Palestine
Almog

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16 travelers at this place

  • Day13

    Qumran, Israel

    November 3, 2018 in Palestine ⋅ ☀️ 28 °C

    Khirbet Qumran, meist nur Qumran oder Kumran genannt, heißt eine antike, in Ruinen erhaltene Siedlung auf einer flachen Mergelterrasse im Westjordanland nahe dem Nordwestufer des Toten Meeres. Der Ort war seit etwa 800 v. Chr. zeitweise besiedelt. Die jüngste Siedlung wurde 68 n.Chr.
    Seit den Funden der Schriftrollen vom Toten Meer in elf Felshöhlen der näheren Umgebung (1947–1956) wurden die Ruinen von 1951 bis 1958 vollständig freigelegt.
    Bild 3: Tristramstare beim Trinken
    Bild 5,6: entlang am Toten Meer
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  • Day4

    Qumran

    January 19 in Palestine ⋅ ⛅ 18 °C

    Bäder für rituelle Waschungen

    Schriftrollen vom Toten Meer

    15.000 Fragmente von etwa 850 Schriftrollen aus dem antiken Judentum

    Die Schriftrollen vom Toten Meer (auch Qumranschriften) wurden zwischen 1947 und 1956 in elf Felshöhlen nahe der Ruinenstätte Khirbet Qumran im Westjordanland entdeckt. Sie umfassen rund 15.000 Fragmente von etwa 850 Rollen aus dem antiken Judentum, die von mindestens 500 verschiedenen Schreibern zwischen 250 v. Chr. und 40 n. Chr. beschriftet wurden. Darunter sind etwa 200 Texte des späteren Tanach, die bislang ältesten bekannten Bibelhandschriften. Später wurden noch weitere antike Schriftrollen in Höhlen nahe dem Westufer des Toten Meeres gefunden.

    Die RollenBearbeiten



    Fragment einer Schriftrolle in der Ausstellung des Archäologischen Museums, Amman



    Schriftrolle mit einem hebräischen Kommentar zu Habakuk (Rolle 1QpHab, im Bild die Spalten 7 und 6).

    Material und ZustandBearbeiten

    Die meisten Rollen bestehen aus Ziegen- oder Schafshaut, die zu dünnem Pergament bearbeitet wurde; auch Papyrus kommt als Schreibmaterial vor. Eine Rolle ist aus Kupferblech.
    Nur einige der in Tonkrügen gelagerten Rollen aus den Höhlen 1 und 11 waren relativ gut erhalten. Darunter sind die 7,3 Meter lange, nahezu unbeschädigte Große Jesajarolle, die neun Meter lange Tempelrolle, Teile der Psalmen, Teile des Buches Daniel und ein Kommentar zu Habakuk. Die meisten übrigen Rollen lagen ungeschützt auf dem Boden, sind stark zerstört und oft in nur daumennagelgroßen Fragmenten erhalten. Vor allem die Fragmente aus Höhle 7 umfassen oft nur wenige Buchstaben und Buchstabenreste.

    SprachenBearbeiten

    Die weitaus meisten gefundenen Texte sind auf Hebräisch verfasst. Dabei spiegelt die Orthographie verschiedene Sprachstufen wider, von denen man eine besonders typische als Qumran-Hebräisch einordnet. Zwölf Rollen und die Gottesnamen in anderssprachigen Rollen sind in alt- bzw. paläohebräischer Schrift geschrieben. Etwa 70 Rollen sind in Aramäisch verfasst. Sie haben meist profanere, nichtbiblische Inhalte und sind älter als die hebräischen Texte. Mindestens 19 Rollen sind in Griechisch notiert, darunter alle aus Höhle 7.
    Die Bevorzugung des Hebräischen in bibelnahen Texten geschah zu einer Zeit, als es längst keine Umgangssprache mehr war. Klaus Berger folgert daraus zwar keine einheitliche Trägergruppe der Texte, sieht darin aber den „Ausdruck eines Reformprogramms nationaler und politischer, religiöser und kultureller Rückbesinnung auf die hebräische Identität Israels“.[1]

    DatierungBearbeiten

    Während die Kupferrolle etwas später, ca. 70 n. Chr. produziert worden sein soll[2], entstanden die auf organischem Material verfassten Schriften bereits vor der Zerstörung der nahen Siedlung 68 n. Chr.:

    Alle Tonkrüge und Tonscherben aus den Höhlen waren gleichartig und stammten aus hellenistischer und römischer Zeit.

    Leder-, Papyrus- und Stoffreste aus den Höhlen ließen sich mit der C14-Methode in den Zeitraum 250 v. Chr. bis 70 n. Chr. datieren. Die meisten davon stammen aus 100 v. Chr. bis 30 n. Chr., ein kleinerer Teil entstand zwischen 200 und 100 v. Chr., einige wenige noch früher.

    Chemische Analysen von Giuseppe Pappalardo ergaben, dass das Pergament der Rollen mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Region hergestellt wurde, wo es später gefunden wurde.[3]

    Vergleiche von Schriftstilen, Abkürzungen, Ausdrücken mit den Methoden der Paläographie und historischen Bezügen in den Texten selbst erlaubten, viele Fragmente relativ sicher in diese Zeitspanne einzuordnen.

    Die übrigen Textfunde aus Murabba'at, Nahal Hever und Masada konnten sicher in die Zeit des Bar-Kochba-Aufstands (132–135 n. Chr.) datiert werden. Vergleiche dieser Texte mit denen von Qumran ergaben zweifelsfrei das höhere Alter der letzteren.[4]
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  • Day5

    Qumran Caves - Dead Sea Scrolls

    May 11, 2019 in Palestine ⋅ ☀️ 86 °F

    Qumran is located near the northwestern shore of the Dead Sea and was the site of a small settlement that existed during the time of Jesus. The Dead Sea Scrolls were discovered near Qumran in 1947 by young Bedouin shepherds. Scholars believe Qumran was inhabited by a Jewish sect called the Essenes. Ruins of the sect’s communal site remain, including a watchtower, a dining hall, cisterns, and cemeteries. Most likely the Essenes, hearing the approach of Roman armies in 68 AD, laced their scrolls in pottery jars and hid them in the nearby caves, intending to return for them later. The Essenes are believed to have joined the rebels at Masada. They remained at Masada until their deaths in 73 AD.
    Fragments of about 850 scrolls were eventually found in 11 hard-to-reach caves in the cliffs around the Qumran area. The ancient manuscripts were in various states of completeness. Only a handful of the scrolls were intact, the largest more than 26 feet long! Most were written in Hebrew, some in Aramaic and a few in Greek. Most were on parchment, with a few on papyrus. They had been preserved by the hot, dry desert climate. The scrolls include at least fragments of every book of the Old Testament except the book of Esther. As the oldest existing copies of the Old Testament, they confirm the accuracy of later manuscripts. The other scrolls that were found gave new insight into the Jewish society in which Christianity began.
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Almog

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