New Zealand
Western Bay of Plenty District

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111 travelers at this place:

  • Day72

    Aenno 2.0: Schaf-/Kuh-Mum & Nurse

    October 5 in New Zealand

    Was für ein Vormittag! Wieder hab ich völlig neue und aufregende Dinge erlebt. Das hab ich nun wirklich nicht erwartet...
    Um 7:45 Uhr fuhren Craig, Emma, Boss und ich zur Kuhweide und dem Stall. Emma, Boss und ich standen hinten auf der Ladefläche! Voll cooli. Wir schauten alle drei (der Hund auch) über das Fahrerhaus nach vorne. Ich und meine Gang :D

    Im Stall angekommen drückte Emma mir eine Flasche in die Hand und Poppy und Winter warteten schon aufgeregt auf ihre Flasche. Ich fütterte Winter.
    Danach war es meine Aufgabe, die Milch für die Babykälber anzurühren. Ich fühlte mich wie eine Kuh- und Schafmami. Also fütterte ich die Kälbchen mit der Cafeteria. So nennt sich der Tank mit den ganzen Nuckeln dran, aus dem die Kälbchen ihre Milch trinken. Es gibt verschiedene Kälbchen: die ganz Jungen bekommen Milch von Nursey-Cows, das sind nicht die Mütter der Kälbchen, sondern Kühe, die immer Milch produzieren und alle Kälber füttern. Die nächst älteren bekommen zweimal am Tag Milch, sie stehen auf der Weide direkt neben dem Stall. Wieder ältere bekommen nur noch einmal am Tag Milch und Trockenfutter. Dann nur noch Trockenfutter und Heu und dann Gras. Das sie da nicht den Überblick verlieren. Ich musste immer warmes Wasser mit drei Schaufeln Milchpuder in einem Eimer mischen und umrühren. Ich verlor schon den Überblick, wenn ich Eimer zählen sollte. 5 für die, sechs für die.. und so weiter.
    Craig kam immer zwischendurch die Eimer abholen und sagte: „Hey Mate, you doin good Mate!“ Er hat einen richtigen neuseeländischen Akzent.

    Irgendwann meinte er, dass er eine Kuh von der Weide holen müsste, weil sie ein Baby erwartete und schon über die Zeit sei und deshalb seine Hilfe brauche. Also sollte ich heute auch noch eine Geburt sehen. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Craig wühlte in der Kuh rum und knotete Stricke an die Vorderbeine des Kälbchens. Die Kuh war unerwartet ruhig dabei! Er zog an den Seilen, aber schaffte es nicht alleine, also holte er seinen Vater dazu und sie zogen mit Hilfe eines Flaschenzugs das Kalb aus der Kuh. Irgendwann flatschte es einfach auf den Boden. Das arme Ding war ganz erschöpft und Craig merkte, dass etwas nicht mit ihm stimmte: Magen und Darm hingen mit der Nabelschnur aus dem Bauch heraus! Er sprach dem Baby gut zu, deckte es mit Handtüchern zu und rief den Tierarzt an. Ich fragte ihn, ob das hart für ihn sei, wenn so etwas passiert oder ob man sich daran gewöhnt. Er sagte, dass es jeden Mal hart ist und er sich Sorgen mache. Auch sei es jedes Mal hart, wenn seine Kühe zum Schlachter gefahren werden. Er versuche die Kühe bis zu diesem einen schlimmen Tag so gut zu versorgen, wie er kann. So eine Antwort habe ich irgendwie nicht erwartet. Die Familie scheint wirklich lieb mit den Tieren umzugehen. Auch der Opa redete der Mamakuh gut zu und lobte sie, wie tapfer sie war.

    Der Tierarzt traf ein und legte mit einer Assistentin los. Das Kälbchen bekam eine Spritze, damit es einschlief. Ich holte warmes Wasser und goss es über die Innereien, damit der Arzt sie säubern konnte. Danach half ich das Kälbchen festzuhalten, damit es auf dem Rücken lag und der Arzt Magen und Darm wieder in den Bauch stopfen konnte. Ich beobachtete alles ganz genau und hätte nicht gedacht, dass ich so eine OP so gut sehen kann. Der Bauch musste etwas mehr aufgeschnitten werden und dann wurde am Ende alles wieder zu genäht, ein Loch in die Haut geschnitten, damit aus einem Schlauch die Wundflüssigkeit ablaufen kann, und das Ganze gesäubert und desinfiziert. Ich hielt die ganze Zeit die Vorderbeine, streichelte dem Armen manchmal über den Kopf, sprach ihm gut zu und prüfte, ob er noch atmete. Kurz bevor alles fertig war fing ich kurz fast an zu heulen, weil das doch irgendwie ganz schön aufregend für mich war.

    Das Kälbchen wurde auf Heu zur Mutter gelegt. Ich taufte es Ennomän und es wachte wieder auf. Die Mutter kam zum Baby und leckte es sauber und lutschte die Ohren ab. Das Baby hob den Kopf und sah ganz gut aus. Der 84jährige Opa hatte die ganze Zeit mit seinem Fischerhut daneben gesessen und war zwischenzeitlich eingeknickt. Er brachte mich zurück zum Haus. :)

    Dort wusch ich erstmal 5 mal meine Hände, weil ich den ganzen Kuh-Gebärmutterschleim an meinen Händen hatte...
    Jetzt sitze ich auf der Terrasse in der Sonne. Der Garten und die Aussicht hier sind wirklich schön! Im Garten kann man sich Zitronen, Orangen und Avocados pflücken.
    Ich bin echt froh, dass ich noch einmal Woofen in meinen Reiseplan eingeschoben habe!

    Um 16 Uhr startete meine zweite Schicht. Ich hätte nicht mit gemusst, aber ich wollte nochmal nach Ennomän schauen und hatte Emma gesagt, dass ich mich um ihre Lämmchen kümmere wenn sie am Wochenende bei ihrer Tante ist. Also rührte ich wieder 7 Eimer Milch an, scheuchte mit Craig und Boss eine Herde Kälber auf die richtige Weide, rannte hinter Winter und Poppy her, um sie einzufangen und in das Nachtgehege zu bringen, was garnicht so einfach war und fütterte Ennomän mit der Flasche. Der Arme lag immernoch auf dem Heuhaufen und atmete schwer. Hoffentlich schafft er es bis morgen...
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  • Day73

    Waihi Beach

    October 6 in New Zealand

    Beim Frühstück habe ich eine super Sicht auf die aufgehende Sonne und das Meer. Echt schön! Darum fällts auch garnicht so schwer, früh aufzustehen.
    Beim Stall lief ich erstmal los, um nach Ennomän zu schauen. Das Kälbchen hat die Nacht nicht überlebt. Das war ein komisches Gefühl es da so liegen zu sehen nach allem, was es durchgemacht hatte... ich hatte richtig Gänsehaut.
    Zum Glück war ich schnell abgelenkt, da alle anderen Kälber ihre Milch brauchten. Ich rührte wieder 18 riesige Eimer Milch an. Langsam hab ich eine eigene Technik, um so schnell wie möglich zu sein. Würde jetzt noch das warme Wasser nicht Gefühlt tröpfchenweise aus dem Schlauch kommen, würde ich wahrscheinlich den Kälbchenersatzmutter Rekord im Kälbchen füttern erhalten. Ich beobachtete, wie Craig mit der Cafeteria an seinen Jeep und Boss hinten auf der Ladefläche auf eine der Kälberweiden fuhr. Als die Kälber fertig mit trinken waren, fuhr er mit der Cafeteria weg, die gierigen Kälber rannten hinterher und Boss bellte wie wild hinten auf der Ladefläche, um die Kälber zum Stoppen zu bringen. Das sah witzig aus.

    Nach einer Stunde war die Arbeit für mich heute getan und ich hatte frei. Also fuhr ich zu einem schönen Strand: Waihi Beach. Ich schlief kurz ein. Dann machte ich einen längeren Spaziergang der vom Strand ab ging, über einen bewaldeten Hügel, an der Küste entlang zur nächsten Bucht. Nach 45 Minuten kam ich an der Orokawa Bay an. Dort war es richtig schön. Die Bucht war von Klippen eingerahmt, Bäume mit langen Stämmen, die gerade so über dem Boden entlangwuchsen standen am Strand und hatten dunkelgrüne Blätter und kleine weiße Blüten. Ich saß ein bisschen an diesem Strand und machte mich dann wieder auf den Rückweg, denn wieder stand da etwas, dass man auf Ebbe achten musste, um zurück an den anderen Strand zu kommen. Die Flut war noch lange nicht wieder komplett da als ich zurück zum Waihi Beach kam. Aber dort war es auch schön, also sonnte ich mich noch ein bisschen, bevor ich wieder in den Ort fuhr. Auf der Suche nach Postkarten fand ich ein richtig schönes Kaffee das Secret Garden hieß. Man saß in einem Garten hinterm Haus zwischen Palmen. Es gab verschiedene Pavillons mit Sitzsäcken und kleinen Tischen. Voll gemütlich.
    Irgendwie beschäftigte mich Ennomän aber doch mehr als ich dachte und immer wieder zwischendurch ploppte das in meinem Kopf auf..

    Wieder zurück auf der Farm putzte ich das Auto gründlich, weil ich es ja bald zurück geben muss. Maree fragte mich, ob ich bei einer Freundin von ihr Babysitten könnte, damit die vier zusammen essen gehen könnten. Da ich hier ja nie große Pläne für den Abend habe, sagte ich zu.
    Die drei Kinder Alby (6), Zara (8) und Isla (10) waren richtig süß. Wir aßen Burger, die drei schauten ihren Film zu Ende und gingen nacheinander ins Bett. Die beiden kleinen ohne Murren. Isla und ich lasen noch ein Buch zusammen. Als ich wieder in der Stube saß und mir den Fernseher anmachte, sah ich einen Schatten im Fenster des Nebenzimmers. :D Isla hatte sich reingeschlichen, um heimlich weiter TV zu schauen. Ich musste lachen, weil sie mich voll an mich früher erinnerte. Dann irgendwann schlief auch sie. Also wars echt unkompliziert. Die Eltern waren nicht lange Weg und drückten mir $50 in die Hand. Guter Job :D Sogar einmal Geld verdient in Neuseeland!

    Jetzt lieg ich im Betti. Morgen warten wieder viele Kälbchen auf ihre Milch. Und danach gehts zu den Lämmchen zum docking. Ich weiß noch nicht ob mir das gefällt. Ich bin gespannt.
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  • Day19

    Thames, Tairua, Omokoroa

    November 9 in New Zealand

    Tag 2:
    Unsere erste Nacht im Camper haben wir soweit gut überstanden. Wir haben uns dann auch eher früh morgens auf die Weiterreise gemacht. Eine lange Fahrt bis nach Thames lag vor uns. Zurück durch Auckland, danach der Küste entlang verlief unser Weg. In Thames haben wir auch schon das erste Mal auf einem Campingplatz übernachtet. Nachdem wir den Camper nochmals umgeräumt und alle unsere Sachen wieder verstaut hatten, haben wir noch kurz die Umgebung mit einem kleinen Spaziergang erkundet. Danach war es bereits Zeit für unser erstes warmes Abendessen.

    🍚🚍📝🏕🍴🥗

    Tag 3:
    Nach einer guten Nacht, einer warmen Dusche und einem feinen Zmorgen, ging unsere Reise weiter in Richtung Coromandel. Das Strassennetz hier ist sehr kurvenreich, hügelig und führt vorbei an Wäldern und grünen Wiesen. Ausserdem haben wir bis jetzt mehr Kühe als Schafe gesehen. Nach einem kurzen Einkauf in Coromandel führte unser Weg weiter nach Whenuakite und dem Hot Water Beach. An diesem Strand befinden sich unter dem Sand heisse Quellen. Der Ansturm war gross, doch wollten wir uns dieses Ereignis nicht entgehen lassen. Übernachtet haben wir an diesem Abend in Tairua. Nach einem Spaziergang durchs Städtchen war es auch bald schon wieder Zeit für ins Bett.

    Frust des Tages: Zu unserer Campingausrüstung gehört ein Toaster. Bereits am ersten Abend haben wir uns auf einen feinen Toast gefreut🤗. Doch leider hat der Toaster nicht funktioniert😥. Deshalb haben wir uns am Tag 3 einen neuen Toaster gekauft und uns wieder auf einen feinen warmen Toast gefreut😎. Leider mussten wir feststellen, dass wahrscheinlich beide Toaster funktionieren, aber die Steckdosen nicht😤😡. Das heisst, keine warmen Toasts für uns😱.

    🍳🚿☕️🐄🏝🐑

    Tag 4:
    Auch heute wieder ging unsere Reise bereits früh morgens weiter. Unser heutiges Ausflugsziel war der Karangahake Gorge. Dies ist eine 1 1/2 stündige Wanderung in einer Schlucht mit einem 1.1 Kilometer langen, dunklen Tunnel. Die Route der Schlucht entlang war ein schönes Erlebnis. Nach einem kleinen Mittagssnack im Camper ging unsere Reise zurück nach Waihi, durch Katikati (Avocado Capital of NZ) nach Omokoroa. Da wir den Parkplatz für die heutige Übernachtung bereits am frühen Nachmittag erreicht haben, blieb uns heute etwas Zeit für Entspannung.

    ⛰🔦⛽️🗺🧘🏻‍♀️🍺
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  • Day124

    Sommer, Sonne, Strand und Meer:)

    December 10, 2017 in New Zealand

    Am Freitag vor zwei Wochen kam kurzfristig unser schottischer Freund David vorbei, der uns leider mitteilte das er uns für ein Monat verlässt um mit seiner Freundin die Südinsel zu bereisen.
    Da wir ihn schon lange nicht mehr gesehen hatten, haben wir dann kurzerhand noch entschieden zusammen ein bisschen gemütlich weg zu gehen. Sind dann gegen 21:30 noch los in Richtung Stadt. Den ersten Stop haben wir in einer Bar direkt neben dem hostel gemacht, den dort entdeckten wir Nicole die hinter der theke stand. Nicole kennen wir noch von unserer Zeit im Hostel und da sie nur noch eine Woche in NZ hatte kam uns das ganz gelegen sie nochmal zu sehen.
    Also haben wir dort unser erstes Bier getrunken und eine Pizza umsonst bekommen. Danach hieß es verabschieden.
    Weiter gings in Cornerstone Pub wo wir den abend noch gemütlich bis 23:30 zusammen verbrachten bis dann alle doch langsam müde wurden. War ein richtig schöner Abend.
    Am Samstag haben wir uns dann (auch Recht kurzfristig, was dieses Wochenende so ziemlich alles werden sollte 😋) mit Jack in Mount Maunganui verabredet, sind ein wenig durch die Stadt gelaufen und später noch über einen kleinen Markt. Dort konnte man Schmuck, Deko, Bilder, seifen, selbstgebasteltes und natürlich Essen kaufen. Als Abschluss sind wir noch an den Strand, einmal mit den Füßen durch den schönen Sand, kurz ins Meer und dann zurück ans Auto gegangen.
    Kalina hat sich dann noch in wenig in die Sonne gelegt und auf 17 Uhr kamen Jack und David zu uns zum BBQ. Ebenso eine kurzfristige Entscheidung, aber da das Wetter endlich Mal mitspielte kam es uns ganz gelegen und so verbrachten wir einen sehr lustigen Abend.
    Am Sonntag war endlich auch mal gutes Wetter gemeldet und als es Sonntag morgen tatsächlich auch nach gutem Wetter aussah, sind wir "kurzfristig" 😁 mit Jack und Chris nach Waihi beach gefahren.
    Sonne, menschenleerer Strand und Meer, was will man mehr😍.
    War ein super schöner Tag, haben die Sonne genossen, die sich nicht so heiß anfühlte weil eine leichte Brise ging, waren im erfrischenden Meer und haben uns super entspannt.
    So schön es auch war merkten wir alle die Folge davon- Sonnenbrand! Der eine auf der Glatze, der andere am Bauch, oder eben auch am Rücken, Po und der kompletten Oberschenkel Rückseite !😅😫
    Leider hielte dieser bei Kalina die ganze Woche an, trotz minimal zweimaligen täglichen eincremen mit Lotion, sehr schmerzhaft.
    Hier sollte man die Sonne definitiv nicht unterschätzen! Hatten uns natürlich eingecremt, mehrmals, und das mit 50 er Sonnencreme, aber das schöne Wetter war unsere Haut wohl noch nicht gewohnt.

    Am Dienstag wurden wir mit einem frischen Schinken, Brötchen und Senf am Yard von unserem Chef überrascht. Saftig und schmackhaft wie schon lange nicht mehr! Man war das lecker!! 😍
    Haben so viel davon gegessen das wir glatt das Abendessen ausfallen ließen weil wir bei so satt waren ☺

    Am Freitag waren wir dann wieder froh das eine weitere Woche gut vorbei gegangen ist und wieder das Wochenende vor der Tür stand.
    Samstags nach dem Frühstücken haben wir uns fertig gemacht und sind auf einen kleinen Farmer Markt in town gegangen, haben dort eine Avocado für 1$ gekauft die es nächstes Wochenende dann zum Frühstück geben wird 😍😊
    Danach machten wir uns auf zu den Mc laren falls, an denen wir schon einmal abends zum glowworm anschauen waren. Haben dann herausgefunden das es nicht nur den Glowworm track gibt, sondern das ganze wie ein Park ist. Es gibt mehrere Tracks, Aussichtspunkte und einen Teil des Wasserfalls in dem man sich erfrischen kann.
    Da wir aber nichts zu trinken dabei hatten, Kalina nur flip Flops trug, da auch dies eine kurzfristige Idee war😜 entschieden wir uns das für ein anderes Wochenende aufzuheben und dann alles zu erkunden.
    Den Nachmittag sonnte Kalina sich noch ein wenig auf der Terrasse und abends gab es Salat mit Chicken.
    Nach dem wir heute lange ausgeschlafen hatten und ein Vollkorn-Pfannkuchen-Frühstück genießen konnten, stand aufräumen, saugen, backen, Film schauen und Kalina die Haare schneiden auf dem plan. Also ein rundum relaxter Tag.
    Zum Abendessen gab es dann noch lecker Wraps mit Chili con carne und dann war Blog schreiben angesagt.
    Uns geht es wirklich rund um gut, fühlen uns sehr wohl, nur die Zeit bis zum reisen könnte etwas schneller vorbei gehen 🙄😁
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  • Day53

    Kaiate falls

    September 30, 2017 in New Zealand

    Heute nach einem leckeren und ausgiebigen Frühstück haben uns Freunde gefragt ob wir nicht Lust hätten mit ihnen an den Kaiate Wasserfall zu fahren. Natürlich machten wir uns auf in unser Zimmer die Sachen packen und los gings 😊 nach ca 30 Minuten Fahrt waren wir schon angekommen 👍 ein kleines Stück durch den Wald und dann standen wir vor den ersten Cascaden. Ein Stück weiter breschte der Wasserfall ca 10 Meter tief in ein Becken in welches ein paar von uns sich entschlossen schwimmen zu gehen 😜 ich war natürlich einer dieser verrückten 😄
    Arsch kalt war es natürlich aber trotzdem richtig cool 👌
    Danach kamen wir noch an einem tollen Aussichtspunkt vorbei wo wir samt Mount im Hintergrund ein Gruppenfoto machten ✌
    Der Ausflug hatte ca 3 Stunden in Anspruch genommen und da das Wetter ganz gut war genossen wir noch ein wenig die Sonne 🙂
    Am Donnerstag davor war Kalinas letzter Tag in der Kiwi juice factory und freitags stand sie nochmals mutig auf um Fische verpacken zu gehen 🙉😂
    Sonntags spielte das Wetter natürlich nicht so mit wie wir das gerne gehabt hätten, denn es regnete und für uns hieß es umziehen in unsere Wohnung 😋
    Erstmal standen wir vor verschlossenen Türen da unser etwas verpeilter mexicaner nichtmal zu Hause war -.-" so ist die Wohnung aber ganz angenehm und vorallem günstiger. ✌
    Gingen dann nur noch in Ruhe Wochen Einkauf machen, für beide safety boots und für Kalina einmal komplett Arbeitsklamotten kaufen. 😁
    Abends waren wir platt und fielen Recht früh ins Bett. Außerdem hieß es montags früh aufstehen da wir um 6:20am schon eingesammelt werden um mit aufs Yard zu fahren, von wo aus es dann an die jeweiligen Baustellen geht. Aufstehen für uns beide wohlgemerkt, denn montags hieß es auch das erste mal für Kalina, auf zu A&J demolischen. 😎😋
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  • Day139

    Raparaphoe Falls and Beach for Xmas

    December 25, 2017 in New Zealand

    Da das Wetter heute besser war als vorhergesagt entschieden wir uns nach unseren weihnachtlichen Skype calls unseren geplanten Tagestrip vom Vortag einfach nachzuholen. So ging es am frühen Nachmittag los in Richtung Te Puke zu den Raparaphoe falls. Der Abstieg zu den falls hatte es ganz schön in sich, eng, windig, steil und teils sehr unwegsam zu gehen. Nach ca 15 Minuten waren wir aber unten angekommen. Nun folgten wir noch weiter 5 Minuten dem Bach aufwärts in Richtung waterhole und Falls. Die ca 4 Meter hohen falls münden nämlich in ein Wasserloch in dem man schwimmen und auch von den Klippen aus hineinspringen kann! Wirklich eine tolle Kulisse und kein typischer Touristen Spot!
    Danach ging es für uns noch an den Beach in Papamoa, denn wenn man schonmal Weihnachten anders verbringt dann doch wenigstens richtig mit Sonne, Strand und Meer 😍
    2 Stunden entspannt, gesonnt und im Meer abgekühlt bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten!
    Zum Abendessen gab es dann noch lecker Salat mit Burgern !
    Es war ein wirklich gemütlicher, erlebnisreicher und entspannter Christmas Day! Da hier erst am 25 gefeiert wird 😋

    Wie ihr seht haben wir Weihnachten also sehr gut rumbekommen und können uns nicht all zu sehr beklagen 😁 uns geht es rund um gut 😘
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  • Day144

    Glowworm kayaking

    December 30, 2017 in New Zealand

    Heute haben wir einen für uns besonderen Tag mit etwas besonderem gekrönt 😊 heute war nämlich unser Jahrestag 🙈 4 Jahre sind es nun schon die wir gemeinsam durch dick und dünn gehen ❤ deshalb waren wir tagsüber erst etwas am Beach relaxen ehe wir den Abend mit Glowworm kayaking gekrönt haben.
    Auf 7:30pm waren wir an der Base von waimarino um dann mit der Gruppe in einem Bus zum McLaren falls Park gefahren zu werden! Dort angekommen hab es dann ein paar Snacks, Käse und Frucht Platten und zu dem ganzen wurde uns Saft gereicht 🤗 lecker war es. Dann wurden wir Kajaks zugeordnet und es wurde alles erklärt wie man lenkt etc. Zu guter Letzt bekamen wir noch unser Equipment was aus Weste etc bestand und dann ging's auch schon los. 🙊
    Auf dem Wasser konnten wir einen tollen Sonnenuntergang genießen und paddelten langsam den Fluss hinab. Dabei bekamen wir bisschen was erzählt von unseren Guides. Unserer hatte uns sogar auf Deutsch begrüßt, und zwar wirklich gutes Deutsch! Ich war anfangs erstmal überfordert 😌😂 haben dann herausgefunden das er 1 Jahr in Lichtenstein gelebt hat. Aber für ein Jahr war das Deutsch wirklich mehr als nur gut 😱 dann kamen wir nach ca 20 Minuten am Canyon an, mussten aber noch etwas warten da eine andere Gruppe noch drinnen war und es nur ein Weg rein und raus gibt! Davor haben unsere Guides einen anderen Guide auf die Schippe genommen in dem sie behaupteten das es ein Ritual wäre eine eskirolle bei einer Public Tour zu machen. Hat er bravourös gemeistert Ehe sie aufgelöst haben das es nur ein Spaß war 😬😂
    Beim Warten auf die Gruppe haben wir noch erklärt bekommen was Glühwürmchen eigentlich sind und woher ihr Name kommt. Im Canyon selbst waren wir dann ca 10 Minuten. Es war schon ein atemberaubender Anblick mit den ganzen Glühwürmchen 👍🙂 dann ging es wieder gemächlich zurück an die Anlegestelle, raus aus den Kajaks und in den Bus. Gegen 12 Uhr lagen wir dann etwas kaputt im Bett! Ein rund um gelungener Tag😍
    Sonntags haben wir uns dann nur noch ausgeruht und abends gemütliches ins neue Jahr gefeiert!
    Montag und Dienstag hatten wir auch noch Urlaub, was uns wirklich gelegen kam und wir ausspannen konnten. Seit Mittwoch regnet es jetzt jede Menge so das teilweise Küstenorte überschwemmt sind, uns geht es aber gut, bis auf das uns der Regen nervt!! Es ist Sommer!!!! 😡
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  • Day138

    Orokawa Scenic reserve hike

    December 24, 2017 in New Zealand

    Am Freitag hatten wir noch einen kurzen Arbeitstag von 8 bis 4:30 Uhr, da wir ein paar "Sonderstunden" über die 2 Wochen Urlaub schieben dürfen/können. Für alle anderen geht es erst am 8 Januar wieder weiter aber da wir im Februar dann alles bereisen und sowieso 4 Tage Wochenende haben durch die Feiertage haben wir angefragt ob wir nicht ein paar Stunden auf dem Yard arbeiten dürfen um noch etwas mehr Geld zu verdienen. Das hat Gott sei Dank geklappt und so arbeiten wir jetzt die beiden Wochen immer Mittwoch bis Freitag jeweils 8 Stunden! Also ganz entspannt. 👌

    Samstags hatten wir uns dann mit Paul und Jack verabredet ins Orokawa scenic reserve zu fahren da gutes Wetter gemeldet war. Leider konnte man sich darauf wieder Mal nicht wirklich verlassen da wir morgens mit einer dicken Wolkendecke aufwachen mussten wo natürlich kein bisschen von Sonne oder blauem Himmel zu sehen war. Wir entschieden uns trotzdem zu fahren. Leider hat es auf dem Weg dann auch noch angefangen zu regnen, worauf wir natürlich gar nicht eingestellt waren. Es hat bis zu unserer Ankunft dann Gott sei Dank soweit aufgehört mit regnen aber es war jetzt nicht das berauschende Wetter für einen Tagestrip. Der hike an sich war ganz cool durch das Reserve bis wir nach ca 40 min in einer einsamen Bucht angekommen sind. So schön wie sie im Internet beschrieben war und uns auch erzählt wurde war sie jetzt leider nicht aber cool war es trotzdem. Dann gab es noch einen Walk zu einem Wasserfall. Der sollte ca 50 Minuten dauern. Der Walk an sich war ziemlich Taff über Stock und Stein. Vorallem über Stein, da wir die meiste Zeit dem Bach der aus dem Wasserfall entstand folgen mussten und wirklich über die Steine kletterten um keine nassen Füße zu bekommen. Von oben kam auch immer zwischen durch mal wieder etwas nass aber letztenendes hat es uns irgendwann nicht mehr groß interessiert!
    Nach 70 Minuten waren wir dann an unserem Wasserfall angekommen. Leider ziemlich ernüchternd da wir wenigstens einen atemberaubenden Wasserfall erwarteten für diesen harten Walk! Leider nein 😫😂
    Es hat trotzdem Spaß gemacht und war ein Abenteuer 😜
    Der Rückweg ging dann etwas schneller und so waren wir nach ca 1 1/2 Stunden wieder am Auto. Wir machten uns dann nur noch auf den Heimweg denn den geplanten Beach Besuch ließen wir dem Wetter geschuldet dann ausfallen!
    Resümee des Tages. Ein netter Tagesausflug der nicht unbedingt Wiederholungsbedarf hat ! (Und zwar nicht nur wegen des Wetters !)

    Sonntags stand dann eigentlich ein anderer Ausflug auf dem Plan den wir aber wegen des Wetters dann abgesagt haben!
    Also haben wir einen chiller tag daheim verbracht, und ausgeruht und abends ein 3 Gänge Menü gekocht da wir als deutsche ja gewohnt sind Weihnachten am 24ten abends zu feiern 😊🙉😜
    1. Gang war ein grüner Salat mit Mais, Ranch dressing und topped mit gahacktem😍
    2. Gang waren selbstgemachte chicken schnitzel mit french fries und Rösti
    3. Gang war Milchreis mit Zimt Zucker

    So haben wir also einen schönen und gemütlichen Abend zu zweit verbracht ☺
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  • Day136

    Waihi Beach - Stephanie's Home

    May 16, 2017 in New Zealand

    Unser derzeitiges AirBnB ist klein aber schnuckelig. Wir bleiben hier 3 Nächte. Stephanie, die Besitzerin des kleinen Hauses ist schon etwas älter, geht aber trotzdem am liebsten draußen in ihrer selbst gebauten Dusche duschen. Aber nicht wenn es regnet... Komisch, denn beim Duschen wird man ja eh nass. Aber irgendwas ist ja immer.

    Heute früh gabs lecker Feijoas zum Frühstück. Die schmecken echt gut. Im ersten Moment etwas komisch, weil es immer wieder ein ungewohntes Geschmackserlebnis ist, aber echt lecker. Sind sauer und süß zugleich.

    Dann haben wir heute mal den Strand von Waihi Beach angeschaut. Hier liegen so schöne Muscheln rum, da geht das Sammlerherz auf. Vom Strand aus kann man einen kleinen Weg den Berg hinauf den Beach View Track nehmen und von dort aus immer mal auf den Strand und die kleine Stadt sehen. Auf der anderen Seite des Berges sieht man den nächsten Strand. Richtig schön von dort oben aufs Wasser zu gucken. Tolle Felsformationen im Wasser und wilder Dschungel Wald am Track. Ein guter Ausflug.

    Zurück sind wir dann nicht wieder am Strand entlang, sondern durch die Straßen, um die Häuser anzugucken. Typisch neuseeländisch sind die Häuser zu einem Großteil wirklich sehr schön. Und wir haben den ersten Feijoa Baum entdeckt. Da sind ein paar Früchte runter gefallen, wir waren so selbstlos und haben da ein bisschen "aufgeräumt". Die nächsten Frühstücke sind also gesichert. Kurz danach sahen wir dann noch einen Baum mit orangenen Früchten dran. Den mussten wir uns dann auch nochmal näher angucken. Ein Khaki Baum! Auch unser erstes Mal, dass wir solch einen in freier Wildbahn entdeckt haben. Um zu prüfen, ob die Früchte auch wie in Deutschland aus dem Supermarkt schmecken, muss man diese natürlich probieren. Wir haben dafür 3 Testexemplare mitgehen lassen. Der Wissenschaft zuliebe.
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