Peru
Aguas Calientes

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Travelers at this place
  • Day27

    Inka trail dag 3

    July 31 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Dag 3 startede også tidligt om morgenen selvom vi ikke skulle gå langt, dette fordi der kom mange myg når solen stod op. Vi startede dagen med en præsentation af vores porters, som var de lokale der lavede mad og bar vores telte. På dag 3 passerede vi det sidste bjergpas, Puyupatamarca, 3600 meter. Derefter gik turen nedad til turens sidste camp Wiñay Wayna i 2600 meters højde 🏔️ Undervejs gik turen gennem grotter og vi blev præsenteret for diverse flora og fauna i terrænet 🌷 Vi gik ca 4-5 timer i alt på dag 3. Efter frokost var der en kort tur til en ruin tæt på campen.Read more

    Helle Nørlund

    Mega flot natur

    Rene Nørlund

    Mega flotte billeder

     
  • Day24

    Machu Picchu (1/2)

    December 13, 2021 in Peru ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute ist es endlich soweit, der Machu Picchu, ein mystischer Ort. Normalerweise kommen hier pro Tag (vor Corona) 8.500-10.000 Menschen hin, um dieses Weltwunder zu bestaunen. In der Corona Zeit sind es nur 1.500 - 2.000 Touristen, so dass wir das Privileg hatten, den Machu Picchu ganz in Ruhe und ohne Gedränge erleben zu dürfen. Zudem ist heute seit zehn Tagen das beste Wetter, wir haben strahlenden Sonnenschein, nur die Bergspitzen hüllen sich in leichte Wolken. Wir sind gestern schon von Cusco aus hierher angereist. Zunächst mit dem Bus 2 Stunden, dann mit dem Machu Picchu Train weitere 2 Stunden bis nach Aqua Calientes, das ist das Dorf am Fuße des Machu Picchu. Von hier aus sind wir heute morgen mit einem Bus circa 30 Minuten einen atemberaubenden Serpentinenweg hoch gefahren und haben dort unser Abenteuer gestartet. Normalerweise muss man sich allein für den Bus 2-3 Stunden anstellen, wir sind einfach entspannt durchmarschiert. Reisen in Corona- Zeiten 👍😊.
    Begleitet wurden wir von unserem Guide Hamilton, der unser Dreiergruppe sehr fachkundig und motiviert die Geschichte des Machu Picchu und der Inkas näher gebracht hat. Es war ein beeindruckendes Erlebnis, dass ich so gar nicht erwartet hätte, und dass man schwer beschreiben kann. Die Mystik des Ortes kann man förmlich spüren. Also bitte liebe Freunde und Familie: das muss ganz nach oben auf Eure persönlichen Bucket List.

    Zum Machu Picchu:
    Auf einem 2.300 Meter hohem Andensattel liegt zwischen bewaldeten Bergspitzen eine der berühmtesten Touristenattraktionen der Welt: Machu Picchu - eines der sieben neuen Weltwunder 😳. Die Ruinenstadt der Inka besticht durch ihre Größe und Mystik. Reisende aus aller Welt zieht es in das abgelegene Urubambatal im Südosten Perus – wie wir, möchten sie alle dieses einzigartige Relikt des stolzen Andenvolks erkunden.
    Machu Picchu gilt als eine der letzten Wirkungsstätten der Inka. Geschützt von zackigen Felswänden, zu deren Füßen der ungezähmte Fluss Urubamba durch das dichte Dschungeldickicht rauscht, liegt die Siedlung auf einem abgelegenen Hochplateau in 2430 Metern Höhe. Ohne Metallwerkzeuge, Wagen und Mörtel errichtete das stolze Andenvolk Mitte des 15. Jahrhunderts ein Areal aus über 200 Häusern, die aus aufeinandergeschichteten, exakt in Form gebrachten Steinen bestehen. Doch wofür nahmen sie diese Mühen auf sich? Sollte hier eine Pilgerstätte, eine königliche Sommerresidenz oder ein Verwaltungssitz entstehen? Alles wäre denkbar, nichts endgültig prüfbar.
    Es gibt keine überlieferten Schriften, denn die Inka lebten ohne. Noch nicht einmal der ursprüngliche Name der Siedlung ist bekannt, die inzwischen schlicht nach dem Berg benannt ist, auf dessen Rücken sie thront. Bis Hiram Bingham sie 1911 für die westliche Welt entdeckte, hatte sie unter knorrigen Lianen und moosigen Schichten gelegen, denn selbst die Spanier hatten Machu Picchu auf ihren Plünderungszügen durch die unwegsame Bergwelt Perus nicht gefunden. Und hinterließen so die einzigartige Chance, zwischen intakten Bewässerungsanlagen, Wohnhäusern und Tempeln die großen und kleinen Geheimnisse des Inka-Imperiums zu ergründen.
    Medienwirksam inszenierte Hiram Bingham seine Reise nach Peru in „National Geographic“. Auf über 20 Seiten schilderte er im Jahr 1913 in Text und Bild, was er in den Tiefen des peruanischen Dschungels, etliche Tagesmärsche von der einstigen Inka-Hauptstadt Cusco entfernt gefunden hatte: Machu Picchu - eine der wichtigsten Entdeckungen unserer Zeit. Nahezu 60 Prozent des gesamten Areals sind bis heute im Originalzustand. Seit 1983 zählt die Inkastadt zum UNESCO-Welterbe und seit 2007 zu den neuen sieben Weltwundern. Ein Komplex aus 216 in sich verschachtelten Gebäuden, über 3000 steilen Treppen, steinernen Fluchten und Pfaden formt die Machu Picchu. Archäologen unterteilen die Heilige Stadt in vier Sektionen: Wohnräume, Werkstätten, landwirtschaftliche Nutzflächen und spirituelle Orte. Der große begrünte Hauptplatz bildet das Zentrum von Machu Picchu.
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    Anton Schultz

    Wow, verständlich dass das ein Weltwunder ist 😍😍😍

    12/13/21Reply
    Theresa Schultz

    Da ist es- das wohl bekannteste Merkmal von Peru, tolle und wirklich beeindruckende Bilder 👍

    12/13/21Reply
    Eckhard Schultz

    Die Stimmung kommt nur teilweise auf den Bildern rüber. Das ist ECHT beeindruckend 😳😳😳.

    12/13/21Reply
    2 more comments
     
  • Day24

    Machu Picchu - Abenteuerkomponente

    December 13, 2021 in Peru ⋅ ☁️ 16 °C

    Da war noch etwas: die Abenteuerkomponente fehlte noch bisher: Gerade wollten wir in den Machu Picchu Train zurück nach Cusco steigen, da standen wir am Bahnhof vor verschlossenen Türen. Ein unerwarteter Streik von Landarbeitern, die die Gleise blockieren, führt dazu, dass hier Stillstand der Rechtspflege ist. Eine Alternative hier rauszukommen, gibt es nicht😫. Informationen sind schwer zu bekommen, aber mit meinem perfektem Spanisch versuche ich mein Bestes 😂😂😂. Der Streik wird nach jetzigem Kenntnisstand (21:30 Uhr Ortszeit) mindestens noch bis morgen um 17:00 Uhr dauern, wahrscheinlich aber bis Mittwoch, so dass wir hier noch ein bis zwei Nächte in Aqua Calientes festsitzen werden. Die Stimmung war am Bahnhof ziemlich aufgeheizt, da die Passagiere Stunde um Stunde vertröstet wurden und dann nach 7 Stunden warten weggeschickt wurden.
    Sollte der Streik länger dauern, wurde uns gesagt dass in der Regel die Touristen mit einem Helikopter ausgeflogen werden. Wollen wir mal nicht hoffen, dass es ganz so schlimm wird, auf jeden Fall lassen wir uns diesen tollen Tag dadurch nicht vermiesen.
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    Stephanie Schultz

    Stimmt, Bisher liest sich das alles auch sehr wie eine Neckermann-all-inclusive-Reise… 🥴🤣

    12/13/21Reply
    Eckhard Schultz

    Ja, iss klar …..

    12/13/21Reply
    Stephanie Schultz

    😘

    12/13/21Reply
    3 more comments
     
  • Day131

    Merveille du monde - Salkantay J5

    June 4 in Peru ⋅ ☁️ 18 °C

    Aujourd'hui est un grand jour, nos billets d'entrée pour le Machu sont pour midi alors nous avons un peu de temps au réveil. Parfait pour prendre le petit dej très tranquillement, ranger nos affaires, faire quelques courses pour le déjeuner et saliver devant des pains au chocolat excessivement chers. Nous commençons l'ascension des 1900 marches (selon les pingouins de Caro) vers 10h40, nos corps tout courbaturés des 4 jours de trek souffrent, mais nous profitons quand même d'une vue incroyable sur la vallée et les immenses montagnes. Nous arrivons en haut, avec pile le temps de pique niquer avant d'entrer sur le site (où il est interdit de manger) et nous recroisons Samuel et Victor (encore eux!) qui viennent de visiter le Machu et sont ravis de ce qu'ils ont vu. Ça nous rassure car nous avons croisés les français du trek en larmes car ils n'ont pu voir que des nuages... C'est la dure loi du Machu et sa météo capricieuse, mais on est bien désolé pour eux.
    Midi pile ou presque nous entrons sur le site, et trouvons le chemin qui mène à la fameuse vue carte postale du Machu. Il fait grand soleil, il n'y a pas trop de monde, tout le site est dégagé, même la montagne wayna Picchu, et c'est vraiment magnifique. Que demander de plus?! (Un arc en ciel pour Juju mais ça s'est un peu retourné contre nous ce souhait). On s'arrête presque une heure à cet endroit à admirer le lieu, des étoiles plein les yeux et quand même émues d'etre là. On se rend compte de la chance qu'on a de faire ce voyage et vivre toutes ces choses si uniques. Comme nous n'avons pas pris de guide, Juliette nous cultive en lisant des explications récupérées dans un livre sur le Machu Picchu (après discussion avec les garçons, on en sait presque autant qu'eux, même pas besoin de guide).
    On continue ensuite la visite, on déambule dans le quartier agricole d'où l'on a une vue sur tout le reste du site, puis nous descendons dans le quartier résidentiel, après être passées par la seule porte de la citée. Pour compléter les informations trouvées dans le livre de Juliette et sur internet, on laisse trainer nos oreilles à droite à gauche pour comprendre ce que raconte les nombreux guides en anglais et espagnol. Il y a une centaine d'habitation et de nombreux temples: le temple du soleil qui leur servait de calendrier grâce aux rayons du soleil, le temple du condor qui indiquait le nord et d'autres temples qui n'ont pas eu le temps d'être finis avant que la citée soir abandonnée lors de l'invasion des colons. La citée accueille aussi différents types de logements, pour les ouvriers, pour l'Inca et sa cour, mais aussi des écuries, des bâtiments administratifs, une carrière et même un petit centre de recherche agricole comme celui de Moray. Les plateformes que l'on voit ont deux fonctions, celles de la partie agricole servaient à cultiver la coca, le mais et les patates, les autres sont des renforts pour consolider la montagne et les constructions et c'est aussi grâce à eux que le site est si bien conservé aujourd'hui.

    Alors qu'on se promène entre les ruines, la météo nous rappelle à l'ordre et il se met à pleuvoir des cordes ( sans même qu'il y est d'arc en ciel). Nous nous dirigeons vers la sortie, en profitant de cette pluie torrentielle pour admirer le système d'évacuation des eaux mis au point par les incas, qui permet à la citée de ne pas être noyée et détruite, on valide, ça fonctionne bien.

    Commence alors notre sprint de l'aprem, nous avons 3 heures pour redescendre toutes les marches, retourner à l'hôtel, récupérer nos sacs et reparcourir les 10 km le long des rails pour arriver à temps pour attraper le dernier collectivo pour Cusco, le tout sous une pluie torrentielle sinon c'est pas drôle. La descente des marches nous ramène à la journée d'hier, nous passons pas loin de nombreuses chutes. Commence ensuite la marche le long des rails, celle ci était déjà un peu longue à l'aller, alors imaginez vous le retour sous la pluie en étant pressées... on a connu plus agréable. Pour le trajet on ne réfléchit pas, trempées jusqu'à l'os on évite même plus des énormes flaques d'eau et marchons en plein de dans comme si nous avions des bottes, foutues pour foutues, autant gagner du temps! Après avoir battue notre record de lenteur ces derniers jours, aujourd'hui c'est un record de vitesse puisque nous parcourons plus de 10km en 1h40, et arrivons pile à 18h pour retrouver Samuel et Victor ainsi que le dernier collectivo ( a qui ils ont demandé de nous attendre, merci les copains), ouf on ne s'est pas dépêché pour rien!
    Ce sprint marque la fin de ce trek éprouvant pour nos petits corps, on aura pas eu le plus de chance pour la météo ces 4 jours, mais on s'est quand même régalé à randonner toutes les trois, on a bien rigoler, bien profiter de la nature et d'être seules au monde et surtout on a eu un temps incroyable pour voir le Machu et on est bien consciente de notre chance!

    Le retour en collectivo s'annonce sportif, le premier chauffeur nous fait quelques frayeurs alors on est bien content lorsqu'ils nous déposent à une ville ou nous changeons de minibus (en plus d'avoir le temps d'aller acheter à dîner). On pensait que le deuxième chauffeur serait mieux, mais en fait pas du tout, nous l'entendons bailler hyper fort et conduire bizarrement toujours le long d'un énorme ravin. Plus personnes de dort dans 'z voiture, on est quand même bien inquiets et stressés. Comme on tient à nos vies on décide de faire un maximum de bruit, de chanter, parler, taper des mains pour le maintenir éveiller, et nous lui proposons même de faire une pause. 1h30 nous voilà enfin à Cusco, bien content d'avoir pu un peu dormir une fois que le chauffeur a fait une pause café. On va prendre quelque jours de repos pour nous remettre de toutes ces aventures.
    Read more

    Eric Dejoie

    Alors magique où pas? Dommage que vous n'ayez pas pu monter au Huayna Picchu mais vous avez eu de la chance avec le temps !

    6/5/22Reply
    Gaelle Bochet

    Oui vraiment magique! Il y avait plus de place pour Huayna, mais pas grave on a quand même adoré et eu beaucoup de chance 🤩

    6/6/22Reply
    Eric Dejoie

    Belle photo !

    6/5/22Reply
    3 more comments
     
  • Day28

    Inka trail dag 4 og Machu Picchu

    August 1 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    Dag 4 stod vi op kl 03:30, for at stille os i kø til at komme ind i dalen hvor Machu Picchu ligger. Først kl 5 åbnede de så vi kunne komme ind. Derefter var der 2 timers hike til solporten som var det første sted hvor man kunne se Machu Picchu fra, desværre var der mange skyer og vi fik kun et kort glimt at ruinerne. Derefter gik turen 1 times tid videre ned til selve ruinerne (ca 2400 meters højde), hvor vi fik en rundvisning rundt i dem. Så kørte busserne os til byen nedenfor hvor vi fik frokost og badede i nogle varme bade. Bagefter gik turen med tog og bus tilbage til Cusco.Read more

    Rene Nørlund

    Unikt og imponerende flot

    Stig Skovgaard Hansen

    Det er flottere end jeg havde regnet med.Fantastiske billeder.

    Rie Jessen

    Super flotte billeder… et fantastisk sted …. og man skal da være i god form 😊

     
  • Day180

    Jungle Trek zum Machu Picchu

    March 22 in Peru ⋅ ☁️ 16 °C

    Um 6 Uhr morgens ging es los. Unser Guide Guido und der Fahrer Percy holten uns mit einem Bus am Hostel ab. Die Tour war quasi eine Privattour, weil außer uns vier niemand sonst dabei war. Sehr entspannt also! 😊
    Nachdem wir irgendwo in der Stadt noch Mountainbikes und das zugehörige Equipment aufgeladen hatten, führte uns der erste Teil der Busfahrt nach Ollantaytambo im Heiligen Tal für einen kurzen Frühstücksstop. In weiser Voraussicht hatten wir uns am Vorabend zwar schon Sandwiches in einem Restaurant besorgt, aber ein Kaffee und ein Muña-Tee war durch das frühe Aufstehen bitter nötig haha 😅 Danach ging es eine weitere Stunde über eine fast Übelkeit erregende Serpentinenroute steil hoch in die Berge. Kurz hinter dem Pass begann dann das erste Abenteuer - Mountainbike fahren.

    In kompletter Downhill-Montur ging es 3 Stunden bergab. Gefahren sind wir (leider) die Autostraße runter Richtung Bergregenwald. Von über 4.000m ging es runter bis auf 1.200m. In vielen schnellen Abfahrten, durch enge Kurven und wilden Flüssen, die über die Straße flossen, sind wir bergab gedüst. Dabei gab es immer ein tolles Bergpanorama mehr oder weniger hinter den Vormittagswolken verborgen.
    Unten angekommen, sind wir wieder in den Van gestiegen und in unsere Unterkunft für die Nacht gefahren. Dieses nette kleine Hotel bei Santa Maria liegt mitten im Dschungel an einem Fluss und war super gemütlich. Nach einem leckeren Mittagessen bestehend aus Quinoasuppe, Omelette und Gemüse haben wir keine Zeit verloren und sind direkt zur zweiten Aktivität aufgebrochen - Wildwasser Rafting.

    Der Fluss Urubamba war durch den vielen Regen der letzten Wochen noch reißender als sonst. Das schmutzig braune Wasser und die mächtigen Stromschnellen haben uns erst mal ganz schön Respekt eingeflößt. Nach den Erfahrungen vom Rafting in Baños und Mendoza wussten wir zwar schon, was auf uns zukommt, aber dieser Fluss war nochmal eine ganz andere Hausnummer. Klitschnass und angestrengt aber mega happy sind wir am Ende wieder aus dem Fluss gestiegen und zum Hotel zurückgefahren. Dort rief nach dem Abendessen relativ bald das Bett, denn am nächsten Tag ging unser Weg ziemlich früh wieder weiter.

    Tag 2 stand ganz im Zeichen des Wanderns. 18 Km Gesamtstrecke lag vor uns. Um halb sieben gab es Frühstück und eine halbe Stunde später sind wir in strömendem Regen aufgebrochen. Erst mal ging es recht steil den Berg hoch. Beim Passieren eines Felds kamen plötzlich drei recht kleine Hunde bellend hinter uns her gerannt. Nichts ahnend sind wir natürlich einfach weitergelaufen. Der eine Hund hat dann aber Jan, der hinten lief, unvermittelt und ohne Vorwarnung ins Bein gebissen. Zum Glück nicht tief, die Hose war dazwischen und er hat direkt wieder losgelassen. Gott seit Dank blieb nur eine kleine Wunde zurück, trotzdem eine besch*** Situation. Da hat sich die Tollwutimpfung, die wir uns vor der Reise abgeholt haben, noch gelohnt 😅

    Danach ging es ohne weiteren Zwischenfall knapp 500m bergauf bis zu einer kleinen privaten Kaffeerösterei, wo es eine Röstdemonstration gab. Der weitere Wanderabschnitt war ein Teil des klassischen Incatrails. Guido erklärte uns unterwegs allerlei Pflanzen und ihre Heilwirkung. Pfade der Inca gibt es eigentlich in den ganzen Anden, aber diesem handelt es sich um die typischen Wanderstrecke, die direkt beim Machu Picchu am Sonnentor endet. Unser Guide hat mit uns am höchsten Punkt des Pfades, mit einem malerischen Ausblick auf die umliegenden Andengipfel und das Urubambatal, ein Ritual durchgeführt, um die Berge ringsum um ihren Schutz zu bitten. Dieses Ritual bestand aus drei Coca-Blättern, die wir nacheinander in alle Himmelsrichtungen gehalten und dabei dreimal hineingepustet haben. Bei jedem Pusten haben wir uns still etwas gewünscht. Danach haben wir diese Coca-Blätter in eine kleine Höhle als Opfergaben gelegt. Dieses Ritual ist Zeichen des Respekts vor den Bergen, die die Inka und Einwohner der Region bis heute als heilig verehren. War eine tolle Erfahrung für uns!

    Fürs Mittagessen ging es wieder bergab bis unten zum Fluss. Dabei sind uns die ganze Zeit zwei süße kleine Welpen hinterhergelaufen. Nach der letzten Hundeerfahrung eine nette Abwechslung 😅 Eigentlich sollte es dann nach dem Essen noch knappe drei Stunden weiter mit Wandern gehen. Aber da mittlerweile wieder Dauerregen eingesetzt hatte, Teile des Weges überschwemmt waren und wir auch recht spät dran waren, haben wir uns entschieden, für ein paar Soles ein Taxi zu nehmen. Zum Abschluss des Tages haben wir ein Naturbad mit heißen Quellen besucht, wo wir unsere müden Knochen und Muskeln entspannen konnten. Ein Träumchen! Übernachtet haben wir dann in Santa Teresa.

    Tag 3 ging zum Glück mal ein bisschen später los. Erste Tagesaktivität war Zipplining über eine Schlucht. Mit fast einem Kilometer gehört die letzte Line zu den längsten in Südamerika.
    Danach kamen wir bereits auf die Zielgerade Richtung Machu Picchu. An den Bahngleisen und dem Urubamba-Fluss entlang sind wir knappe 12 Kilometer nach Aguas Calientes gewandert. Dieser Ort liegt am Fuß des Berges mit der berühmten Incastätte und ist komplett vom Tourismus gezeichnet. Hotels, Restaurants und Souvenirshops reihen sich hier aneinander wie Perlen auf einer Kette. Vor dem Abendessen haben sich Nina und Sarah noch eine traditionelle Incamassage gegönnt.

    Tag 4 war dann der große Tag und krönende Abschluss. Mit dem Bus sind wir den Berg zum Eingang von Machu Picchu hochgefahren. Oben angekommen, warteten bereits viele Menschen an der Ticketkontrolle. Zum Glück ging es dort aber trotzdem schnell. Zu Fuß ging es noch ein gutes Stück weiter nach oben, um den berühmten Blick auf die archäologische Stätte zu bekommen. Da es am Anfang noch ziemlich wolkig war, gab es zunächst eine ausführliche historische Erläuterung von Guido. Bei jeder Auflockerung der Wolken sind wir aber aufgesprungen, um ein Foto nach dem anderen zu schießen 😂 Es ist wirklich ein grandioses Gefühl unter den sich lichtenden Wolken dieses Weltwunder mit eigenen Augen zu sehen😍
    Schließlich folgte dann die Tour durch die Stadt selbst.

    Machu Picchu (bzw. eine ganz aktuelle Meldung des Spiegel besagt eher, dass die Stätte bei den Inca selbst Huayna Picchu hieß) wurde wohl als Ort errichtet, wo vor Allem Kinder und Frauen des Incaherrschers sicher leben und aufwachsen konnten. Ebenfalls gibt es hier verschiedene Tempel und Gebäude der Astronomie. Aus nicht genau bekannten Gründen wurde die Stätte im 16. Jahrhundert verlassen und erst Anfang des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt. Die spanischen Eroberer wussten jedenfalls nie etwas von Machu Picchu. Das ist ein Glück, denn diese hätten heute Ruinen sicher nicht intakt gelassen, sondern eher eine Kirche aus den Steinen errichtet.

    Im dann doch noch einsetzenden Regen ging es nach dem Besuch wieder den Berg runter. Wir waren zwar kaputt aber dennoch überglücklich so tolles Wetter für den Machu Picchu gehabt zu haben 😊

    Nach einem Mittagessen sind wir dann mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo gefahren. Bei der Verspätung von fast einer Stunde und einem ziemlich langsam fahrenden Rumpelzug haben wir uns aber fast die Deutsche Bahn hierher gewünscht 😂 Die letzte Etappe vom Bahnhof zurück nach Cusco haben wir dann mit dem Bus zurückgelegt. Zurück im Hostel waren wir dann ziemlich müde. Viel Schlaf stand uns aber nicht bevor, weil wir am nächsten Morgen direkt wieder Richtung Titicacasee aufgebrochen sind 😄.
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    Sigrid Walcher

    wow wie wow

    3/26/22Reply
    Sigrid Walcher

    😳😊

    3/26/22Reply
    Sigrid Walcher

    was für ein Abenteuer!!! sooo viele Fortbewegungsmittel mit Kick! und dann dieser Blick auf Machu Picchu! Gänsehautfeeling auch beim Betrachten der Fotos!

    3/26/22Reply
    Jan Weihpratizky

    😊😊

    3/26/22Reply
    3 more comments
     
  • Day40

    Machu Picchu

    May 6 in Peru ⋅ ⛅ 20 °C

    Finally!!! Machu Picchu, das Highlight jeder Südamerika Reise 😍🙌

    Man kann den Machu Picchu über den Inka-Trail, eine 4-Tages-Wanderung für ca 700€ und etliche Kilometer, erreichen oder ganz einfach mit dem Bus zum Eingang fahren🙌😎 Wir nahmen die letztere Variante 🚍🙆👏
    Oben angekommen, standen wir mitten in den Wolken und sahen nur die nähere Umgebung. Unser Guide machte einen super Job und erklärte uns alles über das Leben der Inkas und das Erschaffen der Stadt Machu Picchu vor ca 500 Jahren. Währenddessen blickte die Sonne und auch der blaue Himmel immer wieder durch, sodass wir einige Schnappschüsse machen konnten.
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  • Day81

    Machu Picchu

    June 11 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Auch heute geht's es wieder in der früh los. Wir laufen die 400 hm rauf bis zu Machu Picchu. Der Nebel liegt noch in den Bergen und es herrscht eine mystische Stimmung. Auch in Machu Picchu selbst ist es noch schön neblig, aber dafür wenig Leute. Wir sind mittlerweile wieder auf 2430 m.ü.M. Erbaut im 15 Jahrhundert von den Inkas eine der best erhaltenen Ruinenstätten der Welt. Es gibt einen landwirtschaftlichen Bereich und einen für die Bewohner. Bis zu 1000 Leute sollen hier einst gelebt haben. Danach geht's auf den Berg Waynapicchu, nochmal 300 hm hoch. Der Ausblick ist super auf Machu Picchu und die umliegenden Berge. Die Wanderung hoch aber nochmal sehr steil und anstrengend. In Machu Picchu besuchen wir noch den Templo del Condor.Read more

    Mannixx

    Tolle Aufnahmen. Z.t. sehr mystisch. Ist schon faszinierende Kultur.

    6/12/22Reply
    Renate Freisler

    Tolle faszinierende Bilder 🤩👍🥾Da kann Ingos Fahrt über die Siemens Brücke nicht mithalten.😂

    6/13/22Reply
     
  • Day70

    Machu Picchu & diese Sache mit dem Karma

    April 17 in Peru ⋅ ☁️ 18 °C

    Am Sonntag packen wir unsere Sachen zusammen und machen uns auf den Weg in Richtung Agues Calientes, oder auch Machu Picchu Stadt.
    Die Strecke führt uns mal wieder durch tolle Landschaften und durch das Urubamba - Tal, bis wir die letzten 30 km auf einer Schotter- und Buckelpiste vor uns hin schleichen. Auch hier zeigen uns die Peruaner mal wieder, dass sie es vorziehen, sich lieber bei 5 cm Spielraum an anderen Autos vorbeizuquetschen, anstatt einmal 30 Sekunden zu warten. Die Buckelpiste ist mal mehr, mal weniger schlimm, führt aber irgendwann dazu, dass die vom
    Vortag eh schon leicht herunterhängende Plastickabdeckung vorne unter dem Auto komplett verbogen ist, nur noch an einer Schraube hängt und ansonsten auf dem Boden schleift. Da wir ja schon Erfahrung haben, wird auch dieses Teil kurzerhand abmontiert 😅.
    Nach ca. 5,5h Fahrt kommen wir dann am Wasserkraftwerk (Hidroelectrica) und parken hier den Wagen. Weiter kommt man mit dem Auto nicht, die letzten 10 km werden wir immer an den Bahngleisen entlang bis nach Agues Calientes laufen. Die Strecke geht nur leicht bergauf, ist aber nach einer Weile auch wegen der großen Steine im Gleisbett ziemlich anstrengend zu gehen. Züge kommen hier nur selten und wenn, dann sehr langsam und sich früh durch das Horn ankündigend, vorbei. Die Strecke ist schön und führt immer am wilden Fluss Urubamba entlang, einen ersten Blick auf die Inkastadt Machu Picchu können wir auch schon erhaschen, bis wir kurz nach Einbruch der Dunkelheit es dann geschafft haben 🥳🥳. Angekommen in Agues Calientes sind wir erst einmal etwas erschrocken. Kein kleines Dorf mit den üblichen, kleinen Behausungen erwartet uns, sondern teilweise riesige Hotelbunker, tausende Lichter, Restaurants und natürlich Souvenierläden. Das hätten wir uns aber natürlich auch denken können, immerhin gehört die Ruinenstadt Machu Picchu zu einem der neuen sieben Weltwunder.
    Wir finden unser Hotel, das unser Zimmer scheinbar bereits an andere Gäste vermietet hat (es ist immerhin schon 19 Uhr 😂) und uns daher in einem benachbarten Hotel unterbringt, das aber völlig ok ist.
    Nach einer lauwarmen Dusche überwinden wir die Müdigkeit und gehen noch in ein tolles Restaurant im Ort. Als Vorspeise gibt es eine typisch peruanische Suppe für Manu und mit Mozarella gefüllte Aubergine, serviert mit Tomatensauce, Balsamico-Essig-Sauce und Parmesan für mich. Als Hauptspeise probiert Manu eines der süßen Alpakas 🥹, d.h. gegrilltes Alpakafilet mit Champignonsauce auf Süßkartoffel- und Karottenpüree, während ich die Steinpilz-Gnocchi mit Pecorino-Käse-Sauce und weißen Trüffelöltropfen teste. Das Essen ist hervorragend, Alpaka schmeckt übrigens ziemlich lecker, ist am ehesten mit Rind zu vergleichen und steht häufig auf der peruanischen Speisekarte. Da wir in Cusco die vielen guten Restaurants leider auslassen mussten, freuen wir uns umso mehr, das hier ein wenig nachholen zu können.
    Papp satt und zwei Aperol Spritz später gehen wir zurück ins Hotel und gehen schlafen.

    Am nächsten Morgen können wir entspannt in den Tag starten, unser Ticket zum Machu Picchu erlaubt den Eintritt erst um 11 Uhr. Man kann zwar zu Fuß über einige Treppen hoch zur Inkastadt wandern, wir entscheiden aber, uns zwei Bus-Tickets für die 15minütige Fahrt nach oben (und zurück) zu gönnen. Schließlich müssen wir am nächsten Tag auch wieder die 11 Km zum Auto zurück laufen.
    Der Besuch des Machu Picchu ist an sich eine echt teure Angelegenheit. Fährt man, wie die Meisten, mit dem Zug aus Cusco bis nach Agues Calientes, zahlt
    man je nach Ticket zwischen 80 € und 180 € one way pro Person. Das Bustickets hoch zum Machu Picchu und zurück für uns beide kostet insgesamt knapp 50 €, und der Eintritt nochmal 80 € für uns beide 🤯. Aber so ist das eben mit Touristenattraktionen.

    Pünktlich um elf öffnen sich dann für uns die Tore zu diesem einen der sieben neuen Weltwunder 🥳. Es war kein einfacher Weg hierher, viele Autostunden und Höhenmeter, kalte Hotelzimmer und zahlreiche Pollos waren nötig, aber nun stehen wir hier im Sonnenschein. Ein schönes Gefühl 🥹🥰.
    Tatsächlich halten sich auch die Massen an Touristen in Grenzen, wir haben es uns deutlich schlimmer vorgestellt. Und so spazieren wir durch diese alte, aber sehr gut erhaltene Ruinenstadt aus dem 15. Jahrhundert zwischen den Gipfeln des Huayna Picchu („junger Berg“) und des Berges gleichen Namens („Machu Picchu“) in den Anden.
    Wir passieren u.a. den Sonnentempel, der von den Inkas erbaut wurde, um der Sonne in Machu Picchu Tribut zu zollen und ihr Opfer darzubringen. Dieser Stern war eine der wichtigsten Gottheiten der Inka-Zivilisation. Somit konnten nur die Priester und die Elite des Reiches diesen Tempel betreten.
    Sehr beeindruckend ist auch der „Temple of Condor“, wohl eines der spektakulärsten Beispiele dafür, was die Inkas mit den Steinen in ihrer natürlichen Position machen konnten und einer der erstaunlichsten Tempel in Machu Picchu . Der Tempel des Kondors ist aus einer natürlichen Höhle entstanden, die angepasst und geformt wurde, um die Flügel eines riesigen Vogels darzustellen. Darunter findet man einen großen Stein, in den der Kopf und Hals des Kondors gemeißelt wurde.
    Der Andenkondor ist der größte Vogel Südamerikas und hatte für die Zivilisation der Inkas den Status eines Gottes, sodass Kopf und Hals des Vogels als Altar fungierten. In der kleinen Höhle unter den Flügeln des Kondors wurde eine Mumie entdeckt, sodass vermutet wird, dass dieser Altar als ein Opferaltar genutzt wurde und hier auch Gefangene zu Ehren des Kondors geopfert und auf diesem Altar platziert wurden.

    Unser Ticket erlaubt es uns außerdem noch den Huchuy Picchu zu besteigen, eine kurze steile Wanderung auf den Gipfel dieses Berges mit einer tollen Aussicht auf Machu Picchu 🥰.

    Kurz vor dem Ausgang entdecken wir noch ein süßes Tierchen und fragen eine Dame neben uns, was das für ein Tier sei, der buschige Schwanz verwirrt uns. Sie erklärt uns trocken, es sei ein Viscacha, deren Fleisch hervorragend schmeckt. Aha, ok 🤣. Viscachas sind eine Nagetierart aus der Familie der Chinchillas. Es sind in Südamerika lebende Tiere mit bis zu 8 Kilogramm Gewicht, die in Gruppen unterirdische Baue bewohnen oder eben in Machu Picchu in der Sonne ein Nickerchen machen.

    Mit dem Bus geht es im Anschluss wieder runter ins Dorf und nach einer kleinen Erholung im Hotel gehen wir auf den riesigen Markt und spazieren an den unendlich vielen Souvenirläden vorbei, bevor wir am Abend noch einmal ein gutes Essen zum Abschied genießen dürfen.

    Und so machen wir uns am Dienstagmorgen bereits um 07:00 Uhr auf den 11 km langen Marsch zurück zu unserem Auto. Nach einer Weile fällt uns ein, dass wir kaum noch Bargeld haben, um den Parkplatz zu bezahlen bzw. etwaige Mautstellen bedienen zu können. Da wir schon über die Hälfte des Weges geschafft haben, ist ein Umkehren keine Option mehr und so müssen wir den „Parkwächter“ unangenehmer Weise mit 20 statt 30 Sol abspeisen, damit wir noch 7 Sol für die Maut übrig haben, bis wir eine Bank finden. Ganz glücklich war er natürlich nicht, wir auch nicht, aber er ließ uns freundlicherweise fahren 😌.

    Nach nicht einmal 10 Minuten Fahrt schlägt das Karma aber bereits zurück. Die Schotterpiste zurück zur Landstraße ist nach einen Bergrutsch unbefahrbar und wird nun erstmal provisorisch freigeschaufelt. Vor 12 Uhr geht hier nichts mehr ☹️. Dabei sind wir extra früh aufgestanden und losgelaufen 🤯.
    Wir sind leicht genervt, aber können es ja doch nicht ändern und versuchen daher wenigstens ein bisschen Schlaf nachzuholen. Ich unterhalte mich noch kurz mit zwei Peruanern, die als Guides für den Machu Picchu arbeiten und daher gut Englisch sprechen. Sie freuen sich sehr, dass wir durch Peru reisen und das Land so schön finden, entschuldigen sich für die Fahrweise der Peruaner/innen und um unser Karmakonto wieder aufzufüllen, gebe ich ihnen ein paar Zigaretten („the Germans are sooooo friendly and nice“ 😅).
    Als es endlich weiter geht, haben wir beschlossen, direkt und über Nacht bis Lima durchzufahren und dort dann in Ruhe alles für den Weiterflug zusammenzupacken. Das heißt, ca. 20h liegen vor uns und wir sollten am frühen Mittwochmittag in Lima sein.
    Wir fahren und fahren und fahren, immer weiter durch die Anden und kommen zwar langsam aber stetig voran. Auch bei guten Strassenverhältnissen kann man meistens nicht viel schneller als 50 km/h fahren. Wir meistern noch einen weiteren, provisorisch wiederhergestellten Weg durch Matsch und Schotter. Auch hier muss vor Kurzem ein halber Berg heruntergekommen sein und unser Wagen hat ganz schön zu kämpfen, aber kommt schließlich durch 😰.
    Leider scheint das Karma es trotzdem noch nicht gut mit uns zu meinen, denn gegen ca. 22 Uhr stehen wir erneut vor den Folgen eines Bergrutsches der die Straße komplett verschwinden lässt. Auch hier waren Bagger bereits im Einsatz, allerdings ist der Weg vor uns für uns unüberwindbar. Selbst die zwei Pickups mit Allradantrieb, die an uns vorbei rauschen, müssen nach wenigen Metern aufgeben. Es gibt kein Durchkommen 😓.
    Wir sind hin und hergerissen. Sollen wir warten, bis irgendwann die Bagger erneut zum Einsatz anrücken, ohne zu wissen, wann das genau der Fall sein wird, oder die ganze mühsam geschaffte Strecke zurückfahren und den einzig möglichen anderen Weg nehmen?

    Da wir aufgrund der Mietwagenrückgabe und des Flugs nach Bogota zeitlich langsam etwas in Stress geraten, entscheiden wir uns leicht verzweifelt für Variante 2, wenden den Wagen und fahren die ganze Strecke wieder zurück. Als wir auf die Alternativroute kommen, wird es bereits hell und wir haben erneut knapp 20 h Fahrt vor uns 😭😭😭. Viel darf nun auch nicht mehr dazwischen kommen…
    Wir wechseln uns mit dem Fahren und Schlafen ab und während wir uns eigentlich schon in Lima in einem netten Restaurant mit einem Cocktail in der Hand gesehen haben, sitzen wir weiterhin im Auto und Kurven durch die Berge 😰.
    Funfact: eine Mautstelle haben wir noch nicht passieren müssen, aber schon längst einen Bankautomaten gefunden. Somit hätten wir dem Parkwächter eigentlich immerhin 27 Sol geben können und das Karma hätte vielleicht nicht ganz so schlimm zurückgeschlagen 🤦🏽‍♀️.
    Kilometer um Kilometer fahren wir weiter, machen nur zum Pinkeln, Essen und Platztausch Pause und werden auf der ganzen Fahrt sicherlich 10 Mal von der Polizei kontrolliert. Einer schaut sich das Chaos im Auto sogar ganz genau an, wurschtelt im Kofferraum und unter den Sitzen herum und findet im Handschuhfach unseren Vorrat an billigen Zigaretten aus Ecuador (~ 1 € pro Schachtel). Er schaut mit großen Augen und leicht gierig, sodass Manu ihm eine Schachtel schenkt, was ihm ein Lächeln auf das Gesicht zaubert, er uns weiterfahren lässt und das Karma nun hoffentlich endlich beruhigt ist 🤨🧐.
    Aber nein, kurz vor Lima gegen 04:00 Uhr morgens, teilt uns eine nette Dame bei der Mautstelle mit, dass die Strecke vor uns wegen eines Brandes gesperrt ist (wieder ein Streik?). Also navigieren wir uns mit Google Maps über die alte, ursprüngliche Panamericana und stehen plötzlich mit vielen LKWs im Stau, die völlig unkoordiniert jeden Zentimeter Platz für sich beanspruchen wollen. Einer fährt uns fast den Spiegel ab, der am Ende aber noch unversehrt dran ist, während am LKW ein Plastikteil halb abgebrochen herumhängt (Karma?😅).

    Und so kommen wir nach über 30 h Autofahren und ca. 47 Podcasts später fix und fertig am 21.04 um kurz nach 05:00 Uhr am Flughafen an. Wir geben den Wagen fast genau so zurück, wie wir ihn erhalten haben 😂 und kriegen nun doch ganz entspannt unseren Flug nach Bogotá 😌.
    Was für ein Ende der tollen Zeit in Peru - und bis auf diesen echt anstrengenden Abschluss, war der Roadtrip mit dem Auto wunderbar und hat es uns ermöglicht, so viele schöne Ecken zu sehen und Momente zu erleben.
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  • Day50

    Trek J5 : Radio Machu

    May 3 in Peru ⋅ ☁️ 19 °C

    Chères lectrices, chers lecteurs. Comme les plus assidus d’entre vous le savent, Emma et moi (Julie) avons visité le Machu Picchu avec notre trois guest-stars il y a de cela 2 semaines. Pour cette raison, ce dernier matin de trek, ce sera dodo et pain au chocolat. En revanche pour les deux autres lamas, tout est encore à faire. Et par « tout », j’entends se lever à 3h30, perfectionner les quadriceps pendant 1h d’escaliers, et visiter une des 7 merveilles du monde. N’ayant donc pas assisté à ce moment historique, les faits seront relatés à travers une interview digne des JO :

    « Reporter : Quel est votre anecdote la plus marquante relative à cette visite ?
    Meli : Le condor est un animal monogame (prenez exemple 😉). Si l’un des deux amoureux vient à dépérir, l’autre s’élance dans la falaise et s’éclate le bec contre la façade. Un suicide d’amour.
    Reporter : Le site inca était il à la hauteur de vos espérances ?
    Tom : 400m de marches c’est bien assez haut ! Il est à noter que le lieu qui entoure la cité y fait beaucoup !
    Reporter : Qu’avez vous ressenti une fois en haut ?
    Meli : Beaucoup d’excitation, un sentiment de soulagement, c’était comme dans un rêve !
    Reporter : Qu’avez vous appris de surprenant sur les incas ?
    Tom : Le saviez-vous ? Il n’y avait pas de toilettes au Machu Picchu! Ils allaient dans les champs ce qui permettait de fertiliser les terres. Bon app ! »

    C’est reparti pour 3h de marche le long des rails du train. entre les bananiers. Le trajet se termine par un poulet pas frais englouti par Emma. Poulet auquel elle repensera souvent et amèrement durant les 7h de bus qui nous attendent sagement au coin de la rue, pour revenir à Cusco. M’improvisant chaman, je lui dépose des lingettes fraîches sur le visage et Méli dégaine le sac plastique. Grâce à une grande force mentale, nous arrivons à bon port sans dégât mais avec beaucoup de fatigue. La nuit qui nous attend est plus que méritée, il nous faudra 3 minutes pour rejoindre Morphée.

    Julie
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    Fanney Lee

    tom the view is fantastic!! tks for sharing..

    5/11/22Reply
    Tom NGUYEN KIM

    🙏😌

    5/12/22Reply
    Claude Tocquet

    pour une aficionado de votre Trek les photos du MACHU PICHU Sont inoubliables 🤩🤩

    5/11/22Reply
    5 more comments
     

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Aguas Calientes

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