Oman
Southeastern Governorate

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Top 10 Travel Destinations Southeastern Governorate
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Travelers at this place
    • Nov6

      La plage parfaite / Strand 1a

      November 6, 2021 in Oman ⋅ ⛅ 29 °C

      🇫🇷 l’île de Masirah fait 65 km de long et 15 km de large et est à l’exception du village Ilf avec le port presque inhabité.
      Avec probablement plus de 150 km de côtes sauvages nous avons de bonnes chances de trouver la « plage parfaite » pour une journée de far niente.
      Tout au sud de l’île, la plage d’Arf nous convient enfin - après qu’Uwe a fait un nettoyage des débris et déchets apportés par la mer.
      Temperature de 30° et eau à 26°, sable blanc et fin, accessible en voiture mais route à > 300 m et quelques rochers pour le snorkeling - parfait. Françoise trouve des coquillages magnifiques.
      Nous nous y sentons si bien que nous dormons cette nuit tous les 3 à la belle étoile.

      🇩🇪 Die Insel Masirah ist 65 km lang und 15 km breit und ist mit Ausnahme des Dorfes Ilf mit dem Hafen fast unbewohnt.
      Mit wahrscheinlich mehr als 150 km unberührter Küstenlinie haben wir gute Chancen, den "perfekten Strand" für einen Tag far niente zu finden.
      Ganz im Süden der Insel ist der Strand von Arf endlich für uns geeignet - nachdem Uwe den vom Meer mitgebrachten Schutt und Müll beseitigt hat.
      Temperatur 30° und Wasser 26°, feiner weißer Sand, mit dem Auto erreichbar, aber Straße > 300 m und einige Felsen zum Schnorcheln - perfekt. Françoise findet einige schöne Muscheln.
      Wir fühlen uns so gut, dass wir heute Nacht alle drei unter dem Sternenhimmel schlafen.
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      Traveler

      superbe photo de votre campeme.t

      11/9/21Reply
      Traveler

      Waouh trop bon. Belle trouvaille

      11/9/21Reply
      Traveler

      Oh le spot de rêve 😍

      11/9/21Reply
      7 more comments
       
    • Day91

      Wandern & Wasser

      October 31, 2021 in Oman ⋅ ☀️ 30 °C

      Gemütlich tuckerten wir mit einem Motorboot über den Fluss, um an den Ausgangspunkt der Wanderung zu kommen, welche uns zum Herzen des Wadi Schab bringen sollte. Über Stock und Stein, zwischen Palmen und entlang schmaler Felswege wanderten wir immer tiefer ins Innere der Schlucht. Beim vermeintlichen Ziel angekommen, belehrte uns eine Infotafel, dass ab diesem Punkt geschwommen werden muss, um zum Wasserfall, den Pools & der Höhle zu gelangen. Bei so einem Abenteuer waren wir natürlich sofort dabei! Wenig später schwammen & kraxelten wir durch die abwechslungsweise seichten & dann wieder tiefen Naturpools. Nun wurde der Zugang zur Höhle durch massive Felsbrocken verwehrt. Auch das ließ uns nicht von unserem Vorhaben abbringen. Zwischen einem kopfbreiten Spalt hangelten wir uns mit Hilfe der Risse und Wölbungen der Felswände, Stück für Stück, in die Höhle. Endlich im Inneren angekommen, erwartete uns ein überraschend hoher Raum, durch welchen dank zahlreicher Öffnungen Sonnenlicht flutete. Von einer Seitenwand entsprang ein kleiner aber laut tosender Wasserfall. Ephraim erkundete die Höhle in seinen waghalsige Kletterversuchen noch weiter, um dann aber kurz darauf in das tiefe Wasser hineinzuspringen. Xenia betete insgeheim, dass alles gut verläuft.

      Wieder auf sicherem Terrain angekommen, nahmen wir auf einem grossen Stein Platz und packten unser Mittagessen aus. Ziemlich cool: Tags zuvor hatten wir in einem Supermarkt ein frisches & leckeres Mittagessen abgepackt! Langsam werden wir organisierter bei unseren Vorhaben. Noch cooler: Wir haben das Wadi auf Anhieb gefunden. Premiere!
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    • Day35

      Wadi Shab - Natural Pools

      October 27, 2019 in Oman ⋅ ☀️ 30 °C

      Wadis - ausgetrocknete Flussläufe Richtung Meer, die sich bei Regen schlagartig mit Wasser und Sturzbächen füllen und manchmal, wie im Falle von Wadi Shab, mit natürlichen Pools aufwarten, in denen man sich herrlich abkühlen kann.

      Die Abkühlung ist nach schweißtreibender Wanderung auch notwendig, 45 min laufen wir in das Wadi hinein. Auch wenn wir früh dran sind (wir lassen uns 9.00 per Boot über den kleinen Fluss am Eingang bringen, zum Glück vor der Ankunft großer Reisegruppen), wird es bereits jetzt sehr schnell sehr heiss. 🥵
      „Senkrechte Wüste“ heißen die Wadis auch oft. Verständlich, wenn man sich die steilen Felswände anschaut!

      Als wir den ersten Pool erreichen ist die Wanderung noch lange nicht vorbei. Halb schwimmend, halb wadend und zum Abschluss fast tauchend: all das ist notwendig um den Wasserfall in der letzten Höhle zu erreichen. Lohnt sich aber - ein Highlight inkl. waghalsigen Sprung vom Wasserfall.

      Toller Ausflug, hätten wir nicht wie immer das Pech gepachtet 😩 Unser wasserdichter Sack, in dem wir Geldbeutel und Handys verstaut und mitgenommen haben um sie nicht unbeaufsichtigt liegen zu lassen, erweist sich als nicht mehr so wasserdicht. Leider überlebt Sabrinas Handy den Wasserschaden nicht... 📱

      Bisheriger Verlust auf unserer Reise also: Rouvens Geldbeutel, Sabrinas iPhone, und der DryBag (der kommt nun in den Müll).
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      Sonja Klein

      Bestimmt herrliches Gefühl 🤗

      10/29/19Reply
      Sonja Klein

      Schönes Bild 👍

      10/29/19Reply
      Traveler

      Oh je - dann ✊🏻 das sich die Liste eurer Verluste nicht weiter fortsetzt 🙈

      10/29/19Reply
      Traveler

      Das hoffen wir auch 😅 wir trösten und damit, dass es „nur“ Sachobjekte sind.

      10/29/19Reply
       
    • Nov10

      Wadi Shab : 5*****

      November 10, 2021 in Oman ⋅ ☀️ 27 °C

      Fins par Wadi Shab -> Dhabab (camping)
      🇫🇷 Il ne faut pas se laisser décourager parce que la balade commence sous un pont d’autoroute (qui enjambe le wadi et longe la côte)
      Il ne faut non plus se laisser décourager par le tarif de 1 Rial (2,25€) par tête de pipe pour le trajet de 30m en bateau de l’autre côté du wadi. (Ce qui doit sacrément arrondir la retraite modeste de notre passeur).
      Tout cela est vite oublie pendant la balade dans ce wadi vert et spectaculaire, accompagné de l’eau coulant. Une heure d’approche un peu technique en traversant sur toute la longueur des palmeraies pour arriver au premier bassin « nageable ». Grand bonheur d’y oublier la transpiration de cette heure d’approche.
      Je me serais presque contenté de ce premier bassin…
      Mais ce n’est pas tout. Au total 4 bassins avec un peu de marche entre eux et bien 20 minutes de nage, et on arrive à la « grotte » qui est le clou de cette balade. Un vaste espace (« cathedrale ») sous plusieurs grandes plaques de pierres tombées il y des centaines s’années, qui laissent entrer suffisamment de lumière pour mettre en valeur cet espace. On y accède par un chenal dont la partie aérienne est juste assez large pour laisser passer une tête (la partie sous l’eau est nettement plus large et capte un rayon de soleil ce qui lui donne toute sa magie.
      Nous sommes bien d’accord : c’est jusqu’ici notre plus beau wadi.

      Ce soir à nouveau « camping libre » à la plage, dans une petite forêt d’acacias qui dinne un sacré air africain à cet endroit.

      🇩🇪 Lasst euch nicht von der Tatsache abschrecken, dass die Wanderung unter einer Autobahnbrücke beginnt (die das Wadi überspannt und entlang der Küste verläuft).
      Auch die Gebühr von 1 Rial (2,25 €) pro Kopf für die 30 m lange Bootsfahrt durch das Wadi sollte euch nicht abschrecken. (Dies muss eine gute Möglichkeit sein, die bescheidene Rente unseres Bootsführers aufzubessern).
      All das ist schnell vergessen bei einem Spaziergang durch dieses spektakuläre grüne Wadi, begleitet vom fließenden Wasser. Eine Stunde lang durchqueren wir die gesamte Länge der Palmenhaine, um den ersten « schwimmbaren" Pool zu erreichen. Es war ein großes Vergnügen, den Schweiß dieser einstündigen Weges zu vergessen.
      Ich wäre mit diesem ersten Pool fast zufrieden gewesen...
      Aber das ist noch nicht alles. Insgesamt 4 Pools mit einem kleinen Spaziergang zwischen ihnen und gut 20 Minuten Schwimmen, und wir erreichen die "Höhle", die der Höhepunkt dieser Wanderung ist. Ein riesiger Raum ("Kathedrale") unter mehreren großen, vor Hunderten von Jahren gefallenen Steinplatten, die genügend Licht hereinlassen, um diesen Raum zu beleuchten. Man erreicht ihn durch einen Kanal, dessen oberer Teil gerade breit genug ist, um einen Kopf durchzulassen (der Unterwasserteil ist viel breiter und fängt einen Sonnenstrahl ein, der ihm seinen ganzen Zauber verleiht.
      Wir sind uns einig: Dies ist unser bisher schönstes Wadi.

      Heute Abend campen wir wieder am Strand, in einem kleinen Akazienwald, der diesem Ort ein echtes afrikanisches Flair verleiht.
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      Traveler

      Magnifique et un peu magique non ?

      11/12/21Reply
      Traveler

      vous faites rêver oui

      11/13/21Reply

      ahh vous étiez avec Mourad de Oman ? [Mourad]

      11/15/21Reply
       
    • Nov6

      Amitié aux dromadaires II

      November 6, 2021 in Oman ⋅ ⛅ 28 °C

      🇫🇷 Il semble que nos sentiments amicaux pour les dromadaires sont réciproques. La preuve que le rapport de force n’est la seule issue…
      Nous rencontrons ceux-ci au tout début de notre périple à travers l’île de Masirah, à la recherche de la plage parfaite…

      🇩🇪 Es scheint, dass unsere freundschaftlichen Gefühle für Kamele auf Gegenseitigkeit beruhen. Ein Beweis dafür, dass das Kräfteverhältnis nicht der einzige Masstab ist.
      Wir treffen sie gleich zu Beginn unserer Reise durch Masirah Island, auf der Suche nach dem perfekten Strand...
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      Traveler

      Superbe!

      11/9/21Reply
      Traveler

      Et les tortues ?

      11/9/21Reply
      Traveler

      C’est effectivement la zone ou les tortues pondent. Mais les zones ou il y en a beaucoup sont interdits (pour protéger les tortues). Et ils pondent la nuit, donc impossible à observer. Nous avons renoncé.

      11/11/21Reply
      Traveler

      Vous ramenez un ces bestiaux en Provence ?

      11/12/21Reply
       
    • Day78

      R0ADTRIP, Tag 3, Teil 1

      October 18, 2021 in Oman ⋅ ☀️ 31 °C

      In Rash Al Had hielt uns nichts mehr, auch die prächtigen Müllberge, welche unser Hotel säumten konnten uns nicht vom Fortgehen abhalten. 😉Rasch raus aus Rash war die Devise, denn es gibt noch Vieles zu sehen.
      Auch Sur gab uns ziemlich schnell zu verstehen, dass die ganze Gegend nichts auf Sauberkeit hielt. Weder in der Stadt noch am Strand fand sich ein lauschiges und aufgeräumtes Plätzchen.
      Es gab nur etwas Erwähnenswertes: Als wir kurz eine Pinkel- und Kaffeepause in einem türkischen Restaurant einlegten, war der Besitzer sichtlich erfreut über ausländische Kundschaft. Den Kaffee und die von ihm gebackene Süssspeise wollte er uns partout nicht verrechnen.

      Nun zog es uns wirklich los, denn die Wüste ruft (damit ist keine hässliche Dame gemeint, sondern wirklich die Wüste mit Dünen und Sand überall!).
      Auf dem Weg zu den Wahiba Sands entdeckten wir auf einer der zahlreichen Kandelabern einen riesigen und wunderschönen Vogel. Nach kurzer ornitologischer Betrachtung und Recherche fanden wir heraus, dass es ein Vertreter der Gattung "Schmutzgeier" war.
      Das Positive an einem Auto ist ja, dass die Klimaanlage für angenehme Temperatur sorgt. Um aber auch ein wenig ungefiltertes Wetter im Oman zu spüren entschieden wir uns spontan noch für einen Abstecher zu dem Wadi Bani Khalid zu machen.
      Nach kurzer Suche fanden wir auch unser Ziel. Das wohl schönste Wadi war für uns dann leider doch nur mit dem Auge zu betrachten, da wir uns langsam beeilen mussten, um vor Einbruch der Dunkelheit im Wüstencamp anzukommen. Trotzdem ist ein Besuch in diesem Wadi unverzichtbar. Nicht nur das märchenhafte Türkisblau und die Schlucht beeindruckte uns, sondern auch der Weg dem Fluss entlang zu einer Höhle.
      Die Höhle zeigte uns ein Lokaler. Alleine hätte Ephraim sich wohl nicht getraut, da der Eingang kaum höher als 50 cm war. Als erstes zeigte der Ortskundige eine hängende Fledermaus, welche nur eine Armlänge von uns an der Decke baumelte. Kriechend und kletternd führte mich der neugewonnene Freund, entlang den verwinkelten Wegzweigungen zu einer Quelle. Nicht nur die heisse Luft trieb uns den Schweiss aus den Poren, denn ein- zweimal musste Herr Fritsche auch die aufkeimende Platzangst herunterschlucken. Alleine hätte er wohl nicht so schnell wieder herausgefunden. Froh wieder draussen zu sein bedankten wir uns beim zuvorkommenden Einheimischen uns eilten zu unserem Wagen zurück…
      Fortsetzung folgt!
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      Traveler

      Ephraim ich fühl mit dir! 😂🤦🏼‍♀️ Tönt trotzdem meeega spannend wa er do alles erlebed😍

      10/23/21Reply
      Traveler

      ouu mit dere höhli heti au müeh ka! i glaub mer hetsch mösse vil geld zahle dass i döt ine wär 🙈

      10/24/21Reply
       
    • Day46

      Al Kamil - Wadi bani Khalid

      February 20, 2020 in Oman ⋅ ⛅ 27 °C

      Baignade et paresse dans la matinée. Passage par Al Kamil pour visiter le Old Castle Museum. C'est un vrai bric à brac : objets typiques omanais (dagues, bijoux, mini-boucliers en peau de rhinocéros...) collection de vaisselle de grand-mère, vestiges technologiques du XXe siècle du style cassettes et lecteur Betamax, et bien d'autres objets bizarres encore. 

      Au Wadi Bani Khalid on fait les biques pour grimper la falaise, avant de se trouver une belle piscine d'eau fraîche dans un endroit tranquille. 

      On se décide pour faire la longue route jusqu'à Nizwa ce soir, car demain matin on veut aller au marché aux bestiaux. La Sunny et Khalid donnent tout ce qu'ils ont.
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      Traveler

      Splendide

      2/23/20Reply

      Philippe : Khalid, si j'osais, je dirais que tu es super sur la gauche de cette photo.

      2/24/20Reply

      Philippe : je vous trouve un peu trop prévoyant quand même, en matière de casseroles. N'oubliez pas que vous êtes en camping.

      2/24/20Reply
      5 more comments
       
    • Day34

      Zwei herrliche Strandtage

      October 26, 2019 in Oman ⋅ ⛅ 32 °C

      Es ist nicht viel los die letzten beiden Tage. Und genau das ist super!
      Unser Hotel in Sur ist der Knaller. Wir haben ein Apartmenthotel. Bedeutet, unser Zimmer ist eine komplette Wohnung. Mega bequemes Bett, kurzum: wir fühlen uns wohl.
      Also verlängern wir unseren für 2 Nächte geplanten Aufenthalt direkt mal und gönnen uns Strand, Entspannung, Lesen, Office-Vormittag und Recherche-Zeit für die weitere Reise.

      Wir hängen einen kompletten Mittag am Ras Al Hadd Beach im Schatten eines Fischerbootes ab und verbringen den zweiten Tag am Ras Al Jinz Beach, bekannt als Turtle Beach. Die seltenen grünen Meeresschildkröten sehen wir tagsüber zwar nicht, dafür ihre Gruben und die Schalen der Eier, aus denen jeden Morgen die Baby Schildkröten schlüpfen.

      Als Naturfilmer kommen wir, bzw. unsere GoPro, dafür anderen Strand- und Meeresbewohnern sehr nah... 🦀 (Siehe Video)

      In jedem Fall zwei entspannte Tage - ganz ohne Termine 😂
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      Traveler

      Ist dass ein Krebs ?

      10/28/19Reply
      Traveler

      Ja, das ist ein Krebs 🦀

      10/28/19Reply
      Traveler

      Mega....😍

      10/29/19Reply
       
    • Day3

      On the road

      November 6, 2019 in Oman ⋅ ☀️ 29 °C

      Gegen 9h ist es dann aber auch schon so warm, dass wir es nicht mehr aushalten. Da wir ja leider noch nicht einkaufen waren, haben wir auch nichts zum Frühstück. Wir klären noch ein paar organisatorische Dinge und telefonieren uns - Addis Diensttelefon sei Dank - gefühlt durch den halben Oman. Aber am Ende haben wir die Infos, die wir wollten, und wissen, dass sich unser geplanter Abstecher zum Ras-al Jinz Schildkrötenreservat lohnt. Vor einer Woche gab es nämlich in der Region einen verheerenden Zyklon und es war daher nicht sicher, ob die Schildkröten wohl schon wieder an den Strand kommen. Aber sie sind da und wir machen uns auf den Weg.
      Die Suche nach einem Supermarkt ist leider nicht erfolgreich und wir starten ohne Frühstück. Leider gibt es keine Verbindung Richtung Süden entlang der Küste, sodass wir ein gutes Stück zurück und dann ein weiteres gutes Stück über ein Schotterpiste. Wir sind etwas gespannt auf den Weg, aber es funktioniert problemlos. Die Landschaft ist extrem karg und felsig, wie eine Mondlandschaft. Tatsächlich sieht man trotzdem immer mal wieder Häuser und wir fragen uns, was die Leute dort wohl machen, denn Ackerbau und Viehzucht gibt das Terrain auf jeden Fall nicht her.
      Nach dem Schotterweg gelangen wir auf eine sehr gut ausgebaute Schnellstraße, auf der wir eine ganze Weile bleiben. Wer übrigens gedacht hat in Baden-Württemberg würden viele Blitzer stehen, der sollte mal in den Oman kommen. Ungelogen steht alle 3km (wir haben das überprüft) ein Blitzer auf der Schnellstraße. Und die Strafen sind wohl saftig.
      In Quryat wollten wir eigentlich einen Stopp machen und die Stadt anschauen, stürmen aber erstmal den ersten Supermarkt und machen Großeinkauf und anschließend Frühstück bzw Mittag, denn mittlerweile ist es kurz nach 13h. Aufgrund der vorangeschrittenen Zeit verzichten wir auf die Stadtbesichtigung, lassen auch das angepriesene Sinkhole links liegen und steuern direkt auf Sur zu. Es soll ein nettes Fischerdörfchen sein. Angekommen cruisen wir einmal um die Innenstadt, die auf der einen Seite von Meer und auf der anderen Seite von einer Lagune eingeschlossen ist. Es ist ganz hübsch, vor allem die vielen Dhaus, die in Wasser liegen. Dhaus sind die traditionellen, osmanischen Fischerboote aus Holz, die hier einmal hauptsächlich gebaut wurden. Mittlerweile ist diese Handwerkskunst eher am Aussterben und man versucht sie hier am Leben zu erhalten.
      Nach der Umrundung der Innenstadt machen wir uns auf den letzten Abschnitt der heutigen Strecke, Richtung Ras-al Jinz. Gegen 16h kommen wir dort an, insgesamt sind wir heute knapp 260km gefahren. Wir holen uns schon einmal zwei Tickets für die Turtle Tour am Abend und machen uns dann auf die Suche nach einem Stellplatz für die Nacht.
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    • Day3

      Ras-al Jinz Turtle Reserve

      November 6, 2019 in Oman ⋅ ☀️ 29 °C

      Wir befinden uns jetzt übrigens am östlichsten Punkt der arabischen Halbinsel.
      Dank den Tipps aus Carls Buch finden wir wieder einen wunderbaren Stellplatz, direkt oberhalb des Meeres. Unser Bumper wurde auch zum ersten Mal so richtig gefordert, um an diese Stelle zu kommen. Wir richten uns häuslich ein und beginnen mit dem Kochen. Heute soll es Gemüse mit Couscous geben. Wir sind wieder mal fasziniert, wie schnell es dunkel wird. Zum Glück hat Addi vorher noch mit Steinmännchen den Weg zu unserer „Einfahrt“ markiert, damit wir ihn heute Abend auch wiederfinden.
      Um kurz vor 20h machen wir uns auf den Weg zum Turtle Reserve. Dort angekommen fragen wir uns, wo die ganzen Menschen herkommen. Denn so viele Touristen haben wir seit dem Flughafen nicht mehr gesehen. Aus den Gesprächen der anderen schließen wir, dass es bis zu 7 Gruppen gibt, die alle die Schildkröten beobachten wollen. Wir sind in Gruppe 2 und froh, dass wir nachmittags schon im Center vorbeigefahren und uns Tickets geholt haben.
      Die Wartezeit bis es los geht überbrücken wir damit, das Oman Off-road Buch französischer Mitreisender noch einmal zu studieren, jenes, welches auch Carl von der Vermietung hatte.
      Kurz vor 21h geht es dann aber los. In einer Gruppe von ca. 15 Leuten stiefeln wir unter Leitung unseres osmanischen Guides an den Strand. Licht und Fotografieren mit Blitz ist strengstens verboten, da es die Schildkröten verschreckt und sie sonst wieder zurück ins Wasser gehen, ohne die Prozedur der Eierablage zu beenden. Insgesamt gibt es noch sieben verschiedene Arten von großen Wasserschildkröten, alle vom Aussterben bedroht. Hier kann man die Grünschildkröte beim Ablegen der Eier und später auch die Jungen beim Schlüpfen beobachten. Die Schildkröten merken sich den Strand, an dem sie selbst geschlüpft sind und kehren später immer wieder dort hin zurück, auch wenn sie dazwischen tausende Kilometer zurücklegen. Wie genau sie sich dabei orientieren und den Weg zurück finden, weiß man bis heute nicht.
      Am Strand angekommen, sehen wir direkt eine Schildkröte, die sich gerade aus dem Wasser robbt. Wir bleiben auf Abstand, da das Tier zu diesem Zeitpunkt sehr schreckhaft ist.
      Weiter hinten sehen wir eine Schildkröte, die gerade dabei ist, ihre Eier zu vergraben. Die Tiere graben dabei Löcher, die bis zu 50 cm tief sind. Dann legen sie Eier ab und vergraben sie anschließend wieder. Die Schildkröte ist gut einen Meter lang und sehr imposant. Sie muss immer wieder verschnaufen und sich vom anstrengenden Graben erholen. Wir beobachten noch eine zweite, die noch einen Schritt vorher ist und das Loch gräbt. Wieder ein Stück zurück hat eine Schildkröte die anstrengende Prozedur hinter sich gebracht und robbt erstaunlich schnell ins Wasser. Schließlich lassen wir uns abseits etwas nieder, denn die Guides haben noch eine weitere Schildkröte entdeckt, die kurz davor ist, ihre Eier abzulegen. Wir warten gute 10 min, dann ist es so weit. In kleinen Gruppen dürfen wir uns von hinten nähern und beobachten. Da die Tiere in diesem Stadium ihre Umwelt nicht wahrnehmen, kann der Guide mit weißem Licht leuchten. Die Schildkröte legt ca. 100 Eier in ca. 10-15min. Dies ist auch notwendig, denn nur aus einem von 20.000 Eiern überlebt am Ende eine Schildkröte. Die anderen Eier werden von Raubvögeln oder Füchsen gefressen, eine andere Schildkröte gräbt sie aus Versehen beim Vergraben der eigenen Eier aus, die geschlüpften Babies verlaufen sich auf dem Weg zum Wasser und natürlich hat nicht zuletzt auch der Mensch seinen Anteil daran.
      Wir hatten heute Abend wirklich Glück, dass wir alle verschiedenen Stadien der Eiablage beobachten konnten. Glücklich machen wir uns zurück auf den Weg zum Center.
      Den Weg zurück zu unserem Campingspot finden wir dank der Steinmänner auch problemlos und schlüpfen kurze Zeit später in unser Dachzelt.
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      Traveler

      Traumhaft!

      11/11/19Reply
      Traveler

      Ist schon erstaunlich, die Schildkröten brauchen kein Navi, um sich zurecht zu finden.

      11/11/19Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    Ash Sharqiyah South, Southeastern Governorate, المنطقة الشرقية

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