Nicaragua
Barrio Santo Domingo

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4 travelers at this place:

  • Day42

    Tschüss Nicaragua

    November 21, 2017 in Nicaragua ⋅ ⛅ 23 °C

    Was macht Nicaragua so besonders?
    Ich glaube, am meisten eingebrannt hat sich hier die Ruhe und Geduldsamkeit.

    Ich glaube, nach all den Jahren voller Kriege, Diktatur und Unterdrückung sehnen sich die Leute hier einfach nach Frieden und Stabilität. Schlechte Laune habe ich hier noch nie erlebt. Höchstens Desinteresse und die absolute Ruhe.
    Der Bus fährt erst in 1h? Dann essen wir halt nochwas.
    Die Aussichtsplattform schließt, obwohl man noch gar nicht alles gesehen hat?
    Naja, dann macht man halt seine Scherze mit dem Aufsichtspersonal.
    So manche Situation, wo der Optimierungs-eifrige und tw. recht Ich -bezogene Deutsche einfach mal gucken und abwarten muss.
    Selbst gegenüber den Obdachlosen zeigt man hier Respekt, unterhält sich auch mal mit denen ein Weilchen. Und wer würde sich schon ohne mit der Wimper zu zucken bei uns daheim neben einen Obdachlosen auf die Parkbank setzen?

    Die Rücksichtnahme hier? Definitiv nachahmungswürdig. Auch wenn in den Bussen gedrängelt und gequetscht wurde - alles mit einer gewissen Höflichkeit. Immer wurde versucht einander Platz zu schaffen. Frauen wurde meistens ein Sitzplatz angeboten (gute alte Schule, warum nur bist du in Deutschland ausgestorben?)
    Beim Geld wurde, soweit ich das beurteilen kann, untereinander nie beschissen. Gut, als Touri wurde man manchmal etwas überpreist.

    Wovon man hier so gut wie gar nichts merkt, ist die Behauptung, dass es sich bei Nicaragua um das 2.-ärmste Land Lateinamerikas handeln soll.
    Kostenlose schulische Basisausbildung, kostenlose medizinische Grundversorgung (auch wenn Privatzahler hier eine deutlich bessere Medizin erhalten), keine stets zu befürchtenden schweren Verbrechen, außer ein bisschen Taschendiebstahl. Im Gegensatz zu Guatemala fühlte ich mich hier ausgesprochen sicher, wenn man nur ein paar Grundregeln beachtet.
    Neben Cuba bisher das einzige Land, in dem ich das so kennenlerne.
    Zudem auch noch verhältnismäßig sauber hier.

    Hervorragend hier auch das gut ausgebaute und mit 4€/ 7 h Fahrt durchaus bezahlbare Busnetz. Bis auf einmal kam ich bisher an jedes Ende dieses Landes und das ohne jemals mehr als max. 30 min zu warten.

    Was mir hier absolut fehlen wird? Die herrlichen Milchshakes. Sternfrucht, Melone, Kiwi, Apfel, Erdbeer, Weintrauben... Und ich glaube, ich habe hier mehr Maracuyas in allen möglichen Variationen vernascht, als eine deutsche Großfamilie über 3 Generationen.

    Was ich nicht vermissen werde? Das Fett. Und den "weißen Tod"
    Ich will in meinem Leben nie wieder Frittiertes sehen! Zumindest die ersten Wochen nach meiner Rückkehr.
    Sagt man schon den Deutschen eine Fettleibigkeit von 50% nach, so trifft man hier vielleicht 1/20, den man ohne rot zu werden als schlank bezeichnen könnte. Und da sind die Kinder schon mit eingerechnet. Und selbst ich Naschkatze bekomme schon einen Zuckerschock, wenn ich nur an die übersüßten Fruchtsäfte hier denke.
    Kurzum: was nicht frittiert wurde, wird halt in Zucker ertränkt.
    Hach, was freue ich mich schon wieder auf Christians Kochkünste und ein herrliches vegetarisches Curry.

    Worauf ich auch erstmal eine Weile verzichten kann? Diese Hitze. Warum schwirrt in unseren Köpfen eigentlich immer das Bild der leicht bekleideten heißen Latina herum? Wieso kann man hier nicht luftig knapp bekleidet umher hüpfen, sondern muss sich auch noch so züchtig kleiden?! 😱
    Na gut, in Guatemala war das noch schlimmer.

    Zusammenfassend kann man sagen: ein sicheres und noch recht unbekanntes Reiseziel, das denen, die keinen Pauschalurlaub erwarten, so einiges zu bieten hat. Sich preislich aber unerwartet schnell an seinem wohlhabenden Nachbarn orientiert.
    Also, wenn dann jetzt hierher kommen!
    Und lieber vorher noch fleißig spanisch üben.
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  • Day28

    Las Penitas

    December 2, 2017 in Nicaragua ⋅ 🌬 30 °C

    Gestern haben wir einen kurzen Stop, 1 Nacht, in Leon gemacht, hier wollten wir eigendlich länger bleiben. (Von Corn Island mit dem Flieger nach Managua; Taxi zum UCA Busbahnhof 15$, Microbus nach Leon 62C$;) Nachdem aber die letzten Tage auf Corn Islands sehr regnerisch waren, ist uns eher nach Strand als nach Stadt, also gings heute Morgen mit dem Bus nach Las Penitas. Nach Leon fahren wir dann schon noch, immerhin war der erste Eindruck super und außerdem wird am 8.Dezember Maria Empfängnis gefeiert, das soll ein tolles Fest werden, das wir uns nicht entgehen lassen wollen.
    Mit dem Taxi gehts nach Las Penitas (280C$), haben hier eine super Unterkunft gebucht für 3 Nächte. Der Strand ist auch richtig schön, schwarzer Sand ist in Nicaragua überall, da es hier so viele Vulkane gibt.
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  • Day292

    Managua

    May 1, 2017 in Nicaragua ⋅ ⛅ 32 °C

    Meine erste längere Auszeit vom vielen wandern bei den Quetzaltrekkern verbrachte ich mit Ava im Norden Nicaraguas. Nachdem ich meine Büro-Schicht beendet hatte machten wir uns auch bereits nach Managua los. Dort angekommen erkundigten wir uns erstmals wie wir am nächsten Morgen zur Bus-Station kommen und machten uns dann auch auf Entdeckungstour auf. Da Managua nicht gerade einen guten Ruf betreffend Sicherheit hat beschränkten wir uns auf die alte Kathedrale und den "Puerto Salvador Allende". Die Kathedrale wurde 1972 von einem starken Erdbeben, welches grosse Teile Managuas zerstört hat, beschädigt und seither nicht wieder aufgebaut weshalb man die Risse an allen Ecken deutlich sehen kann. Unheimlich, einige Stücke sahen aus als würden sie bald zu Boden stürzen, aber auch sehr spannend und schön anzusehen. Das Innere ist im kahlen Zement gehalten, Verzierungen sucht man vergebens und die steril wirkenden Lichter gaben der Kathedrale Nachts einen ganz besonderen, ja schon fast mystischen, Anstrich. Der "Puerto Salvador Allende" dagegen war sehr bunt gestaltete und von vielen lokalen Personen besucht, da es sich dabei jedoch um eine eingezäunte Vergnügungsmeile im Hafen handelt hinterliess es einen faden Beigeschmack. Während in Nicaragua fast jede zweite Person unter der Armutsgrenze lebt vergnügt sich hier die Elite im mit Staats-Gelder gebauten Hafen. Wir besichtigten die interessante Ausstellung im Hafen mit kleinen Modellen der Kathedralen und Kirchen von Nicaragua und gönnten uns zum Abschluss noch etwas für den kleinen Hunger.Read more

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