Norway
Telemark

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Top 10 Travel Destinations Telemark:

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126 travelers at this place:

  • Day5

    Auf der Flucht vor Dorian

    September 11, 2019 in Norway ⋅ ⛅ 13 °C

    Aus dem Westen rauscht Dorian an, zumindest die Reste davon. Der ehemalige Hurrikan, der den Südwesten der USA so ziemlich verwüstet hat, ist hier immerhin noch ein ausgewachsenes Tiefdruckgebiet.

    Der Plan ist also recht früh zu starten, um ihm quasi davon zu fahren. Als ich um 9 nach draußen gehe, merke ich, dass der Plan nur halb aufgeht, denn es regnet bereits. Da Farsund keinen Bahnhof hat, ist bleiben keine Alternative.

    Vermutlich bin ich zu spät gestartet, denn ich fahre im Dauerregen. Mal schauen, wie weit ich komme...
    Irgendwann an einer Tankstelle treffe ich zwei norwegische Biker, die ähnlich spontan unterwegs sind, denn sie suchen gerade nach einem Hotel für die nächste Nacht.

    Die Kombi, die eigentlich wasserdicht sein sollte, ist es leider nicht - eben so wenig, wie die Handschuhe. Mein Handy hat auch irgendwann meinen Fingerabdruck nicht mehr erkannt, weil die Finger so verschrumpelt waren.

    In Kragerø habe ich dann ein nettes kleines Hotel gefunden, was im alten Zollboden eingerichtet wurde. Die Klamotten werden im Bad verteilt und die Fußbodenheizung auf volle Energie eingestellt. Schließlich soll morgen wieder alles trocken sein.

    Nach dem Abendessen unterhalte ich mich noch ein wenig mit der Rezeptionistin. Sie kommt ursprünglich aus Ungarn und hat nach mehreren Stationen in Italien, Finnland und Schweden nun hier ihr Glück gefunden. Nach 7 Jahren im Land darf sie morgen zum Einbürgerungstest. Ich drücke ihr alle Daumen.
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  • Day57

    Stressige Anfahrt zum #Stellplatz

    June 25, 2019 in Norway ⋅ 🌧 16 °C

    Heute Mittag machten wir im Wald eine kurze Pause und dann ging es weiter zum ausgesuchten Stellplatz. Die Straße war wegen Bauarbeiten für eine Stunde gesperrt und wenden war auch nicht möglich. Der Weg durch die Baustelle war dann schon etwas eng und spannend. Die Straße danach wurde auch immer schmäler und so waren wir von dem Platz auf dem Stellplatz überrascht. Ganz in der Nähe ist auch ein kleiner Strand und einen freundlichen Erstkontakt zu den Einheimischen hatten wir auch schon.Read more

  • Day5

    Der Weg ist unser Ziel!

    August 21, 2019 in Norway ⋅ ⛅ 17 °C

    D Grössi vo däm Land macht sech bemerkbar i de Streckine wo mir zrugglegä. U doch wirds eim bi derä Natur nie länwilig. Oft haltemer für Wasserfäu, Wäuder oder schöni Seeli ah fürne chlini Erholigspause und Zwüscheverpflegig :-)

  • Day13

    Fast ein viertel Sommertag

    June 26, 2019 in Norway ⋅ ☀️ 16 °C

    Und da waren die wieder, die mitleidigen Blicke, auf dem Wanderweg zum Haukelifjell. Eine Gruppe Norweger konnte es nicht fassen, dass wir bei Kälte und den schlechten Wegen (durchnässt, matschig, unwegsam) wirklich Wandern wollten. Wir wollten. Wenn nicht heute, wann dann. Ab morgen sind wir die letzten Urlaubstage in Oslo.
    Dass nur wir diese Idee hatten zeigte, dass wir die nächsten vier Stunden alleine waren, „Flüsse“ und Schneefelder überqueren mussten, Umwege gehen mussten, oft voll im Matsch landeten, auf rutschigen Steinen ausgerutscht sind. Dennoch! Schön war es! Am Ende wirfen wir mit dem Auffinden einer kleinen einsamen Schafherde (4 Tiere) mitten in den Bergen(nur mit Fernglas sichtbar) und ausgiebigen 2 Stunden Sonne belohnt. Der Sommer hat heute in Norwegen definitiv begonnen.
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  • Day11

    Notodden und Rujkan

    June 24, 2019 in Norway ⋅ ☁️ 14 °C

    Telemark heißt die Region westlich von Oslo. Erste Station war die ehemalige Industriestadt (Wasserkraft) Notodden. Ganz in der Nähe steht die imposante Heddal Stabkirche aus dem 13. Jahrhundert. Gleich daneben ist ein Freilichtmuseum mit mehreren 300 Jahr alten Bauernhäusern, die an Michel aus Lönneberga erinnern.
    Wir fahren weiter in die Berge Richtung Rjukan. Unser Quartier auf 960 m Höhe ist auf halben Weg zum Berg Gaustatoppen.
    Wie schon in Notodden ist sehr wenig los. Doch beim Spaziergang um den Bergsee wird klar, dass hier fast alles auf den Wintertourismus ausgerichtet ist. Loipenkennzeichnungen, keine Wanderwegmarkierung.
    Lustig ist die kleine Sauna, die direkt auf dem See steht...
    Baulärm hallt. Neue Bausünden werden in die Landschaft gebaut.
    Bei unserem Hotel gibt es einen extra Inforaum. Innerhalb der nächsten 10 Jahre soll aus dem jetzigen Haus eines der Top 5 Skihotels Norwegens werden. Habe dazu zum ersten Mal eine virtuell Reality Brille aufgehabt. Wow, das wird eine Kleinstadt mitten in der Natur. Kennzeichen des Hotels ist jetzt schon und wird es auch bleiben: alles ist schwarz: Fassade, Dach, Spielgeräte auf dem Spielplatz, Schneeraupe, Dienstkleidung und der Tesla des Managers...
    Bin aufs Abendessen gespannt🥴
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  • Day12

    Kälte, Regen - ganz normal

    June 25, 2019 in Norway ⋅ ☁️ 11 °C

    Wir wurden gestern schon mitleidig angeschaut. Was macht man auch Ende Juni in der Telemark. Die Sommersaison startet erst in zwei Wochen. Jetzt ist es noch zu kalt und nass fürs Wandern. Ok, 8 Grad und Dauerregen sprechen nicht für Sommer. Zum Glück ist die Winterkleidung griffbereit. Dem schlechten Wetter ist geschuldet, dass wir nicht mit der Krossobanen auf den Gvepsborg gefahren sind. Nicht gesehene Besonderheit: die Sonnen- Panelen, mit deren Hilfe das dunkle Rjukan mehr Helligkeit im Winter erhält.
    Deshalb haben wir nur das berühmte ehemalige Wasserkraftwerk Vemork besucht. Berühmt deshalb, da es wegen der Produktion von schwerem Wasser von den Deutschen 1941 besetzt wurde. Es begann ein Kampf dagegen, der zur Sprengung der Fabrik, Bombardierung und Untergang der Fähre führte, auf der die Nazis das schwere Wasser in Sicherheit bringen wollten.
    Durch Regen und Nebel ging es dann knapp zwei Stunden nordwärts Richtung Nationalpark Hardangervidda. Einen ersten regenfreien Spaziergang nahe an unserem kleinen Quartier konnten wir schon machen. Mal schauen, ob wir die nächsten zwei Tage wieder mitleidige Blicke ernten....
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  • Day21

    Über das Sognefjell Richtung Bergen

    August 20, 2019 in Norway ⋅ 🌙 11 °C

    Da das Wetter morgens sonnig und trocken war, habe ich beschlossen, die Fahrt über das Sognefjell nochmal zu machen. Anfangs sah es auch ganz gut aus. Oben auf 1.400 m Höhe war es aber trotzdem kalt, windig und Wolken verhangen. So ging es flott weiter über endlose Stein- und Eiswüsten über Turtagroe nach Oevre Ardal. In engen Serpentinen windet sich dort die schmale Straße ins Tal.

    Mein nächstes Ziel auf der Fahrt Richtung Bergen war dann der Laerdalstunnel. Mit 24,5 km ist er der längste Straßentunnel der Welt. Im Tunnel gibt es drei Lichthöfe, wo sich der Tunnel etwas aufweitet und ein helles, warmes Licht leuchtet.

    Der Berg über dem Tunnel war wohl so eine Art Wetterscheide, denn vor dem Tunnel war noch gutes Wetter, als ich aus dem Tunnel rauskam, hat es in Strömen geregnet. Ein paar Kilometer weiter habe ich noch einen tollen Aussichtspunkt besucht, aber wegen des strömenden Regens fast nichts gesehen. Und so habe ich beschlossen, nicht ins verregnete Bergen zu fahren, sondern langsam Richtung Oslo.

    Ein weiteres Mal hat sich die Straße nach oben geschraubt, seltsamerweise überwiegend in Tunneln. Man hat das Gefühl, ganz Norwegen ist mit Tunneln durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Über das norwegische Skigebiet bei Geilo habe ich mich in stetem bergauf-bergab bei wechselhafter Witterung langsam Richtung Oslo bewegt. Da es zwischenzeitlich zu spät für einen Zeltplatz ist, werde ich die Nacht mehr oder weniger bequem im Auto verbringen.
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  • Day14

    Nochmal paddeln

    July 16, 2017 in Norway ⋅ ☀️ 15 °C

    So, heute Nacht hat es also doch geregnet. Am Morgen hängen deshalb Nebelschwaden in den Bergen. Schön! Hat man wieder ein neues Panorama zum Anschauen beim morgendlichen Kaffee.
    Wir haben heute dann die andere Hälfte des Seljordsvatn unter die Paddelblätter genommen. Bei quasi spiegelglatter Wasseroberfläche ist das Paddeln ein ganz besonderes Erlebnis. Es ist außer uns komischerweise praktisch niemand auf dem Wasser. Kurz bevor wir den Ort Seljord erreichen kehren wir um. So allmählich nimmt der Wind zu, zum Glück von hinten. Als wir aber am Ende den See queren müssen, wird es doch ziemlich ungemütlich mit den Wellen von schräg hinten. Fand ich zumindest. Mein Pacemaker vorne hatte mehr Spaß.
    Naja, angekommen sind wir ja doch problemlos und nachdem wir das Boot wieder in seine Einzelteile zerlegt hatten hieß es bald Abschied nehmen. Morgen geht's für Matti weiter nach Westen.
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You might also know this place by the following names:

Telemark fylke, Telemark

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