Peru
Arequipa

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301 travelers at this place:

  • Day126

    Arequipa - la Ciudad Blanca

    March 14 in Peru ⋅ ⛅ 14 °C

    Die Busfahrt von La Paz nach Arequipa hat mich dank Klimaanlage + nassen Haaren leider etwas ausgeknockt, sodass ich den ersten Tag in Arequipa erstmal im Bett verbringen musste 🙈
    Am zweiten Tag aber schon wieder etwas fitter, schaute ich mir mit Melli aus Österreich, die ich in Cooacabana kennengelernt hatte, die Stadt an. Arequipa ist die Ciudad Blanca, (die weiße Stadt) und ein Juwel spanischer Baukunst. Man könnte meinen, ich sei falsch abgebogen und mitten in einer andalusischen Stadt gelandet. Überall findet man wunderschön verzierte weiße Gebäude, gebaut aus weißem Vulkangestein. Ich bin sofort in die Stadt verliebt. Der Plaza de Armas ist mit seiner gigantischen Kathedrale der schönste, den ich bisher in ganz Südamerika gesehen habe. Entlang des Platzes befinden sich einige Restaurants mit schönen Terrassen, große Palmen und Bänke zum Entspannen.

    Am zweiten Tag machen wir eine Free Walking Tour, bei der wir ein paar neue Deutsche kennenlernen und entdecken gemeinsam weitere schöne Orte der Stadt. Unter anderem gehts zu einer Alpaka-Farm, bei der uns wieder ein wenig über die Herstellung der Alpaka-Kleidung erklärt wird. Natürlich sind auch Alpakas zum Streicheln am Start 😉
    Wir besuchen den Markt der Stadt und decken uns mit leckeren Früchten zu günstigen Preisen ein.
    Danach probieren wir das Queso Helado, was übersetzt Käse-Eis heißt, aber aus Kokosnuss, Vanille, Zimt und Nelken besteht und bei der Hitze gerade recht kommt 😎

    Der dritte Tag startet mit dem Monasterio de Santa Catalina - einem Kloster, das mehr einer kleinen „Stadt in der Stadt“ gleicht: mit verwinkelten Gassen, Plätzen mit schattenspendenden Orangenbäumen, Kreuzgängen und Kapellen, einer Wäscherei unter freiem Himmel und einem Badehaus. Die Wände sind in kräftigen Terrakotta-Farben angemalt. Wieder fühlt man sich mehr wie am Mittelmeer, als in Peru. Aus den Lautsprechern läuft entspannende Kirchenmusik und ich fühle mich direkt selig 😂
    Wir machen einen Abstecher nach Yanahuara, einem Viertel, in dem das Vulkan-Gestein wieder allgegenwärtig ist. Wir überqueren den Chili River, steigen den Hang hinauf und machen einen Spaziergang durch die Gassen. Die hübsche Kirche von Yanahuara ist das Herzstück des kleinen, baumbeschatteten Platzes, der zum Aussichtspunkt mit herrlichem Panoramablick auf das historische Zentrum und den El Misti Vulkan führt. Wir entdecken in der Ferne ein Einkaufszentrum und als wir dieses betreten, sind wir plötzlich wie in einer anderen Welt. Die riesigen LED Bildschirme, schicken Nobelläden und fancy Restaurants passen eher nach Amerika, als nach Peru 😬 wir bummeln ein bisschen durch die Läden und machen eine Pause mit Kuchen und Smoothies ☺️
    Nachdem wir uns noch mit ein paar Snacks für die morgige Wanderung zum Colca Canyon eingedeckt haben, endet der Tag mit dem wunderschönen Sonnenuntergang von „meiner“ Dachterrasse aus 🍷🌅 ☺️
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  • Day127

    Colca Canyon-die nächste Grenzerfahrung

    March 15 in Peru ⋅ ⛅ 21 °C

    Yaaay, endlich wieder wandern 😁 für heute und morgen steht ein Trek durch den Colca Canyon auf dem Plan. Der Colca Canyon ist der höchstgelegene und zweittiefste Canyon der Welt. Die Schlucht ist zwischen 1.800 - 3.400 Meter tief - der Grand Canyon ist im Vergleich „nur 1.200 Meter tief. Also definitiv etwas, dass ich mir nicht entgehen lassen möchte 😬

    Der Tag beginnt um 3 Uhr, als ich mich aus dem Bett in den Reisebus quäle, der uns nun drei Stunden nördlich Richtung Colca Canyon fährt. Da ich die Nacht nicht geschlafen hatte, kann ich hier zumindest noch ein wenig die Augen zumachen.
    Gegen 7 Uhr machen wir kurz Halt in Chivay, wo das peruanische Standardfrühstück auf uns wartet: Coca Tee, zwei weiße, platte Brötchen, Rührei und Marmelade.
    Unser nächster Stopp ist das Cruz del Condor, der angeblich beste Aussichtspunkt, um Kondore zu beobachten. Ich schaue mir erst einmal ein wenig den Canyon an, als ich höre, wie ein Raunen durch die Menge geht - da wurde wohl ein Kondor gesichtet 😁 der Riesenvogel (Spannweite von über 3 Meter) gleitet majestätisch durch die Luft, vorbei an den Felswände und verschwindet dann wieder hinter den Bäumen. Wir sehen insgesamt 4 Kondore, womit wir wohl schon glücklich sein dürfen 😊
    Weiter geht’s zum Startpunkt unserer Wanderung nach Cabanaconde. 1.200 Höhenmeter gilt es heute hinabzuwandern, 3 Stunden bergab, dann eine kurze Pause zum Mittagessen im Tal und dann weitere 4 Stunden auf und ab bis zu unserer „Oase“, wie unser Guide Armando sie liebevoll nennt, wo wir die Nacht verbringen werden. Der Abstieg führt durch Staub und Geröll. Es ist wieder Konzentration gefragt, da man hier sonst schnell abrutschen kann. Ich bin froh, dass ich mir Wanderstöcke ausgeliehen habe. Die Höhe von 3.300 Metern über dem Meeresspiegel macht mir heute nichts mehr aus und dank guter Gesellschaft unserer kleinen Gruppe vergeht die Wanderung nach unten wie im Flug. Bis zum Fluss können wir alle in unserem eigenen Tempo gehen, was ich persönlich besser finde, als wenn man immer in einer Gruppe unterwegs ist 👍🏻 Nach dem Mittagessen im Tal geht der Weg über kurze Strecken schon steil bergauf - ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns am nächsten Tag blüht 😣 in gemütlichem Tempo durchqueren wir Kakteenfelder, laufen an Limonen- und Avocadobäumen vorbei und entdecken die andere Seite des Flusses. An einer Stelle müssen wir den Fluss wieder überqueren, dieses Mal allerdings ohne Brücke 🙈 hier darf ich also wieder mein supergutes Gleichgewichtstalent auspacken 😂 Armando reicht mir seine Hand und als ich sie nehme, rutscht er von seinem Stein ab und ich ebenfalls 🙈 glücklicherweise finde ich aber schnell wieder Halt und so ist nur mein linker Fuß durchnässt 😅
    Als wir in der „Oase“ ankommen, beziehen wir unsere Zimmer, die wirklich sehr simpel sind. Ich bin überrascht, dass es überhaupt Strom gibt 😅 manche von uns nehmen eine kalte Dusche, manche erfrischen sich im Pool.
    Die Zeit bis zum Abendessen zieht sich leider hin wie Kaugummi, also vertreiben wir uns die Zeit mit Karten spielen. Dass das Warten sich gelohnt hätte, würden die meisten wohl nicht sagen, von einer Suppe und einer kleinen Portion Spaghetti sind vor allem die Jungs nur so halb satt 🙈 Ich habe hier in der Höhe aber meist eh nicht so doll Hunger und bin zufrieden 🤷🏼‍♀️ um 20:30 machen wir uns schon auf den Weg ins Bett, allerdings checken wir erstmal unsere Betten auf mögliche Tierchen. Bei mir sind es glücklicherweise „nur“ ein paar Käfer, Ellie aus Amerika hat einen Skorpion in ihrem Bett 🙈 Vier Mädels und ein Skorpion und die Hysterie ist vorprogrammiert 😂 da wir weder Becher noch irgendetwas anderes Praktisches haben, um ihn einzufangen, versuche ich ihn auf ein Buch zu locken, jedoch ohne Erfolg. Wir tragen also die ganze Matratze raus und schütteln ihn ab 😅 Melli murmelt die ganze Zeit ängstlich vor sich hin und checkt ihr Bett noch gefühlte zweihundert Mal, bevor sie sich dann endlich auch schlafen legt.

    Erstaunlicherweise schlafen wir alle dank des anstrengenden Tages trotzdem ziemlich gut, bis am nächsten Tag der Wecker wieder um 4 Uhr klingelt. „Who is ready to climb a Canyon?“ fragt Ellie in die Runde. Wir antworten mit einem müden „Yaaaaay😴“.
    Mit Kopflampen und Handylichtern (und ohne Frühstück) gehts in der tiefen Finsternis los, wieder raus aus dem Tal und rauf auf den Canyon. Die Ansage ist die gleiche wie am Vortag: jeder geht in seinem eigenen Tempo. Es geht die ganze Zeit nur bergauf. Nie gerade, nie runter. Schon nach der ersten halben Stunde frage ich mich, ob ich das hier wirklich schaffe. Die vielen großen Stufen machen sich rund um meine kaputte Bandscheibe bemerkbar und ich falle recht schnell zurück. Melli bleibt jedoch die ganze Zeit bei mir 😊 desto höher wir kommen, desto kälter und anstrengender wird es. Mir ist schlecht, ich hab Kopf- und Rückenschmerzen und meine Beine brennen. Warum tun wir uns sowas überhaupt an? 😁 als die Sonne aufgeht, weiß ich es wieder: der Canyon ist einfach beeindruckend schön. Vor allem in dem roten Licht des Sonnenaufgangs ist die Szenerie ganz besonders.
    Nach drei Stunden kommen wir endlich oben an, überglücklich und stolz. Die Jungs warten schon seit 40 Minuten und sind schon fast wieder durchgefroren 🙈 ich bin aber zum Glück nicht die letzte und so warten wir noch weitere 20 Minuten, bis wir alle wieder komplett sind. Wir gehen gemeinsam weitere 15 Minuten ins nächste Dorf (eigentlich möchte ich keinen einzigen Meter mehr gehen), wo es endlich Frühstück gibt. Alle sind völlig erschöpft und essen still ihre Mahlzeit. Mir ist immer noch etwas übel, der Coca Tee leistet allerdings wieder gute Dienste und so geht es mir schnell besser. Nach dem Frühstück geht es zurück in den Bus, mit dem wir über ein paar Aussichtspunkte zu den Hot Springs in Chivay fahren, wo die meisten sich für anderthalb Stunden „entspannen“ wollen. Melli, Ellie und ich (und ein paar andere) setzen dieses Mal jedoch aus. Sich mit einem ganzen Reisebus in fünf Whirlpools zu quetschen, klingt für mich jetzt nicht sooo entspannend 😬
    Als wir alle wieder eingesammelt haben, fahren wir weiter zu einem Nationalpark, in dem Alpakas und Lamas leben und zum höchsten Punkt der Route (4.910 Meter). Hier ist die Luft dünn und es ist eiskalt („So cold like my ex-girlfriends heart“ wie einer der Guides so schön sagte 😜). Leider ist es zu neblig, um etwas zu sehen. Wir sind sowieso zu kaputt, um noch mal aus dem Bus auszusteigen 😅 um 18 Uhr sind wir endlich zurück in Arequipa und fallen nach einer erfrischenden Dusche erschöpft ins Bett 💤
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  • Day416

    Arequipa

    March 28 in Peru ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach einer kurzen Nacht im Bus, kamen wir bei strahlendem Sonnenschein in Arequipa an. Wie Sucre in Bolivien ist die Stadt bekannt für ihre schöne, von UNESCO geschützte weisse Altstadt. Eigentlich wollten wir von hier aus zum Colca Canyon, doch die Wetterprognosen sagten nur Regen voraus. Da wir schon den grossen Fishriver Canyon in Namibia gesehen haben und noch zum Grand Canyon in den USA wollen, entschieden wir, diesen Ausflug auszulassen. Unsere Zeit in Arequipa verbrachten wir hauptsächlich mit der Planung der nächsten Monate (auch das muss mal gemacht werden😉). Ausserdem besuchten wir die Lamas und Alpacas im Mundo Alpaca, wo uns bei einer Führung gezeigt wurde, wie man Alpacawolle herstellt.Read more

  • Day64

    Colca Canyon - runter und wieder rauf

    December 13, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    Es ist gerade halb 10 morgens und wir sitzen in einem Bus von Cabanaconde zurück nach Arequipa (der Bus stößt übrigens sooo schwarze Rauchwolken aus, dass sich der Fahrer über die deutsche Feinstaub-Diskussion wohl nur totlachen würde 😂). Frühstück hatten wir auch gerade: Steaksandwich, Empanadas, Schokolade, Cola - das haben wir uns nach dem Aufstieg aus dem Colca Canyon nämlich verdient! 💪

    Gestern sind wir um halb 4 morgens in unserem Hotel abgeholt worden. Mit dem modernsten und schönsten Minibus der ganzen bisherigen Reise. Das hat aber nicht viel gebracht, denn gerade eine Stunde außerhalb von Arequipa ist der Keilriemen gerissen und somit heißt es für uns erst mal warten: auf die vergeblichen Reparaturversuche des Busfahrers und schließlich auf den Ersatzbus.
    Um 12 Uhr, mit drei Stunden Verspätung und nach 8,5 Stunden „Fahrt“ kommen wir dann endlich am Ausgangspunkt unserer Wanderung an. Der Minibus war übrigens von Mercedes - das nur als Anmerkung nebenbei 😂.
    Wir steigen in der Mittagshitze ca. 2 Stunden in den Colca Canyon ab und sind mal wieder beeindruckt von der herrlichen Landschaft Perus. Der Canyon ist übrigens der zweittiefste Canyon der Welt und fast doppelt so tief wie der Gran Canyon.😍 Zwischen Kakteen, buntem Gestein und mehreren grünen Oasen sind wir beide zuvor auch noch nicht so oft gewandert.
    Am Talboden angekommen, steuern wir die Oase Sangalle an, in der wir uns für die Nacht einquartiert haben. Auf der Karte sieht der Weg relativ gerade und wenig anstrengend aus... tja, falsch gedacht: die Wanderung hält für uns doch mehr Höhenmeter rauf und runter bereit, als wir erwartet hatten. Gott sei Dank entschädigen uns die herrlichen Ausblicke und ein wirklich abwechslungsreicher Wanderweg für die Mühen. Kaputt aber glücklich kommen wir am Nachmittag an und genießen ein (fast) kühles Bier am Pool unserer Oasen-Lodge. Das klingt jetzt luxuriöser als es war, aber die Betten, das Essen und die Pools bieten alles, was man sich nach einer Wanderung wünscht.
    Diese Oase im Canyon ist wirklich ein besonderer Ort: rings um uns steigen steile Felswände auf und wir sitzen hier in einem grünen Paradies. Im Colca Canyon wird einem mehr als anderswo bewusst, wie sehr alle Pflanzen und Tiere vom Wasser abhängig sind.

    Wer einen Canyon hinunter steigt, muss ihn allerdings auch wieder hoch. 😅 Und das haben wir soeben erledigt. Kurz nach Sonnenaufgang geht’s 1100 Höhenmeter quasi gerade nach oben (keine Übertreibung!), aber wir schlagen uns gut und erledigen die Strecke in 2 Stunden.

    Jetzt geht’s mit dem öffentlichen Bus (halb so teuer wie der gecharterte Minibus und hoffentlich mit unzerstörbaren Keilriemen 🤞) zurück nach Arequipa. Nochmal belohnt uns der Colca Canyon: aus dem Busfenster sehen wir einen majestätischen Condor, der über dem Abgrund seine Kreise zieht.
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  • Day167

    Arequipa

    January 17 in Peru ⋅ 🌧 20 °C

    Ganz ehn tolli Stadt mit vielne härzige Kaffis und Sache zum ahluege! Mer sind mit ehm Nachtbus am Morge am 5i ahcho und händ drum ehn lange müede Tag zum durebringe gha. Zerst simmer es richtig grosses guets Zmorge gässe. Denn simmer zrug is Hostel go wiiter plane und ichecke und denn am Nomittag uf ehn walkingtour. Nach de walkingtour simmer go Coca Tee trinke, zwoi Chilene go ahluege und denn go Alpaka ässe - muss mer ja mol probiert ha wenn mer scho in Peru esch.

    Am nöchste Morge hämmer schoweder am 3 müsse ufstoh zum ih üsi 2 tägigi Wanderig durs Colca Canyon z starte 😣. Nach ehnere sehr lange Bus fahrt (üse Bus esch unterwägs kaputt gange und merhäbd mit ehmene lokale wiiter müsse) simmer denn so am 10ni ändlich los gwandered. Zerst simmer zwoi Stund abe gloffe denn nomol so 15 minute deruf zum Zmittag platz. Es hed Riis mit Gmües, Alpaka und Avocado gäh. Nacher simmer nomol 2.5 h uf meh chli hügelige Wäg bis zu de Oase gloffe wo üsi Lodge fürd Nacht esch. Det ahcho simmer im Pool go bade, sind chli umeghockt und denn grad nach ehm Znacht is Bett. Am Morge hämmer nämlich scho am 4ri weder gstarted zum d Sunne vermide bim deruf laufe. Au das esch nomol chli meh als zwoi Stund gange - es esch sträng gsii aber da jede ih sim eignige Tempo hed chönne laufe guet machbar. Und das eschs denn au gsii mit ehm Wandere. Mer händ denn no Zmorge gässe, sind ih heissi Quelle go Bade, händ ah verschiednige Ussichtspünkt ghalte und sind am Obig weder in Arequipa ahcho. Mer sind alli go Dusche und denn uf es Bier und spöter es Znacht id Stadt. Es esch schliesslich üse letschti Obig gsii bevor mer am nöchste Tag alli i anderi Richtige wiiter sind.

    Für mich heds früeh ufstoh keis ändi gnoh. Min Bus esch am 5i uf Cusco gfahre. Ich ha ehn ganze Tag im Bus verbrocht und gönn mer jetzt höt ehn gmüetliche Plan und Chill Tag.
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  • Day61

    Arequipa - peruanische (Ess)kultur

    December 10, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 17 °C

    Liebe Grüße von einer sonnigen Dachterrasse mit Blick auf Arequipa - der angeblich schönsten Stadt Perus. 👋
    Daheim wird’s Winter, während wir uns hier die kalten Getränke schmecken lassen. Arequipa ist definitive eine Stadt für Genießer und nicht umsonst UNESCO Weltkulturerbe: interessante Geschichte, koloniale Architektur, ganz viele leckere Restaurants, Cafés und Bars.

    Wir haben uns zu Beginn erst mal bei einer Free Walking Tour einen Überblick über die Stadt verschafft.
    Fun Facts:
    - die Kathedrale hat man hier im Querformat gebaut (die Front mit dem Eingang ist quasi auf der Längsseite), einfach weils repräsentativer aussieht!
    - uns umgeben 3 Vulkane und beim Bekanntesten hat man sich 250 Jahre lang nicht auf einen Namen einigen können (er heißt jetzt El Misti, stattliche 5822 Meter hoch und der daneben ist der Picchu Picchu, wörtlich übersetzt „Berg Berg“ - sehr kreativ 😂)
    - ach ja, der Vulkan hatte übrigens keinen Namen mehr, weil er mal die Stadt zerstört hat und die Inkas dann sauer waren und seinen Namen überall gelöscht haben
    - jedes Jahr gibt es einen El Misti - Lauf: der Beste schafft die 17 km und 3500 hm (!) in guten drei Stunden
    - in Arequipa kann man Baby-Alpaca-Pullis für umgerechnet 6.000 Euro kaufen (man gibt uns bei einer Führung einen 10 Dollar Gutschein dafür - na dann... 😂)

    Apropos Alpaca: unseren ersten Abend verbringen wir in einem tollen Steak-Restaurant und probieren unter anderem auch dieses Fleisch. Mmmhhhmmm - ein Traum! Auch die lokalen gefüllten Paprika, das Lomo Saltado, die Garnelensuppe, die vielen Schoko-Leckereien, der Pisco... alles ganz hervorragend. Wir wollen noch mehr typische Gerichte aus Peru und ein bekanntes Feinschmeckerlokal (10 Gänge vom Sternekoch kosten hier 31 Euro) sowie natürlich Wein der Region probieren. Essen und Trinken ist ein Muss in Arequipa!
    Wer jetzt allerdings denkt, wir trinken hier nur Alkohol, der liegt falsch: am gestrigen Sonntag waren Wahlen in Peru und dann herrscht im ganzen Land ab dem Vorabend Alkoholverbot. Skandal eigentlich! 😉 Gut, dass sich doch noch ein Lokal gefunden hat, dass es mit der Auslegung der Gesetze nicht so genau nimmt und uns mit Pisco Sour versorgt. 😬

    Nach Natur in den Bergen und Relaxen in der Oase, steht in Arequipa definitiv auch mal wieder Kultur auf dem Programm. Mit dem Klosterkomplex Santa Catalina besuchen wir eine beeindruckende jahrhundertealte Stadt in der Stadt und die Eis-Mumie Juanita (ein Inkamädchen, das man vor 500 Jahren auf dem Gipfel des Vulkans geopfert hat) gibt uns interessante Einblicke in die Geschichte und Kultur des alten Perus.

    So, die Sonne verabschiedet sich von unserer Terrasse. Zeit, sich fürs Abendessen aufzubrezeln. 😉 Zwei Nächte haben wir noch in Arequipa und auf der to do - Liste steht weiterhin: sich’s gut gehen lassen. 👍
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  • Day75

    Panamericana

    February 12 in Peru ⋅ ☁️ 23 °C

    Aus Arequipa wieder herauszufahren war gar nicht so einfach. Gesperrte Straßen, Umleitungen und meine beiden Mitfahrer verloren. Nach über einer Stunde habe ich die richtige Ausfahrt in Richtung der Panamericana gefunden. Die führt aus 3000 m hinunter zum Meer. Sie ist hier die einzige befestigte Nord - Süd Verbindung. Dementsprechend sind auf ihr viele LKW unterwegs, die alle gut 100 km schnell fahren. Und wieder ist alles Wüste. Abwechslungsreiche faszinierende, manchmal bizarre kahle Gebirgslandschaft mit viel auf und ab. Unterbrochen durch wenige grüne Inseln am Ende der sich ins Meer öffnenden Canyons mit den durch die Regenfälle stark angeschwollenen Flüssen aus den Anden. Die Brücken sind intakt. Dann aber gibt es in einem Dorf keine Brücke sondern eine Furt. Davon gibt es in Südamerika viele. Meist sind sie ausbetoniert. Davon sieht man allerdings nichts. Auf rund 50 m Breite ist die Furt überschwemmt.
    Vor 30 Minuten habe ich eine Australierin auf einer Einzylinder Enduro getroffen die ihr Motorrad mit dem LKW über die Furt transportieren ließ und das gefilmt hat. Die GS auf einen LKW zu heben wäre schwierig.
    Zwei Radlader räumen permanent das Schwemmmaterial aus der Furt, die schweren LKWs fahren gleichmäßig und langsam durch und schieben hohe Wellen. Die einheimischen schlagen vor das Motorrad auf den Radlader zu schieben, aber die Schaufel ist nicht breit genug. Ich gehe soweit in die Furt bis das Wasser zu tief für meine hohen Endurostiefel wird. Der Untergrund ist weich, die Fließgeschwindigkeit höher als es aussieht. Ich engagiere einige der jugendlichen Dorfbewohner und erkläre ihnen mich zu begleiten und notfalls zu schieben. Sie kennen die Furt, ich fahre los etwas gegen den Strom, bin aber zu schnell und muss warten. Beim anfahren stirbt sie ab, gleichzeitig ist dummerweise ein Lastzug eingefahren und schiebt hohe Wellen gegen das Motorrad. Ich kann sie nicht mehr starten ohne Gefahr zu laufen dass sie Wasser zieht. Die Jungs schieben und drücken mich gegen die Strömung, die mich alleine umgeworfen hätte. Die Zylinder sind vollständig unter Wasser. Der LKW ist durch, ich starte sie wieder, läuft etwas ungleichmäßig, aber kann selbst heraus und zur anderen Seite fahren. Alleine hätte ich das nicht geschafft. Meine Helfer stehen um mein Motorrad und sind genauso stolz wie ich. Und natürlich in Erwartung eines propina, das haben sie sich verdient. Überall tropft Wasser aus der GS. Meine Stiefel sind vollgelaufen, aber mein Motorrad schnurrt wenig später wie wenn nichts gewesen wäre den Canyon hinauf.
    Die letzten 140 km wieder abwechslungsreiche Wüstenlandschaft, menschenfeindlich, und wie drohend hängen schwere Regenwolken darüber. Heute schreckt mich nichts mehr, ich fahre noch über eine kurze Wellblechpiste hinunter ans Meer. Cabanas in traumhafter Lage. Ein Platz zum Genießen. Wieder mal wie im Urlaub.
    Kurz darauf treffen Holger und Arnd hier ein, ich hatte sie übersehen als sie in einem der Dörfer beim Essen saßen. Jetzt erst ein kaltes Bier am Str
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  • Day14

    Arequipa, Pérou

    December 18, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 21 °C

    Appelée la "ville blanche", Arequipa à été pour nous la plus belle ville du Pérou. Située à 2335m d'altitude (du gâteau pour nous maintenant 😋), ses rues sont propres, ses habitants très accueillants et la nourriture un vrai régal ! 👌
    Nous avons logé dans une auberge "La Reyna ", nous y sommes restés 1 semaine tellement ont y était bien ! La terrasse offrait une vue magnifique sur les nombreuses montagnes dont le Chachani (6000m) et surtout sur le gigantesque volcan Misti (5800m). Le personnel de l'auberge était plus que sympathique ! Notre petit coup de cœur aura été Raul, qui a été adorable avec nous ! (Quand Romain est tombé malade après avoir bu de l'eau du robinet, je l'ai vu partir en courant pour lui ramener tout le nécessaire pour se sentir mieux 🙏).
    Au Pérou, le catholicisme est très important ! C'est pourquoi nous avons décidé d'y rester pour passer les fêtes de Noël afin d'admirer de belles crèches devant d'immenses cathédrales, de style baroque. On a également participé à une parade de Noël, à un moment un des danseurs vient me chercher et je me retrouve en plein de milieu de la troupe à danser avec eux et à trinquer avec du bon vin rouge, quel bon moment !!
    Pour finir en beauté, nous avons réveillonné au zig zag autour d'un bon plateau de fromages et d'une bonne fondue savoyarde, en bon vieux français que nous sommes puis fêter Noël au Dimas, un super restaurant gastronomique.
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  • Day14

    Nazca-Linien

    February 9 in Peru ⋅ 🌧 16 °C

    In einem kleinen Flieger mit sechs Sitzen wagten wir heute Früh den Flug über die Nazca-Linien. Nicht nur die Geoglyphen waren beeindruckend, auch die vielfarbige Landschaft hatte von oben ihren Reiz.
    Andere Reize spürte man bei den vielen engen Kurven in der Flugroute. Aber es ist alles gut gegangen.
    Schade nur, dass scheinbar nichts getan wird, um die Bilder der Nazca zu erhalten. Die Ebene ist für jeden frei zugänglich bzw. befahrbar. Das sieht man auch. 😡 Den Rest macht die natürliche Erosion, selbst, wenn kaum Regen fällt. Sehr schade!
    Bevor es weiter mit dem Bus entlang der Panamericana ging (diesmal quasi 1. Klasse), haben wir uns noch paar Runden im Pool gegönnt. Dabei fiel auf, dass viele andere Gäste gar nicht schwimmen können.
    Die Busfahrt dauerte übrigens 10 h 😰
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  • Day17

    Kondore im Colcatal

    February 12 in Peru ⋅ ☁️ 9 °C

    Das Ziel war heute das Cruz del Cóndor, der beste Aussichtspunkt des Colcatals. Auf den Weg dorthin boten sich Möglichkeiten zum Schmusen mit Llamas (sehr süß aber wohl bald fällig fürn Schlachter), das Probieren des Colca Sours (Alkohol) und bereits tolle Blicke auf die große Schlucht.
    Dem Namen gerecht werdend, ermöglicht das Cruz del Cóndor aber vor allem die Beobachtung der Andenvögel mit einer Spannweite von 3 m. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist der Kondor der zweit größte Vogel nach dem Albatros. Er ist übrigens ein Aasfresser.
    Witzig übrigens, wir hatten Lunch inklusive. Aber statt mit der gesamten Gruppe aus dem Bus zu essen, wurden wir zwei extra zu einem anderen Restaurant gefahren. Das war anscheinend so gebucht und vielleicht auch leckerer aber außer uns befand sich zunächst niemand in dem Restaurant. Das Selbe hatten wir bereits gestern. Die German Extrawurst?!
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You might also know this place by the following names:

Arequipa, Ariqipa jacha suyu, Рэгіён Арэкіпа, Арекипа, Regió dArequipa, Arequipa piirkond, Arequipan alue, Région dArequipa, Region Arequipa, Regione di Arequipa, アレキパ県, არეკიპა, Regio Arecipensis, Arekipos departamentas, Wilayah Arequipa, Arequipa-regionen, اریکویپا, Ariqipa suyu, แคว้นอาเรกีปา, Арекіпа, 阿雷基帕大区

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