Norway
Valle

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23 travelers at this place:

  • Day17

    Setesdalheiane

    July 20, 2019 in Norway ⋅ 🌧 8 °C

    Jetzt ist er da, der erste Regentag, und zwar richtig! Deswegen fahren wir weiter über die Frafjordheiane und das Hochplateau bis ins Setesdal, also zurück ins Landesinnere. Diesmal verändert sich die Landschaft in der Höhe wieder zur rauhen, kargen und weiten Schroffheit aus Heide, Felsen, Wasserfällen, kleine Seen und unzähligen Schafe, die bei strömendem Regen und 11 Grad auf der Straße dösen. Die Mädels hocken mucksmäuschenstill hinten und ziehen sich eine Folge Pumuckel nach der anderen rein. Nur die Schafe können für einen Augenblick die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Ansonsten gucken die Damen erst wieder richtig aus dem Fenster, als wir südlich des Byglandsfjorden an auf einen Campingplatz unter hohen Kiefern rollen. Durch den Regenschleier machen wir den Breidflå und die kleine Insel Kjeøya vor uns aus. Hoffentlich hört der Regen morgen schon wieder auf, denn hier gibt’s einen schönen Sandstrand und Kanus zum Paddeln. Perfektes Programm also für die nächsten Tage. Um einen Lagerkoller zu vermeiden, sind wir clever und tragen unser Essen in das kleine Kochhaus, brutzeln uns dort was und spielen Karten. Vorm Schlafengehen fällt uns dann auf, dass Adeles rosa Strickjacke fehlt. Sie hat sie auf dem Preikestolen-Campingplatz an der Wippe vergessen. Das macht vor allem Adele und mich echt traurig. Passt zum heftigen Regen, der auch die ganze Nacht aufs Dach trommelt.Read more

  • Day3

    Hommik!

    July 24, 2018 in Norway ⋅ ⛅ 18 °C

    Teeme matkale kaasa võikusid, paneme asjad kokku ja sööme ühe hommikusöögi. Ilm on kuidagi kahtlane, ei tea kas panna pikki või lühikesi riideid.
    Maksime enda ööbimise arve ja hakkame liikuma. Aga enne peab Kadri need kämpingu kitsed ka üle vaatama.
    Väga nunnud on, nosivad käepealt suvalist muru.

  • Day2

    Ööbimine

    July 23, 2018 in Norway ⋅ ⛅ 17 °C

    Lõpuks kohal, kell pool kaksteist öösel (12h sõitu ja 800km). Kuna Norras on koguaeg kombeks vist see, et kui jõuad liiga hilja ööbimisse kohale ja vastuvõtu putkas kedagi pole siis võid ikka oma telgi ja asjad püsti panna kuhu soovid ja alles hommikul maksta. Selline silt ootas ka meid reception-i putka peal. Seega valisime koha välja ja hakkasime süüa tegema. Koht väga super, mäed igal pool ja jõgi läheb telgi eest.

    Hakkasime Norra sisenedes lugema vastu tulevaid Teslasid ja selleks hetkeks oleme näinud juba 28 tükki.
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  • Day3

    Lambad mäe otsas

    July 24, 2018 in Norway ⋅ 🌧 16 °C

    Siin 17kraadi ja kõrgus 1012m. Lambad on siin vabalt igal pool, kellukesed kaelas.
    Vihma hakkas räigelt kallama ja nüüd kahtleme natuke matkale minekus, sest ilmateate järgi kallab päev otsa ning matk kestaks 7h, mõtleme veel.
    Aga need lambad siin ikka üliägedad ja tee on mõeldud ühele autole sõitmiseks. Norrakad ise panevad siin ikka 80ga, meie jokkame heal juhul 60ga.Read more

  • Day16

    Ganz schön benagelt!

    October 22, 2018 in Norway ⋅ 🌧 6 °C

    Regen, Regen, Regen... Das, was uns gestern aus Bergen vertrieben hatte, begrüßte uns auch heute morgen auf unserem nächtlich angefahrenen Platz am Hardangerfjord. Es regnete zwar weniger stark als am Vortag, aaaaber der hatte ja auch grad erst begonnen.

    Wie üblich gab es nach der Morgentoilette das Frühstück, heute bestehend aus Müsli mit kalter Milch. Das spart Zeit und Spülwasser. Danach schaute ich kurz nach unserem rechten Hinterreifen, nachdem sich Tags zuvor unser Reifendruckkontrollsystem (Wort merken für die nächste Runde Hangman!) lautstark gemeldet hatte. Äußerlich gab es erstmal nichts zu beanstanden, obwohl ich hätte meinen können dass der Reifen etwas platter da stand, als seine drei übrigen Kollegen. Ich schob das aber auf meine Einbildung, quasi das umgekehrte Placebo Prinzip. "Wenn Auto sagt Reifen platt, dann bestimmt Reifen platt!" Nach dem Start Richtung Tankstelle aber bestätigte sich mein Verdacht, zeigte die Reifendruckmessung nun 0,5 Bar weniger an als am Abend zuvor. 3,1 statt 3,6 Bar. Und bei 5 Bar Vorgabe war hier also ganz sicher was faul.

    Nach kurzer Fahrt erreichten wir die erste Tankstelle und der Test mit dem dortigen Kompressor bestätigte die Angaben der Bordcomputers. Und dann entdeckte ich dieses kleine, silbrig schimmernde Scheisserchen, eingerahmt von winzigen, sprudelnden Luftbläschen. Da hatten wir uns doch tatsächlich einen Nagel in den Reifen gefahren. Herrlich! Das fehlte noch auf unserer Liste. Räder wechseln mache ich Zuhause grundsätzlich und aus Prinzip immer selbst. Aber bei diesem voll beladenen, 3,5 Tonnen Mietfahrzeug, das uns immerhin noch gut 2000km durch 3 Staaten bringen muss, hatte ich wenig Bock auf Experimente. Das sollte jemand machen, der da Erfahrung und im Idealfall ne Hebebühne hat.

    Wie es der Zufall wollte, wuchtete nur 5 Meter von mir entfernt ein in Gummiparker gekleideter, norwegischer Ureinwohner einen mit Spikes besetzten Winterreifen auf die Vorderachse eines Geländewagens. Offensichtlich der Inhaber der an die Tankstelle angrenzenden Werkstatt. Direkt angesprochen, gab mir dieser jedoch in erstaunlich gutem Englisch zu verstehen, dass ich besser eine Werkstatt weiter fahren sollte, da er den Hof voll stehen und gerade keine Zeit hätte. In den Bergen war über Nacht Schnee gefallen und so wollten jetzt alle ihre Winterreifen aufs Auto haben. Dabei drehte er sich mit ausgestrecktem Arm und Zeigefinger einmal um sich selbst und deutete auf die gut 20 Autos, die rund um das Garagentor versammelt standen.

    Ok, verstanden. Also wieder rein ins Auto und weiter. Das würde der Reifen jetzt auch noch überstehen. Angekommen an besagter Werkstatt zeigte man sich trotz ähnlich gefülltem Gelände deutlich flexibler und so kam nach kurzer Wartezeit ein deutsch sprechender älterer Herr zu uns, begutachtete kurz den Reifen am Auto und winkte uns in die Werkstatt ein. Über der Grube zum stehen gekommen, machte er sich gleich ans Werk. Doch anstatt den Reifen gegen das Reserverad zu tauschen, flickte er ihn zügig und behände und so waren wir nach nicht ganz 30 Minuten wieder fahrbereit.

    Nun ist Norwegen ja alles in allem ein unglaublich kostengünstiges und nahezu billiges Reiseland... Nicht! Mit vorgewärmter Kreditkarte ging es also ans bezahlen und uns stockte beiden kurz der Atem. Ganze 200 Kronen kostete der Spaß, umgerechnet etwa 20 €. Da wir mit irgendwas zwischen 100 und 150 Euro gerechnet hatten, schauten wir uns wieder im Auto sitzend fragend an, lachten, gaben uns High 5 und fuhren los.

    Unser Weg führte uns dann weiter Richtung Süden, vorbei an den Ausläufern des Hardangerfjordes, in denen Sarah etwas entfernt Schweinswale zu Gesicht bekam, vorbei an Bergen die nur so trieften und die gar nicht mehr wussten, wohin mit all dem Wasser. Es reihte sich ein Wasserfall an den nächsten und manchmal schien der Berg über seine gesamte Breite von Wasser überströmt zu werden, sodass die gesamte Flanke von weisser Gischt bedeckt war. Wir stoppten noch kurz am Låtefossen, der uns letztes Jahr schier umgehauen hatte. Dieses Jahr, und das kam uns wirklich spanisch vor, war er nicht annähernd so spektakulär wir das Jahr zuvor. Egal, beeindruckend ist er dennoch allemal.

    Irgendwann wandelte sich der Regen in Schnee, quasi simultan mit dem Anstieg der Straßen. Je höher es ging, desto weisser wurde die Umgebung. Mit etwas Schweiß auf der Stirn ob der abenteuerlichen Straßenverhältnisse überquerten wir schliesslich den Gipfel und der Schnee nahm zusehends ab. Zum Glück nahm aber auch der Regen nicht wieder zu und so hielten wir schliesslich an einem Picknickplatz mitten im Hardangervidda.

    Nach kurzem Spaziergang durch die urige, nahezu urwäldliche Umgebung bereiteten wir bereits unser Nachtlager sowie die Nahrungsaufnahme vor, als leises Rieseln aufs Autodach uns nachdenklich stimmte.

    Der Schnee hatte uns eingeholt.

    Der Kopf sagte: "Geil!" Die Ganzjahresreifen brüllten von draußen: "Alter! Fahr weiter!" Keiner kann hier oben wissen, ob über Nacht 2 cm, 20 cm oder ein halber Meter Schnee fällt. Mit ersteren wären wir klar gekommen, der potentielle halbe Meter jedoch machte uns Sorgen. Also brachen wir die Zelte ab und kämpften uns regelrecht durch einen Schneesturm. Kurzum, richtige Entscheidung. Die Sicht betrug oft nur noch gut 20 Meter und mehr als 20 Km/h saßen nicht mehr dran.

    Irgendwann wurde aus Schnee wieder Regen und wir hielten auf einem Schotterplatz abseits der Hauptstraße E9.

    Und jetzt kommt's nochmal richtig dicke. Grad eben, während ich hier schreibe, verabschiedete sich unsere Wasserpumpe und wir sitzen vorerst auf dem trockenen. Morgen also erneut bei Dümo anrufen und abwarten, was die uns erzählen wie es denn weiter gehen soll.

    Man darf gespannt sein.
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Valle, ভাল্লে, Valle vald, Kommun Valle, Valle kommune, Валле, Valle kommun, 瓦勒

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