Oman
Al Mawāliḩ al Janūbīyah

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Travelers at this place
    • Day6

      Muscat with Locals Teil I

      November 9, 2021 in Oman ⋅ ☀️ 25 °C

      Ich bin früh wach, fühle mich aber ausgeschlafen und genieße erst das Frühstück im Hotel, bevor ich mich an den Strand lege und ein Buch lese. Zwischendurch eine kurze Abkühlung im Wasser und ein kleiner Snack zum Mittag - so verläuft mein Tag eher ruhig.

      Für heute Abend bin ich mit den beiden Jungs verabredet, die ich in der Wüste kennengelernt habe. Es ist Zeit sie beim Namen zu nennen. Mohammed und Salim wollten mich gerne zum Abendessen einladen - beide wohnen in Muscat. Sie hatten außerdem angeboten mir noch ein paar Dinge in der Stadt zu zeigen und haben sich seit unserem Abschied mehrfach nach meinem Wohlbefinden erkundigt.

      Ich werde von Mohammed im Hotel abgeholt und erkenne ihn erst kaum wieder, da er in traditioneller Kleidung erscheint. Wir fahren Salim abholen und danach zum Souq, da ich unbedingt einen Ring kaufen wollte und gestern den Laden nicht mehr wiedergefunden habe, obwohl ich 4x die kleine Gasse lang gelaufen bin.
      Wir finden den Laden und der Besitzer erinnert sich an mich - zumindest sagt er das auf Arabisch zu Mohammed. Er verhandelt den Preis für mich und so zahle ich 20 Rial weniger als es hätten gestern sein sollen und bin happy.

      Wir fahren zum Restaurant, das eine alte Burg ist und essen traditionell auf dem Boden. Ich genieße den Abend und habe das Gefühl ich besuche zwei alte Freunde.
      Die beiden sind so unfassbar gastfreundlich und ich habe nicht das Gefühl sie erst 2x gesehen zu haben.

      Auf dem Weg zurück zum Hotel laufen wir noch an der Marina entlang und Mohammed fragt, ob ich eine Reittour am Strand machen würde. Ich antworte, dass ich zwar noch nie auf einem Pferd saß, aber es sicher ausprobieren würde, ohne zu ahnen, dass er direkt eine Tour bucht.
      So kommt es also, dass wir uns, nachdem wir Salim überzeugen mussten, für morgen Nachmittag verabreden.
      Der Deal ist aber, dass die beiden mich danach zum Abendessen im Hotel begleiten.

      Ich schließe beseelt meine Augen und bin dankbar für diesen Tag.
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    • Day39

      Muskat: letzten Tage im Oman

      October 31, 2019 in Oman ⋅ ⛅ 29 °C

      Ich wollte gerade schon schreiben, dass wir es die letzten Tage haben ruhig angehen lassen. Aber so ganz stimmt das auch nicht.

      „Ruhig“ bedeutet mittlerweile nur, dass nicht ganz so viel los ist und vor allem nichts Unvorhergesehenes oder Katastrophales passiert.

      Unsere Reise ist ja nicht ausschließlich ein Urlaub. Es ist uns wichtig, die verschiedenen Kulturen, die wir erfahren, ein wenig besser zu begreifen. Der Weg führt uns daher in das Oman National Museum um die Entwicklung und Geschichte des Landes zu entdecken. So verstehen wir auch, weshalb das Land in den letzten Tagen geschmückt wird: nicht Weihnachten oder Halloween sind der Grund, sondern die Machtergreifung des Sultans am 18.11.1970.
      Ein „national holiday“, jedes Jahr für eine ganze Woche. Sultan Quaboos regiert seit 49 Jahren - Rekord für einen arabischen Herrscher. Das wird gefeiert!
      Uns wird aber auch klar, dass in einem monarchistischen System die Propaganda ein beliebtes und wirkungsvolles Mittel ist. Spätestens beim 15-minütigen Image-Film über den Oman, welchen wir uns im Museumseigenen Kino anschauen.

      Verstärkt wird der Eindruck durch unser Gespräch mit 3 Expats, die wir in unserem Airbnb kennenlernen und mit denen wir ein nettes Abendessen verbringen.
      1 Tunesierin, 1 Engländer, 1 Algerier und 2 Deutsche (wir) gehen im Oman Türkisch essen. 😂 Was erstmal wie die Einleitung zu einem schlechten Witz klingt, bringt uns viel Erkenntnis. Zum Beispiel:

      - Alle vom Staat betriebenen Firmen (Tankstellen, Einkaufsmalls, Flughafen etc.) scheinen defizitär zu laufen und werden über Ölgelder finanziert und rote Zahlen ausgeglichen

      - Nahezu jeder Mann im Oman studiert und erhält dafür sogar ein Gehalt (300 Rial, ca. 750€) vom Staat. ABER: Ein Nicht-Bestehen ist unmöglich. Die Abschlussquoten müssen schließlich stimmen. Der Anspruch an die Studenten ist daher sehr gering, und so auch die tatsächliche Qualifikation

      - Die Arbeitsmoral der Omanis scheint sehr gering ausgeprägt zu sein. Der Grund dafür schein klar:

      - Um den arabischen Frühling unbeschadet zu „überstehen“ hat die Regierung führende Revolutionäre verhaftet und über Nacht 60.000 gut bezahlte Stellen in der Polizei geschaffen - damit keine Unruhen entstehen und die Menschen das Gefühl haben, alles sei gut. Doch was machen 60.000 Beamte in einem Staat mit gerade mal 5 Mio Einwohnern? Finde den Fehler...

      - Kindererziehung liegt komplett in der Hand von Nannies aus Indien oder den Philippinen. Kaum eine Mutter (geschweige denn Vater) kümmert sich um die Kids. Bei der Einschulung entspricht der soziale und geistige Entwicklungsstand der meisten einem 3-jährigen Kind.

      - Der illegale Verkauf von Arbeits-Visa an Gastarbeiter aus Indien und Bangladesh ist ein florierendes Geschäft. Die armen Menschen ackern sich im Oman zu Tode (meist als Fischer), nur um ihre Familien in der Heimat zu ernähren.

      - Den ausländischen Arbeitskräften wird vorgegaukelt, dass sie in einem Coffee Shop oder Textilgeschäft aushelfen dürfen. Bei Ankunft gibt es das Geschäft „plötzlich“ nicht mehr, dafür „dürfen“ sie dann als Fischer arbeiten. Der Arbeitgeber nimmt den Arbeitern nicht selten den Pass ab, damit sie nicht einfach wieder „entkommen“ können - das ist quasi moderne Sklaverei.

      - Der Oman wird ziemlich sicher auf eine Krise zusteuern, wenn der Sultan stirbt. Denn er hat keinen Nachfolger ernannt und keine Nachfahren. Wer als Nächstes regiert ist also völlig offen. Es könnte aber alles wieder ändern...

      Die schöne Seite dieses Urlaubslandes hat also, wie so oft, auch eine Schattenseite. Es bleibt für uns interessant, die weitere Entwicklung zu beobachten.

      So, wenn du jetzt immer noch am lesen bist und nicht gelangweilt aufgegeben hast, kommen wir zum Fun-Part ⛱🥙☀️

      Zwei Tage lassen wir es uns in Muscat, hauptsächlich am Qurm Beach, gut gehen.
      Strandspaziergang, Baden, Falafel essen, neues Smartphone für Sabrina kaufen, abhängen. Mehr steht nicht auf dem Programm. Ach doch, ein Speedboat und Schnorchel Ausflug am Samstag.

      Rouven darf sogar das Boot mal fahren 😎 Das erste mal am Steuer von 400 PS - faszinierend. Wir haben Glück und dürfen mit Schildkröten 🐢 schwimmen und ein paar Papageien-Fische 🐠 betrachten. Tiger-Haie sehen wir aber leider keine 😔 ansonsten gehen wir direkt nochmal Türkisch essen weil es einfach so unfassbar gut ist - und nach einer sehr kurzen Nacht machen wir uns auf die Weg zum Flughafen.

      Damit verabschieden wir uns von Muscat, dem Oman, der arabischen Welt und setzen unsere Reise fort in Richtung Himalaya. ✌🏼🏔
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      Sonja Klein

      Oh Erinnerungen an die Karibik werden wach 🤗

      11/3/19Reply
      Peter Klein

      Das hat mal power 😃

      11/3/19Reply
      Peter Klein

      Tolles Segel. Der Kat macht bestimmt 20 Kn, hoch am Wind

      11/3/19Reply
      Traveler

      Das ist auch bei der Babyzeichensprache das Zeichen für Schildkröte...😊👍🏻dann ist Hai und Delfin bestimmt auch identisch.COOL.😉

      11/6/19Reply
       
    • Day112

      Oman

      November 29 in Oman ⋅ 🌙 79 °F

      Arrived in Muscat, Oman this morning. Caroline found the golf course. I booked the tee-time and I tried to figure out how we were going to get there. And off we go. $30 each way taxi.
      Al Mouj golf resort. By some, ranked the second best golf course in the Middle East. When we got there, we were very well taken care of. The golf course took care of us too with all those Greg Norman bunkers. Wanker!
      While getting out of the sand, we saw some beautiful bird life. The Arabian green bee-eater was a favorite—pretty little green sparrow-like bird with a gorgeous turquoise throat.
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      Traveler

      Betting you didn’t get a hole in one one this par 4…

      Traveler

      Close! Just left it 200 yards short…

       
    • Day56

      Un dimanche soir à Mascate

      March 1, 2020 in Oman ⋅ 🌙 24 °C

      Voyons voir un autre côté d'Oman, plus glitzy. Nous nous rendons à Al Mouj, un mix entre ensemble de résidences de luxe sécurisé et centre commercial. Dans les rues, des scènes inhabituelles à Oman nous amusent : un homme qui promène son teckel, une jeune femme en short... La densité de voitures de luxe au km carré est juste un peu inférieure à celle des palmiers enguirlandés. Nous retrouvons Abdullah dans un café. Il a étudié en Australie, où Khalid l'avait rencontré il y a bien longtemps. Aujourd'hui, il est ingénieur dans l'industrie pétrolière. On est curieux d'avoir son point de vue sur la modernisation accélérée du pays, l'avenir sans le pétrole, le marché du travail, les relations entre les différentes communautés, ou encore la doctrine ibadite. Après cela, Abdullah nous emmène goûter la shuwa, une viande (ici, de chèvre) cuite lentement avec des épices. On mange aussi du dromadaire. Un régal !Read more

    • Day17

      Oman - Wahiba Sands & Fussball

      November 3 in Oman ⋅ ☀️ 31 °C

      Gefühlt mitten in der Nacht klingelte der Wecker: Sonnenaufgang gucken!

      Schnell Zähne putzen, Katzenwäsche und um 6 Uhr die Dünen hochklettern. Es waren auch brav alle da, nur der Schweizer hatte seinen Wecker überhört, he he he.
      Nach einem tollen Sonnenaufgang legten wir uns noch einmal hin, für Frühstück war es uns noch viel zu früh.

      Gegen 09:00 Uhr hieß es dann Abschied nehmen und wir wurden – zusammen mit Taschen und Rücksäcken auf der Ladefläche des Pickup - zurück zu unseren Autos gebracht. Nach dem Austausch von Telefonnummern und guten Wünschen fuhr jeder seines Weges.

      Unser 1. Weg führte zum Coffee Shop und Supermarkt, Frühstück gabs dann auf dem Tankstellenparkplatz 😁

      Anschließend fuhren wir zurück nach Muscat und ließen den Tag entspannt im Fußballstadion bei der Erstligapartie Oman Club gegen Bahla ausklingen. Mit uns im Stadion (fasst 12.000 Fans) waren noch ungefähr 50 (!) weitere Zuschauer, eine Wahnsinnsstimmung 😉 Dafür war der Eintritt umsonst 😊
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      Traveler

      Einfach nur traumhaft schön

       
    • Day2

      Wir sind in Maskat!🇴🇲

      September 4 in Oman ⋅ 🌙 29 °C

      Wir sind endlich angekommen! Nach über 17h Reise sind wir nun im Mysk in der Wave. Der Flug war angenehm und als wir über Dubai geflogen sind haben wir sogar die Dubai Palm sehen können. Im Hotel angekommen ging es erst Mal unter die Dusche, ab in die Baderoben und schnell ins Bett! Morgen begrüßen wir das Land mit Ausblick 🤭Read more

      Traveler

      🤣🤣

      9/5/22Reply
       
    • Day15

      Letzter Tag

      September 17 in Oman ⋅ ☀️ 34 °C

      Tag 1️⃣5️⃣
      Heute ist schon wieder der letzte Tag🥹
      Wir haben heute ausgeschlafen, hatten ein sehr gutes Frühstück und sind danach an den Strand gegangen. Hier haben wir es uns eigentlich den gesamten Tag gut gehen lassen. Mit solch einem Service!! Mit Kühlboxen damit die Getränke kalt blieben und frischem Mango- und Zitronen-Minzeis welches verteilt wurde. Es war ein perfekter Tag! Als die Sonne untergegangen war, sind wir nochmal in die Mall gefahren und haben die letzten Besorgungen gemacht und sind nochmal schön Essen gegangen. Danach wurden die Sachen gepackt und der letzte Wein getrunken.Read more

    • Day14

      Amouage & Old Maskat (Teil 1)

      September 10, 2019 in Oman ⋅ ⛅ 32 °C

      Nächster Tag im Klinikum, heute stand wieder die Tagesklinik auf dem Plan. Heute habe ich allerdings eine sehr nette Fachärztin begleitet, dir mir zu den einzelnen Patientenfällen viel erklärt hat. Erstaunt bin ich immer wieder aufs Neue, wie viel Zeit man sich dort für die einzelnen Patientinnen nimmt. So haben wir in den dreieinhalb Stunden genau 4 Patientinnen gesehen, bevor es für Aneta, Zuzia & mich dann nach einem schnellen Mittagessen ging. Etwas belustigt hat mich heute auch die Aussage einer Ärztin aus der Gynäkologie, die sich in der Morgenbesprechung über die Einteilung der Dienstpläne beschwert hat, wegen der am nächsten Tag nur 5 Ärzte die Tagesklinik betreuen würden, und wie mit diesen 5 Ärzten das Tagespensum von 50 Patientinnen nur bewältigt werden könne - in Deutschland wäre es Luxus!
      Nach dem Mittagessen haben wir uns zwar zunächst Richtung Seminarraum und Studentenunterricht aufgemacht, aber dann in letzter Sekunde dazu entschieden, diesen sausen zu lassen. Gute 10-Minuten Autofahrt vom Klinikum steht nämlich die Produktionsfirma von Amouage. Amouage ist eine der teuersten Parfümmarken weltweit, und der einzige Produktionsort ist Maskat. Da die Firma jedoch nur bis 16 Uhr offen hat, haben wir beschlossen das Studentenseminar heute mal nicht zu besuchen. Kurz hatte ich noch ein schlechtes Gewissen, als Zuzia, Aneta & ich Richtung Ausgang marschiert sind - Karak in der einen Hand, Sonnenbrille in der anderen - und wir dabei eine der Ärztinnen aus meinem Team getroffen haben, die mich grinsend gefragt hat, ob für heute den kein Studentenseminar angesetzt ist. Aber als wir um halb 2 dann vor den Toren von Amouage standen, war meine Sehnsucht nach dem dunklen Seminarraum nur noch minimalst vorhanden. Die Produktionsstätte von Amouage bietet interessierten Besuchern jederzeit eine kostenlose Führung an, und da wir an diesem Nachmittag die drei einzigen Besucher waren, habenn wir neben einem Eindruck in die Herstellungsweise der Parfüme, zum Abschluss auch noch omanischen Kaffee, Datteln und kleine Parfümproben geschenkt bekommen. Die Führung ist sehr empfehlenswert, da man durch Glaswände direkt in die Arbeitsräume/hallen der Arbeiter sehen kann, und diese damit bei ihrem Tun beobachten kann. Besonders beeindruckt waren wir zu erfahren, dass jede (!) einzelne Flasche, die weltweit verkauft wird in Handarbeit hier in Maskat zuerst zusammengemischt wird, und dann abgefüllt & verpackt wird. Verziert wird der Parfümdeckel immer mit einem Swarowskistein, und nachdem wir den Herstellungsprozess gesehen haben, konnten wir schon ein bisschen besser verstehen, warum 100ml der neusten Kollektion von Amouage für knapp 420$ verkauft werden.
      Nachdem wir per Anhalter wieder zurück zur Unterkunft gefahren sind, hatten wir nur noch kurz Zeit uns die vielen verschiedenen aufgesprühten Düfte abzuwaschen, die wir getestet hatten, bevor...
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    • Day19

      Start der 3. Famulaturwoche

      September 15, 2019 in Oman ⋅ ⛅ 32 °C

      Irgendwie fühlt es sich immer noch komisch an, dass die neue Arbeitswoche an einem Sonntag startet. Aber so sind wir nach einem Wochenende mit erneut viel zu wenig Schlaf alle morgens brav zum Uniklinikum gefahren. Für mein Team & mich stand heute der OP auf dem Plan. Für die Gynäkologie gibt es in der Nähe des Kreissaals einen eigenen OP-Saal, in dem auch die geplanten Kaiserschnitte oder sonstigen gynäkologischen OPs durchgeführt werden. Leider dauert es dadurch auch immer eine gefühlte Ewigkeit bis der nächste Patient vorbereitet ist, da eben auch nur ein Anästhesist anwesend ist, und sich mit den Vorbereitungen auf die OP bzw dem Warten, bis der Patient wieder wach ist, alles unglaublich in die Länge zieht...Erstaunlich find ich es aber auch hier, dass sich immer sehr viel Zeit genommen wird, um den Assistenzärzten bestimmte OP Techniken zu zeigen. So war nach den 3 geplanten Eingriffen der OP Tag auch schon rum, und ich bin gemeinsam mit dem Team dann noch auf die Stationen. Dort haben wir noch die verschiedenen Patientinnen der letzten Woche untersucht, bevor dann gegen halb 3 Uhr Feierabend war.
      Am Spätnachmittag habe ich mich dann mit Aurelia & Zuzia auf den Weg Richtung Mall gemacht - diese Mall ist so ziemlich das einzige Ziel das man mit einem öffentlichen Bus, der von unseren Appartements losfährt, erreichen kann. Und für 200 Baisa (also knapp 40ct) ist das auch ziemlich preiswert. In der Mall haben wir dann einige Souvenirs gekauft, da es für Aurelia bald wieder zurück nach Deutschland gehen wird - ihre letzte Famulaturwoche hatte nämlich gerade begonnen. Ein paar Stunden später und um einige Rial erleichtert, sind wir alle gemeinsam mit den omanischen Studenten noch Billiard spielen gegangen. Meine Hoffnung bald mal meine Fertigkeiten im Billiard zu verbessern, schwindet leider immer mehr. Mein Talent liegt definitiv in anderen Bereichen! Aber da sich der Großteil von unserer Gruppe auf dem gleichen technischen Niveau befindet, haben wir wenigstens viel zu lachen, wenn jemand mal wieder als erste Kugel die schwarze versenkt oder die Kugeln sich vor unserem Billiardspiel verstecken wollen und sogar ganz vom Tisch hüpfen!

      Heute gelernt 🤓 Als Frauen sind wir oft die einzigen weiblichen Gäste an Orten wie der Billiardhalle oder auch beim Bowlen. Gefühlt gehen abends vor allem die Jungs "aus" und gemischte Freundesgruppen aus Männern und Frauen sieht man sowieso eigentlich nie. Die Frauen bleiben lieber unter sich, und gehen - wenn sie denn mal ausgehen - lieber in einer größeren Gruppe bspw. zum Essen in ein Restaurant...
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    • Day34

      Symbol Car, hallo!

      September 30, 2019 in Oman ⋅ ☀️ 32 °C

      Von der Bushaltestelle geht es für Sabei, Christina und mich direkt eine Station weiter! Denn wir drei haben noch eine Mission - Autos mieten! Sabei muss sein eigenes Auto nämlich für ein paar Tage in die Werkstatt bringen, da er es bald verkaufen will und deshalb nochmal durchchecken lassen will. Und Christina und ich wollen beide ein eigenes Auto! Christina bleibt bis Weihnachten hier im Oman, und will sich für die täglichen Fahrten in die Uni nicht weiter auf die öffentlichen Verkehrsmittel verlassen. Und morgen kommt Martin zu Besuch, und ohne Auto das Land zu erkunden ist ein unmögliches Vorhaben. So stehen wir ein paar Minuten Autofahrt später bei einem Autoverleih, bei dem zunächst Sabei sich ein Auto ausleiht. Die paar Meter zur nächsten Werkstatt müssen wir jedoch mit beiden Autos zurücklegen, sodass ich über Stock und Stein Sabei in seinem Jeep nachfahre und das neue Leihauto umparke. Klappt ja wie geschmiert!
      Und dann zeigt sich wieder mal, welche Vorteile es hat mit arabisch sprechenden Einheimischen befreundet zu sein. Sabei handelt einen unglaublich guten Deal sowohl für Christina als auch mich heraus! Obwohl Christina eigentlich noch nicht 21 ist, und so offiziell kein Auto leihen dürfte, drückt der Autovermieter hier ein Auge zu. Und da ich auch keinen offiziellen internationalen Führerschein vorweisen kann, sondern nur meinen deutschen Führerschein habe, drückt er gleich noch das zweite Auge zu und lässt sich sogar auf Sabeis Vorschlag ein. Für sagenhafte 16 €/Tag kann ich für die nächsten 10 Tage ein Symbol-Auto ausleihen - ein wirklich unfassbar guter Deal! Da ein zweites Auto der gleichen Marke leider nicht vorhanden ist, verspricht der Händler uns, dass er bis zum nächsten Tag ein zweites Auto aus dem anderen Standort herbeischaffen wird und Christina dann sich ihr Auto ab morgen abholen kann.
      Glücklich über unseren Autodeal fahren wir mit Sabei noch zu Omran nach Hause, um dort noch einen Karak zu trinken. Als Omran breit grinsend aus dem Haus kommt und "mein" neues Auto sehr belustigt ansieht, wundere ich mich schon ein wenig, wieso er sich so über meinen guten Autodeal freut. Irgendwas stimmt doch hier nicht ganz...erst wollen Sabei und Omran nicht so Recht herausrücken, was denn zu ihrer guten Laune beiträgt. Sabei rückt schließlich doch mit den Details heraus. Renault hatte vor einigen Jahren ein Modell mit dem Namen Symbol herausgegeben. Komischerweise verkaufte sich dieses Modell im Oman kaum, denn in einem arabischen Dialekt, der v.a. im Oman gesprochen wird, heißt das Wort "Symbol" wörtlich übersetzt so viel wie Penis. In einem Auto herumzufahren, auf dem groß "Penis" geschrieben steht - wohl eher nicht die 1. Wahl für Omanis :) Nunja, mich soll es nicht stören, wenn durch die Doppelbedeutung des Namens die Leihgebühren noch etwas günstiger ausfallen.
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    You might also know this place by the following names:

    Al Mawāliḩ al Janūbīyah, Al Mawalih al Janubiyah, الموالح الجنوبية

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