To the World's End

  • Day631

    Video: as soon as possible

    Peru:

    Für mich gilt das Land als eine der Hochburgen von Festivitäten. Nirgends auf der Reise habe ich so viele Feste erlebt wie hier. Dies ist zwar nett anzusehen, behindert aber teilweise beim weiterkommen!

    Land:

    Die Geschichtsbüchern lehren uns, dass die indigenen Inka wahre Baumeister waren. Mit Machu Picchu kann man sich bestens vor Ort ein Bild, des kolossalen Bauwerks machen. Viele Wege führen dahin, unser 7 tägiger Salkantaytrek war zwar anstrengend doch lohnte die Mühe. Peru ist ebenfalls sehr karg und wüstig. In südöstlicher Richtung (Brasilien) sind Ausläufer von Jungle. Leider sind die Schutzgebiete in Puerto Maldonado nicht sonderlich gross. Doch die Möglichkeit besteht, mit dem nötigen Kleingeld, ein erlebnisreiches Mogliangebot zu erhalten. Das Wetter während unseres Aufenthaltes zeigte sich tagsüber sonnig und nachts kalt wie 7. Da auch hier schnell mal Höhen um die 3500m Marke geknackt werden sollte man gut ausgerüstet sein. Mit Lima hat das Land ein kulinarisches Mekka. Doch massiv angenehmere Temperaturen und ebenfalls leckeres Essen liessen sich in Mancora verspeisen.

    Leute:

    Ceviche und Cuy sind sozusagen die Nationalgerichte des Landes. Diese Delikatessen werden landauf, landab serviert. Peruanischer Kaffee direkt vor Ort zubereitet schmekt ebenfalls vorzüglich. Überall sind Leute auf Fiestas programmiert. Sei es zum Sonnenfest Inti Raymi, wo in
    Cusco während knapp 3er Wochen tägliche Paraden in Form von tanzende, herumhüpfende und peitschende Gruppen die Strassen säumen. Lama- und Alpacaprodukte sind im jedem Ort zu kaufen. Die Tiere finden sich auch als ideales Fotomotiv beim Machu Picchu. Welches für mich nach wie vor ein Mythos ist.
    Ja ja Peru, du bist und bleibst in mancher Hinsicht ein Geheimnis!
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day600

    Video: https://drive.google.com/open?id=0BymYPNApW_z5Z3hlZlJtTTFjX2M

    Bolivien:

    In Bolivien fällt es einem leicht resp. schwer auf 4000-5000m ü. M. zu kommen. Das teilweise karge Land ist hoch gelegen und die Höhenanpassung zur Erhaltung der Gesundheit ein muss!
    Auch können die Nächte empfindlich kalt werden. Handschuhe, Schal und Kappe helfen da ungemein. Ich würde Bolivien als südamerikanisches Pendant zu Nepal nennen. Vom Amazonas bis zur Altiplanohochebene bietet die Vegetation und Tierwelt eine grosse Vielfalt.

    Land:

    Touristisch gesehen hat Bolivien so einiges vorzuweisen. In den Städten La Paz und Sucre lassen sich sehr gut die Spanischkenntnisse erlernen / erweitern. Letztere Stadt verkörpert die Bedeutung vom Zebrastreifen in Form von Menschen mit Ganzkörperanzügen eines Zebras. Dabei Regeln diese verkleideten Zebras den Verkehr und sorgen dafür, dass die Passanten sicher über die Strasse kommen. Ab und an witzeln sie rum und lockern deutlich die Stimmung auf. So etwas auf Schweizerstrassen wäre eine willkommene Abwechslung.
    Da vielfach Auspuffe nach oben gerichtet sind, stinken die Strassen Boliviens zum Himmel. Um diesem Umstand entgegen zu wirken, werden in La Paz Gondelbahnen in Betrieb genommen. Diese schwebenden Metros sind das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und geben einem das nötige Skipistenfeeling.
    Das Amazonasbecken mit Rurrenabaque lädt zu Jungleexpeditionen ein. Auch interessant ist die Altiplanohochebene wo schnell mal 5000m ü. M. erreicht werden. Unbestritten imposant ist die grosse Salzwüste bei Uyuni oder der Titicacasee, an Peru grenzend.
    Neben Truchas sorgen landesweit Lamas, Suris und ettliche Urwaldtiere für
    Abwechslung. Mit Potosi sowie dem Flughafen von La Paz bietet das Land die höchstgelegene Stadt respektive Flughafen der Welt!

    Leute:

    Die indigene Herkunft der Leute lässt sich keineswegs verbergen. Hier gehört der Rock zur Tradition, wie die Schuppen zum Fisch! Die Leute sind freundlich und hilfsbereit. Es gilt das Handelsgeschick. Essen auf dem Markt bekommt man preisgünstig für umgerechnet 1 Fr. im Norden der Sonneninsel kriegt man in jedem Restaurant Forellen serviert, hier wäre etwas mehr
    Abwechslung wünschenswert!
    Nirgends habe ich mehr Sargherstellergeschäfte gesichtet, als in der kleinen Stadt Tupiza. Hier wird vermutlich überdurchschnittlich viel verstorben.
    Gar nicht Tod zu kriegen sind in ganz Südamerika Leute die nicht alles hinnehmen was die Regierung sagt. Wenn ihnen was nicht passt, so wehren sich die Bewohner mittels Streiks und Demonstrationen. Letzteres hat mich Tage lang in Sucre blockiert. Ähnliche Phänomene sichtete ich beteits in Argentinien vor Regierungsgebäuden.
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  • Day547

    Puerto Natales, Pucon, Santiago

    March 15, 2016 in Chile

    https://drive.google.com/open?id=0BymYPNApW_z5WWxrWXRHRTRMNmc

    Land:

    Das langgezogene, schmale Chile erstreckt sich über 7000km. Allein davon entfällt der längste Teil an das angrenzende Argentinien. Das sich Chilenen und Argentinier nicht immer sonderlich gut vertragen, spürt man nicht nur beim Final des Copa America. Auch an den jeweiligen Grenzen kann man teilweise stundenlang aufgehalten werden ohne ersichtlichen Grund. Keinen Spass verstehen die Chilenen bei der Einfuhr von Frischprodukten. Chile buhlt mit den "Torres del Paine" um die Gunst der zahlreichen Patagonientouristen. Aber auch einer der trockensten Flecken auf unserem Planet, die Atacamawüste steht bei Besuchern hoch im Kurs. Mein Highlight war die Strecke Puerto Natales - Puerto Montt mit der Navimagfähre! Ein Witz dagegen ist der Fährbetrieb zwischen xxx. Bei starkem Wind grenzt das Aufladen von Mensch und Maschine an ein Wunder. Die chilenischen Supermärkte und Strassenfahrzeuge sind im Vergleich zu den argentinischen mit allerlei inter Marken gespickt.

    Leute:

    Einige chilenische Männer würde ich wie im Film "Walter Mitty" als geile Chilenen bezeichnen. Auf eine ausgedehnte anstrengende Wanderung gehört selbstverständlich reichlich Alkohol und die Gitarre. Chile behauptet für sich den Pisco Sour als Nationalgetränk. Doch in Peru wurde ich eines Besseren beleehrt! Man sagt, dass selbst Leute, die das Spanisch beherschen, mühe bekunden mit der örtlichen Verständigung. Auch ich musste des öfteren Nachfragen, was wie gemeint war und bekam meine Antwort immer wie aus der Pistole geschossen! An Strassenkreuzungen wird einem wie fast überall in Südamerika Streetart mit Jongleuren geboten. Allgemeim, sind in Südamerika
    viele Überlebenskünstler am Reisen. Sei es als die oben genannten Streetartisten oder Hersteller von Schmuck etc.
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  • Day533

    Ushuaiha, Chalten, Bariloche

    March 1, 2016 in Chile

    https://drive.google.com/open?id=0BymYPNApW_z5WWxrWXRHRTRMNmc

    Leute

    Die doch schon eher grossen städtischen Frauen tricksen um ein paar Zentimeter Höher indem sie alle möglichen Schuhen oder Sandalen mit Plateausohlen ausstatten. Meiner einer fühlt sich dabei an die 90er errinnert als es bei uns zahlreiche Buffalo Soldiers auf den Strassen gab. Der Bedarf an Mate-Tee, wird bei Busfahrten, durch einen sogenannten Mate-Boy sichergestellt. Er scheint dafür zuständig, dass die Thermoskanne immer mit heissem Wasser voll ist und füllt im 15min Takt den Kürbisbecher des Busfahrers. Er ist sozusagen die Einspritzpumpe des argentinischen Motors. Ansonsten erlebe ich die Gauchos als freundliche, hilfsbereite Zeitgenossen die nebst gutem Bier auch gerne mal Fernet mit Cola mischen. Mir gefällt's!Read more

  • Day504

    Buenos Aires, Iguazu

    February 1, 2016 in Argentina

    https://drive.google.com/open?id=0BymYPNApW_z5WWxrWXRHRTRMNmc

    Argentinien besteht aus mehr als nur Messi, Rinder, Gauchos und korruptionsvorwürfe gegen Kirchner. Oke mit diesen Begriffen würde ich zwar den Leuten Argentinien kurz und knapp beschreiben. Aber graben wir mal etwas tiefer die Erinnerungen an dieses Land aus. Angefangen in Buenos Aires, obwohl die Hauptstadt ettliche Millionen Einwohner zählt, erfahre ich als Kiemenatmer die Luft als recht sauber, darum passt der Name auch zur Stadt. Leute in Argentinien lieben das Schlange stehen, sei es vor Bankschaltern, Bushaltestellen oder Supermärkten. Letzteres gilt als Zerreisprobe für europäische Gemüter. Denn mal "kurz" was einkaufen kann man hier schlichtwegs vergessen. Der wortwörtliche Kassenschlager heisst Kreditkartenkontrolle - das dauert! Allgemein herrscht ein Multikulitbetrieb aus immigrierten Europäern, welche nebst reichlich Rindfleisch auf den Tellern, die Pizzaversorgung des Landes sicherstellen. Apropros Rindfleisch, sollte man Fleisch lieben, so ist man in ganz Argentinien bestens bedient!

    Land

    Die meisten Städte zeichnen sich durch viel Kunst aus, welche am besten in Form der Architektur zum Vorschein kommt. In Patagonien finden sich die Ausläufer der Anden.
    Höhe wird hier eher klein geschrieben. Mit Ushuaia besitzt das Land die grösste südlichst gelegene Stadt. Dass hier so viele Leute leben, verdankt man dem Tourismus zur 1000km entfernten Antarktis, der zahlreichen Subventionen und der unberührten Naturschönheiten. Ich kenne nur wenige Orte wo du von der Skipiste direkt auf's Meer sehen kannst. Doch das Klima ist Rau. Selbst im Sommer steigt das Quecksilber nicht über magische Grenzen. Das 2. grösste Land in Südamerika enthält viel eingezäunte Pampa. Ab und an springt ein Guanaco im Zeitlupentempo über die Zäune. Für die tägliche Baumpflege sorgen die Busfahrer, welche mit ihren Doppelstöckern die Baumkronen der Alleen kraulen / schneiden. Um die Wirtschaft anzukurbeln, setzt Argentinien auf ihre eigene Industrie und Importprodukte werden mit hohen Zollsteuern belegt. So sind auch die Lebensmittel etwas beschränkter in der Auswahl. Allgemein gilt das Land für südamerikanische Verhältnisse als teuer.
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  • Day473

    Christchurch, Queenstown, Wanaka

    January 1, 2016 in New Zealand

    https://drive.google.com/file/d/0BymYPNApW_z5Zi12dTZjRmlOdzA/view?usp=sharing

    Leute

    Neuseeländer verhalten sich gegenüber touristischen Fischen sehr aufgeschlossen und interessiert. In Punkto Migration drücken sie dir aber gerne ihre Meinung auf. Auch sind die Dörfer und Städte teils sehr breitspurig gebaut. Nicht nur der Baustil, auch einige "Kiwi's" (so nennen sich die Neuseeländer) sind breitspurig fast amerikansisch unterwegs. Im Norden der Insel sind mir vorallem die Mãori's aufgefallen, welche eine Mischung aus Detroiteinwohner und Hartz 4 Empfänger abgeben.
    Auch schwingen sie gerne den lockeren Mittelfinger beim Auto fahren, wenn du als Camperfahrer sie nicht vorlässt oder ihnen im Wege stehtst.
    Beim Wochenendeinkauf, findet man die meisten Familien in den riesigen Supermärkten des Pak'n'Save, wo sie überdiemensionierte Waren in ihre ebenso riesigen Autos hieven. Vielfach befindet sich in den Einkaufswagen Rind- und Lammfleisch, welches vorzüglich schmeckt! Viele Neuseeländer lieben die Natur, fast jeder besitzt ein Boot oder Jetski, welche zur Klopsjagd oder zum Wakeboarden benutzt werden!
    Die Kiwi's machen keinen Hehl daraus, sich in bester Hobbitmanier (Barfuss) in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Auch ist ihnen vielfach egal was andere über sie Denken und der lockere Mittelfinger gehört hier zum Guten Ton. Neuseeländer nehmen das Leben leicht. Vielleicht ist es ihre lockere Einstellung und ihre Kulanz, von der wir Europäer etwas abscheiden sollten.
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  • Day412

    Auckland, Wellington

    November 1, 2015 in New Zealand

    https://drive.google.com/file/d/0BymYPNApW_z5Zi12dTZjRmlOdzA/view?usp=sharing

    Neuseeland - Kiwiisland

    Egal ob mãorisch Aotearoa genannt oder das Land der langen weisse Wolke oder auch die "grüne" Insel. Alle diese Beschreibungen treffen zu, aber nicht immer 100% ig.

    Das neue Seeland hat sich vom damaligen Urkontinent Gondwana abgespalten und auf 2 Inseln aufgeteilt. Dadurch hat sich die Evolution endemisch entwickelt im Bereich Flora und Fauna sowie einer einzigartigen Vogelwelt. Ohne natürliche Feine hat unter anderem das Wappentier, der Kiwi, seine Flugeigenschaft eingebüsst. Die beiden Gletscher, Fox und Franz Josef gehören zu den wenigen auf der Welt, die ab und an wachsen und anno dazumal einen Meeranschluss genossen.

    Um das 13. / 14. Jahrhundert besiedelten Polynesier das Inselland. Die "neue" Welt, wurde zunächst vom niederländischen Abel Tasman (1642) und danach vom englischen James Cook (1769) entdeckt.
    Da diese Entdeckungen erst spät in der Seefahrtsgeschichte gemacht wurden, kam das Inselland zu seinem heutigen Namen.
    Neuseeland stand bis 1947 unter britischer Krone.

    Land

    Im Zuge der Konolialisierung wurden Säugetiere, nebst den Menschen eingeschleppt mit teils verheerenden Folgen für Mãori, Flora, Fauna und die Vogelwelt.
    Der heutige bestehnde Umweltschutz bedeutet in 1. Linie töten. Auf der schwarzen Liste stehen Roger Rabbit und Possums à la Chrash und Eddie. Dabei spielt es keine Rolle ob plattgefahren, mit Blei vollgepumpt oder mit  synthetisch hergestellten 1080 vergiftet.
    Dieser Massenmord ist zwar brutal anzusehen doch gemäss der Regierung und jedem dazu befragten Neuseeländer für die Erhaltung des Ökologiehaushalts zwingend notwendig.
    Dabei ist die Giftsubstanz 1080 in Europa nicht mal zugelassen. Auch sind Kontrollen an Flug- und Schiffshäfen extrem penibel. Saftige Geldbussen setzt es, sollte man versuchen einen nicht deklarierter Apfel einzuschleppen.
    Diese abschottende Verhalten wird nun je länger je mehr von der Tierwelt auf Menschen übertragen. Dabei sind auch Flüchtlinge den meisten Neuseeländern ein Dorn im Auge. Viele Neuseeländer wissen nicht wo sie mit den Flüchtlingen eigentlich hinsollen. Angesichts der Statistiken von Fläche und Einwohnerzahl sind solche Belangen jedoch sehr fragwürdig. Neuseeland misst 6.5 x die Fläche der Schweiz und hat dabei nicht mal 5 Mio. Einwohner. Praktisch in jedem noch so kleinen Kaff stehen Kriegsdenkmäler um an die Verstorbenen Helden zu gedenken. Nebst den Denkmäler findet sich auch mindestens 1 Golfplatz pro Dorf. Für mich ist dieser Umstand sehr amerikanisch angehaucht. Anders als in der Schweiz, sind die Seeküsten hier nicht verbaut und erlauben somit Zugang für jeder Mann / Frau / Fisch.
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  • Day351

    Flores, Komodo NP, Sulawesi, Togians

    September 1, 2015 in Indonesia

    https://docs.google.com/file/d/0BymYPNApW_z5UzZZY0NKbEFHVDQ/preview

    Land und Menschen:

    Egal welche indonesische Insel ihr ansteuert, ihr werdet überwiegend auf fröhliche und kichernde Menschen stossen. Ein Hello Mister (meist auch zu Frauen) hört man oft von Kindern beim spazieren. Auch lieben sie es den Fremden zu winken, bis fast ihre Ärmchen abfallen! Interessant empfinde ich, die tuschelnden Kiddies und Jugendlichen welche ihr Englisch mit dir aufpolieren möchten. Ich hätte mich in jungen Klopsjahren vermutlich kaum dazu aufgerafft / getraut so easy auf erwachsene zuzugehen und meine 7 Standartsätze zu festigen. Zum Schluss ein kichern hier, ein kichern da und ein obligates Selfie. Wie es sich für die asiatische Selfienation gehört.
    Etwas unverschämt empfinde ich die hohen Eintrittspreise für Touristen in Nationalparks, vorallem wenn in den Parks dennoch Felder angelegt werden und die Einheimische ihren Abfall liegen lassen. In Sachen Umwelt hinkt man hier dem europäischen "Standart" bei weitem nach. Vielen Indonesiern fehlt das Bewusstsein dafür, oder es stört sie schlichtweg nicht. Der Spagat vom Bananenblatt zur Plastikverpackung erweist sich eindeutig als zu gross. Schule machen aber einige Dörfer auf Sulawesi, wo man beim Durchfahren ihre "cleanness" bestauen kann.

    Auch in diesem Teil Asiens regiert der Reis die Futteraufnahme. Sogenannte Warung bieten Garküchenessen an, welche Munden und teils tränenrürend Scharf sind. Die besseren bieten nicht nur Hühnchen oder Fisch sondern auch Gemüse, Tempe und Tofu! In Flores (auch little Italy genannt) kann man schmackhafte Pizzen und Nudelgerichten zu moderaten Preisen verspeisen. Bali, Gili's und Lombok zeigen sich kulinarisch sehr international.
    Indonesier sind schnell mal überfordert, wenn es nicht nach Schema F läuft. Sie erscheinen mir zwar tüchtig doch fehlt ihnen ab und an die Selbstinitative.
    Es wundert nicht, dass es keine bekannten indonesischen Rennfahrer gibt. Oftmals vergessen sie den 5. Gang im Fahrzeug, auch anfahren auf Kies beherrschen sie mit ihrem Bleifuss wie keine 2. Nation. Und wenn sie denn mal rollen und mit überhöter Geschwindikeit rumcruisen, dann checken sie ihre Telefonkontakte, und rufen während des fahrens sich einmal durchs gesamte Telefonbuch durch. Die Mägen ihrer Mitfahrer entleeren sich ständig, auch wenn es gar nicht mal so kurvig ist. Und wenn sie dann mal anhalten vergessen sie doch glatt den Motor auszmachen. Ein Ecodrive-Fahrlehrer würde sich bei solchem Strassenverhalten vermutlich auch gleich übergeben. Verhandlungssache gilt beim Preis und deinem Geschick für beide das Optimum herauszuholen. Asien ist bekannt für's feilschen, doch egal wie gut du deinen Deal durchsetzt, es beschleicht des öfteren der Gedanke die Ware doch etwas zu überteuert bezahlt zu haben...
    Beim Thema Kopfrechnen und zählen sind die Vorteile wieder zu deinen gunsten. Viele haben beim 1x1 in der Schule wohl einen Fensterplatz besetzt. Dennoch sollte nach dem Kredo "Ehrlichkeit währt am längsten" gehandelt werden!

    Meine Mitreisenden erlebten politisch motivierende Geschicke in Ampana auf Sulawesi hautnah und wurden vom regionalen Senator zum Abendessen und einer seiner Wahlkampfpräsentation im Ort eingeladen. Im Schlepptau begleiteten ihn 3 prominete leicht bekleidete Frauen die sich als jakartanische Fernsehst(er)(ü)n(d)chen herausstellen. In unseren Breitengraden würden wir ihre knappbemessene Aufmachung als Dirnen bezeichnen. Wie dem auch sei, die provisorisch erstellte Wahlkampfbühne entpuppte sich als eine Sing dich frei oder Tanz dich glücklich Veranstaltung. Wer eine Rythmusperformance auf der Bühne ablegte wurde mit einem roten 100'000 Rupiahschein belohnt. Dem dasitzenden Senator hätte man auch Mister Burns sagen können, seine Hände falteten sich gekonnt in die "Ausgezeichnet" Position! Auch die eingeladenen Touristen bekamen ihr Fett weg und wurden öfters aufgefordert die Bühne zu rocken und dem ganzen einen westlichen Tanzstil zu verleihen. Bedenkt bitte, dass die indonesienische Bevölkerung grösstenteil aus Muslimen bestehen. Die ganze Sache hat neben der Geldvergabe einer demokratisch andeutenden Partei ihren fahlen Beigeschmack und auch wir Touris sahen uns nach der 5. auferzwungenen Backgroundperformance genötigt bis sogar etwas vergewaltigt von dieser Machenschaft. Zurück im Hotel wollte der Senator noch Tee und Kaffee ausschenken. Unsere Anfrage nach Bier überhörte er gekonnt und wies darauf hin, dass wir in einem muslimischen Land seien. Klar, Sex sells, aber das Bier ist des Teufels - wir verstehen!!! 😜

    Indonesien hat mir sehr gut gefallen sonst wäre ich wohl kaum so lange und soviele Male hierher gekommen. Zudem reizen mich beim nächsten Besuch die Inseln Java und Papua!
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  • Day273

    Cebu, Malapasqua, Bohol, Camiguin

    June 15, 2015 on the Philippines

    https://drive.google.com/file/d/0BymYPNApW_z5eExVb3N4Zk5PRUk/preview

    Land und Menschen

    Hahnenkämpfe erfreuen bei den Filipinos grosse Beliebtheit und werden meist sonntäglich nach dem Kichenbesuch ausgetragen. Obwohl ich Vegi bin und keine Hahnenkämpfe angesehen habe würde ich die Tiere gerne zur Schlachtschau führen. Denn das kreischende Kickericki raubt mir die halbe Nacht meinen Schönheitsschlaf. Auf Basketballplätze sind in jedem Dorf vorhanden und bei Jungs wie Mädchen beliebt. Wenn der Boxkönig Manny Paquiau kämpft, so stagniert das Land bis der Kampf beendet ist!
    Ich bin als Fisch ja nicht so wählerisch, aber das philippinische Essensangebot weisst kaum kulinarischen Hochgenuss auf. Reis, Hühnchen, Schwein und Fisch sind da die Grundzutaten. Wobei das "Fleisch" zumeist aus Innereinen besteht. Ich frag mich zurecht, wohin das Gute Fleisch hinkommen mag? Falls man dieser Grundnahrungsaufnahme abtrünnig wird, hat man die Qual der Wahl sich in einem der westlich anmutenden Fastfoodlokale zu ernähren. Sollte man unglücklicherweise Vegetarierer sein, könnte man auch gleich ein Fastenopfer erbringen in der Reisezeit.

    Die meisten Philippiner erweisen sich als freundlich und ehrlich. Eine Einladung von Einheimischen sollte man nie abneigend reagieren. Schwierig gestalten sich Preisverhandlungen mit den Filipinos vorallem die Tryciclefahrer sind eine harte Nuss und die Preise erscheinen wettbewerbsverzehrend abgesprochen. "Excuse me" hört man oft wenn die Filipinos sich an dir vorbeidrücken. Egal ob Clark / Angeles oder Boracay überall sieht man rüstige Männer, die sich ihren Traum von einer Philippinerin erfüllt haben. Doch manchmal ist da mehr als man erst sieht --> reingefallen Tranvestiet, Mädchen mit Glied...
    Beim Thema Musik werden die Philippiner zu regelrechten Stimm(ungs)kanonen. Da werden in den zahlreichen Karaoke und Videoketempel die Stimmbänder überdehnt, ja selbst auf Rastplätzen trellern aus Karaokemaschinen philippinische Schnulzen. Schnell findet sich einer der lauthals seine Gesangeskünste unter Beweis stellen möchte. Asien und damit auch die PhilippinerInnen würde ich als Selfienation bezeichnen. Sobald sich die Gelegenheit ergibt, mit einem Touristen sein Familienalbum aufzupeppen.

    Wer traumhafte, einsame Strände sucht der wird in den Philippinen fündig werden und für Taucher und Schnorchler gibt es zahlreiche Möglichkeiten ihrem Adventure beizuwohnen.
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  • Day232

    Manila, Boracay, Coron, El Nido

    May 5, 2015 on the Philippines

    https://drive.google.com/file/d/0BymYPNApW_z5eExVb3N4Zk5PRUk/preview

    Philippinen - einsame Traumstrände

    It's more sun in the Philippines. Der Inselarchipel beherbergt erwas über 7000 Inseln. Wer die Philippinen besucht den erwarten traumhafte zuckerweisse Sandstrände mit schattenspendendennahe Palmen! Das Peninsular wird des öfteren von Taifunen heimgesucht. Dessen gewaltigen Auswirkungen habe ich in Malapasgua verdeutlicht bekommen.

    Der Hub für Reisende stellt zumeist die Hauptstadt Manila dar. Hier habe ich schon blockbusterreife Geschichten gehört über Raub und quirlige Situationen. Die Stadt hat zwar wenig Charme. Erinnerungen an Indien kommen hoch, doch unsicher fühlte ich mich keines Wegs. Wer an Philippinen denkt, der wird zweifelsfrei den Begriff Boracay vernehmen. Die Insel ist der Inbegriff für touristischen traumhaften Strandurlaub und wird momentan gerade zu von Chinesen und Koreaner gestürmt. Trotz Hochsaison und den Beachlauf kann man tagsüber den perfekten Strand geniessen. Erst zum Eindunkeln hin, füllt sich der Strand mit den sonnenscheuen Asiaten die keinesfalls braun werden wollen. Wer auf eindrückliche Kalkfelsformationen steht, der sollte Coron oder den Norden von Palawan aufsuchen. Auch Meeresliebhaber wie ich (Taucher und Schnorchler) kommen in Coron (Wrack tauchen), Malapasgua (Treasureshark bewundern) und den riesigen Walhaien von Donsol und Oslob voll auf ihre Kosten. Wobei die Wahlhaie von Oslob das ganze Jahr über gesichtet werden können, da man sie künstlich füttert..
    Wer es lieber grüner mag und auch kleine Kobolmakis sichten möchte ist mit Camiguin und Bohol bedient. Eine Vulkanbesteigung auf Sibuyan verlangt dem Körper so einiges an Energie ab und gehört mitunter zu den am schwierigsten zu besteigenden Vulkanen überhaupt!
    Der sich genug im Sandstrand paniert hat und nach kühleren Gefilden sehnt, der wird eine Reise nach Nordluzon in betracht ziehen. In den höher gelegenen Gebieten um Banaue und Sagada kann man Reisterassen, die dem Weltkulturerbe angehören bestaunen, Höhlen erforschen oder hängende Särge besuchen. Die hängenden Särge von Sagada weisen starke parallelen, zu denen der Torajaregion auf Sulawesi, auf.

    Allgemeine Parallenen mit Indonesien sind nicht von der Hand zu weisen. So auch die Transportmittelinfrastruktur. Die kleine Auslegerboote werden von Wellen regelrecht durchgeschüttelt und die Gefahr, dass einer dieser Böötli absäuft ist ebenfalls vorhanden. Ansonsten gibt es da noch die Cebu Pacific Air, welche durch Promoflüge teils günstige Verbindungen anbietet und Bussegesellschaften die auf den grösseren Inseln zahlreich verkehren. Die Flughafen- oder Schiffshafengebühren sind immer exklusiv vom Ticketpreis, zudem wirken die Zustände dort jeweils sehr turbulent und überbevölkert.
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