Peru
Provincia de Anta

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79 travelers at this place

  • Day142

    Ein Königreich für ein Lama

    May 19, 2019 in Peru ⋅ ☀️ 18 °C

    Ich erinnere mich noch, wie begeistert wir waren, auf unserer ersten Tour in San Pedro (Chile) aus dem Bus heraus in der Ferne unsere ersten Lamas in freier Natur zu erblicken (wie wir später gelernt haben, ja eigentlich „Vicunas“, hierzu unten mehr). Irgendwie verbindet man ja auch Südamerika immer gleichzeitig mit diesen Tieren. In den Großstädten Santiago oder auch Vina del Mar waren bisher lediglich vereinzelt ein paar dieser Tiere an touristischen Plätzen für Foto-Shootings zu finden. Aber das ist nicht das Gleiche. Ich finde es immer etwas ganz Besonderes, wenn man Tiere völlig umgestellt in ihrer natürlichen Umgebung beobachten darf.

    Wie ich bereits am ersten Tag von unserem Guide gelernt habe, gibt es in Südamerika insgesamt vier verschiedene Arten von Kameloiden. Den meisten von uns dürften wahrscheinlich Lamas und Alpacas bekannt sein. Lamas haben eine spitze Schnauze und sind etwas größer als Alpacas. Alpacas hingegen haben eine etwas stumpfere Schnauze und sind häufig noch etwas wolliger als ihre Verwandten. Diese beiden Arten leben allerdings nicht wild, sondern werden von Bauern als Vieh gehalten. Entweder wegen ihrer Wolle oder wegen ihres Fleisches. Ich habe beide mal gekostet, Alpaca schmeckt wirklich ganz lecker und soll auch recht gesund sein, da cholesterinfrei. Ich weiß, dass ich jetzt von manchen böse Blicke ernten würde, wie ich denn nur solch süße Tiere essen kann. Ich sage nur, andere Länder, andere Sitten und verspreche in Deutschland erstmal kein Alpaca mehr anzurühren 😊

    Die verbleibenden beiden Arten sind hingegen nur in freier Natur anzutreffen: Viscunas und Guanakos. Erstere haben wir inzwischen sehr häufig in den Hochebenen Chiles, Boliviens und Perus gesehen. Viscunas sind etwas kleiner als Lamas und haben ein goldbraunes Fell. Ein bisschen sehen sie aus wie Bambi 😊 Viscunas stehen unter strengem Artenschutz und dürfen weder gejagt noch als Haustiere gehalten werden. Lediglich einmal im Jahr ist es erlaubt, diese Tiere zusammenzutreiben, um ihre Wolle zu scheren. Diese gilt als die hochwertigste (und auch teuerste) Wolle Südamerikas. Für einen Pullover zahlt man 1000 USD und mehr. Guanakos sind hingegen äußerst selten in freier Natur anzutreffen, da äußerst schüchtern. Sie haben ein relativ kurzes Fell und schauen meines Erachtens vom Gesicht ein wenig wie ein Känguruh aus.

    Genug Hintergrundinformation zu meinen vierbeinigen Freunden, aber nachdem inzwischen auf jeder Tour der jeweilige Guide dieses unverzichtbare Wissen mit uns geteilt hat, war es mir ein Anliegen, diese wertvolle Information so weit wie möglich in die Welt weiterzutragen 😀 Nach mehreren Wochen in Südamerika kann ich jetzt auf unzählige Zusammentreffen mit diesen schönen Tieren zurückblicken und ich möchte auf keine dieser Begegnungen verzichten. Wenn mich diese süßen Tiere mit ihren kugeligen Augen anschauen und nicht selten dabei auch etwas verplant wirken, werde ich wohl immer wieder schwach werden... Aber meine Zeit in den Hochebenen Südamerikas neigt sich leider dem Ende und damit wohl auch die fast schon zum Alltag gewordenen Begegnungen. Mit einem kleinen Video versuche ich zumindest, meine vierbeinigen Freunde für lange Zeit in guter Erinnerung zu bewahren. Mein Herz blutet, dass ich Euch verlassen muss. Ich werde Euch vermissen... 😔

    Anmerkung: Ich hoffe, mit meiner ausführlichen Erläuterung zu den Kameloiden gelingt es jetzt jedem, die verschiedenen Arten im Video auseinanderzuhalten 😊
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  • Day21

    Laguna Humantay

    January 25 in Peru ⋅ 🌧 6 °C

    La Sveglia suona alle 3.50, molto presto.. troppo presto! Ero anche un po’ titubante se ci sarebbero mai venuti a prendere, abbiamo veramente pagato poco. Colazione, pranzo, ingresso, e le due guide tutto per 15 euro!! Vabbè speriamo in bene!

    Peró alle 4.15 ricevo la chiamata di uscire che erano fuori ad aspettarci! Ottimo, questo è già un buon segnale!
    Da lì si parte a raccogliere tutti.. mi avevano detto che non saremmo stati più di 15!! Se.. eravamo circa 30!
    Poi due ore di strada, noi tutti dormendo ovviamente, per raggiungere un paesino in mezzo al nulla dove faremo colazione! Pane con marmellata, frittata, caffè, te! Niente male nemmeno questo!
    Risaliamo sul bus, 1.30 di bus sulla strada sterrata.. ecco non so come facciamo ad essere ancora vivi,in alcuni punti il bus non ci stava nella strada perché c’erano pezzi franati!!

    Arriviamo all’inizio della camminata siamo a 3.800 e dobbiamo salire fino ai 4200! Il primo 30% della strada è quasi in pianura, molto fattibile! Iniziamo a camminare non conscia a cosa stavo andando incontro! Arriviamo all’inizio della salita, non ho tenuto molto conto del mio poco allenamento e.. dei 3800 metri! dopo 5 minuti ho iniziato ad ansimare come pochi, ho creduto di non farcela a salire! Però oh.. c’erano i cavalli al massimo! Ma sono arrivata a metà e poi è andata meglio.. solo che sta salita non finiva più! Sono Proprio in uno stato pietoso.. mi sono resa conto che forse dovrei tornare a fare un po’ di sport anche qua!

    Arriviamo su, e vabbè!! Le foto parlano da sole, una cosa spettacolare! Peccato per la gente! Che era tanta ma si poteva stare comunque in pace!
    L’acqua è così azzurra perché l’acqua arriva direttamente dal ghiacciaio Humantay sopra, ed è ricca di minerali e batteri! Ne avevo visto uno molto simile in Cile!
    È infatti vietato toccare l’acqua perché si può contaminare!

    Tempo di fare foto e scendiamo giù! La discesa (io che odio le discese) è stata nettamente più bella è tranquilla!!

    Inizia a grandinare a pochi minuti dal parcheggio, che culo! Per il resto del tempo abbiamo avuto sole/nuvole! È stato veramente divino!

    Alle 13.30 risaliamo in bus, scendiamo per 1.30 sempre per quel bellissimo sterrato e facciamo un pranzo peruano! Buono dai.. ma la cosa migliore è stata decisamente la birra! 😬
    Ora siamo in pullman di ritorno verso cusco, ci beviamo una birra in piazza e poi dirette a letto! Che domani altra gita alle montagne 7 colori!

    🇵🇪
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  • Day21

    Snowy peaks and blue lagoons

    July 2, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 11 °C

    Heute ging es mal wieder ziemlich früh los, 4:30 klingelt der Wecker. Nach etwas Zeit im Auto und einem (guten) Frühstück machen wir uns an den 400HM und 8km langen Aufstieg zur Lagune. Nach ca. 2 Stunden sind wir auf 4.200m am Ziel. Während des Weges hatte man immer wieder unglaublich gute Sicht auf den Apu Salkantay (6620m). Aber auch der Humantay ist ein beeindruckender Berg. Jetzt geht es nach einer Dusche mit dem Nachtbus nach Puno und direkt im Anschluss nach Copacabana in Bolivien, wo wir um ca. 14:00 ankommen. Irgendwie auch wieder ein komisches Gefühl nach so „langer“ Zeit Cusco zu verlassen.

    Ps: Kein mitreißender Bericht, aber die Fotos sprechen für sich.
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  • Day88

    Salkantay Trek/ Tag 1 von 5

    October 12, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 10 °C

    Der Salkantay Trek: die nächste längere Wanderung steht an! Wandern ist halt ein Ding hier in Peru:) bei den Landschaften kann man es sich nicht nehmen lassen!
    5 Tage. Den Salkantay Pass entlang, runter durch in den Dschungel, letzter Tag auf zum Maccu Picchu. Unten auch ein Bild von der Route.
    (Man kann den Maccu Picchu im übrigen auch ohne vorherige Wanderung besuchen.. - aber es ist ja auch schön mit, dachte ich mir :)).
    Mit 10 neu zusammen gewürfelten Leuten plus Guide Steven und seinem kleinen Bruder Pablo, drei Küchenjungs, und zwei "Esel-Verantwortlichen" gings also los. OK, nicht alle ganz unbekannt: James, ein Ami, & Imi aus Australien kannte ich bereits aus Kolumbien bzw Panama. Witzige Zufälle! Alle haben halt mehr oder weniger die gleiche Route.. :)
    Und na klar, wieder urfrüh - 5:30Uhr. Alle ins Auto und ca 5 Std fahren bis zum Ausgangspunkt der Wanderung & direkt auch dem ersten Camp, Soraypampa, 3.900m Höhe.
    Am ersten Tag nicht wandern geht ja auch nicht - also ging es von hier ca 1,5 Std hoch bis zum Humantay Lake: wunderschöne Lagune vor einer Bergkulisse. Lohnt sich :) zurück zum Camp, und erstmal Mittagessen. Den Nachmittag haben wir dann ganz für uns zum Entspannen und um die Gegend zu erkunden. 17Uhr kleiner Snack, 18Uhr Abendessen. Und dann auch nicht sooo spät ins Bett - den am Tag 2 geht es hoch zum Pass!
    Ach so, eine weitere Aufgabe haben wir noch von unserem Guide bekommen. Wir mussten uns einen Gruppennamen geben - also: FA(S)T POTATOES ist es geworden 🥔😁👌

    So viel kann ich nach dem ersten Tag schon mal festhalten: diese Wanderung ist & wird komplett anders, als der Santa Cruz Trek im Norden
    - es gibt Toiletten (!)
    - wir schlafen die erste Nacht in kleinen "Huts" (kl Mini-Hütten) auf dicken Matten (vs 1cm Isomatte vorher)
    - das Essen hier, dekadent: mehrere Gänge & Haupt-Buffet mit verschiedensten Gerichten
    - und auch viele viele Menschen: während ich beim Santa Cruz Trek eig vier Tage kaum ne Menschenseele gesehen hab, war insb am Humantay Lake ganz schön was los; Touris überall
    Mehr Luxus, deutlich mehr Tourismus?
    Let's see.

    Unten Bilder von Tag 1.
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  • Day109

    Salkantay Trek Day 2

    January 24 in Peru ⋅ ⛅ 5 °C

    On the second day we passed th Salkantay pass and asked the mountain gods for permission with coca leaves and rock towers. Arrived in Challway where we finally could shower. Walking distance 33km, 6 hours walking, 2.600 hm.

  • Day12

    Der Salkantay Trek

    November 29, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    4 Tage Leiden, Schweiß, Schmerzen, Fluchen, Kälte, Hitze, dünne Luft und großartige Eindrücke liegen hinter uns - so kann man den Salkantay Trek wohl am besten beschreiben. Davon sind die ersten 2 Tage extrem anspruchsvoll in sehr hohem Terrain mit langen steilen Anstiegen und bringen einen (mich auf jeden Fall) gut an die Grenze des machbaren. Am 1. Tag sind wir einen extrem langen Anstieg hoch zum Humantay Lake und wurden mit einem grandiosen Ausblick entschädigt. Das ganze wieder runter und einen noch steileren Pass hoch auf 4200m zu unserem ersten Zeltplatz zwischen den 6000ern der Anden - atemberaubend. Doch das war nur das Vorspiel, denn am 2. Tag ging es den schwersten Anstieg hoch auf über 4600m, der dann wirklich alles forderte. Patricia hat es definitiv besser gemeistert, ich war nur im Tunnel und wir mussten uns beide quälen und immer wieder kurz akklimatisieren und heftig durchatmen. Step by step und endlos lang haben wir es dann geschafft! Doch dann ging es noch bergab über Geröllpfade zu unserem Camp, was für die Beinmuskulatur auch extrem fordernd war. Insgesamt 23 km und krasse Höhenunterschiede haben wir es abends dann doch geschafft und sind total fertig ins Zelt gefallen. Der dritte Tag war dann nicht mehr so hoch, da es „nur“ 1200m bergab ging bis in den Regenwald, aber technisch anspruchsvoll über Geröll und schmale Pfade und auch hitzetechnisch mit nochmal 23km eine richtig harte Nuss. Abends konnten wir unseren Muskeln in den heissen Quellen von Saint Teresa etwas Erholung gönnen, wurden aber von den Moskitos gut attackiert, was sich auch am 4. Tag nicht verhindern ließ, als wir an den Bahngleisen entlang bis nach Machu Picchu Town durch den Regenwald gewandert sind. Ebenes Terrain und nur 4 Stunden Weg waren - bis auf die penetranten Moskitos - fast schon eine Wohltat. Angekommen in Machu Picchu Town gab es erstmal eine großartige Pizza und wir konnten uns einen halben Tag von den Strapazen erholen, aber auch die vielen Eindrücke inmitten dieser unfassbaren Gebirgswelt langsam mal verarbeiten. Und morgen wartete dann das eigentliche Ziel des Treks: MACHU PICCHU.Read more

  • Day50

    Salkantay Trek 1 - Lagoon Humantay

    June 26, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 9 °C

    Ein langer Lebenstraum und Punkt auf unserer Bucketlist war auch der Besuch des Weltwunders Machu Picchu 😍
    Um dort hin zu gelangen, kann man verschiedene mehrtägige Trekkingtouren unternehmen oder mit Bus und Zug fahren. Schon in Deutschland beschlossen wir eine der Wanderungen mit zu machen und so Machu Picchu zu Fuß zu erreichen. Da der Inkatrail bereits sechs Monate im Voraus gebucht werden muss, musste eine Alternative her. Wir entschieden uns letztendlich für den viertägigen Salkantaytrek, der landschaftlich der schönste, aber auch der anstrengendste sein soll. Im Vorhinein hatte ich ja doch schon ziemlich Schiss, ob wir das packen würden, haben wir den Sport während unserer Reisen ziemlich vernachlässigt und konnten uns kaum vorstellen, wie es ist acht Stunden am Tag zu wandern. Trotzdem dachten wir uns, dass das Ganze bestimmt schon viel unfitterer Menschen geschafft hatten und wir freuten uns die peruanische Natur endlich einmal zu Fuß erkunden zu können.
    In Cusco buchten wir eine Tour für 200$ und dann ging es am Mittwoch auch schon los.

    Salkantay Tag 1:
    Um 4:45 klingelte bereits der Wecker und um 5:30 ging es vom Treffpunkt aus los erstmal drei Stunden mit dem Bus bis zum ersten Stopp zum Frühstück. Es gab Rührei, Semmeln, Obst und Nudeln und wir hatten einen tollen Ausblick. Hier hatten wir Zeit um die ersten Kontakte zu unseren Teamkollegen zu knüpfen. Wir waren eine junge Truppe, bestehend aus 12 Personen aus Europa, USA und Brasilien. Nach dem Frühstück ging es noch einmal mit dem Bus weiter, bis es für uns hieß die Wanderschuhe auszupacken. Vom Parkplatz aus ging es dann anstrengende 2 Stunden hoch zum lagoon Humantay, der mit seinen Farben mit den Gletschern um die Wette leuchtete. Bereits hier hatten wir schon das erste Mitglied verloren. Die 38 jährige Brasilianerin verabschiedete sich auf eines der bereitstehende Pferde. Nach dem Bergsee ging es weitere zwei Stunden bergab zu unserer ersten Unterkunft, die dann nochmal einen kurzen aber knackigen Aufstieg erforderte. Oben angekommen konnten wir unser Glück dann aber kaum fassen, da wir unverhofft eines der coolen Skyigloo Camps beziehen durften. Es gab dann Mittagessen für uns und viel zu früh darauf auch schon Abendessen. Überhaupt war das Essen, dass stets von einer Küchencrew, die uns begleitete, zubereitet wurde, ganz hervorragend und immer viel zu viel.
    Am ersten Tag mussten wir nur vier Stunden laufen, waren aber alle trotzdem schon fix und fertig und konnten uns zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht vorstellen, wie wir dann die kommenden Tage überstehen sollten.
    Nach dem Abendessen konnten wir bereits den atemberaubenden Sternenhimmel mit der Milchstraße in unseren Skyigloos bewundern. Die Nacht war allerdings ziemlich ungemütlich. In solchen Höhen ist es nachts einfach eisig kalt mit Temperaturen von -5 Grad. Auch in voller Montur mit Jacke, Mütze, Schal und Handschuhe unter dem Schlafsack habe ich immer noch gefroren. Die Nacht war also ziemlich ungemütlich und kurz, da wir um 5:00 bereits wieder mit einem Cocatee geweckt wurden.
    Next day next footprint 🔜👣
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  • Day10

    Laguna humantay

    August 10, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 10 °C

    Partis de l'hôtel à 5h30, un record, nous avons fait deux heures de route avant de nous arrêter prendre le petit déjeuner. Nous avons ensuite eu une heure de piste, a flanc de montagne. Aïe aïe aïe que d'émotions !
    Bien arrivés au camp de base à 3800 mètres d'altitude, nous avons commencé la randonnée. Cela consiste en 3 tronçons d'une heure et demi, au début c'est une pente normale puis cela se complique. Avec l'altitude, tous les efforts sont plus compliqués et le souffle nous a manqué. Finalement, personne n'a eu à se rabattre sur l'option "chevaux" proposée par les locaux. Nous sommes arrivés en haut après 1h45, à 4200 mètres. Le point de vue est spectaculaire ! Le lac est translucide et le glacier Humantay semble glisser dedans.
    Nous avons découvert grâce à notre guide un rite Inca, nous avons chacun choisi une pierre, puis fait un vœu avant de les superposer. Chacun souffle ensuite sur les 3 mêmes feuilles de coca, et voilà! Nous avons normalement la protection des montagnes sacrées.
    Le retour s'est passé sans encombre, par un chemin parallèle abrité du vent. De retour à Cusco à 18h30, nous avions bien mérité un peu de repos après cette première grosse randonnée
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  • Day85

    Salkantay 2.0

    November 9, 2019 in Peru ⋅ ☁️ 6 °C

    Um 4:30 ist am zweiten Tag die Nacht zu Ende. Zu kurz war sie nicht, wir hatten fast 8 Stunden schlaf...nur so kalt, dass ich in meinem Schlafsack nur Dank Mütze, Fließpulli und Jacke überlebt habe :-).

    Langsam schälen sich alle aus ihren kleinen Hütten, mehr als eine kleine Katzenwäsche mit kaltem Wasser ist nicht drin, ist aber völlig ausreichend.
    Irgendwer übergibt sich auf dem Klo und das wird nicht das letzte mal an diesem Tag sein, dass die Höhenkrankheit ihr unschönes Gesicht zeigt...zumindest bei dem einen oder anderen.

    Wir stehen also nach dem Frühstück, um 5:30 bereit zum Abmarsch um unseren Guide herum. Er erläutert uns den Ablauf des härtesten Tages der Tour, teilt noch einige Cocablätter aus und erzählt uns beiläufig, dass die 2. von den heutigen 4 Etappen liebevoll "Gringo Killer" genannt wird.
    Im gleichen Moment tut mir der arme Tropf leid, den ich heute morgen nur den Porzellangott habe anbeten hören....TOI TOI TOI!

    Wir schrauben uns langsam den Pass hoch während der Sonnenaufgang die ersten Bergspitzen in leuchtendes Orange taucht. Der erste Teil ist erstaunlich einfach und dann ist der "Gringokiller" doch nicht so schlimm wie gedacht, es geht "nur" etwas über eine Stunde steil bergauf.....bis auf der ungewöhnlich harte Pochen meines Herzens und den immer häufig werdenden Pausen ist alles normal und trotzdem sehr anstrengend.
    Zugegeben gedanklich klopfe ich mir schon das eine oder andere Mal selbst auf die Schulter....#tschakaaaaaaaa

    Je höher es geht...desto weniger wird geredet. Jeder läuft so gut er kann stoisch mit kleinen Schritten den Pass hoch.
    Das Wetter ist fantastisch an diesem Tag, es ist klar, der Salkantay zeigt sich schneebehangen aber irgendwie unbeeindruckt von unseren Mühen.
    Immer wieder gibt der Berg laute knackende Geräusche von sich. Das Eis bricht in regelmäßiger Abständen von den Hängen und dem Getöse nach sind es jedes Mal zig Tonnen von Eis und Schnee die den Berg runter krachen!

    Nach etwas mehr als 4 Stunden bergauf, sind wir am höchsten Punkt angelangt auf 4630 Meter. Der Wind bläst hier unerbittlich und ich habe mittlerweile Fließpulli, Jacke, Regenjacke, Mütze und Handschuhe angezogen.
    Wir sind viel näher am Salkantay und er wirkt von hier oben noch mächtiger und imposanter, wer da wohl schon ganz oben war???.....

    Wir machen eine kleine Pause und beginnen unseren Abstieg. Es geht schon schnell bergab, dass es etwas unwirklich wirkt nach 2 Stunden im Jungle zu sein um bei 30 Grad zu schwitzen. Etwas tut es mir leid, dass wir das schöne Bergparonama so schnell verlassen haben, ich wäre gerne noch ein bisschen in den Bergen geblieben.

    Wir erreichen unser Camp pünktlich als es anfängt zu regnen, schnell noch heiße Dusche (Temperatur ähnlich dem Fluß nebenan), Abendessen und ab ins Bett...
    Morgen auf ein Neues!!!
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