Norway
Halsa

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Travelers at this place
  • Day96

    Über den Polarkreis mit Polarwetter 🌧

    July 19, 2021 in Norway ⋅ 🌧 13 °C

    Um die Schönheit der norwegischen Natur so richtig zu bestauenen, musste ich erstmal drei Tage durch den Dauerregen fahren. Das Willkommensgeschenk von Norwegen an mich, einen friendly reminder: "Du bist am Polarkreis und nicht am Mittelmeer!". Danke, das brauchte ich wohl. Die durchschnittlichen 25° Celsius der letzten paar Tage lockten mich kaum aus meiner Komfortzone😅😆.

    Nun brauche ich das wirklich? Der Wetterbericht meldet keine Änderung bis anfangs August, 13 Tage durch den Regen bei +- 12° Celsius, währenddessen der Rest von Europa an der Sonne schwitzt, soll das ein Witz sein? An meinem zweiten Tag in Norwegen fiel ich in eine Kriese, mein Motivationspegel war ohnehin nicht so hoch und ich fragte mich einmal mehr, Wiso? Weshalb? Warum?

    In einem Café, dem einzigem öffentlichen Gebäude der letzten zwei Tage, wärmte ich mich auf und checkte meine Alternativen. Einen Bus nehmen? Löst das Problem nicht. Eine Hurtigroute Fähre? Zu teuer und auch keine langfristige Lösung. Das Regenwetter im Hostel aussitzen? 1. Es gibt kein Hostel weit und breit, 2. zu teuer. 3. 10 Tage im Hostel - no thanks.

    Nach längerer Pause im Café, trafen weitere Radler ein. Ich kam mit ihnen ins Gespräch und es stellte sich heraus, das die Atlantikroute eine der beliebtesten Fehrnradwege ist und dass ich viele Gleichgesinnte auf dem Weg treffen werde. Das Wissen, dass diese alle durch den selben Regen müssen, motivierte mich. Der eine meinte noch mit sarkastischem Humor: "Dont worry, its all flat🤭". In meiner naiven Verzweiflung habe ich ihm das sogar geglaubt, obwohl ich ja eigentlich wusste, dass es eine pure Berg und Talfahrt wird und so radelte ich weiter durch den Regen. Die schöne Landschaft sah ich, wegen des Nebels, nur ansatzweise. Oftmals musste ich stoppen und meine Brille trocknen, damit ich überhaupt noch etwas sah. 🤓🤓

    Inzwischen habe ich bereits über 200 km hinter mir. Der Weg führte durch viele Fjordtunnel, die teilweise etwas dunkel und darum gefährlich sind, mit Stirnlampe gehts aber und das Gute daran ist, der Tunnel pausiert den Regen für ein paar Kilometer😁. Ab und zu ging es mit der Fähre über die Fjorde, dabei überquerte ich nördlich von Jekvik den Polarkreis. Die Fähren sind übrigens für Fahrradfahrer alle gratis🥳.

    Mein erster Eindruck von Norwegen ist sehr positiv. Die Natur ist beeindruckend. Oftmals führt die Strasse direkt an der Küste entlang, links das Meer, rechts die Berge 🌊🗻. Viele Dinge sind ähnlich wie in Schweden, was mir auffällt; extrem viele Teslas und allgemein Elektroautos. 10NOK sind ziemlich genau 1CHF, das macht es mir einfach. Auch hier gilt, jeder bezahlt mit Karte. Das Jedermansrecht kennen auch die Norweger, dass bedeutet ich kann (fast) überall zelten. Auch die Sprache ist sehr ähnlich wie Schwedisch und ach ja, den Coop gibt es hier auch, ich frage mich ob die irgendwie alle miteinander verbunden sind?🤔.

    Ich werde das Land in den nächsten Tagen bestimmt noch besser kennenlernen. Darauf freue ich mich.

    Die Bilder sind fast alle innerhalb einer Stunde gemacht worden, es war die einzige Stunde ohne grossen Regen und kurz drückte sogar die Sonne durch😄.
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    Jan auf Reisen

    das Café nicht Kaffee 😉. ja die fördern die eautos mega, keine MwSt, man darf die Busspuren nutzen, keine Parkgebühren und dazu ist der Strom unglaublich billig. da oben war es auch bei uns mega regnerisch. daher sind wir schnell nach Schweden 😉

    7/20/21Reply
    Julian Wiederkehr

    Haha vielen Dank, da haben sich viele Rechtschreibfehler eingeschlichen😅😅🙄. Ach so, dachte ich mir noch. Gute Sache!

    7/21/21Reply
     
  • Day14

    Auf zum Gletscher

    August 5, 2021 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C

    Wir lassen den Tag ruhig beginnen. Die Sonne blinzelt ein wenig durch die Wolken ⛅️, 16 Grad. Um elf wollen wir die Fähre im Örtchen Holandsvik erreichen, die uns zum Startpunkt unserer heutigen Tour zum Engenbreen bringen soll, einer Gletscherzunge des Svartisen-Gletschers (370 qkm).

    Aus der Ferne spektakulär anzusehen, wird das Terrain am Fuße der Gletscherzunge für mich zum Problem, was soll’s. Wie so oft muss ich passen und den gleichen Weg zurück laufen und auf die Rückkehr meiner drei Lieben warten. Dabei war es für mich unverzeihlich, dass ich vergessen hatte, ein Buch einzupacken. Aber still sitzen und in die Natur starren hat auch was… Zeit wird relativ.

    Etwas Hektik kommt auf, als die Drei auf mich treffen… die Fähre muss erreicht werden! Da sich in der letzten Zeit meine linke Hüfte immer wieder mal wegen Aua meldet, bremse ich meine Stürmer etwas aus, aber der Fährmann ist geduldig und lieb, er wartet und wir kommen noch an Bord.

    Eigentlich lässt sich der Gletschersee (Svartisvatnet) laut Komoot umrunden, aber den Weg gibt es scheinbar nicht mehr. So war es halt eine hin-und-zurück-Tour.

    Auf dem Rückweg noch ein schneller Einkauf bei Joker und dann Essen kochen.

    Am Abend spielen wir wieder eine Runde Rage. Weinchen… dann in die Heia. Morgen geht’s weiter gen Bodø. Und wenn es auch schwer fällt, so langsam wirft die Heimfahrt und deren Planung ihre Schatten voraus…
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    Carsten Schellenberg

    Der sieht gut aus ... der Gletscher. Wahrscheinlich war aber auch dieser schon mal größer.

    8/5/21Reply
    HD-Doc

    Im Status die wohl letzte Endmoräne… Die tauen schneller ab, als sie ins Tal rutschen können und Erdreich vor sich herschieben können…

    8/5/21Reply
     
  • Day13

    Über den Polarkreis

    August 4, 2021 in Norway ⋅ ☁️ 12 °C

    Es regnet, also noch mal im Bettchen rumdrehen… wir fahren halt ne Fähre später!
    Frühstück und der übliche Rückbau, 11:35 Uhr stehen wir am Fähranleger in Kilboghamn.

    Zehn nach zwölf geht‘s los, gegen 13:00 Uhr passieren wir den Polarkreis und sind nach einer reichlichen Stunde in Jektvik. Ein kurzes Stück über Land, dann die nächste kurze Fähre von Ågskaret nach Furøy.

    14:30 Uhr Ankunft Furøy Camping, hier 16 Grad Luft und ein paar Sonnenstrahlen, so dass wir unser Süppchen aus dem Hause Maggi im Freien schlürfen können.

    Dann verschaffen wir uns einen Überblick für die morgige Tour zum Engenbreen, einer Gletscherzunge des Svartisen-Gletschers, die sich aus 1200 m Höhe dem Holandsfjord entgegenschiebt. Die Ansicht war so beeindruckend, dass wir kurzentschlossen eine Piste auf 600 m Höhe (durch zwei unbeleuchtete Tunnel) hinauffahren und gleich zwei Stauseen mit riesigen Dämmen aus Natursteinen finden. Zuerst den Holmvassdammen, dann den Storglomvassdammen (beide etwa 125 m hoch). Beim letzteren findet sich eine wilde Hochebene, die sogar mir mit meiner Höhenangst Lust auf eine Tour macht. Aber es ist schon um sieben und Abendessen will auch noch gemacht werden.

    Gebratene Nudeln (Hühnchen asiatisch) aus dem Hause Maggi…

    Dann noch eine Runde Rage, Weinchen und ab ins Bett. Morgen ist endlich ein bisschen körperliche Aktivität angesagt!
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  • Day22

    Svartisen

    August 31, 2018 in Norway ⋅ ⛅ 13 °C

    Der Svartisen ist Nord-Norwegens größter Gletscher und hat eine maximale Dicke von 600m Eisschicht. Die Fläche des Gletschers soll sich auch auf ca. 400 Quadratkilometer (20x20km 😳) erstrecken. Die Größe des Gletschers ist schon sehr beeindruckend. Leider waren wir mal wieder zu spät vor Ort, da die letzte Fähre gerade bei unserer Ankunft ablegte.
    Ich habe jedoch einen anderen Gletscher zum besteigen eingeplant, so dass wir noch in den Genuss kommen werden.
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    DamousKa Jbl

    😍😍🥰🥰🥰

    3/11/20Reply
     
  • Day21

    Von Strömen und Zungen.

    August 16, 2019 in Norway ⋅ ⛅ 17 °C

    Nachdem meine Füße zu Eisklötzern gefroren waren, wurde ich gegen 7:30Uhr munter. Warum auch immer kam der Wind nicht vom Meer, sondern vom Land. Leider stand die Heckklappe ein wenig offen. Annes Gesicht sah ähnlich aus wie sich meine Füße anfühlten. Nur Arne lag gemütlich in seiner Koje und wusste natürlich nicht, was die Alten für ein "Problem" haben. Auf jeden Fall beschlossen wir erstmal Katzenwäsche zu machen und dann in die Stadt zum Frühstück zu fahren. Gesagt getan. Wir fanden eine leckere Bäckerei mit wirklich vernünftigen Preisen und lecker belegten Baguettes. Gut gestärkt ging es auf die FV17 - die Kystriksveien (Küstenstraße). In Summe ist sie 675km lang und zählt zu den schönsten und auch teuersten Küstenstraßen der Welt. Teuer natürlich für die, die sie befahren. Denn an vielen Stellen wird sie durch Wasser unterbrochen und man ist auf die Fähre angewiesen. Die ersten Kilometer waren landschaftlich echt schön, aber ich weiß nicht, wo in 🇳🇴 das anders sein soll. Als das Schild HELGELAND erschien änderte sich die Landschaft von schön zu wunderschön. Die Straße führte immer häufiger direkt an der Küste entlang. Im Ort Saltstraumen machten wir Halt, hier soll es einen großen Gezeitenstrom geben. Alle 6h ergießt sich das Wasser eines Fjordes in den anderen und passiert dabei eine 3km lange und nur 150m breite Meeresenge. Dabei entsteht eine Art Strudel auf dem Meer. Wie wir an der Infotafel dann sahen, ist der Strom bzw. Strudel nicht nur groß, sondern der größte Gezeitenstrom der Welt 😲. Auf der Tafel war ebenfalls vermerkt, zu welcher Zeit der Strom in welche Richtung fließt und wann er am stärksten ist. Wir waren 1,5h vor dem Höhepunkt der Flut da, ideal um sich das ganze einmal genauer anzuschauen. Wetter war absolut überragend und so stiefelten wir los. Am Strom angekommen muss ich sagen, kraaaasssssses Ding. Soviel Wasser, die "bloß" durch Luna hin und her bewegt werden...RESPEKT!! Auf den Bildern sieht man leider nix außer eben Wasser 😬. Da das Wetter so genial war und uns die ganze Gegend richtig gut gefallen hat, schnappten wir uns eine Decke und entspannten auf einer riesigen Wiese mit Blick auf den Strom. Langsam zogen dichte Wolken auf und wir wollten noch ein bisschen Strecke machen, also rein in den Bus und weiter die Küstenstraße entlang. 10min nach dem los fahren begann es zu regnen. Ideal angepasst würde ich sagen 😃. Trotz Regen war die Fahrt, dank der Landschaft, absolut knorke. Wir sahen auch zum ersten Mal eine Elch-Kuh mit ihrem Jungen über die Straße wetzen. Mein lieber Scholli, ganz schöne Krawentzmänner. 15min bevor wir an unserem Camp ankamen und somit auch am Ende der Straße hörte es auf zu regnen und die Sonne kam raus 😊. Wir hatten einen wahnsinns Blick auf einen kleinen Teil des Svartisengletschers, welcher stellenweise 600m stark ist. Seine Gletscherzunge ist die einzige weltweit, welche bis ans Meer ragt. Aktuell hat der Gletscher jedoch seine geringste Größe, daher ist noch einiges an Luft nach unten 😉. Soviele Superlative an einem Tag, damit muss man erstmal klar kommen 😃. Da wir auch noch direkt an der Fähre, welche einen auf die Seite zum Gletscher bringt, vorbei kamen, schauten wir gleich für morgen nach passenden Zeiten. Wir wollten uns diesen Kollegen einmal aus der Nähe ansehen. Als wir am Camp ankam war auch dieser Tag mal wieder, rund rum gelungen. Die Lage der Hammer und wie für die meisten skandinavischen Campingplätze üblich, man hat richtig viel Platz. Wir machten ein schönes Abendessen, Kalli marschierte noch ordentlich Runden über den Campingplatz, bis er todmüde ins Bett fiel. Wir saßen noch ein wenig, ehe wir wieder in unserem Pavel verschwanden.Read more

    Man freut sich mit euch, wenn du so hervorragend die wunderschöne Gegend und die Extras (Gezeitenstrom, Elchkuh mit Jungem, Gletscher u.v.a) beschreibst. Gewaltig auch, dass die Benutzung der Küstenstraße auch Fährverkehr beinhaltet. Unvorstellbar für uns.

    8/18/19Reply

    Island und Grönland sind nicht alzu weit !

    8/18/19Reply

    Mein Vorkommentator hat diese beeindruckende Landschaft schon erwähnt...wow👍mehr kann man da nicht sagen...

    8/18/19Reply

    Oh...Müll🍺 auf einer so schönen grünen Wiese😉...aber dann doch noch das Arne Getränk erkannt...also nix da mit Müll in der Wildnis 👍

    8/18/19Reply
     
  • Day22

    Forøy

    August 31, 2018 in Norway ⋅ ☀️ 11 °C

    Unser nächstes Ziel ist Trondheim. Wir haben uns nach langen Überlegungen für die Küstentour dort hin entschieden, da diese abwechslungsreicher sein soll. Sie wird durch mehrere Fährverbindungen aufgelockert und an jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken.
    An der Fähre angekommen, mussten wir 40. min. warten bis die Fähre ablegte. Vor uns im Auto waren deutsche Urlauber aus Thüringen mit denen wir uns kurz unterhielten. Ihr Guide, ein Deutscher aus Niesky, ist vor 10 Jahren nach Norwegen ausgewandert und gab uns Tipps für unsere weitere Reise. Ebenso beantwortete er unsere Fragen zum Leben und Arbeiten in Norwegen.

    Eine Überlegung ist es schon wert hier hin auszuwandern.
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  • Day13

    Ruhetag

    July 3, 2019 in Norway ⋅ ☀️ 10 °C

    Heute haben wir die Seele baumeln lassen. Die Norweger und danach auch die Deutschen sind in kurzen Hosen oder in der Unterhose sowie nacktem Oberkörper vor den Wohnmobilen gesessen. Es ist windstill und die See ist ruhig. Auf der Route für die nächsten Tage ist so manche Strecke wegen Schnee gesperrt, mal sehen was auf uns zukommt.Read more

    Rudi Schnöll

    Mit der Fähre werden wir morgen um 6 uhr starten

    7/3/19Reply
     
  • Day16

    Ferry Forøya

    July 28, 2019 in Norway ⋅ ☀️ 23 °C

    Vandaag rijden we verder zuidwaarts over weg 17. We moeten 2 veerboten nemen. We staan nu in de rij voor de eerste. Onderweg hebben we nog mooi zicht gehad op de gletsjer Svärtisen (zie je helaas niet goed op de foto).Read more

  • Day11

    Einfahrt in der Holandsfjord

    September 1, 2018 in Norway ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach einem stürmischen und wackeligen Seetag fahren wir bei wieder sonnigem Wetter und ruhiger See in den Holandsfjord ein und steuern den Gletscher Svartisen an. Die Bilder werden der traumhaften, abwechslungsreichen kaum Landschaft.Read more

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Halsa