New Zealand
Red Beach

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  • Day167

    Orewa - Anna's & Steve's Home

    June 16, 2017 in New Zealand

    Am nächsten Morgen aßen wir alle gemeinsam Gerards leckeres Porridge mit Tamarillos und Sirup. Könnte man sich dran gewöhnen. Danach gab es eine Runde durch den riesigen Garten, denn wir wollten gerne die ganzen Obstbäume und Tiere sehen.

    Es ist immer wieder unfassbar, was alles in Neuseeland wächst. Man kann hier so gut wie fast alles anpflanzen. Das Klima ist dem im Deutschland relativ ähnlich, dass heißt wir könnten das auch tun. Julia hat schon Pläne für den nicht vorhandenen Garten.

    Bei Gerard und Kathryn im Garten gab es 2 Hühnergehege mit insgesamt um die 20 Hühner. Und ein Gehege mit süßen kleinen Schweinen, die nicht größer werden. Wir durften sie mit überreifen Kiwis füttern. Wir waren etwas verwundert da noch viele der Kiwis, die im Futtereimer waren super für den Verzehr gewesen wären. Und wie kommt es überhaupt dazu, dass die Schweine die geilen Gold Kiwis bekommen? Wir erfuhren, dass Gerards Eltern eine Kiwi Farm haben und jährlich 7% aussortiert werden, da sie aufgrund von kleinen Macken nicht verkauft werden können. Um ungefähr zu wissen, um welche Menge an aussortierten Kiwis es sich handelt: 7% sind in diesem Fall 5 Tonnen (!) Kiwis. Wir durften also so viele Kiwis mitnehmen wie wir wollten und Kathryn entschuldigte sich, dass sie uns nicht schon früher Kiwis angeboten hätte. Das lustige ist nämlich: Die Kiwis (wie sich die Neuseeländer selbst nennen) mögen gar nicht so gerne die Kiwi Frucht essen. Klingt verrückt und ist es auch.

    Zudem gab es im Garten auch folgende Bäume und Pflanzen: Macadamias, Zitronen, Mandarinen, Grapefruits, Äpfel, Birnen, Pomelo, Tamarillos, Spinat, Fenchel, Petersilie, Kartoffeln, Süsskartoffeln, Sellerie, diverse Kohlsorten und Rhabarber.

    Nach einem gemeinsamen Mittag und einem schönen Abschied ging es dann auch wieder Richtung Süden nach Orewa. Orewa liegt 30 km nördlich von Auckland. Die Reichen und Schönen ziehen gerne in den Speckgürtel um dem Trubel zu entfliehen. Dadurch ist Orewa eine der am schnellsten wachsenden Städte Neuseelands.

    Unser letztes AirBnB für die letzten beiden Nächte in Neuseeland befindet sich in Wassernähe und ist in einer ruhigen Nachbarschaft. Ist schön hier und das Wetter ist so gar nicht winterlich mit 16 Grad und Sonne. Unsere Gastgeber Steve und Anna haben ein Kind namens Alexander (sehr aktiv) und einen Hund namens Hector (auch sehr aktiv). Letzterer hat Julia erstmal angepinkelt vor Freude, als sie ihn aus dem Zwinger geholt hat. Kind und Hund machen eigentlich was sie wollen, die Eltern sind etwas überfordert, aber sehr nett.

    Die letzten 2 Nächte gehen wir entspannt an. Die To Do Liste ist kurz: Einmal am Strand entlang spazieren. Easy. Haben uns die Gegend angeschaut, nochmal neuseeländischen Wein getrunken und auch leckeres neuseeländisches Bier, alle Reste vertilgt, die wir noch hatten (darunter einige Kiwis) und folgendes Filmmaterial geschaut: Michael Moore's "Where to invade next" und Breaking Bad The Movie (die Serie wurde von Fans zu einem zweistündigen Film zusammengeschnitten).

    Die letzten zwei Nächte vergingen wie im Flug und somit mussten wir dann auch schon los, um unseren nächsten Flug anzutreten. Letzte Fahrt mit unserem Leihwagen Tiida und schon sitzen wir am Flughafen Auckland. So fix vergehen 10 Wochen.

    Apropos wie schnell die Zeit vergeht: Der 16.06.2017 war unser Jahrestag, nun sind wir bereits 5 Jahre zusammen. Amore grande. To be continued...
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  • Day22

    Ein Tag in der Bucht

    October 22, 2016 in New Zealand

    Von einem wunderschönen Sonnenaufgang mit direktem Blick auf den Pazifik geweckt zu werden kann man sich schonmal gefallen lassen, auch wenn es schon um 6:30Uhr ist. Zu dieser Uhrzeit bekommt man uns zu Hause nur aus dem Bett, wenn es gar nicht anders geht. Hier allerdings sind wir immer so früh im Bett und wollen was vom Tag haben, sodass wir damit keine Probleme haben. Wer hätte damit gerechnet.... wir nicht!
    Geduscht, gefrühstückt, dann ging auch um 8:30 Uhr unser Boottrip durch die Bay auf Islands los. Die Tour hieß "Cliffs and Caves". Ein kleines Schnellboot mit informativem Kapitän und nur wenigen Gästen (viel besser als diese Riesenboote mit hunderten Touris) kutschierte uns von Insel zu Insel und zeigte uns alle interessanten Orte, Felsen und Höhlen. Wir wollten eigentlich Pinguine sehen, die auf den Felsen einer Insel wohnen, die waren aber alle grade nicht da. Schon fast ein wenig einttäuscht bogen wir um die Ecke der nächsten Insel, plötzlich bleibt das Boot stehen und der Kapitän ist ganz aufgeregt: "Da vorne, Orcas!!!" Mehrfach sehen wir aus der Ferne Walrücken auf- und untertauchen, dann sind sie auch schon wieder verschwunden. Aus Naturschutzgründen dürfen wir sie nicht weiter verfolgen, aber dass wir überhaupt welche gesehen haben sei ganz selten und wir haben richtig Glück gehabt, lässt uns der Kapitän wissen.
    Nach 2 Stunden halten wir auf der Insel Urupukapuka und werden dort zu Land gelassen. So muss die Insel ausgesehen haben, auf der Robinson Crusoe gelandet ist, menschenleer und paradiesisch schön mit saftigen Wiesen, kleinen Wäldchen und weißen Sandstränden mit türkisblauem Wasser. Eine Bucht heißt sogar äußerst passend "Paradise Bay". Wir sind wieder mal sprachlos von der Schönheit Neuseelands...
    Auf der Insel haben wir 3 Stunden Zeit, während denen wir wandern und auf einem Berg mit Blick über mehrere Buchten picknicken, danach werden wir wieder von einem anderen Boot abgeholt und fahren zurück nach Paihia.
    Den Rest des Tages verbringen wir damit gemütlich zurück Richtung Auckland zu fahren. Da sind wir jetzt in unserer "Büchse" und übernachten kurz vor Auckland auf einem Campingplatz. Morgen wollen wir uns dann ein wenig Auckland anschauen!
    Gute Nacht =)
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  • Day2

    Ankunft in Auckland

    December 14, 2017 in New Zealand

    Nach 11 Stunden Flugzeit kamen wir aus Hong Kong in Auckland an. Die Einreise war zügig, auf den Bus mussten wir kaum warten und unser Camper hatte erst 45 km auf dem Tacho.... alles lief geradezu unheimlich glatt!!
    Nach einem ersten großen Einkauf steuerten wir unseren ersten Campingplatz an, wo wir schnell noch etwas aßen und uns dann ins Bett hauten.

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