Norway
Suldal

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40 travelers at this place:

  • Day5

    Angekommen am Krossfjord

    June 15 in Norway ⋅ ⛅ 18 °C

    Mit leichter Verspätung kamen Hei Ke und Sito Brown am Flughafen Stavanger an. Sie hatten eigentlich nur noch Handgepäck dabei. Na, und ein bisschen Alkohol, der in die letzten Ritzen des Autos gestopft wurde. Noch ein bisschen frisches Gemüse beim Rema 1000 gekauft, aber nun ging wirklich nichts mehr! Vollbeladen ging es auf die 150 km zu unserem Ziel, den schönen Krossfjord. 150 km klingt wenig, aber da wir uns in Norwegen befinden, muss man immer so ca. eine Stunde pro 50 km rechnen. Also kamen wir so gegen 15:30 Uhr an und bezogen unsere Hütte bzw. Haushälfte, die wir schon von früher kannten.

    Warm war es, 25 Grad. Nach dem Einrichten mussten wir gleich erstmal runter zum Kai und die Angeln ins Wasser halten. Dieser erste Versuch war zwar erfolglos, unsere Laune konnte das aber nicht trüben. Vielmehr steigerte es die Vorfreude auf die nächsten Angeltage. Nicht mal der einsetzende Regen konnte was an der guten Stimmung an diesem ersten Abend ändern.
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  • Day18

    Freitag ist Räuchertag

    June 28 in Norway ⋅ ⛅ 17 °C

    Für die heutige Räucheraktion sind wir perfekt vorbereitet: 12 gut abgehangene Makrelen, 1 norwegischer Billigkäse, trockenes Holz, ausreichend Wacholder und Sonne, die für optimale Bedingungen in der Räucherkammer sorgt. Das Ergebnis ist dann auch sehr überzeugend. Wir sind jedenfalls begeistert und befinden den Fisch für gut genug, um ein Exemplar unserem Vermieter zu schenken. Der ist schwer beeindruckt. Er hätte ja schon viele Räucherversuche seiner Gäste gesehen, die meisten davon hätte er dann später in der Mülltonne wiedergefunden und niemand hätte es jemals so perfekt zuende gebracht wie wir.

    Stolz wie Oskar machen wir uns auf unsere letzte Angeltour. Heute ist Abendangeln angesagt, weil Hochwasser erst um 20:30 Uhr ist. Ein paar schöne Seelachse für die Truhe hätte ich gerne noch, denn die Kühlbox sollte besser voll sein für den Transport. Das klappt leider nicht ganz, auch weil gleich am Anfang die Spitze einer Angel zerbricht. Empfindliches Teil das! Unter damit erschwerten Bedingungen holen wir immerhin noch drei Seelachse ins Boot. Drei weitere Bisse springen wieder vom Haken. Schlechte Quote heute.

    Aber so isses eben. Das macht ja auch ein bisschen den Reiz aus, dass man sich nie sicher sein kann, dass es gut läuft. Andere mögen enttäuscht sein von diesem Fjord und seinen angeblich wenigen und kleinen Fischen. Wir sind zufrieden so wie es ist. Wir konnten jeden Tag frischen Fisch essen, waren jeden Tag draußen und können sogar noch was mit nach hause nehmen.
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  • Day6

    Heute gibt es Fisch!

    June 16 in Norway ⋅ ⛅ 15 °C

    Der erste richtige Angeltag war ein voller Erfolg. Seelachs, Pollack, Makrele und sogar ein Dorsch landeten in unserem Boot. Der längste Pollack hatte 60 cm. Das hat uns dann doch ein bisschen beeindruckt.

    Der Dorsch wurde am Abend direkt verspeist, dazu zwei Makrelen, alles natürlich wie gewohnt auf unserer Muurikka gebraten. Die anderen Fische wurden filetiert, eingeschweißt und ins Eis geschmissen. Wir wollen uns ja bevorraten, wie man es als deutscher Fjordangler eben so macht, und die gefrorenen Filets in der Thermobox mit nach Hause nehmen.

    Der Abend war nach diesem Erfolg ausgesprochen mild und sonnig. Richtig dunkel wird es zu dieser Jahreszeit wohl nicht, nächstes Wochenende ist ja auch Mitsommer. Als dann spät in der Nacht der Vollmond über dem Fjord aufging, war es dann doch Zeit zu Bett zu gehen.
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  • Day14

    Ein ruhiger Tag auf dem Wasser

    June 24 in Norway ⋅ 🌧 14 °C

    Die beste Zeit zum Angeln ist, wenn das Wasser in den Fjord hineinläuft. Heute ist die Flut für gegen 16 Uhr angekündigt. Idealerweise sind wir deshalb immer so ca. 4 Stunden vorher auf dem Wasser. Wir leben also nach der Tide. Das bedeutet, heute morgen ist genug Zeit zum Abhängen oder Einkaufen. In 18 km Entfernung ist ein Landhandel. Der wird heute Morgen angesteuert. Schließlich waren wir zwei Tage nicht einkaufen.

    Nach einem späten Frühstück geht es wieder raus auf's Wasser. Heute ist der Fjord spiegelglatt. So können wir ganz problemlos die Seite wechseln, wie es uns passt. Sonst ist die Überfahrt ja wegen des Wellenganges oft schwierig. Nicht so heute. Der Fang ist zwar nicht so üppig, aber wir sind trotzdem ganz zufrieden.

    Der Dorsch, der Köhler und die beiden kleinen Rotbarsche bilden unser Abendessen. Die Makrelen kommen ins Salz für unser Projekt "Räuchermakrele norwegische Art".
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  • Day13

    Die Jagd nach dem Fjord-Chicken - Teil 2

    June 23 in Norway ⋅ ⛅ 16 °C

    Vor zwei Jahren haben wir es schon mal versucht. Man sagte uns, hier gäbe es einen Fisch namens Leng, der wie Hühnchen schmecken soll. Gesehen habe ich den noch nie, gegessen wahrscheinlich auch nicht und gefangen sowieso nicht. Dieses Jahr hatten zumindest unsere Nachbarn mal einen aus dem Wasser gezogen. So konnten wir ihn uns immerhin mal anschauen. Was dann aber heute geschah, war einfach unglaublich, weil unerwartet. Wir cruisten so an unserer Lieblingsstelle herum und plötzlich zog es ganz gewaltig an der Angel. Tatsächlich ging ein Leng an unser Opfermakrelenstück und wir schafften es, ihn sicher ins Boot zu holen. Was für eine Freude! Glücklich fuhren wir zurück und disponierten kurzfristig unseren Speiseplan um. Eigentlich sollte er heute fischlos bleiben, aber der Leng hatte natürlich Vorrang.

    Der Abend war einer dieser seltenen perfekten Abende: sonnig, warm, ein leckerer Fisch auf dem Teller und dazu das Glücksgefühl eines erfolgreichen Tages. Und wie schmeckt der Leng nun? "Hühnchen" trifft es nicht ganz, aber festes Fleisch, kaum Gräten und ein feines Aroma, wirklich was ganz besonderes.
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  • Day17

    Ich würde gerne noch mindestens einen..

    June 27 in Norway ⋅ ⛅ 15 °C

    .. Monat bleiben!

    Die Tage verlaufen recht ähnlich und doch wird es nie eintönig. Das Grundgerüst ist ein erster Kaffee auf der Terasse mit Blick auf den Fjord, ein ausgiebiges Frühstück, Angeln auf dem Fjord, dann wieder essen und den Tag ausklingen lassen in diesem wunderbaren Abendlicht über dem Fjord.

    Zum Frühstück gibt es Eier in allen möglichen Varianten- gekocht, gespiegelt, gebraten mit Speck und Zwiebeln, als Tortilla (naja, eher langsam gestocktes Ei mangels geeigneter Pfanne) mit Süßkartoffeln, als Omelette mit Speck und Zwiebeln und zerlassenem Käse oder als Bauernfrühstück mit Speck und geschmälzten Zwiebeln und Pellkartoffeln vom Vortag.

    Abends dreht sich natürlich alles um den gerade gefangenen Fisch. Der kommt meist auf die Muurikka, eine langstielige, tellerförmige Pfanne, die einfach perfekt ist fürs Draußenbraten und uns schon etliche Jahre auf Reisen begleitet. Der Fisch ist je nach Größe filetiert, als Steak in Scheiben geschnitten oder im Ganzen, wird leicht gesalzen und gemehlt und dann im heißen Öl gebraten. Alternativ haben wir den Fisch direkt auf einem Rost über Holzfeuerglut gegrillt, da hat man noch mehr vom Aroma des Holzfeuers, aber weniger Knusper und mehr Risiko, dass der Fisch zerfällt.
    Etwas aufwendiger in der Zubereitung ist Kochfisch, jedoch zweifelsohne eine lohnenswerte Anstrengung! Am besten eignet sich Fisch mit weißem, festen Fleisch. Wir haben diesmal Seelachs und Pollack genommen, wobei letzterer eigentlich zu weich ist. War aber trotzdem lecker. Der Fisch wird in großzügige Stücke geteilt und dann in einem Sud aus Petersilienwurzel, Karotten und Porree gegart. Dann wird aus Mehlschwitze, dem Sud und ganz viel Petersiliengrün eine helle Soße gebastelt.
    Eigentlich geht für mich nichts über Salzwasserfisch, noch am Fangtag gegessen. Die diesjährige Krönung ist aber die kaltgeräucherte Makrele, weil wir das zum ersten Mal probieren. Der lange Anlauf aus Salzen, Wässern, Trocknen, und dann Räuchern dauert mindestens 2 volle Tage. Doch das steigert die Vorfreude, und das Ergebnis des allerersten Versuchs war direkt spektakulär!
    Zum Fisch gibts immer Salat und/oder Kartoffeln. Hier in Norwegen kaufen wir meist sogenannte Mandelkartoffeln, wobei die Form eher Cashewkernen als Mandeln gleicht. Sie sind schön klein und, als Pellkartoffeln gekocht, schnell gar. Für meinen Geschmack sind sie etwas zu mehlig, aber dafür sehr aromatisch. Ein bisschen Salz und Butter drauf, oder ein Klecks Aioli- vorzüglich!
    Gestern saß ich im schaukelnden Boot und meine Gedanken schweiften und ich musste an Bubba aus Forrest Gump denken, als ich mir immer mehr Wege aufzählte, wie ich noch Fisch zubereiten könnte 😋
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  • Day19

    Abschied vom Kross Fjord

    June 29 in Norway ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute ist es stürmisch, die Wolken hängen tief, und wir müssen abreisen. In den vergangenen 2 Wochen hatten wir uns wirklich häuslich eingerichtet, so dass wir den ganzen Vormittag mit Packen beschäftigt waren. Noch ein ausgiebiges Frühstück aus Räuchermakrele, Rührei und Salat, dann brechen wir auf in Richtung Stavanger.
    Es war mir, wie auch beim ersten Mal vor 2 Jahren, ein großes Vergnügen! Der Fjord hat uns auch diesmal genug gegeben, dass ich mich als passionierte Freizeitköchin austoben konnte 😋
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  • Day10

    Ein Angeltag

    June 20 in Norway ⋅ ⛅ 14 °C

    Weil wir gestern leer ausgegangen waren, wollten wir heute unbedingt Angelerfolg haben. Wir fuhren noch vor dem Frühstück zu unserer bewährten Stelle, zogen aber in zwei Stunden nur zwei Seelachse aus dem Wasser. Unsere Nachbarn hatten mehr Ausdauer, aber ebenso wenig Glück. Wir beschlossen, erstmal zu frühstücken und nachmittags nochmal rauszufahren. Da waren die Fische zwar ebenso unwillig, aber immerhin kamen noch zwei Köhler dazu. Alles wurde dann heute zu einem leckeren Kochfisch Göhrener Art verarbeitet. Man soll sich ja nicht einseitig ernähren 😉

    Bei den Nachbarn, einer 10-köpfigen Männergruppe, gab es, dem Geruch nach zu urteilen, der herüberwehte, wieder was fleischiges vom Grill. Die essen den frischen Fisch glaube ich gar nicht, sondern nehmen alles mit nach hause. Dabei verpassen sie doch das Beste: frischer Fisch, direkt auf den Tisch!
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  • Day15

    Heute wird geräuchert

    June 25 in Norway ⋅ ⛅ 16 °C

    Es kommen immer mehr Makrelen in den Fjord, die den Seelachs verdrängen. Da wir sie nicht filetieren wollen, stellt sich die Frage: wie verarbeiten? Am Bootshaus gibt es eine Räuchereinrichtung, die unser Vermieter uns eingeladen hat zu nutzen. Er erklärt uns die einzelnen Arbeitsschritte und das Projekt "Räuchermakrele Norwegische Art" ist geboren. Heute Vormittag ist Ebbe, also haben wir Zeit, uns dem Räuchern zu widmen. Die Fische hatten wir schon gemäß Anleitung vorbereitet: 24 Stunden salzen, 8 Stunden wässern, 12 Stunden trocknen. In den Wacholderrauch sollen sie dann 30-45 Minuten. Aus denen wurden zwei Stunden, weil vermutlich die Trocknungszeit bei unseren Fischen zu kurz war. Aber geschmacklich waren unsere ersten Geräucherten 1A. Für den zweiten Versuch am Freitag haben wir jedenfalls wertvolle Erkenntnisse gesammelt.

    Nachmittags ging es nochmal raus auf's Wasser, weitere Makrelen angeln. Wir verstehen inzwischen immer weniger, warum die Makrele so einen negativen Ruf hat. Frisch gebraten ist sie lecker und saftig und kaltgeräuchert auch sehr aromatisch. Was ab morgen gefangen und nicht mehr frisch gegessen werden kann, werden wir so aufgeklappt einfrieren und mitnehmen.
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  • Day7

    A lazy day

    June 17 in Norway ⋅ 🌧 13 °C

    Noch vor dem Frühstück brachen wir zu einer kurzen Angeltour auf der anderen Fjordseite auf. Der Wetterbericht prophezeite Regen für den Nachmittag mit auffrischendem Wind. Der blies uns dann auch regelrecht in unseren kleinen Hafen zurück, sodass wir mit überschaubarem Angelertrag zurückkamen. Immerhin war die heutige Mahlzeit gesichert und ein Beutel Filet landete sogar in der Truhe.

    Das nachmittags einsetzende Schmuddelwetter kam gerade recht. Beste Bedingungen, um ein bisschen abzuhängen, Fischkunde zu betreiben und die Sauna anzuschmeißen. Das wurde dann auch ausgiebig genutzt, und der Abend vor der Glotze mit Fussigucken rundete diesen lazy day ab.

    Das mit den Fischen und deren Namen ist ja etwas verwirrend. Hier in Norwegen wird unterschieden zwischen Seelachs und Köhler. Der eine Fisch silbern glänzend mit einer geraden Seitenlinie, der andere golden schimmernd mit einer geschwungenen Seitenlinie. Aber eigentlich sind Seelachs und Köhler identisch, also verschiedene Namen für die gleiche Art, nämlich die silberne mit gerader Seitenlinie. Das andere ist ein Pollack oder Steinköhler.
    Verwirrend ist auch die Bezeichnung für den Dorsch oder Kabeljau. Während z.B. der in der Ostsee vorkommende grundsätzlich Dorsch genannt wird, wird hier nur der junge, noch nicht geschlechtsreife Fisch so genannt. Erst wenn er ausgewachsen ist, wird er zum Kabeljau. Bei dem gestern gefangenen Exemplar dürfte es sich wegen seiner Länge von 34 cm also sehr wahrscheinlich um einen Dorsch gehandelt haben.
    Aber um die Verwirrung komplett zu machen: eigentlich gehören alle in dieser kurzen Abhandlung genannten Fische zur Familie der Dorsche...
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You might also know this place by the following names:

Suldal, SUL

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