Peru
Montaña Huayna Picchu

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114 travelers at this place:

  • Day39

    Machu Picchu

    August 3 in Peru ⋅ ⛅ 11 °C

    6h von Cusco mit dem Bus bis zum Hidroelectica und anschließend 12km Fußmarsch den Gleisen entlang bis nach Aguas Calientes.
    Am nächsten Morgen ging es 05:30 die 400 Höhenmeter zu Fuß rauf zum Machu Picchu.

  • Day9

    5. Tag Salkantay Trek

    November 9 in Peru ⋅ ☁️ 15 °C

    So heute morgen mussten wir wieder sehr früh aufstehen - 4 Uhr. Gegen 5 sind wir nach dem Frühstück im Hostel losgelaufen Richtung Machu Picchu. Wir sparten uns natürlich die 24 Dollar für den Bus nach oben zum Machu Picchu und liefen den Weg mit gefühlt hunderten oder eher tausenden von Stufen nach oben, aber nach ca. Einer Stunde waren wir oben und standen 15 Minuten vor Einlass um 7.00 Uhr vor dem Eingang zum Machu Picchu. Wir machten uns noch einen Stempel in unseren Reisepass und dann ging es auch schon los. Wir liefen direkt zum Machu Picchu Mountain. Gegen 7.25 Uhr starteten wir unseren eineinhalb stündigen Aufstieg. Auf einem Schild stand das es 2670 Stufen bis nach oben sind. Gefühlt waren es aber noch mehr, da sie weder gleichmäßig hoch noch breit oder lang waren. Manchmal war unsere Motivation etwas am Ende, jedoch konnten wir uns gegenseitig immer wieder motivieren (manchmal auch mit Keksen oder Cola) und siehe da nach einer Stunde und vierzig Minuten standen wir am Gipfel des Berges auf 3062,28 Metern. Wir waren glücklich und geschafft. Leider zogen kurz vorher ein paar Wolken und Nebelschwaden vor den Machu Picchu, was uns die Sicht etwas erschwerte. Naja, wir machten trotzdem ein paar Bilder stärkten uns kurz mit ein paar Keksen und dann ging es auch schon wieder hinab (das war nichts für Angsthasen mit Höhenangst, teilweise ging es hunderte Meter neben dem weg frei nach unten). Um 10. 30 Uhr trafen wir Stif und Fabio am Guard house (Fabio war auf dem Waynapicchu, dem anderen Berg). Wir waren alle etwas kaputt und Stif erklärte uns etwas für die Inka und die Entdeckung des Machu Picchu vor 108 Jahren. Dann machten wir ein Koka-Ritual, wobei mich ein Lama störte 🤭😂. Dann ging es los, wir bekamen eine Führung durch Machu Picchu, sehr beeindruckend wie die Inkas das vor hunderten Jahren errichteten und lebten. Um ca. 12.00 Uhr verließ uns Stif, er verabschiedete sich von uns und wir bedankten uns für diese tollen 5 Tage über den Salkantay Pass bis zum Machu Picchu. Dann machten wir uns, nach einer kleinen Pause, auf dem Weg nach unten Richtung Aquas Calientes. Dort tranken wir auf dem Markt wieder mal einen leckeren Saft und aßen Hähnchen mit Reis für nur umgerechnet 1,80 Euro pro Person - Wahnsinn. Dann gab es noch ein Bier und wir holten unsere Taschen aus dem Hostel um um 17. 50 Uhr an der Estacion zu sein um mit dem Zug um 18.20 Uhr, für 2 Stunden, Richtung Ollantaytambo zu fahren und von dort aus noch 2 Stunden mit dem Bus nach Cusco ins wild Rover hostel zu fahren. Dort fielen wir dann nach einer heißen Dusche ins Bett.
    Unsere Beine spürten die letzten Tage der Anstrengung, es waren ja auch einige Kilometer aber vor allem einiges an Höhenmeter die wir zurück gelegt haben.
    Jessis Uhr sagt über 35.000 Schritte.
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  • Day74

    Macchu Picchu

    December 23, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    Am dritten Tag unseres Treks sind wir also gestern Abend nach einer wunderschönen Zugfahrt durch das Sacred Valley in Aguas Calientes angekommen. Dieser Ort war vor 50 Jahren noch ein verschlafenes Nest, in dem ungefähr 4 Familien gewohnt haben. Seit dem aufkommenden Tourismus rund um Macchu Picchu ist das Städtchen aber explodiert und ein Restaurant oder Hotel steht neben dem nächsten. Es gibt einen riesigen Markt für Mitbringsel aller Art und es dreht sich wirklich alles um die Besucher des Macchu Picchu.
    Die Ankunft mit dem Zug in Aguas Calientes war beeindruckend: der Ort liegt in einem schmalen Talabschnitt, eingezwängt zwischen steilen Bergen und die Bahnstrecke verläuft nur wenige Meter neben Tischen und Stühlen von Restaurants. Würde es hier sowas wie den deutschen Sicherheitsstreifen bei der Bahn geben, würden die Leute wohl nur den Kopf schütteln. Die Gleise und Züge sind ganz normaler Bestandteil des alltäglichen Trubels und wenn grad kein Zug kommt, mehr Gehweg als Bahntrasse. 😊
    An diesem Abend müssen wir nicht im Zelt schlafen. Unser Touranbieter hat ein schönes Hotel gebucht und auch das Abendessen ist bereits geregelt. Bei Alpacasteak, Bier und Pisco Sour mit unserem Guide Americo steigt die Vorfreude auf den nächsten Tag, an dem es hoch zum Macchu Picchu geht. Nur zum Schlafen brauchen wir dann doch Ohropax: unser Zimmer geht auf den Urubamba-Fluss hinaus und der veranstaltet deutlich mehr als ein leises Rauschen. 😂

    Wir starten morgens um 6 und erreichen eine Stunde später Macchu Picchu in einer dicken Nebelsuppe. Americo beruhigt uns und versichert, dass das Wetter noch besser wird. Sein Wort in Gottes Ohr! 😉 Aber tatsächlich reißt es nach einer halben Stunde auf und wir erhalten einen immer klareren Blick auf die Ruinen und die umliegenden Berggipfel. Was für ein Traum! 🙌
    Americo führt uns ausführlich über das gesamte Areal und wir erfahren viel über die Inkakultur, die Architektur und die Geschichte von Macchu Picchu. Wir bestaunen die Tempel und den Königspalast und hören gebannt zu, welche Fragen rund um diese Ruinen noch immer offen sind. Wir wandern sogar eine halbe Stunde über einen ehemaligen Inkapfad, der zum Tal hin steil in die Tiefe abfällt und erkunden eine alte Inka-Brücke: 4 Baumstämme hunderte Meter über dem Abgrund (nein, drüber gehen darf man nicht 😉).
    Es scheint nun immer mehr die Sonne und Macchu Picchu zeigt sich von seiner Postkarten-Seite. So haben wir uns eins unserer Highlights der Reise vorgestellt!
    Um einen noch besseren Blick zu erhaschen, steigen wir noch auf den Wayana Picchu, dem berühmten Berg hinter den Ruinen. Mit normalem Wandern hat das wenig zu tun: es geht 40 Minuten steile Stufen nach oben und treibt einem den Schweiß ins Gesicht. Aber der Ausblick belohnt die Mühen, denn oben angekommen liegt uns Macchu Picchu in der Sonne zu Füßen. Wie schön, dass wir diesen Ort, den man von so vielen Bildern kennt, endlich live sehen durften.

    Am Nachmitag kehren wir dann mit Zug und Taxi zurück nach Cusco. Morgen ist der 24. Dezember und wir verbringen ein gemütliches Weihnachten hier. 😊
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  • Day16

    15. Tag Peru/ Machu Picchu

    September 22 in Peru ⋅ ☁️ 12 °C

    Das Abenteuer unseres Lebens.
    Heute um 6.40 Uhr fuhren wir mit dem Machu Picchu Train los. Die Fahrt mit dem Zug war bereits toll und die Landschaft war schön anzusehen. Ganz gespannt was uns erwartet stiegen wir am Kilometer 104 aus. Mitten im Regenwald. Dort haben wir uns mit Alex getroffen und sind los gezogen. Erste Hürde nach nur 10m war eine Hängebrücke direkt über einen wilden Fluss. Glück gehabt, wir haben es alle geschafft 😅. Weiter ging es für uns die Treppen hoch.. immer höher und höher. Nach einem kurzen Stück waren wir bereits 100 Höhenmeter gestiegen und der Ausblick wurde immer schöner. Soo nun die nächste Herausforderung. Wir stiegen nicht nur weiter sondern die Wege wurden auch immer schmaler.. Mama, sei froh, dass Du nicht gesehen hast, wo ich heute überall lang geschlichen bin. 😂
    Auf unserem Weg durch den Regenwald haben wir halt an einem Wasserfall gemacht. Dieser war total versteckt gelegen. Weiter ging es gefühlt wieder 350 Treppen hinauf zum Baby Machu Picchu. Dort oben angekommen haben wir unsere Mittagspause mit dem wunderschönen Ausblick verbracht. Nun ging die letzte Etappe zum Machu Picchu los. Weitere 6km aus Stufen, schmalen Wegen und Dschungel lag uns bevor. Nun war die letzte Hürde wieder eine Treppe, die wir eher klettern anstatt hochlaufen mussten bevor. Nach den ganzen Mühen von 12km bergauf, bergrunter erreichten wir nach 5,5 Stunden das Sonnentor und den Eingang des Machu Picchus. Dieser Anblick ließ alle Schmerzen in den Füßen und im Rücken vergessen. Es war gigantisch und gleichzeitig unrealistisch dort nun zu stehen. Wir stiegen ca. 40 min den Berg hinab und hatten den typischen Blick direkt auf den Machu Picchu. Es ist überwältigend dieses in Echt zusehen und es lohnt sich definitiv diese Mühen auf sich zu nehmen. Das war unbezahlbar was wir heute erlebt haben. Nach dem wir dort eine halbe Stunde verbracht haben sind wir für heute erstmal runter ins Dorf gefahren. Auf dem Weg zum Bus haben wir noch unseren Stempel für den Reisepass abgeholt. 😊😊😊 Ganz stolz, voller Eindrücke und Erlebnissen fallen wir nun ins Bett und morgen geht es direkt zum Machu Picchu. Wir sind ganz aufgeregt. Gute Nacht, meine Lieben ❤
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  • Day17

    16.Tag Peru/ Machu Picchu

    September 23 in Peru ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute früh um 08.00 ging es für uns erneut hoch zum Machu Picchu. Diesmal aber die bequemere Variante mit dem Bus. Die Fahrt entlang der Serpentin war spannend aber wir sind heile hinauf gekommen. Der Anblick war wieder mal atemberaubend und die Sonne war uns auch wohl gesonnen. Zuerst machten wir uns auf zur Inka-Brücke. Man kann es nicht direkt Brücke nennen eher "schmaler Weg am Abhang" aber wir trauten uns. Matze und Ich waren sogar wieder mal besonders mutig und gingen 3m auf der Brücke. Hierbei mussten wir unter einem Felssprung lang aber dies haben wir auch gemeistert. Ja, mein Aufenthalt auf der Brücke dauerte nicht lange und meine Beine waren weich, wie Pudding. Drüber zu laufen oder stehen zu bleiben ist doch etwas anderes. 🙈🙈 Nach der Inka-Brücke ging es direkt in die Stätte und wir besichtigten jeglichen Stein, der dort zu sehen war. Es war super interessant aber würde Ihr viel zu viel Text beanspruchen aber bei dem Fotos angucken, da können wir Euch mehr dazu erklären. 😉 Auch beim Machu Picchu gibt es freilaufende Lamas und Alpakas. Hier habe ich drei fotografieren können. Die Alpakas schimmern teilweise türkis und Lila und tragen sogar Mützen. Dies ist eine ganz seltene Art. Glück gehabt! 😂😂 Nach unserer Erkundung machten wir uns zu Fuß auf dem Weg nach unten. Es ging 1,25 Stunden nur per Treppe bergab. Dies ging etwas in die Kniegelenke aber auch das haben wir mit Bravur gemeistert. Nach unserer Tour sind wir noch zu einem Quellen-Bad gegangen und haben uns bei 39° Wassertemperatur entspannt. Tja, beim Aussteigen hatte es Frau Kipp wieder sehr eilig und flog die Treppe hoch. Dabei stieß ich mir den Zeh, sodass er vorne einen kleinen Riss bekommen hat und blutete. Ich fragte die Dame lediglich nach einem Pflaster und sie holte direkt den Verbandskasten, Alkohol und Handschuhe. Zu erst dachte ich sie hat mich falsch verstanden und will den Zeh amputieren 😂😂 Aber sie reinigte die Wunde und machte mir ein Pflaster drauf. Also uns geht's allen gut und morgen fahren wir nach Cusco zurück. Bis nach Ollantaytambo fahren wir wieder mit dem schönen Zug 😊 und dann holt uns ein Pkw ab. Übermorgen werden wir wahrscheinlich die Regenbogenberge besteigen (5200m) aber dies werden wir morgen mit dem Guide besprechen. Soo schläft schön!

    PS: Happy Birthday, Papa! 😘😘
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  • Day53

    Salkantay Trek 4 - Machu Picchu

    June 29 in Peru ⋅ ⛅ 20 °C

    Finally Tag 4 unseres Salkantay Treks und der Besuch von Machu Picchu:
    Früh morgens noch im Dunkeln machten wir uns von Aguas Caliente auf zum ersten Checkpoint unten am Berg von Machu Picchu. Uns erwartete bereits ein Schlage von Menschen, die alle bereit waren als erster Machu Picchu zu erklimmen. Dass uns am letzten Tag dann noch einmal ein einstündiger Aufstieg, bestehend aus ausschließlich hohen Treppen erwartete, kam doch ein wenig überraschend. Vor allem weil alle noch vor der Sonne oben sein wollten, ging es fast ohne Pause hoch. Mir lief das Wasser dermaßen runter, wie noch zu keinem Zeitpunkt davor auf unserem Trek. Mit steigender Wut beobachteten wir die Busse, die im zwei Minuten Takt an uns vorbei sausten. Der Bus hätte zwölf Dollar einfach gekostet, außerdem wollte keiner von uns so kurz vor Schluss Schwäche zeigen und sich das Ziel auch wirklich verdienen. Und Machu Picchu war dann auch die perfekte Belohnung. Die Inkastätte ist wirklich eins der beeindruckendsten und schönsten Dinge, die ich je gesehen habe. Ein irgendwie magischer Ort mitten im Dschungel, umgeben von Bergen und selbst auf einem erbaut, der einem wirklich den Atem raubt (nicht nur wegen des schrecklichen Aufstiegs 😉). Trotzdem muss ich sagen, ich war mit meinen Kräften einfach am Ende. Nach Tagen mit wenig Schlaf, durchschnittlich 28.000 Schritten am Tag (oder 18 km) und dem ekelhaften Aufstieg zum Schluss, wollte man einfach nur noch in sein Bett. Zudem wartete nach Machu Picchu noch der Abstieg der Treppen und ein 2,5-stündiger Rückweg zum Bus auf uns, sodass wir Machu Picchu eher weniger ausgiebig erkundeten. Beim Abstieg begannen dann auch Daniels Knie zu versagen und wir waren einfach nur noch heilfroh in Hyrdo Electrica vom Bus nach Cusco abgeholt zu werden.
    Nach sechs Stunden Fahrt und um 21:30 endete unser Abenteuer schlussendlich. Ein wenig traurig, aber hauptsächlich kaputt verabschiedeten wir uns von unserer Gruppe und vielen sofort in unser gemütliches Hotelbett.

    Der Salkantay-Trek ist wohl das größte kleine Abenteuer unseres Lebens gewesen. Wir sind körperlich absolut an unsere Grenzen gekommen, haben sämtliche Temperaturen und Wetterlagen durchgemacht und unsere hygienischen Bedürfnisse ganz hinten angestellt. Trotzdem würde ich es sofort wieder so machen. Irgendwie sind solche Grenzerfahrungen einfach wahnsinnig aufregend und auch lehrreich und das zu zweit bzw im Team zu erleben wunderschön. Wir haben auf diesem Trip so viele wunderschöne Landschaften gesehen, Abenteuer erlebt und unglaublich tolle Menschen kennengelernt und dafür bin ich wirklich dankbar!
    Ich kann nur jedem ans Herz legen auch einmal ein solches Abenteuer zu unternehmen oder Machu Picchu auf ähnlich Weise zu entdecken.

    Nach einem Tag Pause in Cusco geht es für uns nun weiter nach Kolumbien 🇨🇴. Den letzten Tag in Peru verbrachten wir mit viel Schlafen, viel Essen, Pisco Sour und Karaoke 🎤 mit neu gewonnenen Freunden von unserem Trek.
    Jetzt kann ich es aber kaum erwarten ins warme Kolumbien zu reisen und dort endlich wieder Strand 🏝 unter den Füßen zu haben und weitere Abenteuer zu erleben 😊.
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  • Day17

    Machu Picchu!

    October 24 in Peru ⋅ ☁️ 13 °C

    Machu Picchu! Do I need to say more?😍
    1 / 7 world wonders ✔

    Hidden in the middle of the Andes, 2.400m above sea level, Machu Picchu was built around 1450 by the Incas. Only 100 years ago it was discovered and known to the world. Machu Picchu means "old mountain".

    Today we were able to visit this stunning place, it was truly amazing to finally see this world wonder in person 😍

    We also hiked up to the Sun Gate, from which we could see Machu Picchu from above.
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  • Day20

    Machu Picchu

    August 23, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 21 °C

    Nachdem wir gestern Nachmittag bereits als Ziel unserer Wanderung Machu Picchu erreicht haben, geht es heute nochmal von Agues Calientes mit dem Bus hoch, um die gesamten Ruinen fußläufig zu erkunden. Unser Guide Silvio gibt uns eine kleine private Führung. Zum Glück klart das Wetter oben deutlich auf, sodass auch Fotos mit Sonnenschein entstehen können. Das Gelände ist wirklich beindruckend groß, aber wir sind froh schon am Vortag da gewesen zu sein, da es Vormittags doch deutlich voller ist.
    Mittags geht es mit dem Zug und anschließen mit dem Auto zurück nach Cusco. Dort angekommen freuen wir uns schon wieder auf unser Hotel, es ist schon fast wie nach Hause kommen, nach 4 Tagen im gleichen Hotel. Nach einem Abendessen geht’s früh ins Bett, denn die Wanderung zum Regenbogenberg geht um 3:30 los... 💪🏼
    Weitere Fotos kommen später!
    - Leonie
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  • Day140

    Als einer von Millionen am Machu Picchu

    May 17 in Peru ⋅ ☀️ 23 °C

    Hier stehe ich nun, so wie etwa 6000 andere Besucher pro Tag auch, wie etwa 1,5 Millionen andere pro Jahr. Ich blicke durch den Sucher meiner Kamera, auf der Suche nach dem perfekten Bildausschnitt, um ein Foto mit diesem wunderschönen Ausblick zu schießen. Diesen einen Ausblick, auf welchen man bei einer Google Suche in ähnlicher Weise als allererstes stoßen würde. Ich weiß in diesem Moment, dass wahrscheinlich schon Millionen Menschen vor mir exakt das gleiche Foto geschossen haben. Dieses Bild, welches sich gerade vor meinen Augen aufbaut, könnte kaum näher an dem Postkartenmotiv sein, welches ich in den letzten Tagen schon so oft in den vielen Souvenirläden Perus gesichtet habe. Und trotzdem kann ich der Versuchung nicht widerstehen, eine eigene Aufnahme zu schießen. Zu schön ist einfach dieser Ausblick, zuviel Glück haben wir heute mit dem strahlend blauen Himmel und der langsam aufsteigenden Sonne. Vielleicht ist es einfach ein verzweifelter Versuch von mir, diesen Moment durch ein Foto irgendwie für immer festzuhalten. Wenn ich später irgendwann mal auf dieses Foto zurückblicken werde, werde ich nicht die frische Luft atmen, die mich gerade umgibt, ich werde nicht außer Atem sein von den vielen steilen Treppenstufen, die ich zuvor zurückgelegt habe, ich werde nicht vom Licht der aufgehenden Sonne geblendet sein und nicht die warmen Sonnenstrahlen auf meiner Haut spüren, ich werde nicht die vielen Menschen um mich herum hören, die über die Terrassen wuseln und nach dem perfekten Fotospot suchen, und ich werde nicht dieses unglaubliche 270° Panorama erfassen können, welches sich gerade vor mir zeigt. Ich werde wohl Freunden, Verwandten und Kollegen dieses Foto zeigen und ein höfliches „Oh ja, das sieht echt schön aus!“ ernten, aber wer nicht in einem ähnlichen Moment hier gewesen ist, wird kaum verstehen können, welche Magie von diesem Ort ausgeht, welches einmalige Plätzchen sich die Inkas für dieses großartige Wunder menschlichen Schaffens ausgesucht haben. Wenn mir eines auf meiner Reise bewusst geworden ist, dann die Erkenntnis, dass kein Foto meine Erinnerung jeweils ersetzen wird. Ich habe trotzdem die Hoffnung, dass mir das Foto in vielen Jahren einmal hilft, meine Erinnerung an diesen Moment wieder aus meinen tiefen ergrauten Gehirnzellen hervorzuholen, einen Hauch des jetzigen Gefühls wiederzubeleben und dann ein kleines Lächeln auf mein Gesicht zu zaubern. Klick! Ich betätige den Auslöser meiner Kamera...

    Wenn man an Südamerika denkt, wird man zwangsläufig als einen der ersten Gedanken auch an Machu Picchu denken. In allen Reiseführern „das“ absolute MustDo und Highlight einer jeden Südamerika-Reise. Je weiter man sich Cusco nähert, umso mehr steigt die Dichte an Information, Angeboten und Gesprächsstoff um das selbsternannte „achte Weltwunder“ (ich möchte gar nicht wissen, wie viele „achte Weltwunder“ es eigentlich auf dieser Welt gibt 😂). Der Hype um Machu Picchu ist überall zu spüren und gerade das macht mich skeptisch. Ist es wirklich so schön, wie von allen gesagt wird? Ist es der Aufwand und die Kosten wirklich wert? Ist es nicht bereits viel zu sehr überlaufen, um es überhaupt noch genießen zu können?

    Seit dem Start meiner Busreise vor etwa zwei Wochen habe ich erstmals begonnen, mich überhaupt intensiver mit dem Thema Machu Picchu auseinanderzusetzen und Optionen für eine Besichtigung der Ruinen zu recherchieren. Cusco gilt ja als Ausgangspunkt für eine Tour zum Machu Picchu und ist ohnehin bereits als Reiseziel bei mir fest eingeplant. Unwissend und vielleicht auch etwas naiv bin ich davon ausgegangen, dass ich von Cusco aus ohne besonderen Aufwand und Vorplanung kostengünstig mit einem bequemen Tagesausflug Machu Picchu jederzeit besuchen können werde. Dann hörte ich aber erste Stimmen, dass man die Tickets Wochen, wenn nicht gar Monate im Voraus buchen müsste. Unbeeindruckt ging ich davon aus, dass dies nur für die Hauptsaison (ab etwa Ende Mai) gelte, wir befinden uns aber ja schliesslich noch in der Nebensaison. Als ich dann einen ersten Blick auf die Tour-Angebote warf, war ich in zweierlei Hinsicht überrascht. Erstens, ganz schön teuer der Spaß. Eine Tour per Zug geht bei etwa 250 Dollar (!!!) los. Zweitens, selbst mit dem nötigen Kleingeld, waren für den Zeitraum meines Cusco Aufenthaltes tatsächlich keine Tickets mehr verfügbar. Werde ich Südamerika also ohne Machu Picchu verlassen müssen?

    Zum Glück machte mich Christoph auf eine weitere Option aufmerksam: angeblich kann man mit einem Kleinbus von Cusco zu einem nahegelegenen Wasserkraftwerk (Hydroelectrica) gebracht werden, von da etwa drei Stunden entlang der Zuggleise in den kleinen Ort „Agua Caliente“ laufen (der sich am Fuß des Machu Picchu befindet) und dann am nächsten Morgen zusammen mit anderen Touristen zum Machu Picchu hochlaufen bzw. fahren. Klingt ein wenig umständlich, aber zumindest gibt es hier tatsächlich noch einige Verfügbarkeiten. Das Bottleneck eines Machu Picchu Besuchs scheint nämlich weniger die begrenzte Anzahl an Eintrittskarten zu sein (6000 pro Tag) als vielmehr die limitierte Anzahl an Zugfahrkarten. Nach etwas weiterer Recherche finde ich in Reiseforen allerdings viele negative Erfahrungsberichte für solche Bustouren: unzuverlässiger Bus-Transfer, unverantwortliche Busfahrer, unverschämte Agenturen. Ich bin skeptisch und schreibe direkt mal zwei Agenturen an, die in den Foren zumindest einigermaßen gutes Feedback erhalten haben. Ich warte noch heute auf eine Antwort. Meine wiederholten Versuche der Kontaktaufnahme scheitern. Ich muss erkennen, dass Kundenservice für Touren zu Machu Picchu wohl nicht existiert. Die Agenturen müssen nicht großartig für Touren werben, denn die Nachfrage ist ausreichend hoch. Jeder will schließlich zum Machu Picchu. Wer nach Cusco kommt, wird mit praktischer Gewissheit eine Tour buchen müssen. Ich gebe schließlich auf, meine Tour im Vorfeld zu organisieren, und beschließe bei meiner Ankunft in Cusco die Agenturen direkt vor Ort aufzusuchen. Ein Besuch des Machu Picchu steht bis dato für mich also noch in den Sternen.

    „Here you make a short stop with the bus to refill your water and to visit the toilets. Afterwards it is about 5-6 hours drive to Hydroelectrica.“ erzählt mir die junge Angestellte in der Reiseagentur in Cusco. Auf meine Nachfrage, ob es danach keinen Toilettenhalt mehr gäbe, schenkt mir die Dame nur ein kleines Lächeln. Eine Antwort bekomme ich nicht und rechne mal lieber mit dem Schlimmsten. Für 125 Dollar halte ich schließlich meine Tickets für eine zweitägige Tour zum Machu Picchu in den Händen inklusive der Busfahrt, eines Mittagsessens, der Eintrittskarte zu Machu Picchu (alleine schon mehr als 50 Dollar), einer zweistündigen Führung mit einem englischsprachigen Guide und einer einfachen Übernachtung in Agua Caliente. Mit dem Preis bin ich zufrieden. Zwei Tage später soll es losgehen... In der Zwischenzeit habe ich einen ersten Erfahrungsbericht von Lisa, meiner amerikanischen Bekannten, erhalten, die gerade mit einer anderen Agentur auf einer ähnlichen Bustour zum Machu Picchu ist. Klingt wenig ermutigend: auf der Hinfahrt hatte sie nur einen halben Sitzplatz, ihr Fußmarsch nach Agua Caliente wurde von strömendem Regen begleitet und auf dem Rückweg wurde sie kurzzeitig aus dem Bus geworfen, um Platz für zwei andere Reisende zu machen. Das kann ja heiter werden...

    Dann beginnt mein Abenteuer zum Machu Picchu. Trotz halbstündigen Wartes auf meinen Bus am frühen Morgen, bin ich erstmal erleichtert. Ich sitze im Bus und habe einen eigenen Sitzplatz, sogar einen ganz bequemen. Und der Bus wirkt in gutem Zustand. Einziges Manko: ich bin nur von spanischsprechenden Reisenden umgeben und bekomme die Durchsagen des Busfahrers nur rudimentär mit. Aber ich verstehe auch ohne viele Worte, wann wir ein Pinkelpäuschen machen und aussteigen dürfen. Ich teile mir anfangs noch meinen Wasserkonsum gut ein, schließlich weiß ich nicht, wie viele Pinkelpausen wir tatsächlich einlegen und mit voller Blase stundenlang über eine Holperstrecke zu rütteln erzeugt bei mir wenig komfortable Gedanken. Meine Bedenken stellen sich allerdings als unberechtigt heraus. Wir machen ausreichend Pausen und ich kann ohne Bedenken literweise Wasser in meinen Rachen schütten. Die Busfahrt ist lang und kurvig, abenteuerlich, aber teilweise auch spektakulär. Wir schlängeln uns zunächst über einen 4000 m hohen Pass, um anschließend wieder 2500 m in einem dichten Nebelfeld ins Tal abzusteigen. Dann endet die gut befestigte Straße und wir bewegen uns die letzten 1,5 Stunden auf einer schmalen staubigen unüberschaubaren und kurvigen Geröllstrasse an einem einige hundert Meter steilen Abgrund entlang. Einige Mitreisende ziehen bei dem Anblick bewusst den Vorhang vors Fenster, um den Anblick dieser dramatischen Fahrt nicht ertragen zu müssen. Auch ich mache drei Kreuze als wir Hydroelectrica schließlich wohlbehalten erreichen. Ein echtes Hoch auf unseren Busfahrer, mit dem ich mehr als zufrieden bin. Während andere Busse immer wieder äußerst gefährliche Überholmanöver an den unmöglichsten Stellen starten, bleibt unser Fahrer ruhig und gelassen. Ich fühle mich einigermaßen gut aufgehoben. Dem Busfahrer gilt mein vollster Respekt: er scheint jeden Tag diese Strecke hin- und zurückzufahren (also knapp 12 Stunden Fahrt pro Tag mit einer halbstündigen Pause zwischen Hin- und Rückfahrt), die Fahrt ist teilweise echt warm im Bus, die Sonne blendet, die Sicht ist manchmal auf Grund von Staub oder Nebel schwierig, die Straße mit Schlaglöchern übersäht und hinter jeder Kurve lauert die Gefahr eines entgegenkommenden Fahrzeugs. Das ist kein Zuckerschlecken!!!

    Gegen 14 Uhr erreichen wir Hydroelektrika und nach einem kurzen eher mittelmäßigen Mittagessen starte ich meinen Fußmarsch entlang der Gleise nach Agua Caliente. Der Weg ist flach, teilweise sogar mit schönen Ausblicken auf die umliegenden hohe Berge (ich laufe praktisch einen Bogen um den Machu Picchu herum) und nur gelegentlich bin ich gezwungen dem entgegenkommenden Zug auszuweichen. Ich bin gut zu Fuß und erreiche bereits nach zwei Stunden Agua Caliente, der nur so von Touristen wimmelt. Hier werde ich nicht alt und gehe nach einem kurzem Abendessen früh zu Bett. Um 5 Uhr morgens wartet nämlich bereits der Aufstieg zum Machu Picchu auf mich. Natürlich hätte ich auch bequem den Bus zum Gipfel nehmen können, aber ich möchte mir das Erlebnis verdienen. Wie so oft auf dieser Reise habe ich gemerkt, dass es ein besonderes Gefühl ist, für einen gewissen Aufwand belohnt zu werden. Außerdem sehe ich nicht ein, mich in eine lange Ticketschlange zu stellen und dann auch noch 24 Dollar für die kurze Busfahrt zu zahlen. Es ist noch stockdunkel draußen, als ich mit Stirnlampe gerüstet die ersten Stufen zum Machu Picchu besteige. 1800 steile Stufen liegen insgesamt vor mir, ich schwitze ordentlich, muss gut schnaufen. Immer wieder überhole ich andere Fußgänger, die rasten müssen, um ihre Energiereserven zu schonen. Ich ziehe mein Ding durch, schaffe es ohne merkliche Pause und erreiche in einer Rekordzeit von ca. 45 Minuten den Gipfel. Außer Atem, mit nassem T-Shirt und ein wenig schmerzenden Knien. Ich bin nicht der Erste, vor dem Eingang zum Machu Picchu wartet bereits eine Schlange von ungeduldigen Besuchern, die sich heute Morgen bequem per Bus haben chauffieren lassen. Aber das ist mir egal. Ich habe das gute Gefühl, es mir verdient zu haben, hier am Gipfel zu stehen, und weiß, dass ich den Anblick, der mich in einer knappen Stunde erwarten wird, nun umso mehr zu schätzen weiß. Ich bin zufrieden und glücklich, ich bin am Machu Picchu!
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  • Day12

    Machu Picchu

    August 12 in Peru ⋅ ☀️ 21 °C

    Tous groggy de la descente de la Montana nous avons arpenté le site non encore remis de nos efforts. Le lieu du MP n'a pas été choisi au hasard. Il se trouve au milieu de 4 montagnes situés au Nord, Sud, Est, Ouest. Ce lieu "facile d'accès" et était un lieu d'échange comme un autre, un marché du temps de la dynastie Inca. Il y avait un quartier d'habitation, un quartier pour les plus nobles (à la base ce petit village était une résidence secondaire pour Pachaqotec, l'Inca), un quartier pour les pratiques religieuses et un pour les travaux, comme l'agriculture.Read more

You might also know this place by the following names:

Montaña Huayna Picchu, Montana Huayna Picchu

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