New Zealand
Okaramio

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2 travelers at this place:

  • Day252

    Picton, 03.-05.05.2019

    May 6, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 19 °C

    Mit dem Intercity-Bus habe ich mich am Freitagmittag nochmals auf den mehr als fünfstündigen Trip von Hastings in die Hauptstadt Wellington gemacht, um am nächsten Tag auf die Südinsel überzusetzen. In Wellington habe ich mich mit Lisa (dem Mädchen, mit dem ich zusammen von den Klippen gesprungen bin) verabredet, um abends noch ein bisschen durch die Bars zu ziehen. Sie zeigte mir eine ziemlich coole Bar ('Dakota'), die im Cowboystil errichtet ist, in der man am Eingang einen Cowboyhut zum Aufsetzen bekommt und man sich auf einem mechanischen Bullen am Bull-Riding versuchen kann. Nach meinen übermütigen Jungpferden, die ich die letzten drei Wochen geritten bin, war ich ziemlich gut darauf vorbereitet.
    Am nächsten Morgen habe ich dann die Fähre zur Südinsel genommen. Obwohl ich dieselbe Fahrt schon im Oktober letzten Jahres erleben konnte, hat sie mich dieses Mal noch mehr beeindruckt, so schön hatte ich sie nicht mehr in Erinnerung. Alle paar Minuten bin ich auf das windige Deck gerannt und habe Bilder erst von den Hügeln um Wellington und später von den Marlborough Sounds, die den Beginn der Südinsel markieren, geknipst.
    Die Marlborough Sounds waren der Grund, warum ich die nächsten zwei Nächte in Picton verbracht habe. Beim letzten Mal hatte ich schon einen Job, zu dem ich pünktlich in Nelson sein musste, dieses Mal hatte ich jedoch Zeit, die beeindruckenden Fjorde genauer zu erkunden. Allein die kleine Stadt Picton, die direkt an einem von Palmen umgebenen Hafen liegt, war ein Besuch wert.
    Den Samstagnachmittag, sowie den Sonntag habe ich mit Wanderungen in den Fjorden bei strahlendem Sonnenschein verbracht. Man kann sich wirklich nicht vorstellen, dass hier bald der Winter anfängt! Umso schöner sahen deshalb die breiten Kanäle zwischen den endlos langen grünen Hügelketten aus, an denen mich die Wanderwege vorbeiführten.
    Den Montagmorgen habe ich dazu genutzt, das 'Edwin Fox' Museum zu erkunden. Dabei handelt es sich um das gleichnamige Schiffswrack, das Besuchern zur Erkundung offen steht. Das Wrack war von beeindruckender Größe und total schön aufbereitet. So konnte man sowohl an Deck, als auch im Laderaum umherlaufen; konnte die alten Strohbetten ausprobieren; sehen, so die Gefangenen untergebracht waren; Schiffsknoten lernen und allgemein den Aufbau eines so großen Passagier- und Transportschiffs erleben.
    Auch war ich in einem Hostel untergebracht, das es sofort auf Platz eins meiner Lieblingshostels geschafft hat. Wie immer habe ich das günstigste Angebot genommen, was sich schon des Öfteren als ziemliche Bruchbude herausgestellt hat. Dieses Mal erwartete mich allerdings ein richtig liebevoll gestaltetes Gebäude. Passend zu dem Namen 'Atlantis Backpackers' zeigten jegliche Oberflächen (Wände, Türen, Toiletten, etc.) sehr bunte Bilder von exotischen Wasserwesen und antiken Gebäuden. Die 'Zimmer' waren nur durch halbhohe Holzwände und Vorhänge voneinander abgetrennt, es gab keine Türen. Zudem gab es ein Wohnzimmer mit Sesseln, Billiardtisch, einem Klavier und einer Gitarre, Bücherregalen und Vielem mehr, was sofort ein heimisches Gefühl vermittelt hat. Die Eigentümerin hat täglich kostenlosen Dessert für alle zubereitet und auch süßes Gebäck zur Kaffeezeit besorgt. Hier musste man sich einfach wohlfühlen!
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Okaramio

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