Oman
Southeastern Governorate

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28 travelers at this place:

  • Day67

    Eigentlich wollten wir nur ans Meer...

    January 29 in Oman ⋅ ⛅ 19 °C

    Eigentlich wollten wir die Schnellstraße zügig hinter uns lassen und direkt zurück an die Küste fahren. Wir haben mal wieder erfahren dürfen, dass es immer ganz anders kommt, als gedacht.
    Als wir vom Wadi losfuhren und den Berg runter sausten, geriet Alina ins Schlingern. Keiner verletzt, nur ein fieser Schlauchplatzer! Somit schafften wir es nicht mal annähernd so weit, wie wir uns vorgenommen hatten, aber fanden einen Schlafplatz mit Blick auf die roten Sanddünen der Wahiba Sands.
    Am kommenden Tag düsten wir hochmotiviert los - wie gesagt mit dem Ziel Meer. Zur Mittagszeit wurden wir vorsichtig von einem Taxi mit Warnblinker ausgebremst. Der Fahrer gab uns fast wortlos eine große Tüte voller frischem Obst und köstlichen Datteln und verschwand so plötzlich wie er aufgetaucht war. Wenig später war er auch schon wieder da! Die Zeit, in der wir überrascht und angetan am Straßenrand standen, schien er genutzt zu haben um Wasser zu kaufen, das er uns ebenfalls schenkte.
    Wir tankten also in einer unerwarteten Pause eine große Portion Vitamine. Währenddessen wurden wir zwei Mal eingeladen - mal zum Mittagessen, mal zu einer Dusche. Sah man uns etwa an, dass wir dringend eine nötig hatten? Wir lehnten dankend ab, denn schließlich wollten wir ja an die Küste und der Tag war noch jung.
    Dem Ziel etwas näher, wurde Alina vor dem Shopping Center von Mariam angesprochen, die unbedingt wollte, dass wir ihr einen Besuch abstatten. Wir brachten es dieses Mal nicht über's Herz abzulehnen und so fuhren wir zu ihrem Haus. Kaum angekommen bereitete sie uns ein köstliches Mittagessen aus Fisch und Reis zu. Wir duschten, sie wusch unsere Wäsche und wir brachen zu einem gemeinsamen Spaziergang auf. Wir wanderten an endlos vielen "my brothers house", "my sisters house" vorbei - Mariam hat sieben Brüder und vier Schwestern. Wir sich später herausstellte, gehört ihre Familie zu den Beduinen, bei denen Familien dieser Größenordnung wohl normal zu sein scheinen. Wir liefen also durch das Dorf zu einem Hügel, von wo aus wir gemeinsam den Sonnenuntergang genossen.
    Wieder bei Mariam zu Hause angekommen, bereitete sie uns einen frischen Grünen Tee zu und wir spielten mit ihrem Sohn, Cousin und Bruder einige Runden Carrom. Mariam kochte währenddessen weiter und servierte uns eine scharfe Kichererbsensuppe, die wir zusammen lachend, teilweise auch weinend aßen. Das war natürlich immer noch nicht genug! Uns wurde die Karte eines Imbisses vorgelegt und wir sollten wählen, was wir möchten. Beim Versuch dem Sohn wenigstens Geld zu geben, rannte dieser schreiend vor Stefan davon.
    Wir spielten bis in den Abend hinein Uno, während um uns herum eine Horde Kinder tobte und ab und zu mal einer der Brüder zum "Hallo" sagen vorbei kam. Hinter unserem Rücken zog Mariam schließlich für diese Nacht mit ihren drei Kindern aus ihrem Haus zu ihrer Mutter. So endeten wir alleine in ihrem Haus in einem frisch gemachten Bett - vollkommen überwältigt von dieser wortwörtlich unendlichen Gastfreundschaft. Wir dürfen auch gerne einen Monat bleiben, wie Mariam mehrmals betonte, sodass es auch morgen sicher nicht leicht wird, ans Meer zu kommen...
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  • Day65

    Wadi Bani Khalid

    January 27 in Oman ⋅ ☀️ 24 °C

    In der Stadt Sur konnten wir erfolgreich unser Visum für den Oman verlängern. Somit haben wir entspannt Zeit die Küste Richtung Süden bis nach Salalah herunter zu fahren. Das haben wir erstmal (wie auch sonst?) mit einem weiteren Umweg gefeiert. Wir fuhren gegen den Wind, durch die sengende Hitze der Wüstenlandschaft mal wieder in die Berge Richtung Wadi Bani Khalid. Uff! Unterwegs trafen wit Thomas, einen französischen Radliebhaber, der sich kurzerhand uns anschloss. Da dieser Wadi hinter einem Berg mit extremer Steigung liegt, hatten wir eine Zwischenübernachtung einkalkuliert, aber wie Thomas so schön sagte: "It will be the same shit tomorrow". So motivierten wir uns alle gegenseitig und strampelten und schoben nach bereits über 90 zurückgelegten Kilometern noch die letzten wirklich harten 14 Kilometer ab. Wir kamen im Dunkeln im Wadi an und sprangen direkt zur Erfrischung ins Wasser. Die Schönheit dieses Fleckchens Erde konnten wir dann am nächsten Morgen beim Frühstück bestaunen. Gemeinsam mit Thomas kletterten wir in eine Höhle, schwammen in den verschiedenen Pools des Wadi und hatten einfach einen richtig entspannten fahrradfreien Tag im paradiesischen Wadi. Ein zusätzliches Wellness-Feature waren die Putzerfische, die sich um unsere Fußpflege gekümmert haben. :) Besonders genossen wir den Morgen und Abend, wenn der Wadi frei von Tagestouristen ist. Weil wir uns keinen besseren Ort zur Entspannung vorstellen können, entschieden wir uns, diesen Tag zu wiederholen und blieben kurzerhand noch eine weitere Nacht!Read more

  • Day61

    Ab an die Küste - Wadi Shab

    January 23 in Oman ⋅ ☀️ 25 °C

    Die Berge waren wundervoll - keine Frage! Aber bei Meeresrauschen einzuschlafen, lässt unsere Küstenherzen höher schlagen! Unser Zelt fühlt sich immer mehr wie unser kleines zu Hause an und hier ist auch regelmäßig etwas los! Beim Abendessen konnten wir leuchtende Meeresalgen beobachten, die die Brandung zum Funkeln brachte, als es spät abends vor unserem Zelt raschelte, sahen wir einen Esel, der vorbeispazierte und am Morgen erspähten wir beim Zähneputzen Schildkröten. Auf unserer Karte erschienen nun das Sinkhole in Bimmah, der Wadi Shab und Wadi Tiwi. Wir entschieden uns einen Nachmittag nicht mit radeln, sondern einem Besuch im Wadi Shab zu verbringen. Eine goldrichtige Entscheidung! Wir setzten mit dem Boot über den ersten kleinen See des Wadi und dann führte eine kurze Wanderung durch den Canyon zu mehreren glasklaren Pools, die wie eine Perlenkette aneinandergereiht zwischen den hohen Felswänden liegen. Wir tauchten ein in das kühle Nass und entdeckten den Naturwasserpark :) Im letzten Pool schwammen wir durch einen engen Felsspalt in eine Höhle, in der ein Wasserfall ins Becken plätscherte! (Davon gibt es leider keine Bilder, da dieser Teil nur schwimmend erreichbar war.) Was für eine wahnsinnige Oase!Read more

  • Day73

    Masirah - Trauminsel

    February 4 in Oman ⋅ ☁️ 25 °C

    Wir brachen bei Salim auf und fuhren zum Beach Camp, wo sich die einzige Kite Schule des Omans befindet und trafen dort auf ein Radfahrer-Pärchen, das dort überwintert und aktuell Besuch von der Familie aus Deutschland hatte. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen und verbrachten gemeinsam einen sehr unterhaltsamen Abend und es kamen noch ein paar omanische Fischer vorbei (u.a. Salim, der eine schlechtes Gewissen zu haben schien).
    Wir haben die Insel noch weiter mit unseren Rädern erkundet. Besonders gut gefiel uns die Ost-Seite mit ihren unendlich langen, weißen Sandstränden, wo keine Menschenseele war. Vom Fahrrad aus sichteten wir dann auch noch Delfine und sprangen natürlich direkt ins Meer. Die Delfine waren zwar nicht mehr weit weg, aber so richtig nah an uns heran getraut haben sie sich dann doch nicht. Masriah war für uns ein Traum!
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  • Day71

    Masirah - kulinarisch abgetaucht

    February 2 in Oman ⋅ ☀️ 25 °C

    Auf Masirah gibt es nur einen größeren Ort mit Einkaufsmöglichkeiten. Wir deckten uns also nochmal ordentlich ein bevor wir uns auf machten um die Insel zu erkunden. Wir waren noch nicht weit gekommen, da fuhr ein Geländewagen neben uns her. "How are you? Please, come to my house for coffee and dates". Es war recht früh am Morgen und wir hatten noch nicht gefrühstückt - also warum nicht? Salim begrüßte uns in seinem Fischerhaus am Meer und hatte nun neue Pläne geschmiedet. Es sollte nicht bei ein paar Datteln bleiben. Es erwartete uns eine völlig neue Erfahrung. Zuerst fuhren wir mit seinem kleinen Boot raus, um sein Fischernetz einzuholen. Anschließend legten wir das Netz aus, befreiten den Fang, nahmen die Fische aus und schauten Salim bei der Zubereitung zu. Stefan machte ein Feuer für das Barbeque während die Krebse und Muscheln sowie das Fisch Masala köchelten. Eigentlich sind wir beide keine großen Fischesser, aber frischeren und besseren Fisch kann es wohl kaum geben. Wir probierten Muscheln, knackten Krebse und testeten unterschiedliche Fischsorten - es war köstlich! Salim forderte Stefan noch zu einigen Partien Schach auf und so verging der Tag. Wir übernachteten im Fischerhaus und feierten mit leuchtenden Luftballons in Alinas Geburtstag rein. Leider ist die Foto-Kamera an diesem Abend herunter gefallen und nun defekt :(
    Einen weiteren leicht saueren Beigeschmack lieferte uns Salim, der am nächsten Morgen plötzlich nach Geld fragte! So etwas ist uns im Oman noch nie passiert!
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  • Day70

    Der Weg zur Insel Masirah

    February 1 in Oman ⋅ ☀️ 26 °C

    Maryam ließ uns mit ungefähr zwei Kilo Datteln, Fisch und Duftkohle, die die Omanis nutzen um ihre Wäsche auszuräuchern, dann doch fahren. Wir landeten also wieder an der Küste und fuhren viel durch verschiedene Wüstenlandschaften. Ab hier müssen wir aufpassen und mehr planen, wann wir wo sein werden, um genug Vorräte und vor allem Wasser im Gepäck zu haben. Insgesamt wirkte diese Region auf uns besonders rau. Hier kam uns die Luft extrem schwül vor und wir hatten das Gefühl, die ganze Zeit auf voller Stufe geföhnt zu werden. Der kräftige Wind stellte die erste Bestandsprobe für unser Zelt dar, die es gut überstand. Hier an der Küste waren nicht nur Hitze und Wind neu für uns. Von dem omanischen Wohlstand, der sonst durch die großen, häufig prunkvollen Häuser sichtbar war, war bei den hier verbreiteten Zeltdörfern nicht mehr viel zu erkennen. Die kleinen Hütten, in denen ganze Familien leben, sind meist aus alten Planen, Wellblechen, Tüchern, Holzlatten und Palmenblättern gezimmert. Auch die Kleidung der Omanis unterscheidet sich hier von der im Norden. Anstatt schwarzer Gewänder zur Verschleierung, tragen die Frauen hier sichtbar ihre bunten Kleider. Ihre Gesichter verbergen sie hinter Masken, die an einen Vogelschnabel erinnern. Bei den Männer dominieren nicht mehr nur die langen weißen Kleider und Kumar, die traditionellen Hüte, sondern man sieht zunehmend bunte Tücher, die sie um ihre Hüfte und den Kopf wickeln.
    Viele kleine Fischerboote und traditionelle Dhows (Holzboote), Angler und unzählige Möwen belebten den Fähranleger von Shana. Hier legten wir mit einer kleinen Autofähre ab, um die Insel Masirah zu besuchen.
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  • Day172

    Water fun

    February 17, 2018 in Oman ⋅ ☀️ 25 °C

    The sinkhole near Bimmah appeared on our map at the right time - both days after leaving Muscat were above 30 degrees with no wind. Thus, we didn't hesitate to jump into the pretty cold water! And we were not the only ones, it was holy Friday and there were many Omanis besides the tourists.

    Next day we got to the popular Wadi Shab, the first one with water we would see - and a spectacular one! A boat took us to the other side and after a 45 minutes hike we could jump into chilled water again, swim upstream and dive through a tight crevice into a cave with turquoise water. The absolute adrenalin rush (for Hauke) followed after climbing up along the inside of the cave and diving into the deepness :)Read more

  • Day174

    On the road

    February 19, 2018 in Oman ⋅ ☀️ 29 °C

    There's always a lot going on in our everyday life as cyclists in Oman, here are a few things:

    Omanis love huge cars, their SUV's and pickups can't be big enough and they love to slow down next to us, do some smalltalk, invite us to their homes (not always seriously.. it's more their kind of 'Taruf') and pull their smartphone to take videos and photographs. And, they love to not leave their cars and if so, they keep it switched on to keep the AC running. Must be a habit coming from the incredible hot summers.. Whenever we sit in a restaurant or coffee shop, they stop in front of it, start honking and wait for the waitstaff to come and place their takeaway order. By the way, we've never seen a woman working in a restaurant nor an Omani woman eating there with her family. Fathers sometimes come with their kids, but it's absolutely a male domain.

    And while we're writing about restaurants, there is something more: In the non-touristy restaurants, cutlery is taboo. You get some nice, warm, fresh, greasy bread and grab your lentils, beans and other veggies with that, yummy! And for some reason, compared to our, other tables always look like a mess after the Omanis finished their meals, maybe they should introduce some tools..

    Whenever we enter an Omani house, hotel or something, it is likely to happen that we end up in an intense fume. Burning incense that is made from myrrh is an old tradition and the Omanis like to hold their headgear above it and quickly put it back on their head then, or, more astonishing, put it between their feet, standing above and waiting for the fume to fill their Thawb :)
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  • Day132

    Bimmah Sinkhole - Wadi al Shab

    February 25 in Oman ⋅ ☀️ 28 °C

    Tonis Geburtstag war ziemlich ereignisreich. Zuerst ging es in Quiryat in eine alte Burg. Diese wurde komplett restauriert und sogar mit Klimaanlagen ausgestattet. Danach sind wir weiter südlich zum Bimmah Sinkhole gefahren. Ein ca. 40 Meter breites und 20 Meter tiefes Loch, mit türkisem, unglaublich klarem Wasser. Dann ging es zum wahrscheinlich schönsten Wadi in ganz Oman. Der Wadi al Shab ist ein riesiger Canyon. Er wird durch einen Fluss durchzogen und am Ende trifft man auf eine mit Wasser gefüllte Höhle. Weiter ging es zu einer archäologischen Stätte. Dort gab es die Überreste eines alten Dorfes inklusive Mausoleum. Zur feier des Tages haben wir uns dann ein schönes BBQ in einem netten Restaurant gegönnt!Read more

  • Day176

    Wadi Bani Khalid

    February 21, 2018 in Oman ⋅ ☀️ 26 °C

    There is only one road and to get there you have to climb a super steep, 18% average ascent for about 3km. And you have to do it twice (if you not decide to stay in the Wadi for the rest of your life) because the mountain ridge simply is 'standing in the way'.

    It's great that the Omanis take it easy with us, so that we could pitch our tent 20 meters from the natural pools. Although this site is being overrun with tourists doing a daytrip from Muscat every noon, we had a quiet, refreshing and relaxing time - there's nobody in the mornings and people disappear quickly in the afternoon to see the sunset in the Wahibah Sands. Perfect for us and we decided to stay another night to enjoy the pearl of beauty.Read more

You might also know this place by the following names:

Ash Sharqiyah South, Southeastern Governorate, المنطقة الشرقية

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