New Zealand
Roys Peak

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20 travelers at this place:

  • Day65

    Go Solo at Roys Peak

    March 3 in New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Ein letzter Blick in den Rückspiegel, ein letztes Winken und dann trennen sich unsere Wege erstmal für die nächsten zwei Wochen. Susi hat sich dafür entschieden einen zweiwöchigen Sprachkurs in Christchurch zu belegen, während ich in der Zwischenzeit weiter durch Neuseeland kurven werde. Nachdem wir die letzten beiden Monate praktisch 24 Stunden am Tag zusammen verbracht haben, wird das eine ungewohnte Form des Reisens für uns, der wir mit Spannung entgegengehen. In zwei Wochen werden wir uns in Kaikoura wieder treffen, um uns dort gemeinsam auf die Suche nach Pottwalen zu begeben. Eine aufregende Zeit liegt vor uns...

    Somit tritt Susi heute mit einem Mietwagen eine lange Fahrt nach Christchurch an, während ich selbst nur eine mickrige Stunde Fahrt von Queenstown auf mich nehmen muss, um den Nachbarort Wanaka zu erreichen. Wanaka ist ähnlich wie Queenstown wunderschön an einem großen See gelegen, umgeben von tollem Bergpanorama, allerdings insgesamt etwas ruhiger und gelassener als Queenstown. Ich habe mir vorgenommen, heute den Roys Peak zu besteigen, eine beliebte Tagestour. Angeblich sehr anstrengend, aber der Ausblick soll für alle Strapazen entlohnen. Da ich erst gegen 11:30 Uhr am Startpunkt der Route ankomme und für die 16 km lange Tour 6 Stunden veranschlagt werden, darf ich keine Zeit verlieren. Und so mache ich mich im Marschschritt auf zur Besteigung. Der Himmel ist wolkenlos und die Sonne knallt erbarmungslos. Man wurde gewarnt, dass die Strecke auch keinerlei Schattenplätze bietet, was den Aufstieg nicht wirklich leichter macht. Aber ich habe reichlich Wasserreserven im Gepäck, mich mit Müsliriegeln ausgestattet und fühle mich in guter Form (anders noch als beim Tiki Trail in Queenstown, der uns ordentlich zu schaffen gemacht hat). In Rekordzeit erklimme ich den gut ausgebauten, aber doch sehr steilen Weg und erreiche ohne Pause bereits nach weniger als 2 Stunden den Gipfel (von den zahlreichen Fotopausen einmal abgesehen, denn der Ausblick wird mit jedem Höhenmeter spektakulärer). Ich bin fast ein wenig stolz auf meine Fitness, die ich in den vergangenen Wochen schon fast verloren geglaubt habe 🙂 Da ich reichlich Zeit beim Aufstieg eingespart habe, lasse ich mir am Gipfel dafür umso mehr Zeit, um das Panorama zu genießen und reichlich Fotos zu schießen. Das Zusammenspiel aus steilen Bergen und tiefblauen Seen ist wirklich einmalig und habe ich in dieser Form noch nirgendwo sonst auf der Welt erlebt.

    Beeindruckt und zufrieden trete ich wieder den Abstieg an und erreiche eine gute weitere Stunde später wieder meinen Startpunkt: erschöpft, brennende Füße, einen glühenden Kopf, Wasservorräte und Müsliriegel vollständig aufgebraucht. Jetzt habe ich mir erstmal einen schönen Cappuccino verdient, den ich an der Strandpromenade von Wanaka zu mir nehme. Hier chille ich an einem schattigen Plätzchen und beobachte das Treiben der vielen Touristen im Wasser. Immer wieder höre ich deutsche Stimmen. Vielmehr noch als Australien scheint Neuseeland eines der Top Reiseziele von deutschen Reisewilligen aller Altersklassen mit viel Fernweh zu sein. In diesem Maße hätte ich das so hier nicht erwartet und bei aller Schönheit Neuseelands schmälert dies ein wenig die wilde Romantik des Reisens. Ich gebe zu, dass ich es eher mag, auf der Reise unter Einheimischen zu wandeln als mich unter eine Gruppe von Touristen zu mischen. Aber wie das überall in der Welt so ist, sind die schönsten Fleckchen einfach auch touristisch gut erschlossen und ich weiß, dass ich diese Schönheit auch bereit sein muss zu teilen.

    Um dem Touri-Trubel allerdings etwas zu entkommen, habe ich für heute Abend zumindest ein AirBnB in einem etwas entlegeneren Nachbarort gebucht. Hier werde ich eine Nacht in einem kleinen Gartenhüttchen einer einheimischen Familie verbringen (wirklich klein, es passt praktisch nur mein kleines Einzelbett hinein). Das Anwesen ist sehr alternativ und offen gestaltet und eine belebende Abwechslung von den sonstigen aufgestylten Unterkünften. Ein idealer Fleck, um einen intensiven Tag ausklingen zu lassen und zur Ruhe zu kommen. Ich graule noch ein bisschen die süße verspielte Katze der Familie und begebe mich anschließend mit einem Lächeln im Gesicht in die Horizontale 😊
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  • Day25

    Roys Peak

    March 25, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 14 °C

    4.10Uhr der Wecker klingelt.
    Nach und nach werden wir wach und realisieren was uns in Kürze bevor steht oder eher was wir uns vorgenommen haben: den Auftstieg des Roys Peaks.
    5.09Uhr wir sind mit etwa 5 Lagen Kleidung am nächtlichen Roys Peak Car Park angekommen und können schon die ersten Wanderer beobachten, wie sie sich in der Dunkelheit den Weg zum Gipfel suchen.
    5.18Uhr nach seelischer Vorbereitung machen auch wir uns mit Taschenlampen bewaffnet auf den Weg.
    6.35Uhr 800 Höhenmeter sind geschafft und so langsam sind auch wir hellwach. Die Stadt leuchtet unter uns und scheint hingegen noch tief und fest zu schlafen.
    7.30Uhr und 1140 Höhenmeter. Die Morgendämmerung ermöglicht uns mittlerweile den Weg, den wir bestreiten zu sehen, genauso gut wie wir jetzt erkennen können was uns noch bevorsteht.
    8.10Uhr die Sonne bahnt sich ihren Weg über die wenigen Wolken am Morgenhimmel. Zeit fürs Frühstück mit Blick auf den Sonnenaufgang!
    8.30Uhr weiter gehts.
    8.48Uhr nach mehrmaligen Verfluchen des steilen Aufstiegs haben wir plötzlich das Ziel erreicht. Vor uns erstreckt sich ein schmaler Pfad auf dem Bergkamm der zum bekannten “Fotopunkt” führt. Im Hintergrund erkennen wir die Gletscher der umliegenden Berge und der Blick nach unten führt zum türkis-blau schimmernden See.
    Was eine Aussicht!
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  • Day23

    Roy's Peak

    May 2 in New Zealand ⋅ ⛅ 8 °C

    Nach einer ordentlich Portion Müsli zum Frühstück und mit ausreichend Wasser im Gepäck sind wir heute den Roy's Peak Track gelaufen.

    1100 Höhenmeter und 16 km Strecke für einen wahnsinnig schönen Ausblick über den Lake Wanaka und Lake Hawea.
    Trotz des vermutlich eine Woche andauernden Muskelkaters hat sich der Ausflug gelohnt. Die Tour hat echt Spaß gemacht und man erlebt so viele verschiedene Panorama Eindrücke.

    Die Seenlandschaft mit den grünen Weiden und herbstlichen Bäumen vor den schneebedeckten Alpen im Hintergrund sind wirklich das schönste was man sich so vorstellen kann. Zumindest sind Nina und ich uns da beide absolut einig.
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  • Day234

    Rocky Mountain und Diamond Lake

    May 27, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 8 °C

    Supercooler Track! Leider bin ich ihn nicht komplett gegangen, weil die Strecke total vereist war. Aaaaaaaber... Wanaka zieht mich immer wieder in seinen Bann, irgendwann werde ich diesen Track komplett gehen!

  • Day35

    Roys Peak Track

    November 23, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 10 °C

    Der Roys Peak Track liegt ganz in der Nähe von Wanaka und leck mich am Arsch ist der steil 😆
    Im Endeffekt geht es von Anfang an in Serpentinen der Berg hoch, und hoch, und hoch. 1200 Höhenmeter in 2,5 Stunden: Puh!
    Nach den 2,5 Stunden kommt man an DEN Ort für ein Bild, wofür man dann anstehen muss. Den Weg bis zur Klippe läuft man dann ein schönes Stück, soll ja schnell gehen :) Der Ausblick war auf jeden Fall einmalig.
    Anschließend hätte man nochmal 45 Minuten hoch zur Spitze gehen können, aber das haben wir nicht mehr geschafft. Alleine das Runtergehen war dann auch nochmal mega anstrengend bei der Neigung.
    Auf jeden Fall aufgrund des permanent geilen Ausblicks ein sehr cooler, aber auch anstrengender Track!
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You might also know this place by the following names:

Roys Peak

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