Norway
Ringsaker

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12 travelers at this place:

  • Day4

    Der Lohn der Mühen

    July 4 in Norway ⋅ ☁️ 14 °C

    Von der Anlegestelle bis zum Reha-Center waren es noch ca. 7km. Doch Philipp sagte, dass diese laut Reiseführer wohl sehr anstrengend sein sollen, da es die letzten Kilometer steil bergauf ginge. Ich merkte, dass man manche Informationen gar nicht braucht und auch irgendwie nicht wissen möchte.
    Philipp und der Reisführer sollten recht behalten.
    Wir sahen das Reha-Center bereits von weitem. Es lag weit oben auf einem Hang und der Ausblick musste phantastisch sein. Im Führer stand, dass es auch ein Schwimmbad gäbe.
    Die letzten zwei Kilometer war der Weg so steil, dass er in Serpentinen nach oben geführt wurde.
    Auf Höhe der vorletzten Schlaufe war ebenfalls eine Pilgerherberge. Eine süße Ansammlungen von Holzhütten mit den typisch bewachsenen Dächern. Wir schauten uns die Häuschen an und plötzlich begrüßte uns Mischka - eine schwarze Labrador-Mischlings-Dame. Nach kurzem Schnack mit der Herbergsleiterin nahmen wir das letzte Stück im Angriff.
    Die Mühen hatten sich gelohnt und der Ausblick war erwartungsgemäß grandios. Natürlich testeten wir auch das Schwimmbad und die 33 Grad Wassertemperatur taten den müden Knochen gut. So schloss sich heute irgendwie der Kreis mit den Wasser. Der Tag endete wir er begann - nass.
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  • Day5

    Getrennte Wege

    July 5 in Norway ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute lagen nur etwa 18km vor mir. Philipp hingegen hatte vor, heute bis Lillehammer zu gehen und morgen einen Ruhetag einzulegen. Das bedeutete für ihn etwa 31km.
    Nach einem guten Frühstück in der Rehaklinik begann der Weg wie er gestern aufhörte - bergauf und in Serpentinen. Das sollte noch knapp 9km so gehen. Dann hätten wir den höchsten Punkt der Etappe erreicht. Ab dann ging es mehr oder weniger stetig bergab. Im Reitsport Pilgerführer stand, dass in diesen ersten Abschnitt viele Elche leben sollten. Bis auf Elchschei... sahen wir aber keine Zeichen der dortigen Elch-Population. Und ja - es war Elchschei...!
    Der Weg führte irgendwann Weg von der Straße in einen schönen Märchenwald. Der Weg wurde wieder schmaler und eine bunte Blumenvielfalt vor sich den Pilgerauge. An dem höchsten Punkt machten wir an einer liebevoll hergerichteten Sitzbank Rast. Der Ausblick auf den Mjøsa-See war atemberaubend. Ich wechselte meine durchgeschwitzten Klamotten und trocknete die Füße. Bisher blieb ich von Blasen verschont und das soll hoffentlich so bleiben. Also immer schön Füße trocknen und abends mit Hirschtalg eincremen.
    Wir machten uns den obligatorischen Kaffee und genossen die Aussicht. Als wir zusammenpackten bogen Monika und Silke um die Ecke. Wir blieben noch ein Weilchen sitzen. Räumten dann aber höflich den Platz für die beiden.
    Jetzt ging es tatsächlich stetig bergab. Die nächste Rast war nur weitere fünf Kilometer entfernt - die Kirche in Brøttum.
    Hier gab es noch einen kleinen Supermarkt, in dem ich mich für heute Abend und den nächsten Morgen eindeckte. Ich gönnte mir wieder ein Bier für den Abend - welches jemanden noch sehr glücklich machen sollte.
    Aus unserem Rastritual - Kaffee - wurde diesmal leider nichts. Die Gaskartusche quittierte ihren Dienst bevor sie uns ein letztes Mal mit frischem Kaffeeduft und feinstem Mokka-Aroma glücklich machte.
    Unverrichteter Dinge packte ich den ganzen Kram wieder ein.
    Von hier waren es noch ca. 2km bis zu dem Punkt, wo sich unsere Wege - zumindest für heute - trennen sollten. Man konnte hier zwischen dem "Pfad" und der "Straße" wählen. Natürlich wählten wir den Pfad. "Always take the scenic route" hieß es schon auf dem Jakobsweg.
    Es war ein schöner Naturpfad mit Hinweisschildern zu heimischen Fauna und Flora. Dann bog mein Weg zu "Johannesgården" - meiner heutigen Unterkunft ab. Es ging nun doch noch einmal ziemlich bergauf. Doch nur etwa 900m und das heutige Ziel war erreicht.
    Ich war heute der Erste in der Unterkunft und die Chefin öffnete die Tür. Sie vor mir ein Einzelzimmer an - 300 NOK. Ein üblicher und fairer Preis. Die Herberge war liebevoll gestaltet und es gab alles, was man benötigte. Neben der Herberge hab es sogar einen kleinen Andachtsraum. Später kamen noch weitere Pilger und auch Monika und Silke trudelten ein. Gott sei Dank hatte Silke ausreichend Bargeld dabei, um mir bis morgen auszuhelfen. Denn hier zahlte man Cash!
    Zwei weitere Pilger waren Alfons-Andreas und seine Frau. Ich hörte, wie er die Herbergschefin nach Bier fragte und keine zufriedenstellende Antwort erhielt. Da schlug die Stunde meines Hansa-Pils und ich konnte ihn mit einem kleinen Schluck gekühltem Bier den Abend retten. Sollte ich auf dem Olavsweg noch Mal Hilfe benötigen - Alfons-Andreas Unterstützung wäre mir gewiss!
    Ich sortiere meine Sachen und packte ein Päckchen, welches morgen seine Heimreise antritt. Ich schätze, es sind 1,5 bis 2 Kilo.
    So gewappnet fühle ich mich bereit für die weiteren Etappen.
    Apropos weitere Etappen... Wenn ich die Etappen so laufe, wie sie in Philips Pilgerführer empfholen werden, komme ich am 26. Juli in Trondheim an. Am 28. geht mein Rückflug. Ich kann es also schaffen und hätte sogar noch einen Tag in Trondheim. Oder unterwegs einen Ruhetag - was sicher auch nicht so schlecht ist. Wir werden sehen. Ich bin gespannt...
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  • Day3

    Kaffeepause

    July 3 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute Morgen wurden wir in der Domkirchen-Ruine für unseren weiteren Pilgerweg gesegnet. Dann stiefelten Philipp und ich los. Silke und Monika gingen noch einmal zurück zur Herberge.
    Der Weg führte uns ein Stück am See entlang und zeigte später etwas ins Landesinnere ab. Der See blieb aber meist in Sichtweite. Der Weg änderte sich ständig. Mal asphaltierte Straße. Mal ein Schotterweg. Mal zwischen Feldern und zu Beginn auch noch viel durch besiedeltes Gebiet. Einmal wurde der Weg so schmal und war fast zugewachsen, dass man sich ohne die Wegzeichen kaum vorstellen konnte, dass wir richtig sind. Süß waren die kleinen Rastplätze, die auf private Initiative hergerichtet waren und zu einer Pause einluden.
    Wir machten unsere erste Rast an der Kirche in Funes. Endlich konnte ich etwas Ballast in Form von Kaffee loswerden und meine Bialetti nutzen. ☕️
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  • Day3

    Erste Etappe - Check

    July 3 in Norway ⋅ ☁️ 15 °C

    Wir sind angekommen. Und das ist auch gut so. Auf den letzten Kilometern schmerzten meine Schultern gewaltig und ich wusste nicht mehr so recht, wie ich meine Laufposition ändern könnte. Was zu Beginn noch etwas Linderung versprach, funktionierte nun nicht mehr.
    Mein Körper muss sich wohl noch an die ungewohnte Belastung gewöhnen. Und ich habe natürlich auch wieder Dinge in meinem Rucksack, die - sagen wir - "entbehrlich" sind. Ich habe mir vorgenommen, meinen Proviant zu verbrauchen. Und auf den Weg nach Lillehammer habe ich genug Zeit zu überlegen, was eventuell nach Deutschland per Post zurück geht.
    Also gab es heute Chili Con Carne von Trek'n Eat. Es war ... okay bis gut. Dazu Eisbär-Bier. Jetzt ist die Welt wieder in Ordnung. Die heutige Unterkunft ist unbewirtschaftet. Es gibt einen Schlafsaal für alle, eine Küche, WC und Dusche. Die Tür war unverschlossen und es funktioniert auf Vertrauensbasis. Die Übernachtung kostet dafür nur 100 NOK.
    Neben Monika, Silke und Philipp übernachtet hier noch Ludo. Er ist Belgier, 69 Jahre alt und möchte die Strecke von Oslo nach Trondheim in 20 Tagen schaffen. Morgen möchte er bis Lillehammer. Da will ich in drei Tagen sein.
    Es ist jetzt kurz vor neun. Mich blendet die Sonne beim Schreiben.
    Langsam wird es Zeit für mich... Bis morgen!
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  • Day4

    Die Wassertaufe

    July 4 in Norway ⋅ ⛅ 10 °C

    Wenn gestern die Feuertaufe war - erste Etappe, viel Gepäck, Zimperlein hier und da - dann war heute wohl die Wassertaufe.
    Nach einem gemütlich Frühstück gegen neun ging es gemächlich los. Heute lagen erneut ca. 22km vor uns. Das Ziel war ein Reha-Center, welches Pilgern auch Unterkunft bietet. Wir entschieden, uns den Luxus zu gönnen.
    Ludo, der Belgier war bereits gegen vier aufgestanden und losgezogen. Wann genau, wusste keiner von uns. Verrückter Typ.
    Draußen regnete es und es sah so aus, als hätte es sich richtig eingeregnet. Meine Lust auf Pilgern war gleich Null. Aber mit Regenjacke und Kapuze ging es los.
    Nach etwa 7km klarte es etwas auf und der Regen verzog sich fürs erste. Er kam allerdings immer mal wieder. Das Wetter hier macht sich einen Spaß daraus, immer die Karte zu spielen, die man gerade nicht erwartet.
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  • Day4

    Der "Weiße Schwan"

    July 4 in Norway ⋅ ☁️ 14 °C

    Unsere erste Pause machten Philipp und ich heute nach etwa 11km an der Ringsaker-Kirche. Bei Sonnenschein und einem Kännchen Mokka trockneten wir unsere nasse Kleidung. Als es weiter ging, setzte sich Philipp mit den Worten "Sonnenbrillenwetter" sein passendes Utensil auf die Nase - nur um es ca. 200m später wieder abzunehmen und erneut gegen die Regenjacke zu tauschen. Englisches Wetter. Oder typisch norwegisch?
    Kurz vor Moelv trennten wir uns kurz, da Philipp noch Proviant für den Abend brauchte. Er ging in den Ort und ich folgte dem Olavsweg am Seeufer. Wir machten uns einen Treffpunkt nach ca. 2km aus, wo ich warten würde. Es war die Anlegestelle für den wohl ältesten noch betriebenen Raddampfer der Welt - den Skipladner, laut meinem Pilgerführer auch liebevoll „Weißer Schwan“ genannt.
    Der Uferweg war wunderschön. Er führte an einen Campingplatz vorbei und als ich fast am Treffpunkt war, ertönte ein lautes und schrilles Pfeifen. Ich hatte Glück - denn der Skripladner Lehr legte gerade an. Er kommt hier nur alle paar Tage vorbei und zufällig auch just in diesem Moment.
    Ich fragte ein Besatzungsmitglied nach einem Stempel für meinen Pilgerpass. Er sagte, dass es nur einen Stempel gäbe, wenn man mit dem Schiff fahre. Etwas betröppelt stand ich noch auf dem Steg und sah dem Skipladner zu, wie er wieder ablegte. Plötzlich flog ein Umschlag von Bord auf den Steg und der Matrose rief " Its for you". Auf dem Umschlag waren vier Stempel mit heutigem Datum und noch zwei Broschüren vom Skipladner. Ich freue mich und bedankte mich mit einem breiten Lächeln. Die Stempel können wir vier Pilger und in unsere Pässe kleben.
    Anschließend machte ich noch einen weiteren Mokka und wartete auf Philipp.
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  • Day101

    Sjusjoen

    August 9 in Norway ⋅ ⛅ 17 °C

    Es kommen die letzten Tage mit Caro und Dänu... ohne Wandern, aber nicht ohne auf dem Weg noch kurz eine Runde zu Golfen. Da die Norweger nicht so bünzlig sind, darf man da auch ohne Platzreife und entsprechender Kleidung auf den Platz. Nadia war es dann doch zu snobbig, oder oder war es doch der feine Regen, und somit starteten wir zu dritt für neun Loch.
    Abends checken wir in unser Chalet in Sjusjøen oberhalb von Lillehammer ein. Wir machen es uns bei Dog und feinem Essen gemütlich. Haben Zeit für Sauna, Wäsche waschen, Netflix, BeachEM und Reiserekonstruktion für 2 Wochen Footprints.
    Dänu und Caro haben Netflix natürlich durch Sport ersetzt 🤷‍♂️

    Nach zwei Nächten laden wir Dänu und Caro in Lillehammer ab und fahren wieder „alleine“ Richtungen Norden.
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You might also know this place by the following names:

Ringsaker, رينغساكر, Рингсакер, রিংসাকের, Ringsakeri vald, Kommun Ringsaker, Ringsaker kommune, Ringsakers kommun, 靈薩克

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