Peru
Chacra Colorada

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411 travelers at this place
  • Day76

    Miraflores, Lima

    January 16, 2020 in Peru ⋅ ☀️ 23 °C

    On our self guided walking tour of Miraflores we also came across alot of street art within the main city which reminded us alot of the same artists within Buenos Aires in Argentina and Río de janeiro. Among the street art were lots of Boho looking cafes and food markets, handcraft markets (which I'm sure are all aimed at tourists) but the skill that goes into making alot of the crafts seems worth buying atleast something, even if it's small... Plus will go into our backpacks lol.Read more

  • Day255

    Lima, Peru

    September 12, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    So Huaraz ist Geschichte! Am 11.09.2019 nehme ich früh 9:15 den Bus nach Lima ... eigentlich hätte ich schon den Nachbus nehmen können am Vortag... da hätte ich mir die Übernachtung in Huaraz sparen können ... aber ich wollte doch die Nacht noch mal richtig ausschlafen! Ich reise ja immer auf die möglichst günstige Art und Weise aber dieses mal gönne ich mir die Luxusvariante des Buses! Ich bezahle 10 Soles (2,25€) mehr und bekomme einen Platz in der unteren Etage ... ein Einzehlsitz aus Leder den man soweit zurück legen kann das man förmlich schon liegt😜🤣 und unglaublich viel Platz für meine Knie! Und so steige ich nach knapp 8 Stunden Busfahrt komplett ausgeruht und ohne Schmerzen aus!👍🤩
    Willkommen in Lima ... ein Großstadt wie jede andere Stadt in Europa!
    Mit Dan einem Israeli und xxxxx aus Deutschland teilen wir uns ein Uber zum Hostel! Unbewusst lande ich in einem Israelischem Hostel!
    Für 5 €/ Nacht inkl. Frühstück erwarte ich nicht viel ... und so kommt das auch ... 6 Betten ohne Fenster und ohne Ventilator (die Luft steht gewaltig im Zimmer) aber nicht die Nase hängen lassen denk ich mir ... es ist nur für paar Tage!
    Den ersten Abend gehe ich nun noch vor die Tür um mir was zu Essen zu besorgen!

    12.09.2019
    Heute lass ich es gemüdlich angehen ... frühstücken, telefonieren und dann zum Goldmuseum aber nicht der modernen Art sondern der vor 1.500 Jahren ... es sind die Goldschätze was die Spanier nicht geschaft haben zu finden als die Peru kolonisierten!
    Die Ausstellung zeigt beeindruckende Schätze in Form von Gold- Masken, Figuren, Kronen und sogar Kleidungen! Der Wärt der Ausstellung muss unbezahlbar sein da dieses Museum unterirdisch und hinter halben Meter dicken Panzertüren geschützt liegt!
    Am Abend treffe ich mich mit Dan zum Abendessen (ausgemacht ist kein Reis und keine Bohnen)
    Eine Empfehlung heißt Papacho's!
    Es gibt Bürger der Extraklasse ... oh mein Gott ... der beste Bürger den ich je hatte ... mit Blaukäse🤤
    Später gönnen wir uns noch ein Eis von "Häagen Dazs".
    Auf dem Heimweg entscheiden wir noch ein Bier zu trinken und gehen ins Hostel von Dan ... die haben voll die gemütliche Bar! Dort treffen wir auf Leute aus der ganzen Welt ... wirklich aus der ganzen Welt und nicht nur aus Israel!
    Wir Trinken, spielen Jenga und nebenbei gewinne ich ein shot Piscas beim Kronkorkenwerfen😜👍
    Kurz mach Mitternacht mache ich mich auf den "Heim"-weg!
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  • Day63

    Lima

    October 18, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Peru!!! Eigentlich sollte hier Ecuador stehen, nur leider läuft es mal wieder nicht nach Plan.
    Die ständigen Unruhen in Ecuador bewegen mich dazu, meinen Flug nach Peru um zu buchen.
    Evtl. mit der Möglichkeit, falls sich die Unruhen legen, später nach Ecuador zu reisen.

    Also erste Station in Peru ist Lima. Die Hauptstadt Perus, und um nicht um den heißen Brei zu reden, ist NICHT sehenswert. Ich habe hier 3 Nächte und merke recht schnell das das 2 Nächte auch gerecht hätten. Großstadtgewusel, ein paar nette Museen und ein paar Ecken die man wirklich als Tourist meiden sollte..mehr gibt es nicht wirklich.

    Trotzdem, ein paar interessante Infos gibt es über die Stadt, dann doch. Von den 8,5 Mio Einwohnern sind ein sehr großer Teil Asiaten. Japaner mit 1 Mio vorne mit dabei, gefolgt von Chinesen, Koreanern usw.....damit hab ich nicht gerechnet. Erklärt aber warum es in Lima sehr viele asiatische Restaurants gibt...die teilweise recht günstig und sehr lecker sind.
    Lustiger Fakt...beim Asiaten arbeiten fast immer Peruaner. Die Asiaten kassieren! :-) Schon mal in Deutschland einen Deutschen im bei Chinesen arbeiten sehen? Also ich noch nie :-).

    Als ich jemandem erzähle, dass ich downtown (Stadmitte) in einem Hostel bin, kriege ich sowas zu hören wie "aber Abends aufpassen". Mir egal das Hostel hat ungefähr 10 kleine Katzenbaby's das doch wohl Grund genug hier zu wohnen :-)
    Wer in Lima wohnt wohnt NICHT in der Innenstadt, Die Einheimischen wohnen fast nur in den Randgebieten der Stadt.

    Ich lerne hier Henry kennen der aus Deutschland kommt aber mittlerweile in London lebt und arbeitet. Henry fällt mir das erste mal auf als ich aus dem Taxi steige und einen Typen sehen der mit ausgedruckter Adresse sein Hostel sucht und ich nur denke "Hat der kein Smartphone? Anfänger!" :-)
    Henry hat ein Smartphone nur hat es leider den Besitzer gewechselt, irgendwo in der Bahn :-).

    Wir probieren ein paar Restaurants zusammen aus und laufen ein Mal die Stadt ab.
    Abends geraten wir in einen Umzug es stellt sich heraus, es ist sowas wie eine katholische Prozession.
    Es ist so viel los, dass wir in manchen Strassen nicht mal zu Fuß durch kommen.
    Nicht das erste mal sehe ich wie stark der Glaube in Südamerika verankert ist.

    Ich kaufe mir unterwegs eine Inka Kola weil ich einfach neugierig bin wie das Zeug schmeckt. Es sieht ungefähr genau so aus wie das was ich beim Arzt als Probe abgebe :-).
    Inka Kola ist wirklich von Coca Cola und das Zeug gibt es schon seit 1950 oder so...die Peruaner lieben es! Für mich schmeckt ganz gut und hat was von Red Bull...aber mehr als eine kleine Flasche will ich meinem Körper dann doch nicht gönnen.

    Nächste Destination--> PARACAS! Da sehe ich Friedi und Finn wieder...kann also nur gut werden!
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    Marc Lützig

    Ginde ich gut dass du dich für die Eigenurinkur entschieden hast!

    11/8/19Reply
    Razvan Dumitru

    Wirkung ausstehend!!! :-)

    11/8/19Reply
    Sonja Meckel

    da bin ich mal auf das Ergebnis gespannt 😂

    11/8/19Reply
    4 more comments
     
  • Day485

    SARS-CoV-2 Pandemie

    March 16, 2020 in Peru ⋅ ⛅ 27 °C

    Ich muss gestehen, dass ich dem ganzen zu Anfangs nicht sehr viel zu getraut hatte. Leider sollte ich nicht recht behalten und dieser Virus schlägt ganz schön um sich.

    Stand: 16.03.20
    Der Präsident hat das ganze Land zu 2 Wochen Quarantäne verdonnert. Nur noch zwingende Erledigungen und Lebensmittel kaufen, sonst bleibt die Haustür geschlossen. 😈😈😈

    Ich habe hier im Hostel tolle Freunde gefunden und daher ist die Zeit echt erträglich. Es ist eben ein Warten und ein Hoffen das diese Maßnahmen auch ihre Früchte tragen.

    Wir sind im Hostel richtig zusammen gewachsen. Ich muss sagen, es ist wirklich erstaunlich so viel unterschiedliche Leute auf so engen Raum und keine Probleme. Jeder nimmt Rücksicht auf den anderen und über gewisse Dinge muss man eben auch mal hinweg sehen. Wie mir mal ein Straßenkünstler gesagt hat: "Er ist verrückt! Aber merke dir es gibt kein schlechtes Verrückt, nur ein anderes verrückt sein."
    Wir spielen und feiern viel zusammen. Machen Musik und werden kreativ.

    Gut viele von uns leben ja schon ein paar Wochen länger zusammen, auch ich bin ja schon eine Weile hier. Jedoch hatten alle ihre Tätigkeiten und Freunde außerhalb des Hostels und wir kamen gut aus miteinander und waren doch nur Bekannte. Doch diese 2 Wochen haben uns so zusammen geschoben das wir Freunde wurden. Bis hin zu ausgesprochenen Bruderschaften. 😂😍😍 (Francisco)
    Im Hostel ist die Welt OK, erst wenn man herausgeht merkt man, dass wir uns im Ausnahme Zustand befinden. Bewaffnete Soldaten kontrollieren Passanten und Autos. Die Busse sind leer und die Straßen auch so gut wie. Der Markt und der Supermarkt haben nur noch ein paar Stunden am Tag geöffnet. Danach gibt's nur noch Kioske zum kauf von Lebensmitteln und Toiletten Papier. 😵😵😜

    Stand: 31.03.20
    Der Staat lässt Lebensmittel in den armen Regionen verteilen. Die Quarantäne wurde bis 12.04.20 verlängert. Das Militär unterstützt die Polizei und beide haben zusätzliche Unterstützung durch den Staat. Der Präsident bereitet das Land auf den schlimmsten Fall vor. Das ist nicht ungefährlich denke ich, aber vielleicht auch nötig. Denn das Militär und die Polizei wird nicht strafrechtlich verfolgt, falls sie bei Widersetztung der Anordnungen schießen müssten.

    Ansonsten sind die Leute alle distanziert und etwas schnippisch. Mir gegenüber ist bisher kein böses Wort gefallen. Der eine oder andere Polizist verhält sich etwas ängstlich gegenüber mir. Wir haben eine neue Regel bekommen, Mo.-Mi. dürfen nur Männer einkaufen und Do.-Sa. nur Frauen. Das wusste ich nicht als ich Donnerstag Morgen loslief zum Einkaufen. Kaum ums Eck gebogen, lauf ich in eine 8-Köpfige Polizei Gruppe. Sie erklären mir das und prüfen mein Reisepass. Da sie kein englisch oder deutsch sprechen verstehen sie ihn nicht. Dann fragt mich der eine, woher ich sei. "Deutschland" und 3 Polizisten wie auf Kommando machten einen großen Schritt weg von mir. 😂😂😂😂😂😂
    Bin dann wieder heim und alles gut.

    Rückhol Aktion...
    An sich ist das Land abgeriegelt, jedoch hat Deutschland anscheinend gute Verbindungen zu Peru. Denn sie tun alles, um ihre Landsleute nach Hause zu holen und es trägt Früchte.
    Denn es ist wirklich schwer hier irgend etwas zu organisieren, sodass man sich darauf verlassen kann. Man muss immer damit rechnen das sich zum geplanten Zeitpunkt sich wieder alles ändert.
    Daher Anerkennung an die Organisation der Bundesregierung.
    Ich habe mich registriert und warte nun ab bis die Arbeit der Helfer, für mich auch ihre Früchte tragen.
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  • Day48

    Lima Walking Tour

    December 19, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 25 °C

    Our short stay on Lima was in the historical centre (most tourists stay in the rich, and popular area of Miraflores) we opted to stay here because of the architecture and its we're the real Lima lives. We went on a free walking tour to learn about the history of the area we were staying in and rub shoulders with locals.. Lol... More on that later! 😂. The architecture was beautiful and built with the helpful hands of the Spanish in the 1500s colonial times (goes without saying because of the launguage). So a local tattoo artist called Alex took a shine to us after walking back from our tour, as we couldn't bring ourselves to say no, he walked us to his tattoo shop, through a local market (we were alittle worried this could be the end for us tbh) but we had nothing to fear, he talked to us in English after telling us about how he lived in Germany for a few years and we shared stories of Europe and our travels....all along trying to convince us to get a tattoo or piercing... Then he went to the obvious.. drug selling 😂 he told us straight up he had good grass (obviously from Germany...thats another story on how he got it here!) and baking powder, which you can guess as to the meaning! As peru boarders Ecuador, Colombia, Chile, Bolivia and Brazil, its a good gateway country he told us lol! Anyway we passed on the offers and carried on our way to the amazing magic light show in one of Lima's parks that they show every night, close to our hostel (the pictures will be on our next post!)😊😁Read more

  • Day147

    Sand, Sonne und Schnee in Peru

    June 7, 2021 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Der Flug ist kurz und schmerzlos. Der Schutz vor Corona fast perfekt, bis auf die Distanz konnte alles eingehalten werden 😷 Es gibt sogar glutenfreies und veganes Essen im Flieger. Wir sind beeindruckt 🤩
    Der Uber-Fahrer in Lima textet uns zu, welchen tolle Fleisch- und Wurstspezialitäten es im Land gibt und was wir alles verpassen würden, wenn wir kein Meerschweinchen, Lama, Alpaca und Innereien etc. essen würden 🤢 Wir sind gespannt auf die viel gelobte und von Peruanern gern als beste der Welt bezeichnete peruanische Küche 🤔

    Als wir bei Nino ankommen, macht uns ein älterer Herr im gefälschten Adidas-Jogginganzug die Tür auf. Huch, das ist ja Nino 🙋🏽‍♂️ Ganz anders als auf den Bildern, genauso wie seine spärlich eingerichtete Wohnung im dunklen Erdgeschoss eines hohen Wohnhauses 🏢 Er ist nett, sehr reinlich und kleinlich, aber eben auch nett 😊 Hauptsache in Peru! Heute findet die mit Spannung erwartete Stichwahl der Präsidentschaftskandidaten statt. Die politischen Debatten laufen heiß und die Anhänger machen auf den Straßen Limas mobil 📩

    Wir kommen erst mal an und schauen gleich nach einem Heimflug von Chile aus. ✈️ Was man hat, hat man und so buchen wir kurzerhand einen Flug nach Deutschland im August 🇩🇪 Gleich noch das Bahnticket aus Frankfurt nach Berlin dazu und fertig 🚃 Jetzt können wir uns auf Peru konzentrieren. Denken wir, als uns auffällt, dass wir glatt übersehen haben, dass Chile das Land in Südamerika ist, das die strengsten Corona-Beschränkungen hat und bis 30.6.2021 keine Nicht-Chilenen oder in Chile gemeldete Personen reinlässt. Bescheiden, aber wir hoffen auf gute Neuigkeiten in den nächsten Wochen 😬

    Die Zeit mit Nino ist merkwürdig. Einerseits ist er nur zu Hause, andererseits hängt er nur vor seinem Rechner, der auf einem Kissen auf dem mit einer durchsichtigen Plastikdecke geschützten Tisch liegt 👨🏽‍💻 Er ist Projektplaner, wurde aber verpflichtet als Dozent mehrere Gruppen von Ingenieursstudenten ein Semester lang in Projektplanung zu unterrichten 👨🏽‍🏫 Nino mag das überhaupt nicht, was er uns regelmäßig sagt und wir bei seinem Live-Unterricht auch spüren. Jeden Tag einige Stunden unterrichtet er gelangweilt die noch gelangweilteren Studenten. Ein lustiges Trauerspiel zu beobachten 😆 In den 5 Tagen in Lima, bleibt er die ganze Zeit im selben Trainingsanzug. Im seinem Profil steht, jeder Gast sich bei Anreise zuerst duschen muss 🚿 Bei über 800 Surfern hat er wohl auch einige Odeurs dabei die nicht so seins waren 🥴 Das Obst und Gemüse deckt Nino mit alten Handtüchern in der Küche ab. Das Geschirr auch. Das Handtuch stinkt zum Himmel, aber wenn nicht alles abgedeckt ist, dauert es keine 5 Minuten bis Nino es korrigiert hat 😅 Etwas schrullig, wie auch die Einrichtung, aber für den Start okay. Wir haben glücklicherweise noch Giancarlo, der uns mit vielen Tipps und Kontakten in Peru weiterhelfen kann 😊

    Um die Stadt kennenzulernen, schlendern wir herum und machen eine Free Walking Tour. Tolles Konzept, dieses Mal nicht so tolle Tour, aber wir vielleicht wieder woanders 🙃 Wir lernen Sara und Tom (wir glauben so hieß er) kennen, die aufgeregt von ihrer gebuchten Ayahuasca Zeremonie als 12 tägiges Retreat erzählen. 🙋🏼‍♀️🙋🏼‍♂️ Wir schauen derzeit auch schon online nach einer Ayahuasca Erfahrung um, allerdings sind wir bei 120-150$ pro Tag eher abgeneigt. Die beiden stört es nicht und so tauschen wir Nummern aus, damit sie uns nach dem Retreat davon berichten können 📱 Wir schauen uns das historische Zentrum und die angesagten Viertel Miraflores und Barranco dann noch auf eigene Faust an 🚶🏼‍♀️🚶‍♂️ Lima liegt direkt am Wasser, allerdings an einer Klippe. Wir gehen runter zum Strand und sehen Surfer und einige Paraglider, die den Auftrieb der Küste nutzen 🏄‍♂️ 🪂 Die Stadt Lima beherbergt ca. 10 Millionen Einwohner, ein Drittel der gesamten Bevölkerung Perus 🇵🇪 Dementsprechend viel ist hier in manchen Ecken los. Das Wetter ist nicht so prall. Viele, viele graue Tage im Jahr, hohe Luftfeuchtigkeit, dafür aber kaum Regen ☁️

    Yoga im Mini-Garten vor Ninos Block tut gut, auch wenn die demonstrierenden Partei-Anhänger in der Nähe schon ziemlich ablenken 🧘🏼‍♀️📢 Die Wahlen sind zwar vorher, aber es wird tagelang ausgezählt. Eigentlich hat Ninos Favorit gewonnen: Castillo, ein Campesino, ein Mann vom Land bzw. aus dem Volk. Seine Widersacherin Keiko, eine korrupte Politikerin mit mehreren laufenden Verfahren gegen sie, hat allerdings die Geschäftswelt und die Politik größtenteils in ihrer Hand. Ein enges Kopf an Kopf-Rennen. Castillo liegt am Ende mit 50,2 zu 49,8 Prozent der Stimmen vorn. Keiko will aber Stimmen für ungültig erklären lassen. Lateinamerikanische Politik...🤯
    Wir sympathisieren mit Castillo und wollen uns die Kundgebung mal genauer anschauen. Musik und Redner ziehen uns an. Wir merken jedoch erst spät, dass es eine Keiko-Veranstaltung ist 🤭

    Wir haben derweil schon ein wenig unsere Route durch Peru geplant 🗺 Da an der Küste nicht viel Sehenswertes ist, fahren bis nach Ica. Dort gibt es die großen Sanddünen 🏜 Entlang der Küste ist so viel Trockenheit, keine Pflanze, nur Schotter, Stein, Geröll und Sand, viel Wind und Eindrücke wie auf einem fremden Planeten 🪐 Im Laufe der Fahrt kommen an verschiedenen Haltestellen wieder einige Verkäufer rein, die Essen, Trinken, Handy-Zubehör etc. anbieten. Besser als betteln, aber schon recht anstrengend in der Lautstärke sich durch den vollen Bus zu quetschen mit den Waren 💆🏼‍♂️

    In Ica haben wir auch ein Couchsurfing gefunden: Marcia 🙋🏾 Aus den demonstrierenden Anhängern von Castillo huscht sie zu uns rüber und wir lernen uns kennen. Mit einem Tuktuk, Motorrad mit angebauter halboffener Sitzkabine, fahren wir zu ihr nach Hause 🛺 Es geht über viele sandige Buckelpisten und dunkle Straßen bis in eine sehr ärmlich wirkende Gegend außerhalb von Ica. Anwohner verbrennen gerade einen Haufen Müll und wir laufen zu ihr über sandige Straßen übersäht mit Müll 🔥 Sie hatte uns gewarnt, ihr Haus wäre einfach... Ihr Haus besteht aus dünnen Holzbrettern, hat weder Bad, noch fließend Wasser und es leben 2 Hunde und mehrere Katzen drin, die auch das ganze Haus als Toilette nutzen 💩 Wir schauen uns groß an, schauen noch mal auf die Straße: das könnte man getrost als Slum bezeichnen 🏚 Ein Großteil der Hütten hat dünne Holzplatten, wo US AID drauf gedruckt ist, ein Hilfsprogramm der USA. Da es schon spät ist und Marcia ganz nett, gehen wir das Abenteuer ein 😟 Sie spricht mehr mit ihren Tieren als mit uns, aber das stört uns nicht weiter. Das offene “Badezimmer” mit Kloschüssel (ohne Brille) mit Wassertrog und Schöpfeimer ist mehr eine Herausforderung 🚽 Katzenwäsche oder eben natürlich bleiben … 😏 Klopapier und Wasser zum trinken müssen wir uns auch noch schnell am Laden um die Ecke holen… 🤨

    Die Nacht im kleinen Bett war kalt 🥶 Wir haben zwar versucht das Loch in der Wand (Fenster ohne Scheibe) mit einem Handtuch vor Kälte, Staub, Licht und Lärm zu schützen, aber die Mission war weniger erfolgreich 🪟 Wir schaffen es bibbernd durch die Nacht und als wir am nächsten Morgen Frühstück essen, steht der Plan, dass wir heute abreisen 👋 Beim Toilettengang hat Philipp Probleme mit der “Spülung”. Das Klo ist randvoll und läuft nicht mehr ab 💩 Marcia meint, Abschöpfen und heißes Wasser nachgießen. Boah, ist das eklig 🤮 Aber gesagt, getan. Die Mission Rohr-Frei dauert fast 2 Stunden, Philipp ist vollends angewidert und genervt und das Rohr ist noch immer nicht wirklich frei 🤬

    Wir reisen ab, entschuldigen und bedanken uns und verdauen die letzten 12 Stunden 🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♀️ Wir buchen uns den nächsten Nachtbus nach Arequipa, in die zweitgrößte Stadt Perus 🚌 Am Busbahnhof können wir auch unser Gepäck lassen. Denn jetzt geht es dahin, weswegen wir nach Ica gekommen sind: nein, nicht für die ca. 200 Handyläden Icas die alle exakt das selbe anbieten, sondern zu den Dünen von Huacachina 🏜 Wir laufen die 45min dorthin und werden von einem Hupkonzert und kontinuierlichen Taxi-Rufen begleitet 🚕 Huacachina entschädigt aber dafür. Eine Lagune inmitten einer Wüste 🏝 Das sind Ausläufer der Atacama-Wüste in Chile; ziemlich beeindruckend 😯 Neben vielen anderen Touris, krackseln wir durch den Sand und besteigen die Dünen. Beeindruckend! Die laut dröhnenden Jeeps auf ihren Wüsten-Touren sind es weniger 🛻 Wir haben trotzdem eine gute Zeit 😌 Marcia hat uns am Vorabend noch krampfhaft hierfür eine Tour angedreht, da sie auch im Touri-Geschäft ist. Diese können wir aber mit Ausreden umgehen, als wir abgetörnt von dem Lärm der Jeeps an der Lagune sitzen 😳 Bauchschmerzen und Übelkeit können eben mal ganz plötzlich kommen 🤥

    Der Nachtbus nach Arequipa ist bequem 💺 Wir haben allerdings noch kein Couchsurfing dort und buchen uns bei Ankunft und strahlendem Sonnenschein ein Airbnb 🏨 Ein tolles koloniales Haus mit fantastischem Ausblick. Unser Zimmer ist allerdings etwas dreckig, kalt und laut durch die angrenzende Straße in der Altstadt von Arequipa 😏 Die Familie mit Oma, Sohn und Pflegesonn sind aber sehr nett und wir tauschen uns viel miteinander in der großen Familienküche aus. Soviel wie wir die Küche nutzen, wurde sie sicher seit langem nicht mehr genutzt 😅

    Am nächsten Tag machen wir eine Free Walking Tour. Wir sind nur 2 Gäste, da durch Corona auch nicht viele Touris in der Stadt sind. Der Stadtführer ist aber bester Laune und führt uns eifrig und mit viel Anektdoten durch die tolle Stadt Arequipa, die uns sehr gut gefällt 🗣 Wir werden mittags von einem Couchsurfing-Host zum Mittag eingeladen, der uns nicht beherbergen konnte, aber trotzdem treffen wollte. Juanca ist Mitte/ Ende 40, ledig und arbeitet im Bergbau als Qualitätsprüfer 🙋🏽‍♂️ Er hat sichtlich Freude daran, seine Zeit mit Reisenden zu teilen und plaudert über sein Leben und die Welt. Wir haben auch eine gute Zeit in dem veganen Restaurant, obwohl wir es komisch finden einfach so eingeladen zu werden 🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♂️ Abends will uns Juanca dann auch noch Pisco Sour, das peruanische Getränk schlechthin, zubereiten🍹 Einem geschenkten Gaul und so…. 🐴

    Der Abend verläuft ganz nett, der Liter Pisco wird fast geleert und das nach über 1-monatiger Abstinenz 🥴 Je angetrunkener Juanca wird, desto mehr und wirrer erzählt er 😐 Wir können ihm teilweise nicht mehr folgen und er erzählt viel von Sinnlichkeit, Zärtlichkeit und Sex mit Couchsurferinnen und reisenden Pärchen 😳 Uns wird das alles etwas suspekt. Er versucht uns für eine Wandertour mit ihm zu begeistern inkl. Bad in Thermalquellen und Übernachtung in einer Herberge, natürlich wieder alles auf seine Kosten💲Er versucht dann später noch vergeblich einen Joint zu bauen, nachdem er sein Gras und sein Koks, als das beste und purste Zeug in Peru angepriesen hat 🚬 Wirklich, der schlechteste Joint-Roller von Arequipa, vielleicht sogar Perus 😂 Nachdem er (endlich) fertig ist und auch losgegangen ist, reflektieren wir noch mal den Abend und sehen von der Tour mit Juanca ab 🙅🏼‍♀️🙅🏼‍♂️ Als Dank für die Einladung ins Restaurant, wie auch zum Pisco Sour wollten wir uns erkenntlich zeigen und haben bereits am Vortag zum selbstgemachten Essen in unserer Hostal-Küche eingeladen 🍲 Das Treffen wollen wir also nicht auch noch absagen… der gute deutsche Anstand 🙃 Er kommt überpünktlich und bringt gleich eine Flasche Rum mit 😑 Der Abend verläuft noch intensiver als der vorherige. Juanca betrinkt sich, später schneit es und es geht viel um Sex und der notgeile Juanca kennt fast kein anderes Thema mehr 🤯 Ziemlich nervig, der Abend ist bald vorbei, nachdem wir ihn mehrmals indirekt und direkt Abfuhren erteilt haben für seine Anspielungen 🤢 Er schläft auf der Couch in der Küche. Wir reisen am Morgen Richtung Puno ab und sind sehr froh, nicht auf die Wanderung mit ihm zu gehen 😮‍💨

    Auf dem Weg nach Puno fahren wir durch das Hochgebirge und vorbei an zahlreichen Alpaca und Lama-Herden und atemberaubenden Ausblicken 🦙🏔 Als wir in Puno ankommen, auf 3.800m, liegt der Titicaca-See direkt zu unseren Füßen: Beeindruckend! 😍 Hier wollen wir ein paar Nächte bleiben. Wir finden aber das Hostel nicht, das wir uns eigentlich rausgesucht haben. Also wird Señor Google befragt und haben gleich großes Glück mit der Unterkunft 🏨 Wir bekommen sogar eine glutenfreie und vegetarische Extrawurst zum Frühstück im Hostel. Sehr sympathisch 😊

    Während wir im Hostel eine Tour über den Titicaca-See buchen, bekommen wir mit, dass Arequipa für 2 Wochen komplett abgeriegelt wird wegen eines neuen Corona-Ausbruchs. Huch 😬 Glück gehabt, dass wir nicht mit Juanca in der selben Stadt eingesperrt sind 😅 Wir stapfen also durch Puno und klettern auf die Aussichtsplattform über der Stadt mit tollem Blick über den See bis nach Bolivien 🇧🇴

    Am nächsten Tag geht es sehr früh auf zur Tour mit Boot zur Insel Amanti 🚤 Die Tour zu dem ersten Stopp, dem schwimmenden Inseln Uros, im See ist unangenehm touristisch 😒 Die Einheimischen sind, bis ins jüngste Kindesalter, auf den Inseln sehr auf den Tourimus getrimmt 💁🏾 Wir haben uns eben als einzige von 30 Leuten geweigert, noch eine extra Tour zu machen für extra Geld ❌ Wir werden von den Einheimischen, wie auch Tourguides mindestens 20 mal fast schon angefleht doch mitzufahren. Seeeehr unangenehm! Wir bleiben standhaft auf der schwimmenden Insel 🙎🏼‍♀️🙎🏼‍♂️ Jetzt erst recht bei solch einer Aufdringlichkeit! Wir gehen dann mit einem Einheimischen mit, der uns nochmal zeigen will, wie man ein dort typisches Haus baut, sowie seine kleine Forellenzucht und sein Haus vorführt 🏡 Gegen „freiwillige“ Spende natürlich 🙄 Wir verbringen dann eine Nacht auf der natürlichen Insel Amanti in einer familiären Herberge 🛌 Die Landschaft ist sehr sehenswert 🗾 Wir klettern zum Sonnenuntergang auf die höchsten Erhebungen: Pachamama und Pachatata 🌄 Als wir wieder im Dorfzentrum ankommen, läuft auf einer Leinwand das Freitag-Abend-Kino. Popcorn gibt es gratis 🍿 Wir gesellen uns mit dem dort typischen, warmem, alkoholischen Getränk dazu 🍹

    Die Luft und Nacht ist kalt und klar, das Zimmer einfach, aber wir fühlen uns wohl 😴 Im Zimmer gibt es außer Licht keinen Strom, daher geht es früh ins Bett. Wir wachen auf und as Handy zeigt 1 Grad Celsius an 🥶 So hatten wir uns Südmerika nicht wirklich vorgestellt, aber die Sonne wärmt schnell auf ☀️ Wir machen Yoga im Zimmer, dadurch geht es noch schneller 😌 In unserer Gruppe sind noch 3 Franzosen, 1 Brasilianer und eine Kolumbianerin. Wir verstehen uns ganz gut mit ihnen und haben auch die Mahlzeiten mit ihnen zusammen in der Herberge 🇫🇷🇧🇷🇨🇴

    Nachdem wir die Insel bei strahlendem Sonnenschein umwandert haben, essen wir Mittag und warten auf unseren Guide, der uns wieder zurück nach Puno bringen soll. Die Bootsfahrt über den Titicaca-See dauert 3 Stunden und bietet wieder tolle Aussichten auf den See und die schwimmenden, bewohnten Inseln 🚤 In Puno ist heute großer Markttag und wir kaufen einiges fürs Abendessen und die Fahrt ein 🛍 Nach dem Kochen und Duschen machen wir uns zusammen mit der Reisegruppe auf den Weg zum Bus, da alle heute noch nach Cusco wollen 🇫🇷🇧🇷🇨🇴🇩🇪 Am Busbahnhof wird noch versucht uns das Gepäck zu stehlen als Jessy kurz zur Toilette ist. Dem misstrauischen und später durchdringenden Blick von Philipp kann der Trickbetrüger und sein Komplize aber nicht widerstehen und sucht nervös das Weite. Miese, fiese...! 🦹🏾‍♂️🦸🏼‍♂️ Wir haben aber einen Super-Sonderpreis für die Fahrt bekommen und Bus angekommen, wissen wir warum: zunächst werden wir für 1,5 Stunden in einen Bus in den nächstgrößeren Ort Juliaca gequetscht 🚌 Auf der hinteren Achse wippend, in der letzten Reihe sind die Geschwindigkeitsbegrenzer gar nicht mehr so witzig 😡 Von Juliaca geht es etwas später mit einem nicht ganz so gemütlichen Überlandbus weiter. Die gebuchten Komfortsessel zum Schlafen, sind auch schon etwas in die Jahre gekommen 😑 Juliaca ist das Näh- und Produktionszentrum Perus. Alle Souvenirs, Alpaca-Pullis, gefälschten Klamotten kommen da her. Es ist gleichzeitig der größte Umschlagplatz für Marihuana und Kokain aus dem Süden, also Bolivien, Paraguay etc. auf dem Weg gen Norden. Die Qualität ist nicht hoch, aber es gibt viel und billig 💰 Für Touris also nicht spannend und aus Erzählungen, auch nicht so sicher.

    Wir versuchen zu schlafen und träumen von Cusco 🥱 Denn wir haben gehört, dass man hier problemlos 1 Monat als Tourist verbringen kann, ohne dass es langweilig wird 🥳 Mit Giancarlo haben wir den Kontakt zu Daniel aufgebaut, der uns glücklicherweise in seine Wohnung zum Couchsurfen eingeladen hat. Wir freuen uns drauf und sind gespannt 🤩
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  • Day64

    Lima

    March 1, 2020 in Peru ⋅ ⛅ 26 °C

    Wir waren schon auf dem Weg nach Huaraz sehr überrascht gewesen, dass sich um Lima nur Wüste befindet, das wussten wir nämlich gar nicht 😅
    Hier regnet es tatsächlich nur ca 1l im Jahr, dementsprechend problematisch ist die Wassersituation, man ist daher ziemlich abhängig vom Regen in den Bergen, aus denen ein paar Flüsse hier ins Meer münden.
    Und mangelnder Regen zur Regenzeit wird langfristig wohl wirklich zum Problem...

    In der Stadt merkt man davon nix, zumindest nicht in den touristischen Vierteln, die wir kennengelernt haben.
    Wir nächtigten im Bezirk Miraflores, wo man deutlich den Lifestyle der Reichen spürt (nicht, dass sich das in unserem Low-Budget Hostel widergespiegelt hätte 😅)
    Die Promenade ist von riesigen Hotels und Wohnanlagen gesäumt, wo man in riesigen Wohnungen mit Balkon den Meeresblick genießen kann- für ca 500 Soles (ca. 130€) pro Woche.
    Diese Summe entspricht übrigens dem üblichen Monatsgehalt eines Peruaners, man kann sich also vorstellen, dass hier und entlang der Promenade nur die High-Soceity lebt, der Rest wohnt ziemlich weit vom Zentrum entfernt.
    Auch hier in Lima gibt es nur ein Bussystem und eine einzige U-Bahn Strecke, für wohl aktuell 12 Millionen Einwohner.
    Laut einer Studie herrscht hier die schlimmste Verkehrssituation nach Neu- Delhi und Bogota.
    Stau, aggressive Fahrer und Hupkonzerte stehen also an der Tagesordnung 🙈

    Dennoch hat uns Lima gut gefallen, eine lebendige Stadt mit schönen Stadtteilen, Parkanlagen und eben der Promenade, an der man wunderbar entlang spazieren kann.
    Es ist hier zwar ziemlich teuer und wir konnten uns nur schwer vorstellen, wie die Einheimischen mit ihrem geringen Einkommen hier überleben.
    Der Strand ist leider sehr steinig und es herrscht eine ordentliche Strömung, sodass aus dem Plan surfen zu gehen, leider nichts geworden ist.
    Das Wasser ist durch den Humboldt- Strom auch ziemlich frostig, doch für eine kurze Abkühlung hüpft man auch mal ins 12°C kalte Nass.

    Für eines ist Lima besonders bekannt:
    Ceviche.
    Also roher Fisch mit Limonensaft, Zwiebeln und Koriander.
    Hatten wir bisher auch immer mal probiert und erwarteten daher hier eine ganz neue Dimension dieses Gerichts.
    Wir bestellten zwei unterschiedliche und beide waren auf ihre eigene Art und Weise furchtbar 🙈
    Irgendwann wurde es uns einfach zu ekelig und wir haben aufgegeben.
    Nur um kurz danach in ein Gespräch mit dem Nachbartisch zu kommen und zu erfahren, dass der Besitzer direkt neben uns sitzt 😅
    Haben ein gratis Dessert bekommen 👌🏽

    Dem Wassermangel zum Trotz gibt es hier in der Nähe des Fußballstadions einen Park, in dem jeden Abend eine Wasser- Show stattfindet.
    Um in den Park zu gelangen, muss ein geringer Eintritt bezahlt werden und als wir uns anstellen wollten, sahen wir die längste Menschenschlange unseres Lebens...
    Da wir bisher aber mitbekommen haben, wie Peruaner durchdrehen, wenn es ums Anstehen geht, verwarfen wir unseren Plan, uns irgendwo weiter vorn reinzudrängeln und hatten eigentlich schon mit dem Park abgeschlossen.
    Doch da hatte uns auch schon ein älterer Mann geschnappt und uns ziemlich weit vorn vor eine wild gestikulierende Frau geschoben, die nun für diesen Service nach einem Trinkgeld verlangte.
    Also paar Soles gegeben, schlechtes Gewissen bekommen und pünktlich zu Beginn der Show im Park gewesen 👌🏽
    Clevere Geschäftsidee. 😅

    Abends blüht Miraflores dann nochmal richtig auf, überall sind Bars und Clubs, meist ohne Eintritt und so haben wir nach ein paar Versuchen einen kubanischen Club gefunden, in dem wir mal wieder Salsa üben konnten 💃🕺
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  • Day252

    Lima

    February 2, 2020 in Peru ⋅ ☁️ 23 °C

    Lima, City Tour durch die wunderschöne, historische Altstadt. Dann am nächsten Tag eine alternative City Tour mit Alois Kennerknecht durch die Vororte Limas, zum grossen Fischmarkt, zu seinen Projekten wie Gras Bepflanzungen in der Wüste und zum grössten Friedhof der Welt. Alois kommt aus dem Allgäu, lebt aber schon über 30 Jahre in Lima, ist sehr sozial und auch landwirtschaftlich angaschiert.Read more

  • Day277

    Cusco -> Lima, Peru

    October 4, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 20 °C

    Pffu heute ist der Tag der Tage!
    Ja heute ist der letzte Tag ... ja der letzte Tag meiner Reise😑.
    Um 7:30 früh frühstücke ich mit Simon bei uns im Hostel!
    Der Simon muss 8 Uhr schon los ... er fliegt heute in den Norden vom Peru!
    Simon falls du das list ... du bist übrigens der letzte dem ich "Tschüss" gesagt habe auf meiner Reise!
    Als Simon weg ist lege ich mich noch mal kurz ins Bett ... schlafen kann ich nicht mehr und so packe ich mein Rucksack und Dusche!
    Mein Flug nach Lima ist erst 17 Uhr ... ich chille im Gemeinschaftsraum und telefoniere mit meinen Eltern und Christina!
    Später am Flughafen geht alles recht schnell und reibungslos!

    Am Flughafen verspühre ich tatsächlich das erste mal so richtig dieses unglaublich komische gefüll dass meine Reise jetzt ein Ende hat!
    Ich muss zugeben es füllt sich unwirklich und etwas schmerzlich an und es ist nicht zu vergleichen mit dem gefüll als ich vor etwas mehr als 9 Monaten los zog!
    Ich kann es garnicht richtig in Worte fassen!
    Ein gefüll als wäre ich nur ein Wochenende unterwegs gewesen!

    Der Flug nach Lima geht ganz schnell so das wir kurz vor 19 Uhr schon Landen.

    Ich bleibe im Flughafen da es heute Nacht 2:40 für mich direkt weiter geht!

    Ich suche was zu Essen und eine bequeme Bank mit Stromstecker ... leider alles Fehlanzeige...weder eine bequeme Bank noch eine Steckdose! Und so verbringe ich Die Zeit auf dem harten Boden mit den anderen reisenden!
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  • Day285

    Lima H3

    October 12, 2021 in Peru ⋅ ⛅ 17 °C

    We had a special hash trail today, for a group of about a dozen hashers that came down from the US with the Exotica tour service, to visit Peru and go up to Machu Picchu. Since I was still in town, I was able to join in for another hash trail. Coincidentally, my old friend CIA was in that group, and he presented me with a 100 Countries of Hashing patch that he had been carrying around for almost 2 years. We had a cool hash trail through the city center in Lima, followed by lunch in a little street cafe, and that is where CIA presented me with the patch. Pretty cool day all in all. Many thanks to CIA, and the Lima H3 for the great hashpatality. On OnRead more

You might also know this place by the following names:

Chacra Colorada