New Zealand
Southland Statistical Area

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42 travelers at this place

  • Day44

    Road to Te Anau and Waiau River

    January 13 in New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Some more pictures I took on the way to Te Anau!

    I arrived there around 6 pm and the first campground I stopped at was actually full already, what was not to bad, I didn’t really like it there, don’t know why just got the feeling, that it’s not right.
    So I went to the Top 10 Campground and here I was lucky to get the last free spot for tonight.
    Perfect!
    So I used the rest of the evening to shower and cook and tried to go to bed early as I need to get up at 5 o’clock tomorrow morning 😳😬
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  • Day47

    Kepler Track

    April 1, 2019 in New Zealand ⋅ 🌧 7 °C

    Schon vor unserer Reise hatten wir uns dazu entschieden, einen der „Great Walks“ von Neuseeland zu machen. Diese sind ausgewählte, besonders schöne Mehrtages-Wanderungen mit Selbstversorgerhütten, von denen es insgesamt 9 Verschiedene gibt. Wir hatten uns für den Kepler Track entschieden, der ganz im Süden von Neuseeland durch das Fjordland führt.
    Mit ein bisschen Verspätung (Claudia musste noch ein bisschen länger schlafen) machten wir uns mit guten Wetter auf den Weg. In den ersten zwei Tagen gingen wir durch wunderschöne Wälder und an malerischen Flüssen und Seen, sowie Sümpfen entlang (übrigens auch Kulissen für Herr der Ringe). Ganz besonders gefiel uns dabei die große Vielfalt der Vegetation. Die Natur präsentierte sich so perfekt, dass man fast das Gefühl bekam, dass das Moos, die Flechten, Pilze, Farne usw. von jemandem künstlich am Wegesrand präpariert worden sind. Das einzige, was uns unglaublich auf die Nerven ging, waren die zahllosen Sandflies. Sie sind kleiner als Mücken und kommen in Scharen, sodass wir kaum an einem Ort verweilen konnten, um eine ruhige Pause zu geniessen. Später erfuhren wir von der Maori Legende zu den Sandflies: sie wurden durch die Herrscherin der Unterwelt erschaffen, damit die Menschen an diesen wunderschönen Orten, die es in Neuseeland zu Genüge gibt, nicht so lange verweilen können und ihrer Sterblichkeit bewusst bleiben.
    Am zweiten Tag hatten wir auch noch Glück mit dem Wetter, erst nachdem wir die Hütte erreichten begann es zu regnen.
    Unser dritter Tag sollte der schwierigste Tag in vielerlei Hinsicht werden: wir mussten die höchste Anzahl an Höhenmetern bewältigen und den größten Teil des Tages an einem Grat entlangwandern. Am Abend vorher war der Wetterbericht noch gedämpft positiv für diesen Tag, als wir aber am Morgen aufstanden, wurde uns bewusst, dass der Tag kein gutes Wetter bringen wird. Wir starteten in strömenden Regen und hofften, dass sich das Wetter im Verlauf wie vorhergesagt etwas bessern werde. Nach dem langen Aufstieg mussten wir aber leider feststellen, dass es immer noch schlimmer wurde. Am Grat herrschte ein Schneesturm und wir waren unglaublich froh, dass am Weg bald eine Schutzhütte kommen sollte. Dort angekommen waren wir schon extrem durchgefroren und hatte große Mühe, überhaupt unsere Rucksäcke zu öffnen, da unsere Finger so kalt waren. Zum Glück war aber alles trocken geblieben, da wir vorher alles in Plastiktüten verpackt hatten und unsere Regenponchos als Regenschutz für die Rucksäcke nutzten. Wir versuchten, unseren Energiehaushalt aufzufrischen, uns wärmer anzuziehen und starteten wieder in das Schneegestöber! Das Wetter veränderte sich kaum, doch ab und zu klarte plötzlich der Himmel leicht auf und wir konnten atmosphärische Ausblicke genießen, die uns jedes Mal aufmunterten, weiter zu wandern (dies passierte insgesamt 4 Mal). Am Ende des Tages erreichten wir total erledigt, aber überglücklich die letzte Hütte unserer Wanderung, in der wir uns wieder aufwärmen und erholen konnten.
    Der letzte Tag führte uns zum Glück nur noch bergab ins Tal und wir konnten noch einige schöne Ausblicke auf den See Te Anau genießen. Nach dem Abstieg hatten wir am See unsere erste richtige Mittagspause der Wanderung, bei der wir einige Stunden in der Sonne entspannen konnten!
    Auch wenn uns noch 1,5 Woche danach beim Schreiben kalt wird, war es eine tolle Wanderung mit besonderen Erlebnissen, die uns lange in Erinnerung bleiben wird!
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  • Day75

    Kepler Track 60,0km 4 Tage

    October 14, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 7 °C

    Herzlich willkommen in Neuseeland 😊🇳🇿
    Bevor wir einreisen durften, wurden zuerst noch unsere Wanderschuhe und unser Zelt gecheckt und gereinigt. Und das um kurz nach 5 Uhr morgens nach ca. 3h Flug und noch weniger Schlaf 😴 nach 1,5h Wartezeit am Flughafen, welche wir mit einem Kaffee und einem Muffin überbrückten, holte uns Geoff ab und wir bekamen unser zweites Frühstück (der Tag wurde langsam besser!). Geoff hatten wir in Singapur im Hostel kennengelernt und waren mit ihm einen Tag lang unterwegs, bevor er weiterreiste. Als er erfuhr, dass wir auch nach Neuseeland kommen wollten, bot er direkt seine Hilfe an und wir tauschten unsere Kontaktdaten aus (=wir wurden Facebook-Freunde). Zufällig war er gerade am Tag unserer Ankunft in Christchurch und konnte uns abholen, denn er lebt eigentlich auf der Nordinsel in Wellington.
    Nach dem gemeinsamen Frühstück holten wir unseren Mietwagen ab und kümmerten uns um die essentiellen Dinge wie eine SIM-Karte mit genug Datenvolumen für unseren Aufenthalt, sowie Lebensmittel und Gaskartuschen zum Kochen. Unser Auto ist viel besser als gedacht, denn bei 7,80€/Tag lagen unsere Erwartungen nicht sehr hoch. Da es ja in Neuseeland, im Gegensatz zu Australien, keine giftigen Tiere gibt, werden wir meistens zelten.
    Nach circa 1 Stunde Fahrt waren wir beide so müde, dass wir bei der nächsten Gelegenheit am Straßenrand anhielten und eine Stunde Mittagsruhe hielten, bevor wir weiter nach Te Anau fuhren. Das Wetter war sonnig und in der Ferne lachten uns schon schneebedeckte Gipfel an. Ab und zu hielten wir an, um den Blick auf die Landschaft zu genießen. Gegen 21 Uhr erreichten wir dann endlich unseren Campingplatz und schlugen unser Zelt auf. Noch schnell ein paar Bohnen zum Abendbrot und dann ins Bett. Die Nacht war eisig kalt, aber wir überlebten es dank Thermo-Unterwäsche. Am nächsten Tag kümmerten wir uns um unseren weiteren Aufenthalt in Te Anau und holten uns noch die neuesten Infos zur Wetterlage im Visitor-Center. Die Damen dort meinten es vermutlich nur gut, aber zumindest mir machten sie Angst mit ihren Aussagen zur aktuellen sehr hohen Lawinengefahr. Nachdem wir die Preise für das empfohlene Alpin-Equipment sahen, entschieden wir uns es ohne zu probieren und im Zweifelsfall einfach umzudrehen anstatt zu viel zu riskieren.

    Start Kepler Track:
    Kurz nach 11 Uhr starteten wir auf die erste, 14km lange Etappe zur „Luxmore Hut“. Diese führte uns zuerst am Lake Te Anau entlang und dann auf den letzten 5km hinauf auf 1.085m zur Unterkunft. Kurz bevor wir die Hütte erreichten, kamen wir an die Baumgrenze und uns bot sich ein wahnsinnig schöner Blick auf die Berge und den See. Auch die Hütte war sehr schön gelegen. Wir besuchten noch die nahegelegene Höhle, bevor wir uns vor der Hütte hinsetzten und die Abendsonne genossen. Ein „Kea“ stattete uns einen Besuch ab. Das sind Papageien-Vögel die ziemlich clever und überhaupt nicht schüchtern sind. Leider ist es für sie ein Bedürfnis, alles was sie finden können mit ihrem Schnabel zu bearbeiten. Wer da nicht aufpasst hat am nächsten morgen am Ende ein Loch in den Wanderschuhen. Keas sind sehr selten und die Population ist sehr klein, daher hatten wir zunächst wenig Hoffnung einen zu sehen. Die Luxmore Hut war die einzige Hütte auf der Wanderung die durch freiwillige Wärter (Clair und Philipp, beide etwa 70 Jahre alt) besetzt war. Kurz nach 17 Uhr wurde der Ofen angeheizt und wenig später die Tickets für die Übernachtung eingesammelt, welche wir vorab im Visitor Center in Te Aarau gekauft hatten. Abschließend gab es noch Sicherheitshinweise und für alle die vor hatten den alpinen Abschnitt zur „Iris Burn Hut“ zu gehen die neuesten Informationen zum Zustand des Weges und zur Lawinengefahr. Neben uns waren noch zwei Tschechen, ein Deutscher, eine Niederländerin und ein Pärchen aus Israel, die den Weg gehen wollten. Da die Tschechen die nächste Hütte überspringen wollten und somit sehr zeitig starten würden, einigte sich der Rest darauf gemeinsam die Überquerung zu bestreiten. Nach und nach verkrümelten sich alle in ihre Betten und auch wir machten uns bereit für die kalte Nacht. Es war wirklich eisig und das trotz der festen Unterkunft.
    Den nächsten Tag starteten wir mit einem wärmenden Kaffee und einer Schüssel Müsli, bevor wir den Aufstieg angingen. Nach einer Stunde hatten wir die Wolken hinter uns gelassen und wir bekamen eine spektakuläre Sicht auf die Bergketten. Der Weg war bis dahin auch noch sehr gut. Ab hier wurde es dann etwas kniffeliger. Es folgten einige kurze Stücken an denen wir steile Hänge passieren mussten. Nach einer weitere Stunde erreichten wir die erste von zwei Schutzhütten und machten eine kurze Pause. Auch hier bekamen wir Gesellschaft von zwei Keas und sie hatten ihre Spuren bereits am Wassertank hinterlassen. Kurz nach der Pause folgten die Stücken, die die meiste Konzentration erforderten. Zuerst kam die „Chinese Wall“, ein schneebedeckter, 500m langer Grat und dahinter ein Gipfel an dessen Hang wir ausdrücklich vor der Lawinengefahr gewarnt wurden. Der Weg wurde jedoch vom Hang über den Gipfel verlegt und somit meisterten wir auch dieses Stück ohne Gefahr. Vom Gipfel aus hatten wir eine fantastische Aussicht, die wir einen Moment genossen, bevor wir nach ein paar Minuten die zweite Schutzhütte erreichten. Danach folgte ein gefühlt ewig langer Abstieg zur Iris Burn Hut, welche im Tal auf einer schönen Lichtung gelegen war. Richtig idyllisch, abgesehen von den Sandfliegen, die einen jede Minute der Ruhe in der Sonne sofort bereuen ließen. Wir versuchten trotzdem so lang wie möglich die Sonne zu genießen, bevor wir uns daran machten den Ofen für den Abend anzufeuern. In dieser Hütte gab es keine Ranger die sich darum kümmerten, also mussten wir selbst ran. Der beschränkte Zugang zu trockenem Brennholz und Kaminanzünder machten es scheinbar unmöglich ein stabiles Feuer zu entfachen. Zum Schluss behalfen wir uns mit in Öl getränktem Toilettenpapier als Anzünder.
    Viele aus unserer Gruppe hatten sich das ehrgeizige Ziel gesetzt am nächsten Tag bis zum Parkplatz zurück zu laufen. Wir wollten die 32km in Ruhe und in zwei Etappen angehen und schliefen dementsprechend schön lange aus. Die 16km führten uns am Iris Burn River entlang bis zum Ufer des Lake Manapouri. An dessen Ufer lag auch die schöne „Moturau Hut“, die wir schon am frühen Nachmittag erreichten. Wir kochten uns Kaffee und verteidigten unseren Platz in der Sonne wieder gegen die Sandfliegen. Außerdem hatten wir eine richtig tolle Aussicht. Bis 18 Uhr sah es so aus als hätten wir die Hütte für uns allein, aber dann trudelten so langsam noch andere Wanderer ein. Wir plauderten ein bisschen, versuchten ein angefangenes Puzzle zu Ende zu bringen, kochten und feuerten den Ofen an.
    Da für den nächsten Tag starker Regen angesagt war, wollten wir zeitig starten um dem Regen eventuell noch zu entgehen. Als wir um 7 Uhr aufstanden ließ der Regen noch auf sich warten und auch die Wolken sahen nicht nach Regen aus. Also gingen wir es ruhig an und das Glück blieb uns hold. Mit einer kleinen Mittagspause erreichten wir 13 Uhr entspannt und trocken den Parkplatz am Lake Te Anau, von dem aus wir vor 3 Tagen gestartet waren.
    Als Belohnung gönnten wir uns zum Abendbrot einen großen Becher Rotwein sowie Wraps mit Hähnchenfleisch und als Nachspeise bereitete Caro Pancakes in unserer „Faltpfanne“ zu. Einfach lecker 🥞 😋
    Konrad
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  • Day32

    Die Challenge geht weiter...

    January 28, 2017 in New Zealand

    Ich treffe nicht auf viele Wanderer. Scheint nicht viele Plätze zu geben. Es geht stetig bergab. Ich bin froh, dass ich mit dem Mount Luxmore den höchsten Punkt schon hinter mich gebracht habe.

    Einen kleinen Abstecher mache ich auf eine kleine Anhöhung abseits der Route - ich kann es mir einfach nicht verkneifen. Als ich die letzte Steigung auf dem Hauptweg, das Hanging Valley erreiche und über das Tal blicke kommt ein Mann. Wir kommen ins Gespräch und er zeigt mir die Iris Burn Hütte ganz dort hinten in der Ferne. "Also wenn du dort bist, dann hast du schon die Hälfte hinter dich gebracht" meint er. Er sagt das in einem Ton, als würde mich das beruhigen. Das Gegenteil ist der Fall. Ich brauch ja mindestens 2 Tage bis zu der Hütte. Ob ich mir hier zu viel vorgenommen habe? Am Ende muss ich irgendwo unangemeldet ohne Zelt oder Schlafsack geschweige denn irgendwelchen warmen Sachen die Nacht verbringen.
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  • Day32

    Iris Burn Hut

    January 28, 2017 in New Zealand

    Die Landschaft verändert sich ständig. Von den luftigen Höhen komme ich durch ein Tal, in dem es ziemlich heiß ist. Ich habe etwas Sorge, dass mein Wasser reicht. In Neuseeland soll man das Wasser eigentich nicht unbedingt trinken und einen Filter hab ich natürlich nicht dabei auf meinem ungeplanten Abenteuer. Ich habe die Hoffnung, dass mir auf einer Hütte im Notfall sicher jemand helfen würde.

    Nach dem heißen Tal geht es durch einen Fluss und im Anschluss durch einen Wald, der komplett mit Farnen ausgefüllt ist. Auf dem weichen Waldboden, der den davor steinig-trockenen Boden ablöst, sitzt ein kleines Vögelchen mitten auf dem Weg und schaut mir entgegen. Es fliegt nicht mal weg, als ich angejoggt komme, blickt nur neugierig zu mir auf. Das passiert mir einige Male und ich kann einfach nicht umhin als jedes Mal ein paar Minuten inne zu halten. Auch eine kleine Maus, die über den Boden flitzt beobachte ich einige Minuten. So viel Zeit muss sein.
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