Peru
Barrio San Carlos

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23 travelers at this place:

  • Day11

    Nasca

    December 7, 2017 in Peru

    Nach über 8 Stunden Busfahrt durch staubige Sandlandschaften kommen wir in Nasca an. Hier gibt es unzählige in den Sand geritzte Geoglyphen (fast unendliche Linien, Spiralen und Figuren), die von der Mathematikerin und Geographin Maria Reiche (1903-1998) in nur 55 Jahren Arbeit säuberlich vermessen, kartiert und interpretiert wurden. Letzlich ist es ihr zu verdanken, dass dieses Gebiet heute noch erhalten ist (und den klimatischen Bedingungen: nur 20 Minuten Regen im Jahr). Straßen, Plätze und Schulen sind nach ihr benannt und ihre sehr bescheidene Unterkunft am Rande der Wüste (siehe Foto) ist heute ein Museum.
    Die Nasca-Linien lassen sich am besten aus der Luft betrachten und so sind wir in ein kleines 6-sitziges Flugzeug gestiegen und haben in engen Kurven aus der Luft die teils riesigen Zeichnungen bestaunt.
    Das Örtchen selbst ist gemütlich und übersichtlich und nach 3 Tagen Hauptstraße rauf- und runterschlendern werden wir von den heimischen Gastwirt*innen herzlich begrüßt. sb
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  • Day17

    Nasca

    June 29 in Peru

    We continued on Peru Hop from Arequipa to Lima. There was a few stops and activities along the way organised by them which was very handy. Firstly we stopped at Nasca to view the famous Nasca lines. These lines were made by the Incas to form different pictures but they were only discovered in the last 100 years as you need to view them from above to see the pictures completely. As the flight over Nasca was too expensive we went to a tower and looked down at three different designs. We saw the hand, the lizard and the tree. It is unknown why the Incas made these pictures but they were quite impressive anywayRead more

  • Day60

    Nasca

    February 12, 2015 in Peru

    Honestly, Nasca really had a kind of a difficult start.
    We arrived with the overnight bus from Arequipa at 7:AM and it was incredibly dry and hot, (obviously after 9 weeks in the mountains). A friendly guy accepted not only to store our backpacks but also warned us not to get scammed by a bunch of people selling fake tours by the entrance door of the terminal and with the help of a friend of his' we went to the airport and took a flight over the famous nasca lines...

    The nasca lines from above are really impressive and our plan was to return and take a bus further north directly... but the maneuvers of the pilots trying to show us all caused Ulf to vomit in the plane- so, quite frankly we were too sick to take a bus and move on...and very happy we didn't. After a heavy "chaufa rice" lunch and a little siesta, we accepted an offer from an agency for an archeological tour. it turned out to be a tour to the pyramids and tomb fields of the Nasca: the pyramids extremely impressive, the tombs very sad. For an archeology-lover like Ulf, it was heartbreaking seeing skulls, bones, some even with human hair still attached after 1000 years, textiles laying around in the open sand as a result of looting and artifact trade...yet interesting and unique.
    The second part consisted in driving around at 90km\h on the sand dunes with a gigantic-open jeep and sandboarding in the dunes...hehehe honestly, it was big fun, and a great day after a-not-really promising start.
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  • Day41

    Nazca

    February 19, 2017 in Peru

    Was für ein Monstertag mit hunderttausend neuen Eindrücken! Ich versuche mal vorne anzufangen: Frühstück gab es in unserem kleinen süßen Gästehaus, in dem wir alleine waren, um 8 Uhr. Verrückterweise gab es heute in der gesamten Stadt von 8-17 Uhr keinen Strom.. kein WLAN, kein Cappuccino, kein Milchshake, kein Ventilator.. Da merkt man mal was alles am Strom hängt. Aber zum Glück gibt es ja Generatoren. Diese wurden dann auf die Bürgersteige gestellt und erzeugten einen ungeheuerlichen Lärm. Unsere erste Station heute sollte der Aussichtsturm für die berühmten Nazca-Linien sein. Mit dem Bus ging es die 25km wieder zurück in Richtung Ica. Ein 11m hoher Turm ließ uns 3 Symbole begutachten - den Baum, die Hände und die Eidechse, durch deren Schwanz leider die Panamericana gebaut wurde... wir drücken es mal vorsichtig aus: schön es mal gesehen zu haben, aber ein 150$ Flug wäre es uns vermutlich nicht wert gewesen. Obwohl man so ja eigentlich erst das gesamte Ausmaß der Linien begreifen kann.. gut, wir waren mit dem Aussichtspunkt zufrieden und machten uns nach 15 Minuten gucken wieder auf den Weg nach Nazca und zu der nächsten Ausgrabung. Los Perdidos, das administrative Zentrum der Nazcakultur. Ein paar rekonstruierte Mauern und viele kaputte Lehmziegel. Ohne irgendwelche Erklärungen zu diesem Ort war es recht unspannend. Mit dem Taxi ging es dann zum Aquädukt. Nein, zu den Puquios, denn diese Wasserstraße der Nazca verläuft unterirdisch. Klar, wir sind hier wieder in der Wüste, es ist staubtrocken, hier wollten sich aber Menschen niederlassen, also musste Wasser her. Da es in den Anden ja genug regnet wurde prompt ein erdbebensicherer kanal von den Anden bis nach Nazca gebaut. Aber um die Felder zu bewässern muss man da ja irgendwie drankommen.. Also wurden Fenster angelegt die über Spiralen erreicht werden konnten. Den Rest unseres Tages verbrachten wir mit Raul, unser Privatguide, der mit uns die Ausgrabungsstätte Cahuachi und den Friedhof Chauchilla besuchen sollte. Raul ist so alt wie wir und sprach super Englisch. Wir unterhielten uns prächtig über die politische und soziale Situation in Peru, über Geschichte und Archäologie und über Beziehungen. Raul hat Archäologie studiert und beschäftigt sich vor allem mit den alten Kulturen Südamerikas, den Ägyptern und den Polynesiern und sieht überall Verbindungen. Es war total verrückt von ihm in die Nazcakultur eingeführt zu werden, während er Parallelen zu jeder anderen Kultur zog. Er war ein super guide, bei dem uns der Kopf rauchte von so vielen Informationen. Vermutlich haben wir 2/3 davon auch schon wieder vergessen. 200 v.Chr. bis 600 n.Chr. gab es hier eben diese Nazcakultur, die die Linien und Symbole in den Wüstensand "ritzten" und prächtige Heiligtümer errichteten. Eine primitive Kultur? Wohl kaum - Wasserleitungen zur Feldbewässerung, Zisternen, Vorratsbehälter, in denen 2000 Jahre alte Kartoffeln gefunden wurden, die immer noch essbar waren! Wissen über Astrologie, Mathematik, Physik und die Macht der Natur.. ein beeindruckendes Volk und durchaus mit den Ägyptern vergleichbar. Laut Raul reisten die Nazca auch und brachten den Ägyptern das mumifizieren bei... Mumien sahen wir einige bei unserem letzten Halt: dem Friedhof von Chauchilla. Etwa 500 Gräber, leider viele von Grabräubern zerstört und geplündert, auf einer riesen Fläche. Ein paar Gräber sind geöffnet und für Touristen anschaubar gemacht. In jedem Grab sitzt mindestens eine Mumie in Embryonalstellung, mit Tüchern und Seilen umwickelt und von Keramiken mit Grabbeigaben umgeben. Teilweise mumifizierte Kinder und Babys als Opfergaben.. immer in dem Glauben der Wiedergeburt getötet. Ein zunächst sehr gruseliges Bild, das aber schnell der Faszination weicht. Auf dem gesamten Gelände wurden die Gräber "geschändet", sodass im Sand Schädelteile, Haarsträhnen, Rippen und Oberschenkelknochen herumliegen. Und mal wieder führten wir eine ungläubige Diskussion darüber, warum die Regierung hier kein Geld hineinsteckt bzw Grabräubertum und den Schwarzmarkt verbietet und bestraft. Aber nein: "here is corruption everywhere - welcome to south america"
    Raul setzte uns 4 Stunden später an einem Restaurant ab - nur Frühstück war ein bisschen wenig.. Was für ein Tag! Morgen wird es nicht so spannend, denn es geht weiter nach Arequipa!
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  • Day36

    Heute um 8.30 machte ich einen Flug über die berühmten Nazca - Linien. Der Flug in einer 6-Sitzer Maschine dauerte rund 40 Minuten. Während des Fluges konnte ich die wichtigsten Linien, wie den Kolibri, den Affen, die Spinne, den Astronauten etc. bestaunen. Es ist schon erstaunlich, was die Menschen vor knapp 2600 Jahren ohne Messgeräte vollbracht haben. Man glaubt heute zu wissen, warum die Linien in den Boden gescharrt wurden (Fruchtbarkeitsritual), aber zu 100% sicher ist man sich bis heute nicht und die Linien geben immer noch Rätsel auf. Schon sehr faszinierend!!

    Nach dem Flug bekomme ich noch Frühstück in meinem Hostal. Ich glaube, ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis wie im Nasca Travel One Hostal hatte ich während meiner ganzen Reise nicht. Für 11 USD hatte ich ein sauberes, gemütliches Zimmer, ein leckeres Frühstück mit Brot, Schinken, Käse, Tee, Marmelade und frisch gepresstem Orangensaft, sowie Abholservice vom Busbahnhof, Fahrt zum Flughafen und Zurückbringen zum Busbahnhof inkludiert. Wie die noch was verdienen ist mir ein Rätsel!

    Da die Stadt Nazca selbst nicht wirklich was zu bieten hat, fahre ich um 12.30 weiter nach Huacachina, einer Oasenstadt, etwa 5 Busstunden südlich von Lima. Hier werde ich die nächsten 3 Tage verbringen.

    Das Hostal (Banana's Adventures), das ich gebucht habe, ist sehr nett. Hier werde ich die nächsten Tage mal ein wenig die Seele baumeln lassen. Es ist auch endlich warm genug um vielleicht mal schwimmen zu gehen. 3 Tage relaxen sind angesagt!
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  • Day8

    Nasca

    November 9, 2016 in Peru

    Wir sind also am nächsten Tag mit Michael nach Nasca gefahren. Nasca ist weltberühmt für die sogenannten „Nasca-Lines“ - Große, in den Wüstenboden gearbeiteten Linien, die bestimmte Formen, etwa die von Tieren, ergeben. Angefertigt wurden sie von der Nasca-Kultur, die -ähnlich der Paracas-Kultur- schon vor den Inka existierte. Sie sind UNESCO-Weltkulturerbe und wurden maßgeblich durch eine deutsche Auswanderin berühmt gemacht.

    Unser Bus hatte Verspätung, was hier allerdings sehr gleichmütig aufgenommen wird. Bei der Gelegenheit erfuhr ich von Michael, der ebenfalls sehr gleichmütig war, dass den Schweizer Bahnen eine enorme Pünktlichkeit nachgesagt wird, außerdem hat er uns seinen Pass gezeigt. Er ist natürlich rot und trägt das weiße Kreuz der Schweiz, von innen aber, ist er mit bunten Bildern der einzelnen Kantone bedruckt. Deutlich schöner als der EU-Pass, wie wir fanden.

    Wir saßen diesesmal nicht im VIP-Abteil. Die einzelnen kleinen Bildschirme sind im oberen Busbereich durch große Bildschirme, die von der Decke hängen ersetzt. Wir sahen mehre Filme auf Spanisch, die in einer Höllenlautstärke abgespielt wurden. Der wohl verrückteste von ihnen war „Sneezing Baby Panda“ (https://www.youtube.com/watch?v=TJm9Q7ksohg), dessen Trailer ich hier nochmal ausdrücklich empfehlen möchte. Wohlgemerkt, nur den Trailer, nicht den Film.

    Die Fahrt führte uns im Verlauf durch das chaotische Ica, das in der Nähe von Sanddünen liegt und daher von vielen jungen Backpackern zum Sandboarding angefahren wird. Wir waren ganz froh, das übersprungen zu haben, als wir die Verkehrlage vor Ort hautnah mitbekamen. 6 Meter breite Straßen werden hier vierspurig befahren. In einer besonders engen Straße stand auf einmal ein anderer Reisebus vor uns. Beide Busse hupten sich eine Weile an, während ihre Fahrer wild gestikulierten, bis sie beide auf die Bürgersteige auswichen. Dabei krazten die Äste der Bäume auf unserem Dach, wie Fingernägel auf einer Schultafel.

    Ich glaube, dass ich inzwischen etwas von dem Hup-System der Peruaner durchschaut habe. Es ist sogar ein recht ausgefeiltes Kommunikationssystem. Verändert werden immer die Intensität des einzelnen Hupens, dessen Länge und die Frequenz der Abfolge. Taxis hupen Fußgänger kurz aber kräftig an, um sie zu fragen, ob sie mitfahren wollen. Will man ein Auto überholen wird kurz und verhältnismäßig sanft gehupt, woraufhin der Vordermann den Blinker nach Links setzt, um dem Überholwunsch statt zu geben. Langes oder hektisches Hupen entspricht, wie bei uns, einem Fluchen auf andere Verkehrsteilnehmer.

    Wir fuhren die ganze Zeit auf der Panamerikana, die mit einer unterbrechung bei Panama, den gesamten amerikanischen Kontinent durchzieht. Da die Nasca-Linien so ausnehmend groß sind, dass man sie nur aus der Luft erkennen kann, wurde die Panamerikana quer durch sie hindurch gebaut. Dass man die Lininen nur aus der Luft sehen konnte, war für uns auch der Grund, dass wir erst nicht nach Nasca reisen wollten, da wir keine Lust hatten viel Geld für einen Rundflug zu bezahlen, bei dem im Schnitt 50 % der Passagiere schlecht wird, weil die Piloten über den Figuren Achten drehen, während das Flugzeug auf der Seite liegt. Wir entdeckten allerdings am Abend ein kleines Planetarium, dass genau in dem Hotel aufgebaut war, dass Maria Reichel, eben jener deutschen Auswanderin, die letzten Lebensjahre als Heim gedient hat. Bezahlt hat sie für ihr Zimmer nichts und nach ihrem Tode wurde es dauerhaft versiegelt. Sie kam ursprünglich als Botschaftsangehörige nach Peru und war studierte Mathematikerin. Als sie die Linien entdeckte, begann eine lebenslang währende Obsession. Sie zeltete über Monate in der Wüste und reinigte die nur wenige Zentimeter tiefen Linien mit Schaufel und Kehrblech. Sie entwickelte Theorien über astronomische Konstellationen und die Linienführung und brachte die Linien so zu Weltruhm. Trotz der Tatsache, dass sie ein offenbar sehr entbehrungsreiches Leben geführt hat, wurde Maria Reichel 95 Jahre alt. Noch mit über 50 Jahren soll sie angeblich das Peruanische Militär dazu überrdet haben, sich an die Kufen eines Hubschraubers binden lassen zu dürfen, damit sie die Linien aus der Luft besser erkennen konnte. Bis sie 70 war lebte sie in einem Zimmer in der Wüste, nahe bei ihren Linien. Das Gratishotelzimmer, indem sie die letzten 25 Lebensjahre verbracht hatte, erhielt sie wohl aufgrund der Tatsache, dass sie in Nasca wie eine Heilige verehrt wird. Nasca ist deutlich schöner als Paracas, was wohl maßgeblich mit dem Tourismus zusammenhängt, den es ohne die Linien nicht geben würde.

    Bei der Planetariumsshow wurden uns unter anderem die Theorien Maria Reichels vorgestellt. Die wohl eingängigste ist die, dass viele der Bilder so ausgerichtet sind, dass die Sonne an bestimmten Tagen, zum Beispiel der Sommersonnenwende, genau über ihrer Grundlinie aufgeht. Auch die Ausrichtung nach Sternenbildern will sie erkannt haben.

    Am nächsten Tag machten wir eine Tour mit einem roten Stahlrohrbuggy, der uns zu einigen interessanten Punkten in der Nähe von Nasca und am Ende auch nochmal in die Sandwüste bringen sollte. Das Motto des Tourbetreibers, eines wirklich netten Mannes namens Eduardo war „Nasca is more than enigmatic lines“, was ungemein passend war. Viele Reisende lassen Nasca wegen der selben Vorurteile, die wir hatten aus. Wir aber, würden jederzeit nochmal herkommen.

    Zuerst brachte er uns an eines der Aquädukte der Nasca-Kultur. Verschlungenen Stufengebilden, die manchmal wirbelartig und manchmal in Form von Terassen in die Erde führten. Nascar war schon immer trocken. In den letzten 3 Jahren hat es hier kein einziges Mal geregnet. Die Idee der Aquädukte war eine Kombination aus der Schaffung eines Gefäßes, falls es doch einmal regnen sollte und einem Weg an mögliches Grundwasser heranzukommen. Ganz in der Nähe fuhren wir an riesigen Kaktusfeldern vorbei. Eduardo erklärte uns, dass es dabei weniger um die die Kakteen, als um die auf ihnen lebenden Schildläuse ginge. Aus Schildläusen wird der Farbstoff Karmin gewonnen, der früher auch in Campari drin war.
    Kurz danach erreichten wir die Nasca-Pyramiden in Cahuáchi, die vermutlich zur lobpreisung der Götter angefertigt wurden. Sie sind etwa 500 Jahre vor unserer Zeitechnung entstanden und sind zum Teil bis heute, trotz der Tatsache, dass sie nur aus luftgetrockneten Lehmziegeln erbaut wurden, erhalten. Ähnlich wie bei dem Candelabro in Paracas und den Nascalinien liegt dies an der Tatsache, dass Regen hier kaum eine Rolle spielt und ein nachhaltiges Aufweichen der Ziegel kaum möglich ist. Auch waren hier große unterirdische Kühlkammern für Nahrungsmittel angelegt, aus denen, so glaubt man, die Priester immer dann, wenn die Bevölkerung hungerte, Lebensmittel freigab.
    Unsere letzte Station vor den Sanddünen führte uns zu einem Nasca-Friedhof, von dem wir glauben, dass er für uns Touristen nochmal hübsch zurechtgemacht wurde. Die Nasca haben ihre Toten die Organe entnommen, sie dann in einer fetalen Haltung zusammengebunden und mit Blick auf die aufgehende Sonne in die Wüste gesetzt. Dies führte zunächst zu einer Mumifizierung und über einen längeren Zeitraum dann auch zu einer teilweisen Skelettierung. Um die Toten herum wurden Tongefäße verstreut, die die Nasca bei allen ihren Ritualen verwendeten. So zum Beispiel wurden auch Unmengen von Scherben auf dne Linien selbst gefunden, von denen man annimmst, dass sie auch aus rituellen Gründen entstanden seien. Da man für die Arbeit mit Ton unweigerlich auch Wasser braucht, wird deutlich, welchen hohen Stellenwert diese Rituale gehabt haben müssen. Ansonsten würde es wohl kaum sinnhaft erscheinen, diese mit wertvollem Wasser angefertigten Gefäße in der Wüste zurückzulassen oder sie auf den Linien zu zerschlagen.
    Ganz am Ende der Tour erreichten wir die Sanddünen. Bevor wir mit dem Buggy in sie Hineinfuhren, ließ Eduardo einen Teil der Luft aus den Reifen, damit die Bodenhaftung verbessert wurde. Die Fahrt in der Wüste selbst ist ziemlich schwer zu beschreiben. Es ist ein bisschen, wie Karusselfahren. Eduardo fuhr die Dünen im ersten oder zweiten Gang hoch, nur um auf ihrem Scheitelpunkt nach vorne zu kippen und in eine Mischung aus herunterfahren und herunterstürzen zu verfallen. Nach einer Weile hielt er auf einer besonders hohen Düne an und holte die Sandboards heraus, mit denen wir dann, ähnlich wie mit Snowboards die Abhänge hinunterfahren konnten. Noch Tage später sollten wir Sandreste in unserer Kleidung und sonst überall finden.

    Kurz bevor es Dunkel wurde, traten wir den Rückweg an. Dabei sahen wir als letzten Eindruck aus der Sandwüste einen streunenden Hund, der uns neugierig beäugte.
    Auf der Fahrt nach zurück ging die Sonne dann endgültig unter, so dass Eduardo den Wagen, im Dunkeln etwa eine halbe Stunde durch die Wüste (die Sandwüste ist von einer Kieswüste umgeben) in Richtung der Hauptstraße steuerte.

    Am Abend sind wir dann nocheinmal mit Michael essen gewesen und haben uns dann von ihm verabschiedet, da wir den Nachtbus nach Arequipa nehmen wollten. Vorher allerdings fiel uns noch auf, wie schön der Plaza de Armas in Nasca am Abend ist. Alles scheint auf den Beinen. Eltern sind mit ihren Kindern hier, ein Salsalehrer übt mir einer Gruppe kleiner Mädchen tanzen und von überall her kommt Essensgeruch...
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  • Day8

    Auf den Spuren der Nazca

    August 28, 2017 in Peru

    In Nazca angekommen wurden wir quasi aus dem Bus gezogen. Ettliche Leute boten uns Flüge über die berühmten Nazca-Linien an. Schnell schoben wir uns weiter und stellten unser Gepäck in einem kleinen Hostel unter. Die "Innenstadt" war schnell gesehen, also suchten wir uns ein vertrauenswürdig aussehendes Touristen-Büro und entschieden uns für die Besichtigung nur weniger Linien zu Land. Ein Flug hätte uns zwar einen idealen Blick über alle Figuren gegeben, hätte uns aber auch 6mal so viel gekostet und vermutlich ganz schön den Magen umgedreht. Unser privater Fahrer Arturo hingegen machte einen super Job und fuhr uns zu mehreren Aussichtstürme und -hügel und gab uns das volle Geschichtsprogramm. Wir sahen ettliche Linien und die Nazca-Figuren Hand, Baum und Eidechse, sowie neun weitere Figuren der Paracas-Kultur. (Vielleicht erkennt ihr sie auf den Bildern). Dann besuchten wir noch das Haus (jetzt Museum) der Erforscherin der Nazca-Linien: Maria Reiche. Die Dresdenerin widmete ihr halbes Leben den Linien, lebte in der Wüste und lief täglich hinaus um die Figuren zu vermessen und genaue Karten und Zeichnungen zu erstellen. Als sie 1998 starb war sie 95 Jahre alt, hatte es geschafft das Gebiet der Linien schützen zu lassen und kam selbst nur ein einziges Mal in die Verlegenheit die Figuren aus der Luft zu sehen.
    Die heutige Nacht verbringen wir im Bus. Auf nach Arequipa!
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  • Day19

    Nazca

    September 14, 2015 in Peru

    Famous for the lines. Made by ancient people, aliens, masons, or the Peruvian board of tourism? You decide. I opted for the towers rather than the nausea inducing plane. Not quite such clear views but an awesome time nonetheless. Our taxi driver turned out to be a young tour guide who told us stories and the history, laughed with our terrible jokes and showed us all the sites of nazca, including the farm which makes the local Pisco and later, the karaoke bar. Oh but my camera battery died midsunset, sad times.Read more

You might also know this place by the following names:

Barrio San Carlos

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