New Zealand
Nelson

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143 travelers at this place:

  • Day54

    Hallo Herr der Ringe-Land

    September 17 in New Zealand

    Heute habe ich wieder viel auf den kurvigen Straßen Neuseelands verbracht.
    Nachdem ich mich früh morgens von Tom verabschiedete, machte ich mich im Regen und bei stürmischem Wetter auf den Weg nach Nelson. Drei Stopps waren eingeplant. Es regnete zwischenzeitlich echt ganz schön dolle und das Auto wackelte ein bisschen vom Sturm. Ganz schön gruselig, aber ich bin heile angekommen :)

    Erst hielt ich an einem Strand. Es regnete in Strömen und ich fand den Weg, der zu einem Lookout führen sollte irgendwie nicht. Also schaute ich mir den Strand nur durch das Autofenster kurz an und fuhr weiter Richtung Westport, denn nördlichsten Ort der Westküste. Nach 20 Minuten kam ich dort an. Es regnete immernoch und ich schlenderte durch die kleinen SouvenirLäden, unterhielt mich mit den VerkäuferInnen und kaufte mir einen Kaffee. Man wird hier wirklich in jedem Geschäft gefragt wie es eklem geht und wie sein Tag war und so weiter. Voll nett. Aber manchmal kommt man garnicht mehr weg. In einem Geschäft musste ich sagen, dass meine Parkuhr ablaufen würde, obwohl ich garkeine habe :D Aber ich musste wirklich weiter, weil ich ja noch ein bisschen Strecke vor mir hatte und die war ganz schön anstrengend wie sich heraus stellte.
    Kurven über Kurven, Regen, Wolken, die zwischen den Bergen hingen und enge Straßen. Aber so schön! Heute kam ich mir vor wie im Herr der Ringe Film, als ich durch den Buller Gorge National Park, entlang des Buller Gorge Rivers fuhr.

    Mitten im Nationalpark machte ich halt, um über die längste Swingbridge Neuseelands zu laufen: Buller Gorge Swing Bridge. Das kostete $10. Die Frau an der Kasse redete sehr schnell und fragte, ob ich nicht mit der Zipline zurück über den Fluss fliegen möchte und dass mein Glückstag sei und ich beides zusammen für $10 günstiger bekomme, weil ich alleine sei. Ich war überfordert mit den ganzen Informationen und willigte ein :D oh man!
    Ich lief über die wackelige Brücke. Das war garnicht sooo schlimm, wie ich anfangs dachte. Andere Brücken hier haben schon doller gewackelt. Danach ging ich einen 15minütigen Wanderweg durch den Wald und dann mit der langen Seilbahn zurück. Ich hatte ziemlich Schiss zuerst. Aber als es losging machte es voll Spaß! :)

    Den Rest des Weges fuhr ich, außer zwei kurzen Halten, einer an einem Lookout über ein Tal und einer an einer Honig Factory, bis nach Nelson durch.
    Im Hostel angekommen machte ich mir Abendbrot und ging mit ein paar Leuten noch was trinken. Jetzt liege ich im Betti und merke daran dass ich alle laut atmen und Schnorcheln höre, dass ich meine Ohropax im Auto vergessen hab. Oh noooooo!! :D
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  • Day266

    Meine drei Musketiere

    June 28 in New Zealand

    Lukas, Fred und Viktor. Das sind die Namen meiner drei Musketiere. Vom ersten Augenblick an verstanden wir uns super. Die drei kommen aus Marseille/Frankreich und sie brachten mich dazu, wieder ein wenig französisch zu lernen. Aber nicht nur das. Ich malte wieder mehr, ging sechs Mal die Woche ins Fitnessstudio, (verrückt ne!?) und weinte das erste Mal zum Abschied von jemandem. Drei Wochen lang waren wir zusammen, Tag für Tag. Um die drei euch ein wenig vorzustellen, hier nun die Beschreibungen:

    Beginnen wir mit Victor 😜:

    Victor ist ein ruhiger, gechillter Redner... Im englischen... Im französischen sieht das ganz anders aus. Da kann er auch mal lauter werden. Victor war der erste der Truppe, der mich ansprach und wir verstanden uns von Anfang an prima. Ich war ganz schön oft gemein zu ihm und verarschte ihn die ganze Zeit. Das ist halt mein Humor 😌 und weil er immer wieder darauf reagierte, war es noch spaßiger. Wenn wir zusammen einen Ausflug unternahmen, saßen wir beide auf dem Rücksitz und ratschten. Manchmal wurde ich aufgrund seiner ruhigen Stimme immer wieder müde... Sorry Victor, ich bin immernoch so gemein zu dir. Victor kann unglaublich gut malen. Er bemalte zwei Seiten in meinem Buch und ich bin wahnsinnig stolz drauf und zeige es ständig irgendwelchen Leuten.

    Lukas:

    Immer wenn ich an Lukas denke, muss ich schmunzeln. Lukas ist ein großer Teddybär mit tiefer Stimme und kann manchmal böse drein schauen, doch er hat ein riesengroßes Herz. Er erinnerte mich an Ralph von "Ralph reicht's", den Bösewicht, der eigentlich ganz lieb ist. Und das war auch der Name, den ich ihm gab. Lukas' english war relativ schlecht. Aus diesem Grund ratschten die Jungs französisch. Klar, ist viel einfacher und mich hat es keineswegs gestört. Lukas lernte english, ich französisch. Der Abschied von ihm fiel sehr schwer. Er schenkte mir ein Freundschaftsbändchen und malte mir einen Ralph Kopf in mein Buch. Ich habe geweint, als ich das Kunstwerk sah.

    Fred:

    Ach ja, der Fred. Fred ist ein hübscher Franzose mit grünen Augen, durchtrainiertem Körper und lustigem, zotteligem Haar. Er bereiste mittlerweile einige Orte und dementsprechend gut war sein english. Fred brachte mich dazu, 6mal die Woche ins Fitnessstudio zu gehen. Wir waren das absolute Training-dream-team. Wir pushten uns gegenseitig zu Topleistungen, er mich mehr natürlich... aber ich bin besser im Springseil springen 😂Ich kann mich nicht erinnern, wann es begann und warum, aber mein Name war "princess". Irgendwann nannte ich ihn dann Diva, denn er war mehr "princess" als ich. Fred ist wie Viktor ein Künstler. Er malt wahnsinnig gut Mandalas. Sehr präzise, mit Liebe zum Detail. Sein Traum ist, Tattoo-Artist zu werden und ein Studio in Amsterdam zu eröffnen. Ich bin mir sicher, dass er das schaffen wird. Wir kreierten zusammen mein zukünftiges Tattoo, das ich hoffentlich bald auf meiner linken Schulter haben werde.

    Ich hatte eine wunderschöne Zeit mit den Jungs. Deswegen haben sie sich einen eigenen Blog verdient. Und damit die drei diesen Blog lesen können, gibt es ihn hier nun in english.

    Lukas, Fred and Viktor. These are the names of my three musketeers. From the first moment we liked each other. The three come from Marseille / France and they made me learn a little bit of French again. But not only that. I painted more again, went to the gym six times a week (crazy right!?) and cried for the first time to say goodbye to someone. For three weeks we were together, day after day. To introduce you to the guys, here are the descriptions:  

    Let's start with Victor 😜:
    Victor is a quiet, chilled speaker ... In English ... In French it looks very different. He can get louder. Victor was the first of the group who spoke to me and we got along great from the start. I was quite often mean to him and fooled him all the time. That's just my sense of humor 😌 and because he kept responding, it was even funnier. When we took a trip together, we both sat in the back seat and chatted. Sometimes I got tired all the time because of his calm voice ... Sorry Victor, I'm still so naughty to you. Victor draws pretty well. He draw two pages in my book for what I am really proud. I show it always to strange guys.

    Lukas:
    Whenever I think about Lukas, I have to smile. Lukas is a big deep-voiced teddy bear who can sometimes look angry, but he has a huge heart. He reminded me of Ralph from "wreck it Ralph", the bad guy who is really nice from the inside. And that was the name I gave him. Lukas' english was relatively bad. That's why the boys talked in french. Sure, it's much easier and it didn't disturb me. Lukas learned english, me french. To say goodbye to him was very difficult. He gave me a friendship ribbon and painted a Ralph head in my book. I cried when I saw the artwork.

    Fred:
    Oh, Fred. Fred is a handsome Frenchi with green eyes, a toned body and funny, shaggy hair. In the meantime he toured some places and therefore his english was good. Fred made me go to the gym six times a week. We were the absolute training dream team. We pushed each other to excellence, he me more of course ...but I am better in string jumping 😂 I can not remember when it started and why, but my name was "princess". At some point I called him "Diva" because he was more "princess" than me. Fred is like Viktor an artist. He paints Mandalas incredibly well. Very precise, with attention to detail. His dream is to become a tattoo artist and open a studio in Amsterdam. I'm sure he'll do it. Together, we created my future tattoo, which I hope to have on my left shoulder soon.

    I really enjoyed the time with you guys! That's the reason why you got your own blog in my story of my travel. I see you in Marseille... Or Germany... Or Amsterdam! Safe travels! Luv U!!

     
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  • Day88

    Nelson

    November 27, 2016 in New Zealand

    Nach der Kayaktour durch den "Abel Tasam Nationalpark", setzten wir uns für 4 Tage zur Ruhe und ließen uns auf dem Campingplatz "Kina Beach Reserve" nieder. 🏕⛺️
    Wir spielten sehr viel Karten, genossen die Sonne, gingen sogar mal baden und machten Mittagsschlaf in unserer Hängematte. 😴
    Ein wirklich schöner, süßer und gemütlicher Platz zum entspannen mit sehr freundlichen Besitzern ☺️
    Während den letzten Nächten kamen mehr und mehr große und einzigartige Camperbusse/LKWs auf den Campingplatz. An jedem von ihnen war ein Sticker zu sehen mit der Aufschrift "The Extravaganza" und dass sie am Samstag und Sonntag in Nelson sind.
    Da wir eh vorhatten am Samstag nach Nelson zu fahren bezüglich Lauras Geburtstag, hielten wir bei Ihnen an.
    Es war eine Art Wanderzirkus. Viele dieser verrückten, selbstgebauten und extravaganten Busse/LKW´s standen auf einer großen Wiese in einem Kreis und jeder verkaufte Produkte wie Schmuck, Kleidung oder Kaffee und Donuts, bei anderen konnte man sich die Zukunft lesen lassen oder sogar tätowiert werden. Unter anderem gibt es einen kleinen Familienzirkus, eine kleine Live Band und einen Zauberer. 🎩
    Eine sehr spezielle Gemeinschaft, denn einige von ihnen leben mit ihren Campervans auf der Straße und treten jedes Wochenende woanders auf. 🚌🚛
    Gegen Nachmittag legten wir uns noch 2 Stunden an den Strand um gegen frühen Abend zur Überraschung für Laura zu fahren.
    Ihre Eltern buchten 2 Nächte in einem schönen Hotel in der Innenstadt. Laura war sprachlos als wir davor standen und eincheckten. 😍
    Abends gingen wir noch lecker in einem Szenelokal essen und somit war Lauras Geburtstag nach ihrer Aussage perfekt. 👌🏼
    Am Montag checken wir wieder aus und unsere Reise wird entlang der Westküste der Südinsel gehen. ☺️
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  • Day27

    Über Nelson zum Abel Tasman

    February 27 in New Zealand

    Nach einer regnerischen Nacht 🌧 ging's heute zunächst nach Nelson, einer der ältesten europäischen Siedlungsgebiete neuseelands. Nach einem Spaziergang durch die Altstadt, mit Besichtigung der Kathedrale, fuhren wir weiter nach Kaiteriteri. Dem Tor zum Abel Tasman Nationalpark. Auf Grund des Zyklons Gita sind in der Region zahlreiche Straßen stark beschädigt, so dass wir einen kleinen Umweg machen mussten bzw. öfters mal an einer Baustelle waren.
    Interessant war auch, die hier übliche Methode Boote bei Ebbe ans Ufer zu holen. Mit dem Bulldog und Anhänger wurde die Boote aus dem seichten Wasser gezogen 🚜🚤.
    Da gegen Nagmittag die Sonne heraus kam, ging ich noch ne Runde laufen und genoss die Aussicht an der Bucht, mit herrlichem Sandstrand. Zur Stärkung gab Abends noch BBQ 😋
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  • Day53

    Maitai Valley Motorcamp, Nelson

    November 3, 2016 in New Zealand

    Unser Campingplatz für eine Nacht, nur 6 Minuten heißes Wasser, die Küche und das Bad haben um 10 am. geschlossen und ohne Wlan.
    Aber ein wunderschönes Bild, wenn man morgens aufwacht und aus dem Fenster guckt... 😍

  • Day58

    Nelson

    February 26 in New Zealand

    Leider hat’s heute morgen erst mal ordentlich geregnet! 🌧 Nach dem Frühstück sind wir nach Nelson aufgebrochen, eine der ältesten europäischen Siedlungen in Neuseeland.
    Nach einem Besuch in der Touristeninfo sind wir ein wenig zu Fuß durch die Stadt gelaufen und haben uns unter anderem die Kirche ⛪ dort angeschaut. Am Nachmittag sind wir dann in Richtung Abel Tasman Nationalpark aufgebrochen, wo wir für morgen eine Tour geplant haben. Da durch den Zyklon Gita hier einige Straßen stark beschädigt und daher gesperrt sind, mussten wir den etwas weiteren Weg über eine ziemlich enge Passstraße nehmen. Wir haben uns dann in Kaiteriteri einen Campingplatz gesucht, auf dem wir die nächsten beiden Nächte bleiben werden, lecker Steaks gegrillt und noch etwas entspannt 😊Read more

  • Day34

    Solsken i Nelson

    February 11, 2017 in New Zealand

    Vädret har ju varit lite si och så sedan vi kom till Sydön på Nya Zeeland. Alla vi träffar pratar om den sämsta sommaren i mannaminne. Men i dag slog det till och solen tog kommandot.
    Barbro började dagen med att fixa lite mer hårfärg hos Amba Waghorn på The Changing Room. Sedan något kallt och uppfriskande hos The Vic som hade en av de bästa väggmålningarna vi någonsin sett. Tyvärr endast sebart på herrtoaletten ovanför kissrännan men väl värt att bevara för eftervärlden.
    Precis som i Dunedin finns det häftig Street Art även här, något att ta efter i Helsingborg?

    Picnic på stranden och en skön stund i solen innan vi fortsatte med dagens upptäcktsfärd.

    Efter en lång och brant promenad nådde vi "Center of New Zealand" som ligger på en bergknalle ovanför Nelson. Konstaterade att vi blivit miljöskadade då utsikten visserligen var vacker men kändes lite beige jämfört med vad vi varit med om. Ett bra motionspass i alla fall!

    Härlig middag utomhus med anka och en suverän lokal Pinot Noir fick avsluta dagen.
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  • Day33

    En rätt så händelselös dag

    February 10, 2017 in New Zealand

    Vi kör från Westport till Nelson, drygt 25 mil. Vackert som alltid men nu är vi för bortskämda och tycker väl inte att det är så märkvärdigt. Nelson är solsäkrast i Nya Zeeland så det är inte mer än logiskt att himlen spricker upp när vi kommer fram. Härlig Bed and breakfast i Shelbourne Villas nästan mitt i stan där vi inkvarterar oss. Inte mycket att skriva om förrän kvällen kommer och vi kommer in på Urban Oyster Bar and Eatery. Ett himla hallå men suveränt bra, - länge sedan vi åt ostron! Efter 3 dussin och en hyfsad mängd dricka var vi rätt så nöjda! Så även krogägaren som av någon märklig anledning också gillade oss väldigt mycket! Vi fick även många andra nya vänner innan kvällen var slut och vi promenerade hem i mörkret.Read more

  • Day245

    Nelson - mein neues Leben

    June 7 in New Zealand

    Mit Erschrecken stellte ich heute fest, (es ist der 9.7.2018) dass ich nun einen Monat in Nelson lebe. Es war auch der Plan, wieder irgendwo länger zu bleiben und sesshaft zu werden nach zwei Monaten reisen und unglaublich kalten Nächten im Auto. Endlich wieder ein Bett, warmes Wasser, duschen, so heiß und solange ich will! Doch wie kam ich nach Nelson? In Queenstown gestartet ging es wieder Richtung Norden an der Westküste entlang. Diesmal reiste ich zusammen mit Ryan, den ich am Lake Monowai kennen gelernt hatte. Er hatte die Westküste noch nicht erforscht und ich beschloss, sein Reisebegleiter zu sein. Wir besuchten all die Orte, die ich bereits kannte. Dennoch machte es mir nichts aus, denn diesmal gab es eine Veränderung... Es schien die Sonne! Und zwar jeden Tag! So hatte ich die Westcoast noch nicht gesehen. Lange Rede, kurzer Sinn... Wir fuhren Richtung Norden, er musste wieder zurück und ich startete das Hitchhiking wieder. Ein lieber Einheimischer brachte mich von Hokitika nach Greymouth. Von dort aus ergab es sich schwierig, Picton bzw. Nelson waren noch immer sehr weit entfernt, es war sehr kalt, niemand hielt an... Nach etwa 20 Minuten wollte ich nimma. Ich ging in den "Subway", gönnte mir einen Cappuccino und nutzte free WiFi. Wie komme ich so schnell wie möglich nach oben?? Ich schaute aus dem Fenster und sah eine Bushaltestelle. Mmmhhh... Warum nicht? Ich fand direkt einen Bus nach Nelson. Etwa eine Stunde später fuhr er ab. Ok.... Gebucht! Ich freute mich wahnsinnig über meine Entscheidung und auf Nelson. Schon von Anfang an wollte ich in diese Umgebung. Doch mein Plan war noch immer Wellington.

    Nach gut 6 Stunden war ich nun in Nelson. Ok, nächster Schritt: Unterkunft. Ich fand ein sehr naheliegendes Hostel und begab mich auf den Weg. Ich kam am Hostel an und fand den Eingang nicht. Ich war einfach zu fertig... Das gibt es doch nicht! Ich beschloss, zum nächsten Hostel zu gehen. Kaum losgegangen, wurde ich von einer Frau angesprochen, ob ich den Eingang suchen würde. Ich bejahte und sie zeigte mir den Weg zum "palace". Ein wundervoller Name. Der schmale Weg schlängelte sich stufenweise nach oben und ich blieb ständig im Geäst um mich rum mit meinem magischen Wanderstock hängen, der aus meinem Rucksack heraus ragte... Kurz zuvor zerstörte ich in der Innenstadt fast ein Schild, das über mir hing.... "Hallo Nelson, ich bin's, die tollpatschige, verplante Katja." An der Rezeption angekommen, es war mittlerweile nach 9pm, klingelte ich und es erschien... Niemand. Ich klingelte wieder und nach gefühlten 5 Minuten kam dann endlich jemand. Ein älterer Herr, grau, langhaarig, große Nase mit einem Hut begrüßte mich freundlich und stellte sich als Dave vor. Wir fanden einander von Anfang an sympathisch und er lud mich direkt, nachdem er mir alles gezeigt hatte, zu sich nach Hause ein. Ich packte alles auf mein Bett und ging mit ihm mit. Sein Zuhause war direkt am Hostel. Ich betrat das Wohnzimmer. An einem großen Tisch saßen zwei Leute. Ein sehr sympathischer Italiener mit Dreds, Reggae-Style, lustigem Auftreten. Alessandro war vom ersten Eindruck einfach ein super Mensch. Der zweite junge Mann stellte sich als Fabio vor. Ich setze mich dazu und war erstmal sehr schüchtern und still. Von Minute zu Minute wurde der Tisch immer voller. Am Ende saß ich mit sieben fremden Leuten an einem Ort, den ich gerade erst erreicht hatte und fühlte mich maßlos überfordert. Doch das Gefühl verging mit der Zeit. Alle waren sehr freundlich und Dave versuchte, mir Nelson so schön zu reden, dass ich bleibe. Ich wusste, dass die Umgebung Hammer ist, doch ich hatte Nelson wann anders in meinem Kopf und nicht im Winter. Noch immer war Wellington in meinen Gedanken. Der Abend verlief super gechillt und ich ging zu Bett, total zerstört. Am nächsten Tag packte ich alles zusammen und begab mich Richtung Rezeption. Ich klingelte wieder und Dave erschien. Ihm fiel die Kinnlade runter, als er mich sah. "Ich dachte ich hätte geschafft, dich zu überzeugen" sagte er und nahm traurig den Schlüssel entgegen. Er fuhr fort "Bleibe hier. Nelson ist super im Winter. Du findest 100pro einen Job." U.s.w. Es war verdammt hart. Ich wollte doch einfach gehen. Ich sagte, dass ich ein wenig brauche, um eine Entscheidung zu treffen. Ich setzte mich nach draußen und checkte Nelson ab. Hatte es alles, was ich momentan im Kopf habe? Ja, hatte es. Warum also nicht bleiben? Nach ca. 10 Minuten ging ich an die Rezeption und klingelte mir Dave zu mir. "I stay!" Er strahlte mich an, packte meine Sachen und brachte sie mir zu meinem Zimmer.

    So begann die Geschichte vom Palace. Mittlerweile lebe ich hier seit fünf Wochen ein ziemlich gechilltes Leben, habe viel Freizeit, Sonne, liebe Menschen um mich rum und ein sehr abwechslungsreiches Arbeitsleben... Drei Tage nach meinem Umzug hatte ich bereits einen Halbzeit Job als Barkeeperin (ist eine Leidenschaft von mir geworden, stellt euch also auf Cocktail-Parties ein). Hinzu kam ein Job als Cleaner im Palace und der absolute Höhepunkt ist ein Gelegenheitsjob als Kinderschminkerin. Ihr seht, mir geht es super. In meiner Freizeit treibe ich ganz viel Sport, male, spiele Gitarre und genieße die Anwesenheit meiner Freunde. Ich habe hier wunderbare Menschen kennen gelernt und leider sind diese Menschen zum größten Teil mittlerweile schon verschwunden... Unter anderem meine "drei Musketiere", drei junge Franzosen, mit denen ich drei wunderschöne Wochen verbracht habe. Sie waren ein fester Bestandteil meines Lebens in Nelson und deswegen haben sie sich auch einen eigenen Blog verdient. Auch sehr wichtig zu erwähnen ist meine liebe Sophie, eine Deutsche aus Köln, die meine beste Freundin hier in Nelson war. Leider ist sie schon weg... Diese Seite vom Backpacker Leben ist unglaublich schwer. Man verbringt Zeit gemeinsam, gewöhnt sich aneinander, vertraut einander an...und dann... dann trennen sich die Wege.

    Ich denke, dass ich hier noch eine Weile bleiben werde, die Landschaft rundherum ist atemberaubend. Überall Strände, Küsten, grün bewachsene Hügel, das Meer. Ich habe bereits einige Plätze besucht, dennoch fehlen noch viele Orte, die ich unbedingt sehen muss. Macht euch auf wunderschöne Fotos gefasst. Bis bald meine Lieben zu Hause.
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  • Day250

    Nelson Pictures

    June 12 in New Zealand

    Hier sind nun ein paar Bilder von den schoenen Seiten Nelsons. Mein absoluter Lieblingsort in Nelson war "Beach Tahanui". Der Strand ist ca. 4 km vom Stadtzentrum Nelson entfernt und meine Laufstrecke an der Hauptstrasse fuehrte direkt zum Strand. Ich liebte die Strecke zum Laufen, auch wenn es echt laut war und busy mit dem ganzen Verkehr. Aber mit dem Blick aufs Meer vergisst man das alles um sich rum. Das dritte Bild entstand in den "Grampians", in kleinen, gruenen Huegeln um Nelson herum. Von dort aus hat man eine super Aussicht ueber Nelson, das Meer und die Berge. Ein toller Ort, um abzuschalten.Read more

You might also know this place by the following names:

Nelson, نيلسون, Горад Нельсан, Нелсън, नेल्सन, Nelson eskualdea, نلسون، نیوزلند, נלסון, NSN, ネルソン, ნელსონი, 넬슨, Nelsonas, Whakatū, നെൽസൺ, Нелсон, Nelson på New Zealand, Нельсон, நெல்சன், نیلسن، نیوزی لینڈ, 尼爾遜

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