New Zealand
Southland Statistical Area

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15 travelers at this place:

  • Day75

    Kepler Track 60,0km 4 Tage

    October 14 in New Zealand

    Herzlich willkommen in Neuseeland 😊🇳🇿
    Bevor wir einreisen durften, wurden zuerst noch unsere Wanderschuhe und unser Zelt gecheckt und gereinigt. Und das um kurz nach 5 Uhr morgens nach ca. 3h Flug und noch weniger Schlaf 😴 nach 1,5h Wartezeit am Flughafen, welche wir mit einem Kaffee und einem Muffin überbrückten, holte uns Geoff ab und wir bekamen unser zweites Frühstück (der Tag wurde langsam besser!). Geoff hatten wir in Singapur im Hostel kennengelernt und waren mit ihm einen Tag lang unterwegs, bevor er weiterreiste. Als er erfuhr, dass wir auch nach Neuseeland kommen wollten, bot er direkt seine Hilfe an und wir tauschten unsere Kontaktdaten aus (=wir wurden Facebook-Freunde). Zufällig war er gerade am Tag unserer Ankunft in Christchurch und konnte uns abholen, denn er lebt eigentlich auf der Nordinsel in Wellington.
    Nach dem gemeinsamen Frühstück holten wir unseren Mietwagen ab und kümmerten uns um die essentiellen Dinge wie eine SIM-Karte mit genug Datenvolumen für unseren Aufenthalt, sowie Lebensmittel und Gaskartuschen zum Kochen. Unser Auto ist viel besser als gedacht, denn bei 7,80€/Tag lagen unsere Erwartungen nicht sehr hoch. Da es ja in Neuseeland, im Gegensatz zu Australien, keine giftigen Tiere gibt, werden wir meistens zelten.
    Nach circa 1 Stunde Fahrt waren wir beide so müde, dass wir bei der nächsten Gelegenheit am Straßenrand anhielten und eine Stunde Mittagsruhe hielten, bevor wir weiter nach Te Anau fuhren. Das Wetter war sonnig und in der Ferne lachten uns schon schneebedeckte Gipfel an. Ab und zu hielten wir an, um den Blick auf die Landschaft zu genießen. Gegen 21 Uhr erreichten wir dann endlich unseren Campingplatz und schlugen unser Zelt auf. Noch schnell ein paar Bohnen zum Abendbrot und dann ins Bett. Die Nacht war eisig kalt, aber wir überlebten es dank Thermo-Unterwäsche. Am nächsten Tag kümmerten wir uns um unseren weiteren Aufenthalt in Te Anau und holten uns noch die neuesten Infos zur Wetterlage im Visitor-Center. Die Damen dort meinten es vermutlich nur gut, aber zumindest mir machten sie Angst mit ihren Aussagen zur aktuellen sehr hohen Lawinengefahr. Nachdem wir die Preise für das empfohlene Alpin-Equipment sahen, entschieden wir uns es ohne zu probieren und im Zweifelsfall einfach umzudrehen anstatt zu viel zu riskieren.

    Start Kepler Track:
    Kurz nach 11 Uhr starteten wir auf die erste, 14km lange Etappe zur „Luxmore Hut“. Diese führte uns zuerst am Lake Te Anau entlang und dann auf den letzten 5km hinauf auf 1.085m zur Unterkunft. Kurz bevor wir die Hütte erreichten, kamen wir an die Baumgrenze und uns bot sich ein wahnsinnig schöner Blick auf die Berge und den See. Auch die Hütte war sehr schön gelegen. Wir besuchten noch die nahegelegene Höhle, bevor wir uns vor der Hütte hinsetzten und die Abendsonne genossen. Ein „Kea“ stattete uns einen Besuch ab. Das sind Papageien-Vögel die ziemlich clever und überhaupt nicht schüchtern sind. Leider ist es für sie ein Bedürfnis, alles was sie finden können mit ihrem Schnabel zu bearbeiten. Wer da nicht aufpasst hat am nächsten morgen am Ende ein Loch in den Wanderschuhen. Keas sind sehr selten und die Population ist sehr klein, daher hatten wir zunächst wenig Hoffnung einen zu sehen. Die Luxmore Hut war die einzige Hütte auf der Wanderung die durch freiwillige Wärter (Clair und Philipp, beide etwa 70 Jahre alt) besetzt war. Kurz nach 17 Uhr wurde der Ofen angeheizt und wenig später die Tickets für die Übernachtung eingesammelt, welche wir vorab im Visitor Center in Te Aarau gekauft hatten. Abschließend gab es noch Sicherheitshinweise und für alle die vor hatten den alpinen Abschnitt zur „Iris Burn Hut“ zu gehen die neuesten Informationen zum Zustand des Weges und zur Lawinengefahr. Neben uns waren noch zwei Tschechen, ein Deutscher, eine Niederländerin und ein Pärchen aus Israel, die den Weg gehen wollten. Da die Tschechen die nächste Hütte überspringen wollten und somit sehr zeitig starten würden, einigte sich der Rest darauf gemeinsam die Überquerung zu bestreiten. Nach und nach verkrümelten sich alle in ihre Betten und auch wir machten uns bereit für die kalte Nacht. Es war wirklich eisig und das trotz der festen Unterkunft.
    Den nächsten Tag starteten wir mit einem wärmenden Kaffee und einer Schüssel Müsli, bevor wir den Aufstieg angingen. Nach einer Stunde hatten wir die Wolken hinter uns gelassen und wir bekamen eine spektakuläre Sicht auf die Bergketten. Der Weg war bis dahin auch noch sehr gut. Ab hier wurde es dann etwas kniffeliger. Es folgten einige kurze Stücken an denen wir steile Hänge passieren mussten. Nach einer weitere Stunde erreichten wir die erste von zwei Schutzhütten und machten eine kurze Pause. Auch hier bekamen wir Gesellschaft von zwei Keas und sie hatten ihre Spuren bereits am Wassertank hinterlassen. Kurz nach der Pause folgten die Stücken, die die meiste Konzentration erforderten. Zuerst kam die „Chinese Wall“, ein schneebedeckter, 500m langer Grat und dahinter ein Gipfel an dessen Hang wir ausdrücklich vor der Lawinengefahr gewarnt wurden. Der Weg wurde jedoch vom Hang über den Gipfel verlegt und somit meisterten wir auch dieses Stück ohne Gefahr. Vom Gipfel aus hatten wir eine fantastische Aussicht, die wir einen Moment genossen, bevor wir nach ein paar Minuten die zweite Schutzhütte erreichten. Danach folgte ein gefühlt ewig langer Abstieg zur Iris Burn Hut, welche im Tal auf einer schönen Lichtung gelegen war. Richtig idyllisch, abgesehen von den Sandfliegen, die einen jede Minute der Ruhe in der Sonne sofort bereuen ließen. Wir versuchten trotzdem so lang wie möglich die Sonne zu genießen, bevor wir uns daran machten den Ofen für den Abend anzufeuern. In dieser Hütte gab es keine Ranger die sich darum kümmerten, also mussten wir selbst ran. Der beschränkte Zugang zu trockenem Brennholz und Kaminanzünder machten es scheinbar unmöglich ein stabiles Feuer zu entfachen. Zum Schluss behalfen wir uns mit in Öl getränktem Toilettenpapier als Anzünder.
    Viele aus unserer Gruppe hatten sich das ehrgeizige Ziel gesetzt am nächsten Tag bis zum Parkplatz zurück zu laufen. Wir wollten die 32km in Ruhe und in zwei Etappen angehen und schliefen dementsprechend schön lange aus. Die 16km führten uns am Iris Burn River entlang bis zum Ufer des Lake Manapouri. An dessen Ufer lag auch die schöne „Moturau Hut“, die wir schon am frühen Nachmittag erreichten. Wir kochten uns Kaffee und verteidigten unseren Platz in der Sonne wieder gegen die Sandfliegen. Außerdem hatten wir eine richtig tolle Aussicht. Bis 18 Uhr sah es so aus als hätten wir die Hütte für uns allein, aber dann trudelten so langsam noch andere Wanderer ein. Wir plauderten ein bisschen, versuchten ein angefangenes Puzzle zu Ende zu bringen, kochten und feuerten den Ofen an.
    Da für den nächsten Tag starker Regen angesagt war, wollten wir zeitig starten um dem Regen eventuell noch zu entgehen. Als wir um 7 Uhr aufstanden ließ der Regen noch auf sich warten und auch die Wolken sahen nicht nach Regen aus. Also gingen wir es ruhig an und das Glück blieb uns hold. Mit einer kleinen Mittagspause erreichten wir 13 Uhr entspannt und trocken den Parkplatz am Lake Te Anau, von dem aus wir vor 3 Tagen gestartet waren.
    Als Belohnung gönnten wir uns zum Abendbrot einen großen Becher Rotwein sowie Wraps mit Hähnchenfleisch und als Nachspeise bereitete Caro Pancakes in unserer „Faltpfanne“ zu. Einfach lecker 🥞 😋
    Konrad
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  • Day69

    Kepler Track - Tag 2

    November 10, 2016 in New Zealand

    War das Wetter am Vortag schon gut, so war es heute noch besser. Blauer Himmel bis zu den nächsten Bergketten. Geweckt wurden wir dezent von Keas, eine nur in Neuseeland vorkommende Papageien Art. Ihr Name leitet sich von ihrem Ruf ab, den sie oft alles andere als leise von sich geben.
    Die Wanderung war fantastisch und zog sich oberhalb der Baumgrenze auf den Gipfel von Mount Luxmore. Dass die Aussicht gigantisch war, muss ich nicht erwähnen.
    Die nächste Hütte liegt bereits wieder im Tal und im Sandfly-Areal. Diesmal sind wir gewappnet. Mehr Angst als die blutsaugenden Monster macht uns aber die Möglichkeit, dass wir zwei Schnarcher in unserem Acht-Bett-Zimmer haben könnten. Ich hoffe das Beste.
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  • Day14

    Tag 14, Part 1 Kepler Track (13,8 km)

    April 12, 2017 in New Zealand

    Entgegen unserer eigentlichen Planung verließen wir unseren Campingplatz erst gegen halb 11 (geplante Abfahrtszeit 08:30 Uhr), was uns für die nächste Monate jede Kritik an der Pünktlichkeit der Deutschen Bahn verbietet. Die heutige Wanderung konnten wir somit erst gegen 12:45 Uhr starten, was uns bei einer veranschlagten Reisedauer von 6h und der Tatsache, dass die heutige Übernachtungshütte komplett ausgebucht ist (wir wollten nicht die letzten Betten bekommen) wiedermal etwas in Zeitdruck versetzte. Nach dem relativ einfachen Anfang der Etappe begann der Aufstieg zur Luxmore Hut, welcher uns von ca. 250m auf 1.085m heraufführte. Die Wanderwege befanden sich trotz des Regens des letzten Tages überraschenderweise in einem ziemlich guten Zustand und wir kämpften uns den stetigen Anstieg hinauf. Unser Tempo war dabei so hoch, dass wir trotz unserer späten Startzeit noch weit mehr als 10 Wanderer überholten. Die Route führte dabei die meiste Zeit durch einen schön anzuschauenden Wald und endete auf einem Plateau, welches aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse (erinnerte stark an den Brocken) leider keinen schönen Blick auf das Tal zu bieten hatte. Die zurückliegenden Wanderungen haben anscheinend Ihre positiven Spuren hinterlassen, da wir das heutige Ziel in einem Rekordtempo von 2h 45 erreichten und somit die eigentliche Zeit um mehr als 3h unterboten. Ich bin schon gespannt wie sich das Höhentrainingslager auf meine fußballerische Ausdauer auswirkt und schicke hiermit ganz liebe Grüße an meine Mannschaft, welche übrigens am Wochenende das Pokalviertelfinale erreicht hat und der Traum von Berlin 2020 (ist ein Insider) somit weiterlebt. Nach dem Bezug unserer Betten (sind noch ganz vernünftige abgefallen) begaben wir uns noch auf eine kurze Erkundungstour einer nur unweit entfernten Höhlenanlage, um es uns anschließend aufgrund des ungemütlichen Wetters in der warmen Hütte gemütlich zu machen. Zum Abendprogramm gehörte neben einer Partie Schach auch die ein oder andere Hörbuchfolge Sherlock Holmes.

    Nachtrag: Kurz vor dem Schlafen gehen hat es leider meine Kopflampe entschärft. Michas knappe Antwort darauf "Billig kauft man halt immer 2mal" ...
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  • Day14

    Tag 15, Part 2 Kepler Track (14,6 km)

    April 12, 2017 in New Zealand

    Der Tag begann für uns mit einem kleinen Deja Vu... Aufgrund unbekannter Probleme (man munkelt einer der Fahrer kam nicht aus dem Bett) startete unser heutiges Rennen erst um 09:30 Uhr aus der Boxengasse, sodass wir nahezu das gesamte Fahrerfeld vor uns hatten. Anfangs gingen wir erstmal wieder steil (leider nicht nach vorn, sondern nur nach oben) und pflügten uns wie Michael Schumacher in seinen besten Zeiten von hinten durch das Fahrerfeld (Micha hob bei dieser zweideutigen Aussage gerade beide Arme, sodass ich mit 10 Liegestützen dran war (wieder mal ein Insider)). Nach dem Anstieg zum Mount Luxmore (1.472m) führte die Rennpiste bei schlechter Sicht (manche Fahrer fragten provokant "welche Sicht") auf dem Plateau entlang und mündete auf den letzten Kilometern wieder in eine ansehnlich bewachsene Waldpassage, die durch einen Flusslauf perfekt ergänzt wurde. Unser härtester Konkurrent kam heute nicht etwa aus dem Fahrerfeld sondern aus dem Reich der Tiere. Ein heimischer Greifvogel (Kea) versperrte uns den Weg und ließ sich auch nicht durch unsere Annäherung auf wenige cm beirren. Ein geschicktes Manöver (links antäuschen und rechts überholen) brachte uns doch noch an Ihm vorbei, sodass wir uns nach einem fulminanten Rennverlauf an die Spitze setzen konnten. Das Ziel schon ganz fest vor Augen mussten wir mit großer Verwunderung am Ende doch noch 3 Jogger (liefen an einem Tag den kompletten Kepler Track) passieren lassen. Da diese allerdings über eine sichtlich andere Motorenleistung verfügten, fühlten wir uns letztlich wie die Sieger unserer Rennklasse als wir um 13:15 Uhr die Ziellinie überquerten. Mit dem Glücksgefühl des Sieges im Rücken machten wir noch einen kleinen Abstecher zu einem nahegelegenen Wasserfall um es uns im Anschluss nach der kräfteraubenden Aufholjagd vor dem Kamin gemütlich zu machen. Den weiteren Tagesverlauf verbrachten wir neben dem Reparieren meiner Kopflampe (anscheinend doch nicht so eine Billigware Herr Strube) mit diversen internationalen Gesprächen.Read more

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