Peru
Pitumarca

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21 travelers at this place:

  • Day42

    Dreams can come true… ❤️

    Hallöle,

    ich bin jetzt seit ca. 4 Tagen in Cusco und habe in der Zwischenzeit die ersten beiden Touren hinter mich gebracht.

    Am Freitag ging es für mich zum Humantay Lake. Dieser sollte als erstes Herantasten an mein Highlight – den Rainbow Mountain – dienen. 🌈
    Wir sind um 4:00 Uhr in der Nacht los und dann von ca. 3.800 auf 4.250 aufgestiegen. Ich habe mich auf dem Weg wirklich oft gefragt, warum ich diesen scheiß überhaupt mache 👉🏼 freiwillig. 🤦🏽‍♀️

    Die Höhe macht mir zwar nichts aus, außer ein kurzes Schwindelgefühl und drohende Kopfschmerzen, die ich dann direkt mit Musik auf den Ohren vergessen und überladen habe, keine Probleme. Aber die Luft ist einfach nur dünn. 😯

    Oben angekommen, war dann gleich wieder alles vergessen. Der See schimmert in den schönsten grün/blau Tönen und im Hintergrund sieht man die riesigen Berge, von denen der geschmolzene Schnee in einem Wasserfall nach unten donnert. Unser Guide hat uns dann alle versammelt und auf seiner Panflöte ein paar alte Inkalieder vorgespielt. In dieser Zeit sollten wir alle die Augen schließen und nur auf das Rauschen des Wasserfalls und die Musik achten. Das war sehr bewegend und hat jeden innerlich mit gerissen oder aufgewühlt. 😯

    Danach ging es dann wieder runter und anschließend gab es ein gemeinsames Mittagessen. Auf dem Rückweg hatten wir dann gleich zwei Platten und sind mit 2h Verspätung im Hostel angekommen.
    Ich bin dann nach der Dusche nur noch ins Bett gefallen. Eigentlich schade, denn das Hostel bietet wirklich jeden Abend Programm. Egal ob Tennis Fußball Turniere, Beerpong, Karaoke, Piratenparty usw. es ist immer was anderes los. Hier steht auch das bolivianische Spiel „Sapo“ (wahrscheinlich ist es eher ein Südamerikanisches?) was ich bereits aus Sucre kenne. Der Unterschied ist nur, das dieses Spiel (also der Grill mit dem Frosch drauf) über drei Etagen geht und der Coin somit ganz andere Punktzahlen erreichen kann. Schon eher Profiniveau also. 😅

    Den Samstag habe ich dann nochmal genutzt um alle meine Kräfte zu sammeln für den heutigen Aufstieg zum Rainbow.
    Ich habe gefühlt 5 Liter Coca Tee getrunken und morgens im Bus, fleißig mit allen anderen Coca Blätter zerkaut. Um 3:00 Uhr heute Morgen ging es los. Respekt und Angst haben mich durchgehend begleitet.
    Nach einem gemeinsamen Frühstück sind wir dann gestartet auf. ca. 4.400 / 4.500 Metern. Mir blieb nach 15 Schritten schon die Luft weg. Aber so ging es einfach allen. 🤷🏽‍♀️

    Ohrstöpsel hatte ich wieder dabei, also erstmal direkt Musik auf die Ohren. 🎧🎼 Habe mich also von den Deutschen aus meinem Bus verabschiedet, da ich eh nicht reden kann, während so einem Aufstieg. Es war anstrengend, ja - aber bei Weitem nicht so schlimm, wie ich gedacht habe. Meinen Laufrhythmus hatte ich schnell gefunden und war dann tatsächlich die Erste (außer alle meiner Gruppe die ein Pferd genommen haben, die waren natürlich vor mir da). Während meines Aufstieges habe ich noch die Letzten aus der Gruppe vor uns überholt und war 20 Minuten vor meiner Gruppe oben. Nicht weil ich die schnellste sein wollte, sondern weil es einfach mein Tempo heute war. 🤗 Die Deutschen haben mich im Bus nur noch „die Rakete“ genannt. 😅🚀

    Habe einen guten Tag heute erwischt. 😅☝🏼

    Ich war so fixiert darauf, den letzten Berg zu schaffen, da ich dachte dahinter sehe ich endlich die bunten Rainbow Montanis, dass ich gar nicht gemerkt habe, dass sie bereits hinter mir waren. 😅🤦🏽‍♀️

    Oben angekommen habe ich mich dann umgedreht und konnte mein Glück kaum fassen. 🌈😍

    Da dieser Tag heute eines der wichtigsten Punkte auf meiner Reise darstellt, war ich einfach nur völlig überwältigt. Oben haben die Menschen um mich herum geschrieben, gejubelt und applaudiert, weil jeder einfach nur glücklich war, dass er/sie es geschafft hat. Wir hatten Glück und es lag kein Schnee auf den Bergen. Der Himmel war zwar bewölkt aber das ist das kleinere Übel.

    Allerdings waren es um die 0 Grad dort oben in 5.100 Metern, der Wind war eisig und meine Handschuhe haben null geholfen. Ich bin nach 15 Minuten wieder abgestiegen, da mir so kalt war und habe mir weiter unten erstmal einen Kaffee geholt und Alpakas gestreichelt. Unser Tourguide hat mir dann gesagt, dass ich gerne noch in den Red Valley kann, da ich noch einiges an Zeit hatte und so habe ich das auch noch gleich mit genommen. ✌🏼 Auf dem Weg herunter, zog sehr dichter Nebel auf und es sind mir noch so unglaublich viele Wanderer entgegen gekommen. Das hat mir wirklich leidgetan und ich war froh, dass wir um 3:00 Uhr aufgebrochen sind, auch wenn das Aufstehen in Mehrbettzimmern nervt. Man will A niemand wecken und B kommen viele nachts ins Zimmer gestürmt oder stehen ständig auf, sodass man eh nie durchschläft. 🥴

    Danach ging es wieder zu einem gemeinsamen Mittagessen und unser Guide hat uns erklärt, woher die Farben des Berges kommen.
    Diese sind durch verschiedene Mineralien wie Eisenoxid, Magnesium, Kupfer über Millionen von Jahren entstanden. Berge dieser Art findet man nur noch in Argentinien (dort aber wohl einseitig) und in China. Laut unserem Guide ist der Rainbow aber natürlich der schönste. 😅

    Ich muss den Tag jetzt erstmal in Ruhe verarbeiten. Mir ist heute so viel durch den Kopf geschossen als ich oben angekommen bin. Ich hätte zwar ein Sauerstoffzelt gebraucht und war gefühlt kurz vor dem weg kippen aber wenn man sich dann umdreht und sieht sein Ziel direkt vor Augen, ist das nicht in Worte zu fassen. Man ist einfach nur glücklich, platt und begreift was es alles gibt, außerhalb seiner Komfortzone und auf der Welt. 🌎

    Da ich morgen auch früh raus muss und zum Machu Picchu aufbreche, werde ich zeitig ins Bett gehen. Ihr hört dann in ein paar Tagen wieder von mir. 🙋🏽‍♀️

    Ich hoffe ihr hattet alle heute einen schönen 1. Advent. ⭐️ Die Vorweihnachtszeit fehlt mir hier wirklich sehr. ❄️☃️🎄

    Liebe Grüße, haltet die Ohren steif und bis die Tage.
    Angi
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  • Day141

    La montagne aux 7 couleurs

    October 1, 2017 in Peru

    Après une journée de repos à Cusco et un bisou express à Camille et Ju qui filent en Bolivie, nous voici partis à 3h du matin pour la montagne aux 7 couleurs appelée ici Winicunca. Sur le trajet, on est contents, le soleil se lève et il n'y a pas un seul nuage.

    Arrivés au point petit dej on déchante... : le décor est tout blanc, il a neigé toute la nuit!!! On craint une montagne à UNE couleur... Qu'importe ça nous démotive pas pour grimper à 5050m voir ce que ça donne. La montée est progressive donc pas de souci pour nous et on profite de ce magnifique décor de montagnes enneigées. Heureusement le soleil tape fort et fait disparaitre la neige petit à petit. C'est légèrement essouflés mais le souffle coupé que l'on découvre cette montagne aux "8 couleurs" : une face complètement enneigée et une autre complètement découverte. Au final on a de la chance de pouvoir admirer la montagne sous cet angle et par grand soleil!

    La descente se fait tranquilou car on était dans les premiers en haut. On admire la vallée maintenant verte et ses alpacas.
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  • Day8

    Rainbow Mountain

    July 28 in Peru

    Todestrip zum Regenbogenberg, anders lässt es sich nicht zusammenfassen. Leider, denn die Landschaft ist wirklich wunderschön.
    3 Stunden Hinfahrt, vorbei an fast unberührter Natur, Lamas, sogar ein Chinchilla war kurz zu sehen.
    Danach geht es los.
    Ca. 5 solcher Rainbow-Mountains gibt es weltweit, seit gut 2 Jahren ist der hiesige Berg dank globaler Erwärmung zumindest manchmal schneefrei und die Peruaner schmieden das Eisen, solange es heiß ist.
    Das, was ich für den Inka-Trail zum Machu Picchu befürchtet habe, wird hier Realität. Massentourismus und keine Rücksicht auf Verluste.
    Keuchend überhole ich zwei nette Spanier, die mir etwas “Pisco“, den peruanischen Wodka einflößen, und den brauche ich auch.
    In 5.000 m Höhe werden wir wie die Alpakas 5,5 km den Berg hinauf getrieben, Zeitvorgabe für 600 m Steigung gut 2 Stunden. Wer es nicht schafft, muss eben umdrehen oder ein Pferd nehmen, beide Alternativen sind unangenehm, ich entscheide mich schließlich zum Ende hin für das keuchende Pferd und kriege Gewissensbisse, denn wirklich Pause bekommen die Tiere nicht.
    Am Gipfel angekommen gibt es Touristen-Kloppe um den besten Platz, bei 1000 bis 2000 Besuchern am Tag kein Wunder.
    Abwärts dann traue ich mich endlich, bei dem Militärmarsch auch mal Fotos zu machen, aber nur ein paar, denn wieder ist die Zeit knapp und meine Kräfte und vor allem der Atem verlassen mich doch schnell und ich möchte mich nicht wie viele andere am Wegesrand übergeben.
    Meinem Guide wäre das wahrscheinlich lieber, denn er drängelt mich permanent, obwohl ich kein Wasser mehr habe und der Busfahrer fährt los, kaum dass ich mit einem Bein im Bus bin...
    Glück im Unglück - eine Woche zuvor lagen auf dem Weg zum Berg (und auf dem Berg natürlich) 30 cm Schnee, die Touren werden trotzdem durchgeführt, auch wenn die Touristen zusammenbrechen und auf der Hälfte des Weges umkehren müssen.
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  • Day156

    Täglich pilgeret bis zu 500 Lüt vu Cusco zu de Rainbow Mountains, de Montañas de Siete Colores. Die farbige Berge sind hüt au üses Ziel gsi - um de Masse zentflieh simmer scho am halbi 5i uf.
    Die vile tägliche Bsuecher hinderlend leider ihri Spure... De Weg ufe Winikunka Berg, knapp über 5'000m, glicht amene "Autobahn Wanderweg", breit ustrete und scho lang nüm malerisch. All Kilometer gfindet mer ToiTois und Abfäll - was fürne krasse Underschied zu de letschte paar Täg!
    DRainbow Mountains selber sind zwar schön - aber nid würkli serwartete Highlight vu eusem 4-tägige Trek... v.a. dLandschafte geschter hend in Kombination mit de sozsäge inexistente Touriste vil meh Charme gha. Füre Rückweg zrugg ins Tal hemmer es inoffiziells Wegli überd Hügelkuppe gwählt, nur scho da gfallts eus vil besser - wiit und breit kei Touris sondern nur Alpacas :)
    So isch hüt euse Ausangate Trek zEnd gange - die vier Täg sind so schnell ume! STrekke uf konstant über 4'000m het eus nüt usgmacht - mer wäred sogar gern meh gloffe! Mit eusem Tempo hemmer jewils churz nachem Mittag scho euses Tagesziel erreicht und hend de Räscht vum Tag mit Siesta und Yatzy verbracht. SWetter isch eus au Hold gsinnt gsi: jede Morge hemmer fascht immer perfekts Wetter gha, erscht gege Namittag het de Wind erschti Wulche bracht und dÄbige sind jewils en spannende Mix us Rege, Hagel, Blitz und Donner gsi :) somit euses Fazit: gern wieder mal ga Trekke und au gern wieder mal ga Campe!*
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  • Day155

    A picturesque detour Pt.1

    September 20 in Peru

    Hüt Morge simmer zu stahlendem Sunneschin und wulchelosem Himmel ufgwacht - so macht Wandere grad doppelt Spass! Vum Fuess vum Ausangate simmer ufe Paso Palomani (au Alpaca Pass gnennt) - doch statt 2.5 Stund hemmer grad mal eini gha :D so hemmer eus für en Umweg entschiede, wo eus vum andere Guide geschter empfohle worde isch: vum Pass simmer am Grat entlang uf en Für-rot Gipfel (womer leider kei Ahnig hend wiener heisst), wohlbemerkt alei, da de Dario nid het welle mitcho... De Ufstieg isch nid ganz trivial gsi - dMartina het sich ufem abschüssige rote Sand chli messe überwinde - doch dUssicht isch unbezahlbar gsi: vu da hemmer en herrliche Blick uf de schneewis Ausangate Gletscher, die drunder liegende Seeli, die rote Hügel vum Alpaca Pass und die grüene Usläufer vu dr negschte Bergchetti. De Abstieg isch derfür ganz liecht gsi: uf dr andere Siite hemmer durch weichi roti Sanddüne und fedrige Moos chenne derab laufe.
    Nacheme super Zmittag (wie immer) und Siesta a dr Sunne simmer wiiter ufe Paso Warmisaya (au Vicuña Pass gnennt). Während em Ufstieg het sich sWetter schnell gänderet: plötzlich hemmer statt Sunneschin Schneeflocke gseh :o de Himmel het scho chli bedrohlich usgseh und wel mer so guet in de Zit dinne gsi sind, hemmer nid am ursprünglich plante Camp in de Berge Rast gmacht, sondern sind am Schnee-Rege dervo gluffe, wiiter bis ind Talsohle, am Fuess vu de Montañas del Arco Iris (Rainbow Mountains resp. Montaña de Siete Colores).
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  • Day43

    After breakfast, we continued towards the starting point of the Rainbow mountain trek. The road was along a valley with a river flowing right next to the road. There were large herds of Alpacas and sheeps in the grasslands next to the river.

  • Day43

    Start of the trek

    November 11, 2017 in Peru

    The starting of the trek is at 4480 mts and over the next 5 kms, it reaches 5030 mts above sea level. It was a beautiful sunny start with few high clouds in the sky. We took some coca leaves and started the hike. The coca leaves are supposed to thin the blood, increase the circulation by increasing the heart rate and overall increases the energy levels, so it is highly recommended for high altitude treks.
    We had tried and found them to be quite effective on the Chakaltaya trek so this time we started chewing them as soon as we started walking.
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  • Day43

    Rainbow Mountain trek - 1st pass

    November 11, 2017 in Peru

    After a trek of about an hour we reached the 1st pass in the trek. The path had been increasing in altitude steadily till now and we had not stopped anywhere on the way. The air had been very thin and the path quite steep so we had been trying to keep a steady pace without taking a break. The day was still sunny but it was cold enough to wear a fleece without breaking into a sweat.Read more

  • Day43

    Back towards the start

    November 11, 2017 in Peru

    As we started back, the clouds started rolling in from all around. We could see thick clouds coming into the valley from behind the hills in all directions. Soon, it started to rain/hail. The rain drops were frozen to almost a hail. It looked like small thermocol balls all around us. We maintained a fast and steady pace trying to beat the rains.Read more

  • Day43

    Start of Rainbow Mountain tour

    November 11, 2017 in Peru

    We woke up at 3 am since the pickup for the tour aws directly at the hostel at 3:30 am.
    In this region of Peru, there are only 2 seasons, the dry season and the rainy season. We had arrived here towards the end of the dry season and finally the rains had caught up with us.
    It had been raining all night and it was still raining when the pickup arrived at 3:30 am. We picked some other people from other hostels. Finally we were 11 of us in the van. We left Cusco around 4:00 am.
    After a drive of almost 3 hours, we stopped on the way where the tour operator had arranged for a breakfast. It was nice and sunny in this valley with no clouds visible. Despite the sun, it was quite cold in the shadow. We had our breakfast of pancakes, bread, butter, jam and coca tea.
    There were a lot of trucks full of locals going down the valley. It seems they were all going for the weekend markets in the villages nearby.
    We stopped for about an hour there before continuing further.
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You might also know this place by the following names:

Pitumarca

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