Peru
Layo

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13 travelers at this place:

  • Day77

    Mit Peru Rail nach Puno

    December 26, 2018 in Peru ⋅ 🌧 9 °C

    Wir steuern heute unser letztes Ziel in Peru an: Puno am Titicacasee.
    Nach viel Wandern und Busfahren, ist die Reise dorthin unser Weihnachtsgeschenk an uns selbst. Es geht nämlich luxuriös mit dem historischen Zug für 10 Stunden durch das wunderschöne Hochland von Peru.

    Schon morgens erwarten uns Kaffee, Livemusik und bequeme Sessel im Wartesaal am Bahnhof Cusco. Nach dem Check-in werden wir zu unseren Plätzen geführt: ein Zweiertisch am Fenster im holzvertäfelten Wagon, schön eingedeckt und mit frischen Blümchen. 🙌 Wir merken schnell: das wird ein ganz besonderes Erlebnis auf dieser Reise.

    Langeweile kommt während der langen Fahrt definitiv nicht auf: während wir die vorbeiziehende Landschaft und unseren Willkommensdrink genießen, gibt es schon am Vormittag Livemusik und Tanz und ich (Evi) finde es toll, mal nicht selbst das Folkloreprogramm zu sein. 😉 Wir halten einmal an einem kleinen Markt und jetzt wird uns auch noch eine Baby-Alpaca-Modenschau im Zug geboten... Natürlich ist das alles ein bisschen touristisch, aber was soll’s. Wir genießen die Fahrt und das Programm und sind gespannt, was der Tag noch an Überraschungen für uns bereit hält.
    Pit hat schon jetzt so viele Fotos wie wahrscheinlich noch an keinem anderen Tag dieser Reise gemacht: der Zug, die Landschaft - alles ist so schön und muss festgehalten werden.

    Das Mittagessen wird serviert, vor uns stehen schon Pisco Sour und chilenischer Weißwein. Es gibt eine ganz hervorragende Kartoffelsuppe, leckeres Saltimbocca vom Kalb mit Risotto und eine himmlische Schokoladennachspeise. Alles schmeckt zum Niederknien. 👌

    Am Nachmittag geht das Unterhaltungsprogramm weiter und man kann im Barwagon (ja auch den gibt es hier, gleich nach dem Aussichtswagon 😬) lernen, wie man Pisco Sour mixt und wieder gibt es dazu Musik und Tanz in bunten Kostümen.
    Da wir uns mit Pisco schon sehr gut auskennen 😉 genießen wir die Fahrt in Ruhe an unserem Platz.

    Zwei Stunden vor Ankunft passieren wir die Stadt Juliaca. Der Zug fährt nur Zentimeter am Markt der Einheimischen vorbei, Autos halten ganz knapp vor den Bahnübergängen und schon Sekunden nach dem letzten Wagon nehmen die Leute wieder die Gleiße in Beschlag. Wir fahren in unserer abgeschlossenen Welt durch das ganz normale Peru. Das, was wir aus dem Fenster sehen, ist keine Folklore - es ist das echte Leben mit allen guten und schlechten Aspekten.
    Uns wird ganz schnell wieder bewusst, dass das was wir erleben dürfen, ein großes Privileg und für viele Menschen nicht möglich ist. Vielleicht gar nicht schlecht, kurz vor Puno wieder ein bisschen in die Realität zurück geholt zu werden.

    Zugegeben, als der Afternoon-Tea mit Häppchen und kleinen Kuchen serviert wird, gerät der moralische Kompass wieder ein bisschen ins Trudeln. Aber diese Fahrt zu genießen, ist ja auch keine Sünde. 😉
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  • Day41

    Abra la Raya

    January 2 in Peru ⋅ 🌧 12 °C

    Highest point on the road from Cuzco to Puno. Elevation is 4,335 meters or roughly equivalent to the top of Pike's Peak, and that is in the pass, not the mountains. The mountain with the glacier in the second pic is about 5,600 meters. The pass is between the volcanic and tectonic parts of the Andes. There are pics of both sides. The last pic is a nearby flock of alpaca, including some new born as this is the birthing season.Read more

  • Day12

    La Raya

    September 26, 2018 in Peru ⋅ ☁️ 6 °C

    Zum Sonnenuntergang sollen wir eigentlich schon am höchsten Punkt der Zugreise sein, am La Raya-Pass mit 4319 m, wo wir aussteigen, einen kleinen Markt und eine Kirche besichtigen wollen - so der Plan! Praktisch ist es allerdings schon stockdunkel, als wir La Raya erreichen. Der lokale Markt entpuppt sich als reiner Souvenirverkauf, vermutlich halten wir nur deshalb hier... 😉Read more

  • Day11

    ... um dem entgegenkommenden Zug zu helfen! Dieser hat ein schwerwiegendes Problem und kann seine Wagons nicht mehr ziehen und versperrt nun den Weg nach Cusco!

    Uns bringt die Hilfsaktion einen unverhofften Stop auf dem höchsten Punkt der Strecke ein und eine Verspätung von fast 2 Stunden! Als Wiedergutmachung organisiert Peru Rail unseren Taxitransfer zum Hotel.

    Nachdem wir unsere Fahrt wieder aufgenommen haben, wird uns ein leckeres drei Gänge Menü serviert.

    Umrandet wird dieser Gaumenschmaus von einer Lehrstunde in der Zubereitung des Nationalgetränks Pisco Sour.
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  • Day18

    Roadtrip

    September 7, 2017 in Peru

    Cusco wir kommen! Mal wieder viel zu früh (oder eben pünktlich) waren wir an der Busstation an der der sogenannte "Anden Explorer Bus" für uns abfahren sollte. Es stand uns eine 10 Stündige Fahrt mit mehreren Stops bevor. Als endlich auch andere Passagiere da waren stellten wir fest, dass wir mit Abstand die Jüngsten sind. Zur Krönung bekamen wir auch noch ein Schlüsselband, dass wir um den Hals tragen sollten, sodass jeder sieht, dass wir zu dieser Gruppe gehören. Oh man... Aber es war am Ende doch ganz witzig. Unsere Erklär-Frau Marita scheint viele Schauspielkurse genommen zu haben, könnte diverse Stimmen mimen und pfiff sehr häufig. Als erstes hielten wir in Pukara und besichtigten ein kleines Museum, welches größtenteils alte Steinmetz-Arbeiten ausstellte. Weiter ging es zu einem Panoramapunkt genau auf halbem Weg zwischen Puno und Cucso. Und anschließend gab es endlich Mittag. Ein sehr nettes Buffet mit Ausblick auf grasende Lamas und Alpakas. In Raqchi besichtigten wir Inkaruine und an der letzten Station gingen wir in die Peter&Pauls Kirche in Andahuaylillas. Obwohl wir langsam genug von Kirchen haben, war diese doch Recht eindrucksvoll. Alles war vergoldet, wirklich alles!
    Um 17 Uhr erreichten wir Cusco und nahmen uns ein Taxi zu unserem Hostel. Der Fahrer hat alles gegeben, aber auf den Straßen war ein wahnsinnig beeindruckender Festumzug, sodass er uns "nur wenige Meter" vom Hostel entfernt absetzte. Wir liefen mindestens so lange wie die Taxifahrt vorher gedauert hatte. Aber es war Klasse! Tausende Menschen waren auf den Straßen und bestaunten den Umzug. Es wurde getanzt und überall dröhnte Blasmusik. Die Stadt ist wunderschön und hat uns schon jetzt in ihrem Bann gezogen.
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  • Day11

    La Raya

    July 5, 2017 in Peru

    Nach den ersten 5h Zugfahrt durch malerische Andentäler (zumindest sobald man Cusco verlassen hat) erreichen wir gegen Mittag La Raya, wortwörtlich der Höhepunkt unserer heutigen Tour in 4.300 Metern Höhe. Während die PeruRail Techniker in einem 10 minütigen Stopp Kupplungen und Bremsen kontrollieren, merken wir wie jeder Schritt in dieser Höhe zur Herausforderung wird.
    Nach dem Halt geht es mit einem hervorragenden 3 Gänge Menü zum Mittag weiter, während wir die vorbeiziehende Hochgebirgslandschaft genießen und sich die Landschaft immer mehr zur trockenen Hochebene wandelt. Vom regen Ackerbau bei Cusco ist nichts mehr zu sehen, stattdessen dominieren Viehherden (unter anderem auch Lamas) die Landschaft, sofern sich überhaupt Leben zeigt.
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  • Day9

    Fahrt zum Urubumbathal

    May 7, 2018 in Peru

    Morgens haben wir noch Frühstück bei den einheimischen bekommen. Es gab Pancakes mit Obst und Marmelade. Sehr lecker. Wir sind ca 15 Minuten auf das Festland rüber gefahren. Danach ging es erstmal zwei Stunden mit dem Bus bis zum ersten Stop. Dort könnte man den 🐈 Cafe kaufen und probieren. Dies ist der teuerste Cafe der Welt. Wir haben uns dort unsere Sandwiches gekauft und einen kakau und caffe probiert. Den nächsten Stop haben auf dem nächsten Pass gemacht. Dieser war auf 4300 Meter. Durch unsere Gewöhnung an die Höhe war diser Pass kein Problem. Unser letzter Stop an dem Tag war pisac. Dort hat uns eine Frau erklärt wie man erkennt ob es Alpaka wolle ist oder nur Plastik.
    Danach sind wir zum Hotel gefahren. Abends waren wir noch essen. Ich hatte einen Spieß mit verschiedenen Feisch Sorten und Daniel hatte das Rind.
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Layo

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