Peru
Provincia de Abancay

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22 travelers at this place

  • Day72

    Casa de Arbol ♥️ - Abancay

    January 6 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    Octa hat hier ein kleines Paradies aufgebaut, ein 3 stöckiges Baumhaus, in dem die Kinder der Nachbarschaft jederzeit spielen dürfen und in dem Reisende aufgenommen werden.

    Ich hab mir den Schlafplatz ganz oben direkt in der Baumkrone eines Avocado Baums ausgesucht!

    Da es immer etwas zu reparieren gibt hab ich natürlich auch ein bisschen mit angepackt.Read more

  • Day74

    Auf dem weg nach Choquequirao

    January 8 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    Die Landschaft hier ist einfach schön! Wir bewegen uns so etwas zwischen 1500m und 3000m über dem Meeresspiegel. Ab und zu kann man höhere, schneebedeckte Gipfel sehen.

    Überall wachsen Kakteen - mit reifen Kaktusfeigen! Hab mir einen Stachel in der Lippe eingefangen, hab nicht gründlich genug geschält ;-)

    Auch Orangen und Mangos habe ich auf dem Weg geerntet bzw eingesammelt - richtig köstlich!!!

    Wir waren zu 8 unterwegs. Recht schnell hat sich die Gruppe geteilt in langsam, mittel, schnell - ich war meist mit Victor, einem Spanier unterwegs. Wir konnten uns gut gegenseitig motivieren den Hügel hochzueiern und ich hab dabei mal wieder ein bisschen Spanisch gelernt und er sein Englisch verbessert ;-)

    Und da ich eine Weile voraus gelaufen bin, habe ich 4 Mal vor Schreck geschrien...3 riesige Taranteln und eine Schlange mitten im Weg...
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  • Day776

    Ich will Hoch hinaus

    February 7 in Peru ⋅ ☁️ 8 °C

    Beim Frühstück im Hostel wurden wir alle an einen Tisch gesetzt, so kam es das ich Peter kennen lernte. Peter kommt aus Dänemark, hat in Holland studiert, ist in Südamerika und seine Freundin lebt in den U.S.A. keine Ahnung fand ich irgendwie lustig.
    Wir fuhren gemeinsam zu dem Aussichtsturm und konnten uns dort 3 ganze Figuren ansehen. Das war ganz nett und alles zusammen für 3€ auch keine mega Fehlinvestition.
    Jedoch um die Linien wirklich zu sehen und ihr gesamtes Ausmaß sich bewusst zu werden, denke ich ist ein Flug unabdingbar.
    Über die mittags Hitze entspannte ich im Hostel und am spätnachmittag ging ich zu den Acueductos de Cantayoc.
    Die waren nur eine Stunde Fußmarsch von meinem Hostel entfernt und ich entschied dort hin zu laufen. Das war recht interessant. Die ländliche Region so einer wüsten Stadt zu sehen. Wo dann Kühe, Schweine, Ziegen und so weiter gehalten werden und man einfach den normal Peruaner kennen lernt.
    Vor allem las ich man kann entlang des Flusses bis dort hin gehen. Dann kam ich zum Flussbett und dachte ...aja... der Fluss...
    schaut euch einfach das Bild an. 😂😂😂
    Der ist wenn es irgendwann mal regnet, maximal 4 Tage leicht gefüllt. Dann wieder das ganze Jahr ausgetrocknet. Fluss... alles klar. 😱
    Die Acuedukte sind bereits von den Inkas benutzt worden und machte das Überleben in dieser Wüste überhaupt erst möglich. Ich habe mir ebenso dort direkt Wasser abgefüllt und getrunken. Mann sagt das wenn man davon trinkt, wird man wieder zurück kommen. Ich hab so viele solcher Sagen getrunken und gegessen... Südamerika muss mich einfach wieder sehen. 😂😂😂
    Ich hab nichts dagegen, ein Kontinent dem ich jedem ans Herz legen kann.
    Ich habe dann von ein paar einheimischen noch gelernt welche Blätter gegen Moskitos helfen, Rosa Pfeffer direkt vom Baum gegessen und um den ersten Tag in Nasca abzurunden, habe ich noch mit einer charmenaten Argentinierin zu Abend gegessen.
    Rund um ein erfolgreicher Tag.

    Fast hatte ich mir die Sache madig reden lassen. Aber die Besinnung kam wieder zu mir zurück und ich bin so glücklich darüber. Das Flugzeug hat es wirklich geschafft mir den Magen zu iritieren. Was oh nicht erwartet hatte nach Bungee, Fallschirm und so weiter.
    Die Optik war genial von dort oben und der Pilot hat die Chessna von einer Seite auf die andere geworfen so das wir alle die Linien gut sehen konnten. Das war wirklich der Wahnsinn, auch das abheben und landen war echt spitze. Ein Flug in so einem flexiblen Flugzeug kann ich nur empfehlen. Etwas total anderes wie das fliegen der großen Jets.
    Der Flug war morgens und gegen Mittag fuhr ich bereits nach Ica weiter.
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  • Day53

    Rainbowmountain und das rote Tal

    June 25, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 17 °C

    Früh morgens geht es los. Der Wecker klingelt um 3:30 Uhr. Insgesamt werden noch 15 weitereTeilnehmer eingesammelt und dann fahren wir 2h zum Fuß der Bergkette wo es ein kleines Frühstücksbuffett gibt. Insgesamt habe ich 40 Dollar bezahlt, wer etwas verhandelt und die örtlichen Agenturen abklappern kann es aber auch fast zur Hälfte des Preises bekommen. Eine gute Alternative wäre aber auch sich ein Taxi mit 4 Leuten zu teilen oder wenn man direkt ein eigenes Auto hat. Im Endeffekt muss man nur irgendwie zum Startpunkt kommen, wo wir nach dem Frühstück noch eine weitere halbe Stunde hingefahren wurden. Der Rest der Strecke ist sehr leicht und man kann sich nicht verkaufen. Schnell habe ich meine Reisegruppe auch verloren und genossen die Aussicht über das Tal.

    Gegen 9 begannen wir den Aufstieg und waren mit die ersten. Das frühe Aufstehen hatte sich gelohnt. Noch ein oder zwei Stunden eher und man wäre vllt wirklich alleine hoch. Man umrundet den Berg und läuft zu Beginn nur an seiner Flanke entlang. Zuerst wird das Gestein rötlich und je weiter man kommt desto besser sind die verschiedenen Schichten zu erkennen. Endlich auf dem letzten Stück, das tatsächlich steil wird, liegt der gesamte Berg vor einem und es ist ein atemberaubender Anblick (nicht zuletzt auch wegen der Höhe von über 5000m). Man bezahlt seine 10 Sol und steigt die letzten Stufen zu dem Aussichtspunkt hinauf, von dem man den besten Blick hat. Mehr als 30min möchte man allerdings nicht bleiben, da ganze Horden an Touristen anrücken und der Platz zusehends beengter wird. Dennoch ist es unglaublich und man sollte sich dieses Naturwunder, dass vor 7 Jahren noch unter einem Gletscher lag (Thanks globale Erwärmung) durchaus bestaunen. Kleiner Tipp: es gibt noch ein anderes Tal mit 3en dieser Berge. Allerdings kleinere, dafür aber auch ohne den Massentourismus... bis jetzt)

    Gut 90% wandern nur zum Berg hinauf und auf dem gleich Weg wieder hinab. Es gibt jedoch die Möglichkeit über den Berg hinüber zu wandern. Wer sich diese kleine Strapaze antut, dem erstreckt sich auf der anderen Seite das rote Tal zu seinen Füßen. Ein beeindruckender Landstrich und endlich ist man hier auch ein Großteil der Menschen wieder los. Auch hier werden am Pass 10 Sol Eintritt verlangt und ich kriege meine Stempel in den Pass :)

    Dann beginnt der Abstieg und die Wanderung entlang der anderen Bergflanke, was ich ebenso phantastisch finde, wie den Rainbowmontain selbst. Wer hier keinem Guide dabei hat und damit keinen Zeitdruck könnte auch noch weiter in das Tal zum roten Fluss. Die rote Färbung kommt vor allem durch Eisen, gelb ist Zink und das Grün durch Kupfer. Die mosbewachsenen Hänge des Tals kontrastieren einmalig mit dem roten Untergrund. Und trotz der Höhe geschuldeten tiefen Temperaturen könnte ich hier ewig bleiben. Leider lässt das die Zeit nicht zu...

    Nach einem guten späten Mittag im selben Haus, wo es das Frühstück gab und einer mehrstündigen Rückfahrt kommen wir gegen 4 Uhr wieder in Cusco an.

    Ich hole mal wieder mein Gepäck aus dem Hostel und besorge mir die nächste Fahrt nach Ayacucho. Mir wurde von den Lagoonen von Millpu erzählt und dieses Naturwunder will ich mit eigenen Augen sehen. 15h Fahrt liegen vor mir. Ich hoffe das ist es wert.
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  • Day635

    Der Hinweg nach Choquequirao

    September 19, 2019 in Peru ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach 4h Busfahrt von Cusco, ließ der Bus mich an der Hauptstrasse aussteigen. Von dort an hatte Ca eine Stunde Berg ab nach Cachora. Dort übernachtete ich eine Nacht und starte am Folge Tag um 5 Uhr. Es sind im totalen 30km und man wandert mehrmals auf und ab. Der Start ist auf 2900H.m., nach Ca. 7h auf und ab kam ich zu meinem Nachtlager und dem tiefsten Punkt der Wanderung 1400H.m. am nächsten Tag ging es in etwa 6h auf den nächsten Berg mit Ziel 3000H.m.
    Ich hatte Zelt, etc. Und Nahrung für 4 Tage dabei. Geschätzt dürften es um die 15kg gewesen sein, gefüllt Ca. 100kg. 😂 Die Wanderung hat mir so ziehmlich alles abverlangt und dennoch könnte ich mich bis obenhin motivieren. Der Erste Tag war Vormittags recht nebelig und gegen Mittag kam die Sonne raus. Perfekt zum wandern und anschließendem entspannen am Fluss.
    Der zweite Tag war verregnet, was allerdings @ die ersten 1500H.m. in guten 5h und gönnte mir dann ein Teller mit Reis und Spiegelei (typisch für die Arbeitenklasse in Peru) ich esse es irgendwie gern. Nach einer langen Pause, da ich mitten in den Wolken steckte und die Ruinen sowieso nicht sichtbar wären, startete ich zu den 1 1/2 h bis zum Camp.
    Der 20min Marsch zu den Ruinen war mehr als angenehm. Den ich hatte nur Wasser und meine Kamera dabei. 😂😂 Sprich nichts..
    Leider muss ich euch enttäuschen. ... diese Schönheit die ich dort oben gesehen habe ist auf den Bildern nicht einmal annähernd zu erkennen. Unter uns... mit kamen die Tränen bei diesem Anblick. Da waren alle Schmerzen und Müdigkeit wie weggeblasen und nur noch ein leichtes belächeln wert

    Trotzdem ganz nette Bilder.
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  • Day267

    Long way back

    April 7, 2017 in Peru ⋅ ☀️ 14 °C

    We had another early start, going all the way up out of the valley. By 7am, it was already insanely hot - I've probably never sweated more in my life... Ooh and I've never seen a bigger taranchula than the one in pic 2!

    But with liters of water and a bag full of snacks, we made it back by mid afternoon. Since we still had time and a little delivery pickup offered a ride, we made our way back to Cachora much faster than planned. And started a whole other adventure that day :)

    The pickup stalled and then died partway. Which we almost didn't mind - we had stopped with the most beautiful view! After sharing our leftover snacks with a local family and waiting for a while, we were picked up by another taxi. On the way to the next town, about an hour away, we picked up a few more locals, filling a small car with 7 people plus our backpacks. In our next taxi to the next town, we were 8 people with 5 big bags! We were going fairly slow, as cows, sheep, mules, pigs and dogs were all over the roads, not really willing to let us through :) We then finally took a 3 hour bus and got back to the city by 10pm. Definitely many adventures and a beautiful trek I highly recommend (it's possible to take this one and then continue 3 more days to Machu Picchu and another ancient city on the way)
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  • Day263

    Lets go see some ruins

    April 3, 2017 in Peru ⋅ 🌙 30 °C

    Max and I met up in Peru for a week to go trekking and see the Incan ruins of Choquequirao. The trek is less known than the famous Inca Trail and since it takes two to three days of hiking to get to the ruins, less frequented than their bigger sister ruins Machu Pichu.

    After a day of planning and getting some last minute supplies, we left Monday morning on the 4.5 hour journey to Cachora, where the trail begins. Little adventures started already on the way: first, we took a Collectivo van with 10 other Peruvians. The car wasn't the newest and in a sharp corner, the door opened and an old lady almost fell out of the car. Luckily, she didn't. What did fall out was one of Max's boots though. We got it back and the semitrucks on the route hadn't hit them - lucky after all ;)

    The trek starts in town just below 3000m and follows the mountain range for a few hours. Filled with wildflowers, with views of the steep mountains and small glaciers around, the trail starts easy and beautiful. Just before sunset, we made camp at a covered spot, at a Peruvian family home. I was challenged and surprisingly able to have a good conversation with Gladys and her daughter Valentina (pic 6) in Spanish and we shared a good dinner from our own food and some fresh veggies.
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  • Day678

    Today's Special is Cuy

    March 25, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 30 °C

    We ended up in Nazca around lunchtime and we didn't fancy more driving so we found a garage to install our new ball joints. The only way to get the old ones out was with a massive lump hammer, and then the new ones were half a milametre too big. Normally this would mean a big hassle, but here we drove to the nearest torno who shaved them down for us and an hour later they fitted like a glove. Unfortunately our test drive didn't go so well with Elvis handling like he'd had one too many of his special pills. After about another half a dozen attempts to get the alignment right we called it a night, and spent yet another night in the mechanics yard. To be honest this is not as bad as it sounds - it's always very secure, away from street noise, has bathrooms and sometimes showers, plus it's free! A new day brought a different perspective and within an hour Elvis was back to his old personality and we were back on the road.

    We had a loooong way to go to get to Cusco, the next big destination, so we spent the rest of the day driving. We climbed from near sea level to over 4,000m and then cruised through the amazing high altitude landscape. We spent the night on the edge of a small town, and had to get the duvet (plus blankets) out for the first time in a few weeks.

    The following day we drove another 4 hours, losing over half our altitude, and found a beautiful place to stop with a large swimming pool. We were planning on organising ourselves and doing some shopping, but the weather was so gorgeous we couldn't do anything else other than laze around the pool.

    The next day was a bit drizzly so we definitely made the right decision. We headed into town we grabbed some lunch. I'd been hankering after cuy (guinea pig) but again I was disappointed - it tastes a little bit like chicken and has hardly any meat - this one even came with head and claws with made it even less appealing. We then stocked up for our impending massive hike...
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  • Day293

    Von Choquequirao nach Machu Picchu

    May 20, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 12 °C

    Wie kamen wir auf die Idee diesen Trek zu machen?
    Eigentlich wollten wir nur von Cachorra aus nach Choquequirao laufen und den gleichen Weg wieder zurück. Ich laufe nicht gern den gleichen Weg und so fand ich im Netz einen Blogeintrag über diesen 10-tägigen Trek. Wir entschieden uns im Bus von Cusco nach Chachorra also um, dass wir nicht 4 Tage laufen, sondern 10. Dementsprechend waren wir ausgestattet - wir hatten Sachen und Essen für 4 Tage dabei, da dies ja der eigentliche Plan war. Eine Gasflasche konnten wir in Cusco nicht auftreiben, daher ließen wir den Kocher mit unseren restlichen Sachen bei unserem Hostel in Cusco. Wir zogen los wie die Friseure, aber zum Glück soll es unterwegs Essen zu kaufen geben.
    Tag 1: Cachorra - Santa Rosa Baja 12 km
    1.500m runter, 570m hoch
    Mit dem Taxi ließen wir uns zum Mirador Capuliyoc fahren und sparten uns somit 9,5 km laufen. Hier kauften wir die Eintrittskarten für den Coquequirao und starteten unseren Weg. Den ersten Teil ging es im Zick Zack 1.500m bergab. Unser Mittagsziel war der Playa Rosalina, wo wir ein köstliches Mittagessen zu uns nahmen. Es gab Reis mit Linsen, Ei und Avocado. Dabei machten wir Bekanntschaft mit einem französischen Pärchen, welches über Skype zu Hause anrief und den 80-jährigen Eltern den Berg zeigte, den sie hinaufgestiegen sind. Wir ruhten uns ein wenig aus um der Mittagssonne zu entkommen und kauften noch 2 Avocados, bevor wir den zweiten Teil für heute antraten. Um den nächsten Tag ein wenig Aufstieg zu sparen, gingen wir heute noch 570 Höhenmeter hoch. Die Sonne knallte schon beim Abstieg und es war unendlich heiß und staubig. Nach der Hälfte des Aufstieges fiel unser Weg in den Schatten und die Temperaturen normalisierten sich. Wir erreichten den Campingplatz, welcher von einem älteren alleinstehenden Mann bewirtschaftet wird. Wir nahmen eine kalte Dusche, bauten das Zelt auf und ließen uns bekochen. Da wir unsere Lebensmittel „sparen“ müssen, kauften wir zwei Abendessen für 20 Soles, umgerechnet 5,20€. Es gab Spaghetti mit Tomatensauce und nebenbei unterhielten wir uns mit dem Besitzer.
    Tag 2: Santa Rosa Baja - Choquequirao 7,1 km
    920m hoch
    Morgens gab es zum Frühstück zwei Brote mit Ei und Kaffee für 15 Soles, 3,90€. Nachdem alles zusammengepackt war, ging der Aufstieg weiter bis nach Coquequirao. Heute mussten wir 920 Höhenmeter überwinden. Die Sonne schien, aber wir gingen früh genug los, sodass es von den Temperaturen her noch auszuhalten war. Die Aussicht auf die umliegenden Berge und Täler war gigantisch. Immer wieder überholten uns Mulas (Maultiere) und ihre Arriero (Halter), welche Essen, Getränke oder Equipment von geführten Touren von einem zum nächsten Ort brachten. Wir erreichten Marampata, ein kleiner Ort vor der Inkastätte Choquequirao. Hier kauften wir Brot, Bier, Tomaten und sowas ähnliches wie Maracujas (nur süßer) ein und gönnten uns vorerst unser letztes warmes Essen. Da das Frühstück noch nicht solange her war, bestellten wir einen Pancake und ein Mittagessen, welches aus Reis, Linsen und Salat bestand. Dazu gab es Munia-Tee. Munia wächst nur ab einer gewissen Höhe und schmeckt ein wenig wie Minze. Wir genossen die Sonne, bevor wir noch die eine Stunde bis Choquequirao antraten. Hier ging es zum Glück nur leicht auf und ab. Im Eintritt in die Inkastätte ist eine Nacht im Park enthalten. Wir bauten unser Zelt auf, schnappten uns ein Wasser und gingen nochmal los um die Inkastätte zu erkunden. Zum Abendbrot gab es heute mal aus unserer Küche Avocado, Brot und Thunfisch.
    Tag 3: Choquequirao - Pinchaunuyoc 5,5 km
    430m hoch, 890m runter
    Nach dem Aufstehen schauten wir uns noch die zuletzt ausgegrabenen Terrassen an, bevor wir zusammenpackten und es wieder bergauf zum Hauptplatz der Inkastätte ging. Der Aufstieg dauerte allein eine Stunde. Danach ging es über Treppen noch weiter hoch. Hier oben versteckten sich weitere Inkagebäude, welche wir uns kurz anschauten. Der Aufstieg für heute war aber immer noch nicht geschafft, es fehlten noch ca. 240 Höhenmeter bis wir den höchsten Punkt des Tages erreichten, 3.272müNN. Danach ging es herunter in ein neues Tal und hier wartete eine bunte Blumenvielfalt auf uns. Konrad hatte Spaß beim Pflücken von Physalis und wir entdeckten sogar ein paar Kolibris. Der Abstieg schien unendlich lang, aber nach zwei Stunden erreichten wir unseren Zeltplatz für heute. Der hatte keine Toilette, dafür Wasser und er war kostenlos. Abends unterhielten wir uns noch mit zwei deutschen Jungs, die die selbe Strecke geplant haben. Zum Abendbrot gab es wieder Avocado, Brot und Thunfisch. Nachts fing es dann stark an zu Gewittern und zu Regnen, aber unser Zelt hielt dem Stand.
    Tag 4: Pinchaunuyoc - Maizal St. Valentin 6,5 km
    560m runter, 1.100m hoch
    Der Abstieg von gestern ging heute weiter bis an den Rio Blanco. Hier überquerten wir über eine nicht ganz vertrauenswürdige Brücke den Fluss und starteten auf der anderen Seite den Aufstieg. 1.100m mussten überwunden werden, bis wir gegen 13:00 Uhr die Campsite erreichten. Genug Zeit eine kalte Dusche zu nehmen und ein paar Sachen kurz durchzuwaschen. Mittagessen kochten die Besitzer auch für uns, es gab Spaghetti mit Thunfisch. Dabei saßen wir bei ihnen in der Küche und um uns herum liefen viele kleine Meerschweinchen, eine Delikatesse in Peru. Abends wurden wir wieder bekocht, dieses Mal gab es Reis, Ei und Tomaten.
    Tag 5: Maizal St. Valentin - Yanama 8km
    1.100m hoch, 550m runter
    Der Tag startete mit einem langen zähen Aufstieg, dabei ging es zum Teil über alte Inkatreppen und gepflasterte Wege bergauf. Man kam auch an einigen Minen vorbei, wo aber wie es scheint nicht mehr gearbeitet wird. Oben angekommen gönnten wir uns zwei Bananen, eine Schokolade und ein Powerrade. Der Abstieg war traumhaft schön und ganz anders als die Täler zuvor. Gerade blüht eine lilane Blume, welche den Abstieg malerisch gestaltete. Uns überholte die ältere Kioskdame mit ihrem Pferd, bei der wir uns gerade unseren Mittagssnack gekauft hatten. Sie schlug uns vor bei ihr zu Übernachten und sie würde uns Forelle zum Abendbrot machen. Das klang sehr gut und so entschieden wir uns ihr Haus zu suchen, denn wir hatten ihre Wegbeschreibung nur halb verstanden. Unten angekommen fanden wir ihr Haus direkt und uns begrüßte ihre Tochter. Wie abgemacht gab es zum Abendbrot frittierte Forelle mit Reis, Pommes und Tomatensalat.
    Tag 6: Yanama - Collpapampa 24km
    1.100m hoch, 1.800m runter
    Der härteste Tag stand heute an. Zunächst mussten wir 1.100m bergauf, danach 1.800m bergab gehen. Der Aufstieg zog sich über 10km und die Beine wurden zum Ende hin immer schwerer. Die Höhe haben wir gut verkraftet. Nach 5 Stunden erreichten wir den höchsten Punkt des gesamten Treks bei 4.660müNN. Hier ließen wir uns eine Dose Thunfisch, Cracker und Schoki schmecken. Kurz nach uns erreichten auch die zwei deutschen Jungs aus Aachen den Pass. Wir liefen gemeinsam bergab und entschieden nicht in Totora zu bleiben, sondern noch die 6km bis Collpapampa zu laufen, um unsere Planung für die nächsten Tage nicht durcheinander zu bringen. Dabei verliefen wir uns, gingen 500m und 100m bergab. Der schnellste Weg war umdrehen und auf der Straße zu bleiben. Im Eiltempo liefen wir die letzten 6km mit Stirnlampen bis in den kleinen Ort, da es bereits 17:30 Uhr dunkel wird. Am Ende sind wir 11 Stunden gewandert. Wir entschieden uns gleich beim ersten Campingplatz zu bleiben und ließen uns mit Reis und Linsen bekochen.
    Tag 7: Collpapampa - Inca Purin Campsite 16 km
    730m runter, 110m hoch
    Da man in Collpapampa auf den bekannten Salkantay Trek trifft, findet man hier viel mehr Wanderer vor. Der große Unterschied zwischen uns und den geführten Massen ist, dass diese nur einen kleinen Tagesrucksack tragen müssen und in großen Gruppen unterwegs sind. Wir waren nur eine kleine Gruppe von insgesamt 4 Deutschen (wir und die zwei Aachener) und 3 Franzosen. Seit Chachorra trafen wir uns auf dem Weg oder auf Zeltplätzen wieder. Ab heute laufen noch hunderte Andere mit uns Richtung Machu Picchu. Heute sollte es 12km nur bergab gehen, leider ging es entlang des Flusses Rio Santa Teresa immer wieder auf und ab. Wir waren noch kaputt von den 11 Stunden wandern von gestern und sehr motivationslos. Generell gefiel uns der heutige Weg und die Aussichten nicht besonders gut. Das Tal war geprägt von riesigen Strommasten. Auf dem Weg nach La Playa kamen wir an unzähligen kleinen Minimärkten vorbei. In La Playa selbst suchten wir uns einen Ort zum Mittagessen. Der Ort schien zum Teil ein wenig verlassen und ziemlich trostlos. Wir hatten die großen Massen überholt und anscheinend schien noch niemand mit Touristen zu rechnen. Wir fanden einen Platz zum Essen und mussten 45 Minuten, statt angekündigt 20 Minuten, auf unser Essen warten. Es gab Reis, Pommes, Ei, Wurst und gebratene Banane. Danach liefen wir nur noch 4 km weiter und 110m bergauf. Heute fanden wir viele Obst- und Arabicakaffee-plantagen vor. Wir hatten uns schon vorher einen Campingplatz ausgesucht und trafen hier auf die drei Franzosen wieder. Sie wollten eigentlich weiter laufen, machten aber notgedrungen Stop, da eine große Regenwolke aufzog. Wir spielten eine Runde Karten zusammen bevor wir gemeinsam Abendbrot aßen. Die Besitzerin beköstigte uns mit einer Vorsuppe, Reis, Pommes und Hühnchen. Ich ging dann noch kalt duschen und ab in den Schlafsack. Auf allen Campingplätzen hatten wir nur kalte Duschen, dafür kostete eine Nacht nur 5 Soles (1,30€) pro Zelt. Ein Essen kostete 10 Soles (2,60€).
    Tag 8: Inca Purin Campsite - Machu Picchu 19km
    730m hoch, 1000m runter, 260m hoch
    Der letzte Tag stand an und hatte es nochmal in sich. Vor uns lag ein 730m Aufstieg, welcher aber leichter ging als erwartet, denn es ging immer wieder hoch mit geraden Stücken drin. Auch der Abstieg ging fix und so kamen wir Mittags in Hidroelectrica, einer Zugstation an. Viele lassen sich von Cusco mit einem Bus bis hierher fahren und laufen die letzten 10km bis Machu Picchu Pueblo. Wir hatten nur 8km bis zu unserem Campingplatz vor uns und die wollten einfach nicht zu Ende gehen. Es war zäh und wir schauten immer wieder auf die Karte, wie weit es denn noch ist. Endlich angekommen, buchten wir noch schnell die Tickets für den Machu Picchu am nächsten Tag, bauten unser Zelt auf und gingen im nächstgelegenen Restaurant Abendbrot essen. Hier trafen wir die drei Franzosen wieder, welche auch die 8km ewig lang fanden. Geteiltes Leid ist halbes Leid.
    Tag 9: Machu Picchu - Ruinen - Hidroelectrica 12km
    450m hoch, 650m runter
    Um 8:06 Uhr machten wir uns auf den Weg, da wir um 9:00 Uhr das Gelände des Machu Picchu betreten durften. Dazu mussten wir über 1.700 Stufen überwinden, bevor wir am Eingang der Ruinen standen. Es war geschafft! Wir waren von Chachorra bis zum Machu Picchu gelaufen. Nachdem wir uns ausgiebig die Ruinen angeschaut haben, ging es 13:45 Uhr wieder runter. Der Plan war, dass wir 16:00 Uhr in Hidroelectrica stehen und uns dort ein Sammeltaxi zurück nach Cusco nehmen. 14:30 Uhr waren wir am Zeltplatz, trafen ein letztes Mal die Franzosen und machten uns auf den 8km langen Rückweg. Im Eiltempo ging es zurück und wir erreichten nach knapp 1,5h Hidroelectrica und fanden sogar ein Sammeltaxi. Der Taxifahrer wartete nur auf noch mehr Beifahrer. Am Ende waren wir 5 Leute in einem 9-Sitzer-Bus. Die Fahrt dauerte ca. 30 Minuten bis wir in einer kleinen Stadt Kreise drehten, um noch mehr Mitfahrer zu finden. Als sich niemand weiteres fand, plante der Fahrer kurzerhand um. Wir wechselten in ein normales Auto und da sollten jetzt 5 Leute rein plus Fahrer. Der Taxifahrer merkte selbst, dass er sich bei der Planung irgendwie verzählt hatte. Also holte er kurzerhand eine Decke, welche er im Kofferraum ausbreitete und bat den taiwanesischen Touristen mit der Aussage „Es sind nur 40 Minuten.“ dort Platz zu nehmen. Die Straße war eine fast einspurige Schotterpiste mit steilem Abhang, wobei in den Kurven bereits tiefer Sand gefahren war. Der Fahrer war lebensmüde, beschleunigte vor den Kurven und gab dann Lichthupe um zu schauen, ob jemand kommt. Wir sahen uns schon manchmal den Abhang herunterfahren, da vor allen Dingen Auto und Straße nicht top in Schuss waren. Nach den besagten 40 Minuten kamen wir zum Glück in einem Ort an und wechselten das letzte Mal unser Auto. In einem kleinen fast vollbesetzten Minibus ging es jetzt bis nach Cusco. Die gesamte Rückfahrt hat fast 6h gedauert und wir kamen gegen 23:00 Uhr im kalten Hostel in Cusco an.

    Gesamt: 110,1 km ⬆️ 6770m, ⬇️ 7680m

    Am Ende müssen wir sagen, dass wir froh sind diesen Trek gemacht zu haben. Er war anstrengend, aber unglaublich abwechslungsreich. Die Täler haben sich in Flora und Fauna unterschieden und wir waren an Orten, wo man nur durch einen 2-Tages-Fußmarsch hinkommt. Außerdem gab es genug Essensmöglichkeiten zwischendurch und wir genossen es nicht jeden Abend kochen und abwaschen zu müssen. Außerdem kamen wir so mehr mit den Leuten in Kontakt. Uns ist aufgefallen, dass die Peruaner, die wir in den Bergen kennengelernt haben, ein wenig zurückhaltender und nicht so gesprächig sind wie wir es bis jetzt in Südamerika gewohnt waren. Sie sind aber auf ihre Art unglaublich gastfreundlich und hilfsbereit. Viele nutzen den Tourismus um noch ein wenig dazuzuverdienen. Meist sind es die Frauen, die einen kleinen Laden haben, für Camping werben und Kochen. Die Männer sind arbeiten und am Tag gar nicht zu Hause, wenn die Touristen vorbeilaufen, während sich die Frauen um die Kinder zu Hause kümmern. Erst als wir am Tag 7 auf den Salkantay Trek gestoßen sind, wurde es viel touristischer. Die Orte waren alle mit dem Auto erreichbar, hatten Strom und man merkte den Unterschied zu den vorherigen Orten durch die wir gelaufen sind. Die Wege waren nicht mehr so abgeschieden und auch die Aussicht vom Berg war nicht mehr so toll. Wir machten weniger Fotos und waren dankbar darüber, was wir schon gesehen haben, was den meisten, die den Salkantay Trek machen, verborgen bleibt.

    Caro
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  • Day2

    the Andes

    October 7, 2016 in Peru ⋅ ⛅ 20 °C

    Een klein busreisje van Lima naar Cusco van 22uur door de Andes. Was geen pretje, maar wel super mooi uitzicht!

You might also know this place by the following names:

Provincia de Abancay

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