Peru
Cupiarniyoc

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20 travelers at this place:

  • Day41

    Colca Canyon

    October 6, 2016 in Peru

    Colca Canyon is the second deepest canyon of the world and close to Arequipa. Towards the Colca Valley there were several spots to take incredible pictures; for exemple the "Mirador de los Andes", a famous volcanic panoramic viewpoint at a height of 4800m above sea level!

    In the afternoon relaxing in the local hot springs was on our programm; while having dinner we were accompanied by a folkloric show and Chrigi was forced to partake! ;-)

    In the early morning of the second day we went to "Cruz del Cóndor", where we could see Andean Condors flying above us! What majestic birds! On the way back, farming platforms (terraces) made the trip unforgettable.
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  • Day48

    Cruz del Condor

    November 16, 2017 in Peru

    We reached Cruz del Condor in about 30 min. There were a few vendors selling souvenirs and other items. It was a nice sunny morning. The place had steep cliffs making it perfect for updrafts from the canyon. This would be ideal for the condors.

  • Day48

    Condors at Cruz del Condor

    November 16, 2017 in Peru

    We had barely settled down at Cruz del Condor when the first of condors started gliding across the sky in the canyon. They were such majestic birds, very huge and that is one of the reason, they don't flap much. They use the thermals and the air currents to glide across the sky.
    We got some amazing shots of the birds. Some times they just flew 5-10 mts from where we were standing.

  • Day9

    Cola Canyon

    October 4, 2017 in Peru

    Kurz noch zu den zwei Früchten für 12€. In einer Seitenstrasse, etwas vom Zentrum entfernt, haben wir diese dann für 40 Cent gekauft ;-) Kleiner Unterschied...

    Um 3 Uhr morgens ging es dann zum Colca Canyon. Leider hat man uns nicht gesagt, dass der Kleinbus anscheinend nur eine Heizung im vorderen Bereich (beim Fahrer) hat. Gefühlt ging es also im Kühlschrank hoch auf 4900 m. Die Scheiben waren von innen gefroren 😨 Der erste Stop war im Ort Chivay, für Frühstück (6 Uhr). Hier saßen nur halb eingefrorene Touristen in dicken Jacken. Wie immer gab es die peruanischen Brötchen, die mit nem harten Bierdeckel verglichen werden können. Dazu Instandkaffe und Marmelade. Zumindest ein warmes Getränk!!!!
    Weiter ging's und langsam wurde es wärmer. Kurz vor 8 Uhr Ankunft am Cruz del Condor, auf 3700 m. Hier musste dann wieder die Sonnencreme ausgepackt werden. Die Nächte sind kalt, zum Teil 4 Decken übereinander, tagsüber ist es in der Sonne nicht lange auszuhalten.
    Um 8:30 Uhr waren am Cruz del Condor ca. 30 Minibusse. Dazu muss ich sagen, es ist lediglich ein Aussichtspunkt an der Hauptstraße. 2 Condore haben wir vor Weiterfahrt gesehen.
    Ankunft in Cabanaconde um 9 Uhr. Der Fahrer hat uns einfach an der Straße rausgeschmissen und deutete nach rechts, da wäre dann der Plaza de Armas... Sehr gut, also erstmal orientierten und Hotel suchen.
    La Casa de Santiago ist wahrscheinlich die beste Adresse im Ort! Mir war entfallen was eine heiße ( ich meine heiß und nicht lauwarm) Dusche bewirkt... Später am Tag haben wir gleich nochmal geduscht ;-)
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  • Day14

    El cóndor pasa

    October 27, 2017 in Peru

    Bei einer Reise durch das Colcatal muss man unbedingt am Mirador Cruz del Cóndor anhalten, um am frühen Morgen einen der ca. 50 hier lebenden Condore zu beobachten. Nahezu ohne Eigenbewegung lassen sich die majestätischen Vögel von den Aufwinden treiben. Ihre Spannweite beträgt bis zu 3,5 Meter. Sie gelten zwar als Aasgeier, doch unser Guide Edison berichtete uns von Situationen, in denen Condore dem Sterben gezielt nachgeholfen haben. So erzählte er uns von einem Bullen, der an einem Abhang ins Straucheln geriet. Die Condore flogen immer wieder knapp über den Bullen hinweg,um ihn so zu Fall zu bringen.Read more

  • Day20

    Condore

    August 3, 2016 in Peru

    Heute klingelte unser Wecker bereits um 2:30 Uhr morgens/nachts wie auch immer, jedenfalls sehr sehr früh! Ein neuer Rekord auf unserer Reise😊

    Um kurz nach 3 Uhr saßen wir auch schon im Bus auf dem Weg zum Colca Canyon, kurz vor 8 Uhr gab es dann ein Fast-in & Fast out Frühstück (Massenabfertigung) in Chivay!

    Endlich am Canyon angekommen konnten wir auch mit den Massen an Touristen die fliegenden Condore begutachten!Read more

  • Day11

    Colca Canyon

    June 20, 2017 in Peru

    Ungefähr 140 Kilometer von Arequipa entfernt, liegt die tiefste Schlucht der Welt. Mit über 4000 Metern Tiefe löst der Colca Canyon den Cotahuasi Canyon (auch in Peru) ab. Zum Vergleich: der Grand Canyon in den USA ist nur 1800 Meter tief.
    Am Anfang der Schlucht sind sehr viele Terassen in die Berghänge gebaut. Einige dieser Terassen sind schon über Hunderte von Jahre alt. Dort wurden und werden heute noch hauptsächlich Kartoffeln aber auch Mais oder Weizen angebaut. Achtzig Prozent der Bewohner dort leben von der Landwirtschaft, ca. zwanzig Prozent vom Tourismus.
    Die Kartoffel hat ihren Ursprung in den Anden. In Peru gibt es ungefähr 5.000 verschiedene Arten. Im Colca Canyon ca. 200.
    Ein weiteres Highlight sind die Andencondore. Mit einer Flügelspannweite von mehr als 3 Meter, sind sie die zweitgrößten Vögel der Welt. Kondore sind Aßfresser. Es kann aber auch vorkommen, dass sie durch heftige Flügelschläge, ihre Beute den Hang hinunter treiben und warten bis das Tier verendet ist.
    In den frühen Morgenstunden sieht man die Tiere in den Lüften treiben. Kondore flattern im Vergleich zu anderen Vögeln nicht viel mit den Flügeln, sondern lassen sich mit den Winden treiben. Sie können bis zu einer Höhe von 7000 Metern aufsteigen.
    Weitere Tiere die dort Leben sind Lamas, Alpakas und Vicuñas. Vicuñas sind freilebende "Lamas" gehören zur Familie der Kamele 😁
    Die Bewohner im Tal essen hauptsächlich Lamas und Alpakas... Alpaka sind für ihr Fell bekannt. Und gehören jetzt auch zu meiner "favourite animal" - Liste.
    Haben dann noch auf ca. 5000 Meter Höhe angehalten, um die Vulkane betrachten zu können. Auf 5000 Meter Höhe beträgt der Sauerstoffgehalt nur noch 70%, was man sofort merkte.

    Der Colca Canyon ist wirklich beeindruckend und bis jetzt überhaupt nicht wirklich bekannt. Oder habt ihr schon davon gehört? 😀
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  • Day12

    Colca Canyon

    November 13, 2016 in Peru

    Am nächsten Morgen standen wir um 5 auf, da wir zwischen 8 und 9 beim Mirador „Cruz del Condors“ sein wollten, um einige der größten Vögel der Welt beim Fliegen beobachten zu können.
    An dieser Stelle ist das Colca-Tal bereits in die Colca-Schlucht übergegangen. Sie ist die zweittiefste Schlucht der Erde und zieht sich über 160 Kilometer.

    Auf dem Weg dorthin hielten wir allerdings mehrfach an kleinen Märkten, an denen Einhemische ihre Waren anboten. Zumeist waren es die für die Andenvölker so bekannten Strickwaren aus Schafs- oder Alpacawolle. Auch wenn es etwas anstregend klingen mag, ist es für uns sehr verständlich, dass sie Touren diese Zwischenstopps machen, um der lokalen Bevölkerung eine Einkommensquelle zu verschaffen. Zwar zählt Peru laut den Zahlen der Weltbank zu den Schwellenländern, dies betrifft aber maßgeblich die Fischerei und den Handel mit Bodenschätzen. Insbeonsdere die Bergvölker sind anhaltend sehr arm und auf diverse Einkommensquellen angewiesen. Hier sind auch Phänomene, wie etwa Kinderarbeit (zum Beispiel als Viehhirten oder bei Textilarbeiten) oder innerfamiliäre Gewalt verhältnismäßig häufig anzutreffen. Die perunaische Zivilgesellschaft wirkt auf mich im Verhältnis aber ungemein progressiv in Bezug auf solche Themen. So haben etwa vor 3 Monaten 50.000 Menschen in Lima gegen „Gewalt gegen Frauen“ demonstriert. Zu den Demonstranten zählten auch der amtierene Präsident Pedro Pablo Kuczynski und mehrere Minister. Kuczynski ist das Kind von deutschen Auswanderern, die vor den Nationalsozialisten nach Peru geflohen sind. Das ist insofern spannend, als dass der frühere Präsident Alberto Fujimori ein Kind von Japanern ist, die in Lima lebten. Damit ist Peru eines der wenigen Länder, in denen regelmäßig Menschen anderer Ethnien zu Staatsoberhäuptern gewählt wurden. Allerdings gilt auch hier, dass ein Staatspräsident in Peru geboren sein muss. Dies scheint bei Fujimori zweifelhaft. Fujimori, der im im Jahr 2000 die japanische Staatsbügerschaft beantragt und erhalten hat, sitzt inzwischen in Peru im Gefängnis. Unter andererem wurde er wegen des Einsatzes von Todesschwadronen und Betrugsdelikten verurteilt. Trotz der Tatsache, dass ihn die japanische Staatsbürgerschaft vor der Auslieferung nach Peru geschützt hat, war er so ungeschickt, nach Chile einzureisen, wo er aufgrund eines internationalen Haftbefehls dann doch noch gestellt und nach Peru überführt wurde. Seine Tochter Keiko Fujimori tritt trotz dessen regelmäßig als Präsidentschaftskandidatin zu den peruanischen Wahlen an. Gemutmaßt wurde unter anderem, dass sie plane ihren Vater als Präsidentin zu begnadigen, was sie jedoch dementierte. Sie steht in Peru für eine Law-and-Order-Politik und die Forderung zur Wiedereinfürung der Todesstrafe.

    Die Märkte waren allesamt sehr schön und wir bekamen Gelegenheit, einige Agujas, eine perunanische Greifvolgelart aus nächster Nähe zu sehen, die ähnlich wie bei Falknern, auf den Unterarmen und Schultern von Einheimischen saßen.
    Auf einem der Märkte wurde bereits um 6 Uhr morgens eine Tanzaufführung von verschlafenen Jugendlichen in Trachten gezeigt. Dies hat in meinen Augen nochmals die Abhängigkeit der Region vom Tourismus verdeutlicht…

    Nachdem wir noch eine Weile über schmale Straßen neben den Schluchtabhängen gefahren waren, sahen wir die ersten Andenkondore über uns kreisen. Sie schlugen kaum mit den Flügeln und glitten, die Aufwinde nutzend, geräuschlos über uns hinweg. Kondore lieben die Stille und geben selbst kaum Laute von sich. Sie können eine Flügelspannweite von bis zu 3 Metern erreichen und gehören somit zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt. Nur der Wanderalbertross verfügt über eine größere Spannweite. Auch sind sie mit bis zu 16 km Gewicht zudem die schwesten flugfähigen Vögel der Welt. Ich hatte dein Eindruck, dass sie ausnehmend muskulös sind. Auf dem Rückweg hat Silke ein tote Kuh entdeckt, die an einem Abhang lag. Im Internet sollte ich später lesen, dass der eigentlich Aasfressende Kondor gelegenheitlich seine Flügelschläge auszunutzt um Vieh an den Klippen in den Tod zu treiben und danach vor dessen Fleisch zu essen. Ob das auf die gesichtete Kuh zutrifft, können wir natürlich nicht sagen…

    Nachdem wir am Abend wieder in Arequipa angekommen waren, wurden wir in gewohnt liebenswürdiger Weise von dem Abuelo unseres Hostels und in gewohnt gleichgültiger Weise von der Tochter des Hauses empfangen. Wir haten dieses Mal ein Zimmer im Erdgeschoss, waren also näher an der Familie, die, so schien es, sich eine kleine Kammer teilte, die auch als Gepäckaufbewahrung diente. Zumindest die Kinder schliefen offenbar in ihr. Vielleicht, so vermutete ich, war das der Grund für die ablehnende Haltung der Tochter. Vielleicht gehörten sie ja trotz des Hauses und des offenbar nicht schlecht laufenden Hostelbetriebs zu den „working poor“? Auch hatte ich den Eindruck, dass es am Abend noch einen Streit gegeben hat. Vielleicht bilde ich mir das alles aber auch nur ein und wir waren ihr schlicht und ergreifend unsympatisch.

    Nachts wachte ich noch einmal auf, als ein Betrunkender in unserer Straße „Fuck you, Gringos!“ schrie und offenbar nicht mehr in der Lage war sein eigenes Fahrrad zu schieben. Zumindest das regelmäßige Scheppern des Blechs und das gedämpfe Geräuch einer beim Sturz vibrierenden Fahrradklingel deutete darauf hin. Zwischendrin hörte man immer mal wieder den beruhigenden Tonfall eines offenbar nüchternen Freundes, der beschwichtigtend auf den Fahrradbesitzer einredete.

    Unsere Weiterfahrt nach Cusco organisierten wir, nachdem wir uns das Geld von der Travelagency hatten erstatten lassen, mit einer Buslinie, die normalerweise nur von Einheimischen genutzt wird. Die Touristenbusse fahren (derzeit) die größeren Strecken nur Nachts. Wir wollten aber die Veränderung der Lanschaft beobachten, während wir tiefer in die Sierra, das Andenhochland fahren sollten...
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Cupiarniyoc

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