Nicaragua
Santa Ana

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.
Add to bucket listRemove from bucket list
Travelers at this place
  • Day13

    Ometepe

    January 11 in Nicaragua ⋅ ⛅ 28 °C

    Baignée par les eaux agitées du lac Nicaragua, 2 majestueux volcans s y élèvent.
    El Concepción ( 1610 m ) et el maderas ( 1394 m )
    Nous y sommes arrivés hier et prendrons le temps de la découvrir.
    Il y a des sites archéologiques, des sources d eaux volcaniques, des plages magnifiques...

    Voici juste qques photos de notre traversée
    Read more

    Mamou Des petits enfants

    waouhhhh...

    1/11/22Reply
    Lorraine Bodeux

    Splendide! 😍

    1/12/22Reply
    Ludo Dessy

    Vous êtes trop beaux ! Des bisous 😽 (doña)

    1/19/22Reply
     
  • Day109

    Ometepe

    May 11 in Nicaragua ⋅ ⛅ 30 °C

    Ometepe is een eiland in het gigantische zoetwatermeer 'Lago Nicaragua', die bestaat uit twee vulkanen - Volcan Conception en Volcan Madera. Hier verbleven we in een bamboehutje net aan het meer! 🛖😊

    Oorspronkelijk waren we half van zin een vulkaan te beklimmen, op z'n minst naar de waterval van San Ramon op Volcan Madera, maar door onze surf-geïnduceerde verwondingen is dat niet doorgegaan. In de plaats huurden we een scootertje en verkenden we op ons gemak het eiland.

    We verbleven een namiddag in hangmatten aan Playa Mango, waar er, zoals de naam doet vermoeden, ongelooflijk veel gigantische mangobomen waren. Hier leerden we van een local hoe we best rijpe mango's kunnen spotten, plukken en uit 't vuistje eten. Vanuit Playa Mango deden we ook een rustige kayaktoer waarbij we een klein riviertje tussen de vulkanen afvaarden. Hier zagen we paarden en koeien in de rivier, verschillende soorten vogels (voornamelijk veel soorten reigers) en veel kaaimannen van verschillende groottes.

    We deden ook een wandelingetje, eerst door een vlindertuin en vervolgens rond een meertje, waarbij we een familie aapjes tegenkwamen en foto's konden maken van de prachtige white-throated blue magpie jay, een veelvoorkomende vogel op het eiland met een grappig krullewietje op hun hoofd.

    Op Ometepe was er eigenlijk relatief weinig toerisme, maar we konden er alsnog eens lekker Italiaans en Indisch gaan eten, een aangename afwisseling van alle rijst en bonen!

    We deden het iets rustiger aan op Ometepe en genoten ten volle van de rustgevende omgeving van het eiland.
    Read more

    Wannes Vande Voorde

    wow! zot uitzicht!

    5/25/22Reply
    Wannes Vande Voorde

    prachtige fauna!

    5/25/22Reply
    Ann Deville

    waw, prachtig, mooie foto's van pracht en praal van de fauna en flora1💖

    5/26/22Reply
     
  • Day140

    Verregnete Tage

    July 22 in Nicaragua ⋅ 🌧 27 °C

    Unsere Reise ging weiter in Richtung Süden zu der Insel Ometepe, welche im Nicaraguasee liegt und die grösste Vulkaninsel im Süsswasser ist. Tag eins den kleinen Vulkan Maderas bezwingen, Tag zwei Roller mieten und die Insel erkunden, Tag drei den grossen Vulkan Concepción erklimmen.
    Doch es herrscht immer noch Regenzeit und die machte uns einen Strich durch die Rechnung.
    Wir kamen auf der Insel mit der Fähre an und schlossen uns einer Gruppe an, welche in die gleiche Richtung wie wir gingen und so konnten wir uns ein Shuttle teilen.
    In Balgüe angekommen, liefen wir das letzte Stück zu Fuss, zwischen uns und der Unterkunft war noch ein Bach, welcher durch den heftigen Regen entstanden ist, welcher schon den halben Tag andauerte.
    Wir zogen die Schuhe aus, schlüpften in die Flipflops und liefen hindurch.
    Endlich angekommen bezogen wir ein Zimmer in El Bamboo, einer wirklich schönen Unterkunft. Wir hatten sogar wieder einmal Warmwasser, das letzte Mal dass warmes Wasser aus der Dusche kam, war bei Timmy Zuhause in San Cristobal, Mexiko.
    Während wir das Zimmer noch bestaunten kam der nächste Regen.
    Wir verbrachten viel Zeit im Zimmer und schauten über YouTube Leichtathletik WM, der Regen war die ersten zwei Tage ein anhaltender Gast. Es regnete, blitzte und donnerte wie verrückt.
    Als das Wetter an Tag drei endlich besserte, beschlossen wir einen Roller zu mieten um die Insel zu erkunden.
    Los ging die Fahrt, jedoch war es sehr anstrengend zu fahren und zu lenken. Das Problem war, dass es fast keine Luft in den Reifen hatte und so suchten wir mit Hilfe der netten Einheimischen eine Werkstatt, welche einen Kompressor hat. Wir durften dann sogar einem Jungen hinterher fahren, der uns die Werkstatt zeigte, welche gut einen Kilometer entfernt war.
    Mit frischer Luft ging die Fahrt los.
    Die Fahrt fühlte sich wie eine Panoramarundfahrt an. Sogar die Wolken haben sich verzogen und wir konnten kurz die Spitze des Concepción Vulkans sehen.
    Wir legten anstrengende 100 Kilometer zurück, von denen ein grosser Teil über Schotterpisten führte. Die Einheimischen waren sehr nett und herzlich, haben gegrüsst, gelächelt und gewunken.
    Die Insel macht einen sehr ländlichen Eindruck und ist dünn besiedelt. Die Fahrt führte uns an vielen Kühen, Tabak- und Bananenplantagen vorbei.
    Als wir kurz nach fünf Uhr wieder zurück waren, kam auch schon der verflixte Regen zurück.
    Nach dem leckeren Abendessen im Isla Bonita, kehrten wir zurück in unsere luftige Unterkunft, denn die hat keine Fenster, besser gesagt sie hat Fenster jedoch ohne Glas. Es ist eher ein viereckiges Loch, welches mit einer Stoffbahn abgedeckt ist und auch die Wände bestehen nur aus Palmenblättern. Und so fand Chantal eine jasskartengrosse Tarantel in unserem Zimmer, welche Philipp mit einem Besen heraus bugsierte.
    Dank des Moskitonetzes konnte wir ruhig schlafen.
    Read more

    Hämmi

    Inzwischen mag ich Spinnen fast. Aber nur draussen. Aber Taranteln sind dann doch noch eine Schuhnummer grösser und da geht die Fantasie mit mir durch. Chantal hat das mit Bravour gemacht. Philipp natürlich auch als Held und Tarantelbugsierer.

    Homebrew explorer

    😂😂 Ja die Spinnen immer

    Anita Rodia

    😱

    Homebrew explorer

    Genau so habe ich geguckt als ich, auf dem Weg zum Lichtschalter, fast auf sie draufgestanden bin 😂

    11 more comments
     
  • Day77

    Ometepe, dag 4+5 ☕️🍫🍻

    May 4 in Nicaragua ⋅ 🌧 28 °C

    Woensdag heb ik weer met Bianca afgesproken maar nu bij een koffieboerderij, finca la Magdalena. Hier hebben we heerlijk ijskofdie gedronken en ik heb daarna nog een koffietour gehad. Super interessant weer. Wat een werk. Alles gaat nog vooral met de hand. Het plukken en uitzoeken. Alleen het pellen gaat met een machine. Op het eiland zijn ook veel stenen met tekeningen erop: petroglyphen. Deze zijn ongeveer 2 miljoen jaar oud. Daarna uiteraard een heerlijk kopje koffie nog op en toen naar een chocoladeboerderij voor de lunch, El Pital. Hier samen met Bianca, Fleur, Renske en een duits meisje gegeten. Super gezellig. In de avond weer met Ben afgesproken en samen pizza gegeten. Donderdagochtend heb ik een korte paardrijtour van 2 uur gedaan. Toch weer even lekker op een paard en super mooie omgeving. De rest van de dag lekker in de hangmat gehangen. In de avond weer met Ben afgesproken en zijn Engelse vriend op het eiland Charlie. Met zn drietjes italiaans weer gegeten en wat biertjes gedaan. Super gezellig. Leuke gasten. Ondanks een rocky start heb ik het heerlijk gehad op het eiland. Vrijdag naar San Juan del Sur.Read more

    Patricia Quak

    Nou alle fotos zijn weer prachtig. Wat heb jij met vulkanen? Hahaha

    5/6/22Reply
    Jacintha

    Hahahahah. Ja er zijn er gewoon heel veel hier 😂

    5/6/22Reply

    Wat een ervaringen weer! Je hebt toch wel een heeeel zwaaar leven zo (hahaha) [jacomien]

    5/6/22Reply
     
  • Day17

    Ometepe 🌋

    April 17 in Nicaragua ⋅ ⛅ 30 °C

    In Ometepe angekommen auf dem Weg zu unserem Hostel erwartete uns eine wunderschöne Aussicht. Auf unserer linken Seite stand der magische Volcan La Concepcion im Sonnenuntergang. Nun war uns bewusst, dass wir wirklich in Ometepe angekommen waren. Im Hostel wurden wir freundlich mit dem nationalen Rum Flor de Caña begrüsst. Noch ahnten wir nicht was uns in den nächsten paar Tagen noch erwarten würde. Unser Zimmer war die reinste Katastrophe. Oft hatten wir kein Wasser zum duschen und mussten uns einmal sogar im Hostelpool waschen🥴. Auch die WC Spülung fiel jedes zweite Mal aus. Doch dies konnte unser Gemüt nicht trüben. Wir haben uns einen Scooter gemietet und die ganze Insel erkundet. Es war herrlich durch die schöne Landschaft zu düsen. Wir gönnten uns ein kleinen Abstecher beim Ojo de Auga, ein natürlicher Pool mit kristallklarem Wasser und assen in der Hauptstadt Moyogalpa eine der besten Pizza, die wir jemals hatten. Abends brachte uns der sogenannte Manager des Hostels, Cesar (merkt euch diesen Namen😄), zum Punta Jesus Maria, eine lange Strasse die uns bis zum See führte und wir einen traumhaften Sonnenuntergang genossen. Nun zu Cesar, 1.55cm gross, überfreundlich und fast schon ein wenig hyperaktiv😆. Er gab uns zahlreiche Tips und Tricks für ganz Nicaragua. In diesen paar Tagen entwickelten wir eine echte Freundschaft mit ihm und waren von seinem grossen Herz und Ehrlichkeit sehr berührt. Die paar Tage auf der Insel haben sich definitv gelohnt. Ein Muss für alle Nicaragua Reisende(Ja wir sind Promoter dieser Insel🤪).

    ————————————————————————————

    Une fois arrivés à Ometepe, sur le chemin de notre hostel, une vue magnifique nous attendait. Sur notre gauche, le magique Volcan La Concepcion se dressait dans le soleil couchant. Nous avons alors réalisé que nous étions vraiment arrivés à Ometepe. A l'auberge, nous avons été accueillis avec le rhum national Flor de Caña. Nous ne savions pas encore ce qui nous attendait dans les jours à venir. Notre chambre était une véritable catastrophe : nous n'avions souvent pas d'eau pour nous doucher et avons même dû nous laver une fois dans la piscine de l'auberge🥴. La chasse d'eau tombait également en panne une fois sur deux. Mais cela n'a pas affecté notre moral. Nous avons loué un scooter et avons exploré toute l'île. C'était merveilleux de rouler à travers les beaux paysages. Nous nous sommes offerts un petit détour par l'Ojo de Auga, une piscine naturelle à l'eau cristalline, et avons mangé l'une des meilleures pizzas dans la capitale Moyogalpa. Le soir, le soi-disant manager de l'auberge, Cesar (retenez ce nom😄), nous a emmenés à la Punta Jesus Maria, une longue route qui nous a menés jusqu'au lac et nous avons profité d'un coucher de soleil de rêve. Passons maintenant à César, 1,55 cm, super gentil et presque un peu hyperactif😆. Il nous a donné de nombreux conseils et astuces pour tout le Nicaragua. Pendant ces quelques jours, nous avons développé une véritable amitié avec lui et avons été très touchés par son grand cœur et son honnêteté. Ces quelques jours sur l'île en valaient vraiment la peine. Un must pour tous les voyageurs au Nicaragua (oui, nous sommes promoteurs de cette île🤪).
    Read more

    Catherine Stehli.Benet

    bravo les globetrotters, un si beau paysage ça se mérite 👌😂

    4/29/22Reply
    Samra Lamgadar

    die herzigste sinder 😍 gseht so schön us!!

    4/29/22Reply
    Nathalie Lamgadar

    A chaque étape, de nouvelles rencontres. Génial!

    4/29/22Reply
    2 more comments
     
  • Day381

    Fuego y Agua - "barfuß" 50 km laufen

    February 21, 2020 in Nicaragua ⋅ ☀️ 29 °C

    Liebe Familie & Freunde,

    ich hoffe, ich kann morgen auf eure Daumen setzen. 12 Uhr deutsche Zeit, da seid ihr sicher auch am Samstag schon auf. 😉 Es ist nichts weltbewegendes, aber wer mich kennt, der weiß, wie nerös ich bin, seit Tagen (Wochen??) schon.

    Da stehe ich nun, vor meinem ersten offiziellen Ultramarathon. Die letzten Tage wurde mir beim bloßen Gedanken schon ganz schlecht. Und dass, obwohl ich nur für mich laufe, aufhören kann wann und wo ich will und das tollste Team um mich habe, das mich jederzeit überall einsammeln würde.

    50km, +/- 3.000 hm und ich würde gerne zurück sein, bevor es dunkel wird, d.h. 13 Stunden Zeit kann ich mir lassen (nach 16 Stunden ist ohnehin Cut-Off). Das Ganze bei der Hitze, die hier herrscht, 30° und staubtrocken.

    Es wird eine Herausforderung und ich werde mir sicher oft wünschen, es wäre schon vorbei. Aber mit Sicherheit werde ich auch ziemlich viel Spaß haben!

    https://fuegoyagua.org/fuegoyagua-nicaragua
    Read more

    Helmut Heilmann

    Vielllll Wasser trinken 😘😘😘😘😘😘😘😘😘😘

    2/21/20Reply
    Kathi.

    😂😂 Danke für den super Tipp. 2l MUSS man eh mitnehem, die Trinke ich dann ganz schnell aus, damit ich sie nicht schleppen muss 😉

    2/21/20Reply
    Helmut Heilmann

    Späßle gemacht 😘😘😘😘

    2/21/20Reply
    3 more comments
     
  • Day383

    Treppchen für Kathi

    February 23, 2020 in Nicaragua ⋅ ☀️ 29 °C

    Nur mal kurz ein update: dieser Lauf war das Härteste, das ich je in meinem Leben gemacht habe! Woher ich die Energie hatte - ich hab keine Ahnung. Der Bericht folgt. Auf jeden Fall bin ich als dritte Dame ins Ziel gehopst. Wie, das weiß ich nicht.Read more

    Helmut Heilmann

    Gewinnerin der Herzen Kathiiiiiiiiii 😘😘😘😘😘😘

    2/23/20Reply

    Unglaublich!! Aber schön, dass dus unversehrt überstanden hast 👍//Isi

    2/23/20Reply
    Stefan Potz

    sauber Kathi 💪🏼

    2/23/20Reply
    Kathi.

    Da bin ich auch ganz froh, Isi! Ich hatte schon etwas Sorge, dass ich mich übernehme

    2/25/20Reply
    Kathi.

    Danke, Stefan 🙂

    2/25/20Reply
    4 more comments
     
  • Day382

    Fuego y Agua - Der Lauf

    February 22, 2020 in Nicaragua ⋅ ⛅ 31 °C

    Es ist soweit. 4:00 der Wecker klingelt. Eigentlich brauche ich ihn gar nicht. Stündlich wache ich auf aus Angst, dass ich den Start versäume. Gut, dass Fraser ein zweites Handy dabeihat, dass ich für Notfälle mitnehme. Luis Escobar (wer Born to Run gelesen hat weiß, wen ich meine 😉) versorgt mich am Tag zuvor mit Wasserflaschen und Energy-Gels. Fraser besteht außerdem darauf, dass ich ein Snickers und alle meine Elektrolyte mitnehme. Ich träume, dass ich auf die Zugspitze wandern will, es aber stürmt und ich in Windeseile wieder hinunterrase (ist ja schon mal passiert, was Zugspitz-Mädels?!). Ich hopse aufgeregt aus dem Bett. Hoffentlich hab ich nichts von den Utensilien vergessen, ohne die man nicht starten darf. Am Abend zuvor hab ich die Liste nicht gefunden. 2L Wasser und eine Stirnlampe – war noch was? Egal. 4:30 ist check in. Ich laufe nach unten. Sydney, mit der ich tags zuvor den Check-in gemacht habe prüft, ob jeder Anwesende vollständig ausgerüstet ist. „Rettungsdecke“? fragt sie. Scheiße, die hab ich nicht eingepackt. Ich flitze nach oben ins Zimmer und packe meine Rettungsdecke aus meinem DAV-First-Aid-Kit. Dann erst fällt mir auf, dass mein Fuego y Agua Shirt, das ich trage aus Baumwolle ist. Nicht unbedingt vorteilhaft, wenn man viel schwitzt. Ich sause nochmal hoch und wechsel mein Shirt. Um 5 Uhr fällt dann der Startschuss. Die Truppe der 50km-Läufer saust los. Naja. Sausen wäre was anderes. Fraser und die anderen haben mir eingebläut, ich solle nicht zu schnell loslaufen. Aber so langsam wie die sich alle bewegen kann ich gar nicht laufen, da fällt man ja um. Das ist höchstens ein Drittel der Geschwindigkeit, die ich normalerweise laufen würde. Ich entscheide mich für die Hälfte meiner normalen Geschwindigkeit und ziehe an den meisten Läufern vorbei. Es geht etwa 5km den Strand entlang. Es ist noch dunkel und kühl. Warum nicht jetzt ein paar Kilometer hinter sich bringen, und dann lieber in der Mittagshitze langsam gehen? Nun ja, es ist mein erster Lauf, ich muss wohl erst mal testen, was für mich das Beste ist. Nach etwa 5 km verlassen wir den Strand und folgen der Teerstraße Richtung Balgue, von wo aus es rauf über die Finca Magdalena auf den Vulkan geht. Allison und Gabe sind dort bei der ersten Aid Station. Ich quatsche ein wenig mit ihnen, als ich mir Wasser für meine Elektrolyte hole. Ein Mädel zieht an der Gruppe der umstehenden vorbei. Das scheint wohl die Nummer 1 zu sein. Ich laufe weiter. Gut, dass ich den Weg schon kenne. Es dämmert mittlerweile aber auch, so dass ich meine Stirnlampe nicht brauche (ich hatte sie eh kaum an, ich lauf ja lieber im dunkeln). Bis zum Aussichtspunkt laufe ich hinter einem Typen her. Ich will dort Pause machen und die Aussicht genießen, die es aber leider nicht gibt. Mädel 2 zieht an mir vorbei. Ich schließe mich hinten an. Bis zum Check-Point auf dem Vulkan habe ich sie aus den Augen verloren. Auch wenn ich gerne wander, der Vulkan ist schon echt steil. Und kein Bier wartet oben am Gipfel. Nur Nebel und Kälte und Matsch. Mehr als einmal frage ich mich, ob ich mir das wirklich ein zweites Mal antun möchte, oder einfach unten aufhöre. Oder vielleicht doch die 12 km versuchen? Danach kann ich es mir immer noch überlegen.

    Im Krater des Vulkans treffe ich auf Mark, einem der Voluntäre, der uns tags zuvor beim Check-in geholfen hatte. Bei jeder Station werden unseren Nummern vermerkt, für den Fall, dass jemand verloren geht. Er und Gerhard – einer der Organisatoren – haben hier oben in der Kälte gezeltet, um vor den ersten Läufern hier zu sein. Es ist toll ein bekanntes Gesicht zu sehen und eine Umarmung zu bekommen.

    Es geht weiter an der kleinen Lagune im Krater vorbei – mann ist das matschig – und nach einem kurzen Aufstieg auf der anderen Seite des Vulkans hinab. Als ich durch den Matsch laufe, hole ich das Mädel Nummer 2 ein. „Ich hasse Matsch. Ich mag lieber die Hitze.“ „Dann sehen wir uns, wenn du mich auf den 12km entlang des Vulkans in der Mittagshitze überholst“ sage ich mit einem Zwinkern, als ich an ihr vorbeilaufe und meinen Beinen freien Lauf lasse. Es ist wie beim wildesten Spartanrace: Matsch bis zum Knie. Meine Schuhe bleiben aber an den Füßen. Als es dann endlich wieder trocken wird, geht’s noch schneller den Berg hinunter. Wie von der Wespe gestochen flitze ich den Abhang hinunter. Das ist genau mein Ding hier, technisches Bergablaufen, zwischen Steinen und Wurzeln. Ich überhole ein paar Männer, die mit Stöcken den Berg hinuntertraben und freue mich über die nächste Aid-Station. Ich trinke Cola, esse Bananen, Kartoffeln, Melone und Ananas, bevor ich mich an die 12 km wage. Es ist 9:20, d.h. ich bin etwas über eine halbe Stunde früher dran, als geplant. Gut gelaunt mache ich mich nach etwa 10 Minuten Pause auf dem Weg. Es ist jetzt schon unglaublich heiß und staubtrocken. Ich versuche zu laufen, meine Füße wollen aber gar nicht so recht. Gott sei Dank sind überall fröhliche Kinder, die winken und sich freuen, ich grüße und winke in alle Richtungen. Einen weiteren Läufer kann ich in der Ferne erkennen. Bergauf gehe ich, bergab laufe ich und auf der Geraden laufe ich in der Sonne und gehe im Schatten. Nach einer halben Stunde flitzt plötzlich Nummer 2 an mir vorbei: „Das ist genau meine Temperatur“ sagt sie und kann mich sogar motivieren, ein bißchen mitzuhalten, bis ich bei der nächsten Steigung aufgebe und sie langsam aber stetig mit einem anderen Läufer in der Ferne verschwindet. Nach einer Stunde bin ich so geschafft und ausgelaugt, dass ich an einer kleinen Tienda Halt mache. Eine kühle Cola aus der Glasflasche. Toll! In einem Zug trinke ich die Flasche leer, bedanke mich und mache mich wieder auf den Weg. Der andere Läufer, den ich in der Zwischenzeit überholt hatte, hat fast wieder aufgeholt. Als ich kurz darauf noch ein paar Affen beobachte ist er fast wieder gleichauf. Die Straße scheint kein Ende nehmen zu wollen. Ich überlege, ob ich hier einfach aufgebe. Wie weit kann es wohl noch sein? Wieso ist nirgendwo ein Schild, wie weit es noch bis zur Finka Mistika, der nächsten Aid-Station ist? Bin ich noch richtig? Wann war die letzte Markierung? Wie weit ist wohl Nummer 2 mittlerweile? Oh, da hinten ist der See. Ich glaub, ich spring einfach rein und trink ihn aus. Nein, ich schaff es noch bis zur Finca. Und plötzlich, nach einer Ewigkeit sehe ich sie: Carlos und Yuriel vor einem Tisch mit Essen und Getränken. Dort macht sich auch Nummer 2 gerade an den Aufstieg. Mir Wurst, ich mach Pause. Yuriel nimmt mir meine Laufweste ab und füllt meine Wasserflaschen, während ich in voller Montur in den See renne. Meine Schuhe sind noch voll Schlamm, ganz zu schweigen von mir. Ich wasche mich so gut es geht, quatsche mit Robin, dem schwedischen Guide, der leider wg. Rückenproblemen hier aufhört und den anderen Nica Guides. Etwas über die Hälfte sollte ich jetzt hinter mir haben. Nach etwa 15-20 Minuten mache ich mich um 11:25 wieder auf den Weg. Vielleicht schaffe ich es sogar etwas früher ins Ziel? Hm. Erst mal abwarten. Energiegetankt schlage ich den Weg Richtung Finca ein. Es geht leicht bergauf. Lange halte ich das Lauftempo nicht durch und wandere stattdessen zügig, bis es auch dafür zu steil wird. Gefühlt senkrecht geht es nach oben. Meine Beine wollen nicht mehr. Ich bleibe häufig stehen, um meine Waden zu dehnen, die sehr unter dem Aufstieg leiden und versuche, aus den Oberschenkeln zu arbeiten. Als mir etwas schwindlig wird, packe ich mein Snickers aus. Das ist genau das richtige und gibt mir neue Energie. Nach einer gefühlten Ewigkeit, 1,5 l Wasser mit Elektrolyten, dem Snickers und einem Powergel später komme ich an eine Passage, die nur mit Hilfe der Arme zu meistern ist. Ich glaube, ich bin falsch abgebogen und mache grad den Survival Run und nicht den Ultratrailrun. Zu gerne würde ich aufgeben, aber wo soll ich hin? Nach unten ist es jetzt sicher weiter als nach oben. Weit kann es jetzt ja nun nicht mehr sein.

    Doch, es kann. Als ich schon gar nicht mehr daran glaube, dass der Berg irgendwann ein Ende nimmt, stehe ich plötzlich oben am Krater. Einsam sitzt ein Nica Guide im T-Shirt da und begrüßt mich. Ein eisiger Wind braust mir um die Ohren. „Ist alles Ok? Der Wind ist ja wahnsinnig!“ sage ich. „Ja, alles klar“ meint er nur und fügt hinzu „Den weißen Markierungen folgen, nicht den blauen“. Ich bedanke mich und freue mich auf den Abstieg. Hoffentlich wars das jetzt mit Höhenmetern. Mein Körper will nicht mehr nach oben. Als erstes muss ich nun durch das Schlammgebiet, an dem ich vor zwei Wochen umgedreht bin. Knöcheltief sinke ich in den schwarzen Schlamm. Ein Engländer watet langsam durch den Matsch. Er ist einer der 25km-Läufer und sieht nicht fröhlich aus. „Bald gibt’s ein kaltes Bier“ sage ich als ich ihn überhole. Vorsichtig balanciere ich über Äste und Steine, um nicht zu tief im Dreck einzusinken, auch wenn es ohnehin egal ist, da ich eh schon wieder komplett verschlammt bin. Ziemlich lange bleibt es sehr schlammig, so dass ich nicht rennen kann, wie ich es üblicherweise bergab tu. Das ist sehr frustrierend und zehrt an den Kräften. Ich mag nicht mehr. Vielleicht hör ich bei der nächsten Aid Station auf? Ich frag einfach, wie lange es dann noch ist. Als ich so in meine Gedanken vertieft bin, höre ich plötzlich jemanden von hinten. Ein Mädel begrüßt mich, ich lass sie vorbei. Äh, halt mal. Wieso hat die denn noch so viel Energie? Und wo kommt die überhaupt her so plötzlich? Ja, ich bin schon ziemlich lahm den Berg rauf, es ist mittlerweile ungefähr 3 Uhr. Ich laufe etwas schneller. So langsam kommen wir aus der kalten nassen Zone in die trockene. Robin hatte mir schon gesagt, dass der Weg ziemlich gut ist, wenn man technisches Bergablaufen mag. Kurz darauf hole ich die kleine Lateinamerikanerin wieder ein. Sie ist nicht gut im Bergablaufen sagt sie und lässt mich vorbei. Und nun lass ich meinen Beinen wieder freien Lauf. Ich bin selbst erstaunt, wie schnell meine Füße noch laufen können. Ich überhole 3 Läufer der 25 km-Truppe und 3 weitere von den 50km. Kurz halte ich an. Ein Herr führt seinen Hund spazieren. „Können Sie mir vielleicht mein Wasser aus der Tasche hinten geben? Ich verdurste gleich.“ Er reicht mir die Flasche, ich bedanke mich und ich fülle – während dem Laufen – Elektrolytpulver in das Wasser. Und ab geht’s. Meine Füße laufen so schnell, dass ich nicht mal sehen kann, wo ich hintrete. Ich hüpfe über Steine und Wurzeln von links nach rechts, vorbei an weiteren Läufern. Einer hat beide seiner Schuhsohlen in der Hand. „Alles klar?“ frage ich, die Bremsen reinhauend. „Naja. Meine Schuhe sind hinüber und ich hab fast kein Wasser mehr.“ sagt er. Die nächste Aid Station sollte nicht mehr weit sein, meine ich und laufe weiter. Kurz darauf sehe ich einen Haufen Leute, Essen und Trinken. „Wie weit ist es noch?“ frage ich Carlos, der zwischenzeitlich an dieser Station angekommen ist. „5km. Halbe Stunde.“ sagt er. „Super, ich hab nämlich keine Lust mehr zu laufen. Ich brauch nix, das schaffe ich noch ohne.“ Und weiter geht’s den Berg hinab. Es ist wieder verdammt heiß und ich hoffe dass der Liter Wasser tatsächlich noch reicht. Ich komme an der Straße an, die Richtung Santo Domingo führt und trabe sie entlang bis es zum Strand runtergeht. Dort angekommen, ziehe ich meine Schuhe aus und laufe barfuß (quasi barfuß barfuß) zum Wasser hinunter, um meine Füße zu kühlen. Und da sehe ich es, das Ziel, ganz da hinten am anderen Ende des Strandes. Schaffe ich das? Jetzt aufgeben ist wohl etwas albern. Ich fange an, zu joggen. Nach ein paar hundert Metern gehe ich ein paar Schritte, dann jogge ich wieder. So im Wechsel nähere ich mir dem Ziel. Ein Nica Bauer kommt mir auf seinem Pferd entgegen, zwei weitere Pferde folgen ihm. Ich nehme das als Entschuldigung, stehenzubleiben. Ich gebe mir einen Ruck. Joggen. Gehen. Joggen. Gehen. Das Ziel kommt in der Tat näher. Und dann, als die Leute anfangen zu klatschen, packe ich meine letzten Reserven aus und spurte ins Ziel, wo ich mich in den Sand fallen lasse. Meine Beine wollen nicht mehr. Allison kommt mit der Medallie auf mich zu und Sean eröffnet mir, dass ich heute, an meinem ersten Ultramarathon nach 11 Stunden und 44 Minuten als dritte Frau über die Ziellinie gekommen bin, hinter einer Deutschen (Münchnerin, die wohl ständig die Spartan Races gewinnt) und Nummer 2 aus Costa Rica. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll! Fraser kommt gerade herunter, sieht mich und kann es auch nicht glauben, dass ich tatsächlich Nummer 3 geworden bin. Als hätte er gerade selbst einen Marathon gewonnen, freut er sich für mich. Mein Coach halt, dem ich nie zuhöre und am Ende doch froh bin, dass ich all das Zeugs eingepackt hab, wie er es mir gesagt hat. Traditionsgemäß erhalten Plätze 1 bis 3 eine Maske, die von einem Künstler aus Managua handgefertigt werden. Dann schlürfe ich mein Bier, im Sand sitzend. Aufstehen kann ich gerade nicht mehr. Ich kann es auch noch gar nicht fassen. Es ist vorbei! Ich habs geschafft. Es ist ein unglaubliches Gefühl. Ob ich es nochmal machen möchte? Nein. Das soll ich erstmal abwarten, meint Allison mit einem Zwinkern (sie selbst ist Marathonläuferin).

    Ich lege mich etwas hin, esse Lasagne und nach dem Sturm, der um 18 Uhr die Insel heimsucht und uns alle um die Läufer auf den Vulkanen bangen lässt, sitze ich bis 0:30 am Strand, schaue den Sternenhimmel an und feuere die nächsten Läufer an, die nach und nach ins Ziel trotten. Am Ende kommen alle Läufer ins Ziel (also nicht alle, viele geben unterwegs auf, aber alle sind am Ende wohlbehalten zurück im Hotel Villa Paradiso), der letzte 100km-Läufer allerdings erst um 6:18, nach über 28 Stunden 18 Minuten nach der Cut-Off-Zeit. Das laufen doch nur Verrückte!! Der schnellste hat dieses Jahr übrigens den Rekord gebrochen mit 18 Stunden und 9 Minuten.

    ________________________

    Nachtrag: der Tag vor dem Lauf. Ich hatte Sean & Fraser meine Mithilfe versprochen und helfe beim Registrieren und der T-Shirt-Ausgabe. Zusammen mit Sydney aus Guatemala. Wir beide verstehen uns gleich super. Sie spricht nicht so gut Englisch und mein Spanisch ist auch mehr als nur eingerostet. Und so spricht sie Spanisch und ich Englisch - verstehen können wir nämlich jeweils die andere Sprache.

    Der Andrang ist ziemlich groß und daher kommt uns im Laufe des Tages noch Mark zu Hilfe. Immerhin sollen wir nebenher auch noch Murchandise-Artikel verkaufen. Da heute mein Geburtstag ist (wie ich einem Läufer verrate, der ebenfalls seinen Geburtstag feiert) und ich zudem so aufgeregt bin wg. dem Lauf am folgenden Tag, habe ich mir einen Cuba Libre aus meiner Cola gemacht. So merke ich auch kaum, dass ich den ganzen Tag hinter der Theke stehe. Irgendwann meint Mark, ich solle doch mal ne Pause machen und ich lege mich in der Tat etwas hin. Meine Beine sind ganz schwer vom vielen Stehen und morgen sollen sie immerhin 50 km auf und ab laufen.
    Am Abend verrät mich Fraser an ein paar Leute, so dass immer wieder jemand mit einem Schnapps zum Anstoßen vor mir steht. Jeder der mich kennt weiß, wie schwer mir nein sagen fällt. Irgendwie tut es schon gut - diese Aufregung vor dem morgigen Tag - aber oh Mann, ob das gutgehen wird morgen?? Um 20 Uhr verabschiede ich mich dann Richtung Zimmer. Na dann, gute Nacht!
    Read more

    Anja - Andi

    einfach nur wahnsinn 💪🏻!!!! da kannst richtig richtig stolz sein 😄😊😘

    2/24/20Reply
    Kathi.

    Danke 😊 Hab mich dann am nächsten Tag schon ziemlich gefreut, als ich es realisiert hab

    2/25/20Reply
    Helena

    Wahnsinn!! Herzlichen Glückwunsch 🙂🙃

    2/24/20Reply
    Kathi.

    Danke sehr! Das muss gefeiert werden!

    2/25/20Reply
    2 more comments
     
  • Day377

    Tage 4-7 auf Ometepe - Der Umzug

    February 17, 2020 in Nicaragua ⋅ ☀️ 30 °C

    Ein paar Tage sind verstrichen, die Aufregung steigt. Nun sind wir im Hotel Villa Paraiso eingecheckt. Von hier wird in 5 Tagen Fuego y Agua starten. Sean hat uns großzügigerweise ein Zimmer hier zur Verfügung gestellt. Ich fühle mich etwas schlecht. Ich helfe nicht wirklich bei den Vorbereitungen und hab ja schon einen freien Startplatz bekommen. Beschweren will ich mich aber auch nicht und freue mich, dass ich hier sein kann.

    Wir befinden uns nun auf der größeren der beiden Vulkaninseln von Ometepe. Den heutigen Tag verbringen wir mit Besorgungen - Snacks & Getränke für die Erste-Hilfe-Stationen. Es wird Obst, Kartoffeln und isotonische Getränke geben - und natürlich Rum. Insgesamt gibt es 6 Stationen. Für die 50km heißt das 4. Fraser gibt mir eindringlich Tipps, was ich wie machen soll. Er weiß, dass ich fast nie etwas trinke. Ich komme mir manchmal vor, wie ein olympischer Athlet mit seinem Coach. Genau dewegen bin ich Einzelgänger wenn es um Sport geht. Ich habe keine Lust, mir sagen zu lassen, wie ich zu laufen habe und was ich essen und trinken soll. Und wenn ich das so ausspreche mir sagen zu lassen, dass ich dickköpfig sei. Naja, ich sage einfach "ok" und denke mir "ich mach eh was ich will". 😂 Oh Gott, ich werde jämmerlich versagen am Samstag 😱😅

    Wir sind hier direkt am Strand des Lake Nicaragua oder Lago Cocibolca (er hat viele Namen), der bis heute Haie beheimatet, nämlich den Bullenhai oder auch gemeinen Grundhai. Erst vor ein paar Tagen sollen ein paar der angriffslustigen Biester gesichtet worden sein. Vielleicht gehe ich hier doch nicht mehr baden, wenn ich so lese, dass sie in seichten Gewässern unterwegs sind. Ich konzentriere mich lieber aufs Laufen.

    Laufen, das haben wir vor zwei Tagen das letzte Mal gemacht. Sean, Ben und ich sind 8 km der Strecke des 100 km-Laufs abgelaufen, um zu sehen, wie sie in Schuss ist. Ich wollte mich davor drücken, aus Angst, nicht mithalten zu können. Aber bis wir um 15:30 los sind, war ich so zappelig, dass ich nicht weiter im Auto sitzen konnte. Und ich konnte ganz gut mithalten. Die Strecke an sich war super schön, wenn auch sehr heiß. Belohnt werden wir am Ende. Die Strecke führt zum See hinunter und wir laufen alle drei in die Fluten. Ein paar Besprechungen mit ein paar Bewohnern, die mithelfen beim Lauf und es geht zum Essen in Ben's Café Campestre.

    Der Tag darauf wird sehr faul. Nach einem Besuch in einem Hostel das bei Fuego y Agua mitwirkt laufen wir etwas am Strand lang, trinken einen Smoothie und baden im See im Chocolate Paradise, wo leckere Schokolade hergestellt wird und essen - wie soll es auch andes sein - im Café Campestre, wo ich die neuen Speisekarten Korrektur lese (und natürlich viele Fehler finde, haha).

    Hier im Café verliebe ich mich in einen kleinen Hund, der aussieht wie Dobby aus Harry Potter. Es ist eine kleine Hundedame, voraussichtlich hat sie ein paar Junge. Sie ist total abgemagert und bettelt im Restaurant. Natürlich dürfen wir sie nicht füttern und ich verjage sie immer, auch wenn sie mich mit ihren süßen Augen und Ohren schon längst um den Finger gewickelt hat. Ich sollte eine Hundepatenschaft schließen. Aber das wäre wohl nicht richtig. Hier sind alle sehr sehr arm. Die meisten Tiere sehen aus wie Knochengerüste, die Häuser würde ich nicht Häuser nennen und die meisten der heruntergekommenen Hostels und Restaurants stehen leer. So gut wie jeden Tag gibt es mal länger mal kürzer Stromausfall, gestern Abend lag die komplette Insel für mehrere Stunden im Dunkeln.

    Wir wollen unser Geld gerne bei verschiedenen Restaurants lassen, aber viele Möglichkeiten gibt es nicht. Die politischen Unruhen haben die Insel stark mitgenommen. Fuego y Agua spendet deswegen ihren kompletten Gewinn der Insel, hauptsächlich an Schulen. Sean, Ben, Fraser und die anderen Oranisatoren arbeiten ehrenamtlich, nur die lokalen Guides werden bezahlt. Es ist wirklich schön, mitzubekommen, was über Fuego y Agua getan wird für die Insel.
    Read more

    Helmut Heilmann

    Aha Dickköpfig 😂😂😂😂 Nein du doch nicht 😘 zielstrebig könnte man auch sagen 😂😂😘😘😘

    2/18/20Reply
    Kathi.

    😝😝 Eine Frau geht ihren Weg 😉😎

    2/18/20Reply
    Kathi.

    Also wie Marathonläufer sehen wir zwei nicht unbedingt aus, oder? 🧐

    2/18/20Reply
    2 more comments
     
  • Day103

    Vulkaninsel Ometepe

    April 17 in Nicaragua ⋅ ☀️ 29 °C

    Seit der Übernachtung auf dem Acatenango in Guatemala bin ich begeistert von Vulkanen. Isla Ometepe ist die größte Vulkaninsel in einem Süßwassersee und deshalb ein Fixziel in Nicaragua für mich. Die Insel liegt im Nicaraguasee, mit über 8.000 m² der größte Binnensee Zentralamerikas und der drittgrößte Lateinamerikas. Die Insel besteht aus zwei Vulkanen, dem inaktiven Maderas und dem höheren und aktiven Concepcion, zweiteren habe ich bestiegen. Um 6.00 Uhr morgens wurde ich von meinem Guide mit dem Moped abgeholt- da eine andere Gruppe gecancelled hatte, hatte ich eine private Tour. Wie für die meisten Wanderungen in Zentralamerika ist ein Guide verpflichtend. Ich hatte Glück, mein Guide war sehr erfahren und konnte mir einiges über die Insel und die Flora und Fauna auf dem Weg erklären. Die erste Hälfte des Weges führte uns durch einen Regenwald, die zweite Hälfte war dann sehr steil und "geröllig". Die Besteigung war eine der Anspruchsvolleren die ich hier gemacht habe, aber auch eine der Schönsten. Nach 5 1/2 waren wir zurück am Ausgangspunkt- angegeben ist die Wanderung mit 8-9 h. Mein Guide war sehr überrascht, dass eine Frau so schnell sein kann (Nicaraguas Machismo lässt grüßen). Abgesehen von der Besteigung der Vulkane, gibt es auf der Insel nicht viel zu tun. Man braucht fast einen Roller um sich auf der überraschend großen Insel fortzubewegen. Allein die Fahrt auf dem Roller ist schon ein sehr cooles Erlebnis.Read more

You might also know this place by the following names:

Santa Ana

Join us:

FindPenguins for iOSFindPenguins for Android

Sign up now