die wir vormittags hübsch gemacht hatten ^^`) und mitten durch den Fluss und wieder durch den Wald... #jipiehh #EndlichWiederReiten. Um erstmal zu sehen, wie wir uns machten, hatten Maria und ich sehr liebe, einfache Pferde bekommen und wir ritten vorwiegend Schritt und etwas Trab (ich wär gern schneller geritten 🥺).

    Ich fühlte mich sehr sicher auf Harlems Rücken ❤️ und musste mich ein paar Mal dran erinnern und zwicken, dass ich tatsächlich grad am anderen Ende der Welt - kostenlos - auf einem gezähmten Wildpferd - von einem Hof, dessen Familie ich vorgestern spontan mal angesprochen habe - gemeinsam mit einer Österreicherin die ich vor 3,5 Wochen zum ersten Mal in meinem Leben gesehen habe - durch privates Maori-Land ritt 🤣😝 Es fühlt sich alles so normal an 😅😅

    Der Tag endete mit leckerem selbstgemachten Van-Tobi-Gedächtnisnudeln, einem Filmabend zu 2t und dem Versprechen von John, beim nächstem Mal etwas temperamentvollere Tiere reiten zu dürfen und auch etwas schneller zu werden 🤩 #yeah #Vorfreude
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  • Day78

    1 Track, 2 Treks,...

    November 19, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 8 °C

    Morgens genossen wir Richards liebevoll vorbereitetes Frühstück und konnten uns richtig schön viel Zeit lassen, Richard war arbeiten und er hatte eh gemeint, wir dürfen gehen wann wir wollen - und auch wiederkommen, wann wir wollen (für WLAN oder eine warme Dusche), falls es uns die nächsten Tage auf dem Reiterhof zu kalt ist. Seine Tür steht immer offen. Wie lieb ist das bitte?? 🥺🙏 Als hätte man einen lieben Verwandten auf der anderen Seite der Welt.

    Gegen Mittag fuhren wir zum nahegelegenen Tongariro National Park und entschieden uns im Visitor Center zwischen unzähligen Routen für den "Silica Rapids Track", der erst durch viel Wald und dann durch voll schöne Gebirgssteppe führt - immer begleitet von einem kleinen Bach, der durch den vulkanischen Untergrund und deren Mineralien immer wieder in unterschiedlichen Farben erstrahlt (rostig rot, schwefelig gelb, türkis grün,...). Im Hintergrund erheben sich die gesamte Strecke entlang die 2 großen Vulkane Mt Tongariro Und Mt Taranaki - sehr beeindruckend 🤩👌

    Zum späten Nachmittag waren wir zurück beim Auto, holten mir noch schnell ne Jogginghose zum Einsauen ^^ und fuhren zu unserem Schlafplatz für die nächsten Tage: Dem Reiterhof "Korohe Horse Tracks", nur 5min von Richards Häuschen entfernt. Es begrüßte uns die gesamte Family: John mit seiner Frau Sammii und seinen 4 Kids (9,8,4&2J.) und Hündin Adoha (Maori für "Liebe") ❤️ und wir durften uns erstmal in unserem Bauwagen einrichten. Sie hatten ihn nochmal richtig rausgeputzt und er sah jetzt supergemütlich aus. Und aus der Tür heraus schauen wir direkt auf die Pferdekoppeln. Soo cool einfach 😍😍👏 Wir dürfen hier tatsächlich kostenlos übernachten - und jeden Tag ausreiten! Maria und ich fühlten uns sehr an Fiji erinnert und wie im Himmel und drehten ein wenig durch vor Freude 😁😁🤘

    Eine halbe Stunde später saßen wir bereits im Gemüsebeet, bei unserer ersten und einzigen Aufgabe des Tages: Salat ernten und Unkraut jähten 😊🥬 Keine schlechte Aufgabe bei sonnig-angenehmen Wetter und zu zweit (Denglisch-Satz des Tages: "OK, let's schnippel that leaves ab!!“ 😂). Es gab einen Moment, wo ich so vor diesem Beet saß und am schnippeln war und mich plötzlich so dieser Gedanke überkam: Genau hier, genau jetzt, bist du an exakt dem richtigen Ort in deinem Leben. Wow, ein ziemlich überwältigendes Gefühl! ❤️

    Zwischendrin kam John's Cousin vorbei und brachte mit seinem Track ein vor 1 Woche geschossenes Reh aus dem Wald vorbei. Sie fragten uns, ob wir beim ausweiden zusehen wöllten, aber wir lehnten mal dankend ab 😅 Eine halbe Stunde später brutzelten bereits die zartesten Schulterstücken auf dem Grill, genau wie eine gestern selbstgefangene Forelle aus einem kleinen nahegelgenen See .

    Johns Cousin Claudio erzählte uns, dass wir echt Glück mit unserem Timing hätten, Menschen aus aller Welt würden für genau diese Forelle nach Turangi kommen und Unmengen dafür ausgeben - das hatten wir gar nicht gewusst 😯 5 min später wussten wir, wieso: Ich hab noch nie in meinen Leben so einen hammerleckeren Fisch gegessen, omg 🤤🥺❤️ Dabei ess ich noch nicht mal so gerne Fisch. Einfach nur fantastisch, so unglaublich zart und überhaupt nicht "fischig". Danach probierten wir auch mal das Rehfilet (ja ich weiß, leider etwas heuchlerisch 🙈) und es ging uns ähnlich: Extrem zart und extrem lecker 👌 Viel gesünderes oder frischeres Fleisch wird man wohl nirgends finden.

    Bis in die Nacht hinein saßen wir noch mit Johns Familie vor "unserem" Bauwagen und quatschten über alles mögliche. Die Familie ist total süß und supersympathisch, John erinnert mich tatsächlich etwas an unsere Gastvater Tua in Fiji, denn er lacht ebenfalls extrem viel und gerne 🥰😊😄 Und genau wie Tua stammt er direkt von den Eingeborenen ab - hier den Maori, dessen Sprache im Dorf auch noch gesprochen wird. Beziehungsweise wieder - denn in Johns Generation hatte die Regierung den Kindern verboten, in der Schule Maori zu sprechen und deren Kultur zu leben... Johns Kinder hingegen werden in der Schule heute wieder in Maori unterrichtet 😊
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  • Day80

    Let's paint... too much

    November 21, 2019 in New Zealand ⋅ 🌙 10 °C

    Heute war ein wunderschön sonniger Tag mit bestimmt so 20 Grad. Nach dem Müsli-Frühstück gab uns John die Wahl: Rasenmähen oder den Unterstand vor unserem Bauwagen (Sitzplatz, Grillstelle etc) anstreichen? Wir entschieden uns fürs streichen (da ist das Erfolgserlebnis größer) 🤩💪

    Wir deckten den Untergrund mit lauter Pferdedecken ab, ich kramte mal wieder mein Niagara Falls-Cape heraus (für was das alles gut ist! 🤣) und wir starteten mit den oberen Holzbalken des Unterstandes. Pinsel eintauchen, auf die Rücklehne der Bank klettern, mit einer Hand am Balken festhalten, mit der anderen ein paar Striche malen (die Farbe zog sofort ein), wieder runterklettern, Pinsel eintauchen,... #againandagain - ein richtiges Workout 💪😁 Und wir waren sehr motiviert, so viel wie möglich zu schaffen.

    Nach ca 3 Stunden kam Sammii mit ein paar Wassereis vorbei 🧡 und wir machten erstmal eine kleine Pause und feierten unser bisheriges Werk (die Balken rund um die Essstelle waren bereits komplett fertig). Da entschied mein Körper: OK, enough for today 😬🙈 Mir wurde plötzlich total schwindelig, vor meinen Augen begann es komplett zu flimmern und ich verlor etwas die Orientierung o.O Scheinbar war die Kombi Sonne + Körperliche Arbeit + wenig Trinken + wenig Sauerstoff im Auge (Kontaktlinsen) nicht die Beste gewesen. Auch wenn es mich bewusst gar nicht so sehr angestrengt hatte.

    Ich ging in unseren Bauwagen und Sammii und Maria kümmerten sich superlieb um mich, brachten mir kalte Lappen für die Stirn und heißes Wasser für die Füße (Sammiis Tipp), dann fingen auch schon die Kopfschmerzen an. Die beiden waren sich einig (aus eigenen Erfahrungen) dass es sich um eine Migräne handeln musste, doch dafür waren die Kopfschmerzen meiner Ansicht nach zu aushaltbar, aber keine Ahnung 🤷‍♀️

    Den restlichen Tag verbrachte ich liegend im Bauwagen, während Maria weiterstrich und später mit 4 Reitgästen (davon 2 Schweizer) und John nochmal eine Runde ausritt - allerdings wieder nur langsam (die Gäste saßen zum 1.Mal auf einem Pferderücken), sonst hätt ich mich auch echt dolle geärgert 😅

    Abends ging es mir dann zum Glück wieder soweit, dass ich mit Maria (um die - wahrscheinlich ziemlich frische - Solardusche zu umgehen 😅) zu den nahegelegenen Thermalbädern fuhr. Dort hat man die Möglichkeit, erst 20 min im "Privatpool" mit natürlich-heißem Wasser aus vulkanologischen Thermalquellen zu sitzen (Vorsicht! Nicht Kopf unter Wasser stecken! Gehirnhautentzündung-Gefahr!) und danach ins warme Außenbecken zu gehen ☺️🌊 Herrlich!! Und definitiv die richtige Entscheidung für meinen Körper ^-^

    Gegen 21. 30 Uhr kamen wir zurück zum Hof und sahen schon von weitem ein Lagerfeuer vor der Sitzecke... John und sein "Cousi" Claudio hatten den nächsten Regenbogenfisch geangelt und wollten gerade mit grillen anfangen. "Girls!! Are you hungry?" Eigentlich wollten wir nur schlafen 😴😝 aber auf das Angebot konnten wir nicht Nein sagen (Hunger gewann gegen Schlaf^^) und wir setzten uns dazu. Wie zu erwarten, artete der Abend etwas aus und wir saßen bis 1.30 Uhr mit den beiden zusammen, aßen, sangen und ließen uns coole Maori- und Pferde-Storys von John erzählen 🤩

    Zum Beispiel wie wichtig es ihm ist, seine Pferde "the nice way" einzureiten und nicht durch Schläge, Willen brechen und Bestrafungen (wie einige seiner Vorfahren). "When they only know nice, they give you only nice" ☺️❤️ und das er seine Pferde wie Kinder sieht, die nichts Böses im Sinn haben, wenn sie Quatsch machen, sondern einfach manche Sachen noch nicht wissen und lernen können - und wollen :)

    Weil wir nachfragten, erklärte er uns noch sein komplettes Maori-Tattoo auf dem Bein (in Neuseeland haben extrem viele Menschen diese Art von Tattoo) und wir staunten nicht schlecht, wie viel Bedeutung darin steckt: Es ist ein Abbild von Johns Heimat ("Mein Land, mein Fluss, mein Berg" ), es repräsentiert Johns Charakter, Johns Familie, Frau und alle 4 Kinder und gleichzeitig sind ganz eigene Symbole seines Stammes integriert! 😯🐉 Die Maori sind sehr stolz und dankbar dafür, ihre Kultur heute (wieder) frei auf ihren Ländereien leben zu dürfen. Ihre Kinder lernen hier in den ersten Schuljahren erst einmal alles über ihr Dorf, ihr Land und ihre Kultur, bevor sie alle anderen Schulfächer haben. Ich finde das toll 😊 Johns Kinder wirken super selbstbewusst und stolz, Maori zu sein!
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  • Day81

    Happy ride, happy Juju

    November 22, 2019 in New Zealand ⋅ 🌙 11 °C

    Wir wachten zu einem weiteren wunderschönen Frühsommertag auf und meine Kopfschmerzen waren zum Glück so gut wie weg :) Nach dem Frühstück strichen wir direkt weiter unseren Unterstand, diesmal ließen wir es aber etwas langsamer angehen, konzentrierten uns auf die unteren Flächen und machten viele (Trink-)Pausen 😇🙏 Irgendwann wachten Maria und ich plötzlich auf und lagen beide random im Gras / auf den Bänken rum #SpontanesMittagsschläfchen 😂

    John und Sammii waren ausgeflogen und wir sahen sie bis nachmittags überhaupt nicht. Gegen 15 Uhr hörte ich Stimmen und fragte mal bei Sammii nach, wie es heute so mit reiten aussehen würde 🙃🙏 Sie teilte uns mit, dass John heute leider keine Zeit zum Reiten finden würde, wir aber gern allein ausreiten dürften! 😍😍😍 #yeaah
    Und wir sollen doch bitte Turumati und Urida nehmen, denn "they are the horses that still need the most work". Das heißt, wir sollten ihre 2 schwierigsten Pferde nehmen... Allein.. Im Gelände?! 😅😅 OK, John scheint uns echt zu vertrauen 🤪 Wir waren etwas aufgeregt, aber trauten mal seiner Einschätzung 🙏🙃

    Also genug gestrichen, rauf auf die Pferdis 😍 und raus gings ins Gelände :)) Hündin Adoha kam auch mit 🤭🐾 Wir fingen erstmal ganz entspannt an, Maria ritt auf dem Braunen mit weißer Blesse Turumati vor, ich auf dem Palomino Urida (engl. "God of Lightning") hinterher. Ich kam super mit ihm klar, die Sorgen waren unbegründet, er machte alles was ich wollte und ich fühlte mich bald komplett wohl und sicher auf seinem Rücken 😊 Maria hatte ein wenig mehr Probleme, Turumati ist ziemlich schreckhaft ("OMG, ein Ast, ein Ast!") und war nicht ganz so leicht zu kontrollieren. Deshalb übernahmen ich&Urida kurzerhand das Kommando und dann gings richtig ab und mit Galopp durch den Wald #wuii - Es gibt kein cooleres Gefühl!! 🤩🤩👏👏

    Wir preschten einen Berg hoch und hatten eine superschöne Aussicht aufs Land und die Berge. Nach ca 1,5 h machten wir uns auf den Heimweg, wir hatten uns komplett verlaufen, aber ich ließ einfach die Zügel hängen und vertraute Urida, dass er den Weg schon kannte (Maria war etwas skeptisch über diese Entscheidung 😂) - und er kannte 🙃 und brachte uns sicher zum Stall zurück 🐴💕 Oh Mann, ich glaub ich hab mich Hals über Kopf in dieses Tier verliebt 😍 #DarfIchEsMitnehmenBitteee. Die nächste Stunde war ich erstmal komplett im Himmel und feierte mein Leben :DD

    Zurück auf dem Hof, war richtig was los: 2 wunderschöne Wildpferde waren einfach mal übern Zaun ins Grundstück gekommen und hielten Johns Pferde ordentlich auf Trab 😯🤩... aber irgendwie interessierte das keinen von den auf dem Hof spielenden Kids und später kam John dann doch mal vorbei und sagte nur wie nebenbei "sieht so aus, als hätte ich heute 2 neue Pferde bekommen, um die ich mich die nächsten Tage mal kümmern kann 😊🙏". So einfach geht das hier also 😂 (Übrigens hat John den Turumati vor ca. 1 Jahr innerhalb 10min eingeritten.. 😅🤯).

    Gegen Abend erinnerte ich mich an das Gespräch mit John von gestern Nacht und das er meinte, dass seine Kids supergern und stolz Maori-Lieder singen würden und fragte einfach mal nach, ob sie Bock hätten - und die 2 Mädels und ihre Freundin hatten 😍 und sangen Maria und mir einfach mal spontan 3 Songs vor #sooosüß😍💕
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  • Day24

    28-9 Motuoapa

    September 28, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 13 °C

    Nog een keer de termal walk gedaan, Tuī met een apart liedje gefilmd, nog een keer langs Huka Falls, everzwijn met 3 biggen zomaar langs de weg, en nog een keer Taupo in, nu voor alcohol; moet ik de naden van de tent mee schoonmaken. Dan het fietspad langs het meer. Is zowaar gewoon een pad, hoera! Krijg ik er nog weer zo'n kokend riviertje bij kado. Ik kom ook later op de weg dan gedacht. De weg is helaas wel redelijk vreselijk. Moet ook nog een stuk klimmen en dan ook nog door kaalslag. Ik stop op tijd, kan ik een poging wagen tot tent repareren. Het is nu aan het drogen, ik ben benieuwd.
    Zit ik met al mijn kleren aan en mijn muts op te kleumen, gaat de wind liggen. Ik stik meteen de moord! Bizar, zo hard woei het nou ook weer niet.
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  • Day14

    Bulliparade

    March 19 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    Leider konnten wir nicht dort stehen, wo wir es geplant hatten. Keine Übernachtung erlaubt. Soll man erst nehmen...
    Also an der Tanke gefragt, wo’s denn nett ist und schwups, 50$ für einen Stellplatz gelöhnt - inkl. Bulliparade.
    Außerdem gibts Bratkartoffeln, deutsches Bier und Wein ala Penner (wegen der Papptüte)
    Nebenbei noch nett mit einem Kiwi/Dresdner Paar geschwatzt. „Ach, ihr wollt auf die Südinsel? Habt ihr warme Sachen mit?!”
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  • Day126

    Turangi

    April 12, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Lake Taupo, mit 616 Quadratkilometern ist dieser Kratersee der Größte Neuseelands;
    am Ende dieses riesigen Sees fanden wir einen romantischen Campingplatz, wo wir die Stromquellen unseres Campers wieder aufluden und einen sehr schönen Sonnenuntergang genießen konntenRead more

  • Day7

    30 décembre: orakei korako et huka falls

    December 30, 2017 in New Zealand ⋅ ☀️ 23 °C

    Aujourd'hui nous avons visité un site de géothermie, une expérience avant tout olfactive puis visuelle et sonore. Ça sentait bon l'œuf pourri. Chaudrons de boue gargouillant, fumeroles s'échappant des entrailles de la terre, la nature est curieuse. Je n'avais encore jamais vu ça. Nous visitons le site moins touristique que les autres mais très bien pensé pendant 1h30.

    Huka falls : en vrai c'est "le plus long fleuve de Nouvelle Zélande qui coule à travers une gorge resserrée avant de se précipiter d'une hauteur de 10 mètres dans un bassin naturel" . En vrai un torrent d'eau débitant beaucoup de litres à la seconde et pouvant remplir 5 piscines olympiques par minute.
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Motuoapa

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